Becky Chambers Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

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Inhaltsangabe zu „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ von Becky Chambers

Willkommen an Bord der Wayfarer! Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt. Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös. Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört. Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ wurde für zahlreiche Preise nominiert, u.a. für den Kitschies Award, den Baileys Women’s Prize for Fiction und den Arthur C. Clarke Award.

Ein faszinierendes und sehr gutes Buch, in dem man vielen interessanten Spezies begegnet. Etwas mehr Tempo hätte allerdings nicht geschadet.

— Leseratt
Leseratt

Was für ein grandioses Universum, was für einzigartige Charaktere, was für absolut coole Science Fiction!

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Interessantes Universum, auch wenn leider am Ende etwas Hiintergrundwissen auf der Strecke bleibt.

— Sorlana
Sorlana

Ein meiner Lieblinge! Einfach nur fantastisch!

— Onsay
Onsay

Ein wunderbarer Roman, der neben einer interessanten Story und ebensolchen Charakteren auch viel Nachdenkenswertes bietet

— PMelittaM
PMelittaM

Leichte Startschwierigkeiten zu Anfang der Geschichte, die aber dann in Fahrt kommt. Schöner Einstieg in das Wayfarer Universum.

— Avenger
Avenger

Eine interessante Abenteuergeschichte mit hoher sozialer Komponente, die viel Platz für weitere Fortsetzungen lässt.

— DrWarthrop
DrWarthrop

Hat mich positiv überrascht.

— Jen_loves_reading_books
Jen_loves_reading_books

Viele Charaktere, wenig Weg

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

Klasse Schreibstil mit interessanten und gut ausgearbeiteten Figuren - leider hat mir in der Handlung etwas gefehlt. Wirklich schade!

— -nicole-
-nicole-

Stöbern in Science-Fiction

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hatte bessere Erwartungen, war mir irgendwie zu lang

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Da wünscht man sich, der Autor würde in der Zeit zurück reisen und das Buch neu schreiben...

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  • Eine Reise in ein fremdes Universum voller interessanter Bewohner

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    Leseratt

    Leseratt

    21. September 2017 um 14:52

    Eins vorneweg: Ich lese sehr selten Science Fiction, daher habe ich kaum Vergleichswerte.Das Buch erzählt - wie der Titel schon besagt - von einem riskanten Auftrag, der das Raumschiff Wayfarer und seine bunte Crew zu einem weit entfernten Planeten führt. Dabei geht es in erster Linie um die Crewmitglieder, die verschiedenen Spezies angehören und über deren Hintergründe und Lebensweisen man im Verlauf der Geschichte so einiges erfährt. Dabei hält sich die Autorin nicht mit langatmigen Erklärungen über das Universum und seine Bewohner auf, sondern steigt direkt mit der Geschichte ein. Zunächst ist man zwar etwas überfordert und verwirrt, aber vieles wird im Verlauf deutlicher.Die sehr unterschiedlichen Lebewesen mit ihren spezifischen Eigenheiten, ihrer Art zu kommunizieren und ihrem Aussehen machen einen großen Teil der Faszination des Buches aus und man wünscht sich, sie selbst kennenlernen zu können. Die Autorin setzt sich unbekümmert über das, was man gerade im Bereich Sexualität vielleicht als "moralisch" betrachtet, hinweg und regt damit zum Nachdenken an. Dabei gerät an manchen Stellen allerdings das Ziel der Reise etwas aus dem Blick und der rote Faden geht verloren. Gerade im mittleren Teil hätte der Geschichte auch etwas mehr Tempo nicht geschadet und die ein oder andere gefährliche Situation zwischendurch wäre sicher von Vorteil gewesen. Zudem habe ich die Auswirkungen einer derart langen Reise auf die Besatzung vermisst. Das Ende ist in manchen Teilen etwas seltsam, aber auch sehr interessant und stimmt nachdenklich.Fazit: Epische Raumschlachten sucht man hier vergebens, dafür wird man mit zahlreichen faszinierenden Spezies konfrontiert. An manchen Stellen, insbesondere im mittleren Teil, wird es zwar etwas langatmig, trotzdem ist es ein sehr gutes, nachdenkliches und teilweise fast poetisches, auf jeden Fall aber faszinierendes Buch.

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  • eBook Kommentar zu Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    Janis

    Janis

    via eBook 'Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten'

    Echt genial sehr angenehm zu lesen freue mich auf das nächste Buch !!

    • 3
  • Ein wirklich tolles Buch

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    25. August 2017 um 14:59

    Ich mochte den Schreibstil sehr. Er holt einen direkt ab, ist flüssig, humorvoll, plastisch beschrieben und gut formuliert. Es ist durchaus ein SciFi-Roman, es gibt natürlich neue/zukünftige Technologie und Phänomene der Galaxie. Gerade das Gefühl von den unendlichen Weiten und dessen Möglichkeiten, wurde dabei toll eingefangen. Ich fand es gut recherchiert und wenn eine Technologie oder Phänomen mal nicht erklärbar war oder es eben in den SciFi Bereich fiel, dann wurde charmant verdeckt – sodass es trotzdem glaubwürdig bleibt Im Fokus liegt die SciFi-Elemente aber nicht, sondern auf den Charakteren und das Zwischen“menschliche“ bzw. auf jegliche Art von Beziehungen untereinander, wie Hassliebe, Liebe (romantische Beziehung), sexuelle Beziehung, Freundschaft, Familie, die man sich selbst aussucht, etc. Ganz zentral erleben wir dabei natürlich die Besatzung der Wayfarer, die einen allesamt fast auf Anhieb sympathisch sind. Die Dynamik in der Crew ist großartig und mitreißend. Jeder Charakter kommt zu Wort und so wird auch jede Spezies mal beleuchtet. Die Ausarbeitung der vielen unterschiedlichen Spezies (nicht nur auf dem Schiff, sondern in der ganzen Galaxis) ist toll – mit ganz eigener Optik, Eigenschaften, Sprache und Geschichte. Das fand ich großartig gemacht – geht geht dementsprechend viel um den Umgang mit dem befremdlichen und letztlich das Entdecken von Gemeinsamkeiten bzw. wie man trotzdem miteinander umgehen und auskommen kann und das es gut funktionieren und bereichernd sein kann. Es ist aber auch nicht zu „Friede Freude Eierkuchen“ - gibt durchaus Spezies, die kein gutes Grundnaturell haben, bei dem die Grenzen des Konsens erreicht sind. Interessant fand ich, dass gerade durch die Darstellung der anderen, für uns fremden Spezies, verdeutlicht oder herausgearbeitet wird, was das Wesen des Menschen ist oder was seine Besonderheiten/Eigenheiten sind – was ihn aus macht – sowohl im positiven wie negativen. In manchen Bereichen wurde das Buch dahingehend fast schon philosophisch. Weitere Themen die mitschwingen sind Krieg, das Lebens (dessen Sinn und wann wird ein Lebewesen als „Vernunftbegabt“ rechtlich anerkannt), Blick für das Schöne, Sozialität, Umgangsformen, Bewältigung, Rassismus usw. Dabei bildet es durchaus eine Art Gesellschaftskritik, weil man gewisse Grundmuster, natürlich auch in unserer Weltgesellschaft findet – z.T. auch den Machtmissbrauch der Politik oder Konzerne bzw. dass dessen wirtschaftliche Interessen manchmal mehr wiegen, die der sozialen Interessen der Bürger. Es gibt viele Details, die Geschichte lebendig machen, ohne die zu überladen und damit eine tolle Atmosphäre erzeugen. Zum Beispiel neue Wörter, die zum Setting passen, die sich durch den Kontext eigentlich fast immer sofort erschließen– das ist wirklich toll gemacht. Es sei auch gesagt, dass das ein recht leichtes Buch ist. Emotional wird einen zwar durchaus die gesamte Gefühlspalette geboten, ein Ausbruch an Spannung oder Action ist es nicht gerade. Es gibt auch keine komplizierte, verwinkelte Handlung oder Problematik, die aufgebaut wurde. Ein, zweimal gab es kleinere Sprünge in der Handlung, die genau das sogar umgangen haben, bei denen ich mir aber schon gewünscht hätte, dass dieser Konflikt, Problematik oder Szene mehr ausgeführt worden wäre. Trotzdem ist die Geschichte sehr charmant und liebenswürdig und auch ein wenig chaotisch, was ich mag. Insgesamt ist es ein positives Buch, mit einer angenehmen Grundstimmung, inder man viel entdecken kann, mit einen feinen Humor. Fazit Das Buch ist ein bisschen wie eine sehr interessante und unterhaltsame Studie: Wenn Aliens auf Menschen treffen würden, was würde Ihnen an uns auffallen? Was ist so explizit Mensch, dass es noch 100 Jahre bestand haben wird? Außerdem ist das Buch eine Ode an die Toleranz.

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  • Gute Science Fiction mit einer großen Portion Gefühl

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    Wolf1988

    Wolf1988

    12. August 2017 um 14:05

    Die Junge Frau Rosemarie, wohnhaft auf dem Mars, nimmt einen neuen Job auf einem Tunneler Raumschiff Namens "Wayfarer"  als Bürokraft an. Auf diesem Schiff erwartet sie eine Bunt durchmischte Crew aus Menschen und Außerirdischen verschiedenen Schlages, doch alle sind auf Ihre Art Herzensgut. Das Tunneler Raumschiff machte bisher immer kleine Aufträge, doch jetzt bekommt es einen Auftrag der ihnen einen großen Bonus verspricht, womit Sie Ihr Schiff endlich Aufrüsten können um später einmal die Höheren Aufträge durchführen zu können. Sie sollen zum Galaktischen Kern fliegen, wo sich das selbst bekriegende Volk der Toremi Ka befindet. Mit einem der Clans hat sich die Galaktische Union verbündet um dort  das für Treibstoff und anderem genutzte hoch begehrte Ambi abzubauen. Dort soll das Schiff einen Wurmloch Tunnel bis in die galaktische Union errichten, damit der abbau besser vorangehen kann. Auf dem Weg dorthin macht die Crew mehrere Zwischenstopps auf verschiedenen Planeten. Immer wieder führen die Protagonisten Moralisch hohe Gespräche untereinander, welche darstellen das wie verschieden wir doch alle sind und dennoch im kern sind wir gleich. Der Spannungsfaden bleibt recht hoch und ab der ersten Seite konnte ich mich nicht mehr von dem Buch trennen. Für Science Fiction Liebhaber die auch die Gespräche aus Star Trek mögen, kann ich dieses Buch gut empfehlen. Für Quereinsteiger scheint das Buch auch ganz gut zu sein.

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  • Eine absolut coole Science Fiction Geschichte!

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    28. July 2017 um 17:27

    An Becky Chambers Debütroman hat mich von Anfang an vor allem eines gereizt: Der Titel. Erscheint recht banal und oberflächlich, aber Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (übrigens wörtlich aus dem Englischen übersetzt) klingt einfach sensationell und fasst die Handlung, so viel kann ich im Nachhinein sagen, so perfekt zusammen wie kaum ein anderer Buchtitel. Und was da alles gleich nach den ersten Seiten auf einen einstürmt - wow! Becky Chambers erschafft ein komplett neues Universum, zahlreiche mehr oder weniger befremdliche Spezies mit eigenen Kulturen, Sprachen und physiognomischen Besonderheiten, die verschiedensten Planeten mit jeweils ganz eigenen Bedingungen, zahlreiche Berufsfelder, politische Systeme und und und. Viele neue Eindrücke, die man als Leser erst einmal verdauen muss. Gleichzeitig macht es unheimlich großen Spaß, auf jeder Seite etwas Neues zu entdecken.Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzufinden, auch wenn Chambers es einem mit ihrem angenehmen und nicht allzu wissenschaftlichen Schreibstil eigentlich recht leicht macht. Die Begriffe, die sie für all die verschiedenen Gerätschaften, Techniken usw. verwendet, lassen sich problemlos aus dem Kontext erschließen und vor allem die etwas absonderliche Crew der Wayfarer hat man ebenso schnell ins Herz geschlossen wie die Neue an Bord, Rosemary. Dennoch lief die Geschichte ziemlich schleppend an, auch wenn es natürlich großartig und wichtig für das große Ganze ist, dass Chambers sich so viel Zeit nimmt, um das Raumschiff sowie die verschiedenen Planeten, an denen die Wayfarer andockt, die politischen Spannungen im sogenannten GU-Raum und vor allem auch die Charaktere bis ins kleinste Detail zu beschreiben.Die Welt in Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten wirkt dadurch unheimlich plastisch und faszinierend - all die Planeten und merkwürdigen Spezies bringen einen immer wieder zum Staunen. Und genau das ist es, was den Roman zu einem wirklich großen Teil ausmacht: Als Leser begibt man sich an Bord der Wayfarer und an der Seite der Crewmitglieder auf eben die titelgebende Reise zu einem weit entfernten Planeten, erlebt unterwegs das ein oder andere Abenteuer, bringt sich in Gefahr, entdeckt fremde Welten und beobachtet (zeitweise amüsiert) das Zusammenspiel der kuriosen Crewmitglieder - allesamt Originale mit kleinen Marotten und Eigenarten, die sie so liebenswert und authentisch machen. Die Redensart "Der Weg ist das Ziel" passt hier wie die Faust aufs Auge, denn tatsächlich spielt letztlich weniger der kleine zornige Planet eine Rolle, als vielmehr die spannende und aufregende Reise durch das Weltall.So sieht sich die Crew der Wayfarer etwa mit technischen Problemen, nervtötenden Strapazen und sogar Überfällen durch Raumpiraten konfrontiert, aber auch Spannungen innerhalb der Crew und die ein oder andere amouröse Entwicklung sorgen für Dynamik. Ich hatte beim Lesen wirklich den Eindruck, in Chambers' Universum gibt es nichts, was es nicht gibt. Da ist eben der kleinwüchsige Mechaniker Jenks bis über beide Ohren in die körperlose KI Lovey verknallt, bandeln freizügige Echsenwesen mit Menschen an, werden in der Bordküche mit großem Genuss knusprig gebratene Riesenheuschrecken verspeist, wird ein von einer rätselhaften Krankheit befallener Navigator, der sich als Paar fühlt, selbstverständlich in der Mehrzahl angesprochen und und und. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten ist eine gigantische Sammlung an Kuriositäten, die im Kontext der Handlung so herrlich normal und banal wirken, dass man sich bald über gar nichts mehr wundert. Ich finde das so großartig und sensationell, weil es einem irgendwie Hoffnung gibt. Darauf, dass irgendwann in einer weit entfernten Zukunft, sich eben doch kein Mensch mehr darum schert, wie der andere lebt.Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht, denn auch in der Welt der GU gibt es politische Spannungen, kriegerische Handlungen und aberwitzige Gesetze, die die ein oder andere Spezies ziemlich benachteiligen und einschränken. Insofern transferiert Chambers eben doch einen Großteil unserer Gesellschaft in den Weltraum. In etwas abgewandelter Form kommen auch Themen wie Rassismus, Sklaverei und Unterdrückung zur Sprache. Erfrischend finde ich es hierbei, dass nicht alles Negative grundsätzlich von den Menschen ausgeht, sondern anteilig von jeder Spezies im Universum. Gleichzeitig bemüht sich Chambers um einen differenzierten Rundumblick, denn als Leser erkundet man den Weltraum nicht nur (wie gewohnt) durch die Augen der menschlichen Besatzungsmitglieder, sondern auch durch die der anderen Wesen. Diese wiederum finden einiges merkwürdig an den Gewohnheiten der Menschen (Kleidung, Prüderie etc.) und machen sich bisweilen sogar über Rosemary, Captain Ashby und die Techs Kizzy und Jenks lustig. Cool fand ich es auch, dass das Wort "Alien" von jeder Spezies verwendet wird - und zwar jeweils für alle der eigenen fremden Lebensformen. So werden eben auch die Menschen zu Aliens. Ein interessanter Blickwinkel.Die Handlung selbst hat mich nicht im gleichen Maße überzeugt wie die gigantische und detailreich ausgeschmückte Welt, die Chambers erschafft. So fand ich Rosemarys großes Geheimnis letztlich zu vorhersehbar und banal, die Fronten, zwischen welche die Wayfarer auf ihrer Mission gerät, zu klischeehaft und unausgefeilt. Die politischen Konflikte entsprechen praktisch denen auf unserer Erde und auch wenn die Geschichte damit eine einzige große Allegorie und durchaus bedeutungsschwer ist, hätte Chambers hier für meinen Geschmack ein wenig mehr ihre Fantasie spielen lassen können. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen ist ein eher gemächlicher Science Fiction Roman, dem ein Ticken mehr Action ganz gut getan hätte. Nichtsdestotrotz hat mich diese einzigartige, fremde Welt mit all ihren kuriosen Bewohnern absolut in ihren Bann geschlagen.Mein Fazit:Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten überzeugt nicht nur mit einem genialen Titel, sondern auch mit einer grandios gezeichneten Welt und originellen Charakteren, die jeder für sich so verschroben sind, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Eine coole Science Fiction Geschichte, die hier und da etwas ausgefeilter und actionreicher hätte sein können, die aber trotzdem großartig unterhält und den Leser gefangen nimmt. Auf die Fortsetzung bin ich jedenfalls schon sehr gespannt!

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  • Einmal zu den Sternen und zurück

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    Nespavanje

    Nespavanje

    30. June 2017 um 20:11

    Rosemary Harper ist das jüngste Mitglied in der Crew der Wayfarer, die sich aus den verschiedensten Spezies zusammensetzt. Unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen sorgen dafür, dass sich die einzelnen Mitglieder immer ein wenig in die Haare bekommen. Das Tunnelerschiff, dass Wurmlöcher in das Weltall bohrt und damit anderen Schiffen die Reise zu verkürzen, hat schon bessere Tage gesehen, auch wenn die komplette Mannschaft alles dafür tut das Schiff am Laufen zu halten. Als Captain Ashby einen riskanten und lange andauernden Auftrag annimmt, um einen Tunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, dringt die Wayfarer in ein unbekanntes Gebiet vor. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten hat mir sehr gut gefallen und ist eine sehr optimistisch anmutende Geschichte. Natürlich gibt es auch einige ernste, spannende und traurige Momente, aber alles in allem ist es ein sehr positives Buch. Die Erzählung spielt in einer fernen Zukunft und auf einem Raumschiff. Hauptprotagonistin ist die Marsianerin Rosemary und im Vordergrund steht der Alltag auf dem Schfiff und die Konflikten und Beziehungen der Crew. Aber auch die KI des Schiffes, Lovelace, spielt eine große Rolle und lässt das ScienceFictionHerz höher schlagen und ist nebenbei einer meiner liebsten Protagonisten. Insgesamt wirkt der Roman sehr gut konstruiert, man wird ganz intuitiv durch dieses Universum geführt und lernt peu à peu mehr von dieser Welt kennen. Man mag gar nicht glauben, dass dieser Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe, wie ich mich schon auf den nächsten Roman - Zwischen zwei Sternen - freue, ein Debütroman ist.

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    • 3
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
    PMelittaM

    PMelittaM

    20. May 2017 um 13:17
  • Socken! Zu dem Hut !!!

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    Jen_loves_reading_books

    Jen_loves_reading_books

    19. March 2017 um 17:28

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen PlanetenvonBecky Chambers Erhältlich als:TB für 9,99 €ca. 539 SeitenISBN 978 3 596 03568 7oder alsKindle Edition für 8,49 € Herausgeber:Fischer Tor VerlagScience FictionZum Inhalt: Willkommen an Bord der Wayfarer!Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös. Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört. Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens. Zum Cover:Ja, jede Menge Sterne und Planeten und die Person unten in der Mitte könnte Rosemary sein.Paßt zum Thema und zur Story.Rezension:Becky Chambers nimmt sich sehr viel Zeit ihren Lesern ihr Universum, die Charaktere und die unterschiedlichen Spezies zu erklären und nahe zu bringen.Und ich muß sagen ,das gelingt ihr richtig gut.Die Idee mit der Wayfarer fand ich ungaublich gelungen.Eben kein glänzendes stolzes Raumschiff, sondern ein altes, häßliches zusammengeschustertes Arbeitsschiff, mit einer aus unterschiedlichen Spezies zusammengewürfelten Crew.Auch wie der Charakter Rosemary Harper in die Geschichte eingeführt wird, ist clever gelöst.Da sie ihren Heimatplaneten so gut wie nie verlassen hat, steht sie staunend den unterschiedlichen und ihr fremden Spezies gegenüber und bei der Gelegenheit, konnte die Autorin das auch gleich dem Leser näher bringen.Dabei webt sie geschickt Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Korruption, Folter aber auch Toleranz, Freundschaft und Loyalität in ihre Story ein und irgendwie kommt einem das alles gar nicht mehr so merkwürdig und auch nicht mehr fremd vor.Die unterschiedlichen Spezies, Planeten und andere Himmelskörper und die vielfältigen Figuren sind liebevoll gestaltet.Die Crew der Wayfarer wächst einem schnell ans Herz und man hat mit ihnen auch eine Menge zu lachen (ich sag nur: Socken! Zu dem Hut!!!).Der Schreib-und Erzählstil ist locker gehalten, einfach und schnell zu lesen. Fazit: Dies war mein erstes Sci-Fi Buch und es hat mich positiv überrascht.Warum es dann trotzdem nicht die volle Punktzahl erreicht hat , obwohl es ein sehr gutes Buch ist???Zum einen konnte ich nicht wirklich einem zusammenhängenden Erzählstrang folgen.Ich hatte den Eindruck das Becky Chambers hier eine Buchserie mit der Wayfarer entwickelt und dieses Buch lediglich der Einstieg in ihr Universum ist.Ich bin gespannt ob meine Vermutung da richtig ist und ob wir demnächst nochmal was von der Wayfarer zu lesen bekommen. Das würde mir jedenfalls sehr gefallen.Ansonsten wäre die Story nämlich doch etwas zu dünn.Tolle Charaktere, tolle Crew, tolles Universum...leider etwas zu dünne Story. Empfehlung:Ja, ja, ja.Lesenswert!Von mir gibt's4 von 5 Sternen

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  • Ungewöhnliches Weltraumabenteuer

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    Talathiel

    Talathiel

    18. March 2017 um 11:51

    Die junge Marsianerin Rosemary Harper heuert auf dem Raumschiff Wayfarer an um ihrer Vergangenheit und ihrem Heimatplaneten zu entfliehen. Die Wayfarer ist ein Tunnel-Bohrer-Schiff, dass etwas in die Jahre gekommen ist und immer wieder Aufträge erhält, Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um so Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen. Als Kapitän Ashby einen profitablen aber auch riskanten Auftrag annimmt, indem er einen Raumtunnel zu dem weit entfernten Planeten Hedra Ka anlegen soll, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi Ka lebt, bahnt sich ein Abenteuer an und es beginnt ein langer Weg zu dem kleinen zornigen Planten. Mit ihrem Debütroman „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ nimmt uns Becky Chambers auf eine wirklich lange Reise mit. Ihr Schreibstil ist dabei sehr angenehm und sie entführt uns tatsächlich sehr gut in ein Universum, das von den verschiedensten Aliens bevölkert ist. Auch die Crew der Wayfarer ist alles andere als gewöhnlich. Sie besteht aus den menschlichen Mitgliedern Captain Ashby, den beiden Techs Kizzy und Jenks, dem Algaeisten Corbin sowie der Marsianerin Rosemary. Dann gibt es noch die Pilotin Sissix, die der reptilienartigen Spezies der Aandrisk angehört, den der aussterbenden Rasse der Grum angehörigen Dr. Koch, der sowohl Koch als auch Arzt und zur Zeit männlich ist, den Navigator, das Sianatpaar Ohan, und nicht zu vergessen die schiffseigene KI Lovey. Aber nicht nur die Spezies auf diesem Tunnlerschiff sind vielfältig, so unterscheiden sich auch ihre Charaktere völlig voneinander. Während man bei Sissix immer das Gefühl hat, dass sie doch recht schmusebedürfig wirkt, was wohl daran liegt, dass man bei den Aandrisk keinen Hehl aus Körperkontakt macht, so ist Corbin eher eigenbrötlerisch und ist lieber bei seinen Algen als bei dem Rest der Crew. Die Tech Kizzy wirkt dagegen sehr verrückt, was sie aber auch ziemlich liebenswert macht, wohingegen Rosemary doch sehr bodenständig scheint. Insgesamt hat es mir aber sehr viel Vergnügen bereitet, dass man gerade diesen Personen auf dem langen Weg zu einem kleinen zornigen Planeten begleiten darf.Die Handlung an sich folgt keinem normalen Schema, wie man sie wohl normalerweise von einer Science-Fiction-Geschichte erwarten würde. Dennoch ist es sehr spannend, wie Chambers das Universum und die „GU“ aufbaut. Die GU ist eine Allianz von mehreren Alien-Spezies. Gerade durch die Reise der Wayfarer lernen wir einiges über dieses Universum und deren Bewohner sowie deren Eigenarten. Das macht die Reise nach Hedra Ka durchaus interessant. Aber nicht nur das Universum können wir bei dem langen Flug kennenlernen, auch die Charaktere gewinnen mit Fortschreiten der Handlung immer mehr an Substanz und das gefiel mir. Aber es sind nicht nur die vielen verschiedenen Kolonien, Planeten und interessanten Aliens, sondern werden auch immer wieder mit tiefgründigen Gesprächen konfrontiert, die dieses Buch doch zu einem sehr schönen Leseerlebnis werden lassen. Becky Chambers „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ konnte mich überzeugen und bot mir unterhaltsame Lesestunden, die mich zu fernen Orten in fernen Galaxien brachten. Philosophisch, aber auch humorvoll war der lange Weg nach Hedra Ka ein interessantes Erlebnis.

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  • Eine tiefgründige und vielseite Welt

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    hiddenbookparadise

    hiddenbookparadise

    04. March 2017 um 16:25

    Mit neutralen Erwartungen ging ich an dieses Buch heran und dass ich 540 Seiten innerhalb kürzester Zeit vorgelesen habe, sagt schon einiges.Als Science-Fiction-Buch verfolgt dieses Buch ein ähnliches Schema wie viele andere aus diesem Genre. Ein Schiff, eine Crew, eine Aufgabe. Zu Beginn dachte ich, es sei ein typisches Buch zu einem Mädchen, welches sich in den Kapitän verlieben würde, doch stattdessen ist es eine Geschichte mit verschiedensten Schichten und einem etwas anderem Verlauf als es vermuten lässt. Nach vielen Jahren des Krieges innerhalb einzelner Spezies und auch untereinander schloss sich die Galaktische Union zusammen, zu welcher auch die Menschheit beigetreten ist. Schön finde hierbei, dass die Menschen nicht als die Besten angesehen werden, allgemein niemand, denn gibt es kein Gut oder Schlecht, kein Schwarz oder Weiß. So wird in diesem Buch nicht nur immer das gute einzelner Spezies betrachtet, sondern auch Makel, seien sie in der Vergangenheit oder noch gegenwärtig. Dies ist der Punkt, den ich am meisten an diesem Buch schätze, denn wer ist schon perfekt?Um die einzelnen Welten miteinander zu verknüpfen, kleinste Kolonien wichtiger Spezies, werden sogenannte Tunnel von Spacern mittels eines Tunnelerschiffs geschaffen. Auf einem solchen Schiff, welches in seiner bunten Zusammenstellung nicht nur bezüglich der Crew die Vielfältigkeit unseres Universums darstellt, begleitet man die Crew von Ashby Santoso auf einer Reise zu einem Randgebiet, um einen Tunnel in der Zwischenwelt zu legen. Diese verkürzen die Reisezeit, doch ist dies ein Punkt, der zumindest mir erst später richtig klar wurde, denn ist die Beschreibung an Anfang für einen Nichtkenner leicht verwirrend. Auf jener Reise lernt man immer ein kleines Stückchen mehr der großen Welt kennen, die viel Tiefe zu besitzen scheint in all ihrer Vielfältigkeit. Es gibt wahrlich alles und werden keine Vorurteile gemacht, man ist frei und offen, wie gewisse Beziehungen zeigen. Hingegen gibt es diesbezüglich leider nichts "Normales" und scheint es durch die tiefgründige Ausformulierung kaum Platz für die eigenen Gedanken beim Lesen zu geben. Wie schon erwähnt wird man mit einer Vielfältigkeit bekannt gemacht und diese faszinierte mich ungemein. Bisher weiß die Menschheit noch nicht, was sich außerhalb unserer kleinen Erde befindet, weshalb die Vorstellungen immer unterschiedlich sind. In diesem Buch bekommt man ein Spektrum aus den unterschiedlichen Möglichkeiten der Kommunikation, der Familienverhältnisse oder des Aussehens zu Gesicht, ebenso eine Erklärung für die Ähnlichkeiten untereinander. Man kann sich nichts vorstellen, was man noch nicht in ähnlicher Art und Weise gesehen hat und dass hierfür das Ganze auf jene Art gelöst, nicht frei in den Raum gestellt wurde, machte die Welt ein wenig realer. Doch so unglaublich wundervoll und atemberaubend die Welt, wie bildhaft sie ist, die Charaktere verändern sich kaum oder bekommt man es nicht sonderlich gut mit, zumal manche wichtige Punkte erwähnt und ausgeführt, später wiederum vergessen werden. Manche Personen machen eine Entwicklung durch, aber scheint es als wären sie zuvor schon ausgebaut worden, als müsse man sie schon kennen. Des weiteren Stelle die deutsche Übersetzung ein Hindernis dar, denn entweder blieben viele englische Bergriffe oder Übersetzungen waren unnötig. Es ist sehr gut, dass Becky Chambers versuchte, den Handlungsablauf anders zu gestalten, aber schließlich passierte dennoch alles, was man sich schon lange hatte denken können und wirkte der Schreibstil teils zu eintönig. Das Ende hatte ich hingegen auf den Spannungsverlauf nicht auf diese Weise erwartet und war es somit erfrischend, einen Bruch in der Normalität von Büchern zu haben, denn merkt man, dass die eigentlich Geschichte eine andere ist oder sein könnte. Und trotz der Kritikpunkte genoss ich dieses Buch sehr. Auf seine Art baute es Spannung und Interesse, eine ganz eigene Beziehung auf. Es ist wieder einmal eine etwas andere Welt zum Universum, wenngleich ich mich öfter an Doctor Who erinnert fühlte. Dennoch verspüre ich nicht das Bedürfnis, den zweiten Band zu lesen, dafür fehlt der richtige Reiz. 

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  • Space dich!

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    14. February 2017 um 19:17

    "Socken zu dem Hut." „Danke Berglaug.“ Das rät die Danksagung des Buches, soll man sagen, wenn man mit der Lektüre zufrieden war. Was ich bestätigen kann, war ich. Allerdings vermisse ich ein wenig den Weg, das klein, das zornig, den Planeten in „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“. Daher erst einmal der Hinweis: Dieses Buch hat einen wirklich beeindruckenden Titel, beim Munchkin-Spiel würde das echt was hermachen. Warum das Buch am Ende gut war, aber auch nicht herausragend, werde ich - nach einer kurzen Einleitung - erläutern. Gekauft habe ich das Buch in einem Anflug von Spontanität, begünstigt durch eine absolut lustige Gruppe mit der ich auf Lovelybooks ab und an Werwolf spiele. Und da ein paar dieser lustigen User kaum erwarten können zu erfahren, wie ich dieses Buch denn nun finde, ziehe ich die Rezi gern vor, obwohl ich heute eher eine posten wollte, in der es um Valentin oder Romanzen geht. Da ich keinen Valentin habe und auch eher selten Romance lese, gibt es nun aber dies hier. Dafür habe ich mich in die Reptilienrasse der „Aandrisks“ verliebt und in deren „Tresh“ (das heißt Spaß oder auch Orgie, meistens beides.) "Felsbrocken. Gaswolken. Abfälle.Andere Schiffe. Noch mehr Felsbrocken.Der Vorrat an Felsbrocken im Weltall war schier endlos." Ich hangele mich mal an ein paar Worten entlang, die ihr nicht kennt, unter denen ihr euch aber sicher was vorstellen könnt. Denn für einen Science Fiction typisch befinden wir uns im Weltall, in einem Schiff, getrennt vom Luftleeren Raum (der ja eher ungesund ist) durch dicke Wände, auf die gerne mal ein paar Steinchen prasseln. Da trudeln im Weltall nämlich eine ganze Menge von rum - also Steine, na gut und auch Schiffe in diesem Buch. Gute Nachricht vorneweg: Es gibt Aliens. Die Menschen sind allerdings erst echt spät zu der „GU“ gestoßen, Menschen musste man erst „eine Krücke“ an die Hand geben, sonst hätten die sich nie zurecht gefunden. Und da freuen sich die Menschen in dem Buch auch wirklich drüber, dass sie doch was wert sind, in den Augen der anderen Rassen. So *Finger ineinander verschränk und knackend durchdrück*. Egal ob also in einem der Zimmer auf dem Tunnel-Bohrer-Schiff WAYFARER, oder dem „Goldfischglas“ oder im Maschinenraum, das klobige Ding ist mal eins nicht: Kein Abklatsch der Serenity aus Firefly: juche - davon hatten wir jetzt auch genug. Also keine Military SF, keine Schmuggler, keine Piraten, keine Frachter - sondern ein Arbeitsschiff. Freut mich, macht es so herrlich griffig, Löcher für Schnelltunnel in die Raum/Zeit bohren, voll cool. Das physikalische Einstein Know How lassen wir dabei gekonnt liegen, ist doch egal wie das funktioniert. Du brauchst einen Bohrer und einen Alien-Virus-Wir-Paar-Navigator. Gemütlich ist es aber schon auf dem Schiff. "Komm schon, so schlimm ist das doch nicht!",zirpte die Pixel-Pflanze."Nimm dich mal selbst in den Arm." Die Crew besteht aus echt vielen Leuten. Captain: Ashby, Pilotin: Sissix, Navigatoren: Ohan, Mechtech: Kizzy, Comptech: Jenks, Algenfuzzy: Corbin, (geht noch weiter Moment) Koch und Arzt: Dr.Koch (ja da kann ich auch nicht für, der heißt so wie was er ist), die Schiffs K.I.: Lovey und (ja wir sind immer noch bei der Crew!) finally intergalaktische Sekretärin: Rosemary (ohne Baby). Und dann kommen noch die Nebendarsteller hinzu, aber die erspare ich euch an dieser Stelle. „Tagzehnte“ lang fliegen die jetzt durch die Gegend und erfüllen ihre Aufträge und stoßen gar heftig mal mit Käfig, mal blind, in das All vor und bohren was das Zeug hält. Genau zwei Mal in dem Buch. Schade. Aber die Crew raucht eh lieber „Smash“, beschwert sich über die „Dental-Bots“ und trinkt „Mek“ beim „Tikkit“-Spiel. Bis zu dem Tag an dem Ashby Rosemary einstellt, denn der Captain hat es nicht so mit Bürokram. Durch eben jene Einstellung aber hat er nun irgendwie ein Stein im Brett bei der Regierung, die total kosmopolitisch auf Wombats abfährt. *schüttelt den „Scribus“* Ah, - voll auf die Richtlinien abfährt. Und deswegen kriegt die WAYFARER ein Bombenangebot. So und nachdem dann sicher gestellt ist, dass der Leser auch ja weiss mit welchen Charakteren er es zu tun hat, welche Hintergründe jeder einzelne hat und wie sie zueinander stehen, kann dann diese lange Reise auch endlich mal losgehen. Für die „Spacer“ winken dick Credits für die man sich bestimmt ganz viele „Krampfklammern“, „Saatgut“ und „Klatschlappen“ kaufen kann. Fazit: Das Buch kann Charaktere und diese so miteinander verbandeln, dass es am Ende ein komplexes Sozialgefüge ergibt, man hat als Leser alle lieb gewonnen und möchte niemanden missen. Die Crew bestand schon, eine neue Person kommt hinzu, doch wird problemlos in die gemischtrassige Einheit integriert. Der Leser erfährt viele vernünftige Überlegungen, wenig Aktion. Man besucht ein paar Orte, die meiste Zeit ist man aber mit sich selbst als familiäre (Feder-Familie nicht Nest-Familie und schon gar keine Ei-Familie) Gruppe auf Langzeitflügen beschäftigt. Gut, dass man gegen den Raumkoller Videospiele und den kleinen galaktischen Garten zur Verfügung hat und wenn das nicht hilft, putzt man das Schiff eben auf Hochglanz. Sehr freundlich und friedlich dieser Universumsentwurf, obwohl es viel Reibereien, Ächtung, Geringschätzung, Sekten, Faschisten, Speziesisten (also statt Sexisten - aber die bestimmt auch) und Krieg gibt. Aber das ist alles außerhalb, weit entfernt von dem Geschehen der Charaktere, immer nur tangiert, manchmal mit ein wenig Einfluss auf Einzelne. Dieser lange Weg ist letztlich zu finden zwischen Seite 200 und 400 und der Aufenthalt dort war ein Witz. Aber um den ging es ja auch nicht, es ging ja um den Weg dahin, die Vorbereitung auf diese Fahrt inbegriffen. Nach den 500 Seiten hat man endlich das Gefühl: Jetzt könnte es losgehen, dabei ist der ganze Weg schon vorbei, nachdem man zu viel Charakter, zu wenig Weg hatte. Lohnt sich der Weg? Der Weg war schön, übersprang aber die falschen Stellen, legte zu viel Fokus auf die Hintergrundkonflikte der Besatzung und vergaß dabei das kleine süße Lavabällchen. Urteil: ich, du, er sie und ser, wir, ihr und sie sowie sir.

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  • Ein Space-Abenteuer der etwas anderen Art

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    -nicole-

    -nicole-

    14. February 2017 um 11:40

    Auf abenteuerlicher Reise mit der Wayfarer... Mit ihrer neuen Stelle als Verwaltungsassistentin auf der Wayfarer erhofft sich die junge Rosemary Harper einen Neuanfang. Der etwas ramponierte und altmodisch wirkende Raumkreuzer, der Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien schafft, indem sie Löcher ins Weltall bohrt, soll ihr neues Zuhause werden. An Bord wird sie herzlich empfangen und lernt die besondere Crew, die aus verschiedenen Spezies besteht, kennen. Captain Ashby hofft unterdessen auf profitablere Angebote im Tunnelbau und erhält schon bald ein Angebot, das zugleich sehr lukrativ, aber auch gefährlich ist: Die Wayfarer soll einen neuen Raumtunnel zu dem weit entfernten Hauptplaneten der Toremi anlegen. Bisher unbekanntes Territorium, da das Volk der Toremi als sehr angriffslustig gilt. Doch Ashby sagt zu - damit beginnt für Rosemary und die restliche Crew ein großes Abenteuer, dessen Ausgang noch ungewiss ist... "Sie befand sich weit weg von allem. Hier gab es keine Planeten, keine Raumschiffe, keine funkelnden Orbiter. Nichts als Leere, grauenhafte Leere, und hin und wieder ein paar Felsbrocken." -Seite 7, eBook Ich war im Vorfeld sehr gespannt, was mich in diesem Roman erwarten wird - der Inhalt ist tatsächlich überraschend. Überraschend in dem Sinne, dass die Handlung unheimlich locker aufgebaut ist und es einige Situationen gibt, die den Leser zum schmunzeln bringen. Mir hat besonders der Anfang des Buches sehr gefallen: Rosemarys Ankunft auf dem Raumschiff Wayfarer, man lernt die interessante Crew, die nicht nur aus Menschen besteht, sehr gut kennen. Auch die Wayfarer an sich mit ihren vielen interessanten Räumen ist toll beschrieben. Neben diesen Abschnitten wird aber auch schnell klar, das Rosemary ein Geheimnis verbirgt... Neben außergewöhnlichen Orten wird auch das Zusammenleben der verschiedenen Spezies sehr gut geschildert. Besonders die Gemeinschaft und der Respekt gegenüber anderer Kulturen spielt eine zentrale Rolle. Gerade dieses ist der Autorin wirklich gut gelungen. "Eine Menagerie aus Geschöpfen, die sich in einer schwindelerregenden Vielfalt von Sprachen unterhielten, Hände schüttelten, Pfoten packten und über Tentakel strichen. Wie konnte man einen solchen Ort nicht großartig finden?" (Captain Ashby über den Markt Port Coriol) -Seite 101, eBook Doch es gibt leider auch ein 'aber': Auch wenn mir die Wayfarer-Crew schnell sehr sympathisch war, hat mir bei der reinen Handlung etwas der rote Faden gefehlt. Ich hatte das Gefühl, dass diese zwischendurch immer wieder von Weg abkommt und sich in Nebensächlichkeiten verliert. Dieses fand ich etwas schade, gerade weil die Idee der Story mir sehr gut gefallen hatte. Mein Fazit: Ein Space-Abenteuer der etwas anderen Art! Doch auch wenn mir der Schreibstil, die tollen Beschreibungen der verschiedenen Handlungsorte und die vielfältigen Figuren sehr gefallen haben, konnte mich die Handlung nur teilweise überzeugen. Nach einem vielversprechendem Anfang geht die eigentliche Story etwas unter. Dadurch wurde anfängliche Begeisterung etwas gedämpft. Kurz gesagt: Toller Schreibstil, spannende Schauplätze, interessante Figuren - leider mit schwacher Handlung, die etwas untergeht. Ich vergebe 3 Sterne hierfür.

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  • Spacegirls

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    rallus

    rallus

    14. February 2017 um 09:47

    Gemeinschaftslesung & Rezension von Thursdaynext und Rallus Space Opera mit starken weiblichen Einschlägen sind selten im Sci Fi Genre, das, männlich dominiert, zumeist Technik, Wummen, Krieg, Heldentum und Machtschnickschnack thematisiert. Doch gerade der kulturelle und gesellschaftliche Blickwinkel auf die Zukunft ist eine der interessantesten in diesem Genre. So ist die weibliche Sichtweise auf das Zusammenleben auf beengtem Raum einen informativeren und empathischen Ticken anders. Feinfühliger, eindrücklicher, weil mehr hinterfragend, schildert Autorin Becky Chambers, diese Aspekte des Raumfahrerlebens.  Als Beispiel sei hier der Koch- und Leibarzt genannt, der sehr wohl um die Wichtigkeit guten Essens und guter Atmosphäre weiß und sich bemüht, beides herzustellen.  Die in Kalifornien aufgewachsene Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers gesellt sich hier zu Autorinnen wie Kate Wilhelm, Ursula K. LeGuin, James Tiptree, C.J.Cherryh oder Lois McMaster Bujor ein. Dabei sind schon Cover und Titel das Zugreifen wert. Was wir beiden hauptverdächtigen Buchstoffler mit dem SciFi Faible natürlich getan haben, überschneidet sich unsrer lesetechnische Sci Fi Menge doch häufig und bereichern wir uns gegenseitig gern mit guten neuen Autoren. Becky Chambers Debüt The Long Way To A Small, Angry Planet finanzierte sie 2012 via Crowdfunding und brachte es 2014 im Eigenverlag heraus. 2015 erschien der Roman in Großbritannien bei Hodder & Stoughton, in den USA bei Harper Voyager. 2016 wurde The Long Way To A Small, Angry Planet für den Arthur C. Clarke Award nominiert. Becky Chambers hat uns mit ihrem phantastischen Debüt gleichermaßen berühren und begeistern können. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten liest sich locker – luftig mit unaufdringlichem Humor und zieht einen bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann, dem wir uns während des gesamten 539 – Seiten- Buches nicht mehr entziehen konnten. Das Wayfarer Universum besteht aus verschiedensten Spezies, und die junge Rosemary Harper (Homo Sapiens) bewirbt sich auf der Wayfarer, einem Tunnelbohrschiff mit gemischter Besatzung. Unterschiedlich in Kultur und Rasse kommt es trotz gegenseitigem Respekt doch so manches Mal zu Reiz- und Reibungspunkten: „Hast Du die Menschen auch manchmal satt? Hin und wieder. Das ist wohl normal, wenn man mit anderen Leuten als seiner eigenen Art zusammenlebt. Ihnen ergeht es bestimmt genauso. Heute habe ich sie eindeutig satt, sagte Sissix und ließ den Kopf wieder zurücksinken. Ich habe ihre fleischigen Gesichter satt. Ich habe ihre glatten Fingerspitzen satt. Ich habe es satt, wie sie das R aussprechen. Ich habe es satt, dass sie nicht riechen können. Ich bin es leid, wie gluckenhaft sie sich bei Kindern aufführen, die nicht einmal ihre eigenen sind. Ich habe es satt, wie neurotisch sie mit Nacktheit umgehen. Am liebsten würde ich jeden Einzelnen von ihnen ohrfeigen, bis sie begreifen, wie unnötig kompliziert sie ihre Familien und ihr Sozialleben und ihr … einfach alles machen.“ Rosemary ist als Verwaltungsassistentin angeheuert und bemüht sich zu integrieren. Jedes Besatzungsmitglied hat einen ganz speziellen Charakter und trägt eine Bürde mit sich herum. Bürden, die im Laufe des Buches offenbar werden und meist einen hochemotionalen Hintergrund haben, der die einzelnen Personen mit einem warmen, persönlichen Touch versieht. Auch Rosemary hat ein Geheimnis, die Crew sieht das aber sehr entspannt: „Du bist Rosemary Harper. Du hast diesen Namen gewählt, weil der alte nicht mehr zu dir passte. Du musstest dafür ein paar Gesetze brechen, na und? Was soll’s. Das Leben ist nicht gerecht, und Gesetze sind es normalerweise ebenso wenig. Du hast das getan, was du tun musstest. Ich verstehe das.“ Sympathisch, bunt, vielfältig, spannend und teilweise auch politisch hochaktuell geht es auf der Wayfarer zu. Fake News finden sich auch in der fernen Zukunft wieder. So bearbeitet zum Beispiel Nib der Hobby- Archivar Referenzdateien, indem er sich durch alte Fakten gräbt um die öffentlichen Dateien auf neustem und den Tatsachen entsprechendem Stand zu halten: „Warum versuchen diese Leute überhaupt so etwas zu beweisen?“, fragte Kizzy. „Weil es sich um Idioten handelt.“ Die Vielfalt der Spezies und ihrer Soziologien ist grandios, authentisch und detailliert. Vom Paarungs – und Nachwuchsaufzuchtsverhalten der Aandrisks könnten wir uns z.B. gerne ein paar Scheibchen abschneiden. Wenn wir Eier legen könnten. Hier merkt man, dass die Autorin eben das ist, eine Frau und somit potentielle Mutter, der diese Thematik der Kinderaufzucht doch näher und unmittelbarer ist als männlichen Autoren, und die sich zudem noch ganz offensichtlich mit Biologie und weiteren Wissenschaften auskennt. Ihre Ideen sind ausgereift, wirklichkeitsnah und wissenschaftlich logisch. Was dieses Universum aber erst so richtig rund macht, ist die empathische Sicht der Dinge. Hier ist der Roman am eindringlichsten und stärksten, in Momenten wo sich zwei verschiedene Rassen nähern und wir uns in den Gedanken von Sissix, einer echsenartigen Spezies, finden: „Rosemary, sagte Sissix und ergriff ihre Hand. Sie war warm. Das war bei anderen Spezies immer so, man spürte die Wärme schon, wenn man neben ihnen stand, aber jetzt war es noch deutlicher. Sie hatte sich schon manchmal gefragt, wie es wohl wäre, diese Wärme an sich zu pressen, dort, wo – nein, nein, daran würde sich nicht denken. Noch nicht. Sie musste klug sein. Sie musste vorsichtig sein. Schließlich reagierten Menschen anders auf Paarung. War es nicht so, dass ihre Gehirne danach von Chemikalien überschwemmt wurden, viel mehr als bei normalen Leuten? Auch bei Aandirsks führt Paarung zu Bindung, aber Menschen – Menschen verloren dabei vollkommen den Kopf. Wie ließ es sich sonst erklären, dass eine vernunftbegabte Spezies die Überbevölkerung bis zum Umweltkollaps getrieben hatte? Das war ein Volk, das sich um den Verstand gepaart hatte.“ Ihre Charaktere sind ausgereift, erhalten mit zunehmendem Lesefortschritt immer mehr Substanz und Gesicht, erscheinen greifbar und echt, mit all ihren Macken und Persönlichkeitsaspekten. Die Sprache ist angenehm, auch wenn es um philosophische, soziologische, biologische und technische Details geht. Ganz wichtig: Chambers hat Humor!! Und den merkt man diesem augenzwinkernden Buch an. Eben das lässt einen, viel zu schnell, aber mit Hochgenuss hindurchgleiten. Sie zeigt auch Weitsicht wenn sie aus den Akten der GU (Galaktischen Union) zur Aufnahme der Spezies Homo Sapiens in ihre Gemeinschaft zitiert: „Die Menschheit ist eine zerstrittene, angeschlagene, pubertäre Spezies, die sich nicht durch ihr eigenes Verdienst in den interstellaren Raum ausgebreitet hat sondern nur durch Zufall. Sie ist nie über das intraspeziäre Chaos hinausgekommen. In dieser Phase der unbeholfenen Pubertät entscheidet es sich ob eine Spezies zu einer globalen Einheit oder in verfeindete Fraktionen zerfällt, die zum Aussterben verurteilt sind sei es durch Krieg oder durch ökologische Katastrophen, die so groß sind, dass man sie nur gemeinsam meistern kann.“ Die Wayfarer Welt ist bunt, liebevoll und schreit nach Erweiterung, so ist es nur gut, dass der ebenfalls im Wayfarer Universum angesiedelte Roman A Closed And Common Orbit 2017 in Großbritannien erscheinen wird. Wir freuen uns schon darauf. Unser SciFi Tipp 2017 heißt also: Go get it! Abtauchen ins Wayfarer Universum. Abtauchen in eine neue Science – Fiction – Plattform hier: Tor online Dodo Award und Lesehighlight für Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von rallus und thurs

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  • Spacegirls

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    thursdaynext

    thursdaynext

    13. February 2017 um 18:55

    Gemeinschaftslesung & Rezension von Rallus und Thursdaynext Space Opera mit starken weiblichen Einschlägen sind selten im Sci Fi Genre, das, männlich dominiert, zumeist Technik, Wummen, Krieg, Heldentum und Machtschnickschnack thematisiert. Doch gerade der kulturelle und gesellschaftliche Blickwinkel auf die Zukunft ist eine der interessantesten in diesem Genre. So ist die weibliche Sichtweise auf das Zusammenleben auf beengtem Raum einen informativeren und empathischen Ticken anders. Feinfühliger, eindrücklicher, weil mehr hinterfragend, schildert Autorin Becky Chambers, diese Aspekte des Raumfahrerlebens. Als Beispiel sei hier der Koch- und Leibarzt genannt, der sehr wohl um die Wichtigkeit guten Essens und guter Atmosphäre weiß und sich bemüht, beides herzustellen. Die in Kalifornien aufgewachsene Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers gesellt sich hier zu Autorinnen wie Kate Wilhelm, Ursula K. LeGuin, James Tiptree, C.J.Cherryh oder Lois McMaster Bujor ein. Dabei sind schon Cover und Titel das Zugreifen wert. Was wir beiden hauptverdächtigen Buchstoffler mit dem SciFi Faible natürlich getan haben, überschneidet sich unsrer lesetechnische Sci Fi Menge doch häufig und bereichern wir uns gegenseitig gern mit guten neuen Autoren. Becky Chambers Debüt The Long Way To A Small, Angry Planet finanzierte sie 2012 via Crowdfunding und brachte es 2014 im Eigenverlag heraus. 2015 erschien der Roman in Großbritannien bei Hodder & Stoughton, in den USA bei Harper Voyager. 2016 wurde The Long Way To A Small, Angry Planet für den Arthur C. Clarke Award nominiert. Becky Chambers hat uns mit ihrem phantastischen Erstling gleichermaßen berühren und begeistern können. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten liest sich locker – luftig mit unaufdringlichem Humor und zieht einen bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann, dem wir uns während des gesamten 539 – Seiten- Buches nicht mehr entziehen konnten. Das Wayfarer Universum besteht aus verschiedensten Spezies, und die junge Rosemary Harper (Homo Sapiens) bewirbt sich auf der Wayfarer, einem Tunnelbohrschiff mit gemischter Besatzung. Unterschiedlich in Kultur und Rasse kommt es trotz gegenseitigem Respekt doch so manches Mal zu Reiz- und Reibungspunkten: „Hast Du die Menschen auch manchmal satt? Hin und wieder. Das ist wohl normal, wenn man mit anderen Leuten als seiner eigenen Art zusammenlebt. Ihnen ergeht es bestimmt genauso. Heute habe ich sie eindeutig satt, sagte Sissix und ließ den Kopf wieder zurücksinken. Ich habe ihre fleischigen Gesichter satt. Ich habe ihre glatten Fingerspitzen satt. Ich habe es satt, wie sie das R aussprechen. Ich habe es satt, dass sie nicht riechen können. Ich bin es leid, wie gluckenhaft sie sich bei Kindern aufführen, die nicht einmal ihre eigenen sind. Ich habe es satt, wie neurotisch sie mit Nacktheit umgehen. Am liebsten würde ich jeden Einzelnen von ihnen ohrfeigen, bis sie begreifen, wie unnötig kompliziert sie ihre Familien und ihr Sozialleben und ihr … einfach alles machen.“ Rosemary ist als Verwaltungsassistentin angeheuert und bemüht sich zu integrieren. Jedes Besatzungsmitglied hat einen ganz speziellen Charakter und trägt eine Bürde mit sich herum. Bürden, die im Laufe des Buches offenbar werden und meist einen hochemotionalen Hintergrund haben, der die einzelnen Personen mit einem warmen, persönlichen Touch versieht. Auch Rosemary hat ein Geheimnis, die Crew sieht das aber sehr entspannt: „Du bist Rosemary Harper. Du hast diesen Namen gewählt, weil der alte nicht mehr zu dir passte. Du musstest dafür ein paar Gesetze brechen, na und? Was soll’s. Das Leben ist nicht gerecht, und Gesetze sind es normalerweise ebenso wenig. Du hast das getan, was du tun musstest. Ich verstehe das.“ Sympathisch, bunt, vielfältig, spannend und teilweise auch politisch hochaktuell geht es auf der Wayfarer zu. Fake News finden sich auch in der fernen Zukunft wieder. So bearbeitet zum Beispiel Nib der Hobby- Archivar Referenzdateien, indem er sich durch alte Fakten gräbt um die öffentlichen Dateien auf neustem und den Tatsachen entsprechendem Stand zu halten: „Warum versuchen diese Leute überhaupt so etwas zu beweisen?“, fragte Kizzy. „Weil es sich um Idioten handelt.“ Die Vielfalt der Spezies und ihrer Soziologien ist grandios, authentisch und detailliert. Vom Paarungs – und Nachwuchsaufzuchtsverhalten der Aandrisks könnten wir uns z.B. gerne ein paar Scheibchen abschneiden. Wenn wir Eier legen könnten. Hier merkt man, dass die Autorin eben das ist, eine Frau und somit potentielle Mutter, der diese Thematik der Kinderaufzucht doch näher und unmittelbarer ist als männlichen Autoren, und die sich zudem noch ganz offensichtlich mit Biologie und weiteren Wissenschaften auskennt. Ihre Ideen sind ausgereift, wirklichkeitsnah und wissenschaftlich logisch. Was dieses Universum aber erst so richtig rund macht, ist die empathische Sicht der Dinge. Hier ist der Roman am eindringlichsten und stärksten, in Momenten wo sich zwei verschiedene Rassen nähern und wir uns in den Gedanken von Sissix, einer echsenartigen Spezies, finden: „Rosemary, sagte Sissix und ergriff ihre Hand. Sie war warm. Das war bei anderen Spezies immer so, man spürte die Wärme schon, wenn man neben ihnen stand, aber jetzt war es noch deutlicher. Sie hatte sich schon manchmal gefragt, wie es wohl wäre, diese Wärme an sich zu pressen, dort, wo – nein, nein, daran würde sich nicht denken. Noch nicht. Sie musste klug sein. Sie musste vorsichtig sein. Schließlich reagierten Menschen anders auf Paarung. War es nicht so, dass ihre Gehirne danach von Chemikalien überschwemmt wurden, viel mehr als bei normalen Leuten? Auch bei Aandirsks führt Paarung zu Bindung, aber Menschen – Menschen verloren dabei vollkommen den Kopf. Wie ließ es sich sonst erklären, dass eine vernunftbegabte Spezies die Überbevölkerung bis zum Umweltkollaps getrieben hatte? Das war ein Volk, das sich um den Verstand gepaart hatte.“ Ihre Charaktere sind ausgereift, erhalten mit zunehmendem Lesefortschritt immer mehr Substanz und Gesicht, erscheinen greifbar und echt, mit all ihren Macken und Persönlichkeitsaspekten. Die Sprache ist angenehm, auch wenn es um philosophische, soziologische, biologische und technische Details geht. Ganz wichtig: Chambers hat Humor!! Und den merkt man diesem augenzwinkernden Buch an. Eben das lässt einen viel zu schnell, aber mit Hochgenuss hindurchgleiten. Sie zeigt auch Weitsicht wenn sie aus den Akten der GU (Galaktischen Union) zur Aufnahme der Spezies Homo Sapiens in ihre Gemeinschaft zitiert: „Die Menschheit ist eine zerstrittene, angeschlagene, pubertäre Spezies, die sich nicht durch ihr eigenes Verdienst in den interstellaren Raum ausgebreitet hat sondern nur durch Zufall. Sie ist nie über das intraspeziäre Chaos hinausgekommen. In dieser Phase der unbeholfenen Pubertät entscheidet es sich ob eine Spezies zu einer globalen Einheit oder in verfeindete Fraktionen zerfällt, die zum Aussterben verurteilt sind sei es durch Krieg oder durch ökologische Katastrophen, die so groß sind, dass man sie nur gemeinsam meistern kann.“ Die Wayfarer Welt ist bunt, liebevoll und schreit nach Erweiterung, so ist es nur gut, dass der ebenfalls im Wayfarer Universum angesiedelte Roman A Closed And Common Orbit 2017 in Großbritannien erscheinen wird. Wir freuen uns schon darauf. Unser SciFi Tipp 2017 heißt also: Go get it! Abtauchen ins Wayfarer Universum. Abtauchen in eine neue Science – Fiction – Plattform hier: Tor online Dodo Award und Lesehighlight für Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von rallus und thurs

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  • Anders gearteter Sci-Fi Roman

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
    sapperlot

    sapperlot

    12. February 2017 um 07:02

    Eine Buchbeschreibung zu einem Roman, der einem nur mittelprächtig gefallen hat, zu schreiben ist unheimlich schwer. Ich versuche es trotzdem und im Wissen darum, dass dies nicht die aussagekräftigste Rezi wird. Von diesem Buch habe ich mir erhofft, dass ich endlich einen Fuss in das Genre der Science Fiction setzen kann. Seit Jahren versuche ich ab und zu einen Roman aus dieser Kategorie zu lesen aber inhaltlich sprechen mich die Themen nicht sonderlich an. Die Kurzbeschreibung zu diesem Werk klang irgendwie nach einem weichen Einsteig zu dieser Art Buch oder zumindest einer etwas anderes gearteten Form. Ich habe ehrlich versucht die Geschichte zu mögen bin aber zum wiederholten Male gescheitert. Es ist eine Krux! Science Fiction und ich scheinen einfach nicht zusammen zu gehören. Der Beginn hat mir noch gut gefallen und ich fand mich in der "Wayfarer" und ihrer vielfältig zusammengestellten Crew verschiedener Lebensformen schnell zurecht. Auch die biologischen und technologischen Aspekte irgendwo in der Zukunft im Weltall sind interessant. Aber so ab ca Seite 100 habe ich mich gefragt, wann die Handlung so etwas wie Fahrt aufnimmt. Ich las und las und es geschieht nicht all zu viel und die Geschichte begann mich zu langweilen. Es muss gewiss keine Schlacht epischen Ausmasses im All sein aber ein bisschen Action sollte es dann schon sein. Dies kam dann auch aber in etwas gar harmloser Form. Ich habe dann tapfer bis zum Schluss durchgelesen weil ich zu einem Buch nur dann etwas schreibe, wenn ich es auch komplett gelesen habe. Für 540 Seiten ist das Handlungsgerüst und der Verlauf der Geschichte etwas gar dünn und knapp. Dies füllt die schriftstellerisch durchaus talentierte Autorin mit ausführlichen Beschreibungen vom kunterbunten Leben, vom Miteinander im begrenzten und beengten Platz in einem Raumschiff. Phantasievoll und ganz nett erzählt mit teils humorvollen Passagen aber leider langatmig und ohne durchgehenden Spannungsbogen. Ein Versuch meinerseits ein Sci-Fi Buch zu lesen und zu mögen wars Wert aber insgesamt schreibt die Autorin an meinem Buchgeschmack vorbei. Schade. Da kann Becky Chambers nichts dafür, da kann ich nichts dafür. Eine objektive Wertung fällt mir schwer aber ich glaube unter dem Strich gehen drei Sterne in Ordnung.

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