Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der einzige Kritikpunkt ist, dass man am Anfang des Buches gemerkt hat, dass es von einer Frau geschrieben wurde. Das hat mich bei dem männlichen Hauptcharakter ein kleines bisschen gestört und ich dachte mir "hmm, das würde ein Junge / junger Mann jetzt wahrscheinlich doch etwas anders wahrnehmen / beschreiben". Dadurch kam es mir - gerade zu Beginn des Buches - manchmal nicht ganz authentisch vor. Es hat mich aber nicht so sehr gestört, da ich die Geschichte und den Umgang mit ernsten Themen wie Alkoholismus und Trauerverarbeitung aber auch Themen wie erste Liebe sehr schön fand. Ich fand auch super schön, dass man sich direkt in die Charaktere reinfühlen konnte. Die Geschichte ist mir auch nahe gegangen. Deshalb sind es für mich trotzdem noch 5/5 Sterne und ich kann es nur empfehlen. :-)
Bella Osborne
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Bella Osborne
So was wie Freunde
Neues Glück in Willow Cottage
Wacholderglück
Die Sommerbücherei: Eine herzerwärmende Freundschaftsgeschichte
So was wie Freunde
The Library (English Edition)
Mistletoe Magic in the Highlands
Neue Rezensionen zu Bella Osborne
Rezension zu "Die Sommerbücherei: Eine herzerwärmende Freundschaftsgeschichte" von Bella Osborne
ancla_books4life**** Mein Eindruck ****
Dieses Buch steckt voller Gegensätze – und gerade das macht es so besonders: Es vereint Stillstand und Bewegung, Jugend und Alter, Isolation und Verbundenheit. Zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebensphasen treffen aufeinander und schaffen es nicht nur, einander zu helfen, sondern auch aneinander zu wachsen. Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt. Sie ist einzigartig, herzenswarm, zart und leise – und zugleich ganz im Hier und Jetzt verankert. Besonders beeindruckt hat mich Tom, der mit seinen 17 Jahren beginnt, Liebesromane aus der Bücherei zu lesen – endlich das, was ihn wirklich interessiert. Doch obwohl ihn diese Bücher begeistern, möchte er dabei nicht gesehen werden. Dieses Motiv wird feinfühlig als innerer Konflikt zwischen Selbstfindung und gesellschaftlicher Erwartung dargestellt – ein zentrales Thema, das sowohl junge als auch ältere Leser*innen anspricht. Die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren ist für mich das emotionale Zentrum des Romans. Die Art, wie hier Jung und Alt auf Augenhöhe zueinanderfinden, ist weder kitschig noch überzogen, sondern authentisch und lebensnah erzählt. Die Geschichte ist großartig geschrieben – mit Gefühl, mit Tiefe und mit Mut zu Ecken und Kanten im Alltäglichen. Ich habe mit den Figuren gefühlt, gelacht, gelitten – und wollte sie am Ende gar nicht gehen lassen.
**** Empfehlung ****
Ein echtes Herzensbuch für alle, die leise Geschichten mit großer emotionaler Wirkung lieben. Für Leser*innen, die Charaktertiefe, generationsübergreifende Freundschaft und das stille Glück kleiner Momente schätzen.
Rezension zu "Die Sommerbücherei: Eine herzerwärmende Freundschaftsgeschichte" von Bella Osborne
BuchFan25Der Roman "Die Sommerbücherei" ist aus den Sichtweisen der zwei Hauptfiguren Tom und Maggie erzählt. Tom, ein Jugendlicher, dessen Mutter gestorben ist und dessen Vater mehr und mehr dem Alkohol verfällt. Maggie, eine ältere Dame mit eigenem Hof, bewegter Vergangenheit und einem Geheimnis, die einsam ist. Aufeinander treffen die beiden in der örtlichen Bücherei, die alsbald vor der Schließung gerettet werden muss. Einfühlsam beschreibt die Autorin Bella Osborne die Entwicklung der beiden Protagonisten, die Entstehung der Freundschaft sowie deren Beinahe-Zerstörung.
Besonders berührt hat mich die Figur des Tom. Sein Kampf um Normalität, den Zugang zum Abitur und gegen die Alkoholsucht seines Vaters. Diesem Jugendlichen, der viel zu früh viel zu viel durchstehen muss und dem die Freundschaft mit Maggie Halt und Mut gibt.
Doch auch Maggie profitiert von der Freundschaft mit Tom. Nicht nur, dass durch ihn ihre Einsamkeit verdrängt wird, sondern auch, dass sie endlich den Mut aufbringt nach vielen Jahrzehnten einen wunden Punkt ihres Lebens in Angriff zu nehmen.
Was ich wirklich schade finde ist, dass weder der Titel noch das Cover zum Buch passen. Hat man sich nur von diesen beiden Aspekten zum Lesen inspirieren lassen ohne den Klappentext zu lesen, hat man etwas komplett anderes erwartet. Der deutsche Titel der Erstausgabe "So was wie Freunde" passt viel besser. Bisher habe ich tatsächlich noch nie ein Buch gelesen, das vor allem mit dem Titel so daneben lag. Denn das Buch spielt nicht einmal komplett im Sommer, lediglich die endgültige Entscheidung über die Zukunft der Bücherei erfolgt im Spätsommer.
Lässt man Buchtitel und Cover beiseite, ergibt sich für mich mit dieser einfühlsamen Geschichte eine klare Leseempfehlung. Hauptsächlich mit Tom, aber auch mit Maggie habe ich mitgelitten und hätte an vielen Stellen den einen wie die andere gerne in den Arm genommen.
Eine tolle Geschichte, die deutlich macht, dass Freundschaften ganz unabhängig von Alter, persönlichem Hintergrund und anderen Details geschlossen werden können und von Außenstehenden einfach akzeptiert werden sollten.
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
111 Bibliotheken
35 Merkzettel
1 Leser*innen




















