Becky Masterman Der stille Sammler

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Inhaltsangabe zu „Der stille Sammler“ von Becky Masterman

<> Als Brigid Quinn an den Leichenfundort in der Wüste Arizonas gerufen wird, erkennt die ehemalige FBI-Agentin sofort die Handschrift des Route-66-Killers: Floyd Lynch, der die Polizei zu den beiden Toten geführt hat, scheint jener Serienkiller zu sein, den Brigid viele Jahre vergeblich gejagt hat.Doch irgendetwas stimmt nicht, das spürt auch Laura Coleman, die nun die Ermittlungen im Fall Lynch leitet. Verzweifelt, weil niemand ihre Bedenken teilt, vertraut sie sich Brigid an - und ist kurz darauf spurlos verschwunden ...

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    Der stille Sammler
    WolfgangB

    WolfgangB

    15. January 2014 um 07:17

    Bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle wird in einem Lastwagen eine mumifizierte Leiche gefunden. Könnte hier Kommissar Zufall seine menschlichen Kollgen auf die Spur eines lange gesuchten Serienmörders geführt haben? Das bereitwillige Geständnis des Fahrers legt dieses Schluß zumindest nahe. Als die mittlerweile pensionierte FBI-Ermittlerin Brigid Quinn auf Ungereimtheiten stößt und die mit dem aktuellen Fall betraute Beamtin spurlos verschwindet, steigen die Chancen, dem wahren Täter auf die Spur zu kommen. Und mit ihnen natürlich auch die Gefahr für Brigid ... Eine FBI-Agentin jagt einen Serienmörder, mit dem sie in der Vergangeheit bereits konfrontiert wurde. Der Plot ist alles andere als neu und immer wieder für einen Thriller gut, was der Blick auf die Beststellerlisten beweist. Da morden sich Geisteskranke durch die Zeitgeschichte und unterscheiden sich oft nur durch die Motivation für ihre Untaten. Da tummeln sich Trophäensammler, religiöse Fanatiker und von persönlichen Racheplänen Getriebene und müssen wahlweise von Ermittlern, Psychologen oder Pathologen zur Strecke gebracht werden. Wenn sich die Autoren auch um Originalität und überraschende Wendungen bemühen, so sind Gemeinsamkeiten der einzelnen Geschichten unvermeidlich. Warum sollte man sich also mit Becky Mastermans Debutroman beschäftigen, was ist das besondere daran? Brigid Quinn entspricht mit ihren 60 Jahren und der zierlichen Figur weder der mit allen Wassern gewaschenen Action-Agentin, noch der Forensikerin, die ihrer Umwelt intellektuell weit überlegen ist. Vielmehr handelt es sich bei der Protagonistin um eine in die Jahre gekommene ehemalige FBI-Agentin, die nach beruflichen und privaten Rückschlägen aus dem Dienst ausgeschieden ist und ihr Seelenheil in einem unspektakulärem Vorgartenalltag sucht. Daß sie von ihrer Vergangenheit eingeholt und ihre Idylle schwer erschüttert wird, gehört ebenso zum Erzähltopos wie die eindeutige Signatur des Mörders, anhand der er gefälligst wiedererkannt werden will. Nichtsdestotrotz ist es gerade dieses Zustandekommen von Normalität, das die Autorin und ihre Figur auszeichnet. Die persönlichen Schwächen wirken authentisch und nicht wie anhand einer Checkliste in den Roman eingearbeitet. Brigid wird von den Ereignissen zum Handeln gezwungen, vermag selten selbst die Initiative zu ergreifen. Auch die Erzählung des in der Gegenwart erkalteten Falles, der Mordserie des Serienmörders fällt ungewöhnlich aus: Werden üblicherweise die Ermittler anläßlich eines erst kürzlich zu Tode gekommenen Opfers zu Hilfe gerufen, scheint mit Brigid Quinn auch der Täter seinen Ruhestand angetreten zu haben. Nach dem Leichenfund in einem Lastwagen wird auch die Ex-FBI-Agentin wieder aktiv und damit auch ihr Gegenspieler, der sich gefährdet sieht. Die Morde werden also rückblickend wiedergegeben, was die Spannung keineswegs beeinträchtigt, sondern durch die Nüchternheit der Annäherung einerseits die Autorin nicht in Versuchung führt, mit unappetitlichen Bildern billige Effekthascherei zu betreiben, andererseits eine angenehm unkonventionelle Erzählweise darstellt. Betrachtet man die Figurenkonstellation, ist die Lösung des Falles zu jeder Zeit daraus ableitbar. Dennoch gelingt es der Auotorin, wie ein guter Zauberkünstler das Publikum durch geschickte Ablenkung das Offensichtliche nicht erkennen zu lassen. In der Hörbuchfassung vermag Sabina Godec die Atmosphäre des Buches geschickt einzufangen: Wohldosiert in den Emotionen trifft sie den überwiegend nachdenklichen, altersgezeichneten Tonfall der Ich-Erzählerin. Einzig die Stimmfarbe vermag über den Altersunterschied von Sprecherin und Hauptfigur nicht hinwegzutäuschen, was das spannende Hörvergnügen jedoch keineswegs beeinträchtigt. Fazit: Eine ungewöhnliche Behandlung des Serienmörder-Topos enthebt die Geschichte der Beliebigkeit und verleiht ihr ein unerwartetes Niveau.

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  • Der stille Sammler

    Der stille Sammler
    AgnesM

    AgnesM

    29. November 2013 um 15:49

    Eine FBI-Agentin, die arbeitsunfähig geworden und in Ruhestand gegangen ist, fühlt sich in der Rolle einer "alternden Frau" unwohl und kann nicht mit ihrer verlorenen Karriere abschließen. Schließlich war die Beantragung der Pensionierung nicht wirklich ihr Wunsch, aber irgendwo hatte sie keine andere Wahl. Verliebt in einen Philosopie-Professor, zog sie nach kurzer Zeit mit ihm zusammen und heiratete diesen. Nachdem die den Prof. kennengelernt hatte, brauchte sie zumindest keinen Therapeuten mehr und genoss das Leben als Ehefrau. Als Max bei ihr erscheint und von einem Mörder erzählt den sie gefasst haben, ist die ehemalige FBI-Agentin gleich "Feuer und Flamme". Doch weshalb erzählt Max ihr das? Was hat das alles mit ihr zu tun? Warum spricht er von ihren alten Fällen, den Route-66-Morden? Eine spannende und überraschende Story, die mich gefesselt hat. Die Stimme von Sabina Godec ist angenehm. Es macht richtig Spaß zuzuhören.

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