Bele Freudenberg Im Feuer der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Im Feuer der Freiheit“ von Bele Freudenberg

Hamburg 1813:
Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben.
Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern…

Eine Liebe zwischen Vernunft und Sinnlichkeit im Sturm des Krieges: der historische Liebesroman von Bele Freudenberg

Einfach nur WOW!! :)

— nicki2905

Ein wundervoller, kluger Roman der nicht nur inhaltlich, sondern auch historisch leidenschaftlich ist

— ManjaEls

Starke Charaktere, ein Hamburg in Gefahr und fesselnde Ereignisse. Ein grandioses Buch!

— blessed-pueppi

Für mich ein kleiner Diamant am Himmel der historischen Romane, zu dem mich eine ganz ungewöhnliche aber erlich gemeinte Liebe verbindet. <3

— YumikoChan28

Ein Buch über ein Mädchen zu Napoleons Zeit in Hamburg, welches um ihre Freiheit Kämpft.

— MalaikaSanddoller

Ein brillanter Schreibstil trifft auf etwas verwirrende Kriegspolitik, zärtliche, junge Liebe, aber auch sehr tolle Charaktere.

— Kitty_Catina

Dieser historische Frauenroman ist kein Rührstück, er hat Ausdruckskraft und dennoch Einfühlungsgabe.

— baronessa

Wunderbarer klassischer Liebesroman mit Knaller! Dialogen. Seufzend und Lachend liest man mit fremdschämschweißigen Händen.

— SallySelling

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  • Hamburger Freigeist

    Im Feuer der Freiheit

    Dreamworx

    14. December 2017 um 13:17

    Hamburg 1813. Während Hamburg noch unter französischer Besatzung leidet, stirbt Fanny Breedenbeks Onkel und die 19-jährige bekommt Georg von Alvesloh als Vormund zugeteilt, so wie es sich ihr Onkel gewünscht hat. Doch Fanny fühlt sich in Georgs Anwesenheit weder wohl, noch kann sie es ertragen, wenn jemand über ihr Leben bestimmt und ihr Vorgaben macht. War sie doch als Backfisch regelrecht in Alvesloh verliebt. Um endlich ihre Heimatstadt wieder befreit zu sehen, begibt sich Fanny in große Gefahr und wird von ihrem ungeliebten Vormund in letzter Minute gerettet. Ob sie das Geheimnis um Georg lüften kann? Und wird Fanny das Glück doch noch finden?Bele Freudenberg hat mit ihrem unterhaltsamen historischen Buch „Im Feuer der Freiheit“ ihren Debütroman vorgelegt, der durch einen flüssigen und lebendigen Schreibstil besticht, dabei die Sprache des 19. Jahrhunderts berücksichtigt und somit sehr realitätsnah wirkt. Der Leser wird ab der ersten Seite regelrecht in die Vergangenheit gebeamt und erlebt an Fannys Seite eine abenteuerliche Geschichte, bei der auch die Liebe und die Freundschaft nicht zu kurz kommen. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin sehr gut recherchiert und mit der Handlung verwebt. Die Vermischung von fiktiven und historisch belegten Persönlichkeiten ist gut gelungen. Auch die gesellschaftlichen Schichten und die politische Lage Hamburgs werden thematisiert und lässt den Leser teilhaben an der damaligen Situation. Ebenso sind die Landschaftsbeschreibungen sehr bildhaft und farbenfroh, sodass man sich das alte Hamburg unter der Besatzung der Franzosen sehr lebhaft vorstellen kann. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, steigert sich aber während der Handlung immer weiter bis zum Finale.Die Charaktere wurden sehr individuell ausgearbeitet und mit Leben versehen. Sie besitzen alle persönliche Eigenheiten, die sie authentisch und sehr lebendig wirken lassen. Fanny ist eine eigenwillige junge Frau, sie ist nicht gerade mit Geduld gesegnet, aber sie besitzt Mut, Herz und Verstand. Gleichzeitig prescht sie in ihren Entscheidungen oftmals vor, ohne groß über deren Ausmaß nachzudenken und bringt sich dadurch selbst in Schwierigkeiten. Fanny besitzt Mitgefühl und Empathie, aber auch ihren eigenen Kopf. Georg ist ein intelligenter Mann, der auch ein wenig geheimnisvoll wirkt. Er ist klug und mutig, doch er besitzt auch ein Herz für seine Mitmenschen. Er ist ein richtiger Gentleman und nimmt seine privilegierte Stellung sehr ernst. Caroline ist Fannys engste Freundin, die beiden wirken fast wie Schwestern und stehen füreinander ein und helfen sich gegenseitig. Auch die anderen Protagonisten wissen durch ihr Auftreten die Handlung zu bereichern und die Spannung noch zu steigern.„Im Feuer der Freiheit“ ist ein sehr gelungener spannender historischer Debütroman, der neben einer schönen Liebesgeschichte mit allerlei geschichtlichem Hintergrundwissen aufwarten kann. Liebhaber/innen dieses Genres werden hier gut unterhalten. Absolute Leseempfehlung für eine Entdeckung!

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  • Leserunde zu "Im Feuer der Freiheit" von Bele Freudenberg

    Im Feuer der Freiheit

    BeleF

    Liebe Leserinnen und Leser, wer hat Lust, mit mir ins Hamburg des Jahres 1813 abzutauchen? Ganz herzlich möchte ich Euch zu einer Leserunde zu meinem Debüt einladen! „Im Feuer der Freiheit“ ist ein historischer Roman mit Liebesgeschichte – und ich freue mich, wenn ihr Euch gleichermaßen für diese beiden Genres begeistern könnt!Worum es geht: Nicht nur für Hamburg brechen 1813 schwierige Zeiten an. Die neunzehnjährige Fanny Breedenbek ist fassungslos, als ihr todkranker Onkel den geheimnisvollen, nüchternen Georg von Alvesloh als ihren Vormund bestimmt – ganz besonders, weil sie für diesen vor Jahren schon schwärmte und bitter zurückgewiesen wurde. Nun soll sie all ihre Träume von Unabhängigkeit und Emanzipation dem rationalen Gemüt des Majors opfern? Kann sie ihm tatsächlich vertrauen, obwohl sich um seine Vergangenheit düstere Erzählungen ranken?Hamburg wird zum politischen Spielball der Großmächte: Während die Franzosen eine immerwährende Bedrohung darstellen und die Hansestadt um Rettung durch Dänemark bangt, ahnt Fanny nicht, dass eine ganz andere Gefahr bereits innerhalb der Stadtmauern lauert. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung, verstrickt in Intrigen wider jede Vernunft – und bald hängt nicht nur Hamburgs Schicksal, sondern ihre eigene Zukunft davon ab.Mein Verlag stellt 15 Printexemplare zur Verfügung und ich freue mich sehr, wenn Interessierte in den Lostopf hüpfen. Einfach die Frage beantworten: Hättet ihr gerne mal in einer anderen Zeit gelebt? (Wenn ja, in welcher?)Ich bin gespannt auf eure Bewerbungen und Eure Antworten und natürlich nehme ich an der Leserunde teil!Ach, ja: Bitte aktiv mitplaudern und Eure Rezensionen dann hier bei Lovelybooks und möglichst vielen anderen Portalen posten!

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  • Rezension zu "Im Feuer der Freiheit" von Bele Freudenberg

    Im Feuer der Freiheit

    dorli

    22. November 2017 um 17:11

    In ihrem historischen Roman „Im Feuer der Freiheit“ entführt Bele Freudenberg den Leser in die Wirrnisse der Hamburger Franzosenzeit. Die Autorin hat die historischen Ereignisse der ersten Hälfte des Jahres 1813 mit einer genauso spannenden wie romantischen fiktiven Geschichte verknüpft und damit ein abwechslungsreiches und vor allen Dingen sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Bele Freudenberg erzählt die Geschichte rund um die 19-jährige Fanny Breedenbek und dem zu ihrem Vormund bestimmten Georg von Alvesloh sehr unterhaltsam, die Szenerie wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich nicht nur schnell mittendrin im Geschehen war und mir die Schauplätze und Gegebenheiten gut vorstellen konnte, ich konnte auch prima mit den Akteuren mitfiebern. Die Figuren haben Persönlichkeit, sie zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Es war spannend, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, ihr Miteinander und besonders ihr Gegeneinander zu beobachten. Fanny ist neugierig und wissensdurstig, sie hat ein hitziges Temperament und ist zudem recht wagemutig und unberechenbar. Sie liest gerne in einem Buch der Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft, fühlt sich von deren Worten angesprochen und möchte am liebsten danach leben und handeln. Nicht nur ihre eigene Unabhängigkeit ist ihr wichtig, sie ist fest entschlossen, sich außerdem für die Freiheit Hamburgs einzusetzen. Fanny ist aber auch ein Kind ihrer Zeit und weiß als junge Frau im frühen 19. Jahrhundert nicht viel über Politik und Kriegsgeschehen. Das hindert sie jedoch nicht daran, sich auf ihre Art in die Verwicklungen der Stadt einzumischen – irgendetwas bewirken oder gar ändern kann sie natürlich nicht, im Gegenteil, sie schafft es immer wieder, sich selbst in die Bredouille zu bringen. Georg von Alvesloh nennt Fanny im Verlauf der Handlung einmal „provokant, naiv und draufgängerisch“ und beschreibt sie damit sehr treffend. Fanny selbst weiß nicht, was sie von ihrem Vormund halten soll. Georg hat sie vor einigen Jahren belogen und damit tief verletzt, auch rankt ein düsteres Geheimnis um den ansonsten so redlichen Gutsbesitzer. Außerdem bringt er sie mit seinen Äußerungen immer wieder auf die Palme - dennoch fühlt sie sich zu dem Mann hingezogen… Neben den fiktiven Figuren bevölkern auch einige historische Persönlichkeiten diesen Roman, allen voran Oberst Friedrich Karl von Tettenborn, der an der Spitze von russischen Truppen als Befreier nach Hamburg gekommen war, aber eher seine persönlichen Belange im Blick hatte, als die Interessen der Stadt zu vertreten. „Im Feuer der Freiheit“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich über das Geplänkel zwischen Fanny und Georg köstlich amüsiert, noch besser gefallen hat mir allerdings der historische Part mit den politischen Verwicklungen in und um Hamburg und dem Gerangel um die Vorherrschaft in der Stadt, da ich es mag, wenn ich geschichtliche Fakten anschaulich und lebendig erzählt bekomme.

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  • Ein kleiner Diamant...

    Im Feuer der Freiheit

    YumikoChan28

    16. November 2017 um 14:59

    Jawohl! Für mich ist der Debütroman Im Feuer der Freiheit von Bele Freudenberg ein kleiner Diamant. Unschuldig aber auch liebenswert in jeder erdenklichen Form seines Daseins...Mich verbindet mit diesem Roman eine ganz außergewöhnliche, aber ernst gemeinte Liebe... Inhalt: Hamburg 1813:Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben.Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern… Die Hauptcharaktere: Fanny Bredenbeek:Fanny ist 19 Jahre und wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel in Hamburg auf. Als dieser ebenfalls stirbt, ist ihre Existenz in Gefahr und sie ist gezwungen Georg von Alvesloh – einen Mann, der ihr in der Vergangenheit schon nicht gut tat – als ihren Vormund zu akzeptieren...Sie ist eine jener Frauen, die sich nichts so einfach sagen lassen – und erst recht nicht, vom männlichen Geschlecht- und selbst für ihre Unabhängigkeit eintritt... Hermann Bredenbeek:Er ist Fannys Onkel und am Anfang der Geschichte schwer krank. Da er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, bittet er seinen alten Freund Georg von Alvesloh, die Vormundschaft seiner Nichte zu übernehmen.... Georg von Alvesloh:Georg hat bereits 1807 in Preußisch Eylau gekämpft und einen sehr engen Kameraden in dieser Schlacht verloren. Dieses schmerzliche Erlebnis verfolgt ihn bis in die Gegenwart.Als Fannys Onkel stirbt übernimmt er deren Vormundschaft, mit der er manches Mal sichtlich überfordert ist, da Fanny ein Temperament an den Tag legt, mit dem er nicht immer positiv einhergeht... Karl und Wilhelm von Alvesloh:Karl und Wilhelm sind die beiden jüngeren Brüder von Georg und arbeiten mit im Kontor von Fannys Großvater. Karl setzt sich zudem für seine Stadt ein, als diese von den Franzosen besetzt wird... Tibby Tibbs, Gesche & Meta:Diese drei Damen arbeiten ebenfalls im Haushalt der Bredenbeeks. Tibby ist Fannys Anstandsdame und für ihre Erziehung zuständig. Gesche ist das Hausmädchen und Meta die Köchin... An Tibby hat mir besonders gefallen, dass sie als Engländerin den deutschen Satzbau nicht einwandfrei beherrscht und dadurch manches Mal etwas völlig durcheinander bringt.Gesche ist meist Fannys Alibi und Meta und ihre Kochkünste sind mehr schlecht als recht... Johann Leopold von Maltzahn & Johann Georg Rist:Die beiden sind Freunde und Kriegsgefährten von Georg. Während Maltzahn immer für die Erheiterung der Damen sorgt, ist Rist eher pragmatisch veranlagt... Polly Francke:Polly ist eine alte Freundin von Georg. Sie ist in einem zwillichtigen Etamblessment unterwegs und hat eine dunkle Vergangenheit... braucht man aber einen guten Rat von jemandem, ist man bei Polly genau an der richtigen Stelle... Caroline Petersen:Caroline ist Fannys beste Freundin, mit der sie so manche waghalsige Situation ausheckt. Wenn es drauf ankommt sind die beiden aber immer füreinander da... Oberst TettenbornOberst Tettenborn wird angehalten Hamburg mit seinen Männern vor den Franzosen zu verteidigen.Doch er verfolgt ganz eigene Pläne und Ziele und ist auch sonst kein netter Zeitgenosse. Seine Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis und ist auf schicksalshafte Weise mit der von Georg verbunden... Meine Meinung: Schon vor der Leserunde, bei der ich das Buch gewonnen habe, war ich Feuer und Flamme für diesen Roman. Fragt mich nicht wieso – es war einfach so. Vielleicht lag es daran, dass historische Geschichten für mich einfach total gut in die Winterzeit passen...Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, wie sehr mir die Erlebnisse in diesem Buch gefallen haben und wie viel Euphorie ich für die gesamte Handlung, aber insbesondere für die beiden Hauptcharaktere aufbringen konnte.Fanny und Georg waren sooo toll. Ihr Zusammenspiel war einfach phänomenal. Hier seien ihre völlig unterschiedlichen Charaktereigenschaften wohl am ehesten hervorzuheben. Denn durch diese kommt es mehr als einmal zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Momente wie diese ließen mich immer – WIRKLICH IMMER- laut auflachen. Gleichzeitig jedoch ließen sie mein Herz jedesmal vor Freude tanzen, weil ich immer gleich wissen wollte, wie es mit den beiden weiter geht....Auch alle Nebencharaktere sind mit soviel Liebe zum Detail ausgearbeitet und tragen ihren Teil dazu bei diesen Roman zu etwas ganz Besonderem zu machen. Wenn nun auch nicht alle die großen Sympathieträger sind. Dies ist aber mehr den historischen Fakten zu schulden, als weniger der Fantasie der Autorin. Zum historischen Anteil ist zu sagen, dass er zwar für mich als völlige Leie auf diesem Gebiet, manches Mal etwas umständlich beschrieben war, dass meinem Lesevergnügen aber keinesfalls in irgendeiner Art und Weise einen Abbruch getan hat. Außerdem muss man Bele Freudenberg lassen, dass sie definitiv weiß, wovon sie da schreibt.Schlussendlich ist Im Feuer der Freiheit – auch durch seinen genialen Schreibstil – einer der besten historischen Debütromane, die ich je gelesen habe... Mein abschließendes Fazit:Für mich ein kleiner Diamant am Himmel der historischen Romane, zu dem mich eine ungewöhnliche, aber ehrliche Liebe verbindet... <3 <3 <3

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  • Ein tolles historisches Erlebnis

    Im Feuer der Freiheit

    JessicaLiest

    11. November 2017 um 20:21

    Klappentext: Hamburg 1813: Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben. Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern…Meine Meinung:Der Schreibstil wurde an die damalige Zeit angepasst, wodurch die ganze Handlung einfach nochmal authentischer wirkte. Am Anfang hat es einen kleinen Moment bis ich mich eingelesen und daran gewöhnt hatte, aber danach war das kein Problem mehr. Der Schreibstil vermittelt einfach ein großartiges Gefühl und Bild von der damaligen Zeit in die ich mich bestens hineinversetzen konnte und immer ein passendes Bild vor Augen.Ich fand es auch super, dass die Handlung mit einem politischen Teil kombiniert wurde. Das fand ich spannend und interessant zu lesen und brachte eine Abwechslung nebenbei.Spannend war es aber ohnehin auch so, sie hat sich gut aufgebaut und für mich auch nicht geschwächelt. Genau richtig eingesetzt. Dabei sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es bereitet einen einfach schöne Lesestunden.Die Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen, es war schön und aufregend von ihnen zu lesen. Es war spannend sie auf ihren Weg durch die Handlung begleiten zu dürfen. Jeder Charakter ist eigen und etwas Besonderes. Es waren viele verschiedene Charaktere die allesamt super und authentisch ausgearbeitet wurden. Ein tolles Buch in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe, klare Empfehlung!

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  • Starke Charaktere, ein Hamburg in Gefahr und fesselnde Ereignisse.

    Im Feuer der Freiheit

    blessed-pueppi

    10. November 2017 um 19:11

    Ich bin sehr glücklich, dass ich an der Leserunde auf Lovelybooks für das Buch Feuer der Freiheit von Bele Freudenberg teilnehmen durfte.Es handelt sich bei dem Buch um einen historischen Liebesroman.Die Geschichte setzt sich aus der Besatzung Hamburgs durch die Franzosen und der Liebesgeschichte zwischen Fanny und Alvesloh zusammen, wobei letztere von den Umständen der Besatzung natürlich beeinflusst wird.Das Cover ist sehr schön mit pastellenen Farben gestaltet. Im Vordergrund ist eine Frau zu sehen und der Hintergrund wird durch eine Stadt geziert. Es passt sehr gut zu der Zeit in der die Geschichte spielt und ist für mich optisch sehr ansprechend für einen historischen Roman.Der Schreibstil war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da dieser passend zu der Zeit von 1800 gewählt wurde. Nach ein paar Kapiteln war ich jedoch schnell im Lesefluss und sie stellte im Laufe der Geschichte keine Probleme dar. Vielmehr zog mich die Sprache noch tiefer in das Geschehen hinein. Dabei half auch die sehr bildhafte und anschauliche Sprache. Innerhalb weniger Worte fand ich mich gedanklich an den Orten des Geschehens wieder. Ich hatte das Gefühl als wäre ich dort.Die Protagonisten sind authentisch und Charakterstark. Gerade aus diesem Grund mag ich das Buch so sehr. Es ist nichts zu schnulzig, zu aufgesetzt oder zu gewollt. Die Handlungen ergeben Sinn und passen zu den jeweiligen Figuren in der damaligen Zeit. Die Hauptprotagonistin, Fanny erlebt der Leser in unterschiedlichen, zum Teil sehr einschneidenden Situationen in ihrem Leben. Der Leser erlebt mit ihr den Tod ihres Großvaters, welcher sie aufzog und natürlich zahlreiche politische Entwicklungen in Hamburg, welche das Leben der Bewohner der Stadt beeinflussen. Es ist spannend die Entwicklung Fannys im Laufe der Geschichte zu verfolgen und zu sehen wie ihr Charakter sich entwickelt.Auch die Gefühle welche sich zwischen Fanny und Alvesloh, ihrem ehemaligen Vormund, entwickeln sind authentisch. Es macht richtig Freude diese Anbahnung zwischen den beiden zu der damaligen Zeit zu erleben.Besonders schön finde ich auch, dass die Frauenrolle dieser Zeit aufgezeigt wird. Ich kann es mir nur schwer vorstellen, dass es sich als gutbürgerliche Dame nicht schickte zum Beispiel allein durch die Straßen zu gehen.Faszinierend ist der geschichtliche Hintergrund und die damit einhergehende Recherche der Protagonisten und der Stadt Hamburg selbst. Es ist sehr detailreich und spiegelt die Liebe der Autorin zur Hamburger Geschichte wieder.Das Buch und seine Geschichte haben mich so sehr gefesselt, dass ich im realen Hamburg auf Spurensuche, der Orte welche in der Geschichte vorkommen, gegangen bin. Sie ist in sich stimmig und macht Lust darauf zu erfahren wie es mit Fanny und Alvesloh weitergehen könnte.Ich kann das Buch von Herzen empfehlen.

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  • Im Feuer der Freiheit

    Im Feuer der Freiheit

    -sabine-

    08. November 2017 um 08:01

    Ich war neugierig auf diesen Debütroman der Autorin, weil der Klappentext interessant und unterhaltsam klang und mich die Geschichte Hamburgs interessiert – und auch wenn ich mit der Protagonistin an mancher Stelle wirklich gehadert habe, hat mich das Buch doch gut unterhalten. Die Geschichte spielt in Hamburg, Anfang des 19. Jahrhunderts, als die Alsterstadt noch von den Franzosen besetzt ist, sich aber langsam aus den Fängen befreit. Auch die 19-jährige Fanny sucht ihre Unabhängigkeit, doch noch ist sie ihrem attraktiven Vormund Alvesloh unterstellt, in den sie als Kind unsterblich verliebt war und den jetzt ein Geheimnis umgibt, das sie unbedingt lüften möchte.Ich bin wirklich schnell und leicht in diese Geschichte reingekommen, von der man nicht denken sollte, dass es eine reine Liebesgeschichte ist. Mit dem unkomplizierten und dennoch zur damaligen Zeit passenden Schreibstil bin ich direkt in das 19. Jahrhundert reingesogen worden und hatte durch geschickte Beschreibungen, die aber nie langatmig waren, viele Bilder vor Augen. Neben der Liebesgeschichte um Alvesloh und Fanny – deren Ende man als Leser natürlich ahnt – geht es in diesem Roman aber auch um die Besetzung Hamburg durch die Franzosen, ihre Befreiung, den Einfluss der Russen und den der Skandinavier. Hier habe ich wirklich viel Neues erfahren, und man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat – trocken waren diese Abschnitte dennoch nicht, weil sie gut und lebendig in die eigentliche Geschichte eingebettet waren. Probleme hatte ich vielmehr mit der Protagonistin. Fanny war mir zwar sympathisch und auch ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit hat mir gefallen, ihr Denken und Handeln war mir aber viel zu kindisch und naiv. Die Pläne, die sie schmiedet, sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt, immer wieder tappt sie in Fallen und Fettnäpfe hinein und lässt da wirklich keinen aus – zwar besticht sie dann auch wieder mit ihrer liebenswerten Art, dennoch aber bringt sie sich mit ihrer unbedachten Art auch immer wieder in Gefahr – gut, dass sie Freunde und Familie hat, die sie aus dieser auch immer wieder retten. Alvesloh hat mir dagegen viel besser gefallen: Ich mochte seine überlegte Art, seine Loyalität – er setzt sich für die Seinen ein und steht auch in schwierigen Situationen seinen Mann. Toll fand ich auch Fannys Onkel Breedenbek, der aber leider nur einen kurzen Auftritt hat – er besaß viel Charakter und Charisma und hat mich mit seiner Kraft und Energie beeindruckt.Der Roman liest sich sehr flüssig, nicht nur der eingängigen Sprache wegen, sondern weil immer wieder etwas passiert und es so nicht langweilig wird. Im letzten Drittel spitzt sich die Situation sogar immer weiter zu und die Spannung steigt, das Ende hat mich dann leider nicht so packen können, obwohl es in sich schlüssig und rund war – trotzdem hatte ich meinen Spaß beim Lesen und gebe knappe 4 von 5 Sternen.Mein FazitEin gelungener Debütroman, der geschickt die Geschichte Hamburgs mit einer unterhaltsamen Liebesgeschichte verknüpft. Die Autorin hat wirklich gut recherchiert und einen lebendigen Roman geschrieben, der sich flüssig und leicht lesen lässt, dessen Sprache aber dennoch zur damaligen Zeit passt. Mit der Protagonistin hatte ich leider so meine Probleme, dennoch hatte ich schöne Lesestunden und gebe knappe 4 von 5 Sternen.

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  • Eine wunderbare Mischung aus Romantik und Abenteuer

    Im Feuer der Freiheit

    nicki2905

    07. November 2017 um 20:18

    Über die Autorin: Bele Freudenberg, geboren 1978, studierte Geschichtswissenschaft und Psychologie in Hamburg und Schottland. Neben ihrer Promotion forschte und lehrte sie an der Universität Hamburg, bevor sie über ihre Liebe zur Geschichte zum Schreiben kam. Sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg. Mit "Im Feuer der Freiheit" präsentiert sie ihren mitreißenden Historienroman über eine Liebe wider Willen in Zeiten großer politischer Umbrüche. Ihr Debüt besticht durch die herausragend hohe geschichtliche Authentizität und die vielschichtigen, detaillierten Charaktere. Klappentext: Hamburg 1813:Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben.Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern…Eine Liebe zwischen Vernunft und Sinnlichkeit im Sturm des Krieges: der historische Liebesroman von Bele Freudenberg Meinung: So ein gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen!! <3 Das Cover sticht durch die große Darstellung einer Frau in zur Geschichte passender Kleidung ins Auge. Ein weiterer schöner Punkt, den ich erwähnen möchte ist der Hintergrund des Covers, welcher aus einem Stich/einer Darstellung besteht und womöglich die damaligen Ereignisse, die sich in der Geschichte abspielen, darstellen. Ich konnte mich sehr leicht in die Geschichte einfinden und bin regelrecht begeistert <3 Der Schreibstil ist an die damalige Zeit angepasst, aber man verstehe trotzdem fast alles (ein paar Französische Wörter musste ich dennoch nachschlagen, da ich ja doch Latein an meiner Schule habe ;) ). Die einzelnen Szenen sind wirklich gut geschildert, sodass man sich diese Szenen wunderbar vorstellen kann. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und realen historischen Ereignissen, was sie fast durchgehend spannend und man so ans Buch 'gefesselt' ist ;) Die Hauptcharakterin ist eine herzensgute, quirlige, aber etwas naive Persönlichkeit, aber sie wächst einem mit ihrer Hilfsbereitschaft wirklich sehr ans Herz. Ich liebe die Entwicklung der romantischen Gefühle.Sie ist nicht zu lang, aber auch nicht auf einen Schlag , sondern sie ist gut portioniert und als Beobachter blüht man wahrlich auf bei dieser Entwicklung :) Ein weiterer Punkt der meine Entscheidung, dass es sich hier um ein wunderbares Buch handelt, bekräftigt hat ist, dass man mit den Charakteren die ganze Zeit mitfiebert und hofft, dass alles gut ausgeht, dies macht für mich ein tolles Buch aus! :) Am Ende konnte ich mir die ein oder anderen Tränchen nicht verkneifen <3 Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es eine perfekte Mischung aus Romantik und Abenteuer! :)

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  • Ein wundervoller, kluger Roman - Inhaltlich und auch historisch leidenschaftlich

    Im Feuer der Freiheit

    ManjaEls

    07. November 2017 um 14:11

    Bereits das Cover von Bele Freudenbergs „Im Feuer der Freiheit“ würde mich im Buchladen animieren, den Roman in die Hand zu nehmen. Und auch der Klappentext verrät, dass es sich hier um einen durchaus interessanten historischen Roman handeln könnte..Hauptperson der Geschichte ist Fanny, ein kluges, junges Mädchen aus gutem Hamburger Hause, welches am Umbruch zwischen Kindheit und Erwachsensein steht. Das ist nicht nur zu Zeiten des Krieges, in der dieser Roman spielt, eine nicht ganz so leichte Angelegenheit. Nichtsdestotrotz ist sie sehr emanzipiert; sie will sich nichts vorschreiben lassen oder unter der Fittiche eines Ehemannes als Hausfrau leben. Vielmehr will sie ihr Leben selbst bestimmen und lässt sich nichts diktieren. Dieser Charakterzug ist nur einer der Gründe, weshalb mir Fanny sehr schnell sympathisch wurde. Schon auf den ersten Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, was ich zum Teil bis in die Nacht hinein auch nicht getan habe ;) Gefallen haben mir dabei besonders die vielen kleinen Spannungsbögen und Überraschungen.Bemerkenswert ist zudem der wundervoll bildliche und feingeistige Schreibstil von Bele Freudenberg, es fühlt sich zum Teil an, als wäre man direkt vor Ort und würde mit Fanny durch Hamburg streifen. Ganz nebenbei erblüht im Roman eine Liebesgeschichte, die nicht im geringsten kitschig oder übertrieben ist, sondern vielmehr eine wundervolle Ergänzung zum historischen und politischen Plot des Romans ist. Alles in allem fesselt dieses Buch und ist eine spannende Mischung aus Politik, Historie und Liebesgeschichte. Das lässt einen auf vielen Ebenen mitfiebern und hoffen. Auch nach der Lektüre hoffe ich nun weiter – und zwar auf eine Fortsetzung! 

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  • Liebesroman in historischem Ambiente

    Im Feuer der Freiheit

    Miltonia

    07. November 2017 um 08:29

    Ich liebe historische Roman und kann von wahren Begebenheiten, geschichtlichen Zusammenhängen und dergleichen eigentlich nicht genug bekommen. Nun habe ich aber in der Leserunde gemerkt, dass viele schon abschalten, wenn mehr als 1 Jahreszahl und eine wahre historische Begebenheit in einem Buch zusammenkommen. Da ist es für eine Autorin natürlich schwer, alle Seiten zufrieden zu stellen und so liegt dann auch hier der Augenmerk eher auf der Liebesgeschichte. Die ist auch sehr schön aufgebaut, die junge Fanny, die als Waise bei ihrem Onkel in Hamburg lebt, verliert auch diesen und wird Georg von Alvesloh als Mündel überstellt. Und mit diesem verbindet sie schon eine ungute Geschichte. Zu einem besseren Verhältnis der beiden tragen die üblen Gerüchte, die sich um von Alvesloh ranken, nun auch gerade nicht bei.Dazu kommt noch, dass Fanny ein recht naseweises vorwitziges Mädchen ist, das aber leider vom wahren Leben im Hamburg während der napoleonischen Kriege keine Ahnung hat. Sie hat keine Menschenkenntnis und versteht von den politischen Wirren dieser Zeit, als Hamburg französisch besetzt ist, dann von den Russen befreit und wieder aufgegeben wird und wiederum an Frankreich fällt, ebenfalls nichts. Das wäre ihr nicht zum Vorwurf zu machen, wenn sie nicht immer wieder mit viel Dickkopf Gutes versuchen will und so immer wieder in brenzlige Situationen gerät, aus denen ihr Vormund sie herausholen muss. Aber schlussendlich siegt auch hier die Liebe und die beiden finden zusammen.Das Lesen dieses Buches fällt leicht, und ich kann auch einige Hamburger Orte in dem Buch wiederfinden. Für mich wären noch einige historische Ereignisse und Ausführungen mehr noch interessanter gewesen, deshalb gebe ich Insgesamt dafür gute 4 Sterne.

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    • 2
  • Historische Liebesgeschichte

    Im Feuer der Freiheit

    Alex1309

    04. November 2017 um 10:12

    Das Cover ist sehr schön gestaltet und auch der Schreibstil ist flüssig und locker. Es macht Spaß, Fanny auf ihrer Reise zu begleiten und ich konnte mir alle handelnden Personen, die damalige Zeit und die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Für mich eine schöne Mischung aus historischem Roman und Liebesgeschichte zugleich und absolut lesenswert. Auch die Informationen zu der damaligen Zeit sind sehr gut in die Geschichte eingebunden worden.

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  • Eine starke Protagonistin im Kanpf um die Freiheit

    Im Feuer der Freiheit

    MalaikaSanddoller

    30. October 2017 um 12:06

    Als Fannys Onkel Breedenbeck stirbt, wird sie Georg von Alvesloh als Mündel zugeteilt. Fanny hasst es kontrolliert zu werden und treibt Alvesloh mit ihren Aktionen fast in den Wahnsinn. Währenddessen ist die politische Lage in Hamburg ziemlich unruhig: Napoleons Truppen versuchen Hamburg zu besetzen und sowohl Alvesloh als auch Fanny probieren alles, um die Franzosen aus der geliebten Stadt erst zu verjagen und später ihre Rückkehr zu verhindern.Fanny stellt eine “starke" Protagonistin dar - im Laufe des Buches ist dies manchmal sehr ausgeprägt und andere Male kann man es kaum erkennen. Ich hätte eine etwas gleichmässigere Entwicklung der Protagonistin erwartet: eine ‘starke’ Fanny, die Gefühle hat, anstatt manchmal stark zu sein, manchmal voll und ganz impulsiv und manchmal sogar etwas naiv zu agieren.Auch wenn mich die Geschichte am Anfang nicht wirklich fesseln konnte und die Charaktere mir zum Teil irgendwie “oberflächlich" vorkamen, konnte mich die Geschichte ab einer guten Hälfte des Buches voll und ganz in den Bann ziehen.Ich persönlich habe gar nicht gewusst, dass Hamburg einmal von den Franzosen besetzt wurde… Ich finde, dass die Autorin die politische Situation und historische Hintergründe sehr gut überbracht hat und konnte ihr gut folgen.“Im Feuer der Freiheit” ist in historischer Roman, der von mir vier Sterne bekommt und nur deshalb, weil ich am Anfang irgendwie nicht wirklich in die Geschichte abtauchen konnte. Absolut empfehlenswert!

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  • Ein überzeugender historischer Roman über Krieg und Liebe

    Im Feuer der Freiheit

    Kitty_Catina

    25. October 2017 um 20:46

    Im winterlichen Hamburg des Jahres 1813, inmitten der französischen Besatzung, lebt die junge, aufgeschlossene Fanny bei ihrem Onkel. Doch als dieser stirbt, wird ihr ausgerechnet der unnahbare Georg von Alvesloh als Vormund vorgesetzt, was ihr so gar nicht passt, hat dieser sie doch schon einmal enttäuscht zurück gelassen. Als wäre dies aber nicht genug, ist sie sich sicher, dass von Alvesloh ein Geheimnis zu hüten scheint, welches mit dem arroganten Oberst Tettenborn zu tun hat.Seit einiger Zeit hatte ich mich mal wieder auf eine Leserunde bei Lovelybooks beworben und gewonnen. Dazu wurde mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich ganz herzlich beim bookspot Verlag und Bele Freudenberg bedanken möchte. Schon allein die Beschreibung des Titels hatte mich sehr angesprochen und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.Kommen wir als erstes zum Schreibstil. Dieser ist das, was mir an diesem Buch am besten gefallen hat, auch wenn ich mich erst einmal an die altertümliche Sprache gewöhnen musste. Bele Freudenberg schafft es jedoch mit einem wunderschönen, zum Setting und zur Zeit der Geschichte passenden Stil, ein Gefühl zu vermitteln, als würde man sich direkt im Hamburg Anfang des 19. Jahrhunderts befinden. Die Sprache ist zeitgemäß und gediegen, nicht aufgedreht oder gekünstelt. Genauso ist auch die Geschichte geprägt von der Stimmung dieser Zeit. Selbst ich, als jemand, der eher selten bis gar nicht historische Romane liest, konnte mich recht schnell in die Handlung einfinden und hatte schon bald ein Gefühl für das, was in Hamburg und rund um Fanny und Alvesloh geschieht. Dabei mochte ich vor allem die Geschichte rund um die beiden, die langsamen Annäherungen, die ersten kleinen Zärtlichkeiten und die unschuldige Kindlichkeit mit welcher die Beziehung zwischen den beiden aufgebaut wird. Ein paar Probleme hatte ich hingegen mit dem ganzen politischen Hin und Her, mit den Kriegswirren und allem, was damit zu tun hatte. Mir war das alles ein bisschen zu viel, vor allem weil ich davon nicht viel verstehe. Dennoch konnte der Roman auch etwas Spannung aufbauen, da man bis kurz vorm Ende nicht weiß, was es wirklich mit der Bekanntschaft zwischen Tettenborn und Alvesloh auf sich hat. Zwar streut die Autorin immer wieder kleine Hinweise, diese ergeben aber erst am Schluss Sinn. Das Ende dann hat mir gut gefallen und mich zufrieden zurück gelassen. Trotzdem lässt es, wenn die Handlung auch abgeschlossen wirkt, noch Spielraum für mehr.Auch überzeugen konnten mich die Charaktere, die hier kreiert wurden, allen voran die Protagonisten Fanny und Georg von Alvesloh. Gerade Fanny hat mich schon ganz bald an Jane Austens Elizabeth Bennet erinnert, doch auf ihre ganz eigene Weise. Sie ist für ihre Zeit aufgeschlossen, wissbegierig und lässt sich nicht so leicht an die Leine legen. Dennoch handelt sie an manchen Stellen dumm und unüberlegt, was aber nicht an ihr selbst liegt, sondern viel mehr daran, dass sie gar nicht die Aufklärung hat, um die Dinge richtig einschätzen zu können. Alles was sie will, ist unabhängig und hilfreich zu sein und eigene Schritte zu gehen. Dem gegenüber steht von Alvesloh, den ich zwar erst im Laufe der Handlung in mein Herz geschlossen habe, der aber Ehre im Leib hat und seine Aufgaben ernst nimmt, was auch Fanny, als sein Mündel, ganz schnell zu spüren bekommt. Zusammen ergänzen sich die beiden super gut, auch wenn sie sich das so bald nicht eingestehen wollen. Diesbezüglich gibt es viele Parallelen zu modernen Liebesgeschichten, in denen Unsicherheit und Kränkungen eine große Rolle spielen. Aber genug von den Protagonisten, denn es gibt auch den ein oder anderen Nebencharakter, der zu erwähnen wäre. Zum Beispiel gibt es da noch Fannys englische Gouvernante Tibby, die mit ihrem gebrochenen Deutsch und ihrer liebevollen Art gleich mein Herz erobern konnte oder Jakob, der spitzbübische, altkluge Botenjunge. Aber auch unsympathische Personen, wie Oberst Tettenborn, haben ihren überzeugenden Auftritt. Es gibt zwar ziemlich viele verschiedene Charaktere, aber diese waren alle sehr nachvollziehbar und gut geschrieben.Für mich ist „Im Feuer der Freiheit“ ein wirklich guter und unterhaltsamer historischer Roman, mit einem brillanten Schreibstil und überzeugenden Charakteren, dem ein bisschen weniger Politik gut gestanden hätte, der mich aber trotzdem überzeugen konnte. Für Fans des Genres ist er auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Alle anderen sollten sich zumindest einmal daran versuchen, weil ich denke, dass er gut als Einstieg funktionieren könnte.

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  • Im Feuer der Freiheit

    Im Feuer der Freiheit

    anne_fox

    23. October 2017 um 10:15

    Es geht in diesem Roman um die Belagerung der Franzosen und Russen von Hamburg. Eine schwere Zeit für die Hamburger, wo auch Fanny lebt. Als ihr Onkel stirbt wird Georg von Tevesloh zu ihrem Vormund benannt. Das gefällt ihr überhaupt nicht, somal sie sich dann auch noch wider Willen in den Mann verliebt. Sie versucht auch mit großem körperlichen Einsatz die Mächte zum Waffenstillstand zu bewegen. Der Roman hatte leider ein paar Längen und erst zum Schluss kommt Spannung auf.

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  • Im Feuer der Freiheit

    Im Feuer der Freiheit

    anne_fox

    23. October 2017 um 10:15

    Es geht in diesem Roman um die Belagerung der Franzosen und Russen von Hamburg. Eine schwere Zeit für die Hamburger, wo auch Fanny lebt. Als ihr Onkel stirbt wird Georg von Tevesloh zu ihrem Vormund benannt. Das gefällt ihr überhaupt nicht, somal sie sich dann auch noch wider Willen in den Mann verliebt. Sie versucht auch mit großem körperlichen Einsatz die Mächte zum Waffenstillstand zu bewegen. Der Roman hatte leider ein paar Längen und erst zum Schluss kommt Spannung auf.

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