Ben Aaronovitch Ein Wispern unter Baker Street

(414)

Lovelybooks Bewertung

  • 446 Bibliotheken
  • 16 Follower
  • 14 Leser
  • 70 Rezensionen
(183)
(179)
(47)
(3)
(2)

Inhaltsangabe zu „Ein Wispern unter Baker Street“ von Ben Aaronovitch

Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch "internationale Verwicklungen" sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern.

PC Grant kommt in Fahrt. Spannend und amüsant.

— Morag_McAdams
Morag_McAdams

Der zweiter Teil der Rheie um Peter Grant. Spannend geht es weiter.

— EntdeckerMau
EntdeckerMau

Wieder gut, aber nicht so temporeich wie Teil 2. Ein bisschen mehr Magie hätte auch nicht geschadet.

— MotteEnna
MotteEnna

Leider ein bisschen schwächer als Band 2, aber trotzdem sehr unterhaltsam :).

— Buecherwunderland
Buecherwunderland

Einfach genial!

— Favole
Favole

Gute Unterhaltung

— KerstinHerzog
KerstinHerzog

Ich liebe die Buch-Reihe

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

Peter Grant steckt mal wieder bis über beide Ohren in der Scheiße – Und dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes.

— diebuchneurotiker
diebuchneurotiker

Nach wie vor ein tolles Leseerlebnis!

— Buchperlenblog
Buchperlenblog

Genial!!

— KitKat88
KitKat88

Stöbern in Fantasy

Die Gabe der Könige

Es war ... kompliziert.

Liebeslenchen

Das wilde Herz des Meeres

Ein Buch, das alles hat, was ein gutes Buch braucht! Ich habe Hannah und William sehr gerne auf ihrem magischen Abenteuer begleitet!

EmelyAurora

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Ascheatem

Eine weitere tolle Fortsetzung mit Spannung, unvorhergesehenen Wendungen und jede Menge Humor.

Saphierra

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Zäher Anfang mit spannendem Ende.

EllaWoodwater

Die Chroniken der Seelenwächter - Verborgene Mächte 5 - Erweckung (Finalband 1. Zyklus)

Ein spannendes und sehr gelungenes Staffelfinale. Wirklich nur zu empfehlen.

Saphierra

Coldworth City

Zu kurz... zu X-Men :(

cookielover91

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Tiefe Einblicke in Londons Unterwelt

    Ein Wispern unter Baker Street
    MotteEnna

    MotteEnna

    02. August 2017 um 17:17

    Dieses Mal führen die Ermittlungen Peter buchstäblich auf die dunkle Seite Londons - seine Unterseite. Es geht ab in den Untergrund. Neben dem weitverzweigte U-Bahnnetz gehört da auch ein Netz von Geheimgängen und -kammern dazu, deren Entstehung wieder einmal weit in der Vergangenheit liegt. Ein amerikanischer Kunststudent wird erstochen in einem Londoner U-Bahn-Tunnel gefunden. Wie er dorthin gekommen ist und der Täter unentdeckt entkommen konnte ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Grund genug das Folly-Team hinzu zu ziehen. Um vergleichbare Katastrophen wie in den voran gegangen Fällen vorzubeugen wird Peter der Mordkommission - sprich Seawoll und Stephanopoulos- unterstellt und bekommt zusätzliche Unterstützung durch seine alte und neue Partnerin Lesley, die nach ihrer Krankschreibung ins Folly gewechselt ist. Weiterhin gehören auch wieder die Themseschwestern und der Gesichtslose wieder dazu. Dieses Mal mischt auch noch das FBI in dem Fall mit und bringt Peter in heikle Situationen. Nachdem Peter im zweiten Teil ja recht viele Freiheiten in seinem Vorgehen genießen konnte, muss er sich dieses mal wieder mehr an Regeln und Strukturen halten. Er muss seinen Vorgesetzten Bericht erstatten und sich an die Vorschriften der Met halten. Insgesamt nimmt das der Geschichte ein wenig das Tempo, aber bringt dafür wieder etwas mehr Krimi-Feeling zurück. Um die ganze Sache wieder rund zu machen gehört es auch einfach dazu, dass man auch in diesem Buch wieder eine ganze Menge an historischen Fakten zu Geschichte Londons mitgeliefert bekommt, die auf eine geschickte Art in den Verlauf der Erzählung mit eingebaut werden. Ein großes Fazit kann ich mittlerweile ja nicht mehr ziehen. Wenn einem die ersten beiden Teile gefallen haben, ist dies ein absolutes Must-Read. Aber die Reihe ist einfach Geschmackssachen und wen es nicht packt, für den gibt es genug Alternativen. Viel Spaß beim Schmökern!  

    Mehr
  • Ein bisschen schwächer als der Vorgänger!

    Ein Wispern unter Baker Street
    Buecherwunderland

    Buecherwunderland

    05. June 2017 um 16:07

    3.5 SterneVorneweg:Nachdem ich den ersten Band der Reihe ganz in Ordnung fand, habe ich den zweiten Band geradezu verschlungen! Deswegen war ich schon sehr gespannt auf "Ein Wispern unter Baker Street" und hatte auch ein bisschen höhere Erwartungen, leider. Meine Meinung:Bisher hatte ich bei jedem Buch dieser Reihe leichte Startschwierigkeiten. Ich weiß nicht, ob es an dem Schreibstil liegt, oder an etwas anderem, aber ich brauche immer ca. 75 Seiten bis ich einigermaßen in die Handlung hineinfinde. Diesmal spielt ein großer bzw. wichtiger Teil der Handlung im Londoner Untergrund. Es war interessant zu lesen wie alles konstruiert wurde und teilweise auch eklig, wenn es in die Kanalisation ging ;). Peter Grant entwickelt sich in diesem Band kaum weiter, aber da die Handlung in einem sehr kurzem Zeitraum spielt, ist das durchaus verständlich. Nightingale ist in diesem Band wieder etwas präsenter, aber da ich ihn so gerne mag, hätte ich gerne noch mehr von ihm gelesen :). Die Handlung an sich fand ich ganz in Ordnung. Es war zwar durchaus spannend, aber so richtig mitgerissen hat es mich nicht. Zumindest konnte ich das Buch zu jeder Zeit problemlos aus der Hand legen ;). Wie auch in den vorherigen Bänden gibt es wieder allerhand Informationen rund um London und dessen Geschichte. Außerdem werden auch die Wegstrecken sehr genau beschrieben. Fazit:Nachdem mir Band 2 so gut gefallen hat, bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht. Hoffentlich gefällt mir der nächste Band wieder besser :). Trotzdem hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich bin gespannt wie es in Band 4 weitergeht (hoffentlich werden meine Fragen endlich beantwortet ;)) 

    Mehr
  • Ein unterirdischer Fall für Peter Grant

    Ein Wispern unter Baker Street
    Lilli33

    Lilli33

    02. June 2017 um 20:13

    Taschenbuch: 448 Seiten Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Juni 2013) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3423214483 Originaltitel: Whispers under ground Preis: 10,95€ auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich Ein unterirdischer Fall für Peter Grant ACHTUNG: Dies ist der 3. Band der Peter Grant-Reihe. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten beiden Bänden enthalten. Diese sollte man am besten vorher gelesen haben. Inhalt: In der Londoner U-Bahn wird die Leiche eines Mannes gefunden. Constable Peter Grant wittert sofort einen Hauch von Magie. Und da es sich bei dem Toten um einen US-amerikanischen Kunststudenten und Sohn eines Senators handelt, heftet sich ganz schnell die FBI-Agentin Reynolds an Peters Hacken. Nicht einfach, die Magie vor ihr zu verbergen … Meine Meinung: Mittlerweile habe ich Peter Grant schon richtig ins Herz geschlossen. Ich mag diesen etwas kauzigen, eigensinnigen, aber auch loyalen und eifrigen Zauberlehrling einfach. Seine Bemühungen, Fortschritte im Zaubern zu machen, sogar neue Zauber zu erfinden bzw. die alten abzuwandeln und alles wissenschaftlich zu erfassen, sind einfach genial. In „Ein Wispern unter Baker Street“ wird die kleine Einheit des Folly, der magischen Abteilung der London Metropolitan Police, durch Lesley verstärkt, die offiziell immer noch krankgeschrieben ist. Aber sie hat ganz offensichtlich auch eine gewisse Begabung für Magie. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie hier wieder mehr in den Vordergrund gerückt ist, nachdem ich sie im letzten Band doch etwas vermisst hatte. Die Dialoge zwischen Peter und ihr sind manchmal einfach zu witzig. Aber auch ansonsten muss man den Humor nicht mit der Lupe suchen. Aaronovitch versteht es hervorragend, dem Leser mit seinem Wortwitz ständig ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Die Story ist nicht ganz so rasant wie im 2. Band, aber gut durchdacht und klug konstruiert. Es gelingt nicht leicht, auf den Mörder zu kommen. Und Peter und seine Kollegen müssen einige Mühen auf sich nehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Ein Großteil der Ermittlungen findet dabei in der Kanalisation unter den Straßen Londons statt. Die Beschreibungen sind recht detailliert. Wer ein gutes Vorstellungsvermögen besitzt, sollte sich das Frühstück vor dem Lesen sparen. 😉 Fazit: Kluge und fantasievolle Unterhaltung. Für Fans der Reihe ein Muss. Die Reihe: 1. Die Flüsse von London 2. Schwarzer Mond über Soho 3. Ein Wispern unter Baker Street 4. Der böse Ort 5. Fingerhut-Sommer 6. Der Galgen von Tyburn ★★★★☆

    Mehr
  • London von unten

    Ein Wispern unter Baker Street
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    04. May 2017 um 10:32

    Wieder eine tolle Peter Grant Geschichte von Ben Aaronovitch. Ich weis nicht ist es ein Fantasy Roman oder ein Krimi. Vor allem der moderne Polizeiapparat mit so etwas wie Magie zu verbinden, einfach toll. Der trockene englische Humor ist schon auf den ersten Seiten spürbar und dieses mal auch viel besser als im zweiten Band. Das Buch ich wieder so gut wie der erste Band. Wer gerne Fantasy-Bücher liest soll unbedingt einen oder alle Zauberkrimi von Ben Aaronovitch lesen. Inhalt: Peter Grant, Polizist, Zauberlehrling und Mitglied der Spezialtruppe für Verbrechen mit magischem Hintergrund: wieder muss er sich mit übernatürlichen Kreaturen herumschlagen. Als in einer U-Bahn-Station ein erstochener Mann gefunden wird, lassen sich an der Mordwaffe deutliche Spuren von Magie feststellen. Was spielt sich unter London ab?

    Mehr
  • Mord und Magie in den U-Bahn Tunneln Londons

    Ein Wispern unter Baker Street
    diebuchneurotiker

    diebuchneurotiker

    23. April 2017 um 23:48

    Peter Grant steckt mal wieder bis über beide Ohren in der Scheiße – Und dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes. Inhalt Mord und Magie im Londoner Untergrund! Sie sind schon mal mit der Londoner U-Bahn gefahren? Und Sie glauben zu wissen, wie es dort unten zugeht? Oh nein. Sie haben keine Ahnung. Lassen Sie sich von Peter Grant, Police Constable und Zauberer in Ausbildung, erzählen, was man tief unter Baker Street, Southwark oder Oxfort Circus alles entdecken kann, wenn man ein Gespür für Magie hat: Vergessene Tunnel, viktorianische Abwässerkanäle, uralte Künste und rachsüchtige Geister sind nur der Anfang… Informationen Titel: Ein Wispern unter Baker Street Autor: Ben Aaronovitch Verlag: dtv Verlagsgesellschaft Erscheinungsdatum: 01. Juni 2013 Seiten: 448 Genre: Fantasy/Krimi Preis: 10,95€ Ein mysteriöser Mord in den Londoner U-Bahn-Tunneln nahe der Station Baker Street zieht Peter Grants Aufmerksamkeit auf sich. Und eines ist direkt klar: Magie war im Spiel. Kein Zweifel, ein Fall für den frischgebackenen Zauberlehrling und Police Constable. Auf den Spuren des Mörders offenbaren sich ihm Teile von London, die lieber unentdeckt hätten bleiben sollen… Meine Meinung Wie seine Vorgänger kann man „Ein Wispern unter Baker Street“ einfach nur als genial betiteln. Ben Aaronovitch entführt uns mit seinem grandiosen Schreibstil, einer durchdachten Geschichte und einer knallharten Beweisführung erneut nach London und dieses Mal geht es in den düsteren Untergrund. Welcher Schauplatz wäre besser geeignet für einen mysteriösen Mordfall mit mehr als einem kleinen Funken Magie? Der recht lange Einstieg, durch den man sich zu Beginn der Geschichte beißen muss, ist und bleibt mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch. Doch nachdem das Verbrechen begangen wurde und Peter die Fährte aufgenommen hat, nimmt die Handlung rasant an Fahrt auf. Neben dem begangenen Mord, bei welchem Peter keinen Zweifel daran hegt, dass dieser in seinen Zuständigkeitsbereich fällt, begibt sich unser junger Zauberlehrling weiterhin auf die Spur des mysteriösen Gesichtslosen. Wo man zu Beginn der Reihe dachte, dass ein Fall den nächsten Jagen wird, ohne dass direkte Verbindungen zwischen diesen Fällen entstehen werden, zeichnet sich jetzt im dritten Buch ein klarer roter Faden ab, der hoffentlich auch in den folgenden Büchern zu finden sein wird. Und nicht nur die Reihe wirkt gut durchdacht und strukturiert, auch „Ein Wispern unter der Baker Street“ lässt in dieser Hinsicht keinerlei Wünsche offen. Während Peter mehr und mehr Beweise sammelt, Befragungen durchführt und Beschattungen über sich ergehen lässt, kommt auch der Leser dem Rätsel immer weiter auf die Spur und dieses ist einfach nur grandios, überraschend und erfrischend anders. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Ben Aaronovitch hat es bis jetzt immer geschafft mich zu überraschen. Ob es die die Flussgötter oder die sogenannten „Jazzvampire“ aus den vorherigen Büchern waren, der Autor kommt nicht mit den üblichen ausgelutschten und stumpfen Monstern um die Ecke, die mir aus den anderen Büchern bereits so zum Halse raushängen. Und auch dieser Fall hält wieder die eine oder andere Überraschung bereit… Doch diese grandiose Geschichte wäre nichts ohne ihre Charaktere. Bereits in der vorherigen Rezension wurde einiges über Peter, Nightingale und Co gesagt. Doch neben den alten Bekannten wie Lesley May, Tobi oder Miriam Stephanopoulos, treffen wir auf neue Gesichter wie FBI Agentin Kimberley Reynolds. Allesamt mit ihren kleinen Ticks und Macken und genau der richtigen Dosis an Auftritten. Keiner der Charaktere drängt sich aufdringlich oder gar unpassend in das Geschehen. Doch besonders Peter Grant erwacht durch Aaronovitchs locker leichten und frechen Schreibstil zum Leben. Ich habe selten gelesen, dass einer Figur alleine durch den Schreibstil eines Autors so viel Charakter eingehaucht wurde. Ben Aaronovitch schreibt wie Peter ist! Und das zu lesen macht einfach nur Spaß. Ausführliche beinahe geplapperte Passagen, die einen mit Informationen über London und dessen Geschichte beinahe überfüttern, sind da nur der Anfang. Und diese wirken in keinem Fall langweilig oder öde – wie man es ja von Geschichte sonst so kennt. Ben Aaronovitch schreibt einfach wie es ist und überzeugt durch seinen Humor, wie auch in den vorherigen Büchern. Doch während er sich in den Vorgängern von „Ein Wispern unter Baker Street“ häufig besonders bei Aktion geladenen Passagen schnell überschlug und man als Leser häufig einige Stellen drei Mal lesen musste, um wirklich alles mitzubekommen und richtig zu verstehen, ist es in diesem Werk anders. Natürlich bleibt es aber auch in diesem Buch spannend – meiner Meinung nach spannender denn je. Ob Verfolgungsjagden durch den Untergrund, wilde Schusswechsel und Magie in einem Ausmaß, wie man es in den vorherigen Büchern nicht zu träumen gewagt hat, das Buch fesselt einen und lässt einen nie wieder los. Doch dieses Mal ohne das Gefühl am Ende, man hätte etwas überlesen oder vielleicht doch nicht ganz richtig verstanden. Ein Grund für mich dieses Buch noch etwas besser zu bewerten als die Vorgänger. Fazit Ben Aaronovitch versteht es einfach mich mit seinen Büchern zu begeistert und dieses Buch steht seinen Vorgängern in keinem Punkt nach. Im Gegenteil. Bis jetzt die Krönung dieser Reihe und einfach nur absolut Gelungen. Ein Muss für jeden Buchliebhaber. 10/10 Sterne „Also, jemand, der gleichzeitig Bulle und Magier ist, sollte irgendwie spannender sein. Harry Potter ist nicht so langweilig wie du. Und Gandalf könnte dich bestimmt untern Tisch trinken.“

    Mehr
  • Mord und Magie im Londoner Untergrund

    Ein Wispern unter Baker Street
    Buchperlenblog

    Buchperlenblog

    16. February 2017 um 15:27

    Achtung, dies ist der dritte Teil der Peter-Grant-Reihe. Er lässt sich sicherlich auch separat lesen, aber um des großen Ganzen Willen sollte man auch die ersten beiden Teile gelesen haben, denke ich. :)  Inhalt Wir sind zurück in London mit Police Constable Peter Grant, Lesley May und Inspector Nightingale. Der dritte Fall setzt nur wenige Wochen nach dem Ende des Zweiten ein. Ein Mann wird erstochen in einem U-Bahn-Tunnel aufgefunden. Die Tatwaffe erweist sich als Tonscherbe mit unmissverständlich magischer Aura. Endlich darf Peter Grant bei einer normalen Mordkommission dabei sein, als Spezialist für den "magischen Scheiß", wie sich seine Vorgesetzten gerne ausdrücken.  Der Fall ist wie gewohnt sehr ausgefallen, auch bekommt er dieses Mal tatkräftige Unterstützung von seiner Freundin und neuer Zaubereranwärterin Lesley May. Auch der Gesichtslose, den wir schon aus den vorigen Teilen kennen, ist wieder dabei.  Aber wer ermordete James Gallagher?  Und was ist nun mit den "kleinen Krokodilen"? Meinung Ich mag diese Reihe wirklich sehr. Sie ist nicht so bierernst, wie man es von Krimis mit diversen Todesfällen gewohnt ist. Tatsächlich ist der Erzählstil ein Genuss an sarkastischen Bemerkungen und britischem Humor. Mehr als einmal musste ich auflachen und die betreffende Stelle meinem Freund (der mittlerweile tatsächlich Band 1 selbst liest ^^) vorlesen. Natürlich ist auch dieser Fall wieder gewürzt mit jeder Menge verwirrender Einzelheiten, Details, Fallen und sich kreuzenden Wegen. Es fällt mir bei diesen Büchern recht schwer, den Inhalt einigermaßen verständlich wiederzugeben, ohne zu viel zu verraten. Langsam nimmt Peter seine Aufgabe als Zauberer in Ausbildung ernster, auch wenn er seiner Umgebung weniger verraten darf, als er manchmal gerne möchte. Auch, dass Lesley möglicherweise in den kleinen Kreis der Zauberer aufgenommen wird, finde ich fantastisch. Schließlich kann man ja nicht alles Nightingale und Grant überlassen.  Auch das Wiedersehen mit einigen Töchtern der Mutter Themse und die eingewobenen Hinweise auf den Gesichtslosen fand ich super, halten diese doch die gesamte Geschichte zusammen.  Das Buch endet wieder mit einem Cliffhanger und macht echt neugierig, ob wir dem gesichtslosen Bösen im vierten Fall endlich wieder persönlich gegenüber stehen müssen und vor allem dieses Mal besser vorbereitet sind. Fazit Wieder ein Lesevergnügen, welches ich allen gern ans Herz legen kann, die eine Mischung aus Krimi und Urban Fantasy bevorzugen.

    Mehr
    • 6
  • In Peter Grants drittem Fall lernen wir die U-Bahn Tunnel und die Kanalisation Londons kennen!

    Ein Wispern unter Baker Street
    Johanna_Jay

    Johanna_Jay

    09. December 2016 um 12:42

    Peter Grant ist Polizist und Zauberlehrling. In seiner kleinen Einheit die von Inspektor Nightingale angeführt wird kümmert er sich um die etwas mehr abstrusen Mordfälle in London. Wann immer Magie im Spiel ist wird er als Ermittler eingesetzt und bekämpft mit Nightingale als Mentor die dunkle Seite von Magie. In diesem aktuellen Fall wird ein Kunststudent in einer U-Bahn Station tot aufgefunden. Schnell wird klar, dass der Mord innerhalb des U-Bahn Tunnels stattgefunden hat und die Mordwaffe eine Tonscherbe ist, an der Spuren von Magie haftet. Zusammen mit einer FBI-Agentin, die sich einschaltet, da der tote der Sohn eines amerikanischen Senators ist, geht Peter Grant auf die Suche des Mörders. Wie üblich glänzt auch dieses Buch wieder durch seinen trockenen Humor. Ich musste an einigen Stellen wirklich laut lachen und hatte beim Lesen viel Spaß. Die Hauptcharaktere um Peter Grant sind natürlich mittlerweile bekannt, in diesem Buch tauchen jedoch ein paar weitere Personen auf, die durchaus auch sympathisch sind. Der Haupt-Kriminalfall der in diesem Buch thematisiert wird hat mir persönlich zwar weniger gefallen und auch die Auflösung war irgendwie unspektakulär, das hat aber meiner Meinung nach nicht viel vom Lesevergnügen genommen. Wem die Vorgänger Bücher gefallen haben wird definitiv auch beim Lesen dieses Bandes Spaß haben!

    Mehr
  • Langsamer als die ersten beiden Bände, aber dennoch sehr lohnend!

    Ein Wispern unter Baker Street
    MikkaG

    MikkaG

    28. October 2016 um 15:53

    Auch im dritten Band der Reihe um den jungen Constable / Magierlehrling Peter Grant verbindet Ben Aaronovitch zahllose bunte, manchmal schräge Ideen zu einer originellen Mischung aus Fantasy, Krimi und Humor. Dabei zieht er durchaus auch mal die Klischees der Genres durch den Kakao - das aber mit liebevollem Augenzwinkern und ohne der Geschichte dadurch Abbruch zu tun.Dieser Band verläuft meinem Empfinden nach deutlich langsamer als die ersten beiden Bände, mit mehr Polizeiarbeit und weniger Magie. aber ich fand die Handlung dennoch spannend und clever kontruiert. Mir gefällt sehr, wie der Autor magische und klassische Krimi-Elemente miteinander verwebt, den Leser mit ein paar unerwarteten Wendungen und falschen Fährten in die Irre führt, und dann am Schluss doch zu einer schlüssigen Auflösung kommt. Und das alles mit einem Humor, der mich alle paar Seiten laut zum Lachen brachte.Die Welt von Peter Grant mag zwar eine magische sein, aber sie ist trotzdem eine Welt, die ihren eigenen Gesetzen folgt und eine ganz eigene Logik entwickelt. Peter geht das Ganze oft sehr wissenschaftlich an und experimentiert mit den wenigen Zaubersprüchen, die er schon beherrscht - sehr zum Leidwesen seines Meisters Nightinggale, der es lieber sehen würde, Peter würde die Sprüche einfach so benutzen, wie er sie beigebracht bekommt... Für mich war gerade diese Idee, dass Magie, wenn sie etwas Reales ist, auch etwas wissenschaftlich Erforschbares sein muss, wirklich interessant und unverbraucht.Peter ist in meinen Augen ein phänomenaler Charakter: intelligent, mutig, einfallsreich und kreativ, und vor allem mit einem wunderbaren selbstironischen, trockenen Humor. Auch die anderen Charaktere sind komplex, glaubhaft und lebensecht - sogar die unheimliche Molly vermittelt durch ihr beredtes Schweigen ganz viel Persönlichkeit. Um es kurz zu fassen: Ich liebe den Schreibstil. Um es dann doch ein bisschen ausführlicher zu begründen: er beschreibt die Geschehnisse lebendig und ausdrucksstark, mit vielen ungewöhnlichen Formulierungen und einzigartigen Metaphern. Er vermittelt Kopfkino vom Feinsten und bringt besonders den Humor hervorragend rüber, kann aber auch Szenen mit dunkler Atmosphäre zum Leben erwecken. Fazit:Ben Aaronovitch ist für mich genauso ein Meister der humorvollen Fantasy wie Terry Pratchett - seine Bücher sind oft zum Totlachen, haben dabei aber dennoch komplexe, glaubwürdige Charaktere zu bieten, und auch die Handlung ist bei allem Humor fundiert und gut durchdacht. Peter Grants Abenteuer bewegen sich irgendwo in der Schnittmenge von Krimi und Fantasy und sind dabei etwas gänzlich Einiges, Unverbrauchtes.

    Mehr
    • 2
  • Ein Wispern unter Baker Street

    Ein Wispern unter Baker Street
    Ay73

    Ay73

    14. July 2016 um 14:57

    Der dritte Fall von und mit Peter Grant und der magischen Polizei aus London. Diesmal wird ein Toter in der Underground-Bahn im Tunnel gefunden. Als Peter zu den Ermittlungen dazu gerufen wird, um nachzuprüfen ob dieser Todesfall, Spuren von Magie enthält. Und siehe da, Peter spürt dass dies kein natürlicher Todesfall bzw. Mord ist. Eine Tonscherbe weist viel Magie auf. Als sich herausstellt, dass der Tote Amerikaner ist, wird sogar das FBI dazu geschaltet um bei den Ermittlungen zusehen zu dürfen. Wobei sie versuchen, die Magie soweit wie möglich vor der FBI Agentin geheim zu halten. Mit dabei ist auch wieder Lesley die im Folly mit wohnt. Sie ist jetzt ein inoffizielles Mitglied des Übernatürlichem. Und leider muss Lesley immer noch diese Maske tragen, da im ersten Band durch Magie ihr Gesicht entstellt wurde. Rasante Geschichte, jeder Ort rund um London wird präzise dargestellt und man fiebert richtig mit, wie das Übernatürliche in die Ermittlungen einfließt. Bin schon auf Band 4 gespannt.

    Mehr
  • Zwischen Kunst und Untergrund

    Ein Wispern unter Baker Street
    becauseitsme

    becauseitsme

    01. July 2016 um 21:53

    Aaronovitch lässt Constable Grant diesmal in den Untergrund abtauchen und dabei auf die ein oder andere Überraschung stoßen, die nicht zuletzt mit tönernen Kunstwerken zu tun hat. Man wird hineingezogen in die magische Welt Londons, eine Welt in der Realität und Fiktion verschwimmen. Weniger blutrünstig als noch in den vorangegangen Teilen, geht es auch in diesem Buch um einen Mord, der aufgeklärt werden will. Und diesmal gibt es ein Ende. Ein Ende das weniger chaotisch ist und weniger gezwungen scheint, als es noch in den ersten Teilen der Fall war.Die Figuren bekommen zunehmend feinere Charakterzüge. Auch wenn man es sicher problemlos ohne die vorhergehenden Teile lesen kann, empfiehlt es sich trotzdem, diese vorher zu lesen. Die Zusammenhänge werde sonst nicht in dieser Form deutlich.So ist "Ein Wispern unter Baker Street" ein Buch, das spannend zu lesen ist, ins Geschehen mithineinnimmt und einen auch wieder entlässt, wobei aber trotzdem die Neugier auf den nächsten Fall von Grant geweckt wird!

    Mehr
  • Tief im Londoner Untergrund

    Ein Wispern unter Baker Street
    Violet Baudelaire

    Violet Baudelaire

    16. June 2016 um 13:34

    Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant und seine getreuen Mitstreiter sind zurück. Diesmal geht es in den Londoner Untergrund zu Geistern, magischen Töpferwaren und anderen Kuriositäten. Dank des amerikanischen Opfers trifft Peter auf die FBI-Agentin Kimberly Reynolds und die hat, Dank ihrer religiösen Einstellung leider nichts übrig für "abstrusen Scheiß" (wie DC Seawoll das immer so schön ausdrückt). Und auch der Gesichtslose ist wieder mit von der Partie und scheint wieder nichts gutes im Schilde zu führen. Doch woher kommt das Flüstern, das gequälte, welches Peter aus den Tiefen Londons vernimmt.Einfach toll, was da Ben Aaronovitch herbei gezaubert hat. Man möchte das Buch eigendlich nie wieder weglegen.

    Mehr
  • Guter Krimi mit einem ordentlichen Schuss Magie

    Ein Wispern unter Baker Street
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 18:09

    "Ein Wispern unter Baker Street" ist nicht nur ein Krimi oder ein Fantasy-Roman, sondern eine sehr gelungene Mischung aus beiden Genres, gewürzt mit wunderschönem britischen Humor, der durch den Ich-Erzähler Peter Grant transportiert wird. Dieses Buch war damals mein erstes der Reihe und als Neuling in diesem Universum hatte mich gerade die Art der Magie sehr fasziniert und auch die liebevollen Einfälle (wie die Flussgöttinnen, die Partys feiern) fand ich sehr gelungen eingestreut. Besonders der Umgang der Nicht-Magiebegabten mit den außergewöhnlichen Dingen, auf die sie stoßen, ist hierbei recht amüsant, ebenso die Anspielungen oder auch direkten Erwähnungen anderer Fantasy-Werke - besonders natürlich Harry Potter, über den nicht nur Peter Grant spricht. Der Fall, der im Kriminalteil der Handlung erzählt wird, hat viele - teilweise überraschende - Wendungen, sodass man ihm sehr gerne folgt. Der Täter ist nicht eindeutig, Verdächtige werden ausreichend präsentiert. Viele kleine Nebenschauplätze werden eröffnet, die aber sehr geschickt mit der Haupthandlung verknüpft und alle aufgelöst werden. Die magische Komponente trägt natürlich dazu bei, dass man mit noch größerem Interesse liest. Die Magie fließt ganz beiläufig ein und wirkt nicht so, als sei sie ein nützliches Mittel zum Zweck - sie gehört selbstverständlich zu den handelnden Personen und zu der Erzählung.Die Polizeiarbeit selbst wird sehr "unaufgeregt" geschildert, mit der Routine und "Erfahrung", die man von einem Constable erwarten kann. Dies ist mir sehr positiv aufgefallen, da ich auch Kriminalerzählungen kenne, in denen jede Kleinigkeit übertrieben spannend dargestellt wird. Das soll nicht heißen, dass die Polizeiarbeit hier als langweilig oder uninteressant dargestellt wird. Im Gegenteil: "Ein Wispern unter Baker Street" ist durchgängig interessant und Spannung kommt ebenfalls auf. Besonders gefallen haben mir die detaillierten Beschreibungen Londons/der Schauplätze. Die zum Teil auch längeren Beschreibungen störten meinen Lesefluss keinesfalls, sondern fügten sich gut in den Text ein und wirkten nicht wie Fremdkörper. Es war weder ZU detailliert noch wurde man im Regen stehen gelassen.Auch die handelnden Personen haben Charakter und sind keine Stereotypen. Nicht nur der Ich-Erzähler, sondern auch die kleinste Nebenrolle kann Interesse wecken und ist nicht platt gezeichnet. Fazit:Ein guter, spannender (wenn auch nicht so spannend, dass ich ihn ohne Pause hätte lesen müssen), stellenweise amüsanter Krimi mit einem ordentlichen Schuss Magie. __________________Herzlichen Dank an den Verlag und Vorablesen für den Gewinn.

    Mehr
  • Ein Wispern unter Baker Street

    Ein Wispern unter Baker Street
    daydreamin

    daydreamin

    23. April 2016 um 21:51

    Geschrieben im Mai 2014:Achtung: Es handelt sich um eine Rezension zum dritten Teil der Peter Grant Serie, daher können eventuell Spoiler enthalten sein! "Der Einsatz von zu viel Magie endet, wenn man Glück hat, in einem massiven Schlaganfall, und wenn man Pech hat, in einem tödlichen Aneurysma. Die Tatsache, dass vor der Erfindung der Magnetresonanztomografie das erste Warnzeichen für zu intensive, magische Betätigung darin bestand, dass man tot umfiel, ist einer der Gründe, weshalb Magie nie zum Massenhobby wurde."Ebenso wie in den ersten beiden Büchern begleitet man neben Peter Grant weitere bereits bekannte Charakter: Peters Kollegin Lesley ist wieder dabei, genauso wie sein Meister Nightingale und die anderen Vorgesetzten. Die restliche Crew vom Folly, also Molly, Tobi und Dr. Walid, treten ein wenig kürzer, da sich die Geschichte zum Großteil außerhalb des magischen Hauptquartiers abspielen. Neu hinzukommt Agent Reynolds vom FBI, schließlich handelt es sich bei der zu Anfang des Buches entdeckten Leiche um einen Amerikaner. Aber, wie sollte es anders sein, ist auch sie ein ziemlich witziger, eigensinniger und interessanter Charakter und es hat definitiv Spaß gemacht, sie und ihre Auseinandersetzungen mit der Metropolitan Police zu verfolgen. "Bei Mordermittlungen geht die Metropolitan Police sehr geradlinig vor – sie hat’s nicht so mit dem Bauchgefühl des Privatschnüfflers oder den komplizierten logischen Schlussfolgerungen des brillanten Detektivs. Nein, die Met wirft lieber die Höchstzahl an verfügbaren Leuten ins Gefecht, und die verfolgen jede mögliche Spur, bis diese vor Erschöpfung zusammenbricht, der Mörder gefasst ist oder der leitende Ermittler an Altersschwäche stirbt."Was natürlich erhalten blieb, sind Peters unverwechselbarer Galgenhumor und seine ironischen Äußerungen, die mich das ein oder andere Mal haben grinsen lassen. Ich hatte das Buch auf einer längeren Zugfahrt dabei und konnte sogar einen Kumpel mit einigen Textstellen begeistern, obwohl er kein Buch der Reihe gelesen hat. Insgesamt lebt die Story wieder sehr von Peters geistreicher und witziger Erzählweise und darum habe ich wieder ein paar Zitate rausgesucht, um euch einen kleinen Einblick zu verschaffen. "„Du bist so langweilig“, sagte sie. „Also, jemand, der gleichzeitig Bulle und Magier ist, sollte irgendwie spannender sein. Harry Potter ist nicht so langweilig wie du. Und Gandalf könnte dich bestimmt untern Tisch trinken.“"Was ich ein wenig langweilig fand, war die Auflösung des Falls. Anders als in den Vorgängern ist diese nämlich ein bisschen unspektakulär. Das war ziemlich schade, denn gerade die Bewegung zum Showdown hin, war wirklich spannend. Peter und seine Kollegen bewegen sich durch den Londoner Untergrund und treffen dabei auf so einiges abstruses Zeug (so wird die Magie bei Peter in der Wache umschrieben), was mich wirklich hat mitfiebern lassen, doch die Auflösung des ganzen Mordes ist ziemlich simpel. Es gab auch tatsächlich nur einen Mord in dem hauptsächlichen Fall des dritten Buches, was eine krasse Reduzierung im Vergleich zum zweiten Teil ist. "Ich sagte die Belehrung zu Ende auf und führte ihn zu einem der wartenden Autos. Auf Handschellen verzichteten wir, was Agent Reynolds überraschte. Kittredge erklärte ihr, dass es zu den Grundsätzen der Metropolitan Police gehörte, Handschellen zu vermeiden, wenn es nicht absolut notwendig war, den Festgenommenen körperlich einzuschränken – was den Vorteil hatte, dass dieser nicht in Gefahr geriet, sich die Gelenke wundzuscheuern, die Hände abzuschnüren oder über seine eigenen Füße zu fallen und mit dem Gesicht auf dem Bürgersteig zu landen. Es lag ganz gewiss nicht daran, dass ich etwa vergessen hätte, Handschellen mitzunehmen."Was mich außerdem gestört hat, war der Rummel um den Gesichtslosen. Gegen Ende des zweiten Teils tauchte dieser mysteriöse Magier auf und auch am Anfang des dritten Teils ist die Folly Crew dabei weiter zu recherchieren und mehr über ihn in Erfahrung zu bringen, doch dann werden diese Nachforschungen komplett vom Untergrundplot abgelöst. Gegen Ende tauchen dann noch ein paar Anspielungen auf, doch das war für mich etwas überflüssig und so war die ganze Geschichte im Vergleich zu den Vorgängern ein wenig einseitig. Dass der Gesichtslose im vierten Teil jedoch wieder auftauchen wird, daran haben die letzten Sätze keinen Zweifel gelassen. Fazit Insgesamt habe ich mich auch diesmal wieder köstlich amüsiert beim Lesen. Dass es nur 3 Sterne geworden sind, liegt zum Großteil an der ganzen Story, die ein wenig peppiger und komplexer hätte sein können. Nichtsdestotrotz ist Peters Humor einfach einmalig und macht wirklich viel beim Lesen aus. Ich bin gespannt, was mich im viertel Teil erwartet!

    Mehr
  • Der Weg in den Untergrund

    Ein Wispern unter Baker Street
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    16. April 2016 um 11:01

    Das Buch „Ein Wispern unter Baker Street“ wurde vom englischen Schriftsteller Ben Aaronovitch geschrieben und gehört sowohl zum Genre Fantasy wie auch zum Genre Krimi. Es ist der dritte Band der Reihe „die Flüsse von London“ und ist 2013 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen. Man kann das Buch, welches 446 Seiten hat, lesen ohne die anderen Brücher zu kennen. Das erste Buch der Reihe heißt wie die Serie, also „die Flüsse von London“. Eigentlich wollte Peter zusammen mit Nightingale und Lesley die Leute rund um den gesichtslosen Magier suchen. Doch dann wird ein junger Mann tot im U-Bahn-Tunnel nahe der Baker Street gefunden und Peter wird zur Hilfe gerufen. Schnell steht sich heraus, dass dieser nicht nur ein Kunststudent amerikanischer Herkunft war, sondern auch noch der Sohn eines Senators. So ist es nicht überraschend, dass dieser zusammen mit einer FBI Agentin nach England kommt. Da diese glaubt, dass Peter den Mörder finden wird bzw. ihr den Weg zu diesem weisen wird, hängt sie sich an diesen ran und erst einmal merkt er dies gar nicht. Sein Weg führt ihn diesmal in den Untergrund in die U-Bahn-Tunnel wie auch in die Abwasserkanäle Londons. Was hat den jungen Mann bloß umgebracht und was hat es mit dem Wispern, welches Peter unter Tage zu hören glaubt, zu tun? Lesley ist zwar nicht die Hauptperson der Buchreihe, aber ich mag sie schon seit dem ersten Augenblick und so habe ich mich sehr gefreut, dass sie nun wieder da ist und zusammen mit Peter und Nightingale arbeiten darf. Nach wie vor hoffe ich, dass Peter und sie eines Tages zusammen kommen werden. Peter mag ich eigentlich, im letzten Buch fand ich ihn jedoch nicht so sympathisch. So freut es mich, dass er sich wieder positiv entwickelt und er seine intelligente, direkte, lustig (manchmal auch zynische Art) wieder gefunden hat. Ich finde es nach wie vor interessant von seinen Versuchen mit der Magie zu lesen. Überrascht hat mich jedoch wie leicht er scheinbar mit dem Selbstmord seiner Freundin leben kann. Die Nebencharaktere und nicht nur Lesley find ich ganz wunderbar. Die Leute von der Mordkommission mag ich genauso wie Nightingale und kann auch mit diesen mitfühlen. In diesem Buch hat eine neue Nebenfigur mein Herz im Sturm erobert. Zach, der Sohn einer Fae, hat sich im ersten Moment in mein Herz geschlichen und ich würde mich sehr freuen, wenn er wieder auftauchen würde. Die FBI Agentin habe ich am Anfang nicht gemocht, aber je näher ich sie kennen lernte umso sympathischer fand ich sie. Genauso ging es mir mit Kumar, einem Bahnpolizisten, welcher Peter in die U-Bahn Tunnel begleitet hat. Wie die anderen Bücher der Serie ist auch dieses in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus Peters Sicht. Klasse fand ich das vor den Kapiteln immer der Tag steht, so dass man genau weiß wie viel Zeit vergangen ist. Übrigens können mehrere Kapitel zu einem Tag gehören. Ben Aaronovitch hat zudem einen wundervollen Schreibstil, so dass man das Buch fast nicht aus den Händen legen kann. Er beschreibt die Geschichte sehr lebhaft und bildlich, so dass man das Gefühl hat das alles tatsächlich miterleben zu können. Zusammen mit Peter geht man auf die Suche nach dem Mörder und diesmal war es besonders spannend. Weil die Person, welche den Studenten umgebracht hat, hatte ich nie im Verdacht und am Ende wusste ich nicht einmal mehr wer die Person war. Die Auflösung wieso es zum Mord kam, war jedoch nachvollziehbar. Auch die neuen Seiten der Magie fand ich toll. Besonders hat mir die Idee mit den mystischen Wesen gefallen. Diese sind einfach genial wie auch die Welt in der sie leben und wie sie sich dort, wo es auf den ersten Blick unmöglich scheint, ein Leben aufgebaut haben. Der Autor konnte dies so gut beschreiben, dass man sich dies bildlich vorstellen konnte. Ganz große Klasse. Für mich ist das Buch das bisher beste Buch der Reihe. Natürlich kann ich, so begeistert wie ich bin, die Reihe auf jeden Fall weiter empfehlen. Es lohnt sich nicht nur von Lesern von Fantasy Romanen sondern auch von Fans von Krimis, die gegen eine etwas größere Prise Fantasy nicht haben. Diesen Leser möchte ich die Reihe gern ans Herz legen. Denn für mich ist es eines der wenigen Bücher bei denen ich am Ende traurig bin, dass es schon vorbei ist und ich mit dem Gedanken spiele es gleich nochmal zu lesen.

    Mehr
  • Londons unterirdische Geheimnisse

    Ein Wispern unter Baker Street
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    20. February 2016 um 13:10

    Ein toter Senatorsohn in Londons U-Bahn führt Constable und Magier in Ausbildung Peter Grant tiefer in Londons Unterwelt als er es sich je hätte träumen lassen. Hatte er geglaubt schon eine Menge über die magische Welt zu wissen, so wird er hier eines besseren belehrt. Sehr zum Leidwesen seines Chefs und Lehrers Nightingale und des gerade zurückgekehrte bärbeißigen Seawoll, der für den „abstrusen Scheiß“ nicht viel übrig hat. Eine FBI-Agentin ohne Befugnisse rundet das Chaos ab. Der dritte und bisher beste Band um Peter Grant. Aaronovitch schafft es mit bewundernswerter Leichtigkeit Magie und Realität, Geschichte und Geschichten ineinander zu weben bis der Leser fast selbst an die magische Seite Londons zu glauben beginnt. Witzige Dialoge und spritzige Überraschungen sorgen für beste Unterhaltung und das spannende Krimielement fügt die zahlreichen Ideen zu einem perfekten Roman zusammen, den man nicht mehr aus der Hand legen will. Eine klare Leseempfehlung! Diese Bücher sollten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da sich zum einen eine Hauptgeschichte durch alle Bände zieht und jedes Mal ein weiteres Element zu ihr hinzugefügt wird, zum anderen machen die Charaktere eine Entwicklung durch, die nur nachvollzogen werden kann, wenn man sie chronologisch verfolgt. Außerdem lässt es sich Aaronovitch nicht nehmen auf vergangenes anzuspielen und der Witz dieser Szenen erschließt sich nur, wenn man ihre Hintergründe kennt.

    Mehr
  • weitere