Belinda Vogt

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen

Alle Bücher von Belinda Vogt

Cover des Buches Toskanische Täuschung (ISBN:9783740805319)

Toskanische Täuschung

 (9)
Erschienen am 18.04.2019
Cover des Buches Mörder, Tote, Kommissare (ISBN:9783748129332)

Mörder, Tote, Kommissare

 (1)
Erschienen am 30.10.2018

Neue Rezensionen zu Belinda Vogt

Neu

Rezension zu "Toskanische Täuschung" von Belinda Vogt

Toskanische Täuschung
-Anett-vor 18 Tagen

Toskana – Italien – Urlaubsfeeling.

Genau das hat mich am Buch gereizt, denn dieses Jahr geht es für mich in die Toskana, und ich hatte Lust darauf, vorher was zu lesen.
Natürlich möchte ich nicht in einen Mordfall verwickelt werden, wenn ich im Urlaub bin – aber genau das reizte mich am Buch.
 

Die Rückkehr einer Chimäre, eine für die Stadt kostbare Relique, überschattet vom mysteriösen Tod des Museumsdirektors. Dieser hat sich stark gemacht, dass die Chimäre von Florenz wieder nach Arezzo heim kehrt. Und zur großen Eröffnung mit geladenen Gästen, hängt er tot an eben dieser. Die Frage nach dem Motiv des Todes ist rätselhaft.


Als später ein zweiter Toter auftaucht, ist sich der Commissario Roberto Fabbri sicher: Irgendwer nimmt Rache, und das im Zeichen der Chimäre. Er taucht in die Geschichte ein und am Ende stößt er auf eine Klinik für Schlaftherapie und die deutsche Psychologin Pia Michaelis. Denn beide Tote waren Patienten in eben dieser Klinik.
Die beiden graben in der Geschichte und stoßen auf eine Vergangenheit, die die Menschen nun wieder einholt.

Belinda Vogt verknüpft hier geschickt die die Geschichte der Bronzestatue, das was Chimäre wirklich bedeutet und eine Exkursion in die Traumforschung. Es geht um Klarträume, Traumdeutungen und Alpträume genauso wie über Traumreisende.
Alles zusammen verpackt in einen spannenden Kriminalfall, der bis zum Schluss vieles offen lässt. Sehr spannend, mit ein paar Wendungen und wirklich sympathischen Charakteren.
Der Commissario kämpft ebenfalls mit seinen privaten Problemen, wie auch die Psychologin Pia. Diese standen jetzt nicht im Vordergrund, waren aber immer wieder zugegen und so lernte man die beiden Menschen noch besser kennen und mehr Hintergründe zu ihnen – ich mag das sehr.

Ein wirklich spannender Krimi in einer wunderbaren Gegend, mit viel Hintergrundwissen und sympathischen Protagonisten. Auch wiedermal ein Ermittler, der trotz privater Probleme nicht zur Flasche greift! Sehr gut!
Und das Cover des Buches ist ebenfalls wunderschön – ist zwar dem Lesevergnügen egal, aber ich finde das so toll.  

Kommentare: 1
0
Teilen

Rezension zu "Mörder, Tote, Kommissare" von Belinda Vogt

Morden im Main- Taunus Kreis
OliverBaiervor 22 Tagen

Dostojewskis Erben, eine Autorengruppe aus der Region Rhein- Main veröffentlicht durch Belinda Vogt eine Sammlung an Kurzgeschichten, die im Main- Taunus Kreis verortet sind. Kurzkrimis vieler Autoren vermitteln ganz unterschiedliche Herangehensweisen, haben unterschiedliche Stile und machen Lust die mordenden Seiten des Kreises kennenzulernen. Unter den Autoren befinden sich Susanne Kronenberg, Belinda Vogt, Uli Aechtner, Peter Jackob u.v.a. Kurzweilig, spannend und amüsant- ein Kaleidoskop des Krimigenres...

Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Toskanische Täuschung" von Belinda Vogt

Hölzerne Protagonisten
Gwhynwhyfarvor einem Monat

»... und ihn schon von Weitem erkannt: Jeans, Jackett und ein zur Schlufe gebundener Schal. Er sah gut aus, nicht umwerfend, aber doch etwa so attraktiv wie ein Schauspieler in einer Vorabendserie. Sympathisches Gesicht, rotbraune, lässig zur Seite gekämmte Haare, blaue Augen und ein breiter Mund mit schönen weißen Zähnen.«

Ein Krimi, den man zur seichten Unterhaltung lesen kann. Man ist schnell hindurch, denn hier bleibt der Blick nicht haften an Absätzen, Sätzen, in die man sich hineinfallen lässt, die man noch einmal liest, an denen die Gedanken sich kreisen. Es gibt keine Bilder, die den Leser in andere Lebenswelten transportieren. Gefallen hat mir die Beschreibung des Schlaflabors, Menschen zu helfen, die Schlafprobleme haben, von Albträumen geplagt werden. Zur Story: In Arezzo wird ein Museumsdirektor ermordet, einen Tag bevor eine Schimäre aus der Etruskerzeit der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. An dieser Stelle bekommt der Krimi einen leichten mystischen Kitzel, der gut eingearbeitet ist. Leider plätschert dann die Geschichte vor sich hin, erst am Ende kommt Spannung auf. Kommissar Fabbri besichtigt den Tatort, aber die Ermittlung scheint ihn nicht weiter zu reizen, auch nicht die Autorin. Die verstorbene Frau des Kommisario hat Vorrang, die ganze Chronik des Kennenlernes bis zum Tod, die Tochter wird vorgestellt, in ausführlicher Beschreibung – beide Personen sind nicht in die Ereignisse involviert und auch die Backstory ist nicht relevant. – Der Chef von Fabbri ähnelt extrem der Figur »Vice Questore«, dem Vorgesetzten des bekannten Kommissars »Brunetti«. – Wochenende, niemand arbeitet bei der Polizei und der Kommissar fragt Montag mal nach, was die Untersuchungen der Spusi und des rechtsmedizinischen Instituts ergeben haben, hat dann aber eher Privates zu tun. Der zweite Strang dreht sich um Pia, eine Psychologin, die an einem Institut in Arezzo an der Traumforschung arbeitet. Sie findet die zweite Leiche, einen Patienten. Auch der erste Tote war Kunde im Institut. Der Kommisario verbringt viel Zeit mit der Psychologin, fährt sie während der Dienstzeit nach Siena, wo sie ihr Auto abholen kann, verweilt dort den ganzen Tag mit ihr – wozu auch ermitteln ... Eigentlich geht es in diesem Roman um die beiden.

»Siehst du endlich ein, dass du nach Deutschland zurückkommen musst? Du bist da unten in Gefahr. Was muss denn noch geschehen, bis du deine Koffer packst?«

Sagt der Freund der Psychologin von Deutschland aus, nachdem in Arezzo ein Mord geschieht, nicht mal wissend, dass der Tote Patient seiner Freundin war. Dann fragt man sich als Leser, was ist das denn? Pia hatte einen Zweijahresvertrag von der Klinik in Arezzo zu Forschungszwecken erhalten.
Die gesamten Protagonisten gingen mir nicht nahe, weil sie allesamt schablonenhaft gestrickt sind. Die Beziehung zwischen Pia und ihrem Freund, der auch in Arezzo auftaucht, ist psychologisch gesehen arg konstruiert und die Figur Pia handelt häufig psychologisch nicht nachvollziehbar.

»Bald erreichten sie die Stadt. Fabbri parkte den Dienstwagen auf einem kleinen Stellplatz im Zentrum. Dann liefen sie in Richtung der Piazza del Campo, des berühmten halbrunden Platzes, dessen leicht abschüssige Fläche fast wie ein Amphitheater wirkte. Zweimal im Jahr fand hier der Palio statt, ein atemberaubendes Pferderennen, bei dem die siebzig Contraden, allesamt Nachbarschaftsgemeinden, gegeneinander antraten…«

Der Krimi ist aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Pia und Fabbri geschrieben. Etwas verwundert haben mich die ständig eingeschobenen Leserinfos der Autorin. Warum muss man von Arezzo nach Siena fahren, um ein Auto abzuholen? Um dann eine Menge Leserinfo in Form eines Reiseführers über Siena einzuschieben, um dem Text Toscanagefühl einzuhauchen? Und warum Siena, wenn die Handlung in Arezzo spielt, das sein eigenes mittelalterliches Pferdespektakel auf einem schönen Platz hat? Hier klemmt der Roman ziemlich häufig. Anstatt Bilder zu transportieren, die Protagonisten einzubinden in eine Welt, stehen sie draußen und der Leser erhält Info aus dem Reiseführer usw. Der Fluss der Geschichte bricht ein und man fragt sich an diesen Stellen, was man mit den Infos nun anfangen soll. Toscanaambiente kam bei mir nicht auf. Ich kenne Arezzo, aber kein Gedanke daran kam mir beim Lesen an die Stadt auf. Insgesamt fehlte mir Ermittlungsarbeit – es ist ja ein Krimi – dafür ist die Story mit einer Menge Nebenhandlungen und Personalbeschreibungen aufgeplustert, die nichts mit der Sache zu tun haben. Bremsen der Handlung und Bremsen der Spannung. Die Hauptermittlungsarbeit läuft letztendlich über die Psychologin Pia. Was macht eigentlich Kommissario Fabbri in dieser Story, habe ich mich die ganze Zeit gefragt – doce vita und herumtelefonieren, was die anderen herausgefunden haben? Man kann die nette Geschichte um die Annäherung zwischen Pia und Fabbri schnell lesen, denn hier ist nichts, was bleibt, weder sprachlich noch inhaltlich. Echte Krimileser werden enttäuscht sein.

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Leserinnen und Leser der lovelybooks-Community,
ich möchte euch ganz herzlich einladen, mir in die Toskana zu folgen, wo die Handlung meines neuen Krimis spielt. Manche kennen vielleicht meinen Vorgängerroman "Keltenzorn", den ich gemeinsam mit der Autorin Uli Aechtner geschrieben hatte.
Auch diesmal spielt ein antikes Artefakt eine zentrale, ja sogar bitterböse Rolle: Die etruskische Statue der Chimäre kehrt nach Arezzo zurück, und schon gibt es den ersten Toten.
Die Reise führt nicht nur in die zauberhafte Landschaft der Toskana, sondern auch in die Welt der Alpträume, Klarträume und Visionen.

Im Klappentext liest sich das so: Ein Aufschrei geht durch das malerische Arezzo: Museumsdirektor Margoni wird tot aufgefunden – makaber inszeniert zu Füßen der etruskischen Chimärenstatue, mythisches Fabelwesen und Wahrzeichen der Stadt. Die Spur führt Commissario Roberto Fabbri in eine Klinik für Schlaftherapie, in der die deutsche Psychologin Pia Michaelis ihre Patienten mit Klarträumen behandelt. Sind diese bewussten Träume schuld an Margonis Tod? Als ein weiterer Patient des Schlaflabors gewaltsam ums Leben kommt, beginnt eine fieberhafte Jagd – und mit einem Mal ist Fabbri in seinem ganz persönlichen Alptraum gefangen.

Was gibt es über mich zu sagen? Ich habe Publizistik und Psychologie (Nebenfach) in Mainz studiert und als Drehbuchautorin und Regisseurin für Industriefilme angefangen. Danach war ich viele Jahre Redakteurin beim Fernsehen, zuerst bei SAT.1, später beim ZDF. Seit 2008 schreibe ich Kriminalromane und Kurzgeschichten, von denen zwei für den Agatha-Christie-Krimipreis nominiert waren. Gemeinsam mit der Autorin Uli Aechtner habe ich die Krimis „Frauenschwimmen“ und „Keltenzorn“ verfasst. Nach etlichen Anthologien ist im Mai 2019 mein Krimi "Toskanische Täuschung" erschienen. Weitere Details auf: www.belinda-vogt.de

Ich freue mich sehr über eure Lust am Lesen und bin gespannt, wie euch das Buch gefällt. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Schon im Voraus wünsche ich euch viel Spaß an der Lektüre. Wir bleiben in Kontakt!



138 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  dreamlady66vor einem Monat
Sehr sehr gerne, wir haben zu danken! :)

Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Worüber schreibt Belinda Vogt?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks