Zwischen zwei Sternen

von Becky Chambers 
4,2 Sterne bei54 Bewertungen
Zwischen zwei Sternen
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Positiv (45):
Herbstlaubs avatar

Wunderbare & humanistische (...) Geschichte, die sich sensibel mit einem ethischen & philosophischen Thema auseinandersetzt.

Kritisch (2):
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*gähn*

Alle 54 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Zwischen zwei Sternen"

'Zwischen zwei Sternen' ist Becky Chambers zweiter Science-Fiction-Roman aus dem Wayfarer‑Universum – eine optimistische Space Opera mit High-Tech-Städten auf fremden Planeten, künstlichen Intelligenzen, außergewöhnlichen Aliens und einer gehörigen Portion Tiefgang.

Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.

Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.

Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …

Für Fans von Firefly, Mass Effect, Joss Whedon und Star Wars.

'Herzerwärmend, nachdenklich und echte Science Fiction!' The Guardian

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596035694
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:FISCHER Tor
Erscheinungsdatum:25.01.2018
Teil 2 der Reihe "Wayfarer"

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Rezensionen und Bewertungen

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie Band 1 aber eine sehr empfehlenswerte Reihe.
    Vorstellung Band 1 und 2 der Wayfarer-Reihe

    Bewertung Band 1: 5 Sterne


    In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch die Wayfarer-Reihe von Becky Chambers vorstellen. Nüchtern betrachtet würde man diese Reihe dem Genre Sci-Fi zuordnen- Das passt auch voll und ganz und doch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass auch alle, die nicht unbedingt sehr viel Spaß an diesem Genre haben, die Bücher lieben werden.

    Genau genommen muss man bei den Wayfarer-Büchern auch nur bedingt von einer Reihe sprechen. Sie haben eine chronologische Ordnung, die Charaktere überschneiden sich und so gibt es natürlich einige kleine Punkte, die dem Leser dabei helfen, die Geschichte besser zu verstehen, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge und eins nach dem anderen liest. Da die Geschichten aber komplett eigenständig sind, müsst ihr das gar nicht, wenn ihr das nicht wollt.

    Open Minded und divers

    Was ich an der Wayfarer-Reihe so liebe, ist ihre gesamte Konzeption. Klassische Sci-Fi-Elemente sind sehr wichtig und bilden das Grundgerüst für die Handlung. Elementar ist jedoch alles, was dazwischen passiert. Das umfasst zum einen die Beschreibung der verschiedenen Völker, ihrer Kulturen und Lebensweisen als auch das Handeln der Charaktere des Buches miteinander und untereinander. Und das alles ist – man kann es nicht anders sagen – voll von Diversität und einer sehr offenen Grundhaltung. In diesen Büchern, die weit in der Zukunft spielen, finden wir eine Gesellschaft vor, die weitestgehend offen ist für alle Themen, die aktuell zum einen die LGTBQ+-Szene zum anderen die PoC und viele weitere maginalisierte Gruppen beschäftigen. Die uns zugegebenermaßen alle beschäftigen oder beschäftigen sollten. Natürlich gibt es auch innerhalb dieses Kosmos einzelne Aspekte, die noch nicht perfekt sind. Ganz klar im Zentrum steht im ersten Band zum Beispiel eine Art Flüchtlingsproblematik und das Zusammentreffen mit einer neuen und fremden Kultur, im zweiten Band ist es die Frage nach der Menschlichkeit und Akzeptanz von KIs. Von dieser ganzen Gestaltung war ich sehr begeistert und überrascht, denn ich hatte bei einem Sci-Fi-Roman zunächst etwas anderes erwartet.

    Action darf auch nicht fehlen

    Natürlich besitzt auch die Wayfarer-Reihe klassische Sci-Fi-Elemente, die allen eingefleischten Fans zugutekommen. In Band 1 muss eine Weltraum-Crew einen Reisetunnel zu einer neu entdeckten Galaxie legen, was natürlich mit einer langen Reise und vielen Gefahren verbunden ist. Band 2 ist dahingegen etwas ruhiger: Wir begleiten eine KI in eine neue Welt und gehen mit ihr dem Geheimnis einer verloren geglaubten KI auf die Spur. Dennoch: Diese Elemente sind, wie oben schon erwähnt, mit den anderen Aspekten des Buches verwoben und ihr solltet bedenken, dass ihr nicht ein klassisches Weltraumabenteuer, wie beispielsweise Die Krone der Sterne, oder einen klassischen Sci-Fi-Roman, wie zum Beispiel Kollaps, vor euch habt.

    Und wie haben mir die Bücher gefallen?

    An dieser Stelle möchte ich euch nach den ganzen Informationen natürlich auch noch verraten, wie mir die Bücher gefallen haben. Ich denke, ihr habt nach meiner Schwärmerei oben schon einen sehr guten Eindruck davon. Den kann ich so auf jeden Fall bestätigen.

    Besonders Teil 1 schien wie für mich geschrieben! Ich mochte die ganzen diversen Themen aber besonders mochte ich auch die Handlung selbst und das verflocht sich natürlich zu einem großartigen Gesamtpaket. Ich habe mich schon nach wenigen Seiten in die Crew der Wayfarer verliebt und war völlig gefangen in dem Abenteuer, dass auf die Crew gewartet hat. Durch die Reise, die bestritten werden muss, kommt man zu vielen neuen Orten, zu unterschiedlichen Kulturen und erlebt ständig was.

    Band 2 mochte ich auch sehr, allerdings merkte ich sehr schnell, dass mir die Crew fehlte, die ich in Band 1 so ins Herz geschlossen hatte. Auch bewegt sich "Zwischen zwei Sternen"  hauptsächlich nur auf einem Planeten, was mich viele der Aspekte vermissen lies, die ich an Band 1 so mochte. So konnte mich dieses Buch nicht so sehr mitreißen, wie Band 1. Hier das Niveau zu halten, was jedoch auch mehr als schwer. Ich freue mich, zu erfahren, wohin Band 3 uns führt und ob hier wieder ein Bogen zum ersten Teil geschlagen wird.

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Monaten
    Man darf nur nicht aufgeben

    ...egal welches Ziel man sich setzt. 

    Ich fand den Vorgänger schon genial und auch dieser Teil hatte mich sofort wieder für sich eingenommen. Es geht auch zu einem großen Teil um die Geschichte von Pepper und um die Tatsache, dass manche besser nachempfinden können, was wir durchmachen als wir denken. 
    Ich liebe die Tiefe und dass das Zwischenmenschliche immer noch so sehr im Fokus steht. Man kann damit nicht viel falsch machen. 

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 5 Monaten
    die Suche nach sich selbst

    Der Science-Fiction Roman „Zwischen zwei Sternen“ wurde von Becky Chambers geschrieben. Das Buch ist am 25.01.2018 auf Deutsch im Fischer Torverlag erschienen und umfasst 464 Seiten. Es handelt sich zwar um den zweiten Band der Wayfarer Reihe, aber da es so gut wie nichts mit dem ersten Band der Reihe zu tun hat, muss man diesen nicht kennen um dieses Buch lesen zu können. Für alle Fans des ersten Buches muss ich sagen, dass nur Pepper und Blue aus dem anderen Buch hier vorkommen, also warne ich euch zuvor, damit ihr nicht so enttäuscht wie ich seid. Der Science-Fiction Roman wurde in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Jane/Pepper und Lovelace/Sidra.

     

    Die von der Crew geliebte Lovely, die KI der Wayfarer, ist nach einem totalen Systemausfall tot. Da Pepper sieht wie die Crew darüber leidet und mit der neuen Lovelace nicht zu Recht kommt, bietet sie dieser an in einen Bodykit zu schlüpfen und das Raumschiff zu verlassen. Aus Mitleid mit der Crew entscheidet sich die KI diesen Schritt zu gehen. Doch es fällt ihr alles andere als leicht in so engem Raum gefangen zu sein. Sie ist jedoch nicht alleine, Pepper riskiert Hals und Kragen um ihr zu helfen. Denn Pepper selbst weiß leider nur zu gut wie es ist ganz alleine zu sein und mit den neuen Sachen einfach nicht zu Recht zu kommen.

     

    Lovelace, welche sich später Sidra nennt, ist nicht die Lovely welche wir aus dem ersten Roman kennen. Sie ist kälter, objektiver und verzweifelter. Man muss sie jedoch selbst kennen lernen bzw. sie lernt sich im Laufe des Buches selbst kennen und lernt damit zu leben, dass sie nun anders ist. Pepper mochte ich schon im ersten Buch und habe da schon eine Verbindung zu ihr aufgebaut, sie ist direkt und mutig. So mutig, dass sie manches Mal auch verbotene Wege geht, wenn diese der einzige Weg zum richtigen Ziel sind. Ihren Freund Blue mochte ich auch sehr. Die anderen Nebencharaktere fand ich sehr angenehm und diese haben für mich eine interessante Mischung gebildet.

     

    Wie das erste Buch der Reihe ist auch dieses in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, so dass sich dieses flüssig lesen ließ. Da ich jedoch zwei Versuche brauchte um mich mit dem Buch anzufreunden, muss ich leider einen Stern abziehen. Was ich sehr genial an der Geschichte fand ist, dass wir durch diese lernen wie zwei fremde Charaktere sich mit einer neuen Umgebung anfreunden müssen und wie sie sich im Laufe der Geschichte ändern. So wird aus Jane, welche wirklich eine sehr tragische Geschichte hat Pepper und durch die Geschichte kann man diesen Charakter noch besser verstehen. Und natürlich geht es auch um Lovelace, welche zu Sidra wird und ihren Weg auf dem Planeten finden muss und dies ohne aufzufallen, damit die Leute nicht erfahren das sie verbotenerweise in einem Bodykit steckt. Denn dies könnte nicht nur sie, sondern auch Pepper und Blue das Leben kosten. Ich fand es sehr faszinierend, dass wir im Roman nun einen Planeten kennen lernen dürfen und erfahren wie das Leben auf solch einem verläuft und gleichzeitig wieder mehrere Kulturen kennen lernen können bzw. schon bekannte noch besser verstehen. Die Fantasy der Autorin ist einfach großartig und grandios fand ich natürlich, dass ich mir selbst die kreativsten Charaktere oder Orte dank der großartigen Beschreibung bildlich vorstellen konnte.

     

    Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, auch wenn ich leider zwei Versuche gebraucht habe um das Buch zu lesen. Dies lag jedoch nicht so sehr an dem Buch wie an mir, das ich gehofft hatte, dass die Crew der Wayfarer im Buch auftauchen würde.

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    Ceciliasophies avatar
    Ceciliasophievor 6 Monaten
    Außergewöhnlich, berührend und grandios!

    Lovelace, eine KI-Einheit eines Raumschiffes, gibt es nicht mehr.  Sie wurde von der Technikerin Pepper gerettet und in ein Bodykit transferiert, die für Lovelace dadurch alles riskierte. Denn genau dieser Vorgang ist strengstens verboten. Doch Pepper hat ihre ganz eigenen Gründe, ihr zu helfen und so bilden diese so unterschiedlichen zwei eine Gemeinschaft.

    Ich habe „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ geliebt und es zählt zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher.  Und auch dieses Buch zog mich komplett in seinen Bann.
    Die Charaktere sind wie auch schon im Vorgänger absolut einzigartig. Und die Fragen, die man sich beim Lesen unweigerlich stellt, führen den Leser immer wieder weg von der Handlung und lassen ihn grübeln. Über das Miteinander, unsere Welt, den Umgang mit vollkommen fremden Menschen, Lebewesen und Dingen, was uns eigentlich menschlich macht.
    Doch der Leser kann auch hautnah miterleben wie es ist, sich ganz plötzlich in einer fremden Umgebung, einer anderen Kultur, einem anderen Körper wiederzufinden. Denn Lovelace gibt es tatsächlich nicht mehr, dass muss sie sich eingestehen. Und so wählt sie den Namen Sidra für sich und lernt langsam, mit dem fremden Körper umzugehen.
    Sidra ist ein ganz fantastischer Charakter, der mich immer wieder auch mich selber in Frage stellen ließ. Sie ist (natürlich, schließlich ist sie eine KI-Einheit) sehr schlau, sammelt viele Information und lernt langsam, mit anderen Lebewesen zu interagieren.
    Pepper und ihr Partner Blue haben mir sehr gefallen und die Hingabe, mit der die beiden sich um Sidra kümmern, ist wirklich außergewöhnlich.
    Die Erzählperspektive wechselt immer wieder. Denn außer dem Strang aus Peppers oder Sidras Sicht, so gibt es noch einen weiteren von Jane 23, der mich wirklich sehr mitnahm. Denn Jane 23 ist ein künstlich geschaffener Mensch, der nur dafür geschaffen wurde, Schrott zu sortieren. Doch durch einen Unfall gelingt es Jane, aus der Fabrik zu entwischen. Doch ab dann fängt ihr Abenteuer erst an, denn nun ist sie ganz allein und auf sich gestellt. In einer Welt, von der sie nicht wusste, dass sie existiert.
    Diese Perspektivwechsel, die öfters auch zeitliche Wechsel waren, gefielen mir sehr gut. So bekommt der Leser viel mehr Informationen, mit denen er gedanklich spielen kann, sich ein eigenes Bild schaffen kann und spekulieren kann.
    Der Schreibstil ist wirklich ganz ausgezeichnet und passt in das eher ruhige Gesamtbild.
    Denn dies ist wahrlich kein Science-Fiction-Roman, der voller Weltraumschlachten oder Sternenterstörern ist. Es ist eine sehr ruhige Erzählung, die obwohl fast 450 Seiten lang, sich nie hinzieht oder zäh fließend ist. Und genau dies macht dieses Buch so außergewöhnlich.  

    Ich vergebe die volle Punktzahl für dieses Buch. Noch immer bin ich der Meinung, dass meine Rezension dem wahren Charakter dieses Buches nicht gerecht wird. Es ist einfach ein absolutes Herzensstück.
    Wer gerne mal in das Science-Fiction-Genre schnuppern möchte, keine actiongeladenen Weltraumschlachten braucht oder gerne ein bisschen philosophiert beim Lesen, dem kann ich dieses grandiose Werk nur ans Herz legen. Empfehlen würde ich jedoch, zuerst den ersten Band (Der lange weg zu einem kleinen zornigen Planeten) zu lesen. 

    Kommentare: 1
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    TigorAs avatar
    TigorAvor 6 Monaten
    Ein Highlight

    Wie ich es bereits vermutet hatte, war auch der 2. Band dieser Sci-Fi Reihe ein absolutes Highlight für mich. Ich hatte mich tierisch darauf gefreut in das Wayfarer-Universum zurück zu kehren und ich habe es wirklich keine Sekunde bereut. Schon der 1. Band konnte mit so vielen interessanten Details und schönen Botschaften aufwarten und auch dieser Teil stand dem in nichts nach.

    Er ist so ganz anders aufgebaut als sein Vorgänger, das sollte man auf jeden Fall wissen. Und wir begegnen auch nicht allen Charakteren aus Band 1 wieder, sondern nur wenigen. Band 1 war ein Sammelsurium an Kreaturen, während sich die Autorin im 2. Band nur auf wenige Charaktere beschränkt, sich ihnen dafür aber umso intensiver widmet.

    Hauptsächlich begleiten wir hier unsere Protagonistinnen Sidra und Pepper, deren Geschichten immer im Wechsel erzählt werden. Sidra hat ganz aktuell mit ihrem Schicksal zu hadern, denn sie ist eine künstliche Intelligenz, die in einen menschlich aussehenden Körper transferiert wurde. Was das mit ihr macht und vor welche Problematiken es sie und ihre Mitmenschen (und Mit-Aliens ;)) stellt, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Aber ich fand die Denkanstöße und philosophischen Ansätze der Autorin wirklich wunderbar umgesetzt und hervorragend in die Geschichte eingeflochten. Es war schön zu sehen, wie Sidra ihre Umgebung immer mehr versteht, neues kennenlernt und beginnt Freundschaften zu schließen.

    Pepper ist die Mechanikern, die Sidras Transformation eingeleitet hat und die ihr ein Zuhause bietet. Über sie erfahren wir auch sehr viel, vor allem erfahren wir Dinge aus ihrer Vergangenheit, die erschreckend sind und die sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie heute ist. Es war sehr spannend mitzuverfolgen, woher sie kommt und was sie alles erlebt hat. Auch sie ist mir zusammen mit Sidra total schnell ans Herz gewachsen. 

    Wie schon Band 1, ist auch diese Geschichte nicht von Action durchtränkt, sondern wird eher ruhig erzählt. Wer große Spannung erwartet ist einfach fehl am Platz. Mir hat aber gerade diese ruhige Art des Erzählens, und der Fokus auf den Charakteren und ihr Miteinander, wieder besonders gut gefallen. Manche Geschichte brauchen keine riesigen Spannungsbögen um spannend zu sein, wenn ihr versteht was ich meine. Hier sind es einfach die leisen Töne, die sich langsam aber beharrlich ins Leserherz schleichen.

    Ich kam wahnsinnig schnell durch die Story, denn der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm und hat mich leicht und flüssig durch das Buch getragen. Eigentlich hätte ich noch ewig weiter lesen können, ohne dass es mir je langweilig geworden wäre. Wirklich ein wundervolles Buch, das ich jedem ans Herz legen kann. Auch wenn man theoretisch dieses Buch unabhängig vom 1. Band lesen könnte, würde ich euch raten den 1. Band auch zu lesen. Dort wird schon viel erklärt und man lernt ja wie gesagt auch schon den ein oder anderen Charakter kennen. Dieses Wissen würde einem hier dann fehlen. Und außerdem ist Band 1 ein ebenso grandioses Buch, das ihr nicht verpassen solltet.

    Fazit:
    Es war wieder genauso wundervoll, herzerwärmend und philosophisch angehaucht wie Band 1. Mir geben diese Bücher einfach unglaublich viel und auch wenn es anders war vom Aufbau, so hat mir auch das 2. Buch der Reihe unglaublich gut gefallen. Ein absolutes Lese-Highlight, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

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    Leseratts avatar
    Leserattvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Geschichte in einer faszinierenden, vielschichtigen Welt! Wenig Action und ein paar Längen, aber eine eindeutige Empfehlung.
    Eine neue Perspektive

    Mir hat schon der erste Band von Becky Chambers gut gefallen und ich war daher sehr neugierig auf Teil zwei. Als Warnung vorab: Die Geschichte dreht sich vor allem um Lovelace und Pepper, die anderen Mitglieder der Wayfarer treten nicht mehr auf. Das ist ziemlich schade, aber die Geschichte ist auch so wirklich gut.

    Die KI Lovelace hat einige Schwierigkeiten, sich an ihren Körper und ihr neues Umfeld zu gewöhnen, sie werden überzeugend und realistisch dargestellt und sind gut nachvollziehbar. Die Abschnitte, die ihre Geschichte erzählen, wechseln sich dabei immer wieder mit Einblicken in Peppers Kindheit und Jugend ab. Wenngleich man hier größtenteils weiß, wie die Sache endet, bleibt es trotzdem spannend und interessant, ihren Werdegang zu verfolgen. Auch hier werden die einzelnen Schritte und ihre Entwicklungen sehr überzeugend und berührend geschildert. Zwar stört dieser Wechsel an manchen – insbesondere den spannenden – Stellen, macht die Geschichte durch die Perspektivwechsel aber auch interessanter und es gibt einige Überschneidungen.  Insbesondere im ersten Teil geht es in beiden Bereichen vor allem um das Eingewöhnen in eine veränderte Situation, was zwar sehr interessant ist, wo jedoch ein bisschen das Ziel des Buches fehlt. Das schält sich dann jedoch langsam heraus und gibt der Geschichte schließlich stärker eine Richtung.

    Wie schon im ersten Band zieht vor allem die vielschichtige und fremde Welt mit ihren sehr unterschiedlichen, gut ausgearbeiteten und faszinierenden Kreaturen in ihren Bann und ich würde den ein oder anderen wirklich gerne kennenlernen! Die Selbstverständlichkeit, mit der Becky Chambers über die menschgemachten Beschränkungen von Rasse, Geschlecht und in gewisser Weise auch Ethik hinweggeht, ist sehr erfrischend und stellt einen der wichtigsten Aspekte des Buches dar. Moralische und auch politische Fragestellungen werden subtil eingeflochten, ohne dass es belehrend oder idealistisch wirkt. Dabei hält sie sich nicht mit langatmigen Erklärungen auf, die Figuren und ihre Lebensweisen und Regeln lernt man eher im Vorbeigehen kennen. Ich wiederhole mich, aber dieses Universum ist wirklich faszinierend!

    Es gibt nur ein paar wenige negative Aspekte: Ähnlich wie in Band eins mangelt es teilweise, insbesondere in der ersten Hälfte, an Dynamik und wie bereits geschildert fehlt zunächst ein Ziel. Wenngleich Weltraumschlachten oder Verfolgungsjagden überhaupt nicht passen würden, wäre an manchen Stellen etwas mehr Spannung wünschenswert gewesen. Dabei sind die zwei Geschichten jedoch nie langweilig und man kommt sehr schnell voran.  Allerdings bleiben ein paar (nicht weiter wichtige) Fragen offen, auf die man doch gerne eine Antwort gehabt hätte.

     

    Fazit: Eine wunderbare Geschichte in einer wirklich faszinierenden und vielschichtigen Welt! Trotz einiger Längen kann ich das Buch allen wärmstens empfehlen, die weniger Action, sondern mehr fremde Welten und Kreaturen kennenlernen möchten. Sie werden daran ihre helle Freude haben!

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    Elfensternvor 6 Monaten
    Verschiedene Welten

    Als Lovelace zu sich kommt, trifft sie fast der Schlag. Bisher war ihr Körper ein riesiges Schiff und nun ist sie eingezwängt, in einem Androidenkörper. Klar, dass sie einige Zeit braucht, um damit zurecht zu kommen. Zu ihrem Glück hat sie noch Pepper, die ihr eine wertvolle Unterstützung ist. Im Prinzip sind sich Pepper und Lovelace nicht einmal so unähnlich. Pepper wurde zwar nicht von einem Körper in einen anderen gesetzt aber sie wurde nicht geboren sondern im Labor gezüchtet. Aufgezogen von KIs, wie auch Lovelace Eine ist.


    Jane gefiel mir auf Anhieb. Ihre Erlebnisse im Kindesalter und ihr ständiger Kampf ums Überleben fand ich sehr spannend. Bei Lovelace, die sich dann in Sidra umbenennt, hat es etwas gedauert. Ich konnte ihre Probleme schon verstehen allerdings hat es mich dann irgendwann genervt, dass sie immer von dem Kit spricht, anstatt von ihrem Körper. Sie hat erhebliche Probleme damit, sich so zu akzeptieren, wie sie jetzt ist. Das Buch beschäftigt sich auch mit der extrem spannenden Frage, ob eine KI mehr sein kann, als nur Programmkode. Prinzipiell sind wir biologischen Lebensformen auch nichts weiter als Maschinen, nur eben nicht auf mechanischer Basis. Oder doch nicht?


    Der Schreibstil liest sich sehr angenehm. Auch die Hauptcharaktere Sidra und Jane haben mir sehr gut gefallen. Die Beiden kamen von Anfang an gut miteinander zurecht. Anders hingegen Sidra und Tak, der erst einen inneren Konflikt lösen muss. Maschine oder Lebensform? Seine Zweifel wurden sehr schön beschrieben und waren für mich auch sehr gut nachvollziehbar. Das Ende der Geschichte hatte ich so nicht erwartet aber es ist ein sehr schönes Ende, das mir persönlich ausgesprochen gut gefällt.

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    schokigirlvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine detailreiche Welt, charakterstarke Protagonisten & philosophische Fragen. Plotarm, aber Meinungsstark. Mehr „Star Trek“, als „Star Wars
    Mehr „Star Trek“, als „Star Wars“!

    Anmerkung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür.


    Hinweis: Dies ist ein Sequel zu „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“. Es ist aber, soweit ich es beurteilen kann, eine eigenständige & in sich abgeschlossene Geschichte. Ich muss aber dazu sagen, dass ich das vorherige Buch bisher nicht gelesen habe. Deswegen fehlten mir ein paar Gundinfos zum Universum & seinen Bewohnern, die wahrscheinlich in Band 1 ausführlich vorgestellt werden. Es wird hier natürlich nicht noch mal genau dargelegt, was ja auch Sinn ergibt.


    Stil:

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht unserer Protagonisten Lovelace/Sidra & Jane erzählt. Der Schreibstil ist atmosphärisch & weiß die Welt & Charaktere in Szene zu setzen.

    Charaktere:

    Die Charaktere sind zwar nicht zahlreich, aber dafür wirklich gut ausgearbeitet & facettenreich. Denn dadurch, dass nicht so viele Charaktere Platz finden müssen, haben die vorhanden natürlich mehr Zeit sich zu etablieren & ihren Charakter zu zeigen.

    Lovelace, die sich später Sidra nennt, ist eine K.I., die sehr damit zu kämpfen hat sich unter den Menschen zurecht zu finden & wie ein Mensch zu wirken. Dieser Konflikt wird realistisch & nachvollziehbar dargestellt, obwohl sie ja eigentlich kein Mensch ist & es keine natürlichen Probleme für uns Menschen sind. Aber die Autorin schafft es dies auf eine universelle Weise zu erzählen, sodass sich jeder selbst wiederfinden kann.

    Jane ist ein kleines Mädchen, dass einzig & allein dafür da ist, um als Sklave in einer Fabrik zu arbeiten. Allein dieses Schicksal hat mich emotional stark berührt & der Gedanke, dass die Menschheit tatsächlich zu so etwas fähig ist, trotz der Offensichtlichkeit, erschütternd. Für ein Kind ist Jane aber sehr charakterstark & einprägsam. Trotz der typischen & oft aufkommenden Kindereigenschaften, schafft sie es auch immer interessant & eigenständig zu wirken. Ihre Geschichte fand ich besonders gut, da es für mich emotionaler war.


    Plot:

    Der Plot ist kaum vorhanden. Es passiert definitiv kaum etwas in diesem Buch. Darum geht es auch gar nicht. Die Geschichte dreht sich viel mehr um die Charakterentwicklung & die Selbstfindung in einer großen & diversen Welt. Und vor allem geht es auch um die zwischenmenschlichen Dinge & die Frage, was es überhaupt bedeutet menschlich zu sein. Die Autorin wirft philosophische Fragen auf & bezieht durch diese Geschichte klar eine Stellung.

    Wer Action erwartet & „Star Wars“ sucht, den wird dieses Buch enttäuschen. Aber wer das alte Serien-„Star Trek“ sucht, wird hier sicherlich etwas interessantes finden. Mir hat das zumindest wirklich gut gefallen.

    Die riesige Welt, ja eigentlich das Universum, & alle Alienrassen & Co., die darin leben, haben mich besonders fasziniert. Das alles schien detailreich, gut ausgearbeitet & total interessant zu sein. Deshalb möchte ich definitiv mehr von der Autorin lesen.



    Fazit:

    Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Eine tolle detailreiche Welt, charakterstarke & nachvollziehbare Protagonisten & vor allem philosophische Fragen. Plotarm, aber Meinungsstark. Mehr „Star Trek“, als „Star Wars“. Aber irgendwas hat noch etwas gefehlt. Ich kann allerdings meinen Finger nicht genau drauf legen.Vielleicht ist es ja die fehlende Aufregung oder, dass es etwas zu lang ist. Vielleicht waren es auch die fehlenden ausführlichen Informationen zur Welt, was aber mein eigener Fehler ist, da ich das erste Buch noch nicht gelesen habe. Dies möchte ich jetzt definitiv nachholen. Daher habe ich 4 – 4,5 Sterne vergeben.



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    Talathielvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Brillant, herausragend und doch zum Nachdenken anregend!
    Brillant, herausragend und doch zum Nachdenken anregend!

    Früher war Lovelace die künstliche Intelligenz des Raumschiffes Wayfarer, doch nach einem totalen Systemausfall, muss sie ihr Dasein plötzlich in einem synthetischen Körper neu beginnen. Aber in der GU ist ihre Art illegal und Lovelace fühl sich ziemlich allein.
    Dass sie allerdings gar nicht allein ist, muss sie erst noch lernen. Denn Pepper hat alles riskiert, um Lovelace in ihrem neuen Körper wieder zu installieren. Wild entschlossen, hilft sie ihr dabei, sich an die neue Welt anzupassen. Denn Pepper gehört wohl zu den wenigen Menschen, die genau verstehen, wie es ist komplett neu anzufangen. Und gemeinsam werden Pepper und Lovelace entdecken, dass die Galaxie zwar riesig sein mag, aber alles andere als leer.

    Becky Chambers‘ „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ habe ich geliebt und das Buch hat mich beeindruckt. Keine Frage, ich wollte und musste auch den zweiten Band der Reihe lesen. Doch klar, wie man es so häufig bei Fortsetzungen erlebt, stellte sich vor dem Lesen die Frage, kann Chambers das hohe Niveau halten? Ja, sie kann es. Plötzlich war ich wieder mittendrin in diesem faszinierenden Universum voll mit seinen erstaunlichen Aliens, interessanten Planeten und faszinierenden Charakteren. Im Grunde ist das aber auch so ziemlich das einzige, was die beiden Bücher gemeinsam haben: Sie spielen im selben Universum. Denn die Geschichte ist keine Fortsetzung als solches. Viel mehr kann man sie auch ganz unabhängig vom ersten Band lesen, was auch ganz gut möglich ist. Das einzige, auf das man dabei als Neuleser verzichten muss, ist die Tatsache, dass Becky Chambers nicht nochmal die einzelnen Alienspezies erklären wird, zumindest nicht so im Detail, wie sie es im ersten Band tat. Hin und wieder sind durchaus Informationen beigesteuert. Das sagte mir durchaus zu, denn man vergeudet keine wertvolle Lesezeit, wie ich mir nun etwas vorzustellen habe. Auch wenn meine Erinnerungen nicht mehr ganz so präsent waren, war es dennoch ein leichtes, dem Geschehen ohne Probleme zu folgen. Daher bin ich auch davon überzeugt, dass man „Zwischen zwei Sternen“ ganz ohne Kenntnisse vom „langen Weg…“ verstehen kann.
    „Zwischen zwei Sternen“ kann wohl eher der Soft-SF zugerechnet werden. Emotionen und Beziehungen stehen hier eindeutig im Vordergrund, aber auch philosophische Fragen finden ihren Anklang. Vor allem aber beschäftigt sich dieses Werk immer wieder mit der Frage, was das Menschsein ausmacht. Und was unterscheidet eine KI noch vom Menschen? Besonders spannend ist es in dieser Hinsicht dem Handlungsstrang von Lovelace zu folgen, aber auch der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich nicht nur mit dieser Frage, sondern auch der Frage, wie und in was man seine Familie finden kann.
    Besonders angetan hat es mir aber auch in diesem Band die Sanftheit, mit der Chambers auch schon ihre Geschichte im ersten Teil der Reihe erzählt hat. „Zwischen zwei Sternen“ braucht keine rasanten Weltraumverfolgungsjagden oder -schlachten, denn die Geschichte lebt von ihren ganz eigenen Konflikten. Es passiert trotz allem so vieles, was einen zum Nachdenken anregt oder beunruhigend wirkt und die Charaktere haben ihre ganz eigenen Kämpfe zu tragen. Auch die tiefgründigen Gespräche tragen zu einem positiven Leseerlebnis bei.

    Becky Chambers‘ „Zwischen zwei Sternen“ übertrifft meine Erwartungen. Die Charaktere haben Tiefe, das Setting, in dem die Geschichte spielt, ist wunderbar. Wieder sehr philosophisch, aber das war gerade das ganz besondere an diesem Werk.

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    Mina1705s avatar
    Mina1705vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Für einen SciFi Roman war es mir zu ruhig und stellenweise auch zu langweilig. Trotzdem schreibt Chambers einfach toll!
    SciFi ohne Action

    Inhalt:

    Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.

    Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.

    Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …


    Meinung:


    Mit „Zwischen zwei Sternen“ veröffentlicht Chambers nun den zweiten Teil ihrer Wayfarer-Reihe. Beide Teile können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden, da sie in sich geschlossen sind. Auch ich habe den ersten Band nicht gelesen. Dadurch tauchen anfangs zwar Fragen zum Hintergrund verschiedener Namen etc. auf, man kommt aber trotzdem zügig in der Geschichte an.

    Aufgeteilt ist das Buch in zwei verschiedene Zeitebenen, die einmal die Vergangenheit von Jane und die Gegenwart von Pepper erzählen. Die Abschnitte aus Janes Vergangenheit haben mir bis zum Schluss etwas besser gefallen, da sie einfach spannender gestaltet waren und man noch so viel mehr über die kleine Jane und ihr Leben dort erfahren wollte. Die Gegenwarts-Abschnitte fand ich persönlich nicht ganz so interessant. Teilweise hat es sich für meinen Geschmack auch sehr gezogen. Ich habe bis zum Schluss auf einen Höhepunkt gewartet, doch dieses Buch ist eher von der seichten Sorte. Was nicht unbedingt heißt, dass es schlecht ist, aber für meinen Geschmack hätte es doch ein bisschen mehr Action vertragen können.

    Trotz aller Kritikpunkte muss ich sagen, dass ich Chambers Schreibstil einfach toll finde. Man kommt schnell in der Geschichte an, man fühlt mit den Protagonisten mit und auch die ein oder andere gut verpackte Gesellschaftskritik darf hier nicht fehlen.

    Das Ende war ein gebührender Abschluss und hat mir sehr gut gefallen.

    Fazit:

    Es war definitiv ein schönes Leseerlebnis, dennoch werde ich die Reihe wohl nicht weiter verfolgen. Insgesamt war es mir für einen SciFi Roman doch etwas zu seicht und zu ruhig, da habe ich etwas mehr Action erwartet. Vielleicht lag es auch daran, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe und daher auch die Euphorie nicht ganz nachvollziehen konnte, aber ich bin leider bis zum Schluss nicht ganz im Wayfarer Universum angekommen.
    Es gab viele tolle Aspekte, die mir gut gefallen haben, auch die Entwicklung von Sidra und Pepper waren einfach schön, aber der WoW-Effekt fehlt mir hier leider.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Science Fiction Fans aufgepasst!
    Mit "Zwischen zwei Sternen" erscheint nun endlich das zweite Buch von Becky Chambers auf Deutsch, nachdem sie bereits in "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten" mit ihrem Wayfarer-Universum begeistern konnte. Ihr dürft euch auf eine grandiose Space Opera mit Tiefgang freuen!

    Mehr zum Inhalt:

    Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.
    Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.
    Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …


    >> Leseprobe

    Begebt euch in dieser Leserunde gemeinsam auf eine aufregende Reise zu fernen Planeten, die mit High-Tech-Städten, künstlichen Lebewesen und jeder Menge großartigen Ideen auf euch wartet. 25 Testleser erhalten von uns ein Exemplar des Buches. Beantwortet für diese Chance ganz einfach folgende Frage:

    Stellt euch vor, ihr würdet überraschend in einer anderen Gestalt als eurer bisherigen menschlichen aufwachen. Welche könnte das sein und wie würdet ihr damit umgehen?


    Bitte beachtet für eure Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!
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    Rubines avatar
    Hallo liebe Sci-Fi-Fans!

    Ich verlose ein nagelneues, ungelesenes Exemplar von "Zwischen zwei Sternen", da ich das Buch doppelt habe. Es ist der zweite Teil der Wayfarer-Reihe und aktuell läuft die Leserunde dazu. 

    Es würde mich sehr freuen, wenn der/die Gewinner/in dort noch teilnehmen würde. Ihr solltet also sofort mit dem Lesen beginnen können.

    Ich kann schon verraten: Es lohnt sich. Der zweite Teil ist mindestens genauso gut wie Teil 1. Ihr müsst "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten" übrigens nicht gelesen haben, um den zweiten Teil zu verstehen. Die Geschichten können auch unabhängig voneinander gelesen werden.

    Viel Glück!
    Zur Buchverlosung

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Facettenreich wird das Verhältnis zwischen biologischen und künstlichen Lebewesen ausgelotet, ohne jemals in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen.

    Ein optimistischer, philosophischer, kluger, unbedingt notwendiger Science-Fiction-Roman.

    liebevoller und stark empathischer Roman.

    Das abgedrehteste, was dieses Genre derzeit zu bieten hat, mindestens.

    ›Zwischen zwei Sternen‹ schenkt uns eine Zukunft mit Herz.

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