Belinda Nowell

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Wer hat schon eine normale Familie?

Wer hat schon eine normale Familie?

 (2)
Erschienen am 01.11.2017

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Rezension zu "Wer hat schon eine normale Familie?" von Belinda Nowell

Welche vielfältigen Familienformen es gibt
WinfriedStanzickvor einem Jahr



Dieses zuerst in England erschienene, von Christel Rech-Simon ins Deutsche übersetzte Bilderbuch zeigt mit liebevollen Illustrationen und lustigen Texten, welche vielfältigen Familienformen es gibt, und hilft Kindern, die in solchen, teilweise ungewöhnlichen Familienkonstellationen aufwachsen, ihr Anderssein zu akzeptieren.

Es beginnt, als Alex eine Tages seinen Schulfreunden erzählt, mit Emma sei gestern eine neue Schwester in seine Familie gekommen, ein Pflegekind so wie er selbst. Alle Kinder freuen sich darüber, nur der rüpelhafte Jimmy Martin schreit laut und abfällig, dass Alex` Familie doch nicht normal sei.

Traurig kehrt Alex nach Hause zurück und fragt seine Mama: „Sind wir normal?“ Die Mutter nimmt die Frage ernst und sagt“ „Ganz und gar nicht!“ Dann holt sie das letzte Klassenfoto heraus und sie gehen miteinander die einzelnen Schüler durch. Sie finden gemeinsam heraus, dass jeder Schüler in einer anderen Familienkonstellation lebt und erleben, dass das ganz normal ist.

In einem Nachwort für Eltern Erzieher und Vorleser beschreibt die analytische Kinder- und Jugendtherapeutin Christel Rech-Simon die sozialen, psychologischen und therapeutischen Zusammenhänge des Themas. Sie resümiert, „dass jede Familie einzigartig ist, dass es keine ‚normale‘ Familie im Sinne einer Gleichheit gibt und dass ihre Besonderheit ein wichtiger Bestandteil des individuellen Identitätsbildung ist.“



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NickyMohinis avatar

Rezension zu "Wer hat schon eine normale Familie?" von Belinda Nowell

Ein wundervolles Kinderbuch, welches ich von Herzen weiterempfehle
NickyMohinivor einem Jahr

Alex hat eine Schwester bekommen. Ihr Name ist Emma und sie ist ein Pflegekind. Als Alex dies fröhlich in der Schule erzählt bekommt er böse Kommentare vom fiesen Jimmy Martin. Er sagt, seine Familie sei nicht normal. Als Alex Mutter dies hört, versucht sie ihrem Sohn beizubringen, dass keine Familie normal ist, denn jeder ist anders und das ist auch gut so.

Das Cover zeigt eine Illustration aus dem Buch von Míša Alexander. Alex sitzt auf einer Schaukel, die an einem Baum angebracht ist. Er wirkt sehr fröhlich und glücklich.

Alex ist glücklich bei seiner Familie und freut sich über seine neue Schwester. Dass jemand etwas gegen Pflegekinder sagt, hätte er nicht gedacht, da es für ihn normal ist. Er ist traurig darüber. Doch mit der Hilfe seiner Mutter erkennt er, was wirklich wichtig ist.

Ein wundervolles Kinderbuch mit einer absolut wichtigen Nachricht: Es ist ganz egal, wie wir sind. Wir sind alle besonders, sollten einander akzeptieren und nicht gegeneinander hetzen. Und was oder wer ist eigentlich normal? Und wieso ist das so wichtig?
Ich bin der Meinung, "normal" sein wird überbewertet. Denn in jedem von uns stecken so wunderbare Fähigkeiten und Geschichten und es ist toll, das jeder irgendwie anders ist. Das macht uns aus. Und genau das wird in diesem Buch gelehrt und thematisiert, weswegen ich "Wer hat schon eine normale Familie?" von Herzen weiterempfehle.

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