Ben Aaronovitch Der böse Ort

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Inhaltsangabe zu „Der böse Ort“ von Ben Aaronovitch

Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt

Ein wenig zu kompliziert, um "einfach so" gelesen werden zu können.

— Morag_McAdams
Morag_McAdams

EIn wirklich böser Ort, der hier "bespielt" wird.

— EntdeckerMau
EntdeckerMau

Mein bisheriger Favorit der Reihe mit überraschenden Wendungen.

— MotteEnna
MotteEnna

Unterhaltend und spannend und eine deutliche Steigerung zu Band 3.

— Samaire
Samaire

Für mich ein klares Highlight der Reihe!

— hundertwasser
hundertwasser

tolles Fantasy-Buch - London von einer anderern Seite

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

Bedrückender und düsterer als die bisherigen Bände. Aber dennoch mehr als lesenswert!

— Favole
Favole

Auch im 4. Band wartet wieder ein spannend-magisches Abenteuer auf Zauberlehrling Peter Grant. Lesenswert!

— -nicole-
-nicole-

Peter Grant stürzt sich erneut in den Kampf gegen den mysteriösen gesichtslosen Magier und dieses Mal geht es hoch hinaus.

— diebuchneurotiker
diebuchneurotiker

Mal wieder eine tolle mgische Jagd nach dem Verbrechen mit Peter und Nightingale. Leider aber der schlechteste Teil dieser Reihe.

— KayvanTee
KayvanTee

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  • Die wilden 70er

    Der böse Ort
    MotteEnna

    MotteEnna

    08. August 2017 um 12:11

    Dieses Mal ermittelt Peter zusammen mit seiner Kollegin Lesley undercover in einem Londoner Wohnblock der in den 70er Jahren von einem renommierten deutschen Architekten geplant und errichtet wurde. Auf diese Spur wird das Folly-Team durch Zufall gebracht. Einem Antiquar wird ein altes magisches Buch angeboten, dass vor einiger Zeit aus dem Nachlass des Architekten entwendet wurde. Zunächst versucht das Team nur heraus zu finden, wie er in den Besitz dieses Buches gekommen ist, welche magischen Extras sein berühmtestes Gebäude versteckt und wieso das Mordopfer verbissen versucht hat es abreißen zu lassen. Und bei allem mischt auch wieder einmal der Gesichtslose mit und es wird deutlich wie gefährlich er genau ist. Die Geschichte ist voller Action und lässt keinen Platz für Langeweile. Wenn Peter nicht durch seine normale Polizeiarbeit und seinem Studium der Zauberei ausgelastet ist, dann hält ihn das magische Volk voll auf Trab - Flussgötter, Baumgeister und Feen. Im Gegensatz zu den anderen Teilen beschränken sich die Ermittlungen dieses Mal auf einige wenige Schauplätze und weniger Figuren, sodass der gesamte Plot ein wenig überschaubarer ist. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen und diesen Teil zu meinem bisherigen Favoriten der Reihe zu machen.

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  • Sehr skurril, very British

    Der böse Ort
    Lilli33

    Lilli33

    07. June 2017 um 18:00

    Taschenbuch: 400 Seiten Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Mai 2014) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3423215077 Originaltitel: Broken Homes auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich  ACHTUNG: Dies ist der 4. Band der Peter Grant-Reihe. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten drei Bänden enthalten. Diese sollte man am besten vorher gelesen haben, sonst wird man sich mit der Handlung schwertun, da sie auf den Vorgängern aufbaut und auch immer wieder auf vergangene Ereignisse Bezug genommen wird. Sehr skurril, very British Inhalt: Peter Grant ist immer noch hinter dem Gesichtslosen her, der einfach nicht zu fassen ist. Daneben will auch der Mord an einer gesichtslosen Frau aufgeklärt werden, ebenso wie der Fund eines deutschen Buches aus der Weimarer Weißen Bibliothek. Peter und Lesley quartieren sich im Skygarden Tower, einem Sozialwohnblock, in London ein, um inkognito den Spuren nachgehen zu können. Meine Meinung: Wieder einmal hat mir Ben Aaronovitch einige vergnügliche Lesestunden beschert. Es macht einfach immer wieder Spaß, den sympathischen Constable und Zauberlehrling Peter Grant durch London und Umgebung zu begleiten auf der Suche nach dem übernatürlichen Bösen. Auch Lesley ist immer noch bei der „Magie-Polizei“, was mich sehr gefreut hat. Denn Peter und sie bilden ein tolles Team. Natürlich mischen auch die Flüsse wieder ein bisschen mit, und es tauchen noch andere interessante Fae auf. Ich bin stets überrascht, was Aaronovitch sich so alles einfallen lässt. Leider macht Peter in diesem Band nicht so große Fortschritte im Zaubern – das Ermitteln steht hier mehr im Vordergrund. Aber natürlich spielt die Magie bei allem immer eine große Rolle. Wie gewohnt, ist auch der vierte Band der Reihe voll von Wortwitz und Situationskomik. Ich lasse mich furchtbar gern von Aaronovitch in ein London entführen, das ich mir als Fan der Stadt sehr gut vorstellen kann. Die Magie erwacht dabei vor meinem inneren Auge zum Leben. Fazit: Auch „Der böse Ort“ ist – wie schon die Vorgänger – herrlich unterhaltsam und spannend. Die Charaktere sind sympathisch, charmant und interessant. Einige davon würde ich gerne mal persönlich kennenlernen. Die Reihe: 1. Die Flüsse von London 2. Schwarzer Mond über Soho 3. Ein Wispern unter Baker Street 4. Der böse Ort 5. Fingerhut-Sommer 6. Der Galgen von Tyburn ★★★★☆

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  • Unterhaltend und spannend

    Der böse Ort
    Samaire

    Samaire

    07. June 2017 um 16:21

    In seinem vierten Fall ermittelt Peter Grant in einem Sozialwohnblock, in dem offensichtlich mehr als ungewöhnliche Dinge vorgehen. Und auch der gesichtslose Magier scheint ein Interesse an Skygarden zu haben und das, so weiß Peter aus eigener Erfahrung, kann nichts gutes bedeuten. Nachdem mich Peter Grants dritter Fall ein bisschen enttäuscht hat, hat mich „Der böse Ort“ wieder mehr als überzeugt. Der Fall gestaltet sich mehr als spannend, beginnt mit einem gestohlenen Buch aus einer Bibliothek in Weimar und endet in einem Finale furioso, in dem sich Peter und der Gesichtslose erneut gegenüberstehen. Der Fall an sich war rund aufgebaut, die Spannung wurde Stück für Stück aufgebaut und der Band ließ sich, wie jedoch alle Bände davor ebenfalls, sehr gut und flüssig lesen. Dazu erfährt der Leser auch endlich ein paar historische Hintergründe, was ich als sehr spannend empfand und mir hiervon gerne etwas mehr wünsche in den kommenden Bänden. Die Charaktere werden Schritt für Schritt weiterentwickelt, was mir an der gesamten Reihe sehr gut gefällt. So merkt man zum Beispiel Peter an, dass er langsam und Stück für Stück ein besserer Zauberer wird. Lesley und ihr Schicksal sind ein wichtiger Teil im vierten Band und gerade bei ihr und ihrer Beziehung zu Peter bin ich mehr als gespannt, was die nachfolgenden Bände noch zu Tage bringen werden. Einzig Nightingale hatte dieses Mal eine eher unspektakuläre Rolle, von dem grandiosen Zaubererduell mal abgesehen. Hier wünsch ich mir wieder etwas mehr Präsenz. Auch einige bekannte Nebenfiguren haben einen erneuten Auftritt. So sorgte für mich vor allem Zach für den ein oder anderen Lacher (vor allem in Kombination mit Lesley). Ich für meinen Teil bleibe der Reihe treu und freue mich, dass „Der böse Ort“ wieder besser gelungen ist, als sein Vorgänger. So gut, wie mein Lieblingsband „Schwarzer Mond über Soho“ war er jedoch leider nicht.

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  • Magische Ort in London

    Der böse Ort
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    19. May 2017 um 14:41

    Tolles Buch von Ben Aaronovitch. Dieses mal über Peter Grant und den gesichtslosen Zauberers. Das hat sich der Gesichtslose angestellt und ausgedacht. Steckt er hinter den Todesfallen?

    Wieder ein tolles Buch. Man wird von Beginn an gefesselt und man mag das Buch nicht aus den Händen legen.

    Ich kann nur jedem das Buch empfehlen, der gerne Fantasy-Geschichten liest.

  • Es wird spannend-magisch im Skygarden Tower

    Der böse Ort
    -nicole-

    -nicole-

    09. May 2017 um 17:41

    Band 4 der Rivers of London-Reihe  In London geht Merkwürdiges vor: Nach einigen rätselhaften Vor- und Mordfällen steht für Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant fest: Es war Magie im Spiel. Bei seinen Ermittlungen stößt er zudem noch auf ein gestohlenes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Gibt es dort etwa Zusammenhänge? Seine Spur führt ihn schließlich zu Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon, der seltsamerweise unter Denkmalschutz steht. Auf den ersten Blick sieht das riesige Hochhaus eher harmlos aus - jedoch nur auf den ersten Blick, wie Peter und seine Kollegin Lesley bald herausfinden werden. Denn auch ein gewisser gesichtsloser Magier legt unerwartet großes Interesse am Skygarden Tower an den Tag..."Dann fragte er uns geradeheraus, worin unser Interesse an dem Fall bestand. Wir erzählten ihm nicht, das wir mitten in einer Hexengroßfahndung steckten, da solche Dinge leicht alarmierend wirken können." -Seite 19Auch im 4. Band wartet auf den Londoner Police Constable Peter Grant, der nebenbei noch mitten in seiner Ausbildung zum Zauberer steckt, wieder ein magisch-gefährliches Abenteuer: Mysteriöse Mordfälle, ein gestohlenes wertvolles Buch über Magie und die magische Spur zu dem gesichtslosen Magier, mit dem Peter bereits Bekanntschaft machen durfte, geben einige Rätsel auf. Alle Fäden führen schließlich zu einem Sozialwohnblock namens Skygarden Tower, dessen Erbauer etwas ganz bestimmtes im Sinn hatte...Wie bei den Vorgängern ist auch Der böse Ort aus Peter Grants Sicht geschrieben, der seine Geschichte wieder im locker-frechem Stil erzählt - neben spannenden und manchmal gruseligen Szenen gibt es auch zwischendurch immer etwas zum Schmunzeln. Zusammen mit einigen magischen Elementen und Charakteren, die nicht von dieser Welt sind, eine tolle, außergewöhnliche Mischung.Allerdings hat mir zu Anfang etwas der rote Faden gefehlt, man weiß erst nicht so wirklich, wo die Geschichte hingehen wird/soll - dieses wird aber zum Glück etwas später noch klar. In der zweiten Hälfte nimmt auch die Spannung zu, die ich zu zuerst etwas vermisst habe. Das Cover ist wieder mal klasse - schön bunt mit vielen kleinen krimimäßigen Details und in leuchtendem orange-gelb gehalten, reiht es sich perfekt in die Reihe der ebenso auffallenden Vorgänger ein. "Nicht alles musste gleich mit den mystischen Mächten des Bösen zu tun haben - es gab ja auch noch ganz normale Straftaten."- Seite 288Mein Fazit: Ein weiteres spannend-magisches Abenteuer mit Zauberlehrling Peter Grant. Ein außergewöhnlicher Krimi mit viel Fantasy, etwas Humor und lockerem Schreibstil, den man auf jeden Fall gelesen haben muss. Bei der Spannungskurve in der ersten Hälfte ist zwar noch etwas Luft nach oben, doch danach tauchen noch einige Überraschungen auf und es gibt ein spannendes Finale. Lesenswert!

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  • Der Kampf gegen gesichtslose Gegner in schwindelerregender Höhe

    Der böse Ort
    diebuchneurotiker

    diebuchneurotiker

    07. May 2017 um 16:40

    Der böse Ort Peter Grant stürzt sich erneut in den Kampf gegen den mysteriösen gesichtslosen Magier und dieses Mal geht es hoch hinaus. Inhalt Magische Architektur in Südlondon. Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich ein einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt… Informationen Titel: Der böse Ort Autor: Ben Aaronovitch Verlag: dtv Verlagsgesellschaft Erscheinungsdatum: 01. Mai 2014 Seiten: 400 Genre: Fantasy/Krimi Preis: 9,95€ Ein mysteriöser Mord in Essex. Ein Zauberbuch aus der Weißen Bibliothek in Weimar. Und ein Sozialwohnblock in welchem nicht nur die Bewohner etwas abgedreht zu sein scheinen. Auf den ersten Blick schreit das alles nicht wirklich nach einem typischen Fall für den berühmten Zauberlehrling und Constable Peter Grant. Wäre da nicht ein gewisser gesichtsloser Magier… Meine Meinung Nach der Krönung dieser Reihe „Ein Wispern unter Baker Street“ hatte es „Ein böser Ort“ nicht wirklich leicht mit seinem Vorgänger mitzuhalten. Die Erwartungen waren hoch, die Andeutungen aus dem Vorgänger vielversprechend und die Beschreibung auf dem Buchrücken verwirrender als je zuvor. Aber Ben Aaronovitch wäre nicht Ben Aaronovitch, wenn er es nicht schaffen würde etwas Licht in den Sozialwohnblock Skygarden Tower in Südlondon zubringen… Wie die Teile zuvor beginnt auch dieser Peter-Grant-Fall mit einem Mord – wie sollte es anders sein? Der Einstieg ist rasant, spannend und zugleich mysteriös. All das, was man sich von einem guten Roman wünscht. Umso untypischer für Ben Aaronovitch, dass dieses hohe Niveau sich nur über wenige erste Seiten hält. Während der Mordfall völlig in den Hintergrund rückt und geklärt zu sein scheint, verliert sich Peter in langweiliger Polizeiarbeit, Lateinvokabeln und den großen Mysterien der Magie. Lesley, Nightingale, Toby und Molly dürfen bei diesen außer polizeilichen Aktivitäten nicht fehlen. Auch wenn die folgenden 250 Seiten nicht wirklich viel Magie und mysteriöse Mordfälle mit sich bringen, macht es trotzdem Spaß Peter in seinem Alltag zu begleiten und sich einfach etwas durch das Londoner-Stadtleben treiben zulassen. Magische Straßenfeste, Frauenprobleme und die eine oder andere sehr amüsante Meinungsverschiedenheit mit seinem Vorgesetzten – Peter Grant ist eben doch nur ein ganz normaler junger Constable in der schönsten Stadt der Welt. Doch ganz so normal und langweilig scheint Peters Leben dann doch nicht zu sein. Das Böse schläft ja bekanntlich nie und genauso ist es mit unserem neuen Lieblingsschurken: Dem Gesichtslosen. Doch auch wenn der Gesichtslose sich einmal mehr als ein grandioser und mehr als ebenbürtiger Gegner herausstellt, ist es dieses Mal nicht so einfach einen roten Faden in der Geschichte zu finden. Peter folgt verschiedenen Spuren, die alle gewisse Anzeichen von Magie aufweisen. Doch man macht es Peter und seiner Gefährtin Lesley nicht so leicht und somit auch nicht dem Leser. Auch wenn das Ende überwältigend ist, fehlt doch dieser Ah-Effekt, der einen in den anderen Büchern am Ende in Empfang genommen hat. Auch in diesem Fall begleiten Peter ein paar wunderbare und amüsante Charaktere, die die Geschichte trotz den recht lahmen Passagen retten. Während Zach – welcher sich bereits im dritten Teil als eine kleine Nervensäge herausstellte – sich langsam in den Stand eines Hauptcharakters kämpft und eine lustige Situation nach der nächsten provoziert, um Peter so langsam in den Wahnsinn zutreiben, begegnet uns ein ganzes Hochhaus voll neuer genialer Charaktere. Alle so individuell und erfrischend, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Ob Betsy, die zweifache Mutter mit einem Vorstrafenregister, das vom Folly bis zur Themse reicht, oder Jake, der beschlossen hatte Skygarden Tower in seinem Leben nicht mehr zu verlassen. Doch nicht nur die neuen Charaktere wissen es zu begeistern, auch unsere Lieblinge aus den vorherigen Büchern, halten einige Überraschungen bereit und zeigen uns ganz neue Fassetten. Zu Ben Aaronovitchs Schreibstil ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Bereits in den vorherigen Rezensionen wurde so geschwärmt, dass der gute Herr eigentlich erröten müsste. Wieder überzeugt er mit einer gesunden Mischung aus Humor, geschichtlichen Fakten und seiner direkten Art. Mit diesem wunderbaren Schreibstil und den toll ausgearbeiteten Charakteren rettet er diesen Band der Peter-Grant-Reihe über die Durststrecken hinweg hin zu einem weiteren amüsanten und unglaublich unterhaltsamen Roman. Fazit Ein souveräner Peter-Grant-Band mit einem Ende, das einem den Atem raubt und die Tränen in die Augen treibt – vor Wut, Verwirrung und Unglauben. Trotz gewisser Schwächen und Durststrecken schafft es Ben Aaronovitch einem Lust auf die folgende Teile zu bereiten. 8/10 Sterne „Peter Grant am Südufer der Themse, dachte ich. Die Augen fallen ihm fast heraus, und in der Hose brennt´s.“

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    • 2
  • Ein neues Buch, neue Fälle für das Folly und ein neuer Schwerpunkt…

    Der böse Ort
    Famina

    Famina

    18. September 2016 um 18:29

    Ohne viel drum herum befindet man sich gleich von der ersten Seite an mitten in einer Ermittlung, welche allem Anschein nach nur ein banaler Autounfall ist. Erst im Verlauf der Ermittlung wird deutlich, dass es sich auch diesmal um einen Fall für Peter Grant, ein Police Constable und Zauberlehrling in London, handelt. Im neusten Werk von Ben Aaronovitch kann sich Peter Grant endlich austoben und sein architektonisches Wissen einstreuen. Da trifft es sich super, dass der Gesichtslose Magier dieses Mal am Architekten Erik Stromberg und seinen Gebäuden interessiert ist. So werden  die baulichen Eigenschaften jedes Tatorts von Peter inspiziert und erläutert, was bei manchen Passagen jedoch zu einem zähen Lesefluss führt. Die Ermittlungen der neusten Mordfälle führen Peter und Lesley zum Skygarden Tower, entworfen vom exildeutschen Architekten Erik Stromberg. Die Besessenheit Strombergs mit Magie und Architektur erinnert dabei über weite Strecken an Ivo Shandor, den geisteskranken Architekten und Gozer-Anbeter aus dem Film Ghostbusters. Der Showdown und ein völlig unerwarteter Abschluss erzeugen noch mal Richtig Spannung und lassen den Leser mit einem Cliffhanger zurück, der sofort Lust auf Band 5 macht. Leider schaffte der 4. Band es nicht, diese Spannung bereits früher aufzubauen, der Großteil der Handlung verläuft eher gemäßigt. Dies mag damit einhergehen, dass die magische Ausbildung Peters nicht mehr so detailreich beschrieben wird wie in den vorhergehenden Bänden, auch die parallelen Handlungsstränge sind diesmal eher schmückendes Beiwerk ohne einen erkennbaren Nutzen. Einzig die neuen Informationen über die europäischen Gegenstücke zum Folly sind eine willkommene Abwechslung zur diesmal eher routinierten Folly-Polizeiarbeit. Nichtsdestotrotz zeugt auch der 4. Band von einer gelungenen schriftstellerischen Leistung, daher spreche ich eine klare Leseempfehlung aus! 

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  • Bauhaus goes London

    Der böse Ort
    Frank1

    Frank1

    12. September 2016 um 18:38

    Klappentext: Magische Architektur in Südlondon Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt … Rezension: Langsam aber sicher wird das Verfolgen magischer Täter für Peter zur Normalität. Auch seine Zauberausbildung schreitet voran, manche Zauber kann er schon intuitiv ausführen. Doch plötzlich bekommt es seine Dienststelle, das Folly, mit einer ganzen Reihe von Fällen zu tun, bei denen eindeutig Magie im Spiel ist. Und obwohl keine offensichtlichen Zusammenhänge erkennbar sind, scheinen doch alle die Handschrift des ‚gesichtslosen Magiers‘ zu tragen. Beim Skygarden Tower, einem architektonisch umstrittenen Sozialwohn-Hochhaus, das seine besten Zeiten eindeutig hinter sich hat, kreuzen sich die verschiedenen Spuren. War der verstorbene Architekt etwa ein im Verborgenen Praktizierender? Birgt am Ende sogar das Gebäude ein magisches Geheimnis? Ben Aaronovitch bleibt sich auch im 4. Band seiner Reihe um Peter Grant treu. Neben spannenden (magischen) Kriminalfällen gibt es auch hier wieder viele Querverweise auf die Popkultur und einfach nur coole Sprüche. Wenn Peter beispielsweise vor einer auf ihn gerichteten Waffe im Dreck kniet und sein Hauptgedanke ist, dass er „das Sterben vermeiden“ muss, weil seine Mutter sonst dermaßen wütend auf ihn wäre, ist das einfach eine Textstelle, die wohl kein Fan so schnell vergessen wird. Mit vielen Bekannten aus den vorherigen Bänden gibt es ein mehr oder weniger ausführliches Wiedersehen. Auch diesmal läuft natürlich nicht alles nach Plan, und am Ende wartet auf den Leser eine wirkliche Überraschung, die auch als Cliffhanger zum nächsten Band dient. Was bleibt dem Fan da schon übrig, als sich schnellstmöglich diese schon lange erschienene Fortsetzung („Fingerhut-Sommer“) zu besorgen? Fazit: Dieses Abenteuer des Kult-Zauber-Polizisten darf man sich als Peter-Grant-Fan nicht entgehen lassen! Alle meine Rezensionen jetzt auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

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  • Mysteriöse Architektur

    Der böse Ort
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    30. June 2016 um 20:19

    Ein harmloser Mordfall führt Peter Grant, Police Constable und Zauberlehrling, zu einem gestohlenen magischen Buch aus der Weißen Bibliothek zu Weimar und mitten hinein in den berüchtigten Sozialwohnblock Skygarden Tower. Unverhofft gibt es hier neue Spuren zu einem gewissen gesichtslosen Magier, der ein überraschend großes Interesse am Skygarden Tower hegt. Mit von der Partie sind natürlich auch Oberon, die Flussgöttinnen und nicht zu vergessen Zach, den…. was immer er auch ist. Der vierte Band bringt die Hauptgeschichte um den Gesichtslosen endlich ein Stückchen weiter, sonst plätschert er aber ein wenig vor sich hin. Er ist nicht langweilig oder uninteressant, legt aber viel Wert aufs Drumherum, das sicherlich in den Folgebänden ein anderes Gewicht bekommen wird. Ansonsten wartet die Geschichte mit einer Menge Überraschungen auf, viel Witz und wirklich atemberaubender Jonglierkunst zwischen Realität, Historie und phantasievoller Magie, die alles auf den Kopf stellt und dabei fast erschreckend plausibel ist. Dieses meisterliche Verweben von Realität und Phantasie macht für mich den größten Reiz an dieser Serie aus. Eine großartige Leistung und ich kann die Folgebände nicht erwarten. Allerdings muss man diese Bücher in ihrer richtigen Reihenfolge lesen. Gerade in diesem Buch erschließt sich sonst weder die Geschichte selbst noch die Magie des Erzählers. Für mich ein gelungener Fantasykrimi, der immer wieder überrascht und sich nicht aus der Hand legen lässt.

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  • Ermittlungen im Elephants & Castle

    Der böse Ort
    Violet Baudelaire

    Violet Baudelaire

    16. June 2016 um 13:42

    Peter Grant, seines Zeichens Police Constable und Zauberlehrling, ist zurück und auch weiterhin auf der Jagd nach dem Gesichtslosen. Dieser hat es diesmal auf den Skygarden Tower abgesehen, doch seine Motive bleiben weiterhin im Dunkeln. Aber was haben ein Sozialwohnblock, ein Selbstmörder und ein paar Zauberbücher aus Deutschland miteinander zu tuen? Wieder ein tolles Buch aus der Feder von Ben Aaronovitch mit einem (Achtung Spoiler!!!) sehr bösen und traurigem Ende. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

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  • der berühmt berüchtigte Skygarden Tower

    Der böse Ort
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    12. June 2016 um 13:52

    Das Buch „der böse Ort“ wurde von dem englischen Schriftsteller Ben Aaronovitch geschrieben und ist der vierte Band der Fantasykrimireihe „die Flüsse von London“. Der erste Band der Reihe heißt genauso wie die Reihe. „Der böse Ort“ ist 2014 bei der dtv Verlagsgesellschaft erschienen und umfasst 400 Seiten. Nach wie vor versuchen Peter, Nightingale und Lesley den mächtigen gesichtslosen Magier zu finden oder die kleinen Krokodile, welche etwas über diesen wissen könnten. Doch dann kommt es zu mehreren seltsamen Todesfällen. Einen Mann findet man tot in seinem Haus, dieser ist von innen verbrannt, einer wirft sich gegen seinen Willen vor eine U-Bahn und dann gibt es noch einen Einbruch in einem Museum, wo ein eher unbekanntes Buch gestohlen wird. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es sich dabei um ein altes Buch über Magie handelt, welches ursprünglich aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Dieses Buch hilft ihnen weiter und lenkt sie auf die richtige Spur. Bald führen viele Spuren zum Skygarden Tower. Dieses Hochhaus ist berühmt berüchtigt. Dieses hat nicht nur begabte Künstler und Politiker herausgebracht, sondern auch berühmt berüchtigte Kriminelle wie Drogendealer, Serienmörder und Irre. Ob es etwas damit zu tun hat, dass der Exil-Deutsche Architekt sich für Magie interessiert hat? Die Charaktere finde ich nach wie vor sehr gelungen und mir sind vor allem die Hauptcharaktere sehr sympathisch. Peter ist sehr intelligent und versucht die Magie zu verstehen. Bei seinen Fragen kommt man selbst dazu mitzuraten und sich zu überlegen wie die Magie genau funktionieren könnte. Er hat einen herrlich humorvollen, teilweise sarkastischen Erzählstil und ist eine sehr loyale Person. Interessant finde ich es, dass er sich nach wie vor nicht zwischen Lesley und Beverley entscheiden kann. Nightingale ist nach wie vor mein absoluter Lieblingscharakter. Ich würde mich sehr freuen, wenn er wieder eine wichtigere Rolle spielen würde, Dieser Gentleman kämpfte schon im Zweiten Weltkrieg als Zauberer mit und ist nun als Einziger der alten Zauberer noch aktiv und hat es sich zur Aufgabe gemacht Peter und Lesley auszubilden, damit er im Notfall Nachfolger hätte. Denn die Welt ist genauso magisch wie damals, etwas womit er früher nicht gerechnet hatte, weshalb er erst jetzt damit beginnt neue Zauberer auszubilden. Lesley war früher mein Liebling, inzwischen mag ich sie nur noch. Sie ist mir manches Mal einfach zu zickig. Jedoch ist sie eine gute Polizistin, welche ihren Job viel ernster als Peter nimmt und deshalb schnell und viel lernt. Im Laufe des Buches macht sie einige überraschende Wendungen durch, aber diese kann man gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere sind dem Autor wunderbar gelungen. Es gibt keinen einzigen der nicht ins Bild passen würde, viel eher ist es eine angenehme Mischung. Unter anderem hat es mich sehr gefreut, dass Zach wieder aufgetaucht ist, denn der Fae gehört zu meinen Lieblingscharakteren. Insgesamt hat Peter ein sehr interessantes Umfeld gemischt aus normalen Menschen und magischen Geschöpfen, wie den Flüssen von London. Auch die Feinde sind diesmal sehr interessant und ich fand es genial, dass wir über einen Feind etwas mehr lernen konnten. Wie die anderen Bücher ist auch dieses in der ersten Person Singular und zwar aus Peters Sicht geschrieben. Er hat einen wunderen Erzählstil, welches mich manches Mal zum Lachen brachte und mit jedem Buch verstehe ich Peter immer besser und er wächst mir immer mehr ans Herz. Insgesamt hat der Autor einen wunderbaren Schreibstil, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Er beschreibt London so gut, dass ich mir dieses wunderbar vorstellen kann ohne jemals dort gewesen zu sein. Auch die Magie und die magischen Geschöpfe kann er so gut beschreiben, dass sie vor dem inneren Auge zum Leben erwachen. So ist es als ob man ein Buch lesen würde, welches sich in den Gedanken von einem wie ein Film abspielen lässt. Ein paar Mal war mir das Buch an manchen Stellen ein wenig zu langatmig. Einen Punkt ziehe ich jedoch aus einem anderen Grund ab. In diesem Buch liegt der Augenmerk auf der Fantasy und nicht auf dem Krimi. Für mich war es eher eine Fantasybuch mit einer Prise Krimi, als eine perfekte Mischung aus Beidem. Das Buch empfehle ich sehr weiter, aber diesmal wohl eher an Leser die gerne Fantasybücher lesen und denen der Krimi nicht so wichtig ist.  

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  • Magisches London

    Der böse Ort
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    14. February 2016 um 14:23

    Merkwürdiges geschieht im Skygarden Tower, einem heruntergekommenen Wohnprojekt des deutschen Architekten Eric Stromberg. Dass der Gesichtslose Magier dahintersteckt, wird schnell klar. Peter Grant und Lesley May, die noch immer unter ihrem magisch verunstalteten Gesicht leidet, ermitteln undercover in dem berüchtigten Sozialwohnblock, stolpern wieder einmal über seltsame Todesarten und eine russische Nachthexe. Doch in ihrem Bemühen, ihren Erzfeind dingfest zu machen, kommen sie nicht weiter, auch wenn er gravierende Fehler macht. Und dann stellt sich Lesley auch noch auf die Seite ihres Feindes.  Dem vierten der auf mittlerweile fünf Bände angewachsenen Story um den Zauberlehrling Peter Grant, der gemeinsam mit seiner Freundin Lesley und seinem Mentor Thomas Nightingale den magischen Seiten der Metropole London auf die Spur zu kommen versucht, merkt man an, dass es sich um einen Mittelteil handelt. Heißt, hier wird zwar eine Story konsequent weitergeführt (da ich den vorhergehenden Band schon vor einer ganzen Weile gelesen hatte, brauchte ich ein wenig, um mich besonders mit den Nebendarstellern wieder anzufreunden), aber es fehlt leider ein wenig an Spannung. Dies fällt besonders beim Frühlingsfest der Flussgötter auf. Hier wartete ich die ganze Zeit darauf, dass irgendetwas Bedeutsames geschah, aber die Handlung beschränkte sich auf die Schilderung der skurrilen Personen und ihres Treibens.  Die nebenbei eingestreuten Informationen über Londons Geschichte, die durchaus realen Probleme, die es in dieser Millionenstadt gibt, fand ich natürlich informativ und interessant. Auch der ironische Schreibstil gefiel mir.  Etwas Action gibt es erst gegen Ende der Geschichte, die im Übrigen mit einem bösen Cliffhanger endet.  Ich mag die Story um den Londoner Zauberlehrling, war dann aber doch ein wenig enttäuscht. Die anderen Teile haben mir besser gefallen, weil spannungsreicher. Fazit: Wieder jede Menge skurriler Ideen und Personen, aber etwas spannungsarm.

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  • Das Geheimnis des Skygarden Towers

    Der böse Ort
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenn auch leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offensichtlich nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie beschäftigt. Was erklären könnte, wieso der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienkillern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechter Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse an den Tag legt. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen und näher am Geschehen zu sein, ziehen Police Constable und "Zauberlehrling" Peter Grant und seine Kollegin Lesley vorübergehend in eine der Wohnungen im Tower ein. Dies ist der vierte Teil der "Rivers of London"-Reihe von Ben Aaronovitch und nachdem mir der vorherige Teil "Ein Wispern unter Baker Street" nicht so zugesagt hatte, lag "Der Böse Ort" doch ziemlich lange auf meinem SUB. Zu Unrecht, wie ich jetzt sagen muss, denn dieser Teil hat mir wieder sehr viel besser gefallen. Was nicht nur an der Geschichte an sich lag, sondern auch am Schreibstil des Autors. Sehr oft musste ich schmunzeln angesichts der Gedankengänge von Peter und seiner Erklärungen in Sachen Magie, aber auch in Sachen typischer Polizeiarbeit. Auch die Dialoge zwischen ihm und Lesley sowie ihrem Chef Nightingale waren wie immer sehr unterhaltsam, genau wie die Beschreibung von Mollys Kochkünsten. Natürlich kamen auch einige der Flussgötter wieder in der Handlung vor, dieses Mal aber eher am Rande. Das Ende war für mich dann doch sehr überraschend und ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht mit Peter, Lesley und dem Gesichtslosen... Wen die Reihe interessiert, dem empfehle ich auf jeden Fall, sie chronologisch zu lesen: 1. Die Flüsse von London 2. Schwarzer Mond über Soho 3. Ein Wispern unter Baker Street 4. Der böse Ort 5. Fingerhutsommer

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    • 13
    Cridilla

    Cridilla

    02. February 2016 um 05:59
  • Nehmt euch in Acht vor Magie

    Der böse Ort
    Bibliomania

    Bibliomania

    30. August 2015 um 21:18

    In diesem Fall ermitteln Peter, Nightingale und Lesley mitten in einem Sozialwohnbau. Eine tote Frau ohne Gesicht, Leichen, die von innen verbrannt sind und alles riecht nach dem Gesichtslosen. Was ist da los? Wo ist er hin? Schaffen sie es dieses Mal, den Gesichtslosen zu verhaften? Wieder ein guter Fall, der dieses Mal auch mit mehr Magie, jedenfalls in meiner Erinnerung, aufwarten konnte. Lustige Sprüche, coole Andeutungen, auf zum nächsten Fall!

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  • Hmmm....

    Der böse Ort
    renalor

    renalor

    22. August 2015 um 20:40

    Leider war der 4. Teil für mich nicht so ansprechend wie die vorigen 3. Sehr langatmig und recht "zäh" konnte ich es nicht erwarten das Buch endlich fertig zu lesen, damit ich mit einem neuen Band beginnen kann. Die Geschichte an sich fängt gut an, verliert sich aber 2/3 des Buches in langatmiges Gedöns...erst die letzten 30 Seiten wird es wirklich spannend und das Buch bekommt den gewohnten "Kick". Eigentlich wollte ich 2 Sterne geben, aber die letzten 30 Seiten sind so gut, dass ich doch 3 geben möchte. Ich hoffe der nächste Teil wird spannender

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