Bella Schönwetter Am Laufsteg der Gefühle

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Inhaltsangabe zu „Am Laufsteg der Gefühle“ von Bella Schönwetter

Wer einmal mit dem Lesen begonnen hat, wird nicht mehr aufhören.
Eine Lovestory mit vielen unerwarteten Wendungen. Voller Gefühl und so spannend wie das Leben selbst.
Liebe und Erotik erwartet Dich!!
Aber auch viel Humor. Wer einmal mit dem Lesen begonnen hat, wird nicht mehr aufhören.

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  • Leserunde zu "Am Laufsteg der Gefühle: Teil eins: Jung und frei" von Bella Schönwetter

    Am Laufsteg der Gefühle

    BellaSchoenwetter

    Überhaupt keine Ahnung was hier abgeht oder wie das hier funktioniert. Aber bin gespannt was nun passiert. Könnte ne kleine Party werden. Kapitel 1: Die Kraft der LiebeVirginia geht einen einsamen, aber vertrauten Waldweg entlang. Sie liebt die frische Luft, die freie Natur und die Stille des Waldes. Die ersten Sonnenstrahlen funkeln in den Tautropfen am Klee. Ihr Hund Timmi läuft ohne Leine brav an ihrer Seite. Er ist ein Husky-Russel Mischling und sehr intelligent. Sie hat ihm mehr als zwanzig Tricks und Kommandos beigebracht. Vor lauter Freude kann sie die ganze Welt umarmen. Sie ist auf den Weg in ihr Stammlokal „Fruchtige Freude“ um die gute Nachricht mit ihren besten Freunden zu teilen. Die fruchtige Freude ist bei den Jugendlichen ein beliebter Treffpunkt in Wien. Es gibt viele verschiedene Eissorten, Cocktails und einen elektronischen Wuzzler. Besonders beliebt sind die Pferdesatteln auf den Barhockern. Virginia hält eine aktuelle Tageszeitung in den Händen. Auf dem Titelbild ist ihr Gesicht zu sehen. Der Traum junger Mädchen ist für Sie wahr geworden.Virginia Schwarz ein 17 jähriges Mädchen aus einem kleinen Dorf am Land gewinnt den großen Model Contest in der Wiener Stadthalle. Sie wird damit zum Aushängeschild von Starlight Models, einer der größten Modelagenturen der Welt. Sie wollte eigentlich nach der Schule Medizin studieren. Jetzt aber, wird sie quer durch die ganze Welt reisen und auf den großen Laufstegen Europas posieren. Namenhafte Kunden mit vielen Werbeaufträgen warten auf Sie. Sie ruft ihren Hund Timmi. Wie immer ohne Erfolg. Er folgt nie, wenn sie ihn ruft, der kleine Lausbub. Aber mit einem Würstl trickst sie in aus. Kaum sind die Beiden im Ort angekommen, wird sie auch schon von vielen Leuten auf der Straße begrüßt und Jugendliche wollen ein Selfie mit ihr machen. Sie wirft noch einmal einen Blick auf die Zeitung: Virginia Schwarz, Gewinner des Model Contest 2017 in der Wiener Stadthalle. Im Eissaloon „ Zur fruchtigen Freude“ wird sie von ihren Freundinnen Mercedes, Paula und Steffi heftig umarmt und geküsst. Sie freuen sich mit ihr. Die Welt ist schön. Die Vier kennen sich von der Schule. Sie gehen in dieselbe Klasse. Mercedes will unbedingt wissen ob Virginia noch bis zur Matura in der Schule bleibt, aber Virginia will den Schulabschluss später nach holen. Jetzt kümmert sie sich voll und ganz um ihre Modelkariere. Die ersten großen Firmen haben schon angefragt und wollen sie für Werbekampagnen buchen. Paula:“ Sag mal Virginia, wie war das eigentlich, als Du erfahren hast, dass Du die Gewinnerin bist?“Virginia:“ Als es im Saal ganz still wurde und plötzlich die Moderatorin meinen Namen gerufen hat, konnte ich es einfach nicht glauben. Ich dachte, dass ich noch zu Hause im Bett liege und ich gleich aus einem Traum aufwache. Doch es ist alles Realität.“Virginia nimmt einen Schluck Mineralwasser und macht noch das ein oder andere Selfie mit ihren Fans. Ihre Anwesenheit bleibt auch den anderen Gästen nicht lange verborgen. Dann fährt Virginia mit ihrer Geschichte fort:“ Als ich von der Bühne ging und meinen Freund Ben sah, bin ich sofort auf ihn gesprungen. Er hat mich umarmt und wir haben uns innig geküsst. Von oben kam ein Konfettiregen. Ich stand im Scheinwerferlicht. Die anderen Models sind um mich gestanden und haben mir gratuliert und applaudiert. Mercedes:“ Was macht Dein Freund eigentlich so?Ich kenne ihn ja nicht gut. Du hast ihn uns nur einmal bei einer Feier in der Schule vorgestellt.Wie denkt er darüber?“Virginia:“ Mein Freund ist um sieben Jahre älter als ich. Er heißt Ben, aber ich nenne ihn oft Beni. Er spielt in einer Rockband und ist sehr sportlich. Ben freut sich natürlich sehr für mich, aber er hat auch Angst, dass wir uns in Zukunft nicht so oft sehen werden. Wir hatten uns im Sommer in einer Strandbar kennen gelernt, als ich dort ein Praktikum absolvierte. Ich hatte mich sofort in Ben verliebt, weil er so ein aufgeweckter Bursche ist. Mercedes:“ Ach Virginia, Wahnsinn. Jetzt bist du Thema Nummer eins in allen Medien. Im Fernsehen, auf Facebook und in den Zeitungen. Der typische Traum junger Mädchen ist für Dich wahr geworden. Jetzt bist Du im Mittelpunkt, kannst durch die Welt reisen und so viele schöne Kleider anprobieren. Ich beneide Dich.“Virginia:“ Ach, da war auch viel Glück dabei. Glaub mir Du hast es auch schön und wir werden sicher Freunde bleiben. Ich komme Euch besuchen, versprochen. Großes Virginia Ehrenwort!“Steffi:“ Wehe wenn nicht! Was werde ich bloß tun, ohne meiner besten Freundin? Die Schule ist ohne Dich nur halb so schön“.Virginia:“ Ja Steffi, mit Dir Blödsinn machen werde ich sicher vermissen!“Steffi:“ Komm lass uns noch ein Selfie für Instagram machen. Ich möchte ein wenig posern.“Virginia:“ Mit meiner besten Freundin mache ich so viele Fotos, wie Du willst.“Paula:“ Ich möchte auch Model werden!“Virginia:“ Klar doch, ich gebe Dir hier ein paar Kontaktdaten. Aber ist nicht so einfach, wie Du Dir das vorstellst. Model sein bedeutet jeden Tag hart an sich zu arbeiten, viel Sport zu machen und auf vieles zu verzichten." Die vier Mädchen verbrachten noch den ganzen Abend zusammen, tratschten über die neuesten Modetrends und hatten viel Spaß. Kapitel 2 : Freunde, wie wir.Es ist nun schon fast ein Jahr vergangen als Virginia den großen Preis gewann. Sie war auf Plakaten in den Straßen zu sehen gewesen. Auf Titelbilder von Magazinen. Sie konnte die schönsten und teuersten Kleider anziehen. Der Kontakt mit ihren Freundinnen wurde nie abgebrochen. Sie schrieben sich noch auf Facebook und whatsapp, aber Paula, Mercedes und Steffi bekam Virginia kaum zu Gesicht.Deshalb machen die vier Mädchen sich einen schönen Abend aus. Alleine ohne Männer, wollen Sie ein wenig auf den Rathausplatz feiern gehen. Virginia hat eine freundliche Art mit Menschen umzugehen und eine liebevolle Ausstrahlung. Man muss sich in ihrer Nähe sofort wohl fühlen. Logisch, dass vier schöne Frauen, alleine an einem Tisch, nicht lang alleine bleiben. Aber höflich und bestimmt erklärt das Damen Quartett den Verehrern, dass sie lieber alleine unter sich bleiben wollen. Virginia:“ Mensch, das ist doch mindestens ein Jahrhundert her, dass wir uns das Letzte mal gesehen haben. Wie ist es Euch so ergangen? Mercedes:“ Wir haben jetzt schon die Matura. Paula noch nicht, die muss im Herbst noch einmal antreten.“Paula:“ Ja mach Dich ruhig über mich lustig. Du Streber. Du bist ja auch immer zuhause.“Mercedes:“ Gar nicht wahr. Ich habe einen Freund und Du nicht!“Virginia:“ Mädels jetzt streitet nicht. Wir wollen einen schönen Abend verbringen. Auf die alten Zeiten, so jung kommen wir nicht mehr zusammen!“Der Wirt serviert den Mädels Cocktails und ein paar Kleinigkeiten zum Essen. Nach dem dritten Sex on the Beach wird die Stimmung schon ein wenig ausgelassener. Nur Virginia hält sich mit dem Alkohol zurück.Steffi:“ Los Paula sprich mir nach. Der Whiskeymixer mixt drei Whiskeys!“ Paula:“ Der Wichsi mixi wichst drei Wichsis!“Alle Lachen laut.Virginia:“ Ihr seid echt verrückte  Hühner. Darum liebe ich Euch!!! „Paula:“ Oh, das von einem Star Model zu hören, da werde ich gleich rot im Gesicht!“Virginia:“ Wie war es in der Schule?“Paula:“ Wir haben Professor Tenda einen Kilo Kreide in die Tasche gefüllt.“Steffi:“ Ja, das war voll lustig und Matthias ist jetzt mit Miriam zusammen.“Mercedes:“ Also alleine die Tatsache, dass ich aus diesem Gebäude wieder lebend heraus gekommen bin, berechtigt mich doch einen Doktortitel zu tragen!“Alle lachen.Paula:“ Wie war das Modeln? Erzähl uns eine Geschichte.“Virginia:“ Sehr viel wisst ihr schon von Facebook. Ein Model muss halt auch viel zurück stecken können. Es gab echt Mädchen, die haben Watte mit Ananassaft gegessen, nur um dünn zu bleiben. In meinem Vertrag steht, dass ich nicht mehr als 60kg wiegen darf. Also mehr als einen Salat am Tag essen durfte ich nicht. Aber es werden viele Fotos am Computer später nach bearbeitet. Wenn ein Model doch einmal einen Pickel hat, wird er später mit einem Mausklick am Computer entfernt. Es ist sehr stressig. Man hetzt von einem Termin zum anderen. Ich habe meinen Freund kaum gesehen. Allerdings hat uns das auch näher gebracht, weil man dann bemerkt, wie sehr man den anderen braucht, wenn der Partner nicht ständig da ist. Ben hat mich in Paris besucht und der erste Sex nach 3 Monaten war einfach phantastisch.“Die vier Mädels tragen alle das gleiche Armband. Sie hatten es sich als Zeichen ihrer Freundschaft gekauft und geschworen, dass nichts und niemand, jemals ihre Freundschaft zerstören wird. Virginia ist überglücklich, dass sie so tolle Freunde hat.Virginia wird ernster, das Lachen fällt ihr vom Gesicht.Virginia:“ Hey Mädels, wenn wir uns nicht so gut kennen würden, würde ich es vermutlich nicht sagen, aber wenn ihr mir hoch und heilig versprecht, es nicht gleich mit der ganzen Welt zu teilen, dann muss ich Euch unbedingt etwas sagen.“Mercedes:“ Wenn Du willst, dass es die ganze Welt erfährt, sag einfach der Paula, dass sie es niemanden verraten soll und Du kannst Dir sicher sein, dass es am Nächsten Tag alle wissen.“Virginia:“ Mädels, jetzt bleibt mal ernst. Das ist mir wichtig!“Steffi, Mercedes, Paula:“ Na los, sag schon was Dir am Herzen liegt. Du kannst uns alles sagen. Dafür sind Freunde ja schließlich da!“Virginia:“ Ich der letzten Zeit, habe ich mehr Hunger, als früher, und sie ist schon seit einiger Zeit überfällig.“Paula:“ Na kein Wunder, wenn man als Model immer nur Blattspinat isst, bekommt man schon mal einen Appetit auf einen Burger! Ich bestelle Dir einen. Kein Problem, dass bleibt unter uns!“Steffi:“ Du Depp, Virginia wollte uns damit sagen, dass sie schwanger ist.“Paula:“ Ooops, wie peinlich. Da bin ich wohl in ein Fettnäpfchen hinein getreten.“Die Mädels umarmen Virginia und freuen sich mit ihr. Sie zucken förmlich aus. Keiner hat mit dieser Neuigkeit gerechnet.Virginia:“ Es ist ja noch nicht ganz sicher. Ich werde mir morgen in der Apotheke einen Test kaufen und dann werde ich auch noch zum Frauenarzt gehen, damit ich mir sicher bin. Aber ich wollte es vorher mit Euch besprechen.“ Paula:“ Ich finde es toll, dass Du damit zu uns kommst. Das ist ein großer Vertrauensbeweis!“Mercedes:“ Ja auf uns kannst Du dich verlassen. Wir werden immer für Dich da sein.“Steffi:“ Genau, Freundschaft bedeutet für einander da zu sein. Ohne Wenn und Aber.“Virginia:“ Bekannte gibt es wie Sand am Meer. Aber so tolle Freunde wie Euch, kann man an einer Hand abzählen. Ihr seid Spitze!“Paula:“ Du brauchst nur ein Wort zu sagen und  ich komm zu Dir rüber Babysitten.“              Kapitel 3: „Schatz, ich bin schwanger“Virginia hat mit ihrer Vermutung Recht. Sie ist schwanger. Der Test aus der Apotheke und auch ihr Arzt lassen keinen Zweifel zu. Nun ist es Zeit für Sie, diese tolle Neuigkeit ihrem Freund zu sagen.In der Wohnung von Virginia. In der Küche.Virginia:“ Schatz, kommst Du mal her. Ich muss Dir etwas sagen.“Ben:“ Ja doch.Virginia:“ Ich meine es ernst komm jetzt.“Ben:“ Ich bringe den Müll später runter, lass mich erst noch den Film zu Ende sehen.“Ben betritt die Küche. Virginia geht nahe an ihn ran und umarmt ihren Freund zärtlich und liebevoll.“Virginia:“ Bald sind wir zu dritt!“Ben:“ Nein, das geht nicht. Ich will hier keinen neuen Mitbewohner haben. Auch wenn wir ein Zimmer vermieten können. Ich möchte keine Wohngemeinschaft gründen. Das haben wir doch alles schon geklärt.“Virginia sieht Ben liebevoll in die Augen und hält mit ihren Fingern seinen Hosenbund.Virginia:“ Schatz ich bin schwanger.“Ben sieht sie an.Virginia:“ Schatz ich bin schwanger.“Ben sieht sie noch immer an.Virginia fuchtelt mit ihrer Hand vor Bens Gesicht und sagt:“ Hallo?“Ben:“ Ja“Virginia:“ Hast Du gerade verstanden was ich gesagt habe?“Ben:“ Ich glaube nicht. Kannst Du das noch einmal wiederholen?“Virginia:” Read my lips. Ich bin schwanger.“Ben kann sich so gar nicht freuen. Er steht wie angewurzelt daneben.Virginia:“ Schatz freust Du Dich denn nicht?“Ben steht da und schaut.Virginia:“ Jetzt sag etwas!“Beni:“ Virginia, es ist nur so, dass ein Kind im Moment nicht zu meiner Lebensplanung passt. Bist Du Dir auch sicher, dass Du das Kind bekommen willst? Vielleicht wäre es doch besser, wenn wir ein Kind erst in zwei oder drei Jahren machen? Du bist erst neunzehn!“Virginia:“ Ja, ich habe mir das gut überlegt. Ich will das Kind auf jeden Fall. Ich habe schon immer gewusst, dass ich jung Mutter werden will.“Beni:“ Nur schade, dass Du mich nicht danach gefragt hast, ob ich Vater werden will. Ein Kind zu bekommen ist eine wichtige Entscheidung. Da hättest Du mich auch fragen können!“Virginia:“ Es ist nun einmal passiert. Wahrscheinlich, wie Du mich in Paris besuchen warst. Ich hatte Durchfall und da hat die Pille wohl nicht mehr so gewirkt wie sie eigentlich sollte.“Beni:“ Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht freue, aber das kommt jetzt schon ein bisschen unvorbereitet. Ich muss jetzt erst einmal in eine Bar gehen und mich betrinken.“Virginia hat Verständnis für Bens Reaktion. Obwohl sie eigentlich betrunkene Männer gar nicht ausstehen kann, versteht sie ihren Mann. Die beiden verabschieden sich noch liebevoll und tauschen Küsse aus.Wenig später möchte Virginia noch eine Nachricht via whatsapp an Paula und ihre Freundinnen schicken. Sie sucht ihr Handy, doch sie kann es nirgends finden. Sie hat es vermutlich gestern bei einem Shooting vergessen. Daher schickt sie ihrer Agentur eine email, in der steht, dass sie morgen vorbei kommt um sich das Handy abzuholen. Virginia zieht ihre Lederjacke und schwarze Stiefel an. Sie ist wunderschön. Eine Göttin der Schönheit. Sie möchte nur einen Sprung in die fruchtige Freude machen und ihren Freund bitten, dass sie ihm kurz sein Handy leiht. Das Lokal ist gleich ums Eck.Als Virginia sich der Bar nähert, traut sie ihren Augen kaum. Sie kann durch die Glaswand von außen in die Bar sehen.Sie hat gerade ihren Freund erzählt, dass sie von ihm schwanger ist und er macht mit einer anderen Frau herum. Virginia denkt, dass sie in einem falschen Film sitzt. Sie sieht Ben mit einer anderen Frau schmusen.Sie reist die Tür auf, stürmt voller Zorn in die Bar und scheuert Ben in Anwesenheit anderer Gäste links und rechts Eine.Ben weiß nicht, wie ihm geschieht. Als er realisiert, dass Virginia vor ihm steht zuckt er zusammen, als hätte er den Teufel höchst persönlich gesehen.Beni:“ Virginia, mein Schatz. Ich kann Dir alles erklären.“Virginia:“ Spar Dir Deine Erklärungen. Es ist aus zwischen uns. Da gibt es nichts mehr zu erklären. Ich bekomme ein Kind von Dir und Du hast nichts Besseres zu tun, als mit dem nächst besten Flittchen herum zu machen.“Ben:“ Conny und ich sind schon seit 6 Monaten zusammen. Ich wollte es Dir eigentlich sagen, aber dann bist Du mir mit der Nachricht von dem Kind zuvor gekommen.“Virginia:“ Wann wolltest Du es mir sagen? In zwanzig Jahren?“Beni:“ Ich habe mich einsam gefühlt. Du warst ja nie in Wien. Immer warst Du unterwegs. Ich brauche eine Partnerin, die für mich da ist. Und nicht Eine, die ich nur auf Plakaten sehen kann.“Virginia:“ Verdammt noch einmal, wir hätten darüber reden können. So macht man das in einer Beziehung. Man redet darüber!“Virginia ist viel zu aufgebracht. Sie möchte sich jetzt auch nicht mehr aufregen. Möchte ihr Kind nicht wegen so einem Idioten verlieren. Virginia geht ins Freie. Es regnet. Virginia wird nass, doch das ist ihr egal. Sie will nur noch weg. Weg von dieser Bar, weg von Ben und Conny, raus aus dieser Stadt. In ihrer Wohnung packt Virginia die nötigsten Kleider zusammen. Voller Zorn wirft sie ein paar Teller gegen die Wand. Die Scherben lässt sie am Boden liegen. Geld hat sie genug. Ihren Hund Timmi nimmt sie mit. Er ist immer an ihrer Seite. Timmi passt auf Virginia auf. Sie fährt mit dem Taxi zum Westbahnhof. Dort geht sie zum nächsten Schalter.Verkäufer: Wie viele Tickets brauchen Sie?Virginia:“ Nur für mich und meinen Hund.“Verkäufer:“ Hin und zurück?“Virginia: “Ein One way Ticket, Bitte. “Verkäufer:” Wohin soll es gehen?”Virginia:“ Mir egal. Nur raus aus dieser Stadt!“Verkäufer:“ Tut mir leid, aber sie müssen mir schon ein Ziel sagen!“Virginia:“ Na schön, dann geben sie mir ein Ticket für den nächsten Zug, der aus dieser Stadt fährt! “Verkäufer:“ Nun gut, das wäre dann Berlin.“Virginia:“ Berlin ist super. Die schönste Stadt der Welt, dort ist immer was los. Hier ist das Geld, ich kaufe das Ticket.“                Kapitel 3 : Zug Wien-Berlin.Virginia kann Ben zum Teil ja auch verstehen. Sie hatte selber schon oft dieses Distanz-Nähe Problem. Sie war ja in der letzten Zeit wirklich kaum in Wien gewesen. Dennoch hat sie von ihrem Freund erwartet, dass er ihre Karriere mitträgt. Was wäre geschehen, wenn sie wegen ihrer Beziehung auf das Modeln verzichtet hätte? Vielleicht hätte ihr Freund sie drei Monate später verlassen? Nein, das wäre keine gute Idee gewesen! Jetzt fühlt sich Virginia scheiße. Jetzt fühlt sie sich alleine. Sie streichelt ihren Bauch und sagt:“ Wir werden das schaffen. Es wird vielleicht nicht immer leicht werden, aber ich  werde Dich auch ohne Vater groß ziehen. Ich liebe Dich!“Virginia hatte sich am Bahnhof noch ein Handy gekauft. Für Notfälle. Aber jetzt hatte sie keine Lust zu telefonieren. Sie ist müde. Es ist spät. Virginia sieht sich das Zugticket an. Berlin war keine schlechte Wahl. Sie war schon öfters dort. Sie liebt die Spree und den Alexanderplatz. Timmi ist auch müde. Er gähnt. Der Hund macht es sich unter dem Sitz bequem. Virginia hat keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Sie streichelt Timmi. Das beruhigt sie. Virginia macht die Augen zu. Denkt über viele Dinge nach. Über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Plötzlich geht das Zugabteil auf und Virginia traut ihren Augen nicht!Eine große Punkrockerin betritt das Abteil. In der Hand hält sie eine Flasche Bier. Sie hat einen großen grünen Irokesen. Sie trägt Lederkleidung, sexy Strumpfhosen und Lederstiefel. Auf ihrem tshirt steht: Scheiß Mode.Punkgirl:“ Hey. Was geht ab?. Darf ich mich dazu setzen?“Virginia möchte jetzt eigentlich „Nein“ sagen. Aber ihre Höflichkeit verbietet ihr das. Sie zeigt mit ihren Hand auf den Sitz und sagt:“ Bitte, setz Dich.“Punkgirl:“ Ich heiße Carla. Hast Du auch einen Namen?“Virginia:“ Hör mal, ich bin gerade nicht so in der Stimmung für große Gespräche.“Carla:“ Oh da hat aber jemand schlechte Laune! Mal sehen ob wir das Eis brechen können.“Carla macht ihren Rucksack auf und drückt Virginia eine Flasche Bier in die Hand.“Virginia:“ Danke, aber ich trinke keinen Alkohol.“Carla:“ Wieso, musst Du Auto fahren?“Virginia möchte nichts von ihrer Schwangerschaft sagen.Virginia, lacht:“ Nein, ich nehme Antibiotika.“Carla:“ Verstehe. Dein Freund hat Dich sitzen lassen und jetzt läufst Du davon.“Virginia:“ Woher weißt Du das?“Carla:“ So eine junge schöne Frau reist alleine im Zug? Um diese Uhrzeit“Virginia gibt ihr die Hand:“ Ich heiße Virginia.“Punkerin:“ Sag Carla zu mir.“Carla streichelt Timmi:“ Das ist aber ein lieber Hund.“Virginia:“ Ja. Er heißt Timmi.“Carla:“ Das drei färbige Fell finde ich so schön.“Virginia:“ Gib mir das Bier. Eins werde ich schon vertragen können. Und ja Du hast Recht. Mein Ex ist ein Arschloch. Er hat mich sitzen lassen.“Carla:“ Das erste Mal bin ich weggelaufen als ich 12 war. Mein Stiefvater hat mich geschlagen und als er mich im Suff vergewaltigen wollte, habe ich meine sieben Sachen gepackt und bin weggelaufen. Dann war ich jedes Jahr in einem anderen Jugendheim. Du weißt schon, das übliche Programm für Menschen wie mich.“Virginia:“ Tut mir leid für Dich.“Carla:“ Passt schon. Ich bin ja glücklich, so wie ich bin. Ich brauche keine Aktienkurse oder anderen Unsinn lernen.“Virginia:“ Ja, Du siehst happy aus.“Carla:“ Kennst Du den Spruch von John Lennon?“Virginia:“ Nein?“Carla:“ Der Lehrer hatte einmal John Lennon gefragt was er einmal werden möchte, wenn er groß ist. John antwortete, dass er glücklich werden will. Der Lehrer erklärte ihm, dass er die Frage nicht verstanden hätte. John Lennon antwortete ihm, dass er das Leben nicht verstanden hätte.“Virginia: “Wow, ein echt cooler Spruch! “Carla:“ Carpe diem Baby! Genies das Leben, stell dich in die erste Reihe und scheiß dich nicht an.“Carla und Virginia verstehen sich gut und erzählen sich viele Geschichten die sie erlebt haben. Je länger sie miteinander reden, desto besser verstehen sie sich. Virginia macht einen Blick auf die Uhr. Jetzt war es schon halb drei in der Früh.Virginia:“ Wann sind wir in Berlin?“Carla:“ Ich denke gegen acht in der Früh.“Virginia:“ Es ist so lustig mit Dir, aber jetzt sollten wir doch ein wenig schlafen.“Carla:“ Es ist ungemütlich in diesen Sitzen zu schlafen. Wir könnten ein wenig zusammen rücken. Du kannst ja meine Schulter zum Schlafen benutzen.“Virginia:“ Nein, das geht schon. Ich werde versuchen ein wenig dösen.“Carla:“ Komm schon. Du bist gerade von Deinem Freund sitzen gelassen worden. Es ist immer gut zu spüren, dass jemand für Dich da ist.“Carla setzt sich neben Virginia. Virginia legt ihren Kopf an Carlas Schulter.Virginia kann nicht schlafen, hat aber die Augen zu und fühlt sich geborgen.Carla:“ Du bist echt wunderschön. Bist Du Model?“Virginia:“ Ja, ich habe in der letzten Zeit viel gemodelt und ein Leben am Jetset geführt.“Carla:“ Tut mir leid, die ganze Fragerei ist so blöd von mir!. Du möchtest sicher schlafen. Ab jetzt, sage ich kein Wort mehr. Versprochen! Wenn wir morgen früh in Berlin sind, werde ich Dich aufwecken.“Virginia umarmt Carla, nimmt ihren Kopf und streichelt mit ihren Lippen die von Carla. Sie küssen sich. Ihre Zungen spielen miteinander. Dann fühlt sie wie Carla mit ihrer Hand unter ihren BH will.Virginia nimmt Carlas Hand weg um ihr zu signalisieren, dass diese Annäherung zu weit geht. Aber sie hält Carlas Hand fest und gibt ihr noch einen zärtlichen Kuss auf die Wange. Carla versteht es. So als ob sie Virginia schon ihr Leben lang kennen würde. Sie versteht, dass Virginia Geborgenheit braucht. Dass sie sich verlassen fühlt. Carla kennt dieses Gefühl. Carla konnte es an Virginias Körpersprache erkennen, dass Virginia echte Gefühle für sie hat. Aber Sie weiß auch, dass es für Virginia neu ist, eine Frau zu küssen.     Kapitel 4 : Das erste Mal mit einer FrauVirginia wird aufgeweckt. Sie ist noch ganz verschlafen. Ihre Haare sind durch einander.Carla:“ Guten Morgen Süße. Wir sind in 20 min da. Schau mal her. Hier ist Frühstück für Dich. Hat gerade eben der Steward gebracht.“Tatsächlich. Es war kein Luxus Menü, aber durchaus ein gutes Frühstück mit Semmeln, Schinken und Käse. Kaffee und Orangensaft.Carla:“ Also wegen dem was gestern zwischen uns passiert ist…“Virginia küsst sie am Mund.Carla:“ Also ich kann verstehen, wenn das neu für Dich ist, etwas mit einer Frau anzufangen.“Virginia:“ Ich scheiß drauf was andere über uns denken!“Virginia nimmt Carlas Hand.Carla:“ Wie soll es jetzt weiter gehen? Sind wir jetzt zusammen?“Virginia:“ Hör mal zu. Ich habe kein Problem damit lesbisch zu sein. Was andere über uns denken ist mir egal. Mich stört auch Dein Irokese und Dein Outfit nicht. Als Model habe ich schon selber sehr ausgefallene Kleidung getragen. Aber ich kenne Dich kaum und habe gerade mit meinen Freund Schluss gemacht.“Carla:“ Weißt Du was? Denke einfach nicht zu viel nach. Man kann im Leben nicht immer alles planen. Oft kommt es ganz anders, als man denkt. Sei spontan!“Virginia:“ Da hast Du Recht.“Carla:“ Was machst Du eigentlich in Berlin?Virginia:“ Ich habe keinen besonderen Plan. Ich wollte einfach nur einmal raus aus der Stadt.“Carla:“ Freunde von mir machen ein großes Rockkonzert. Wir können dort gratis Essen und Trinken und coole Bands sehen. In der Zwischenzeit wohnst Du einfach bei mir. Ich kann Dir zwar kein Luxushotel anbieten, aber für Dich ist meine Türe immer offen.“Virginia:“ Gut, ich komm mit Dir mit. Aber wenn es mir bei Dir nicht gefällt, buche ich mir ein Hotelzimmer!“Carla:“ Wenn es Dir bei mir nicht gefällt, dann buche ich Dir ein Hotelzimmer!“Virginia:“ Gut machen wir es so. Gib mir high-five!“Die Mädchen klatschen mit ihren Handflächen zusammen um den Deal zu besiegeln.Wenig später hält der Zug an.„Alles Aussteigen bitte. Endstation. Berlin-Alexanderplatz.“ Dröhnt es durch die Lautsprecher.Die zwei jungen Frauen nehmen sich ein Taxi. Virginia ist über die Gastfreundlichkeit von Carla so sehr erfreut, dass sie sich spontan dazu entschließt vorher noch einen Sprung im Supermarkt einkaufen zu gehen. Virginia bezahlt die Rechnung und kommt mit zwei vollen Einkaufstüten wieder heraus. Dann fahren sie weiter. Carla hatte Recht. Als Virginia ihre Wohnung betritt ist sie angenehm überrascht. Die Wohnung ist ein wenig verrückt eingerichtet, aber gemütlich. Einige Gitarren hängen an der Wand. Neben dem Bett steht ein Regal mit diversen Bierflaschen aus allen Ländern der Welt. Timmi setzt sich gleich aufs Sofa und spielt mit einem Socken.Auf einer Wand hängen viele Hufeisen. Auf einer anderen ist ein großes Foto von Carla und den Toten Hosen zu sehen. Virginia ist begeistert.Virginia:“ Wahnsinn. Du kennst Die Toten Hosen?“Carla:“ Naja kennen ist jetzt übertrieben ausgedrückt, aber dieses Foto konnte ich einmal auf einem Festival machen. Ich habe mit den Toten Hosen ein Bier getrunken. Das war so toll! Wie Weihnachten und Geburtstag auf einmal.“Die Mädchen packen ihre Taschen aus. Virginia räumt die Einkäufe in den Kühlschrank. Carla hilft ihr und zeigt ihr einen Schrank für ihre persönlichen Sachen. Dann machen sie es sich auf dem Sofa gemütlich. Zum Essen haben sie eine Platte mit verschieden Sachen, Obst, Gemüse, Aufstriche, Wurst und Käse. Auch Timmi bekommt eine Wurst. Er bedankt sich, in dem er seine Pfote hebt. Carla ist von Timmi begeistert und streichelt ihn. Dann hockt sich Carla zu Virginia und fragt:“ Magst Du mit mir etwas kiffen?“Virginia möchte in der Schwangerschaft nichts rauchen. Sie will ein gesundes Kind bekommen. Virginia lehnt dankend ab.Sie sprechen darüber, was sie in den nächsten Tagen unternehmen können. Carla fragt was sie sich ansehen möchte und verspricht Virginia ihr den Checkpoint Charlie und die O2 World zu zeigen.Ohne es irgendwie geplant zu haben küssen sie sich innig. Virginia gefällt es wie Carla küsst. Zärtlich und sinnlich. Ehe sie sich versieht ist ihr Oberteil ausgezogen. Sie hilft Carla dabei sich auszuziehen. Carla muss lachen. Virginia:“ Warum lachst Du?“ Carla:“ Du heißt Virginia Schwarz und trägst weiße Unterwäsche!“ Virginia muss auch ein wenig schmunzeln. Dann geht es zur Sache. Es geschieht alles. Beide sind nackt. Sie lieben sich. Berühren sich. Küssen sich.Als der Akt vorbei ist nimmt Virginia doch einen kleinen Zug vom Joint.Virginia:“ Das war mein erstes Mal mit einer Frau.“Carla:“ Ich weiß. Es war schön mit Dir.“Virginia:“ Ja, das war Mega.“        Kapitel 5: Wenn Frauen sich liebenCarla möchte Virginia noch unbedingt etwas von Berlin zeigen. Damit sich niemand Sorgen machen muss, gibt Virginia ihren Freunden in Wien kurz Bescheid, dass Sie für ein paar Tage auf Urlaub ist. Carla geht mit Virginia zum Alexanderplatz bummeln. Sie teilen sich eine Currywurst. Virginia ist begeistert. Virginia und Carla halten Händchen. So als ob es die selbstverständlichste Sache der Welt wäre. Virginia fühlt sich zu Carla hingezogen. Carla ist irgendwie so abgefuckt, aber trotzdem schön, erotisch und cool. Carla hat ein schönes Gesicht und trägt immer pinken Lippenstift und gefärbte Fingernägel. Carla ist wild und verrückt. Sie liebt ihre Freiheit, wie eine Katze. Genau wie Virginia. Aber was werden ihre Freunde und Familie in Wien zu ihrer lesbischen Beziehung sagen? Virginia möchte jetzt nicht darüber nachdenken, was morgen oder übermorgen ist. Sie lebt jetzt und genießt es an Carlas Seite zu sein. Die zwei jungen Frauen gehen die Spree entlang. Plötzlich beginnt es zu regnen. Erst ganz leicht, dann immer stärker bis die paar Regentropfen zu einem starken Regen werden. Ihre Kleidung wird von oben bis unten komplett nass.Virginia:“ So ein Mist. Hast Du nicht irgendwo einen Regenschirm dabei?“Carla beginnt zu lachen. Dann tanzt sie wild im Regen und freut sich.Virginia:“ Du bist verrückt!“Carla:“ Ja bin ich. Komm schon freu Dich am Leben. Von so ein paar Regentropfen lass ich mir den Tag nicht kaputt machen!“Virginia braucht keine Minute, denkt kurz nach und findet, dass Carla Recht hat. Virginia macht ihren Pferdeschwanz auf, wirbelt ihr Haar durch die Luft und tanzt mit. Sie wird immer lockerer. Gerade war Sie noch ein wenig grantig und verklemmt. Jetzt hat Sie sogar im Regen Spaß. Es ist verdammt lustig mit Carla im Regen zu tanzen.Carla:“ Weißt Du was Charlie Chaplin gesagt hat?“Virginia:“ Nein, was denn?“Carla:“ Ich freue mich auch wenn es regnet. Weil wenn ich mich nicht freue, dann regnet es auch.“Virginia:“ Klingt lustig. Ich weiß nur, dass er bei einem Charlie Chaplin Imitationswettbewerb den dritten Platz gemacht hat.“Carla:“ Cooler Scheiß. Machen wir etwas Verrücktes?“Virginia:“ Klar. Mit Dir immer! Was willst Du machen? Im Park ein paar Eichhörnchen jagen?“Carla:“ Denk mal nach. Wir sind zwei wunderschöne Lesben und komplett nass.“Virginia:“ Wir machen ein paar Burschen scharf?“Carla:“ Komm, stellen wir uns zur Kreuzung und dann knutschen wir ein wenig!“Virginia nickt und zieht sich ihren Pulli aus.Carla und Virginia rennen Hand in Hand zur nächsten Kreuzung.Sie beginnen sich auf der Kreuzung zu küssen und zu streicheln. Es regnet immer stärker. Die Autos hupen, als wollten sie applaudieren. Virginia und Carla halten sich ganz fest. Sie sind eng umschlungen. Die Regentropfen rinnen langsam von ihrer Stirn über ihr Gesicht hinunter. Ihre Zungen spielen miteinander. Bei der Bushaltestation gegenüber, sehen alle Menschen zu. Ein paar Burschen beginnen heftig zu pfeifen. In der Straße gehen auch ein paar Fenster auf und die Leute schauen zu, wie sich zwei schöne Lesben im Regen küssen.Virginia und Carla verbeugen sich. So als ob sie gerade einen Theatervorstellung hinter sich hätten.

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