Belinda Rodik Trimalchios Fest

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Inhaltsangabe zu „Trimalchios Fest“ von Belinda Rodik

Der junge Nikolaus Pirment, geboren in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, besitzt ein einzigartiges Talent: Er ist ein begnadeter Koch. So darf er in der Küche der Klosterschule, die er besucht, sein Latein aus den Kochbüchern der Antike lernen. Nach Kriegsende führt ihn sein Weg aus einem Wirtshaus in die kurfürstliche Küche in München in eine Welt voller Prunk, Feiern und üppiger Gelage mit wundervollen Dekorationen. Doch erst am Hof Ludwig XIV. in Versailles beschließt Nikolaus Pirment, seinen Lebenstraum zu verwirklichen: Er will ein rauschendes Fest der Sinne veranstalten, das dem seines antiken Vorbilds Trimalchio ebenbürtig ist ... Exzellent geschriebene Unterhaltungsliteratur. Die Welt

Sehr gutes Buch

— Ribot1952

Ein Buch, bei dem einem ständig das Wasser im Mund zusammenläuft ... Originelles Setting, interessante Geschichte - definitiv lesenswert!

— Windflug

Üppige Gelage zu Zeiten Ludwig des XIV.

— sommerlese

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  • Vom Klosterschüler zum Koch

    Trimalchios Fest

    sommerlese

    05. April 2016 um 20:31

    "*Trimalchios Fest*" ist ein historischer Roman der österreichischen Autorin "*Belinda Rodik*" aus dem "*Lübbe Verlag*" von 2006. Nikolaus Pirment ist ein lernfauler, dicker Junge aus einer ärmlichen Familie. Er lebt zur Zeit der Hungersnot während des Dreißigjährigen Krieges und erhält in der Klosterschule Unterricht. Mehr als für Latein erwärmt er sich allerdings für die klostereigene Küche. Dort entwickelt er eine derartige Kochleidenschaft, die die Mönche gerne fördern. Dieser Roman zeigt, wie es ein Junge aus einfachen Verhältnissen heraus schafft, sogar am Hof von Versailles für Ludwig den XIV. zu kochen. Anfangs wird dem Leser sehr deutlich die allgegenwärtige Hungersnot der Bevölkerung vor Augen gehalten, dann jedoch erlebt man eher das Geprasse der üppigen Gelage mit. Es sind die maßlosen Ess- und Trinkgewohnheiten der Reichen und am Hofe , die aus dieser Zeit des Barock berichten. Die Autorin schafft das mit derart bildhaften Beschreibungen, die dem Leser fast die Teilnahme an dem Bankett vorgauckeln. Es kommt alles auf den Tisch, was man sich nur vorstellen kann. Da gibt es einige sehr spezielle Tiere und ihre aufwändige Drapierung als Mahlzeit auf dem Tisch wirkt sehr interessant und zeigt, welch ein riesiger Aufwand für solche Banketts getrieben wurde. Bei Hofe spielte die Arbeitskraft und die Kosten für die üppigen Gelage keine große Rolle. Wenn man von den vielen Pasteten, Braten, Fischen und anschliessenden Süßspeisen liest, fühlt man sich an alte Gemälde mit entsprechenden Stillleben erinnert. Die Handlung ist der Zeit angemessen mit Intrigen, Anekdoten und unflätigen Ausdrücken gespickt. Besonders die drastischen "Toilettengewohnheiten" gehören wohl zu den Dingen, bei denen der Leser froh ist, in der heutigen Zeit zu leben. Die Erwähnung von Papier, damals ein kostbares Gut, als Fensterdichtungsmaterial möchte ich allerdings deutlich anzweifeln. Hier ging wohl die Phantasie mit der Autorin durch. Wer sich für die barocke Küche und seine ausschweifenden Gelage interessiert, ist mit diesem unterhaltsamen Roman gut bedient. Da wundert es bei den vielen Gängen nicht mehr, dass die Adligen und der Klerus häufig wohlbeleibt war.

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  • Rezension zu "Trimalchios Fest" von Belinda Rodik

    Trimalchios Fest

    ksunlimited

    05. August 2012 um 11:35

    Schönes kurzweiliges Buch für jeden der eine gewisse Leidenschaft für Essen hat und sich für andere Epochen interessiert.

  • Rezension zu "Trimalchios Fest" von Belinda Rodik

    Trimalchios Fest

    vormi

    15. June 2011 um 22:49

    Ein historisches Buch mit einem sehr interessantem Thema. Die Küche des 30 jährigen Krieges, gewürzt mit einer Menüfolge und Rezepten. Tolle Idee (mein Mann ist Koch), aber leider war mir auch bei diesem Küchengenie, wie so oft, etwas zu viel Wahnsinn. Künstler sind mir oft zu abgedreht. Genauso wie in dem Film "Vatel" mit Gerard Depardieu, der in diesem historischen Film auch einen Kopf spelt. Auch sehr interessant, aber es wird auch immer unrealistischer.

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  • Rezension zu "Trimalchios Fest" von Belinda Rodik

    Trimalchios Fest

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2011 um 17:02

    Historische Romane muss man mögen. Wer seichte Unterhaltungsliteratur liebt und wer sich an ausgefallenen "Gastmählern" aus vergangenen Zeiten laben will, soll das Buch lesen. Ich mache mir fast Vorwürfe, Zeit auf diese Lektüre verschwendet zu haben. Deshalb möchte ich über das Buch auch nicht noch viele Worte verlieren.

  • Rezension zu "Trimalchios Fest" von Belinda Rodik

    Trimalchios Fest

    simoneg

    04. July 2009 um 23:42

    Der junge Nikolaus Pirment, geboren in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, besitzt ein einzigartiges Talent: Er ist ein begnadeter Koch. So darf er in der Küche der Klosterschule, die er besucht, sein Latein aus den Kochbüchern der Antike lernen. Nach Kriegsende führt ihn sein Weg aus einem Wirtshaus in die kurfürstliche Küche in München in eine Welt voller Prunk, Feiern und üppiger Gelage mit wundervollen Dekorationen. Doch erst am Hof Ludwig XIV. in Versailles beschließt Nikolaus Pirment, seinen Lebenstraum zu verwirklichen: Er will ein rauschendes Fest der Sinne veranstalten, das dem seines antiken Vorbilds Trimalchio ebenbürtig ist... Mein Freund und ich sind uns einig: ein sehr gut lesbares Buch. Interessant fand ich vor allem die Einblicke in die verschiedenen Küchen dieser Zeit von der Armenküche bis hin zu den Kreationen am Hofe des Sonnenkönigs, wo hohe Kochkunst zelebriert wird. Doch wie immer, gibt es auch Neider und Mißgünstige. Es werden Intrigen geschmiedet und alte Fehden ausgefochten.

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