Bella Fromm Als Hitler mir die Hand küßte

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Inhaltsangabe zu „Als Hitler mir die Hand küßte“ von Bella Fromm

Die Tagebücher der Gesellschaftsreporterin Bella Fromm, die von 1930 bis zu ihrer Emigration im September 1938 reichen, dokumentieren wie kaum ein anderes Zeugnis den politisch-moralischen Verfall der deutschen Oberschicht. Selten wurde der Aufstieg des Nationalsozialismus, das allmähliche Einsickern der NS-Ideologie in die gesellschaftlich führenden Kreise so atmosphärisch dicht geschildert und zugleich so hellsichtig kommentiert.

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    Als Hitler mir die Hand küßte
    Martin_Keune

    Martin_Keune

    20. March 2013 um 22:14

    Frappierende neue Perspektiven auf die Zeit des Nationalsozialismus sind selten – Bella Fromm bietet eine. Als Gesellschaftsreporterin mit Wurzeln im adelsnahen Großbürgertum ging sie in den ausländischen Botschaften in Berlin von 1930 bis zu ihrer Emigration als Jüdin 1938 ein und aus. Ihre Tagebuchaufzeichnungen zeigen verblüffend, wie hellsichtig Teile der Diplomatie die Absichten und Ziele der Nazis vorhersahen – und wie leichtfertig sie diese aufziehende Gefahr gleichzeitig oft auch nahmen. Die Katastrophe des ganzen Kontinents wird hier mitunter bei einer guten Flasche Champagner wie ein leichtes Sommergewitter abgehandelt, bis die Faktenlage nicht mehr zu übersehen ist und Krieg, Massenmord und Diktatur alle Regeln der Diplomatie über den Haufen werfen. Bella Fromm selbst kann das Land 1938 in letzter Minute verlassen – da ist der Nationalsozialismus längst in alle Bereiche des Lebens, in die Produktionsbedingungen, Industrie und gesellschaftliche Eliten eingedrungen und das, was kommt, weder wegzudiskutieren noch mit Diplomatie zu lösen.

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