Ein Wispern unter Baker Street

von Ben Aaronovitch 
4,3 Sterne bei457 Bewertungen
Ein Wispern unter Baker Street
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (397):
Arachn0phobiAs avatar

Der Spannungsbogen ließ immer mal etwas zu wünschen übrig, aber der Humor war wieder großartig.

Kritisch (6):
moorlichts avatar

Habe mich selber dabei ertappt, wie ich mich langweile. OHne die vorigen Bände fehlt komplett der Überblick.

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Inhaltsangabe zu "Ein Wispern unter Baker Street"

Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch "internationale Verwicklungen" sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423214483
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.06.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.04.2013 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    isi2908vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Bis jetzt das beste Buch der Reihe!!
    Noch lustiger und aufregender als zuvor.

    Nach "die Flüsse von London" und "schwarzer Mond über Soho" ist dies ein weiterer super Teil, der Peter Grant Reihe.

    Diesmal spielt sich alles im Londoner Untergrund statt, Peter wird zu einem Fall gerufen, der sich in den Tunneln der Londoner U-Bahn Stationen abspielt und mit nicht so rechten dingen zugeht. Um diesen Fall zu lösen, bei dem er auch noch das FBI an der Backe hat, muss er sogar in den Abwasserkanälen Londons herumkriechen und wird in den Betonboden der U-Bahn Station eingesperrt.
    Meiner Meinung nach ein weiterer lustiger und aufregender Teil, der Ben Aaronovitch Reihe.

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    Babschas avatar
    Babschavor 6 Monaten
    Zähflüssiger Zaubereiaufguss

    Peter Grant, ein mit magischen Fähigkeiten ausgestatteter Constable der Londoner Polizei, arbeitet dort für eine verschwiegene Sondereinheit, die in Kraft tritt, wenn es Verbrechen aufzuklären gilt, deren Begleitumstände offensichtlich etwas außerhalb des Normalstandards liegen. Eines Tages wird auf den Gleisen der U-Bahn-Station Baker Street ein junger Mann tot aufgefunden, dessen Dahinscheiden unzweifelhaft in Verbindung mit jenseitigen Mächten steht.


    Bereits kurz nach rasantem vielversprechendem Start schwächelt die Story leider immer mehr, weil sie sich -wie so oft- zunehmend darauf verlegt, mit viel Lokalkolorit den Leser wie auf einer Stadtrundfahrt durch Schauplätze der Londoner City zu jagen, anstatt sich auf Figuren und Handlung zu konzentrieren und diese voran zu treiben. Abbruch zur Buchmitte, da es ab da überhaupt nicht mehr weiter ging. Laaaangweilig!

    Ein Stern für die Geschichte, ein Zusatzstern für den guten Wortwitz des Autors, mittels dessen er hier eine gute kompakte Fantasystory hätte basteln können. Hätte!

    Kommentare: 1
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    LeenChavettes avatar
    LeenChavettevor 9 Monaten
    Zum dritten Mal in London

    Wir begleiten den "Zauberlehrling" Peter Grant ein Mal mehr auf seinem Weg, die magischen Abgründe Londons zu erkunden.
    Dieses Mal handelt es sich um den mysteriösen Tod eines amerikanischen Kunststudenten, der sich auch noch als Sohn eines US-Senators entpuppt. Da es sich somit um ein Verbrechen "internationaler Angelegenheit" handelt, wird das FBI eingeschaltet. Und als ob Peter nicht schon genug zu tun hätte (er muss ja auch noch Latein und Zaubersprüche lernen), wird ihm die hochmotivierte FBI Agentin Reynolds aufs Auge gedrückt.
    Ben Aaronovitch bleibt seinem flüssigen und einfallsreichen Erzählstil treu und vermag die Straßen Londons zum Leben zu erwecken.
    Wer sich für Magie und London erwärmen kann, dem lege ich auch die Folgebände sehr ans Herz!

    Kommentare: 2
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    RickysBuchgeplauders avatar
    RickysBuchgeplaudervor 9 Monaten
    Mir fehlte es ein bisschen an spannung

    Rezension
    Ein Wispern unter Baker Street
    Genre: Fantasy
    Seiten: 445
    Verlag: dtv
    Klappentext:
    Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch "internationale Verwicklungen" sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern ...
    Meine Meinung:
    Geschichte:
    Dies ist Band 3. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr gut zu lesen. Bei diesem Band habe ich ein bisschen das Gefühl, dass er schwächelt. Aber nur ein ganz kleines bisschen. Die Geschichte war durchaus interessant aber es hat mir ein bisschen an Spannung gefehlt.
    Hier gibt es 4 von 5 Gryffindor – Punkten
    Charaktere:
    Neben den alten Charakteren rücken jetzt auch die Nebencharaktere stärker in den Vordergrund und sogen für einen frischen Wind.
    Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten
    Emotionen:
    Ich konnte sehr gut mit den Figuren mitfühlen. Leider kam die Spannung nicht so richtig auf.
    Hier gibt es 1 von 2 Slytherin – Punkten
    Aufmachung/ Design:
    Das Cover passt sehr gut zu den anderen der Reihe. Ich finde es sehr schön und verspielt.
    Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten
    Fazit:
    Ein Teil der ein bisschen schwächelt. Dennoch kann ich die Reihe empfehlen.
    Insgesamt gibt es: 8 von 10 Buchplaudis

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    Paulina95s avatar
    Paulina95vor einem Jahr
    Peter Grant <3

    Wie sehr ich dieser Buchreihe plötzlich in Windeseile verfallen bin! Band 3 geht genauso fantastisch weiter wie Band 2. Spätestens jetzt bin ich komplett in diesem übernatürlichen London gefangen und bereits zu diesem Zeitpunkt traurig, wenn die Geschichte irgendwann zu Ende ist. Zum Glück kommen ja noch einige Bücher. 
    Erneut wartet Ben Aaronovitch mit einem spannenden, gut durchdachten und außergewöhnlichen Kriminalfall auf, dem sich Police Constable beziehungsweise Zauberlehrling Peter und Co. annehmen. Obwohl der Plot diesmal nicht so viele Irrungen und Wirrungen durchlaufen hat wie in den Vorgängern, hat mich das neue Rätsel von Anfang an gepackt. Wobei ich es wirklich toll finde, dass der Autor an Kreativität und Ausgefallenem nicht spart und den Mut hat, echt verrückte und teilweise erstmal etwas wirre Dinge geschehen zu lassen. Ich finde es nämlich oft schade, dass viele Storys in doch sehr geradlinige Muster gequetscht werden (zumindest habe ich diesen Eindruck immer öfter).
    Stil und Figuren sind wie gewöhnlich speziell, dadurch umso hervorragender. Es macht Spaß, die Charaktere immer besser kennenzulernen. Gut gefällt mir auch, dass es nun eine Problematik gibt, mit der sich die „Helden“ herumschlagen müssen, die bücherübergreifend weiterverfolgt wird und somit mehrere Bände der Reihe noch stärker miteinander verknüpft.
    Fazit: Top! Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

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    MotteEnnas avatar
    MotteEnnavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder gut, aber nicht so temporeich wie Teil 2. Ein bisschen mehr Magie hätte auch nicht geschadet.
    Tiefe Einblicke in Londons Unterwelt

    Dieses Mal führen die Ermittlungen Peter buchstäblich auf die dunkle Seite Londons - seine Unterseite. Es geht ab in den Untergrund. Neben dem weitverzweigte U-Bahnnetz gehört da auch ein Netz von Geheimgängen und -kammern dazu, deren Entstehung wieder einmal weit in der Vergangenheit liegt.

    Ein amerikanischer Kunststudent wird erstochen in einem Londoner U-Bahn-Tunnel gefunden. Wie er dorthin gekommen ist und der Täter unentdeckt entkommen konnte ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Grund genug das Folly-Team hinzu zu ziehen. Um vergleichbare Katastrophen wie in den voran gegangen Fällen vorzubeugen wird Peter der Mordkommission - sprich Seawoll und Stephanopoulos- unterstellt und bekommt zusätzliche Unterstützung durch seine alte und neue Partnerin Lesley, die nach ihrer Krankschreibung ins Folly gewechselt ist.

    Weiterhin gehören auch wieder die Themseschwestern und der Gesichtslose wieder dazu. Dieses Mal mischt auch noch das FBI in dem Fall mit und bringt Peter in heikle Situationen.

    Nachdem Peter im zweiten Teil ja recht viele Freiheiten in seinem Vorgehen genießen konnte, muss er sich dieses mal wieder mehr an Regeln und Strukturen halten. Er muss seinen Vorgesetzten Bericht erstatten und sich an die Vorschriften der Met halten. Insgesamt nimmt das der Geschichte ein wenig das Tempo, aber bringt dafür wieder etwas mehr Krimi-Feeling zurück.

    Um die ganze Sache wieder rund zu machen gehört es auch einfach dazu, dass man auch in diesem Buch wieder eine ganze Menge an historischen Fakten zu Geschichte Londons mitgeliefert bekommt, die auf eine geschickte Art in den Verlauf der Erzählung mit eingebaut werden.

    Ein großes Fazit kann ich mittlerweile ja nicht mehr ziehen. Wenn einem die ersten beiden Teile gefallen haben, ist dies ein absolutes Must-Read. Aber die Reihe ist einfach Geschmackssachen und wen es nicht packt, für den gibt es genug Alternativen.

    Viel Spaß beim Schmökern!

     

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    Buecherwunderlands avatar
    Buecherwunderlandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider ein bisschen schwächer als Band 2, aber trotzdem sehr unterhaltsam :).
    Ein bisschen schwächer als der Vorgänger!


    3.5 Sterne


    Vorneweg:


    Nachdem ich den ersten Band der Reihe ganz in Ordnung fand, habe ich den zweiten Band geradezu verschlungen! Deswegen war ich schon sehr gespannt auf "Ein Wispern unter Baker Street" und hatte auch ein bisschen höhere Erwartungen, leider. 


    Meine Meinung:


    Bisher hatte ich bei jedem Buch dieser Reihe leichte Startschwierigkeiten. Ich weiß nicht, ob es an dem Schreibstil liegt, oder an etwas anderem, aber ich brauche immer ca. 75 Seiten bis ich einigermaßen in die Handlung hineinfinde. 


    Diesmal spielt ein großer bzw. wichtiger Teil der Handlung im Londoner Untergrund. Es war interessant zu lesen wie alles konstruiert wurde und teilweise auch eklig, wenn es in die Kanalisation ging ;). 


    Peter Grant entwickelt sich in diesem Band kaum weiter, aber da die Handlung in einem sehr kurzem Zeitraum spielt, ist das durchaus verständlich. 
    Nightingale ist in diesem Band wieder etwas präsenter, aber da ich ihn so gerne mag, hätte ich gerne noch mehr von ihm gelesen :). 


    Die Handlung an sich fand ich ganz in Ordnung. Es war zwar durchaus spannend, aber so richtig mitgerissen hat es mich nicht. Zumindest konnte ich das Buch zu jeder Zeit problemlos aus der Hand legen ;). 


    Wie auch in den vorherigen Bänden gibt es wieder allerhand Informationen rund um London und dessen Geschichte. Außerdem werden auch die Wegstrecken sehr genau beschrieben. 


    Fazit:


    Nachdem mir Band 2 so gut gefallen hat, bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht. Hoffentlich gefällt mir der nächste Band wieder besser :). 
    Trotzdem hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich bin gespannt wie es in Band 4 weitergeht (hoffentlich werden meine Fragen endlich beantwortet ;)) 

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor einem Jahr
    Ein unterirdischer Fall für Peter Grant

    Taschenbuch: 448 Seiten
    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Juni 2013)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3423214483
    Originaltitel: Whispers under ground
    Preis: 10,95€
    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

    Ein unterirdischer Fall für Peter Grant

    ACHTUNG: Dies ist der 3. Band der Peter Grant-Reihe. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten beiden Bänden enthalten. Diese sollte man am besten vorher gelesen haben.

    Inhalt:
    In der Londoner U-Bahn wird die Leiche eines Mannes gefunden. Constable Peter Grant wittert sofort einen Hauch von Magie. Und da es sich bei dem Toten um einen US-amerikanischen Kunststudenten und Sohn eines Senators handelt, heftet sich ganz schnell die FBI-Agentin Reynolds an Peters Hacken. Nicht einfach, die Magie vor ihr zu verbergen …

    Meine Meinung:
    Mittlerweile habe ich Peter Grant schon richtig ins Herz geschlossen. Ich mag diesen etwas kauzigen, eigensinnigen, aber auch loyalen und eifrigen Zauberlehrling einfach. Seine Bemühungen, Fortschritte im Zaubern zu machen, sogar neue Zauber zu erfinden bzw. die alten abzuwandeln und alles wissenschaftlich zu erfassen, sind einfach genial.

    In „Ein Wispern unter Baker Street“ wird die kleine Einheit des Folly, der magischen Abteilung der London Metropolitan Police, durch Lesley verstärkt, die offiziell immer noch krankgeschrieben ist. Aber sie hat ganz offensichtlich auch eine gewisse Begabung für Magie. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie hier wieder mehr in den Vordergrund gerückt ist, nachdem ich sie im letzten Band doch etwas vermisst hatte. Die Dialoge zwischen Peter und ihr sind manchmal einfach zu witzig.

    Aber auch ansonsten muss man den Humor nicht mit der Lupe suchen. Aaronovitch versteht es hervorragend, dem Leser mit seinem Wortwitz ständig ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern.

    Die Story ist nicht ganz so rasant wie im 2. Band, aber gut durchdacht und klug konstruiert. Es gelingt nicht leicht, auf den Mörder zu kommen. Und Peter und seine Kollegen müssen einige Mühen auf sich nehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Ein Großteil der Ermittlungen findet dabei in der Kanalisation unter den Straßen Londons statt. Die Beschreibungen sind recht detailliert. Wer ein gutes Vorstellungsvermögen besitzt, sollte sich das Frühstück vor dem Lesen sparen. 😉

    Fazit:
    Kluge und fantasievolle Unterhaltung. Für Fans der Reihe ein Muss.

    Die Reihe:
    1. Die Flüsse von London
    2. Schwarzer Mond über Soho
    3. Ein Wispern unter Baker Street
    4. Der böse Ort
    5. Fingerhut-Sommer
    6. Der Galgen von Tyburn

    ★★★★☆

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    Odenwaldwurmvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich liebe die Buch-Reihe
    London von unten

    Wieder eine tolle Peter Grant Geschichte von Ben Aaronovitch. Ich weis nicht ist es ein Fantasy Roman oder ein Krimi. Vor allem der moderne Polizeiapparat mit so etwas wie Magie zu verbinden, einfach toll. Der trockene englische Humor ist schon auf den ersten Seiten spürbar und dieses mal auch viel besser als im zweiten Band. Das Buch ich wieder so gut wie der erste Band. Wer gerne Fantasy-Bücher liest soll unbedingt einen oder alle Zauberkrimi von Ben Aaronovitch lesen. 

    Inhalt: Peter Grant, Polizist, Zauberlehrling und Mitglied der Spezialtruppe für Verbrechen mit magischem Hintergrund: wieder muss er sich mit übernatürlichen Kreaturen herumschlagen. Als in einer U-Bahn-Station ein erstochener Mann gefunden wird, lassen sich an der Mordwaffe deutliche Spuren von Magie feststellen. Was spielt sich unter London ab?

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    diebuchneurotikers avatar
    diebuchneurotikervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Peter Grant steckt mal wieder bis über beide Ohren in der Scheiße – Und dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes.
    Mord und Magie in den U-Bahn Tunneln Londons

    Peter Grant steckt mal wieder bis über beide Ohren in der Scheiße – Und dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes.


    Inhalt

    Mord und Magie im Londoner Untergrund!

    Sie sind schon mal mit der Londoner U-Bahn gefahren? Und Sie glauben zu wissen, wie es dort unten zugeht? Oh nein. Sie haben keine Ahnung. Lassen Sie sich von Peter Grant, Police Constable und Zauberer in Ausbildung, erzählen, was man tief unter Baker Street, Southwark oder Oxfort Circus alles entdecken kann, wenn man ein Gespür für Magie hat: Vergessene Tunnel, viktorianische Abwässerkanäle, uralte Künste und rachsüchtige Geister sind nur der Anfang…



    Informationen

    Titel: Ein Wispern unter Baker Street

    Autor: Ben Aaronovitch

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

    Erscheinungsdatum: 01. Juni 2013

    Seiten: 448

    Genre: Fantasy/Krimi

    Preis: 10,95€



    Ein mysteriöser Mord in den Londoner U-Bahn-Tunneln nahe der Station Baker Street zieht Peter Grants Aufmerksamkeit auf sich. Und eines ist direkt klar: Magie war im Spiel. Kein Zweifel, ein Fall für den frischgebackenen Zauberlehrling und Police Constable. Auf den Spuren des Mörders offenbaren sich ihm Teile von London, die lieber unentdeckt hätten bleiben sollen…



    Meine Meinung

    Wie seine Vorgänger kann man „Ein Wispern unter Baker Street“ einfach nur als genial betiteln. Ben Aaronovitch entführt uns mit seinem grandiosen Schreibstil, einer durchdachten Geschichte und einer knallharten Beweisführung erneut nach London und dieses Mal geht es in den düsteren Untergrund. Welcher Schauplatz wäre besser geeignet für einen mysteriösen Mordfall mit mehr als einem kleinen Funken Magie?

    Der recht lange Einstieg, durch den man sich zu Beginn der Geschichte beißen muss, ist und bleibt mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch. Doch nachdem das Verbrechen begangen wurde und Peter die Fährte aufgenommen hat, nimmt die Handlung rasant an Fahrt auf. Neben dem begangenen Mord, bei welchem Peter keinen Zweifel daran hegt, dass dieser in seinen Zuständigkeitsbereich fällt, begibt sich unser junger Zauberlehrling weiterhin auf die Spur des mysteriösen Gesichtslosen. Wo man zu Beginn der Reihe dachte, dass ein Fall den nächsten Jagen wird, ohne dass direkte Verbindungen zwischen diesen Fällen entstehen werden, zeichnet sich jetzt im dritten Buch ein klarer roter Faden ab, der hoffentlich auch in den folgenden Büchern zu finden sein wird. Und nicht nur die Reihe wirkt gut durchdacht und strukturiert, auch „Ein Wispern unter der Baker Street“ lässt in dieser Hinsicht keinerlei Wünsche offen. Während Peter mehr und mehr Beweise sammelt, Befragungen durchführt und Beschattungen über sich ergehen lässt, kommt auch der Leser dem Rätsel immer weiter auf die Spur und dieses ist einfach nur grandios, überraschend und erfrischend anders. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Ben Aaronovitch hat es bis jetzt immer geschafft mich zu überraschen. Ob es die die Flussgötter oder die sogenannten „Jazzvampire“ aus den vorherigen Büchern waren, der Autor kommt nicht mit den üblichen ausgelutschten und stumpfen Monstern um die Ecke, die mir aus den anderen Büchern bereits so zum Halse raushängen. Und auch dieser Fall hält wieder die eine oder andere Überraschung bereit…

    Doch diese grandiose Geschichte wäre nichts ohne ihre Charaktere. Bereits in der vorherigen Rezension wurde einiges über Peter, Nightingale und Co gesagt. Doch neben den alten Bekannten wie Lesley May, Tobi oder Miriam Stephanopoulos, treffen wir auf neue Gesichter wie FBI Agentin Kimberley Reynolds. Allesamt mit ihren kleinen Ticks und Macken und genau der richtigen Dosis an Auftritten. Keiner der Charaktere drängt sich aufdringlich oder gar unpassend in das Geschehen. Doch besonders Peter Grant erwacht durch Aaronovitchs locker leichten und frechen Schreibstil zum Leben. Ich habe selten gelesen, dass einer Figur alleine durch den Schreibstil eines Autors so viel Charakter eingehaucht wurde. Ben Aaronovitch schreibt wie Peter ist! Und das zu lesen macht einfach nur Spaß. Ausführliche beinahe geplapperte Passagen, die einen mit Informationen über London und dessen Geschichte beinahe überfüttern, sind da nur der Anfang. Und diese wirken in keinem Fall langweilig oder öde – wie man es ja von Geschichte sonst so kennt.

    Ben Aaronovitch schreibt einfach wie es ist und überzeugt durch seinen Humor, wie auch in den vorherigen Büchern. Doch während er sich in den Vorgängern von „Ein Wispern unter Baker Street“ häufig besonders bei Aktion geladenen Passagen schnell überschlug und man als Leser häufig einige Stellen drei Mal lesen musste, um wirklich alles mitzubekommen und richtig zu verstehen, ist es in diesem Werk anders. Natürlich bleibt es aber auch in diesem Buch spannend – meiner Meinung nach spannender denn je. Ob Verfolgungsjagden durch den Untergrund, wilde Schusswechsel und Magie in einem Ausmaß, wie man es in den vorherigen Büchern nicht zu träumen gewagt hat, das Buch fesselt einen und lässt einen nie wieder los. Doch dieses Mal ohne das Gefühl am Ende, man hätte etwas überlesen oder vielleicht doch nicht ganz richtig verstanden. Ein Grund für mich dieses Buch noch etwas besser zu bewerten als die Vorgänger.

    Fazit

    Ben Aaronovitch versteht es einfach mich mit seinen Büchern zu begeistert und dieses Buch steht seinen Vorgängern in keinem Punkt nach. Im Gegenteil. Bis jetzt die Krönung dieser Reihe und einfach nur absolut Gelungen. Ein Muss für jeden Buchliebhaber.

    10/10 Sterne

    „Also, jemand, der gleichzeitig Bulle und Magier ist, sollte irgendwie spannender sein. Harry Potter ist nicht so langweilig wie du. Und Gandalf könnte dich bestimmt untern Tisch trinken.“

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MikkaGs avatar

    Die Leserunde

    Die Leserunde startet am 22.06. - ich bin mir nicht sicher, wann die Gewinner der Buchverlosung ihre Exemplare erhalten werden, aber ich hoffe, dass wir den Termin schaffen!

    Ihr könnt natürlich auch mitmachen, wenn ihr euer Buch nicht gewonnen sondern gekauft habt - Jeder ist herzlich willkommen!

    Ich freue mich selber schon sehr auf das Buch!

    Kurzbeschreibung

    Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable, nichts für das Pauken von Lateinvokabeln übrighätte – bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Ein Unbekannter wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden – erstochen, und es deutet alles auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter! Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus und ehe man »internationale Verwicklungen« sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern…

    Über den Autor

    Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reiche um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die englischen Bestsellerlisten im Sturm.



    eskimo81s avatar
    Letzter Beitrag von  eskimo81vor 5 Jahren
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    muchobookloves avatar
    Wer sich von euch optimal auf den nächsten London Besuch vorbereiten will oder sich gern in diese schöne Stadt zurückträumt, wie ich, der sollte auch den dritten Band der beliebten Urban-Fantasy-Reihe um Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant von Erfolgsautor Ben Aaronovitch auf gar keinen Fall verpassen! Der Roman "Ein Wispern unter Baker Street" ist nicht nur etwas für Londonliebhaber, sondern bietet beste britische Unterhaltung gepaart mit Magie, Mord und Fantasy. Begebt euch zusammen mit Peter Grant auf eine rasante, spannende und witzige Reise in den Londoner Untergrund voller Rätsel!

    Mehr zum Buch:

    Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch "internationale Verwicklungen" sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern ...

    Leseprobe

    Die beiden ersten Bände der Reihe waren bei euch auch schon sehr beliebt. Wer sie noch nicht kennt oder eine kleine Auffrischung braucht, für den gibt es an dieser Stelle nochmal eine kurze Zusammenfassung:

    Im ersten Band Die Flüsse von London ist Peter Grant frischgebackener Police Constable in London. Eines Nachts wird er nach Covent Garden zum Tatort eines grausigen Mordes beordert. Dort begegnet er einem Geist, der behauptet, Zeuge des Mordes gewesen zu sein. Peters Hang zum Magischen und seine Begegnung mit dem Übernatürlichen ruft den letzten Zauberer Englands auf den Plan: seinen Vorgesetzten, Polizeiinspektor Thomas Nightingale. Der führt Peter in die Grundlagen der Magie ein. Ab jetzt wird Peters Leben um einiges komplizierter.

    Im zweiten Band Schwarzer Mond über Soho ist Peter zunächst vor allem mit Auswendiglernen von Lateinvokabeln beschäftigt, denn die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu.

    Gemeinsam mit dem dtv-Verlag verlosen wir für euch 3 Buchpakete mit den ersten drei Bänden sowie 5 Exemplare des aktuellen Buches "Ein Wispern unter Baker Street". Dafür könnt ihr euch einschließlich bis zum 09. Juni 2013 bewerben. Kommentiert einfach mit einem Beitrag und löst folgende Aufgabe: 

    Erfindet einen eigenen deutschen Zauberspruch mit mindestens 5 Zeilen und schreibt dazu, was ihr damit erzaubern wollt!

    Wer noch mehr zu der spannenden Reihe wissen möchte, der findet viele tolle Hintergrundinformationen und Extras auf der eigenen Homepage dazu vom Verlag. 
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