Ben Aaronovitch Die Flüsse von London

(1.382)

Lovelybooks Bewertung

  • 1145 Bibliotheken
  • 33 Follower
  • 72 Leser
  • 193 Rezensionen
(435)
(499)
(326)
(87)
(35)

Inhaltsangabe zu „Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch

Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«

Humorvoll, ein toller Krimi mit ein bisschen Fantasy, wobei ich mir ein bisschen mehr Zauberei gewünscht hätte...

— Maiximaix
Maiximaix

Wenn man auf britischen, schwarzen Humor steht: genial!

— Lucciola
Lucciola

An interesting spin on urban fantasy. Thanks to the rules and limitations of magic the stakes felt real and believable.

— SunnyReading
SunnyReading

Ein toller, humorvoller Start in eine magische Krimireihe.

— superdutter
superdutter

Mal was anderes!

— MissJaneMarple
MissJaneMarple

Absolute lesenswert! Schwarzer Humor und viel Hokuspokus;-) Manchmal eras langatmig

— 19Coraline82
19Coraline82

Oft recht verwirrend, was den Fall und die Nebenhandlungen angeht und sehr erklärend, dafür mit tollem Humor, Charakteren und Schreibstil

— Amilyn
Amilyn

Leider abgebrochen -bin überhaupt nicht in die Story reingekommen. Eigentlich mag ich ja solche Bücher und hatte mich sehr darauf gefreut ..

— Mrslaw
Mrslaw

Buch nach einem Drittel abgebrochen. Irgendwann verpuffte der gut begonnene Humor zwischen langatmigen Erklärungen. Schade.

— Mondspektrum
Mondspektrum

Es ist unterhaltsam, mit dem typisch britischen Humor geschrieben und für ein kurzweiliges Leseerlebnis interessant.

— Sylvio_Konietzko
Sylvio_Konietzko

Stöbern in Fantasy

Secrets - Das Geheimnis der Feentochter

Einfach atemberaubend schön! Beste Feengeschichte, die ich je gelesen haben!

Lilith-die-Buecherhexe

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Weder brutal noch düster, vielmehr eine Grundlage für den hoffentlich besseren 2. Band.

missNaseweis

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

4,5 Sterne. Ich hatte keine Ahnung Wer Wer ist und dadurch war es sehr spannend.

weinlachgummi

Die unsichtbare Bibliothek

Wenn man den Anfang übersteht, ein gutes Buch.

Samtamtucker

Schwert & Flamme

Ein atemberaubendes Finale, das man nicht aus der Hand legen kann.

MoonlightBN

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

http://aliswerk.blogspot.de/2017/07/die-dreizehnte-fee-entschlafen-rezension.html

Lubig2

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Was ist das und wieso?

    Die Flüsse von London
    Paulina95

    Paulina95

    12. July 2017 um 22:40

    Die Idee, die vielen positiven Stimmen, das Setting, die Magie, all das hat mich angezogen, so dass ich eigentlich schon fest damit gerechnet habe, dass mir die Geschichte um Police Constable Peter Grant gefallen MUSS (ähnliche Bücher haben mir nämlich bisher sehr zugesagt). So war es hier aber irgendwie nicht. Leider hat mich dieses Buch echt enttäuscht, dabei wollte ich es so gerne mögen. Der Anfang war noch vielversprechend und hat mir Lust auf die weitere Geschichte gemacht, der Humor, die Stadt – LONDON 😍 – und wie sich das Rätsel um die Morde aufgebaut hat, hat mir wirklich gut gefallen, doch nach und nach habe ich das Interesse an der Handlung verloren, die Charaktere wurden mir immer unsympathischer, ich konnte keinen Zugang zu ihnen finden, da sie alle irgendwie teilnahmslos auf mich gewirkt haben, ein Großteil der magischen Vorgänge und Erklärungen blieben mir ein einziges, nicht zufriedenstellendes Mysterium, wie auch die Auflösung des Ganzen – was mich mit am meisten geärgert hat, diese hätte ich mir klarer, nachvollziehbarer und weniger abgehoben gewünscht. Dazu kam, dass sich die Geschichte unendlich gezogen hat und der Handlungsstrang zu den Flussgöttern mich überhaupt nicht fesseln konnte. Das Einzige, was für mich positiv hervorzuheben wäre, war bis zum Schluss die Darstellung der Stadt und der Polizei. Dieser Teil war doch ganz amüsant und interessant und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Die weiteren Bände werde ich mir aus all diesen Gründen wohl nicht mehr zulegen, denn ich muss zugeben, dass ich wirklich froh war, als ich „Die Flüsse von London“ beendet hatte. Wirklich schade, wo ich mir so viel von diesem Buch erhofft habe. 

    Mehr
  • Interessant und mit viel schwarzem Humor

    Die Flüsse von London
    Lucciola

    Lucciola

    11. July 2017 um 16:13

    Peter Grant hatte eigentlich andere Pläne, doch seine Karriere bei der Metropolitan Police steht auf wackligen Beinen. Statt zur Kriminalabteilung zu kommen soll er zur CPU - der Abteilung, die für all den Papierkram verantwortlich ist! Das gefällt Peter so gar nicht, vor allem da seine Freundin und Kollegin Lesley zur Mordkommission geschickt wird. Doch dann begegnet er einem Geist - und anstatt dass er für verrückt erklärt wird, stellt ihn Inspector Nightingale prompt als Lehrling ein. Aber nicht irgendein Lehrling, nein! Als Zauberlehrling! Und ab da nimmt alles seinen Lauf. Sie haben eine Leiche ohne Kopf, einen Familienvater, der plötzlich durchdreht, eine Familie aus Vampiren und Mama Themse und Papa Themse, die sich gegenseitig nicht ausstehen können und um einen Fluss kämpfen... Die Geschichte ist komplex und kompliziert und auch etwas verwirrend, aber einfach gut. Der Schreibstil von Ben Aaronovitch ist einzigartig und sehr detailliert. Ich war leider, leider noch nie in London, aber ich glaube es ist toll, wenn man die Orte wiedererkennt, an denen man selbst schon war! Der Autor beschreibt alle Orte sehr genau und man merkt einfach, dass er selbst dort aufgewachsen ist. Anfangs muss man sich erst an diesen Schreibstil gewöhnen, denn es wirkt etwas langatmig und - naja, einfach besonders. Nach einer Weile gewöhnt man sich jedoch daran und findet diese Art und Weise des Schreibens sogar als sehr gut und schlicht passend. Man hat das Gefühl, wirklich dabei zu sein und durch die detaillierte Beschreibung läuft die Story wie ein Film im eigenen Kopf ab. Sehr gelungen!„Feldausrüstung für Gespensterjäger: warme Jacke; Thermounterwösche (extrem wichtig); Thermosflache; Geduld; Gespenst."S. 37Die gesamte Geschichte wird aus Sicht von Peter Grant geschildert, der einen mitnimmt in ein London, das etwas magischer ist, als wir immer dachten. Und da er selbst diese Magie erst kennenlernt, lernen auch wir sie Stück für Stück kennen und merken am Schluss, dass doch irgendwie alles anders ist.Die Geschichte ist alles andere als stereotyp, die Charaktere sind es ebenfalls nicht,e ebensowenig wie der Schreibstil. Also alles in allem ein besonderes Buch. Der Protagonist Peter ist glaubhaft und authentisch, er macht Fehler, ist manchmal zu übermütig und hat einen genialen schwarzen Humor. Ich liebe britischen, schwarzen Humor! Und davon gibt es hier genügend! Insgesamt ist das Buch an vielen Stellen sehr amüsant und konnte mich oft zum Lachen bringen, in anderen Situationen geht es dann spannend und mysteriös zu. Eine gelungene Abwechslung! „Also gibt es wirklich Magie", sagte ich. "Und Sie sind ... was denn nun?" "Ein Zauberer." "Wie Harry Potter!" Nightingale seufzte. "Nein, nicht wie Harry Potter." "Wieso nicht?" "Ich bin schließlich keine fiktive Romanfigur", antwortete er.S. 59Alle Charaktere sind detailliert beschrieben und haben ihre Ecken und Kanten, das macht sie sehr realistisch und glaubwürdig. Auch die magischen - und zugegeben häufig etwas skurrilen - Wesen sind gut beschrieben. Ganz wichtig bei diesem Buch ist es jedoch, gut aufzupassen! Es ist keine Story, die man so nebenbei lesen sollte, denn dann verpasst man viele kleine Details, die aber elementar zur Aufklärung sind! Alle Puzzleteile gehören irgendwie zueinander und wenn man eines vergisst, dann ergibt die Story keinen Sinn mehr. Also immer gut aufpassen und mitdenken, denn Die Flüsse von London ist kein Buch zum abschalten und simplen genießen. Viele Fragen bleiben auch am Ende des Buches offen, ich hätte mir zum Beispiel mehr Informationen zu Molly gewünscht und an manchen Stellen war ich mir dann auch nicht ganz sicher, ob ich das alles jetzt richtig verstanden habe... Aber da es mehrere Bände rund um Peter Grant gibt, könnte es ja sein, dass all diese Fragen dort geklärt werden. FazitEine interessante und spannende Geschichte, die mit detaillierten Beschreibungen und viel schwarzem Humor aufwarten kann. Wichtig ist es jedoch, immer gut aufzupassen, um die ganzen Details zu bemerken, die man später braucht, um die Story zu verstehen. Ich bin gespannt, wie es mit Peter Grant weitergeht und werde sicher auch die anderen Bücher lesen. 

    Mehr
  • Peter Grant der Zauberlehrling

    Die Flüsse von London
    _Sahara_

    _Sahara_

    30. June 2017 um 19:13

    Inhalt:Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.Meinung:Das Buch fängt so gut an, dass man sich berechtigte Hoffnungen auf ein fantastisches Lesevergnügen macht. Doch leider ändert sich das im Verlauf der Geschichte. Ich hatte zwischendurch immer wieder Probleme der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil war teilweise verwirrend, ich hatte das Gefühl etwas überlesen zu haben. Auch die vielen Personen und deren Bedeutung im Buch haben mich etwas überfordert. Da hätte ich mir ein kleines Glossar gewünscht.Der Humor kam mir sehr entgegen und bringt definitiv einen großen Pluspunkt. Vor allem die Auftritte von Molly fand ich immer wieder amüsant.Die Lösung der Mordfälle war wie ich fand recht unspektakulär, ich hatte da mit ein wenig mehr Dramatik gerechnet. Aber es passt zum Stil des Buches.Ich hoffe für den nächsten Teil auf eine Steigerung, vor allem was den Schreibstil betrifft. Die Idee gefällt mir nämlich richtig gut und die Bücher haben das Potential zu Lieblingsbüchern zu werden.Fazit:Ein etwas holpriger Start der Peter-Grant Reihe. Doch die Idee überzeugt mich und somit kann ich auch eine Empfehlung aussprechen.©_Sahara_

    Mehr
    • 7
  • Spezialeinheit Zauberei!

    Die Flüsse von London
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    27. June 2017 um 21:13

    Inhalt:Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«Meinung:Diese Geschichte ist wirklich witzig und mal was ganz anderes. Ein Constable, der nach der Ausbildung nicht wirklich weiß, welche Abteilung er wählen soll, landet zufällig bei der Zauberei.Der Schreibstil war für mich irgendwie "very british" und ich musste mich erst daran gewöhnen. Was leider gar nicht mein Fall ist, sind die ellenlangen Kapitel. Da ich oft nur kurz Zeit zum Lesen habe, ist es teilweise sehr schwierig für mich der Handlung zu folgen, wenn ich mitten im Kapitel abbrechen muss.Auch hat die Geschichte so einige Längen, da Peter Grant sich in detailgenauen Beschreibungen seines Londons verliert.Alles in allem hat mir das Buch aber ganz gut gefallen und es wird wohl aus dieser Reihe nicht das Letzte bleiben!Fazit:Mal was Neues für mich!

    Mehr
    • 2
  • It's magic

    Die Flüsse von London
    Amilyn

    Amilyn

    21. June 2017 um 17:07

    Als junger Police Constable in London hat man oft die unliebsamen Aufgaben am Hals, z. B. rumstehen und aufpassen, dass keiner in den Tatort reinläuft. Und so steht auch Peter Grant eines Tages herum und passt auf, dass niemand den Schauplatz eines Mordes verunreinigt, als ihn ein waschechter Geist darauf hinweist, alles ganz genau beobachtet zu haben. Und plötzlich findet sich Peter nicht nur zwischen Vampiren, Göttern und Geistern wieder, sondern wird auch noch Zauberlehrling bei einem seiner Vorgesetzten.Über Die Flüsse von London gibt es unterschiedliche Meinungen, von sehr gut bis sehr schlecht, und ich kann sie allesamt verstehen. Oft verzettelt Ben Aaronovich sich in zu vielen Erklärungen und gerät regelrecht in Infodump, d. h. in langweiligen und teilweise unnötigen Information über alles mögliche. Dabei lernt man hier viel über die Polizeiarbeit, irgendwelche Gebäude, Flüsse, London an sich und diverse paranormale Theorien. Ob das alles nötig ist oder ob es sich dabei streng genommen nur um Seitenfüller handelt, sei mal dahingestellt. Es ist jedoch immer gut und humorvoll geschrieben und lässt sich daher auch flüssig lesen.Problematisch wird es immer dann, wenn nach einer langen Erklärung über irgend etwas die Handlung weitergeht und man bis dahin ein bisschen den Faden verloren hat.Apropos Faden: was die namensgebende Handlung um die Flüsse von London angeht, habe ich den Sinn nicht so richtig verstanden, denn diese Handlung hat mit dem eigentlichen Fall, der im Buch behandelt wird, nichts zu tun. Jedenfalls habe ich den Zusammenhang bis zum Schluss nicht gefunden, auch, wenn ich bis zuletzt drauf gehofft habe. Der englische Titel heißt ebenfalls Rivers of London, also hat auch kein schlauer Übersetzer den Leser quasi auf eine falsche Fährte gelockt. Immerhin durfte der Fluss-Handlungsstrang auch mal Hinweise zum Haupt-Handlungsstrang geben. Ein großer Pluspunkt des Buches (und deswegen hat es auch noch gerade so den vierten Stern von mir erhalten) ist der hervorragende Schreibstil und der Humor, der genau meiner war: konstant, sarkastisch, aber nie albern. Aber auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, allen voran Peter Grant und eine der "Fluss-Charaktere" Beverly: so stellt man sich eine waschechte Londoner Göre aus der Unterschicht vor. Herrlich. Ganz zu schweigen von den anderen liebenswerten "Personen" wie die mysteriöse Haushälterin Molly, Peters Kollegin Lesley oder der kurzerhand zum Polizeihund rekrutierte Köter Toby, die alle toll ausgearbeitet waren.Fazit: Die Flüsse von London hat durchaus einige Schwächen, doch der tolle Humor, der Schreibstil und die Charaktere machen einiges wett. Als Reihenauftakt ist der große Infodump-Anteil sicher kein geschickter Schachzug, um eine sehr große Leserschaft zum Kauf der restlichen Bücher zu bewegen, trotzdem werde ich hier sicherlich weiterlesen. Aufgrund des konsequent durchgezogenen Humors hat die Geschichte bei mir gerade noch so die Kurve gekriegt und außerdem 4****. 

    Mehr
  • Zäher Fluss

    Die Flüsse von London
    Mondspektrum

    Mondspektrum

    13. June 2017 um 21:20

    Inhalt: Der junge Londoner Constable Peter Grant soll in einem grausamen Mordfall unterstützend mitwirken. Als eine geisterhafte Gestalt aus dem Schatten hervortritt, um ihm Hinweise auf den Täter zu geben, glaubt er zunächst an eine Sinnestäuschung. Auch Chief Inspector Thomas Nightingale entgehen Peters magische Fähigkeiten nicht. Selbst ein Meister der Magie, stellt er Peters Fähigkeiten auf die Probe, bevor er ihn unter seine Fittiche nimmt, um ihn entsprechend auszubilden. Von da an stolpert Peter geradezu von einer skurrilen Situation in die nächste hinein. Die Leseprobe fand ich sehr überzeugend – aber eben nur diese. Leider hielt der Plot nicht, was der Leseeinstieg versprach. Habe das Buch daher nach einem Drittel bereits abgebrochen. Die so flott beginnende Story verzettelte sich zusehends, der pfiffige Humor erging sich in langatmigen Erzählungen und Phrasen, die dem Plot das Tempo nahmen. Schade. Hatte mir mehr von dem Buch versprochen.

    Mehr
  • Peter Grant wird Zauberschüler, oder so.

    Die Flüsse von London
    Anneja

    Anneja

    06. June 2017 um 12:15

    Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl mit zu vielen Erwartungen heran gegangen zu sein. Ich hatte viel gutes über die Serie gelesen und freute mich darauf sie endlich lesen zu können. Die Kurzbeschreibung sagte mir sehr zu und als ich endlich los legte, fiel, innerhalb von ein paar Seiten, meine Euphorie förmlich in den Keller. Ich sagte mir immer wieder "das wird noch", doch nach 260 Seiten gab ich auf. Ich musste mich förmlich zwingen zu lesen, was nicht Sinn der Sache ist.Viele kennen bereits die Geschichte um Peter Grant, da die Serie mittlerweile ihren 6. Band bekommen hat, der dieses Jahr veröffentlicht wurde.Peter Grant ist Constable in London und wird eines Tages zu einem grauenhaften Mord gerufen. Doch anstatt Zeugen findet er einen Geist der ihm vom Tathergang erzählt. Nach diesem Treffen ist nichts mehr so wie es war, den Peter wird dazu auserkoren Zauberlehrling zu werden und das als erster seit 50 Jahren. Ab jetzt muss er nicht nur Zaubersprüche üben, sondern auch Sprachen lernen. Dabei trifft er Wesen die er sich nicht einmal vorstellen konnte. Vorrang haben allerdings die Morde, die immer mehr zu nehmen. Peter´s erster großer Fall.Was sich so spannend anhört, war in der Praxis leider sehr langatmig und absolut uninteressant.Gerade die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie waren flach und absolut uninteressant. Wieso und weshalb Peter überhaupt Constable werden wollte blieb mir ein Rätsel, da er statt aufmerksam zu sein lieber seinen Träumereien nachgeht. Lesley, Peter´s Kollegin war für mich fast unsichtbar, da sie irgendwie nicht so richtig in die ganze Geschichte passen wollte. Jedoch zeigte sie mehr Einsatz als Peter, weshalb ich mir ehr gewünscht hätte das man sie zur Zauberschülerin gemacht hätte. Thomas Nightingale war da schon vielversprechender, allerdings wurde ich einfach nicht warm mit ihm. Dies traf eigentlich auf alle Charaktere zu.Wer London kennt wird mit dem Buch seine wahre Freude haben, für alle anderen heißt es Wissen einzusaugen, das man nicht bei sich behalten kann. Denn die Informationen über Flüsse, Stadtteile und Brücken waren ausschweifend und doch einfach zuviel. Ich wusste manchmal überhaupt nicht wo ich mich befand. Hier hätte ich wahrscheinlich immer eine Google Maps Karte neben mir gebraucht.Auch die Schreibweise sprach mich nicht an. Teilweise wurden Sachen bis ins unendliche beschrieben, obwohl es auch einfacher gegangen wäre. Von Spannung und Humor bemerkte ich während der ganzen Geschichte kaum etwas und das obwohl man mich schnell zum Lächeln bekommt.Diese Geschichte mit Harry Potter gleich zu setzen finde ich übrigens sehr gewagt. Selbst wenn Harry Potter Constable geworden wäre, so er hätte er eine bessere Umsetzung verdient.Die Cover der ganzen Serie fand und finde ich noch immer sehr gut erstellt, da aber der Inhalt nicht nach meinem Geschmack war, werde ich es bei diesem Band belassen. Sehr schade.

    Mehr
    • 3
  • Die Flüsse von London

    Die Flüsse von London
    Shiro_91

    Shiro_91

    25. May 2017 um 14:45

    Skurril, humorvoll und mit der gewissen Spur von Mystik so kann man den ersten Band die Flüsse von London beschreiben. Nicht nur, dass der Schauplatz perfekt gewählt wurde, denn nichts ist geheimnisvoller als London und wo passen Geister besser hin als dort? Neblige Gassen und Regen verhangenes Wetter, eine perfekte Umgebung also um einen Kriminalfall zu lösen. Aber auch die Handlung an sich ist spannend und fesselnd, genug um den Leser an den Seiten kleben zu lassen. Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl an Figuren, die facettenreich und eigenständig sind. Allen voran die Hauptfigur Peter Grant, der zunächst nicht wirklich begreifen kann wo er da eigentlich hineingeraten ist. Trotzdem und weil er ein wunderbaren trockenen Humor besitzt, hat er mir als Protagonist gefallen und konnte mich sehr unterhalten. Ich mag solche Bücher in denen verschiedenes aufeinander trifft, in diesem Fall wären es spannende Kriminalfälle, gepaart mit viel Humor und Sarkasmus. Komplex und verständlich wenn man genau aufpasst und sich nicht ablenken lässt. Im allgemeinen ein toller Auftakt zu einer magischen und abenteuerreichen Reise, in der nicht nur der Hauptcharakter einiges über Magie und die damit verbundenen Vorteile und Nachteile sondern auch der Leser. Weiterhin kann man sagen, das der Schreibstil des Autors genau passend ist und man sich locker durch die Stroryline lesen kann, ohne das es langweilig wird. Zudem passiert so viel auf einmal, das es unmöglich ist hier nicht in einem riesen Spoiler zu enden.

    Mehr
  • Ein guter Einstieg :)!

    Die Flüsse von London
    Buecherwunderland

    Buecherwunderland

    23. May 2017 um 16:08

    3,5 SterneVorneweg: Dieses Cover 💜. Die Cover der ganzen Reihe sind wunderschön und wären sie nicht so toll, weiß ich nicht, ob ich diese Reihe jemals begonnen hätte. Den ersten Band der Reihe habe ich jetzt in einer Leserunde gelesen 🙌. Meine Erwartungen waren nicht sonderlich hoch, was sich durchaus als Vorteil erwiesen hat. Meine Meinung:Peter hat mir als Protagonist recht gut gefallen, auch wenn ich manche seiner Reaktionen nicht nachvollziehen konnte. Er ist gerade erst Constable geworden und muss sich gleich mit etwas auseinandersetzen, was er nie erwartet hätte: Magie. Nightingale fand ich einfach genial. Er ist so... britisch und hat einen sehr trockenen Humor, wodurch er mich häufig zum Lachen/Schmunzeln gebracht hat. Die Handlung plätschert die meiste Zeit vor sich hin. Es gibt sehr viele, ausführliche Wegbeschreibungen und viele geschichtliche Informationen rund um London. Teilweise ist mir das etwas zu viel geworden. Kurz vor dem Ende nimmt die Handlung ordentlich an Fahrt auf und zwar so schnell, dass ich erst mal ziemlich verwirrt war und das Gefühl hatte nicht mehr mitzukommen. Das Ende selbst fand ich hingegen etwas kurz und es war auch nicht so spannend, wie die Szenen davor. Trotzdem hat mir das Buch recht gut gefallen, denn der Autor geht z.B auch auf die kleinen Dinge ein, wie die Auswirkungen von Magie. Was ich überhaupt nicht verstehen kann sind die Vergleiche mit Harry Potter. Es ist etwas ganz anderes und wenn ich diese Reihe wirklich mit Harry Potter vergleichen würde, würde das Buch vermutlich ziemlich schlecht abschneiden. 

    Mehr
  • Tolle Geschichte mit kleinen Längen

    Die Flüsse von London
    Lilli33

    Lilli33

    23. May 2017 um 12:24

    Taschenbuch: 480 SeitenVerlag: dtv Verlagsgesellschaft; Auflage: 2012 (1. Januar 2012)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3423213417Originaltitel: Rivers of LondonPreis: 9,95€auch als E-Book und als Hörbuch erhältlichTolle Geschichte mit kleinen LängenInhalt:Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Polizisten abgeschlossen - nicht gerade als Bester. Da wird er in eine ganz spezielle Abteilung versetzt, die bisher nur aus einem Mann besteht, dem Zauberer Thomas Nightingale. Zusammen gehen die beiden übernatürlichen Verbrechen nach.Meine Meinung:Der Einstieg in dieses Buch fiel mir etwas schwer. Es passiert zuerst nicht so wahnsinnig viel. Stattdessen lernt man Peter, seine Kollegin Lesley, Nightingale und andere Figuren kennen. Erst als die Magie langsam Formen annimmt und Peter immer weiter in diese Materie eintaucht und Zauberlehrling wird, wird es interessanter. Nun sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wir bekommen es mit Geistern, Besessenheit und Wiedergängern zu tun. Außerdem spielen der Gott der Themse und die entsprechende Göttin sowie deren Kinder - sprich Nebenflüsse - eine große Rolle. Die Handlung ist recht komplex und eins greift ins andere. Erzählt wird aus der Perspektive von Peter Grant in der Ich-Form. Das fand ich sehr gelungen, da man sich so gut in diesen außergewöhnlich begabten Polizisten hineinversetzen kann. Den Schreibstil fand ich nicht besonders fesselnd, aber auch nicht langweilig. Einiges hätte man sicher etwas verkürzt erzählen können. Aber es gibt auch sehr viele humorvolle Stellen, wo man einfach grinsen muss. Dabei steckt hinter allem ein Kriminalfall, der nach Aufklärung ruft. Ben Aaronovitch hat unter anderem Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie „Doctor Who“ verfasst, deren Fans von der Peter Grant-Reihe sicher begeistert sein werden.Die Reihe:1. Die Flüsse von London2. Schwarzer Mond über Soho3. Ein Wispern unter Baker Street4. Der böse Ort5. Fingerhut-Sommer6. Der Galgen von Tyburn★★★★☆

    Mehr
  • Leserunde zu "LovelyBooks Spezial" von LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    soffisoflbooks

    soffisoflbooks

    -READING CHALLENGE 2017- Hallihallo, Ich will hier eine eigene Challenge machen, die für mich, und vielleicht auch viele von euch, geeignet und vor allem LÖSBAR ist. Ich habe schon sehr viele Challenge gesehen, die für Leute, die einfach nicht jeden Tag lesen können, fast unmöglich sind. Deswegen wird das eine Challenge der Stufe "mittel", kann man so sagen. Jeder gibt sein eigenes Tempo vor, und kann so viele Aufgaben lösen, wie er möchte. Ich finde Lesen sollte vor allem entspannend sein, deswegen an dieser Stelle: Kein Stress! Habt Spaß mit der Challenge, es würde mich freuen wenn ein paar mitmachen! ;) PS: Sorry, dass ihr dieses ganze Chaos mitmachen musstet. Nach dem ganzen Herumgefuchtele kann nun endlich entspannt gelesen und darüber erzählt werden. Challenge: 1. Cover Buch (wunderschönes Cover) 2. Unbekanntes Buch 3. Aktuelles Buch (spätestens vor 2 Monaten erschienen) 4. Kalter Thriller/Krimi * Blind Walk - Patricia Schröder* 5. Buch mit Fantasy * Throne of glass. Erbin des Feuers -Sarah J. Maas*6. Buch ohne Fantasy 7. SuB Leiche  (mind. 4 Monate) * Der Tag als wir begannen die Wahrheit zu sagen -Susan Juby*8. Colleen Hoover Buch (ein Buch von Colleen Hoover) 9. Märchenadaption (ein Buch in dem Märchen neu erzählt werden) *So wie Kupfer und Gold -Jane Nickerson*10. Englisches Buch * Heartless - Marissa Meyer* 11. Graphic Novel (eine Graphic Novel/Comic/Manga) * Death Note . Zero (Band 7)* 12. Empfohlenes Buch 13. Zufälliges Buch (zufällig aus deinem SuB gegriffen) 14. Dystopie  (spielt in der Zukunft) 15. "Hass"Autor (ein Autor den du eigentlich nicht magst) 16. "Hass"Buch (ein Buch, wo du skeptisch bist, es zu lesen) 17. Deutscher Autor 18. Europa Buch (spielt in Europa (+GB)) 19. "Nicht-Europa" Buch (spielt nicht in Europa spielt) 20. Reread *Miss Peregrines home for peculiar children -Ransom Riggs*21. Unbekanntes Lieblingsbuch (Lieblingsbuch, von anderen) 22. Unbekanntes Genre*Alice im Zombieland -Gena Showalter*23. Frühlingsbuch (spielt zur Frühlingszeit) 24. Frühlingscover (Cover in pastell/bunten Farben) 25. E-book 26. Dickes Buch (c.a. 500 Seiten und mehr) *Rat der Neun. Gezeichnet -Veronica Roth* 27. Dünnes Buch (weniger als 350 Seiten) 28. Buch zum Film 29. Ein-Tag-Buch -(an einem Tag ließt/lesen kann) 30. Empfohlenes Buch 2.0 31. Nummer-Titel (Buchtitel mit  Nummer) 32. Ein-Wort-Titel  (Buchtitel nur aus einem Wort) *Perfect - Cecilia Ahern* 33. Zwei(+)-Wort-Titel 34. Hardcover 35. Softcover/Broschur 36. Taschenbuch 37. Sommer Lektüre (spielt zur Sommerzeit) 38. SuB Leiche 2.0 39. Männlicher Hauptcharakter *Bodyguard. Das Lösegeld -Chris Bradford* 40. Strandlektüre 41. Gehyptes Buch  42. Road Trip Buch 43. Bad Ass Hauptcharakter (sehr starker Protagonist) *Black Blade. Das dunkle Herz der Magie -Jennifer Estep*44. Altes Buch (vor mindestens 2 Jahren erschienen) *Tote Mädchen lügen nicht -Jay Asher*45. Namen-Titel (ein Name als Buchtitel) 46. Zuletzt gekauft 47. Kürzlich gekauft  (höchstens vor 3 Wochen gekauft wurde) 48. Weiblicher Hauptcharakter 49. Herbstbuch (spielt im Herbst) 50. Herbstliches Cover 51. Weihnachtsbuch (spielt zur Weihnachtszeit) 52. Historischer Roman -Eliza_: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1417177318 -AdelheidS: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1417043800 -Igelchen: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1417054638 -Kady: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1417146899 -Janaka: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1417171205 -niknak: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1417653812 -Mausimau: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1417683804 -Finchen411: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1418612832 -LadySamira091062: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1418824488 -Fauchi2206: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1418620865 -Kuhni77: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1419378002 -Farbwirbel: https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1431165022 -Makaria:https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1416787372/1443041809

    Mehr
    • 351
    • 31. December 2017 um 23:59
  • Buchverlosung zu "Der Galgen von Tyburn" von Ben Aaronovitch

    Der Galgen von Tyburn
    dtv_Verlag

    dtv_Verlag

    Endlich: Der sechste Fall für Peter Grant!In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant- ein verschollenes altes Buch wiederfinden- einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären- versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben- vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden - sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.Ihr habt die Chance, eins von 15 Büchern zu gewinnen! Um teilzunehmen, verratet uns bitte zwei Dinge: Wem ist das Buch gewidmet und warum möchtet ihr es gerne lesen? Kleiner Tipp: die Leseprobe kann sehr hilfreich sein :-)Viel Glück!

    Mehr
    • 209
  • Zaubern mal nicht nur Harry Potter - einfach toll

    Die Flüsse von London
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    04. May 2017 um 12:49

    Ich habe das Buch gekauft, weil mit das Cover und die Kurzbeschreibung gefallen hat. Aber das Buch war viel besser als ich erwartet habe. Peter Grant ist Bobby in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was Nightingale, Polizeiinspektor nicht entgeht. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Geist.Ein wunderbarer erster Roman in einer Reihe, die toll geschrieben ist. Die Charaktere sind interessant und gut nachvollziehbar, der englische Humor ist herrlich trocken und schräg und die Handlung hält einen im Atem. Man will das Buch nicht aus der Hand legen.Zu empfehlen für Leute die Krimi, Fantasy und englischen Humor mögen.

    Mehr
  • Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Die Flüsse von London
    Sarlis

    Sarlis

    25. April 2017 um 20:22

    Inhalt/Klappentext Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram! Fazit/Meinung: Ein Buch voller Witz und liebenswerter Charaktere, die im übernatürlichen London genialen Geistergeschichten auf den Grund gehen und einen tatsächlich daran zweifeln lässt, ob sowas wie Geister und Götter nicht doch unter uns wandeln. Zuerst hatte ich meine Bedenken wegen des Buches und des dortigen Mix' aus Krimi und Fantasy. Doch bereits nach den ersten Seiten konnte Peter Grant, der Protagonist, mir mit seinem Charme diese Angst nehmen. Peter Grant ist ein sympathischer Charakter. Seine ironische Art, Dinge zu beschreiben und sich selbst zu betrachten, hat mir gefallen. Und Thomas Nightingale ist so britisch, dass er unfreiwillig komisch ist. Leider war mir das zu wenig. Zum einen gibt es endlose, für einen Nicht-London-In-und-Auswendig-Kenner nicht nachvollziehbare Weg- und Ortsbeschreibungen, die ich einfach nur ermüdend fand. Zusammenfassend kann ich nur festhalten, dass mir dieses Buch so gut gefallen hat, dass ich gerne noch den nächsten Teil lese, gleichzeitig aber so wenig gefallen, dass ich es nicht unbedingt als Must-Read empfehlen würde. 

    Mehr
  • Ein Buch, welches mit Witz und Charme die London-Sehnsucht zu stillen versteht!

    Die Flüsse von London
    diebuchneurotiker

    diebuchneurotiker

    18. April 2017 um 11:15

    Inhalt Können Sie beweisen, dass Sie tot sind? Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben...Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram! Informationen Titel: Die Flüsse von London Autor: Ben Aaronovitch Verlag: dtv Erscheinungsdatum: 1. Januar 2012 Seiten: 480 Genre: Fantasy-Krimi Preis: 9,95€ Durch die Beschreibung auf dem Buchrücken wird das gesamte Ausmaß des Romans nicht ganz deutlich. Es bietet mehr einen Ausblick auf einen kleinen Teil der Handlung, was allerdings nicht schlecht ist. Man weiß grob, um was es geht und weiß doch noch nicht zu viel. Im weiteren Verlauf des Romans wird dann deutlich, dass es um zwei Fälle und im gesamten um das Leben von Peter Grant geht. Peters neues Leben wird anhand der beiden Fälle aufgezeigt und zwischen Verhandlungen mit Mama und Papa Themse und plötzlich auftretenden Morden mit magischen Fußabdruck entdeckt Peter die Vor- und Nachteile des Daseins eines Zauberlehrlings. Meine Meinung „Die Flüsse von London“ war eine Empfehlung und ich bin immer noch unglaublich froh, dass man diese mir gegenüber ausgesprochen hat. Denn sonst wäre mir dieses einzigartig gute Buch entgangen und das wäre wohl eine ewige Bildungslücke geblieben. Von Seite Eins an überzeugt der erste Teil der bisher fünfteiligen Reihe mit Witz, guten Charakteren und einem einzigartigen Gefühl – es ist beinahe so als würde man mit den Charakteren durch die Straßen von London wandeln und die Stadt noch ein wenig besser kennenlernen. Zuerst hatte ich meine Bedenken wegen des Buches und des dortigen Mix' aus Krimi und Fantasy. Denn Krimis waren bisher immer nie sonderlich mein Genre, entweder grusel ich mich zu sehr oder es ist doch recht langweilig für mich – und deswegen war ich wegen dieser Komponente in „Die Flüsse von London“ zuerst doch wirklich skeptisch. Doch bereits nach den ersten Seiten konnte Peter Grant, der Protagonist, mir mit seinem Charme diese Angst nehmen. Man lernt auf eine gewisse Art und Weise mit Peter dieses ganze Kriminalistische kennen und bekommt zu allem eine ausführliche Erklärung, die aber durchaus nicht langgezogen oder langweilig ist. Man rutscht so langsam in die Materie hinein und ist schneller ein Experte für Scotland Yard als man gucken kann. Ich persönlich fand den Krimi-Anteil sehr passend und als Komponente, durch die man das magische London kennenlernt, wirklich passend gewählt. Einfach, weil es doch ziemlich logisch ist, dass das Übernatürliche häufig kriminell wird – zumindest liefert der Roman so einen guten Überblick über beide Aspekte des Buches. Die Polizeiarbeit und die Magie. Das eben der zweite Aspekt, also die Magie, schon recht früh Erwähnung und Bedeutung gewinnt, finde ich gut. So entsteht keine große Vorgeschichte, in der die Leser nur darauf warten, dass es richtig losgeht und man findet sich direkt in der Handlung wieder. Peter trifft bei einem Routineeinsatz auf einen Geist und erkennt diese Existenz recht schnell, weswegen der letzte Magier Londons und gleichzeitig Polizeiinspektor Thomas Nighingale auf den Police Constable aufmerksam wird. Aaronovitch spart sich seine Überlegungen und Kniffe nicht bis zuletzt auf, wie es ja leider viele Autoren machen, sondern zeigt durch die aktionreiche Aufstellung der Szenen, dass er die Handlung bis ins kleinste Detail durchdacht hat. Jede Erwähnung hat einen Sinn, auch wenn dieser vielleicht erst gegen Ende für den Leser gänzlich erkennbar ist – zuerst leuchten einem ab und an Fragezeichen in den Augen auf, doch diese verschwinden, wenn man die letzte Seite des Buches gelesen hat. Aaronovitch schafft es mithilfe klar aufeinander aufbauender Szenen und glatten Übergängen ein flüssiges Bild zwischen den Aspekten Polizeiarbeit und Magie zu erschaffen – man hat glatt das Gefühl, dass es genauso und nicht anders laufen muss. Es fühlt sich ganz natürlich an beim Lesen und somit erschafft Aaronovitch für mich ein ganz eigenes Genre. Zwei weitere Mittel, die zentral für den Roman sind, sind: der Humor und die Genauigkeit im Detail. Sobald man das Buch aufschlägt und die erste Beschreibung liest, in der Peter am Covent Garden steht und sich der langweiligen Polizeiarbeit entzieht, befindet man sich praktisch in London. Aaronovitch schafft es durch eine unglaublich lebendige und genaue Beschreibung der Umgebung, der Passanten oder Ähnlichem den Leser an eben diesen Ort zu versetzen. Man sieht sich selbst durch die Seitenstraßen von London laufen, wandelt mit Peter durch den Covent Garden und wird auf all die kleinen Eigenarten dieser schönen Stadt aufmerksam gemacht. Sei es nun die Architektur oder die vielen Tesco-Läden, die in London Einzug gefunden haben – der Autor lässt sie zu einem festen Teil der Stadt werden und wenn man dann mal wieder in London ist: Plötzlich sind überall Tesco-Filialen! Diese Detailtreue findet sich in jeder Beschreibung Aaronovitchs wieder. Sei es nun die Funktionsweise des Scotland Yards, die Geschichte eines Charakters oder irgendwelche geschichtlichen Fakten. Alles wirkt schlichtweg sehr echt und das macht einen großen Teil des Charmes in dem Roman aus. Auch, dass dabei keine vielleicht sonst „verpöhnten“ Aspekte ausgelassen werden, finde ich sehr charmant – wenn Peter nun einmal spitz auf seine Kollegin Lesley ist, dann bekommt der Gute auch ein Problem in südlichen Regionen. Es sorgt für ein realistisches Bild, die Figuren wirken menschlich, und dazu sorgt es für den ganz speziellen Humor des Buches. Womit ich zu dem zweiten Mittel komme, welches mir in „Die Flüsse von London“ besonders gefallen hat: eben der Humor! Ich habe selten oder eigentlich fast noch nie bei einem Buch wirklich richtig lachen müssen – doch Ben Aaronovitch hat es geschafft und ich musste an einigen Stellen das Buch tatsächlich zur Seite legen. Einige seiner Situationen sind einfach herrlich amüsant und wenn er dann auch noch so schlicht und einfach einige Handlungen beschreibt, die die meisten Autoren weglassen – es ist eben Situationskomik in einem Buch. Etwas, was ich bisher noch nicht wirklich gefunden habe und an dieser Reihe (es zieht sich nämlich durch alle Bücher, ein Glück!) so liebe. Die Szenen sind detailreich, echt und einfach lustig. Und genauso skizziert Aaronovitch auch seine Charaktere. Egal, ob die Charaktere innerhalb des Scotland Yards, die auf der magisch guten Seite oder die übernatürlichen Wesen – alle Figuren haben einen sehr klaren Charakter und eine wichtige Funktion für die Handlung. Keine der Figuren existiert, bloß um zu existieren und ich finde das Spiel der verschiedenen Charaktere sehr gelungen. Es gibt keine Figur, die ich schlecht ausgearbeitet oder deplatziert finde – ob ich nun Sympathie für die Figur hege oder nicht, sie dürfte in dem Beziehungsgeflecht der Geschichte vermutlich nicht fehlen. Peter Grant als Protagonist der gesamten Reihe, finde ich sehr angenehm und mal etwas neues. Er ist nicht perfekt in dem, was er tut und kein Überflieger – er ist ein ganz normaler Polizist, der nicht in die Papierkram-Abteilung versetzt werden will und sich deswegen auf das plötzlich anwesende Übernatürliche einlässt. Seine Reaktionen sind nachvollziehbar und ganz nebenbei ist es herrlich, was für ein kleiner Aufreißer und Charmeur Peter sein kann – wo weibliche Rundungen zu sehen sind, da sind auch Peters Augen. Jedoch macht er das Ganze nicht auf eine ekelige Art und Weise, sondern so wie es eben in dem Leben eines Mannes ist (zumindest denkt man das als Frau und dieses Bild zu erschaffen, ist wiederum ebenfalls eine Leistung Aaronovitchs!). Man liebt ihn ein wenig dafür. Aber auch alle anderen Charaktere sind mit ebenso vielen Details und mit einer Menge Charme ausgestattet. Sei es nun der Zauberer Thomas Nighingale, der etwas im letzten Jahrhundert hängen geblieben ist (ich liebe es, wenn er mit der Technik überfordert ist und Peter versucht es ihm zu erklären!), Peters beste Freundin Lesley, die im Gegensatz zu Peter ein vorbildlicher Police Constable ist, die Polizisten mit ihren genialen, aber nicht Stereotypischen Macken sind, sehr eigenwillige und freche Flussgötter oder Toby, der ganz schön viel Biss hat. Die Charaktere sind alle zusammen einzigartig, liebevoll ausgearbeitet und sorgen dafür, dass die Vielfalt Londons auch in dem Roman deutlich wird – ohne dabei aufdringlich zu wirken. Beim Lesen hat man eigentlich nie das Gefühl, dass zwanghaft noch eine Minderheit oder Ähnliches in die Handlung gequetscht wurde. Es fließt einfach alles zusammen, weil das in London nun einmal so ist – mit ein paar Klischees spielt Aaronovitch dabei auf sehr sympathische und lässige Art und Weise. Fazit Ein Buch voller Witz und liebenswerter Charaktere, die im übernatürlichen London genialen Geistergeschichten auf den Grund gehen und einen tatsächlich daran zweifeln lässt, ob sowas wie Geister und Götter nicht doch unter uns wandeln. Die gesamte Reihe ist ein Muss für alle Leseratten da draußen und sollte viel bekannter sein, eine absolute Leseempfehlung! Wir freuen uns, dass die Reihe noch weiter geht und wir mehr zu lesen haben! 9/10 Sternen „Würde es uns denn umbringen, wenn wir eine offizielle Behörde hätten, die für das Übernatürliche zuständig ist?“ „Ein Ministerium für Magie?“, fragte ich. „Haha.“

    Mehr
  • weitere