Die Flüsse von London

von Ben Aaronovitch 
3,9 Sterne bei1,537 Bewertungen
Die Flüsse von London
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Positiv (1039):
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Spannend und unterhaltsam, verliert gegen Ende aber ein klein wenig von seinem Charme - trotzdem: ein großer Spaß!

Kritisch (137):
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Die Gedankengänge sind teilweise viel zu lang, und ab und zu sehr verwirrend. Story ist aber trotzdem recht nett.

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Inhaltsangabe zu "Die Flüsse von London"

Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.
»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423213417
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.01.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.08.2012 bei Jumbo erschienen.

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    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und unterhaltsam, verliert gegen Ende aber ein klein wenig von seinem Charme - trotzdem: ein großer Spaß!
    Auf Geisterjagd in London

    Peter Grant befürchtet schlimmes: am Ende seiner Ausbildung zum Polizisten soll ihm seine zukünftige Abteilung zugewiesen werden und es scheint, als würde ihm das schlimmste blühen, was er sich vorstellen kann – er soll in der CPU (Case Progression Unit) arbeiten, einer Hilfseinrichtung für die „richtigen Polizisten“. Ein wenig ist ihm – und dem Leser erst Recht – natürlich klar, warum er dort landen soll (denn er hat große Probleme damit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und liest lieber die Schilder von Statuen anstelle von der Verfolgung von flüchtigen Verdächtigen), doch er selbst ist davon überzeugt, für Wichtigeres bestimmt zu sein. Und daran ist nicht allein Nicholas Wallpenny schuld, den – nebenbei bemerkt ein Geist - er am letzten Tatort angetroffen und mehr oder weniger ein wenig unbeabsichtigt vernommen hat. Doch dann schafft er es, der ewigen Langeweile in einem Polizei-Büro zu entkommen, denn Inspector Nightingale, der von Peters „Talent“ das Übernatürlich wahr zu nehmen erfahren hat, will ihn ausbilden: als Polizei-Zauberer.

     

    Die Flüsse von London stand seit Jahren in meinem Schrank – ungelesen, denn ich befürchtete, dass mich das Buch (als großer London-, Neil-Gaiman- und Sherlock-Holmes-Fan) enttäuschen würde. Doch nachdem ich zuvor die beiden Jackaby-Romane verschlungen habe hatte ich Lust auf etwas Ähnliches. Und auch, wenn die Peter-Grant-Reihe in der heutigen Zeit spielt und nicht, wie Jackaby, im 19. Jh., konnte mich das Buch sofort in seinen Bann schlagen. Das Buch ist von Anfang bis Ende amüsant – und das, obwohl wir es mit einer äußerst grausamen Mordserie zu tun haben. Peter ist jedoch ein Charakter, der nur sehr wenig wirklich ernst zu nehmen scheint. Er tut zwar einiges dafür, den Täter dingfest zu machen, doch teilweise hat man das Gefühl, dass er, wenn er es bis Freitagabend nicht schafft, dann eben am Montag wieder damit weiter macht. Das wäre auch ok und passt hervorragende zum Timbre der Geschichte, allerdings ist die Mordserie so brutal, dass man oftmals mit sich selbst hadert: soll man Peter jetzt mögen (er ist einfach ein richtig süßer und verplanter Typ) oder ihn schelten, dass er mal ein bisschen in die Puschen kommen soll.

    Trotzdem hat das Buch genau das getan, was es sollte: mich wunderbar unterhalten.

     

    Was, glaube ich, geht in eine ähnliche Richtung?

    Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams

    Jackaby von William Ritter

    Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle

    Niemalsland von Neil Gaiman

    Thursday Next von Jasper Fforde 


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    B
    Buecheraktevor 3 Monaten
    absolut gelungenes Urban-Fantasy Buch

    Cover: Das Cover ist sehr ansprechend und spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wieder. 


    Inhalt: Im Buch geht es um Peter Grant, der seine Ausbildung als Police Constable in London gerade beendet hat. Nach einem Mord in Covent Garden vernimmt Peter einen Augenzeugen der sich als Geist herausstellt. Wenig später versucht Peter den Geist wieder zu finden und trifft dabei auf den Polizeiinspektor Thomas Nightingale macht Peter zu seinem Zauberlehrling. Für Peter beginnt eine Ermittlung einer ganz anderen Art und muss nebenbei zwischen Themsegöttin und Themsegott vermitteln.

    Fazit: Eine sehr unterhaltsame Urlaubslektüre für London Fans. Nach dem ersten Kapitel habe ich mir erst mal eine Karte von London genommen, denn die Geschichte spielt an verschiedenen Orten in London. Man merkt das der Autor sich in London sehr gut auskennt und nicht einfach nur ein wenig im Internet recherchiert hat. Aber nicht nur die Orte waren sehr gut beschrieben, sondern auch die Charaktere. Durch das gesamte Buch ist ein leichter Hauch des typisch britischen Humors zu spüren, ohne dabei aber klischeehaft oder ulkig zu wirken. Die Mordfälle sind komplex und die Streitigkeiten zwischen Mutter und Vater Themse sorgen für ein wenig Abwechslung zu der komplexen Mordermittlung ohne dabei platt daher zu kommen. Einen Aspekt fand ich besonders interessant: Der Autor geht auf die Nebenwirkungen/ Folgen von Magie ein, dies gibt es zwar ab und zu in Büchern wird aber oft komplett vernachlässigt. Die Nebenwirkungen können lustig bis absolut alptraumhaft sein. Alles in Allem gebe ich den Buch 5 von 5 Akten und kann abschließend nur eine Empfehlung für alle aussprechen die London, Magie und trockenen britischen Humor mögen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Meine Erwartungen hat es leider nicht erfüllt.
    Die Flüsse von London

    Klappentext
    Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben ... Alles ziemlich anstrengend.  Und der Papierkram!

    Die Story
    Peter Grant hat gerade seine Polizeiausbildung als ihm bei einem Einsatz ein Geist erscheint. Ja, ein Geist! Und als wäre das nicht genug, ist er Zeuge eines Mordes.
    Kurz darauf macht Peter Bekanntschaft mit Detective Chief Inspector Thomas Nightingale, der ihm ein unglaubliches Angebot macht: Peter soll Zauberlehrling werden.
    Peter nimmt das Angebot an und kann dadurch nicht nur aus dem Polizeiwohnheim ausziehen, sondern lernt auch gleich, dass ein Zauberlehrling sich mit mehr als nur Zaubersprüchen auseinandersetzen muss.

    Eigentlich ermittelt Peter mit Nightingale in einem mysteriösen Mordfall, der schon bald mehr als einen Toten fordert.
    Nebenbei darf er sich aber an Tatorten mit Vampiren beschäftigen und muss zwischen dem Themsegott und der Themsegöttin verhandeln, da die Söhne des Themsegottes die Grenzen überschritten haben.
    Aber auch dabei gibt es gewisse Regeln zu beachten (nimm kein angebotenes Essen der Themsegöttin an!).

    Doch die Zusammenhänge der Morde werden skurriler und nun muss Peter auch noch eine Leiche ausgraben.  Doch zum Glück steht ihm nicht nur Nightingale mit Rat und Tat zur Seite, sondern auch seine Kollegin Lesley und Beverly, die Tochter der Themsegöttin.


    Meine Meinung
    Ich weiß nicht ganz, wie ich starten soll. Es ist kein schlechtes Buch, aber es hat mich nicht gepackt. Es hat mich eher etwas enttäuscht.
    Ich hatte mir mehr erwartet.
    Die Story ist nicht schlecht, aber es hat mich nicht mitgerissen. Ich kam zum Teil nicht mit, hab die Zusammenhänge nicht richtig nachvollziehen können und fand, dass es sich manchmal viel zu sehr gezogen hat.
    Der Schreibstil ist gut und ich musste zwischendurch auch schmunzeln, aber das Buch hat mich insgesamt nicht einnehmen können.
    Ich finde das sehr schade, weil ich mich darauf gefreut hatte. Aber ich glaube nicht, dass ich mir die weiteren Teile zulegen werde.

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    Somayas avatar
    Somayavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mir eigentlich gut gefallen, aber gleichzeitig auch viele Kritikpunkte ... eher durchwachsen
    Durchwachsen ...

    Wieder mal eines dieser Bücher, die ewig auf dem SuB lagen und dann doch immer wieder in den Hintergrund rückten. 
    Der Einstieg fiel mir auch erst einmal sehr leicht. Peter erzählt das Buch auf seine Art. Diese ist locker und direkt, gewürzt mit einer guten Portion Ironie. Genau das, was ich mag. Das war es dann aber auch leider schon, was mir zu Peter einfällt. Ansonsten blieb er mir zu flach. Er ist ein Meister der Ironie und denkt gerne an Sex. Das ist so ziemlich das einzige, was ich über seinen Charakter wirklich erfahren habe. Sehr schade, da er mir doch am Anfang so sympathisch war. Da hätte ich mir wirklich 'mehr' gewünscht. Auch die anderen Charaktere blieben mir meist zu blass, mit Ausnahme seines Vorgesetzten Thomas Nightingale. Diesen mochte ich wirklich gerne. Sowohl seine Art, als auch das, was er ist.
    Die Idee der Geschichte und die Überlegung und Umsetzung zum Thema Magie fand ich hingegen sehr gelungen. Über eine Verbindung von Magie und Physik habe ich so auch noch nicht gelesen. Leider muss ich aber auch hier sagen, dass ich dadurch oft das Gefühl hatte, dass der Autor versucht etwas zu erklären, ohne es wirklich zu tun. Da hätte man vielleicht etwas an Worten zur Erläuterung, wie all das funktioniert, sparen können ... oder es eben wirklich auf den Punkt bringen sollen.
    Auch die Handlung empfand ich mal so und mal so. Es gab wirklich spannende Passagen, in denen ich das Buch regelrecht verschlungen habe, dann aber auch wieder Stellen, die sich leider doch recht gezogen haben. Als gut beschrieben empfand ich vor allem 2-3 Stellen zum Ende des Buches hin, muss hier aber noch einmal auf die Charaktere zurück kommen. Da ich zu ihnen leider so gar keine Verbindung gefunden habe, konnte ich auch nicht richtig mit ihnen mitfiebern, was mich an genau diesen Stellen eher als 'unbeteiligter Beobachter' zurück gelassen habe, als dass ich mich wirklich in der Handlung 'mit dabei' fühlte.
    Das klingt nun alles furchtbar negativ irgendwie, ist aber so gar nicht gedacht gewesen. Denn insgesamt hat mir das Buch sogar recht gut gefallen, aber eben mit deutlichen Abstrichen. 

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    AndreasKuecks avatar
    AndreasKueckvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: ...äußerst gelungener Krimi-Auftakt!!!
    Dies ist keine Rezension!

    Meine sehr verehrten Damen, meine sehr geehrten Herren, liebe Leserinnen & Leser!

     Was könnte ich Ihnen mit einer Rezension noch Neues mitteilen, dass meine Vor-Rezensierer nicht schon längst mehr als ausführlich mit ihren Rezensionen getan haben? Wie könnte ich Ihnen diesen Roman noch origineller näher bringen, ohne meine Vor-Redner zu kopieren und somit deren geistiges Eigentum schamlos zu missbrauchen? Mir fällt nix ein!

     Darum erspare ich mir die Mühe, eine Rezension zu verfassen, versuche mich stattdessen, kurz und knapp zu halten und erkläre Ihnen nur...

     a). Worum es in diesem Roman eigentlich geht, bzw. womit er zu vergleichen ist?

     und

     b). Warum Sie ihn unbedingt lesen sollten?

     Also...

     a). Stellen Sie sich vor: Ein etwas naiver aber sympathischer Constable Ben Jones geht bei einem Inspector Tom Barnaby, der einen "besonderen" Abschluss per Fernstudium an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei absolviert hat, in die Lehre und darf sich seitdem mit allerlei kriminellen Gestalten aus dem Dies- und Jenseits herumschlagen.

     und

     b). Da ich schon div. Krimis innerhalb einer Serie sammle (und natürlich auch lese), wollte ich "eigentlich" auf GAR KEINEM FALL mit einer weiteren beginnen. Doch nun habe ich trotzdem den 2. Band dieser Serie schon vorbestellt. Mein Geist war unwillig und mein Fleisch auch! Weitere Erklärungen erübrigen sich!!!

     Na denn...

     ...wünsche ich auch Ihnen von Herzen...

     ...magisch-kriminelle Lesestunden!

     Ihr sehr ergebener Leser

     A. Kück

    Kommentare: 2
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    Kapitel7s avatar
    Kapitel7vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Idee der Geschichte hat ihren Reiz, doch mir bleiben einige Kritikpunkte. Welche das genau sind, findet ihr in der langen Einschätzung.
    Ein paar Schwächen

    Bei diesem Buch werde ich ein etwas längeres Fazit schreiben, um herauszufinden, was es nun war, das mich das Buch nur als „ganz ok“ einstufen lässt.

    Ich habe die Reihe von Aaronovitch oft im Buchladen rumliegen sehen und auch öfter gelesen, dass sie recht unterhaltsam sein soll und mir deshalb Die Flüsse von London geholt. Was war nun mein Eindruck?

    Das grundsätzliche Setting hat mir gefallen. Das moderne London, kombiniert mit Polizisten, Magie und Verbrechen, das hat Potential. Auch sprachlich ist die Geschichte gut und locker lesbar. Mit einem mysteriösen Mord und als Peter seine magische Begabung entdeckt, ging es dementsprechend auch vielversprechend los. Doch kommt leider das zum Vorschein, was ich als Schwächen des Romans gesehen habe.

    Die Handlung konnte mich nicht wirklich fesseln. Vielleicht liegt es daran, dass das Erzähltempo sehr hoch ist, und dadurch die Zusammenhänge und Peters Schlussfolgerungen oft relativ wenig erklärt werden. Irgendwie fehlt hier etwas Tiefe. Auch der Einstieg in die Welt der Magie ist ziemlich schnell, mir hätte es besser gefallen, wenn die magische Welt etwas detaillierter eingeführt worden wäre.
    Dazu kommt, dass mir die Verbindung der Geschichte um die Mordfälle und um den Streit der Flussgötter – falls es eine gibt – nicht wirklich klar geworden ist. Gerade weil ich das Buch über mehrere Tage gelesen habe, musste ich mich oft fragen „Warum macht er jetzt nochmal xy?“

    Es hilft nicht, dass Peter selbst wahnsinnig emotionslos ist. Es ist egal, wem in der Geschichte was zustößt, Peter reagiert relativ kühl. Was dadurch etwas verloren geht, ist die Dramaturgie. Es fehlte mir oft das Gefühl, dass hier wirklich etwas auf dem Spiel steht. Zumindest beim finalen Showdown war ich aber für kurze Zeit gepackt und wollte wissen, wie die Story weitergeht, das will ich nicht unter den Tisch fallen lassen. Das kann daran liegen, dass das Buch insgesamt um einen lakonisch-ironischen Erzählton bemüht ist.

    Womit wir beim nächsten Punkt wären: Der Humor. Ich habe oft gelesen, wie der Humor des Buches gelobt wird. Meines war er aber nicht. Ich fand ihn vielmehr an vielen Stellen etwas bemüht, als hätte hier noch unbedingt ein Seitenhieb über Polizisten oder ein cooler Spruch reingemusst. Leider kennt man diese Seitenhiebe aus zig Filmen und Serien zur Genüge, die Klischees sind oft einfach schon zu bekannt und zu oft gehört. Andere werden es wahrscheinlich sehr witzig finden, Humor bleibt Geschmackssache.

    So bleibt mir mir am Schluss, dass Die Flüsse von London zwar zwischendurch absolut ok ist, mich aber nicht wirklich vom Hocker hauen konnte.

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    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor 5 Monaten
    Skurril, britisch und zeitweilen etwas verwirend

    Peter Grant ist eigentlich ein ganz normaler Polizist der MET.
    Doch an einem verhangenen Morgen ändert sich für ihn alles, als er am Covent Garden einem Geist begegnet. Und schon wird Peter in einen unaufhaltsamen Strudel gezogen, als entstellte Opfer plötzlicher unerkärlicher Gewaltausbrüche auftauchen. Unter der Ägide Thomas' Nightingales, einziger Magier der Londoner Polizei, muss Peter nicht nur die Morde aufklären, sondern auch den Frieden zwischen der verfeindeten Themsegöttin und dem Themsegott wahren.
    Dieser Roman ist skurril und originell, mal etwas ganz anderes. Peter ist ein intelligenter und interessierter Polizeianwärter, der darauf aus ist, in eine spannende Abteilung zu kommen, Mit präziser Ortskenntnis erwacht das heutige London vor dem geistigen Auge zum Leben, während Peter gemeinsam mit dem geheimnisvollen Inspector Nightingale den übernatürlichen Täter sucht. Von Nightingale selbst und seiner etwas längeren Vergangenheit erfährt man eher wenig. Auch die leicht gruselige Molly, Haushälterin und vllt. etwas mehr von Nightingale, bleibt mit iher Geschichte im Schatten. Peters Freundin Lesley hat mit ihm die Ausbildung durchgestanden und ist die geborene Polizistin. Peter will gerne mehr, doch da ist auch noch Beverly, ihres Zeichen Tochter der Themsegöttin,höllisch attraktiv und nicht weniger frech.
    Auch andere Polizeibeamte der MET werden in den Fall hineingezigen, Darunter Seawoll, ein Berg von einem Mann, strikter Skeptiker von Magier und unbedingter Befürworter der guten Ermittlungsarbeit. Vor allem die Charakter des Romans überzeugen, denn sie sind authentisch, haben Ecken und Kanten und eine gesunde Portion an Spott, Witz und Tatankraft. Leider fiel es schwer, der Aufklärung des etwas verzwickten Mordes genau zu folgen, wie auch die Motive hinter der Tat zu verstehen. Durch die Geister ging es dann auch hin und wieder um bereits verstorbene und schwer einzuordnende Personen, was zeitweilen zu etwas Verwirrung führte.
    Da Peter eine naturwissenschaftliche Begabung hat, erklärt er sich die Auswirkungen von Magie oft sehr physikalisch, was für den rudimentären Physikverstand schnell etwas langweilig wird.

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    I
    isi2908vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schönes Buch, am Anfang ein bisschen zäh, aber sobald man im Geschehen ist super.
    Tolle Geschichte mit viel Witz

    Die Flüsse von London ist ein tolles Buch mit viel Humor, der wenn man ihn mag, unglaublich lustig ist. Es ist die Geschichte von einem frischen Consable in London, der durch Zufall einen Geist begegnet und dadurch die Chance bekommt zu einem Zauberlehrling ausgebildet zu werden. Im Laufe des Buches lernt er noch viele weitere Wesen wie Vampire oder Geister kennen und muss einen Streit zwischen Vater und Mutter Themse regeln. Außerdem ist dann noch sein neuer Fall, indem es um Opfer geht, deren Köpfe davonfliegen, Nasen abgebissen werden und Gesichter zamklappen.

    Ein sehr lustiges Buch, das sehr zum Empfehlen ist.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Krimi und Fantasy in einem? Ja das geht tatsächlich
    Das dieser Mix klappt hat mich erstaunt

     1. Die Handlung

    Krimi und Fantasy in einem. Ob das so klappt? Die Frage habe ich mir tatsächlich gestellt und war skeptisch als ich das Buch kaufte und auch zu Beginn des Lesens. Aber die Handlung hat mich überzeugt – es geht sehr gut. Vor allem hat mir gefallen, dass es mehrere Fälle bzw. Handlungsstränge gab, die aber alle dann doch zusammen gehangen haben. Teilweise merkte man das sofort, teils erst viel später. Dazwischen bekommt man immer wieder Einblicke in die Ausbildung von Peter. Dieser Mix hat mich echt überzeugt.

    Die Spannung war auf einem konstanten und guten Level. Mehr kann man sicherlich immer fordern, aber es hat gut gepasst für mich, sodass ich hier nicht meckern kann und möchte. Das Buch hat mich definitiv gefesselt. Es war etwas völlig anderes als normale Krimis zu lesen und für mich außerdem das erste Fantasy-Buch das mir gefallen hat seit Harry Potter.

    Ein interessantes Ende. Es wurden offene Fragen aufgelöst und es war spannend. Und trotzdem bleiben Fragen offen, aber gerade diese Fragen und auch die Tatsache wie es mit Peters Ausbildung weitergeht sorgen dafür das man Band 2 unbedingt haben möchte.

    2. Die Protagonisten

    3 Personen zähle ich hier zu den Hauptcharakteren: Peter, Nightingale und Lesley.

    Natürlich dreht sich alles um Peter. Das merkt man schon daran, dass das gesamte Buch aus seiner Sicht geschrieben ist. Er ist leicht abzulenken, etwas naiv und auch manchmal ein kleines Trampeltier. Aber genau das macht ihn sympathisch. Man merkt, dass er noch viel zu lernen hat und bei vielen Aufgaben mehr nach Gefühl agiert.

    Nightingale ist Peters Vorgesetzter und Meister. Er ist ein ausgebildeter Zauberer und der Lehrmeister von Peter. Er wirkt manchmal etwas rückständig was aktuelle Techniken anbelangt und kommt daher etwas altbacken rüber. Ich habe allerdings das Gefühl gehabt, dass sich noch viele Geheimnisse um ihn ranken, die es noch zu erkunden gilt.

    Lesley ist eine Kollegin von Peter. Die beiden haben gemeinsam die Ausbildung zum Police Constable absolviert. Lesley war mir teilweise mit ihrer besserwisserischen Art etwas unangenehm. Sie wirkt dadurch etwas eingebildet, was bei mir nicht so gut ankam. Ich kann nur hoffen, dass sich dieser Charakterzug noch ändert.

    Der Autor ist detailverliebt was seine Charaktere angeht. Dabei gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern die ganze Farbpalette an Charakteren. Dieser Mix und vor allem die gute Darstellung haben mich wirklich begeistert.

    3. Die Handlungsorte

    Ich kenne London nicht. Seit es die Stadtteile oder Straßen. Aber hier taucht man ein und kann sich doch alles gut vorstellen.

    Die verschiedenen Orte wie das Folly, das Wohnhaus der Themsegöttin oder die Piazza sind toll beschrieben.

    Ich denke, selbst wer noch nie dort war, kann sich gut vorstellen, wie es dort aussieht.

    4. Sonstiges

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war flüssig und die Handlung hat sich schnell entwickelt.

    Die Kapitel hatten eine angenehme Größe, einige wenige waren mir einen Tick zu groß.

    Gut gefallen hat mir auch das Cover des Buches. Es zieht Blicke auf sich trotz des doch eher zurückhaltenden sandfarbenen Hintergrundes.

    Schriftgröße, Schriftart und auch die Papierqualität, alles war sehr gut und hat mir gefallen.

    5. Das Fazit

    5/5 Punkten

    Dieses Buch hat bei mir im positiven Sinne eingeschlagen. Krimis habe ich nie gerne aus England gelesen, das ist hier anders. Auch der Mix aus Fantasy und Krimi konnte mich überzeugen. Kurz gesagt ein wirklich spannendes und gutes Buch, sodass ich Band 2 auch bald lesen möchte.

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 6 Monaten
    Die Flüsse von London

    Endlich Police Constable bei der Londoner Polizei, Peter Grant hat schwer darauf zu gearbeitet, und nun hofft er auf eine tolle Stelle, doch leider wird er enttäuscht, denn statt draußen die Bösen zu jagen landet er hinterm Schreibtisch. Doch das ist nur von kurzer Dauer, denn das Übernatürlich lauert überall und Peter Grant ist einer der wenigen die damit umgehen können.

    Es ist wirklich unfassbar, wie lange "Die Flüsse von London" auf meinem Currently-Reading-Haufen rum lag. Und dabei ist Peter Grant wirklich unterhaltsam, auch wenn er ganz leicht klischeehaft wirkt. Ein Mord in Convent Garden, bei dem Peter zusammen mit seiner zauberhaften Kollegin Leslie am Tatort Wache steht, führt dazu, dass er seine magische Seite entdeckt. Ein Geist spricht ihn und weiht ihn ein, über die mörderische Vorfälle am Convent Garden. Und damit merkt man als Leser direkt von Beginn an, dass es nicht einfach nur ein Kriminalroman ist, sondern hier wirklich Übernatürliches auf den Seiten wartet, eben typisch Urban Fantasy.

    Peter Grant ist ein typischer Polizist in einem Kriminalroman, er ist rau, ironisch, kaffeesüchtig, borstig und manchmal einfach nur liebenswert, das versteckt er aber ganz gut zwischen seinen kantigen Zügen. Mit Peter als Protagonist und Ich-Erzähler fühlt sich der Leser sofort wohl, von der ersten Seite an kann man schmunzeln und mit ihm zusammen ermitteln um den Convent-Garden-Mord zu lösen. Neben den typischen Elementen eines Ermittlers steht Peter auch die Magie zur Seite. Und hier reagiert Peter so unglaublich ehrfurchtsvoll und realistisch, dass ich es Ben Aaronovitch wirklich abkaufe, wie er seinen jungen Zauberlehrling an die magische Welt heranführt. Grant versucht dabei vieles über die Physik zu erklären, was nicht jedem Leser verständlich ist, so ging es zumindest mir, denn Physik habe ich erfolgreich verdrängt. Dennoch macht ihn grade dieser Versuch, das Übernatürlich mit etwas zu erklären was er versteht, so menschlich beim Erlernen der "Zaubertricks".

    In "Die Flüsse von London" geht es aber nicht nur um den Mord bei Convent Garden, sondern auch, wie es der Titel schon verrät, um die Flüsse von London, und hier in ihrer göttlichen Anwesenheit in Form von Menschen. Es war zeitweise etwas verwirrend hier hinterher zu kommen, wann welcher Fall Peter mehr beschäftigte. Dennoch waren die Charakter einprägsam und spannend beschrieben. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mehr Interesse an der Auflösung des Kriminalfalls mit Hilfe der Magie hatte, statt mich über die Flüsse von London zu informieren und die dort vorliegenden Streitigkeiten zu lösen. Das kann beim Leser, so war es zumindest bei mir, irgendwie zu Verwirrung führen, aber letztendlich wurde der Convent-Garden-Fall gelöst, und das mit einem echten Twist-Plot, der mich überrascht hat.


    Fazit:
    "Die Flüsse von London" sind ein Mix aus Kriminalroman, Urban Fantasy und ein Hauch von Harry Potter mit Erwachsenen. Mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich konnte mit Peter Grant zusammen die Welt der Magie entdecken. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass es sich hauptsächlich um den Convent-Garden-Fall und die Entdeckung der Magie gedreht hätte, denn manchmal war ich als Leser verwirrt von den vielen Handlungssträngen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Nevitas avatar
    Es ist endlich soweit! In 3 Tagen beginnt unsere Leserunde. Also lest schnell euer jetziges Buch zuende um euch danach auf 'Die Flüsse von London' stürzen zu können ;)
    Ich hoffe die Aufteilung ist in Ordnung, denn beim durchbätternhabe ich gemerkt, dass es doch etwas längere Kapitel sind.
    Seitenzahlen habe ich nicht angegeben, weil ich das Buch auf englisch lesen werde und vermute, dass die Seitenzahlen im deutschen andere sind.
    Liest vllt. noch jemand auf einer anderen Sprache mit?
    Freue mich auf unsere Austausch und bis in 3 Tage :)
    Zur Leserunde
    jasbrs avatar
    Anlässlich des Welttag des Buches verlosen wir auf unserem Blog nicht nur "DieFlüsse von London", sondern ihr habt auch die Möglichkeit, euer Wunschbuch zu gewinnen!Außerdem gibt es tolles, buchigen Schmuck!
    Ihr müsst dazu nur ein kleines Quiz auf unserem Blog lösen, das aber für euch kein Problem darstellen sollte :)
    Hier gehts zum Quiz! Viel Spaß!

    http://buch-leben.blogspot.de/2016/04/blogger-schenken-lesefreude-welttag-des.html
    jasbrs avatar
    Letzter Beitrag von  jasbrvor 2 Jahren
    Zur Buchverlosung
    weinlachgummis avatar
    Hallo zusammen,

    wir aus der Gruppe “Serien-Leserunden” möchten zusammen Die Flüsse von London lesen. Wer mitlesen möchte ist herzlich Eingeladen, Bücher gibt es aber keine zu Gewinnen.

    Bitte auch immer ans Spoiler / Einklappen denken.



    Raywens avatar
    Letzter Beitrag von  Raywenvor 3 Jahren
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Constanzes avatar
    Constanzevor 3 Monaten
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