Im Feuer der Freiheit

von Bele Freudenberg 
4,4 Sterne bei20 Bewertungen
Im Feuer der Freiheit
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Ariettas avatar

Ein netter Historischer Liebesroman, zum schmöckern und entspannen...

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Inhaltsangabe zu "Im Feuer der Freiheit"

Hamburg 1813:
Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben.
Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern…

Eine Liebe zwischen Vernunft und Sinnlichkeit im Sturm des Krieges: der historische Liebesroman von Bele Freudenberg

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956690907
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:384 Seiten
Verlag:Bookspot Verlag
Erscheinungsdatum:26.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ariettas avatar
    Ariettavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein netter Historischer Liebesroman, zum schmöckern und entspannen...
    Die Rebellische Fanny


    Meine Meinung :
    Zur Autorin:
    Bele Freudenberg hat mit ihrem Debütroman, einen Historischen Liebesroman vor großem Historischen Hintergrund geschrieben. Die Bestbesetzung Hamburgs 1813 durch die Franzosen, mit all den widrigen Umständen, die Hoffnung das die Dänen ihnen zur Hilfe eilen und dann die Befreiung durch die Russen.
    Der Sprach und Schreibstil sind recht flüssig und auch gut lesbar, die historische Begriffe sind korrekt wiedergegeben und auch die französischen Spracheinflüsse und das typische norddeutsche Dialekt. Der Plot ist gut aufgebaut fiktives ist mit wahren historischen Hintergrund gut verwoben, das logische Handeln von Fanny war irgendwie nicht Zeitgemäß, es wirkte für ihren Stand etwas übertrieben. Der Spanngasaufbau war am Anfang etwas zäh und steigerte sich erst zum Ende hin.
    Die einzelnen Charaktere sind gut herausgearbeitet, besonders die hitzköpfige Fanny, die am liebsten mit dem Kopf durch die Wand gehen würde und überhaupt nicht in das damalige Frauenbild passt, sie wirkt sehr rebellisch. Ihre Freundin Caro dagegen ist das genaue Gegenteil .
    Sehr bereichernd fand ich den kleinen quirligen und gewitzten Jakob. Georg Aversloh ist ein Attraktiver und ernster Mann mit einem dunklen Geheimnis der oft sehr mystisch wirkte. All den Figuren hat sie leben eingehaucht. Die Historische Authentizität Hamburgs um 1813 ist sehr real und glaubhaft beschrieben, eine Stadt die von den Franzosen besetzt ist, eine Bevölkerung die in Angst und Schrecken lebt durch die Soldaten. Auch die Rolle der Frau zur damaligen Zeit ist gut wiedergegeben.

    Zum Inhalt:
    Fanny hat ihre Eltern verloren und wird von ihrem Onkel einem reichen Hamburger Kaufmann großgezogen, mit Unterstützung durch die englische Gouvernante. Fanny ist eine liebenswerte Person, aber auch ein Wirbelwind, sie interessiert sich für Frauenrechte. Eine junge Frau, die sich nicht in das enge Frauenbild der damaligen Zeit rein pressen lassen will.Sie will beweisen das sie als Frau auch etwas Leisten kann, anstatt nur Handarbeit. Ihre Freundin Caro, ist das genaue gegen teil, die sich durch Fanny in manches Abenteuer reißen lässt, das nicht immer gut ausgeht, und sie in Gefahr bringt. Mit an ihrer Seite der kleine Gassenjunge Jakob, der über alles Bescheid zu wissen scheint. Als ihr Onkel stirbt, scheint es ihr Ende mit dem sorglosen Leben, ausgerechnet den Attraktiven Gutsbesitzer und aus der Armee ausgeschiedenen Georg Aversloh als Vormund vor die Nase gesetzt. Der sie schon aus manchen Schlamassel gerettet hat. Ausgerechnet diesem Mann umgibt ein sehr dunkles und mysteriöses Geheimnis. Dies möchte Fanny unbedingt aufdecken, und bringt sich, die anderen und ihn dabei in Gefahr. Ihre Beziehung gleicht wie Katz und Hund, er hält sie für naiv und rebellisch, sie um lauert ihn wegen dem Geheimnis das ihn umgibt. Wie heißt es so schön, was sich liebt das neckt sich. All das passiert in der Stadt Hamburg, einer Welt die in einem großen politischen Umbruch ist, sie sind von den Franzosen besetzt, fühlen sich gegängelt und unterdrückt. Die Menschen hoffen das Dänemark ihnen Truppen schickt um sie von den Franzosen zu befreien. Da erscheinen die Russen auf der Bildfläche um ihnen helfen zu wollen, aber dieser Oberst Friedrich von Tetternborn führt anderes im Schilde, den er möchte seine Persönlichen Interessen vertreten, den nur diese hat er im Blick. In diesen Strudel des Umbruchs geraten Fanny und Georg.

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    astamics avatar
    astamicvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin dieser genialen Geschichte verfallen! Was mache ich nur ohne sie? Bitte schnell eine Forstsetzung schreiben!!!
    "Downton Abbey" in Hamburg 1813

    Ernsthaft, der Roman von Bele Freudenberg hat bei mir die gleichen Begeisterungsstürme wie die TV Serie: "Downton Abbey" ausgelöst. Wenn nicht sogar noch mehr! Denn ... wenn schon das geschriebene Wort so lebendig erscheint, dass man einzieht in die alte Alsterstadt "Hamburg" und an dem Leben der Menschen und ihren Sorgen teilnimmt, als wären es die eigenen, dann hat die Autorin einen gepackt - mit Haut und Haaren.

    Bele Freudenberg hat nicht nur meisterlich recherchiert und mich als Hamburgerin durch das Leben vor 200 Jahren geführt, als wenn ich mitten drin im Geschehen wäre. Sie hat obendrein spannend und dramatisch geschrieben, sodass ich kaum noch ihr Buch zuklappen wollte. Ich habe mit den Menschen dort gelacht und geweint ... gebangt und getrauert ... und geliebt!

    Am Ende ... nachdem mir Fanny und Alvesloh so sehr ans Herz gewachsen sind, sitze ich nun ratlos hier und vermisse sie. Eigentlich vermisse ich alle Charaktere schmerzlich. Ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird. Auch wenn das Ende es nicht zwingend nötig macht.

    Trotzdem will/muss ich unbedingt erfahren, wie es um meine Lieblinge steht. Was aus Tibby, Carolin und auch Jakob wurde? Wie die Liebesgeschichte zwischen Fanny und Alvesloh weitergeht in der schweren Zeit der französischen Besatzung.

    ES MUSS einfach weitergehen! !!!

    Eigentlich lese ich sehr selten historischen Romane. Die TV Serie Downton Abbey war sozusagen einer meiner ersten Ausrutscher.

    Na ja, nicht ganz, ich habe seinerzeit auch Ken Follett: "Die Säulen der Erde" und Noah Gordon: "Der Medicus" gelesen.

    Mir wurde damals klar, wie schwer es sein muss, als historische/r Autor/in die jeweiligen Zeiten und die Sprache so rüberzubringen, dass es lesbar und fließend wird. Hier ist das alles mehr als gelungen. Und wenn ich schon mal dabei bin, es gibt wenige Autoren, die so wunderbare eigenständige Bilder im Kopf des Lesers zaubern können, wie Bele Freudenberg. Die Geschichten schreiben, die den Leser so emotional durchrütteln, wie hier geschehen ...

    Ihr seht schon, ich kriege mich kaum ein vor Begeisterung. Lest selbst. Ich kann es nur wärmsten empfehlen!

    Und wenn ihr damit durch seid, dann schreiben wir einem Sammelbrief an die Autorin, damit sie schnellstens weiter schreibt! Versprochen?!

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor 10 Monaten
    Hamburger Franzosenzeit

    Bele Freudenberg schafft es in ihrem ersten historischen Roman "Im Feuer der Freiheit" eine Liebesgeschichte und einen historischen Inhalt gleichwertig zu vermitteln. Das ist geschickt gemacht. Der Roman ist gut lesbar und besitzt mit der jungen Fanny Breedenbek  eine lebhafte Hauptfigur, die in Hamburg 1813 die Zeit der napoleonischen Kriege miterlebt. Eine Zeit der Unsicherheit, die schließlich die Besetzung durch die Franzosen zeigt.Aus heutiger Zeit sehr interessant. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Rolle der Frau in dieser Zeit. Fanny klagt nicht zu Unrecht, dass sie als junge Frau nicht aktiv werden kann. Zum einen stehen ihr Informationen oder Möglichkeiten kaum zur Verfügung, andererseits wird ihr Einsatz auch nicht gewünscht. Man kann ihren Zorn gut verstehen. Als junge Dame aus gutem Haus ist sie nach Tod ihres Onkels Mündel von Georg von Alvesloh, in dessen Vergangenheit es in Geheimnis gibt. Die Liebesgeschichte zwischen Fanny und Alvesloh gestaltet sich mit den üblichen Versatzstücken, aber doch recht unkitschig, glaubwüridg und mit viel Wortwitz.
    Es gibt auch noch ein paar Nebenfiguren, die mit viel sympathie geschildert werden, zum Beispiel der Straßenjunge Jakob, Fannys leichtsinnige Freundin Caro, Miss Tibby und Johann.   
    Bele Freudenberg ist eine gute Neuentdeckung im Genre des historischen Roman.

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 10 Monaten
    Hamburger Freigeist

    Hamburg 1813. Während Hamburg noch unter französischer Besatzung leidet, stirbt Fanny Breedenbeks Onkel und die 19-jährige bekommt Georg von Alvesloh als Vormund zugeteilt, so wie es sich ihr Onkel gewünscht hat. Doch Fanny fühlt sich in Georgs Anwesenheit weder wohl, noch kann sie es ertragen, wenn jemand über ihr Leben bestimmt und ihr Vorgaben macht. War sie doch als Backfisch regelrecht in Alvesloh verliebt. Um endlich ihre Heimatstadt wieder befreit zu sehen, begibt sich Fanny in große Gefahr und wird von ihrem ungeliebten Vormund in letzter Minute gerettet. Ob sie das Geheimnis um Georg lüften kann? Und wird Fanny das Glück doch noch finden?

    Bele Freudenberg hat mit ihrem unterhaltsamen historischen Buch „Im Feuer der Freiheit“ ihren Debütroman vorgelegt, der durch einen flüssigen und lebendigen Schreibstil besticht, dabei die Sprache des 19. Jahrhunderts berücksichtigt und somit sehr realitätsnah wirkt. Der Leser wird ab der ersten Seite regelrecht in die Vergangenheit gebeamt und erlebt an Fannys Seite eine abenteuerliche Geschichte, bei der auch die Liebe und die Freundschaft nicht zu kurz kommen. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin sehr gut recherchiert und mit der Handlung verwebt. Die Vermischung von fiktiven und historisch belegten Persönlichkeiten ist gut gelungen. Auch die gesellschaftlichen Schichten und die politische Lage Hamburgs werden thematisiert und lässt den Leser teilhaben an der damaligen Situation. Ebenso sind die Landschaftsbeschreibungen sehr bildhaft und farbenfroh, sodass man sich das alte Hamburg unter der Besatzung der Franzosen sehr lebhaft vorstellen kann. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, steigert sich aber während der Handlung immer weiter bis zum Finale.

    Die Charaktere wurden sehr individuell ausgearbeitet und mit Leben versehen. Sie besitzen alle persönliche Eigenheiten, die sie authentisch und sehr lebendig wirken lassen. Fanny ist eine eigenwillige junge Frau, sie ist nicht gerade mit Geduld gesegnet, aber sie besitzt Mut, Herz und Verstand. Gleichzeitig prescht sie in ihren Entscheidungen oftmals vor, ohne groß über deren Ausmaß nachzudenken und bringt sich dadurch selbst in Schwierigkeiten. Fanny besitzt Mitgefühl und Empathie, aber auch ihren eigenen Kopf. Georg ist ein intelligenter Mann, der auch ein wenig geheimnisvoll wirkt. Er ist klug und mutig, doch er besitzt auch ein Herz für seine Mitmenschen. Er ist ein richtiger Gentleman und nimmt seine privilegierte Stellung sehr ernst. Caroline ist Fannys engste Freundin, die beiden wirken fast wie Schwestern und stehen füreinander ein und helfen sich gegenseitig. Auch die anderen Protagonisten wissen durch ihr Auftreten die Handlung zu bereichern und die Spannung noch zu steigern.

    „Im Feuer der Freiheit“ ist ein sehr gelungener spannender historischer Debütroman, der neben einer schönen Liebesgeschichte mit allerlei geschichtlichem Hintergrundwissen aufwarten kann. Liebhaber/innen dieses Genres werden hier gut unterhalten. Absolute Leseempfehlung für eine Entdeckung!

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Im Feuer der Freiheit" von Bele Freudenberg

    In ihrem historischen Roman „Im Feuer der Freiheit“ entführt Bele Freudenberg den Leser in die Wirrnisse der Hamburger Franzosenzeit. Die Autorin hat die historischen Ereignisse der ersten Hälfte des Jahres 1813 mit einer genauso spannenden wie romantischen fiktiven Geschichte verknüpft und damit ein abwechslungsreiches und vor allen Dingen sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet.

    Bele Freudenberg erzählt die Geschichte rund um die 19-jährige Fanny Breedenbek und dem zu ihrem Vormund bestimmten Georg von Alvesloh sehr unterhaltsam, die Szenerie wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich nicht nur schnell mittendrin im Geschehen war und mir die Schauplätze und Gegebenheiten gut vorstellen konnte, ich konnte auch prima mit den Akteuren mitfiebern.

    Die Figuren haben Persönlichkeit, sie zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Es war spannend, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, ihr Miteinander und besonders ihr Gegeneinander zu beobachten.

    Fanny ist neugierig und wissensdurstig, sie hat ein hitziges Temperament und ist zudem recht wagemutig und unberechenbar. Sie liest gerne in einem Buch der Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft, fühlt sich von deren Worten angesprochen und möchte am liebsten danach leben und handeln. Nicht nur ihre eigene Unabhängigkeit ist ihr wichtig, sie ist fest entschlossen, sich außerdem für die Freiheit Hamburgs einzusetzen. Fanny ist aber auch ein Kind ihrer Zeit und weiß als junge Frau im frühen 19. Jahrhundert nicht viel über Politik und Kriegsgeschehen. Das hindert sie jedoch nicht daran, sich auf ihre Art in die Verwicklungen der Stadt einzumischen – irgendetwas bewirken oder gar ändern kann sie natürlich nicht, im Gegenteil, sie schafft es immer wieder, sich selbst in die Bredouille zu bringen. Georg von Alvesloh nennt Fanny im Verlauf der Handlung einmal „provokant, naiv und draufgängerisch“ und beschreibt sie damit sehr treffend.

    Fanny selbst weiß nicht, was sie von ihrem Vormund halten soll. Georg hat sie vor einigen Jahren belogen und damit tief verletzt, auch rankt ein düsteres Geheimnis um den ansonsten so redlichen Gutsbesitzer. Außerdem bringt er sie mit seinen Äußerungen immer wieder auf die Palme - dennoch fühlt sie sich zu dem Mann hingezogen…

    Neben den fiktiven Figuren bevölkern auch einige historische Persönlichkeiten diesen Roman, allen voran Oberst Friedrich Karl von Tettenborn, der an der Spitze von russischen Truppen als Befreier nach Hamburg gekommen war, aber eher seine persönlichen Belange im Blick hatte, als die Interessen der Stadt zu vertreten.

    „Im Feuer der Freiheit“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich über das Geplänkel zwischen Fanny und Georg köstlich amüsiert, noch besser gefallen hat mir allerdings der historische Part mit den politischen Verwicklungen in und um Hamburg und dem Gerangel um die Vorherrschaft in der Stadt, da ich es mag, wenn ich geschichtliche Fakten anschaulich und lebendig erzählt bekomme.

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    YumikoChan28s avatar
    YumikoChan28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich ein kleiner Diamant am Himmel der historischen Romane, zu dem mich eine ganz ungewöhnliche aber erlich gemeinte Liebe verbindet. <3
    Ein kleiner Diamant...

    Jawohl! Für mich ist der Debütroman Im Feuer der Freiheit von Bele Freudenberg ein kleiner Diamant. Unschuldig aber auch liebenswert in jeder erdenklichen Form seines Daseins...
    Mich verbindet mit diesem Roman eine ganz außergewöhnliche, aber ernst gemeinte Liebe...

    Inhalt:
    Hamburg 1813:
    Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben.
    Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern…


    Die Hauptcharaktere:


    Fanny Bredenbeek:
    Fanny ist 19 Jahre und wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel in Hamburg auf. Als dieser ebenfalls stirbt, ist ihre Existenz in Gefahr und sie ist gezwungen Georg von Alvesloh – einen Mann, der ihr in der Vergangenheit schon nicht gut tat – als ihren Vormund zu akzeptieren...
    Sie ist eine jener Frauen, die sich nichts so einfach sagen lassen – und erst recht nicht, vom männlichen Geschlecht- und selbst für ihre Unabhängigkeit eintritt...


    Hermann Bredenbeek:

    Er ist Fannys Onkel und am Anfang der Geschichte schwer krank. Da er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, bittet er seinen alten Freund Georg von Alvesloh, die Vormundschaft seiner Nichte zu übernehmen....

    Georg von Alvesloh:

    Georg hat bereits 1807 in Preußisch Eylau gekämpft und einen sehr engen Kameraden in dieser Schlacht verloren. Dieses schmerzliche Erlebnis verfolgt ihn bis in die Gegenwart.
    Als Fannys Onkel stirbt übernimmt er deren Vormundschaft, mit der er manches Mal sichtlich überfordert ist, da Fanny ein Temperament an den Tag legt, mit dem er nicht immer positiv einhergeht...


    Karl und Wilhelm von Alvesloh:

    Karl und Wilhelm sind die beiden jüngeren Brüder von Georg und arbeiten mit im Kontor von Fannys Großvater. Karl setzt sich zudem für seine Stadt ein, als diese von den Franzosen besetzt wird...


    Tibby Tibbs, Gesche & Meta:

    Diese drei Damen arbeiten ebenfalls im Haushalt der Bredenbeeks. Tibby ist Fannys Anstandsdame und für ihre Erziehung zuständig. Gesche ist das Hausmädchen und Meta die Köchin...
    An Tibby hat mir besonders gefallen, dass sie als Engländerin den deutschen Satzbau nicht einwandfrei beherrscht und dadurch manches Mal etwas völlig durcheinander bringt.
    Gesche ist meist Fannys Alibi und Meta und ihre Kochkünste sind mehr schlecht als recht...

    Johann Leopold von Maltzahn & Johann Georg Rist:
    Die beiden sind Freunde und Kriegsgefährten von Georg. Während Maltzahn immer für die Erheiterung der Damen sorgt, ist Rist eher pragmatisch veranlagt...


    Polly Francke:
    Polly ist eine alte Freundin von Georg. Sie ist in einem zwillichtigen Etamblessment unterwegs und hat eine dunkle Vergangenheit... braucht man aber einen guten Rat von jemandem, ist man bei Polly genau an der richtigen Stelle...


    Caroline Petersen:
    Caroline ist Fannys beste Freundin, mit der sie so manche waghalsige Situation ausheckt. Wenn es drauf ankommt sind die beiden aber immer füreinander da...


    Oberst Tettenborn
    Oberst Tettenborn wird angehalten Hamburg mit seinen Männern vor den Franzosen zu verteidigen.
    Doch er verfolgt ganz eigene Pläne und Ziele und ist auch sonst kein netter Zeitgenosse. Seine Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis und ist auf schicksalshafte Weise mit der von Georg verbunden...


    Meine Meinung:
    Schon vor der Leserunde, bei der ich das Buch gewonnen habe, war ich Feuer und Flamme für diesen Roman. Fragt mich nicht wieso – es war einfach so. Vielleicht lag es daran, dass historische Geschichten für mich einfach total gut in die Winterzeit passen...
    Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, wie sehr mir die Erlebnisse in diesem Buch gefallen haben und wie viel Euphorie ich für die gesamte Handlung, aber insbesondere für die beiden Hauptcharaktere aufbringen konnte.
    Fanny und Georg waren sooo toll. Ihr Zusammenspiel war einfach phänomenal. Hier seien ihre völlig unterschiedlichen Charaktereigenschaften wohl am ehesten hervorzuheben. Denn durch diese kommt es mehr als einmal zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Momente wie diese ließen mich immer – WIRKLICH IMMER- laut auflachen. Gleichzeitig jedoch ließen sie mein Herz jedesmal vor Freude tanzen, weil ich immer gleich wissen wollte, wie es mit den beiden weiter geht....
    Auch alle Nebencharaktere sind mit soviel Liebe zum Detail ausgearbeitet und tragen ihren Teil dazu bei diesen Roman zu etwas ganz Besonderem zu machen. Wenn nun auch nicht alle die großen Sympathieträger sind. Dies ist aber mehr den historischen Fakten zu schulden, als weniger der Fantasie der Autorin.
    Zum historischen Anteil ist zu sagen, dass er zwar für mich als völlige Leie auf diesem Gebiet, manches Mal etwas umständlich beschrieben war, dass meinem Lesevergnügen aber keinesfalls in irgendeiner Art und Weise einen Abbruch getan hat. Außerdem muss man Bele Freudenberg lassen, dass sie definitiv weiß, wovon sie da schreibt.
    Schlussendlich ist Im Feuer der Freiheit – auch durch seinen genialen Schreibstil – einer der besten historischen Debütromane, die ich je gelesen habe...


    Mein abschließendes Fazit:
    Für mich ein kleiner Diamant am Himmel der historischen Romane, zu dem mich eine ungewöhnliche, aber ehrliche Liebe verbindet... <3 <3 <3


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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor einem Jahr
    Ein tolles historisches Erlebnis

    Klappentext: Hamburg 1813:
    Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben. Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern…

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil wurde an die damalige Zeit angepasst, wodurch die ganze Handlung einfach nochmal authentischer wirkte. Am Anfang hat es einen kleinen Moment bis ich mich eingelesen und daran gewöhnt hatte, aber danach war das kein Problem mehr. Der Schreibstil vermittelt einfach ein großartiges Gefühl und Bild von der damaligen Zeit in die ich mich bestens hineinversetzen konnte und immer ein passendes Bild vor Augen.

    Ich fand es auch super, dass die Handlung mit einem politischen Teil kombiniert wurde. Das fand ich spannend und interessant zu lesen und brachte eine Abwechslung nebenbei.

    Spannend war es aber ohnehin auch so, sie hat sich gut aufgebaut und für mich auch nicht geschwächelt. Genau richtig eingesetzt. Dabei sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es bereitet einen einfach schöne Lesestunden.

    Die Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen, es war schön und aufregend von ihnen zu lesen. Es war spannend sie auf ihren Weg durch die Handlung begleiten zu dürfen. Jeder Charakter ist eigen und etwas Besonderes. Es waren viele verschiedene Charaktere die allesamt super und authentisch ausgearbeitet wurden.

    Ein tolles Buch in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe, klare Empfehlung!

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    blessed-pueppis avatar
    blessed-pueppivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Starke Charaktere, ein Hamburg in Gefahr und fesselnde Ereignisse. Ein grandioses Buch!
    Starke Charaktere, ein Hamburg in Gefahr und fesselnde Ereignisse.

    Ich bin sehr glücklich, dass ich an der Leserunde auf Lovelybooks für das Buch Feuer der Freiheit von Bele Freudenberg teilnehmen durfte.

    Es handelt sich bei dem Buch um einen historischen Liebesroman.
    Die Geschichte setzt sich aus der Besatzung Hamburgs durch die Franzosen und der Liebesgeschichte zwischen Fanny und Alvesloh zusammen, wobei letztere von den Umständen der Besatzung natürlich beeinflusst wird.

    Das Cover ist sehr schön mit pastellenen Farben gestaltet. Im Vordergrund ist eine Frau zu sehen und der Hintergrund wird durch eine Stadt geziert. Es passt sehr gut zu der Zeit in der die Geschichte spielt und ist für mich optisch sehr ansprechend für einen historischen Roman.

    Der Schreibstil war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da dieser passend zu der Zeit von 1800 gewählt wurde. Nach ein paar Kapiteln war ich jedoch schnell im Lesefluss und sie stellte im Laufe der Geschichte keine Probleme dar. Vielmehr zog mich die Sprache noch tiefer in das Geschehen hinein. Dabei half auch die sehr bildhafte und anschauliche Sprache. Innerhalb weniger Worte fand ich mich gedanklich an den Orten des Geschehens wieder. Ich hatte das Gefühl als wäre ich dort.

    Die Protagonisten sind authentisch und Charakterstark. Gerade aus diesem Grund mag ich das Buch so sehr. Es ist nichts zu schnulzig, zu aufgesetzt oder zu gewollt. Die Handlungen ergeben Sinn und passen zu den jeweiligen Figuren in der damaligen Zeit.
    Die Hauptprotagonistin, Fanny erlebt der Leser in unterschiedlichen, zum Teil sehr einschneidenden Situationen in ihrem Leben. Der Leser erlebt mit ihr den Tod ihres Großvaters, welcher sie aufzog und natürlich zahlreiche politische Entwicklungen in Hamburg, welche das Leben der Bewohner der Stadt beeinflussen. Es ist spannend die Entwicklung Fannys im Laufe der Geschichte zu verfolgen und zu sehen wie ihr Charakter sich entwickelt.
    Auch die Gefühle welche sich zwischen Fanny und Alvesloh, ihrem ehemaligen Vormund, entwickeln sind authentisch. Es macht richtig Freude diese Anbahnung zwischen den beiden zu der damaligen Zeit zu erleben.
    Besonders schön finde ich auch, dass die Frauenrolle dieser Zeit aufgezeigt wird. Ich kann es mir nur schwer vorstellen, dass es sich als gutbürgerliche Dame nicht schickte zum Beispiel allein durch die Straßen zu gehen.

    Faszinierend ist der geschichtliche Hintergrund und die damit einhergehende Recherche der Protagonisten und der Stadt Hamburg selbst. Es ist sehr detailreich und spiegelt die Liebe der Autorin zur Hamburger Geschichte wieder.

    Das Buch und seine Geschichte haben mich so sehr gefesselt, dass ich im realen Hamburg auf Spurensuche, der Orte welche in der Geschichte vorkommen, gegangen bin.
    Sie ist in sich stimmig und macht Lust darauf zu erfahren wie es mit Fanny und Alvesloh weitergehen könnte.

    Ich kann das Buch von Herzen empfehlen.

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    -sabine-s avatar
    -sabine-vor einem Jahr
    Im Feuer der Freiheit

    Ich war neugierig auf diesen Debütroman der Autorin, weil der Klappentext interessant und unterhaltsam klang und mich die Geschichte Hamburgs interessiert – und auch wenn ich mit der Protagonistin an mancher Stelle wirklich gehadert habe, hat mich das Buch doch gut unterhalten.

    Die Geschichte spielt in Hamburg, Anfang des 19. Jahrhunderts, als die Alsterstadt noch von den Franzosen besetzt ist, sich aber langsam aus den Fängen befreit. Auch die 19-jährige Fanny sucht ihre Unabhängigkeit, doch noch ist sie ihrem attraktiven Vormund Alvesloh unterstellt, in den sie als Kind unsterblich verliebt war und den jetzt ein Geheimnis umgibt, das sie unbedingt lüften möchte.

    Ich bin wirklich schnell und leicht in diese Geschichte reingekommen, von der man nicht denken sollte, dass es eine reine Liebesgeschichte ist. Mit dem unkomplizierten und dennoch zur damaligen Zeit passenden Schreibstil bin ich direkt in das 19. Jahrhundert reingesogen worden und hatte durch geschickte Beschreibungen, die aber nie langatmig waren, viele Bilder vor Augen. Neben der Liebesgeschichte um Alvesloh und Fanny – deren Ende man als Leser natürlich ahnt – geht es in diesem Roman aber auch um die Besetzung Hamburg durch die Franzosen, ihre Befreiung, den Einfluss der Russen und den der Skandinavier. Hier habe ich wirklich viel Neues erfahren, und man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat – trocken waren diese Abschnitte dennoch nicht, weil sie gut und lebendig in die eigentliche Geschichte eingebettet waren.

    Probleme hatte ich vielmehr mit der Protagonistin. Fanny war mir zwar sympathisch und auch ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit hat mir gefallen, ihr Denken und Handeln war mir aber viel zu kindisch und naiv. Die Pläne, die sie schmiedet, sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt, immer wieder tappt sie in Fallen und Fettnäpfe hinein und lässt da wirklich keinen aus – zwar besticht sie dann auch wieder mit ihrer liebenswerten Art, dennoch aber bringt sie sich mit ihrer unbedachten Art auch immer wieder in Gefahr – gut, dass sie Freunde und Familie hat, die sie aus dieser auch immer wieder retten. Alvesloh hat mir dagegen viel besser gefallen: Ich mochte seine überlegte Art, seine Loyalität – er setzt sich für die Seinen ein und steht auch in schwierigen Situationen seinen Mann. Toll fand ich auch Fannys Onkel Breedenbek, der aber leider nur einen kurzen Auftritt hat – er besaß viel Charakter und Charisma und hat mich mit seiner Kraft und Energie beeindruckt.

    Der Roman liest sich sehr flüssig, nicht nur der eingängigen Sprache wegen, sondern weil immer wieder etwas passiert und es so nicht langweilig wird. Im letzten Drittel spitzt sich die Situation sogar immer weiter zu und die Spannung steigt, das Ende hat mich dann leider nicht so packen können, obwohl es in sich schlüssig und rund war – trotzdem hatte ich meinen Spaß beim Lesen und gebe knappe 4 von 5 Sternen.

    Mein Fazit
    Ein gelungener Debütroman, der geschickt die Geschichte Hamburgs mit einer unterhaltsamen Liebesgeschichte verknüpft. Die Autorin hat wirklich gut recherchiert und einen lebendigen Roman geschrieben, der sich flüssig und leicht lesen lässt, dessen Sprache aber dennoch zur damaligen Zeit passt. Mit der Protagonistin hatte ich leider so meine Probleme, dennoch hatte ich schöne Lesestunden und gebe knappe 4 von 5 Sternen.

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    nicki2905s avatar
    nicki2905vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach nur WOW!! :)
    Eine wunderbare Mischung aus Romantik und Abenteuer


    Über die Autorin:

    Bele Freudenberg, geboren 1978, studierte Geschichtswissenschaft und Psychologie in Hamburg und Schottland. Neben ihrer Promotion forschte und lehrte sie an der Universität Hamburg, bevor sie über ihre Liebe zur Geschichte zum Schreiben kam. Sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg. Mit "Im Feuer der Freiheit" präsentiert sie ihren mitreißenden Historienroman über eine Liebe wider Willen in Zeiten großer politischer Umbrüche. Ihr Debüt besticht durch die herausragend hohe geschichtliche Authentizität und die vielschichtigen, detaillierten Charaktere.



    Klappentext:

    Hamburg 1813:
    Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben.
    Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern…

    Eine Liebe zwischen Vernunft und Sinnlichkeit im Sturm des Krieges: der historische Liebesroman von Bele Freudenberg



    Meinung:

    So ein gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen!! <3 Das Cover sticht durch die große Darstellung einer Frau in zur Geschichte passender Kleidung ins Auge. Ein weiterer schöner Punkt, den ich erwähnen möchte ist der Hintergrund des Covers, welcher aus einem Stich/einer Darstellung besteht und womöglich die damaligen Ereignisse, die sich in der Geschichte abspielen, darstellen. Ich konnte mich sehr leicht in die Geschichte einfinden und bin regelrecht begeistert <3 Der Schreibstil ist an die damalige Zeit angepasst, aber man verstehe trotzdem fast alles (ein paar Französische Wörter musste ich dennoch nachschlagen, da ich ja doch Latein an meiner Schule habe ;) ). Die einzelnen Szenen sind wirklich gut geschildert, sodass man sich diese Szenen wunderbar vorstellen kann. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und realen historischen Ereignissen, was sie fast durchgehend spannend und man so ans Buch 'gefesselt' ist ;) Die Hauptcharakterin ist eine herzensgute, quirlige, aber etwas naive Persönlichkeit, aber sie wächst einem mit ihrer Hilfsbereitschaft wirklich sehr ans Herz. Ich liebe die Entwicklung der romantischen Gefühle.Sie ist nicht zu lang, aber auch nicht auf einen Schlag , sondern sie ist gut portioniert und als Beobachter blüht man wahrlich auf bei dieser Entwicklung :) Ein weiterer Punkt der meine Entscheidung, dass es sich hier um ein wunderbares Buch handelt, bekräftigt hat ist, dass man mit den Charakteren die ganze Zeit mitfiebert und hofft, dass alles gut ausgeht, dies macht für mich ein tolles Buch aus! :) Am Ende konnte ich mir die ein oder anderen Tränchen nicht verkneifen <3 Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es eine perfekte Mischung aus Romantik und Abenteuer! :)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Liebe Leserinnen und Leser,

    wer hat Lust, mit mir ins Hamburg des Jahres 1813 abzutauchen?

    Ganz herzlich möchte ich Euch zu einer Leserunde zu meinem Debüt einladen! „Im Feuer der Freiheit“ ist ein historischer Roman mit Liebesgeschichte – und ich freue mich, wenn ihr Euch gleichermaßen für diese beiden Genres begeistern könnt!

    Worum es geht:
    Nicht nur für Hamburg brechen 1813 schwierige Zeiten an. Die neunzehnjährige Fanny Breedenbek ist fassungslos, als ihr todkranker Onkel den geheimnisvollen, nüchternen Georg von Alvesloh als ihren Vormund bestimmt – ganz besonders, weil sie für diesen vor Jahren schon schwärmte und bitter zurückgewiesen wurde. Nun soll sie all ihre Träume von Unabhängigkeit und Emanzipation dem rationalen Gemüt des Majors opfern? Kann sie ihm tatsächlich vertrauen, obwohl sich um seine Vergangenheit düstere Erzählungen ranken?

    Hamburg wird zum politischen Spielball der Großmächte: Während die Franzosen eine immerwährende Bedrohung darstellen und die Hansestadt um Rettung durch Dänemark bangt, ahnt Fanny nicht, dass eine ganz andere Gefahr bereits innerhalb der Stadtmauern lauert. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung, verstrickt in Intrigen wider jede Vernunft – und bald hängt nicht nur Hamburgs Schicksal, sondern ihre eigene Zukunft davon ab.

    Mein Verlag stellt 15 Printexemplare zur Verfügung und ich freue mich sehr, wenn Interessierte in den Lostopf hüpfen. Einfach die Frage beantworten:

    Hättet ihr gerne mal in einer anderen Zeit gelebt? (Wenn ja, in welcher?)

    Ich bin gespannt auf eure Bewerbungen und Eure Antworten und natürlich nehme ich an der Leserunde teil!

    Ach, ja: Bitte aktiv mitplaudern und Eure Rezensionen dann hier bei Lovelybooks und möglichst vielen anderen Portalen posten!
    Zur Leserunde

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