Becky Chambers

 4.3 Sterne bei 207 Bewertungen
Becky Chambers

Lebenslauf von Becky Chambers

Über das Weltall zum ganz großen Erfolg: Becky Chambers wurde in Kalifornien geboren und wuchs in einer Familie auf, in der der Weltraum immer eine große Rolle spielte. Sie lebte zwischenzeitlich in Schottland und Irland, inzwischen aber wieder in ihrer Heimat. Ihren ersten Roman, „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ finanzierte sie über Kickstarter. Das Buch erschien zunächst 2014 im Eigenverlag, 2015 schon bei großen Verlagen in Großbritannien und den USA und 2016 in Deutschland. Der SciFi-Roman stellt den ersten Teil der Wayfarer-Reihe dar. Neben dem Schreiben beschäftigt sich Chambers mit dem Schauspielen, der Haltung von Bienen und dem Herumwandern in Wäldern.

Alle Bücher von Becky Chambers

Zwischen zwei Sternen

Zwischen zwei Sternen

 (56)
Erschienen am 25.01.2018
Unter uns die Nacht

Unter uns die Nacht

 (0)
Erschienen am 27.03.2019
The Long Way to a Small, Angry Planet

The Long Way to a Small, Angry Planet

 (23)
Erschienen am 31.12.2015
A Closed and Common Orbit

A Closed and Common Orbit

 (6)
Erschienen am 20.10.2016
Record of a Spaceborn Few

Record of a Spaceborn Few

 (2)
Erschienen am 24.07.2018

Neue Rezensionen zu Becky Chambers

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "A Closed and Common Orbit" von Becky Chambers

4.5 Sterne
Der_Buchdrachevor 16 Tagen

Der erste Teil hat mir schon sehr gefallen und der zweite war sogar noch einmal einen Hauch besser! Wir folgen hier den beiden Erzählsträngen von Lovelace und Pepper. Lovelace, wie sie sich in ihrem Body Kit zurechtfindet, obwohl sie eigentlich die AI eines Schiffs ist, und Pepper, die als kleines Kind in einer illegalen Klonfabrik arbeitete und bis zu einem industriellen Unfall nicht wusste, dass es eine Welt jenseits der Fabrik gibt. Beiden Strängen ist gemein, dass die Protagonistinnen sich plötzlich in einer ihnen völlig fremden Welt wiederfinden und jetzt sehen müssen, wie sie damit zurecht kommen. Dazu gibt es wieder eine ganze Menge feel good feels und was ich dem Buch auch hoch anrechne, ist, dass es mir das Konzept der Gener Fluidität näher bringen konnte. Eine der Alienrassen ist nämlich gender fluid und wechselt dementsprechend je nach Lebensphase das Geschlecht von männlich zu weiblich und zurück sowie Formen dazwischen. Also auf jeden Fall wieder eine unbedingte Empfehlung!

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Yolandes avatar

Rezension zu "Zwischen zwei Sternen" von Becky Chambers

Selbstbestimmung und Freundschaft
Yolandevor 22 Tagen

Becky Chambers ist in Kalifornien/USA geboren. Durch ihre Eltern, eine Astrobiologin und einen Luft- und Raumfahrttechniker, wurde schon früh ihr Interesse am Weltraum geweckt.


Inhalt (Klappentext):
Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer hat sie alles mitbekommen, was auf ihrem Raumschiff passierte, und für das Wohlgefühl der Crew gesorgt, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.
Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, mit all seinen Beschränkungen - in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist. Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die KI zu retten, hilft Lovelace ihren Platz in der Welt zu finden.
Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen...

Das Buch erzählt eigentlich zwei Geschichten. Die eine schließt zeitlich direkt an den Vorgängerband an, wobei aber die Protagonisten des ersten Teils keine Rolle spielen und nicht auftauchen; es entsteht eine neue Story mit neuen Figuren. Die zweite Geschichte, die sich kapitelweise mit der ersten abwechselt, erzählt die Vorgeschichte einer der jetzt handelnden Charaktere. Es wird zwar nicht so deutlich gesagt, es ist dem Leser aber schnell klar, um wen es sich handelt.Auch dieses Mal steht das Science-Fiction-mäßige Abenteuer nicht Vordergrund, dieses Buch könnte auch durchaus im Hier und Jetzt spielen (mal von den verschiedenen Planetenbewohnern abgesehen). Es geht hauptsächlich um Freundschaft, Selbstbestimmung und das Zusammenleben verschiedener Kulturen. Es gibt auch ein paar Spannungsbögen, aber diese werden nicht bis ins Letzte ausgereizt und im Grunde weiß man schon im Voraus wie es ausgeht. Deshalb fand ich dieses Buch auch eher langweilig.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, aber es hat mich zu keiner Zeit gefesselt.

Fazit: Ein nettes Sci-Fi Märchen mit moralischem Anspruch, aber ohne große Spannungsmomente.

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "The Long Way to a Small, Angry Planet" von Becky Chambers

Wohlfühlroman
Der_Buchdrachevor einem Monat

Manche Bücher sind wie eine kuschelige Decke und ein warmer Kakao in einem. Sie hüllen dich in ganz viel Wohlfühlen und Wärme und können dich gleichzeitig sogar noch in fremde Welten entführen. »The Long Way To A Small Angry Planet«, der erste Teil der »Wayfarer«-Trilogie von Becky Chambers, ist so ein Roman.


»Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös. 

Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört. 

Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.«

(Quelle: Amazon. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten, Fischer Tor)


Das erste, woran mich die Geschichte erinnerte, war Mass Effect. Nur ohne den ganzen Militarismus. Die Massenportale sind hier die Technik, Wurmlöcher in den Raum zu bohren, und eine ganze Menge intergalaktischer Rassen, die Ähnlichkeiten mit einigen aus Mass Effect haben, gibt es auch.


Sehr schön und positiv fiel auch die Verwendung nonbinärer Pronomen wie xe oder xyr auf oder die polyamore Natur Sissix‘ und ihre lesbische Beziehung (kind of) mit einem der Crewmitglieder. Die Autorin beschreibt diese Dinge abseits der alten Normen sehr sensibel und bindet sie organisch in ihre Geschichte ein. Während der Reise durch das Weltall lernt der Leser zusammen mit Rosemary viele verschiedene Konzepte romantischer Beziehungen kennen, die alle gleichberechtigt nebeneinander stehen und für die alle Akzeptanz dargebracht wird, auch wenn Rosemary manchmal noch etwas irritiert von einigen der Konzepte ist. Sie kann ihre Vorbehalte jedoch überwinden, und das ist es ja, worauf es ankommt. 


Für mich war das der herausragendste Aspekt des Romans, der mich am meisten beeindruckt und abgeholt ist. Hauptsächlich geht es nämlich um Akzeptanz einander gegenüber, egal wie fremd der andere einem im ersten Augenblick erscheinen mag. Irgendwo finden wir meist eine gemeinsame Basis. Das ist es, was den Roman für mich zu einem Wohlfühlroman macht. Er hat eine wunderbar warme und herzliche Atmosphäre und der Umgang der Crew untereinander ist so herrlich supportive und verständnisvoll. Es ist schön, so etwas zu lesen.


Einen einzigen kleinen Kritikpunkt habe ich: Der englische Kappentext deutet noch stärker an, dass viele der Crewmitglieder ihre kleinen und großen Geheimnisse hat: »But Rosemary isn't the only person on board with secrets to hide, and the crew will soon discover that space may be vast, but spaceships are very small indeed.« (Quelle: Amazon) Davon merke ich in der Erzählung nicht viel. Es wird immer mal wieder am Rande erwähnt, aber dafür, dass es im Klappentext so betont wird, ist davon im Roman nicht viel zu spüren. Spannung wird durch die Geheimniskrämerei, die nicht wirklich eine ist, nicht viel aufgebaut.


Abgesehen davon bleibt »The Long Way To A Small Angry Planet« ein wunderbarer Wohlfühlroman, der seine Leser in eine Menge schöner, angenehmer Gefühle hüllt. Er sensibilisiert für nonbinäre Pronomen und für Beziehungen abseits der cis-hetero-Norm sowie für eine ganze Menge gegenseitiges Verständnis und Unterstützen. Wenn es in den Weiten des Weltalls klappt, dann bekommen wir das auf der Erde doch sicher auch hin, oder?

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Science Fiction Fans aufgepasst!
Mit "Zwischen zwei Sternen" erscheint nun endlich das zweite Buch von Becky Chambers auf Deutsch, nachdem sie bereits in "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten" mit ihrem Wayfarer-Universum begeistern konnte. Ihr dürft euch auf eine grandiose Space Opera mit Tiefgang freuen!

Mehr zum Inhalt:

Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.
Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.
Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …


>> Leseprobe

Begebt euch in dieser Leserunde gemeinsam auf eine aufregende Reise zu fernen Planeten, die mit High-Tech-Städten, künstlichen Lebewesen und jeder Menge großartigen Ideen auf euch wartet. 25 Testleser erhalten von uns ein Exemplar des Buches. Beantwortet für diese Chance ganz einfach folgende Frage:

Stellt euch vor, ihr würdet überraschend in einer anderen Gestalt als eurer bisherigen menschlichen aufwachen. Welche könnte das sein und wie würdet ihr damit umgehen?


Bitte beachtet für eure Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!
Zur Leserunde
Rubines avatar
Hallo liebe Sci-Fi-Fans!

Ich verlose ein nagelneues, ungelesenes Exemplar von "Zwischen zwei Sternen", da ich das Buch doppelt habe. Es ist der zweite Teil der Wayfarer-Reihe und aktuell läuft die Leserunde dazu. 

Es würde mich sehr freuen, wenn der/die Gewinner/in dort noch teilnehmen würde. Ihr solltet also sofort mit dem Lesen beginnen können.

Ich kann schon verraten: Es lohnt sich. Der zweite Teil ist mindestens genauso gut wie Teil 1. Ihr müsst "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten" übrigens nicht gelesen haben, um den zweiten Teil zu verstehen. Die Geschichten können auch unabhängig voneinander gelesen werden.

Viel Glück!
Zur Buchverlosung
Zaliras avatar
Im Rahmen der  Top-3-Voting-Challenge wollen wir zusammen "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten" von Becky Chambers lesen. 

Offiziell beginnt läuft die Leserunde ab dem 01.01.2018 und geht bis zum Ende des Monats. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür. 

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 

Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist. 


Eine kurze Info, wann ihr mit dem Lesen beginnen wollte, wäre schön, damit man die Leserunde besser abstimmen kann. Viel Spaß beim Lesen!
Zaliras avatar
Letzter Beitrag von  Zaliravor 10 Monaten
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Zusätzliche Informationen

Becky Chambers im Netz:

Community-Statistik

in 432 Bibliotheken

auf 187 Wunschlisten

von 15 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

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