Dieses sehr gut gestaltete Kinderbuch wird sicherlich viele junge Leser ansprechen. Es ist eine Mischung aus Buch und Manga, mit vielen ansprechenden Illustrationen. Der Text ist sehr gut aufgelockert und es liest sich sehr leicht. Es stellt sich sehr schnell ein Leserfolg ein und ist daher auch gut für leseschwache Kinder geeignet. Die Handlung ist gut aufgebaut, nachvollziehbar und vor allem auch altersgerecht. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und es wird nicht langweilig. Die Handlung ist aktionsgeladen, aber auch lustig und regt die eigene Fantasie an. Die verschiedenen Charaktere sind gut vorstellbar, und jeder ist für sich auf seine Art und Weise einzigartig. Auch wenn sie teilweise schräg und sonderbar sind. Aber das gehört zur Handlung dazu. Es ist ein Eintauchen in eine andere, magische Welt voller geheimnisvoller Wesen. Auch die Botschaften kommen gut und verständlich an. Es hat mir und meinen Enkeln sehr gut gefallen und wir hoffen es gibt bald eine Fortsetzung.
Belén Culebras
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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School of Beastly Island Band 1 - Gestrandet
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Inhalt
Tapios Schwester Aina hat besondere Fähigkeiten, doch damit ist sie zu Hause eine Außenseiterin. So begibt sich Tapios Familie auf eine Schiffsfahrt. Doch dabei verunglücken sie und Tapio und Aina landen auf einer vermeintlich einsamen Insel. Als sie mehr von der Insel sehen, stoßen sie auf eine Schule und zwar auf eine Schule für Kinder, wie Aina. Endlich ist Aina keine Außenseiterin mehr, doch wie passt Tapio in diese Schule voller magisch begabter Kinder?
Meine Meinung
Mein Sohn ist ein riesiger Fan der Manga-Stories und so war seine Freude groß als das Buch bei uns ankam. Mit großer Begeisterung begann er mit dem Lesen, zumal er die Geschichte von Anfang an fesselnd fand. Er konnte sich wunderbar in Aina hineinversetzen, die unter ihrer Fähigkeit leidet, aber auch in Tapio, der auf der Insel der Außenseiter ist. Der Anfang hat ihn emotional sehr mitgenommen, da Tapio und Aina ihre Eltern verlieren.
Die Darstellung der Figuren war absolut nach seinem Geschmack, denn sie sind vielfältig und interessant. Er mochte den Wechsel zwischen den Text- und Bildpassagen sehr, auch wenn ich persönlich den Text sehr klein geschrieben finde. Dank der großen Illustrationen, machte das meinem Sohn aber nichts aus. Der Schreibstil ist altersentsprechend und da er die Ich-Perspektive sehr mag, war auch das nach seinem Geschmack. Ein Teil des Buches ist als Logbuch verfasst und tatsächlich kommt hier der Humor auch nicht zu kurz.
Mein Sohn hat die Idee geliebt und fand es spannend herauszufinden, welche Magie die einzelnen Kinder haben. Zudem hat Tapio stets eine Garnele bei sich, die hier noch sehr wichtig wird. Es ist ein sehr abwechslungsreiches Buch, das so spannend geschrieben ist, das hier keine Langeweile aufkommt. Mein Sohn freut sich somit schon sehr auf die Fortsetzung.
Fazit
Mein Sohn hat diesen Auftakt geliebt, zumal er die Mischung aus Illustrationen und Text sehr mag. Doch auch der Plot war nach seinem Geschmack, da hier keine Langeweile aufkommt. Von ihm gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.
"School of Beastly Island" von Christian Tielmann ist eine unterhaltsame und fantasievolle Geschichte, die vor allem jüngere Leser anspricht. Die Idee einer Schule für magische begabte Kinder auf einer abgelegenen Insel ist originell und hat mir sehr zugesagt.
Die Charaktere sind mir sehr sympathisch und auch nett und liebevoll gestaltet. Auch wenn mich nicht jede Buchfigur begeistern konnte.
Leider hat mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt. Er wirkte oft zu simpel und wenig packend, sodass es mir schwerfiel, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Einige Stellen waren recht vorhersehbar, und es fehlte einfach der Funke, der mich als Leser richtig fesseln könnte.
Was mir aber sehr gefallen hat war der Wechsel zwischen Bildern und Text. Das hat das lesen nucht so eintönig gemacht.
Außerdem wurden ernste Themen wie der Tod der Eltern irgendwie gar nicht behandelt. Es wurde kurz und knackig darüber berichtet und keine Emotionen gezeigt. Das fand ich etwas schade.
Insgesamt lässt sich sagen, das das Buch für Kinder(9-12) sicher nett ist, aber für mich hat es sprachlich einfach nicht funktioniert.
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