Bella Ellis

 4 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Die verschwundene Braut, Der namenlose Tote und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bella Ellis

Bella Ellis ist der von den Brontë-Schwestern inspirierte Künstlername der preisgekrönten Autorin Rowan Coleman. Sie war schon immer eine begeisterte Brontë-Anhängerin – und ist selbst Bestsellerautorin von vierzehn Romanen, darunter »Einfach unvergesslich«, »Zwanzig Zeilen Liebe« sowie »Beim Leben meiner Mutter«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Bella Ellis

Cover des Buches Die verschwundene Braut (ISBN: 9783866124813)J

Rezension zu "Die verschwundene Braut" von Bella Ellis

Der Krimi geht in der Geschichte unter
juli1997vor 2 Monaten

Charlotte, Anne und Emily sind zum ersten Mal seit Jahren wieder gemeinsam auf Haworth. Als im Nachbardorf eine Trägodie geschieht und eine Frau verschwunden ist, beschließen die Schwestern herauszufinden, was passiert ist. Dafür setzten sie nicht nur ihre Fantasie ein, sondern auch ihre angelesenen Detektivkenntnisse. Allerdings bemerken sie schon bald, dass viele nicht zusammenpasst und sie immer mehr in Gefahr geraten!

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und repräsentiert den Inhalt des Buchs sehr gut. Die Details sind toll herausgearbeitet und besonders die drei Schwestern sind perfekt dargestellt.
Der Schreibstil von Bella Ellis ist etwas gewöhnungsbedürftig. Angelehnt an die damalige Zeit und damit anders, als ich es gewohnt bin. Deshalb hat es etwa 70 Seiten benötigt, bis es mir nicht mehr so sehr aufgefallen ist. Insgesamt ist der Schreibstil der Autorin angenehm, aber auch ausschweifend und detailreich.

Charlotte, Emily und Anne sind als Pfarrerstöchter daran gewöhnt anderen zu helfen und zu unterstützen. Als die drei erfahren, dass die Dienstherrin ihrer Freundin Mattie verschwunden ist machen sie sich auf den Weg nach Chester Grange um Mattie zu trösten. Dort angekommen merken sie schnell, das etwas nicht stimmt. Die Frau ist verschwunden, aber das ganze Zimmer war voller Blut. Was ist mit ihr passiert und wer könnte der Täter sein?
Diese Frage lässt die drei nicht los und sie beginnen selbst Ermittlungen anzustellen. Teilweise werden sie dafür auch von ihrem Bruder Branwell unterstützt, der mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist aber trotzdem immer ein Auge auf seine Schwestern hat.
Die Beziehungen zwischen den Geschwistern fand ich sehr interessant. Die Handlung wird aus der Sicht von Charlotte, Anne und Emily erzählt, sodass ich jede von ihnen gut kennenlerne. Ich finde es interessant, wie unterschiedlich sie denken, was ihnen wichtig ist und wie sie handeln. Aber eine Gemeinsamkeit haben alle: Die Familie liegt ihnen sehr am Herzen und die Beziehungen untereinander sind sehr eng, auch wenn sie sich teilweise gegenseitig auf die Nerven gehen.
Das hilft ihnen aber auch bei den Ermittlungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, haben unterschiedliche Ansätze und Vermutungen und tauschen sich dazu aus. Auf ihren Ausflügen um neue Informationen einzuholen halten sie zusammen und erreichen so das beste Ergebnis.
Da ich bisher noch noch viele Berührungspunkte mit den Bronte Schwestern und fand die Details zu ihnen sehr interessant.
Leider waren die vielen Details allerdings der Grund, weshalb die Ermittlungen nur sehr zäh und eingeschränkt stattfanden. Der Fokus lag nicht auf dem Krimiaspekt und das war deutlich bemerkbar. Es gab zwar einen roten Faden, aber es kam keine richtige Spannung auf, die Ermittlungen gingen in zu viele Richtungen und waren eher langweilig. Das fand ich sehr schade, weil ich mir davon mehr versprochen hatte.

Das Ende war zwar irgendwie passend und hat zur Ermittlung gepasst, war mir aber etwas zu viel. Viele Kleinigkeiten wurden auf wenige Seiten gepackt und ich war leicht überfordert damit. Trotzdem fand ich das Ende passend, denn der Fall wurde mit Hilfe der Schwestern abgeschlossen und die Auflösung hat gut zur Handlung gepasst.

Auch wenn die Autorin vieles nur abgeleitet hat und gesamte Handlung erfunden ist, habe ich viel über die Schwestern und das Leben um 1840 gelernt.

Mein Fazit:
Wer etwas über die Bronte Schwestern lernen möchte, aber keine trockene Biografie lesen möchte, hat mit diesem Buch genau das richtige gefunden. Wer allerdings auf der Suche nach einem spannenden Krimi ist, der wird diesen nicht finden.
Für mich waren die Hintergründe zu den Schwestern zwar sehr interessant, jedoch teilweise zu viel und zu gewollt. Zudem habe ich lange gebraucht um mit dem Schreibstil der Autorin klar zu kommen, weshalb das Lesen am Anfang sehr anstrengend war.
Insgesamt ein interessantes Buch, aber es hat meine Erwartungen nicht ganz getroffen.

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Cover des Buches Die verschwundene Braut (ISBN: 9783866124813)AmberStClairs avatar

Rezension zu "Die verschwundene Braut" von Bella Ellis

Die verschwundene Braut (Die Brontë-Schwestern 1)
AmberStClairvor 6 Monaten

Klappentext:

Ein Mord ohne Leiche? Die Brontë-Schwestern ermitteln ...

Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ist über Nacht spurlos verschwunden. Ihr Hausmädchen findet das Schlafzimmer verwüstet und voller Blut vor. Alles weist auf ein schreckliches Verbrechen hin. Als Charlotte, Emily und Anne Brontë von dem furchtbaren Ereignis hören, sind sie entsetzt – aber auch fasziniert. Die drei Töchter eines Landpfarrers sind sofort fest entschlossen, das Rätsel zu lösen. Unbeirrt und allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz setzen sie ihre Nachforschungen fort, auch als sie selbst in Gefahr geraten …



Meine Meinung:

Ein sehr schöner anschaulicher Schreibstil so das man diese Geschichte gut flüssig lesen konnte. Einmal wird aus der Sichtweise von Charlotte, Emily und Anne erzählt, die ihre Gedanken hier offenbaren. Alle drei Schwestern kommen authentisch und sympathisch herüber. Ihre Stärken sowie ihre Schwächen werden hier aufgeführt und man kann sie sich gut vorstellen.

Die Geschichte selbst ist interessant und spannend zugleich, hat eine besondere Ausstrahlung. Der Leser erlebt hier wie die Schwestern unbeirrt hier einen Mordfall aufklären, die sich selbst in Gefahr bringen.

In allem ein sehr schöner historischer Krimi mit den Brontë-Schwestern! 

Kommentare: 1
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Cover des Buches Die verschwundene Braut (ISBN: 9783866124813)peggys avatar

Rezension zu "Die verschwundene Braut" von Bella Ellis

Düstere Spannung
peggyvor 6 Monaten

Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ist über Nacht spurlos verschwunden. Ihr Hausmädchen findet das Schlafzimmer verwüstet und voller Blut vor. Alles weist auf ein schreckliches Verbrechen hin. Als Charlotte, Emily und Anne Brontë von dem furchtbaren Ereignis hören, sind sie entsetzt – aber auch fasziniert. Die drei Töchter eines Landpfarrers sind sofort fest entschlossen, das Rätsel zu lösen. Unbeirrt und allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz setzen sie ihre Nachforschungen fort, auch als sie selbst in Gefahr geraten.
Meinung
Der Schreibstil ist leicht und flüssig geschrieben. Der Einstieg hat mich sehr berührt. Das Leben der Familie Bronté fasziniert mich seitdem ich jane Eyre las. Außergewöhnliche Frauen, die großartige Bücher geschrieben haben. Der Hintergrund der Familie ist eher Tragisch.
Also hat mich dieses Buch auf zwei Arten fasziniert, erstmal dieser Außergewöhnlich gut geschriebene Krimi, der spannend und fesselnd sowie atmosphärisch düster daher kam.
So viel Schmerz, so viele Geheimnisse, so viel Liebeskummer und Seelenpein, die sie hinter Korsetten, unter Hauben und hinter Gebetsbüchern versteckten.
Das Emily, Charlotte, Anne und Branwell
selbst ermittelten fand ich großartig.
Auch wenn letzterer weniger bekannt ist.
Emotional und fesselnd
Große Lese Empfehlung 

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