Ben Aaronovitch Die Flüsse von London

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Inhaltsangabe zu „Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch

Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«

Der erste Fall von PC Grant. Interessant und zum Schmunzeln.

— Morag_McAdams
Morag_McAdams

Gute Grundidee, aber einige Längen in der Handlung und ungeklärte Fragen. Der Protagonist hat mich leider oft genervt.

— Azalee
Azalee

Der Auftakt einer hoffentlich wunderbaren neuen Fantasyreihe. Vielelicht ein Harry Potter Nachfolger...? ;)

— EntdeckerMau
EntdeckerMau

Super spannend von der ersten bis zur letzten Seite :)

— Symphonia98
Symphonia98

Humorvoll, ein toller Krimi mit ein bisschen Fantasy, wobei ich mir ein bisschen mehr Zauberei gewünscht hätte...

— Maiximaix
Maiximaix

Wenn man auf britischen, schwarzen Humor steht: genial!

— Lucciola
Lucciola

An interesting spin on urban fantasy. Thanks to the rules and limitations of magic the stakes felt real and believable.

— SunnyReading
SunnyReading

Ein toller, humorvoller Start in eine magische Krimireihe.

— superdutter
superdutter

Mal was anderes!

— MissJaneMarple
MissJaneMarple

Absolute lesenswert! Schwarzer Humor und viel Hokuspokus;-) Manchmal eras langatmig

— 19Coraline82
19Coraline82

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  • Originelle Idee mit viel Luft nach oben

    Die Flüsse von London
    Azalee

    Azalee

    13. September 2017 um 20:08

    KURZMEINUNG: Ben Aaronovitchs Die Flüsse von London ist ein origneller Krimi, der aber einige Schwächen hat. Der Schreibstil war oft zu ausufernd, dann aber wieder humorvoll. Die Handlung zog sich streckenweise zu sehr hin. Die Figuren blieben relativ blass und waren mir nicht immer sympathisch. Ich gebe dem Buch daher 3/5 Sterne. SCHREIBSTIL: Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Peter Grant geschrieben. Der Schreibstil ist durchaus humorvoll. Teils wirkte das etwas zu gewollt humorvoll, aber nicht störend. Was mich gestört hat, waren die vielen Beschreibungen. Da hätten es weniger sein dürfen, denn dadurch hat sich das Buch sehr gezogen. Für den Schreibstil gebe ich 3/5 Sterne. HANDLUNG:Peter Grant, Polizeischüler am Ende der Ausbildung, soll einer Abteilung zugeteilt werden. Er kommt in die Abteilung für Magie. Schließlich hat er bei einem Mordfall einen Geist gesehen. Er muss nicht nur ermitteln, sondern auch seine Zauberkräfte ausbilden. Macht er auch. Manchmal. Aber oft ist er damit beschäftigt, zu überlegen, welche Frau er besser findet. Er hat nämlich gleich zwei Love-Interests. Ab und an schafft er es dann doch einmal, die Ermittlung voranzutreiben (meist in Gesellschaft oder mit Hilfe einer seiner Frauen). Aber bis es zum großen Countdown kommt, zieht sich die Handlung etwas. Dabei ist die Idee originell und das war die Peters Herangehensweise auch. Er untersucht die Magie aus naturwissenschaflticher Sicht, was interessant war. Die Auflösung schließlich war kreativ und ließ die offenen Fäden zusammenlaufen.Ein paar Fragen blieben aber trotzdem offen: Woher hat Peter magische Kräfte? Warum ausgerechnet er? Für die Handlung gebe ich 3/5 Sterne. FIGUREN: Mit Peter Grant kam ich leider nicht wirklich zurecht. Er macht nicht wirklich eine Entwicklung durch und ist am Ende kaum schlauer. Na gut, er kann ein bisschen zaubern. Aber im Prinzip tut er das ganze Buch nichts anderes, als zu überlegen, mit welcher Frau er lieber Sex hätte. Das ist leider die einzige Charaktereigenschaft, die bei mir hängegeblieben ist. Lieber Leslie, seine beste Freundin aus Polizeischultagen? Oder Beverly, Flussgöttin und Verführerin?Beide blieben relativ blass, hatten aber mehr Persönlichkeit als Peter. Leslies bedinungslose Loyalität im Gegensatz zu Beverlys Eigensinn. Auch Nightingale fand ich durchaus gut dargestellt. Für die Figuren gebe ich 2/5 Sterne.

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    • 3
  • Rivers of London

    Die Flüsse von London
    Ginnini

    Ginnini

    10. September 2017 um 13:20

    Originaltitel: Rivers of London Erster Satz: Alles begann an einem kalten Dienstag im Januar, morgens um halb zwei, als Martin Turner, Straßenkünstler und nach eigenen Worten Gigolo in Ausbildung, vor der Säulenvorhalle von St. Paul`s am Covent Garden über eine Leiche stolperte. Der Klappentext hatte mich damals neugierig gemacht. Peter wird vom normalen Police Constable zum Zauberlehrling. Viele mythische Gestalten und Zauberrei. Was soll daran falsch sein. London, ein Polizist, eine Leiche, seltsame Umstände und ein bisschen Zauberrei. Ich liebe die Cover der Reihe. Ich mag die Idee der Stadtkarte und das man tatsächlich Covent Garden in der Lupe sieht. Sehr gefallen hat mir der Humor des Buches. Manche Stellen ließen mich echt schmunzeln oder lachen. Es kann sein das man am Anfang mit den ganzen Charakteren überfordert ist aber diese tauchen in den folgenden Büchern auch immer wieder auf. Ich finde sie auch sehr liebenswert und gut ausgearbeitet sind. Peter ist Lehrling, die Zauber die er lernt sind also „Basiszauber“. Schön ist es, dass Peter also nicht sofort zum übermächtigen Zauberer wird, sondern er doch noch viel Arbeit durch seine Ausbildung als Polizist erledigt, die Magie ist da ein Bonus. Ich mag es sehr, dass Peter das alles auch nicht einfach so hinnimmt, sondern immer wieder versucht seinen eigenen Touch reinzubringen. Übrigens ein Herzchen an Ben Aaronovitch, der gerade auf Twitter immer wieder seinen Wordcount durchgibt und er sich dort auch von seinen Fans aus Deutschland Übersetzungstipps holt. :)

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  • Spezialeinheit Zauberei!

    Die Flüsse von London
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    Inhalt:Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«Meinung:Diese Geschichte ist wirklich witzig und mal was ganz anderes. Ein Constable, der nach der Ausbildung nicht wirklich weiß, welche Abteilung er wählen soll, landet zufällig bei der Zauberei.Der Schreibstil war für mich irgendwie "very british" und ich musste mich erst daran gewöhnen. Was leider gar nicht mein Fall ist, sind die ellenlangen Kapitel. Da ich oft nur kurz Zeit zum Lesen habe, ist es teilweise sehr schwierig für mich der Handlung zu folgen, wenn ich mitten im Kapitel abbrechen muss.Auch hat die Geschichte so einige Längen, da Peter Grant sich in detailgenauen Beschreibungen seines Londons verliert.Alles in allem hat mir das Buch aber ganz gut gefallen und es wird wohl aus dieser Reihe nicht das Letzte bleiben!Fazit:Mal was Neues für mich!

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    • 3
  • By the Rivers of... LONDON!

    Die Flüsse von London
    TheSaint

    TheSaint

    25. August 2017 um 20:51

    London, schräge Handlung und britischer Witz haben mich zu diesem Buch des britischen Autors Ben Aaronovitch geführt, der "Doctor Who"-Fans und Hörern der "Big Finish"-Audiobooks (die seit Jahren sehr erfolgreich tolle "Doctor Who"-Hörspiele sowie von Aaronovitch geschriebene Geschichten der "Who"-Heroine Bernice Summerfield veröffentlichen) schon länger ein Begriff sein dürfte.Der Start der "Flüsse von London"-Serie (bis dato 6 Bücher - im September 2017 erscheint die Novella "The Furthest Station") beginnt für mich etwas beliebig und sehr dem "Harry Potter"-Publikum zugeneigt... Der Charme des Buches entwickelt sich erst allmählich und wird durch den feinen Humor des Autors unterstützt.Die Geschichte des soeben mit seiner Ausbildung fertig gewordenen Constables Peter Grant, der während seiner ersten Mordermittlung mit Erstaunen feststellen muss, dass er ein "zweites Gesicht" besitzt und die altehrwürdige Metropolitan Police eine Unterabteilung für Magie und Übersinnliches führt, welcher er schlußendlich auch Dienst zugeteilt wird, ist angereichert mit originellen und sympathischen Charakteren.Die leicht tumbe Art des Helden, der seiner Lieblingskollegin Lesley May liebes- und sexhungrig erfolglos hinterher hechelt, sowie ein origineller Plot, der auf einem brutalen, populären und traditionsreichen Kasperletheater (welches die Wurzeln in der italienischen Comedia dell'Arte des 16. Jahrhunderts hat) basiert, heben den Erstling der "Flüsse"-Reihe dann doch aus der Masse dieser "Zauberlehrlings/Magie"-Masche heraus.Aaronovitch lässt viel von der Geschichte Londons in seinen Roman fließen und man erfährt, dass nicht nur die Themse durch diese Millionenstadt fließt bzw. floss...Ein weiterer intelligenter Coup des Autors ist, daß er in diese Mordermittlungen dann noch einen familiären Zwist britischer Flussgötter einbaut, die so berühmte Namen wie Themse (der "alte Mann des Flusses"), Brook, Ty(burn) oder Fleet tragen und mit ihrer erotischen Komponente Peter Grant anständig durcheinander bringen.Die Seitenhiebe des Autors auf die Londoner Polizei und das britische Alltagsleben sind wie manche kriminelle Szene und Situation augenzwinkernd und leicht geschrieben.Man freut sich auf Band 2... "Schwarzer Mond über Soho".Eine Buchreihe für Freunde dieser faszinierenden Metropole mit Hang zu Magischem...

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    • 7
  • Sherlock meets Harry

    Die Flüsse von London
    MotteEnna

    MotteEnna

    29. July 2017 um 10:51

    In "Die Flüsse von London" startet der junge Polizist Peter Grant seine Ausbildung in einer ganz besonderen Sonderabteilung des MET, die sich ausschließlich mit Fällen außerhalb des "normalen" Lebens befasst. Eigentlich war geplant, dass er nach seinem zweijährigen Pflichtdienst in Uniform auf den Straßen Londons zum CPU - der Dokumentationsabteilung - wechseln sollte. Einem ganz entspannten, ungefährlichem Schreibtischjob. Doch dieser Plan ist hinfällig, als ihm während seines letzten Diensts ein Geist erscheint, der behauptet Zeuge eines Mordes gewesen zu sein.  Dieser Mord wird auch der erste Fall, den er als Zauberlehrling aufzuklären hat, da sowohl Opfer als auch Täter nicht freiwillig an die Tatorte gekommen sind und auch nicht freiwillig getötet haben. Parallel bekommt Peter Grant noch weitere Aufgaben gestellt, die er zu meistern hat. Zunächst einmal die Grundlagen der Magie zu verstehen und erste Zauber ausführen zu können. Außerdem muss er sich mit einem Paar Vorstadtvampire auseinandersetzen. Aber die größte Herausforderung - neben der Klärung der Mordserie - ist es zwischen den Flußgöttern Mutter Themse und Vater Themse zu vermitteln und eine gewaltsame Auseinandersetzung zu verhindern. Jetzt nachdem ich den ersten Teil gelesen habe freue ich mich schon auf den nächsten. Am Anfang hatte ich auf Grund des Covers die Befürchtung, dass das ganze eher ein Jugendbuch sein könnte und mir der Nervenkitzel ein wenig fehlen könnte. Aber das Buch ist definitiv kein Jugendbuch, allein schon wegen den Grants Gedanken beim Anblick von hübschen Frauen. Aaronovitch gelingt es super die Balance zu treffen zwischen locker/amüsant und brutal/bösartig. Beide Fälle sind wirklich gut strukturiert und bis ins kleinste Detail durchdacht. Sie könnten genauso auch in einem normalen Krimi passieren, aber durch die Magie bekommen sie einen ganz eigenen Charme. Man darf aber auch nicht vergessen, dass eine Story nicht leben kann ohne gute Charaktere. Allen voran besticht natürlich Peter Grant durch seinen intelligente, aber manchmal ein wenig abwesende Art, genauso wie durch seine ganz besonderen Familienverhältnisse, die seine Arbeit in verschiedenen Situationen beeinflussen. Dann Inspector Nightingale und seine Haushälterin Molly, deren Beziehung zueinander weniger durch Worte als durch Handlungen deutlich wird. Und nicht zuletzt die magischen Charaktere, die durch Aaronovitchs Beschreibungen ihrer Erscheinungen für den Leser sofort fassbar werden. Ihr merkt, ich bin begeistert. Eine echte Leseempfehlung für die groß gewordene Potter-Generation, die sich mittlerweile anderen Genre zugewandt haben, aber gerne mal zurückschauen wollen. Viel Spaß beim Schmökern!!  

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  • Was ist das und wieso?

    Die Flüsse von London
    Paulina95

    Paulina95

    12. July 2017 um 22:40

    Die Idee, die vielen positiven Stimmen, das Setting, die Magie, all das hat mich angezogen, so dass ich eigentlich schon fest damit gerechnet habe, dass mir die Geschichte um Police Constable Peter Grant gefallen MUSS (ähnliche Bücher haben mir nämlich bisher sehr zugesagt). So war es hier aber irgendwie nicht. Leider hat mich dieses Buch echt enttäuscht, dabei wollte ich es so gerne mögen. Der Anfang war noch vielversprechend und hat mir Lust auf die weitere Geschichte gemacht, der Humor, die Stadt – LONDON 😍 – und wie sich das Rätsel um die Morde aufgebaut hat, hat mir wirklich gut gefallen, doch nach und nach habe ich das Interesse an der Handlung verloren, die Charaktere wurden mir immer unsympathischer, ich konnte keinen Zugang zu ihnen finden, da sie alle irgendwie teilnahmslos auf mich gewirkt haben, ein Großteil der magischen Vorgänge und Erklärungen blieben mir ein einziges, nicht zufriedenstellendes Mysterium, wie auch die Auflösung des Ganzen – was mich mit am meisten geärgert hat, diese hätte ich mir klarer, nachvollziehbarer und weniger abgehoben gewünscht. Dazu kam, dass sich die Geschichte unendlich gezogen hat und der Handlungsstrang zu den Flussgöttern mich überhaupt nicht fesseln konnte. Das Einzige, was für mich positiv hervorzuheben wäre, war bis zum Schluss die Darstellung der Stadt und der Polizei. Dieser Teil war doch ganz amüsant und interessant und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Die weiteren Bände werde ich mir aus all diesen Gründen wohl nicht mehr zulegen, denn ich muss zugeben, dass ich wirklich froh war, als ich „Die Flüsse von London“ beendet hatte. Wirklich schade, wo ich mir so viel von diesem Buch erhofft habe. 

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  • Interessant und mit viel schwarzem Humor

    Die Flüsse von London
    Lucciola

    Lucciola

    11. July 2017 um 16:13

    Peter Grant hatte eigentlich andere Pläne, doch seine Karriere bei der Metropolitan Police steht auf wackligen Beinen. Statt zur Kriminalabteilung zu kommen soll er zur CPU - der Abteilung, die für all den Papierkram verantwortlich ist! Das gefällt Peter so gar nicht, vor allem da seine Freundin und Kollegin Lesley zur Mordkommission geschickt wird. Doch dann begegnet er einem Geist - und anstatt dass er für verrückt erklärt wird, stellt ihn Inspector Nightingale prompt als Lehrling ein. Aber nicht irgendein Lehrling, nein! Als Zauberlehrling! Und ab da nimmt alles seinen Lauf. Sie haben eine Leiche ohne Kopf, einen Familienvater, der plötzlich durchdreht, eine Familie aus Vampiren und Mama Themse und Papa Themse, die sich gegenseitig nicht ausstehen können und um einen Fluss kämpfen... Die Geschichte ist komplex und kompliziert und auch etwas verwirrend, aber einfach gut. Der Schreibstil von Ben Aaronovitch ist einzigartig und sehr detailliert. Ich war leider, leider noch nie in London, aber ich glaube es ist toll, wenn man die Orte wiedererkennt, an denen man selbst schon war! Der Autor beschreibt alle Orte sehr genau und man merkt einfach, dass er selbst dort aufgewachsen ist. Anfangs muss man sich erst an diesen Schreibstil gewöhnen, denn es wirkt etwas langatmig und - naja, einfach besonders. Nach einer Weile gewöhnt man sich jedoch daran und findet diese Art und Weise des Schreibens sogar als sehr gut und schlicht passend. Man hat das Gefühl, wirklich dabei zu sein und durch die detaillierte Beschreibung läuft die Story wie ein Film im eigenen Kopf ab. Sehr gelungen!„Feldausrüstung für Gespensterjäger: warme Jacke; Thermounterwösche (extrem wichtig); Thermosflache; Geduld; Gespenst."S. 37Die gesamte Geschichte wird aus Sicht von Peter Grant geschildert, der einen mitnimmt in ein London, das etwas magischer ist, als wir immer dachten. Und da er selbst diese Magie erst kennenlernt, lernen auch wir sie Stück für Stück kennen und merken am Schluss, dass doch irgendwie alles anders ist.Die Geschichte ist alles andere als stereotyp, die Charaktere sind es ebenfalls nicht,e ebensowenig wie der Schreibstil. Also alles in allem ein besonderes Buch. Der Protagonist Peter ist glaubhaft und authentisch, er macht Fehler, ist manchmal zu übermütig und hat einen genialen schwarzen Humor. Ich liebe britischen, schwarzen Humor! Und davon gibt es hier genügend! Insgesamt ist das Buch an vielen Stellen sehr amüsant und konnte mich oft zum Lachen bringen, in anderen Situationen geht es dann spannend und mysteriös zu. Eine gelungene Abwechslung! „Also gibt es wirklich Magie", sagte ich. "Und Sie sind ... was denn nun?" "Ein Zauberer." "Wie Harry Potter!" Nightingale seufzte. "Nein, nicht wie Harry Potter." "Wieso nicht?" "Ich bin schließlich keine fiktive Romanfigur", antwortete er.S. 59Alle Charaktere sind detailliert beschrieben und haben ihre Ecken und Kanten, das macht sie sehr realistisch und glaubwürdig. Auch die magischen - und zugegeben häufig etwas skurrilen - Wesen sind gut beschrieben. Ganz wichtig bei diesem Buch ist es jedoch, gut aufzupassen! Es ist keine Story, die man so nebenbei lesen sollte, denn dann verpasst man viele kleine Details, die aber elementar zur Aufklärung sind! Alle Puzzleteile gehören irgendwie zueinander und wenn man eines vergisst, dann ergibt die Story keinen Sinn mehr. Also immer gut aufpassen und mitdenken, denn Die Flüsse von London ist kein Buch zum abschalten und simplen genießen. Viele Fragen bleiben auch am Ende des Buches offen, ich hätte mir zum Beispiel mehr Informationen zu Molly gewünscht und an manchen Stellen war ich mir dann auch nicht ganz sicher, ob ich das alles jetzt richtig verstanden habe... Aber da es mehrere Bände rund um Peter Grant gibt, könnte es ja sein, dass all diese Fragen dort geklärt werden. FazitEine interessante und spannende Geschichte, die mit detaillierten Beschreibungen und viel schwarzem Humor aufwarten kann. Wichtig ist es jedoch, immer gut aufzupassen, um die ganzen Details zu bemerken, die man später braucht, um die Story zu verstehen. Ich bin gespannt, wie es mit Peter Grant weitergeht und werde sicher auch die anderen Bücher lesen. 

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  • Peter Grant der Zauberlehrling

    Die Flüsse von London
    _Sahara_

    _Sahara_

    30. June 2017 um 19:13

    Inhalt:Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.Meinung:Das Buch fängt so gut an, dass man sich berechtigte Hoffnungen auf ein fantastisches Lesevergnügen macht. Doch leider ändert sich das im Verlauf der Geschichte. Ich hatte zwischendurch immer wieder Probleme der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil war teilweise verwirrend, ich hatte das Gefühl etwas überlesen zu haben. Auch die vielen Personen und deren Bedeutung im Buch haben mich etwas überfordert. Da hätte ich mir ein kleines Glossar gewünscht.Der Humor kam mir sehr entgegen und bringt definitiv einen großen Pluspunkt. Vor allem die Auftritte von Molly fand ich immer wieder amüsant.Die Lösung der Mordfälle war wie ich fand recht unspektakulär, ich hatte da mit ein wenig mehr Dramatik gerechnet. Aber es passt zum Stil des Buches.Ich hoffe für den nächsten Teil auf eine Steigerung, vor allem was den Schreibstil betrifft. Die Idee gefällt mir nämlich richtig gut und die Bücher haben das Potential zu Lieblingsbüchern zu werden.Fazit:Ein etwas holpriger Start der Peter-Grant Reihe. Doch die Idee überzeugt mich und somit kann ich auch eine Empfehlung aussprechen.©_Sahara_

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    • 7
  • It's magic

    Die Flüsse von London
    Amilyn

    Amilyn

    21. June 2017 um 17:07

    Als junger Police Constable in London hat man oft die unliebsamen Aufgaben am Hals, z. B. rumstehen und aufpassen, dass keiner in den Tatort reinläuft. Und so steht auch Peter Grant eines Tages herum und passt auf, dass niemand den Schauplatz eines Mordes verunreinigt, als ihn ein waschechter Geist darauf hinweist, alles ganz genau beobachtet zu haben. Und plötzlich findet sich Peter nicht nur zwischen Vampiren, Göttern und Geistern wieder, sondern wird auch noch Zauberlehrling bei einem seiner Vorgesetzten.Über Die Flüsse von London gibt es unterschiedliche Meinungen, von sehr gut bis sehr schlecht, und ich kann sie allesamt verstehen. Oft verzettelt Ben Aaronovich sich in zu vielen Erklärungen und gerät regelrecht in Infodump, d. h. in langweiligen und teilweise unnötigen Information über alles mögliche. Dabei lernt man hier viel über die Polizeiarbeit, irgendwelche Gebäude, Flüsse, London an sich und diverse paranormale Theorien. Ob das alles nötig ist oder ob es sich dabei streng genommen nur um Seitenfüller handelt, sei mal dahingestellt. Es ist jedoch immer gut und humorvoll geschrieben und lässt sich daher auch flüssig lesen.Problematisch wird es immer dann, wenn nach einer langen Erklärung über irgend etwas die Handlung weitergeht und man bis dahin ein bisschen den Faden verloren hat.Apropos Faden: was die namensgebende Handlung um die Flüsse von London angeht, habe ich den Sinn nicht so richtig verstanden, denn diese Handlung hat mit dem eigentlichen Fall, der im Buch behandelt wird, nichts zu tun. Jedenfalls habe ich den Zusammenhang bis zum Schluss nicht gefunden, auch, wenn ich bis zuletzt drauf gehofft habe. Der englische Titel heißt ebenfalls Rivers of London, also hat auch kein schlauer Übersetzer den Leser quasi auf eine falsche Fährte gelockt. Immerhin durfte der Fluss-Handlungsstrang auch mal Hinweise zum Haupt-Handlungsstrang geben. Ein großer Pluspunkt des Buches (und deswegen hat es auch noch gerade so den vierten Stern von mir erhalten) ist der hervorragende Schreibstil und der Humor, der genau meiner war: konstant, sarkastisch, aber nie albern. Aber auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, allen voran Peter Grant und eine der "Fluss-Charaktere" Beverly: so stellt man sich eine waschechte Londoner Göre aus der Unterschicht vor. Herrlich. Ganz zu schweigen von den anderen liebenswerten "Personen" wie die mysteriöse Haushälterin Molly, Peters Kollegin Lesley oder der kurzerhand zum Polizeihund rekrutierte Köter Toby, die alle toll ausgearbeitet waren.Fazit: Die Flüsse von London hat durchaus einige Schwächen, doch der tolle Humor, der Schreibstil und die Charaktere machen einiges wett. Als Reihenauftakt ist der große Infodump-Anteil sicher kein geschickter Schachzug, um eine sehr große Leserschaft zum Kauf der restlichen Bücher zu bewegen, trotzdem werde ich hier sicherlich weiterlesen. Aufgrund des konsequent durchgezogenen Humors hat die Geschichte bei mir gerade noch so die Kurve gekriegt und außerdem 4****. 

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  • Zäher Fluss

    Die Flüsse von London
    Mondspektrum

    Mondspektrum

    13. June 2017 um 21:20

    Inhalt: Der junge Londoner Constable Peter Grant soll in einem grausamen Mordfall unterstützend mitwirken. Als eine geisterhafte Gestalt aus dem Schatten hervortritt, um ihm Hinweise auf den Täter zu geben, glaubt er zunächst an eine Sinnestäuschung. Auch Chief Inspector Thomas Nightingale entgehen Peters magische Fähigkeiten nicht. Selbst ein Meister der Magie, stellt er Peters Fähigkeiten auf die Probe, bevor er ihn unter seine Fittiche nimmt, um ihn entsprechend auszubilden. Von da an stolpert Peter geradezu von einer skurrilen Situation in die nächste hinein. Die Leseprobe fand ich sehr überzeugend – aber eben nur diese. Leider hielt der Plot nicht, was der Leseeinstieg versprach. Habe das Buch daher nach einem Drittel bereits abgebrochen. Die so flott beginnende Story verzettelte sich zusehends, der pfiffige Humor erging sich in langatmigen Erzählungen und Phrasen, die dem Plot das Tempo nahmen. Schade. Hatte mir mehr von dem Buch versprochen.

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  • Peter Grant wird Zauberschüler, oder so.

    Die Flüsse von London
    Anneja

    Anneja

    06. June 2017 um 12:15

    Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl mit zu vielen Erwartungen heran gegangen zu sein. Ich hatte viel gutes über die Serie gelesen und freute mich darauf sie endlich lesen zu können. Die Kurzbeschreibung sagte mir sehr zu und als ich endlich los legte, fiel, innerhalb von ein paar Seiten, meine Euphorie förmlich in den Keller. Ich sagte mir immer wieder "das wird noch", doch nach 260 Seiten gab ich auf. Ich musste mich förmlich zwingen zu lesen, was nicht Sinn der Sache ist.Viele kennen bereits die Geschichte um Peter Grant, da die Serie mittlerweile ihren 6. Band bekommen hat, der dieses Jahr veröffentlicht wurde.Peter Grant ist Constable in London und wird eines Tages zu einem grauenhaften Mord gerufen. Doch anstatt Zeugen findet er einen Geist der ihm vom Tathergang erzählt. Nach diesem Treffen ist nichts mehr so wie es war, den Peter wird dazu auserkoren Zauberlehrling zu werden und das als erster seit 50 Jahren. Ab jetzt muss er nicht nur Zaubersprüche üben, sondern auch Sprachen lernen. Dabei trifft er Wesen die er sich nicht einmal vorstellen konnte. Vorrang haben allerdings die Morde, die immer mehr zu nehmen. Peter´s erster großer Fall.Was sich so spannend anhört, war in der Praxis leider sehr langatmig und absolut uninteressant.Gerade die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie waren flach und absolut uninteressant. Wieso und weshalb Peter überhaupt Constable werden wollte blieb mir ein Rätsel, da er statt aufmerksam zu sein lieber seinen Träumereien nachgeht. Lesley, Peter´s Kollegin war für mich fast unsichtbar, da sie irgendwie nicht so richtig in die ganze Geschichte passen wollte. Jedoch zeigte sie mehr Einsatz als Peter, weshalb ich mir ehr gewünscht hätte das man sie zur Zauberschülerin gemacht hätte. Thomas Nightingale war da schon vielversprechender, allerdings wurde ich einfach nicht warm mit ihm. Dies traf eigentlich auf alle Charaktere zu.Wer London kennt wird mit dem Buch seine wahre Freude haben, für alle anderen heißt es Wissen einzusaugen, das man nicht bei sich behalten kann. Denn die Informationen über Flüsse, Stadtteile und Brücken waren ausschweifend und doch einfach zuviel. Ich wusste manchmal überhaupt nicht wo ich mich befand. Hier hätte ich wahrscheinlich immer eine Google Maps Karte neben mir gebraucht.Auch die Schreibweise sprach mich nicht an. Teilweise wurden Sachen bis ins unendliche beschrieben, obwohl es auch einfacher gegangen wäre. Von Spannung und Humor bemerkte ich während der ganzen Geschichte kaum etwas und das obwohl man mich schnell zum Lächeln bekommt.Diese Geschichte mit Harry Potter gleich zu setzen finde ich übrigens sehr gewagt. Selbst wenn Harry Potter Constable geworden wäre, so er hätte er eine bessere Umsetzung verdient.Die Cover der ganzen Serie fand und finde ich noch immer sehr gut erstellt, da aber der Inhalt nicht nach meinem Geschmack war, werde ich es bei diesem Band belassen. Sehr schade.

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    • 3
  • Die Flüsse von London

    Die Flüsse von London
    Shiro_91

    Shiro_91

    25. May 2017 um 14:45

    Skurril, humorvoll und mit der gewissen Spur von Mystik so kann man den ersten Band die Flüsse von London beschreiben. Nicht nur, dass der Schauplatz perfekt gewählt wurde, denn nichts ist geheimnisvoller als London und wo passen Geister besser hin als dort? Neblige Gassen und Regen verhangenes Wetter, eine perfekte Umgebung also um einen Kriminalfall zu lösen. Aber auch die Handlung an sich ist spannend und fesselnd, genug um den Leser an den Seiten kleben zu lassen. Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl an Figuren, die facettenreich und eigenständig sind. Allen voran die Hauptfigur Peter Grant, der zunächst nicht wirklich begreifen kann wo er da eigentlich hineingeraten ist. Trotzdem und weil er ein wunderbaren trockenen Humor besitzt, hat er mir als Protagonist gefallen und konnte mich sehr unterhalten. Ich mag solche Bücher in denen verschiedenes aufeinander trifft, in diesem Fall wären es spannende Kriminalfälle, gepaart mit viel Humor und Sarkasmus. Komplex und verständlich wenn man genau aufpasst und sich nicht ablenken lässt. Im allgemeinen ein toller Auftakt zu einer magischen und abenteuerreichen Reise, in der nicht nur der Hauptcharakter einiges über Magie und die damit verbundenen Vorteile und Nachteile sondern auch der Leser. Weiterhin kann man sagen, das der Schreibstil des Autors genau passend ist und man sich locker durch die Stroryline lesen kann, ohne das es langweilig wird. Zudem passiert so viel auf einmal, das es unmöglich ist hier nicht in einem riesen Spoiler zu enden.

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  • Ein guter Einstieg :)!

    Die Flüsse von London
    Buecherwunderland

    Buecherwunderland

    23. May 2017 um 16:08

    3,5 SterneVorneweg: Dieses Cover 💜. Die Cover der ganzen Reihe sind wunderschön und wären sie nicht so toll, weiß ich nicht, ob ich diese Reihe jemals begonnen hätte. Den ersten Band der Reihe habe ich jetzt in einer Leserunde gelesen 🙌. Meine Erwartungen waren nicht sonderlich hoch, was sich durchaus als Vorteil erwiesen hat. Meine Meinung:Peter hat mir als Protagonist recht gut gefallen, auch wenn ich manche seiner Reaktionen nicht nachvollziehen konnte. Er ist gerade erst Constable geworden und muss sich gleich mit etwas auseinandersetzen, was er nie erwartet hätte: Magie. Nightingale fand ich einfach genial. Er ist so... britisch und hat einen sehr trockenen Humor, wodurch er mich häufig zum Lachen/Schmunzeln gebracht hat. Die Handlung plätschert die meiste Zeit vor sich hin. Es gibt sehr viele, ausführliche Wegbeschreibungen und viele geschichtliche Informationen rund um London. Teilweise ist mir das etwas zu viel geworden. Kurz vor dem Ende nimmt die Handlung ordentlich an Fahrt auf und zwar so schnell, dass ich erst mal ziemlich verwirrt war und das Gefühl hatte nicht mehr mitzukommen. Das Ende selbst fand ich hingegen etwas kurz und es war auch nicht so spannend, wie die Szenen davor. Trotzdem hat mir das Buch recht gut gefallen, denn der Autor geht z.B auch auf die kleinen Dinge ein, wie die Auswirkungen von Magie. Was ich überhaupt nicht verstehen kann sind die Vergleiche mit Harry Potter. Es ist etwas ganz anderes und wenn ich diese Reihe wirklich mit Harry Potter vergleichen würde, würde das Buch vermutlich ziemlich schlecht abschneiden. 

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  • Tolle Geschichte mit kleinen Längen

    Die Flüsse von London
    Lilli33

    Lilli33

    23. May 2017 um 12:24

    Taschenbuch: 480 SeitenVerlag: dtv Verlagsgesellschaft; Auflage: 2012 (1. Januar 2012)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3423213417Originaltitel: Rivers of LondonPreis: 9,95€auch als E-Book und als Hörbuch erhältlichTolle Geschichte mit kleinen LängenInhalt:Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Polizisten abgeschlossen - nicht gerade als Bester. Da wird er in eine ganz spezielle Abteilung versetzt, die bisher nur aus einem Mann besteht, dem Zauberer Thomas Nightingale. Zusammen gehen die beiden übernatürlichen Verbrechen nach.Meine Meinung:Der Einstieg in dieses Buch fiel mir etwas schwer. Es passiert zuerst nicht so wahnsinnig viel. Stattdessen lernt man Peter, seine Kollegin Lesley, Nightingale und andere Figuren kennen. Erst als die Magie langsam Formen annimmt und Peter immer weiter in diese Materie eintaucht und Zauberlehrling wird, wird es interessanter. Nun sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wir bekommen es mit Geistern, Besessenheit und Wiedergängern zu tun. Außerdem spielen der Gott der Themse und die entsprechende Göttin sowie deren Kinder - sprich Nebenflüsse - eine große Rolle. Die Handlung ist recht komplex und eins greift ins andere. Erzählt wird aus der Perspektive von Peter Grant in der Ich-Form. Das fand ich sehr gelungen, da man sich so gut in diesen außergewöhnlich begabten Polizisten hineinversetzen kann. Den Schreibstil fand ich nicht besonders fesselnd, aber auch nicht langweilig. Einiges hätte man sicher etwas verkürzt erzählen können. Aber es gibt auch sehr viele humorvolle Stellen, wo man einfach grinsen muss. Dabei steckt hinter allem ein Kriminalfall, der nach Aufklärung ruft. Ben Aaronovitch hat unter anderem Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie „Doctor Who“ verfasst, deren Fans von der Peter Grant-Reihe sicher begeistert sein werden.Die Reihe:1. Die Flüsse von London2. Schwarzer Mond über Soho3. Ein Wispern unter Baker Street4. Der böse Ort5. Fingerhut-Sommer6. Der Galgen von Tyburn★★★★☆

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  • Buchverlosung zu "Der Galgen von Tyburn" von Ben Aaronovitch

    Der Galgen von Tyburn
    dtv_Verlag

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    Endlich: Der sechste Fall für Peter Grant!In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant- ein verschollenes altes Buch wiederfinden- einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären- versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben- vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden - sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.Ihr habt die Chance, eins von 15 Büchern zu gewinnen! Um teilzunehmen, verratet uns bitte zwei Dinge: Wem ist das Buch gewidmet und warum möchtet ihr es gerne lesen? Kleiner Tipp: die Leseprobe kann sehr hilfreich sein :-)Viel Glück!

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