Geister auf der Metropolitan Line

von Ben Aaronovitch 
3,8 Sterne bei54 Bewertungen
Geister auf der Metropolitan Line
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-nicole-s avatar

Ein kurzes Zwischenspiel mit kleinen Schwächen.

P

Spannend, aber mit vielen nicht zu Ende erzählten Nebensträngen.

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Inhaltsangabe zu "Geister auf der Metropolitan Line"

Für alle Fans von Peter Grant

Nach dem umwerfenden Erfolg von ›Der Galgen von Tyburn‹ kommt hier Nachschub für alle, die sehnlichst auf Neues aus dem Reich der Flüsse von London warten: Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn! Chaos unter den Pendlern ist die Folge. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt ‒ mit ein paar guten alten Bekannten ‒ die Ermittlungen auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423217330
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:31.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.05.2018 bei Jumbo erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kurzes Zwischenspiel mit kleinen Schwächen.
    Kurzes Zwischenspiel mit kleinen Schwächen

    Eine Peter Grant-Story

    Für den Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant gibt es einen neuen Fall: Auf der Metropolitan Line der London U-Bahn wurden vermehrt Geister gesichtet! Zwar tummeln sich im Underground öfter mal Geister, doch diese verhalten sich merkwürdig und fallen den Fahrgästen unangenehm auf. Ein Grund mehr, um der mysteriösen Sache auf den Grund zu gehen. Zusammen mit seinem Ermittler-Team des Folly nimmt Peter die Ermittlungen auf. Nach und nach erfährt er mehr über den Hintergrund der merkwürdigen Geistererscheinungen dort…

    „In Zweifelsfällen verfährt man am besten nach der Polizeimethode. Von Fakten ausgehend, die man hat, ermittelt man systematisch in alle denkbaren Richtungen weiter. Selbst wenn manche Fakten aus unkonventionellen Quellen stammen und sich dein Notizbuch liest wie ein Auszug aus einem Bram-Stoker-Roman.“ (Peter Grant) – Seite 58, eBook

    Nach den insgesamt bisher sechs veröffentlichen Bänden der „Rivers of London-Reihe“ um Constable Peter Grant gibt es nun ein kleines Zwischenspiel: „Geister auf der Metropolitan-Line“ ist im Gegensatz zu den bisherigen Romanen mit nur 176 Seiten eher kurz. Die Handlung wird im schon bekannten, lockeren Stil und in der Ich-Perspektive aus Sicht von Peter Grant erzählt. Der angehende Zauberer und Police Constable bekommt es hier mit Geister zu tun, die vermehrt in der Londoner U-Bahn gesichtet werden. Es gibt ein Wiedersehen mit schon bekannten Charakteren, außerdem erfährt man etwas mehr über die Anfänge des Folly, wie die Einheit „Spezielle Analysen“ auch genannt wird, die sich um alles kümmert, das übernatürlich erscheint. Gut gefallen hat mir, das Nightingale, Peters Chef und Lehrmeister bei den Ermittlungen dabei ist. Er ist nach wie vor eine sehr interessante Figur und kommt in manchen Bänden etwas zu kurz.
    Leider habe ich auch etwas Kritik. Da es sich hier um eine Kurzgeschichte handelt, hatte ich etwas mehr Schwung in der Story erwartet. Es gibt immer wieder zu lange Ausschweifungen, die vom eigentlichen Thema abweichen. Zudem bleiben einige Fragen unbeantwortet, manches verliert sich. Dieses gibt dem allen einen kleinen Dämpfer.

    Mein Fazit: Eine kurze Story mit Stärken und Schwächen. Positiv ist der lockere Schreibstil, der schon aus den Romanen bekannt ist. Es gibt ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren und das Übernatürliche ist gut eingebaut. Doch leider fehlt der Story der Schwung – es gibt hier auf den eher wenigen Seiten zu viele Nebenschauplätze, die von dem eigentlichen Fall abweichen. Leider bleiben auch einige Fragen zum Ende hin unbeantwortet. Das war etwas schade. Dennoch vergebe ich 3 Sterne, da der altbekannte Charme dennoch vorhanden ist.

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    Becky_Schneckys avatar
    Becky_Schneckyvor 2 Monaten
    Okay - mehr nicht


    Das Buch zog sich zum Teil echt in die Länge und sprang doch immer hin und her. Es fiel schwer den Überblick zu behalten, obwohl das Buch ja echt nicht dick ist.
    Wenn man sich in London und Umgebung nicht auskennt ist es etwas schwierig den Überblick über die Straßennamen usw die im Buch erwähnt werden zu behalten.
    Die Geschichte an sich ist eine süße Nebengeschichte der Peter Grant Reihe. Gerade das Ende fand ich wieder ganz gut. 

    Vita non est vivere sed valere vita est.

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    losgelesens avatar
    losgelesenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzes Intermezzo
    Kurzes Intermezzo

    Ben Aaronovitch neuster Roman „Geister auf der Metropolitan Line“ ist der siebte Teil über den Magier und Polizisten Peter Grant und ist kürzlich im dtv Verlag erschienen. Das Erste das dem Leser auffällt ist, dass es deutlicher dünner als die vorherigen Bände ist. Das Buch ist nämlich rund um die Hälfte kürzer als die ersten sechs Bände. Aber schließlich zählt nicht das Äußere, entscheidend sind die inneren Werte und das gilt besonders für Bücher.

    In der Londoner U-Bahn kommt es gehäuft zu Begenungen mit Gespenstern. Ein neuer Fall für Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant, der die Ermittlungen aufnimmt. Unglücklicherweise schwindet die Erinnerung an die Geisterbegegnung noch während der Befragung. Sind die Zeugen anfangs verwirrt, dass sie ein Gespenst gesehen haben, sind sie am Ende verwirrt, dass sie von einem Polizisten tatsächlich zu Gespenstern befragt werden. Das erschwert zwar die Ermittlungsarbeiten ist aber herrlich zu lesen. So erzählt Ben Aaronovitch gewohnt unterhaltsam die Geschichte, die allerdings im Gegensatz zu den vorherigen Bänden leider keine eine vergleichbare Tiefe erreicht. Die Erklärung dafür ist einfach: Das Buch ist zu kurz! Auch eine Weiterentwicklung der Charaktere bleibt aus, so dass der Roman eher für sich alleine steht. Es reicht zwar für einen vergnüglichen Leseabend, aber nach kurzer Zeit verblasst bereits die Erinnerung wie an eine Begegnung mit einem Gespenst. Hoffentlich bietet der nächste Band wieder mehr erzählerische Tiefe, denn die Reihe ist (und bleibt trotz dieses Intermezzos) hervorragend!

    Übrigens, Ben Aaronovitch hat neben den Romanen über Peter Grant bisher fünf Comic-Bände geschrieben, die die Romane ergänzen. Allerdings sind diese bisher nur auf Englisch erschienen. Daher wäre es erfreulich, wenn ein Verlag diese Reihe auch auf Deutsch publizieren würde.

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    ShayaMcKennas avatar
    ShayaMcKennavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Das Folly ermittelt wieder. Eine sehr handfeste und trotzdem magische Story die sich nur zu 95% auflöst. So muss es sein
    Kurz kann manchmal so schön sein

    Im Vergleich zu den letzten  Büchern eine sehr kurze Geschichte, was ich aber hier positiv bewerte.

    Langsam bekommt man so eine Ahnung das auch andere Teile der Öffentlichenhand Magie wieder als Realtität akzeptieren und wenn das das Folly mit "Falcon"-Dingen aufwartet wird diese andere Realität auch akzeptiert. Auch über die Geschichte des Folly und wie es "früher" aufgebaut war erfährt man einiges.

    Abigail verstrickt sich immer mehr in die Angelegenheiten des Folly und sorgt mit jugendlichem Elan dafür das Peter nicht mehr der einzige Technikfreak ist.
    Die Geister auf der Metropolitan Line versuchen verzweifelt den morgendlichen Pendlern etwas mitzuteilen, aber in diesem Fall zählt aus dem Auge, aus dem Sinn mehr als nur ein Sprichwort.
    Eine sehr schöne Ermittlungsgeschichte mit geringem magischen Anteil, aber dafür kurzweilig zu lesen und einem Ende das ein Stückchen offen bleibt. Man fragt sich ob es wohl je in irgendeinem anderen Buch eine Aufklärung dazu geben wird oder ob das Ergebnis einfach offen bleibt.

    Vom Schreibstil und der Wortwahl her wieder sehr hochwertig und Aaronovitch typisch.

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nur für Leser, welche große Sehnsucht nach dieser Reihe haben und nicht auf den achten Band warten wollen.
    Nur für Leser, welche große Sehnsucht nach dieser Reihe haben und nicht auf den achten Band warten w

    Bei dem Buch „Geister auf der Metropolitan Line“, welche von Ben Aaronovitch geschrieben wurde, handelt es sich um eine Novelle zur Reihe „die Flüsse von London“. Tappt nicht in dieselbe Falle wie ich, sonst werdet ihr euch über das Buch ärgern und euch wundern wieso es plötzlich so kurz ist. Der Fantasy Roman umfasst gerade einmal 176 Seiten und ist am 31.05.2018 in der dtv Verlagsgesellschaft erschienen.

     

    Geister sind für Peter Grant nichts Neues seitdem er fürs Foley arbeitet. Doch diesmal belästigen diese Menschen die von Vororten nach London zur Arbeit fahren. Im ersten Moment sehen die Menschen diese Gestalten, aber schon im nächsten Monat haben sie die Geister schon wieder vergessen. Mit Nightingale, Abigail und alten Kollegen macht sich Peter auf die Suche nach dem Grund für diesen Spuk und versucht dieses Problem in den Griff zu bekommen.

     

    Der Schriftsteller hat seinen wunderbaren Schreibstil nicht verloren und so lässt sich das Buch flüssig lesen. Aber dennoch verliert es ganze zwei Sterne. Ich fand es zum einen Schade, dass Bev kaum vorkommt und ich auch nichts Neues von Leslie gehört habe, aber damit hätte ich leben können. Doch meiner Meinung nach hat Peter in dieser Novelle seinen Biss verloren und ist nicht mehr so witzig wie ich ihn in Erinnerung habe, deshalb ziehe ich dem Buch einen halben Stern ab. Wenigstens seine Cousine Abigail konnte ich nun richtig ins Herz schließen. Die Schülerin ist frech, intelligent, offen und ehrgeizig. Sie hat sich in den Kopf gesetzt auch Magie zu beherrschen wie ihr älterer Cousin Peter.

     

    Für mich war das Buch einfach viel zu kurz. Kaum hatte ich angefangen, war es auch schon vorbei. Natürlich war dies nicht so, aber ich hatte einfach dieses Gefühl. Zudem fand ich die Geschichte nicht so spannend wie ich es eigentlich von dieser Reihe gewöhnt bin. Es war interessant und ich habe Neues über diese magische Welt unter uns gelernt, aber nichts wo ich danach einfach Wow sagen könnte. Dafür muss ich dem Buch einen Punkt abziehen. Wenn ich nicht so ein großer Fan der Reihe wäre, hätte ich nicht einmal dieses kurze Buch fertiggelesen, denn wirklich spannend wurde es für mich nur auf den letzten Seiten. Noch einen halben Punkt muss ich dem Buch abziehen, weil für mich am Ende Fragen offenblieben und so etwas mag ich einfach nicht. Außerdem bezweifele ich, dass ich im achten Band der Reihe Antworten bekommen werde.

     

    Eine Leseempfehlung fällt mir hier schwer. Man kann es lesen, muss man aber nicht. Ich würde es nur Leuten ans Herz legen, welche große Sehnsucht nach dieser Reihe haben und nicht auf den achten Band warten wollen.

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    RAMOBA79s avatar
    RAMOBA79vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr gelungene Fortsetzung! Ich lese diese Reihe immer gerne, denn sie verbindet für mich englischen Krimi und Fantasy. :)
    Geister...

    Inhalt:
    Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn! Chaos unter den Pendlern ist die Folge. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt ‒ mit ein paar guten alten Bekannten ‒ die Ermittlungen auf.

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich mag die Bücher der Reihe sehr gerne, da diese englischen Krimi und Fantasy vereinen. Die Charaktere sind richtig toll. Peter Grant, der von seinem Chef Nightingale nicht so ganz für voll genommen wird.
    Dann gibt es noch Abigail, die von Nightingale hochgelobt wird und Peter Grant sich wundert. Peter zieht Schlüsse von Aussage eines Geistermädchens womit der Fall erstmal ins Rollen kommt und schließlich doch aufgeklärt wird.

    Kommentare: 1
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    Samairevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig für Zwischendurch.
    Kurzweilig für Zwischendurch

    Dieses Mal hat es unser Lieblingspolizist Peter Grant mit Geistern im öffentlichen Nahverkehr zu tun. Unterstützt wird er dabei von seiner Cousine Abigail.

    Die erste Enttäuschung gab es leider noch vor Beginn des Lesens, da dieser Band mit Abstand das Kürzeste ist, was mir seit langem je untergekommen ist. Nach einiger Recherche fand ich heraus, dass es sich hier um eine Novlle und nicht um den, wie ich dachte, neuesten Band der "Flüsse von London" Reihe handelt. So ist die Geschichte auch zeitlich nicht nach dem "Galgen von Tyburn" einzuordnen, sondern direkt nach "Fingerhutsommer". Muss man auch erstmal wissen und hätte, wenn man mich fragt, der Verlag vielleicht auch irgendwo erwähnen sollen.

    Länge hin oder her, die Geschichte unterhält wieder, wie gewohnt. Wenn sie natürlich dieses Mal auch viel gradliniger ist, als in den Büchern der eigentlichen Reihe. Abigail mehr in den Fokus zu rücken, finde ich sehr gut und hoffe, dass Sie eine weitere Rolle auch in der Reihe finden wird, schließlich wird angedeutet sie auch der Zauberei zu unterweisen. Natürlich wird die eigentliche Geschichte um Leslie und den Gesichtslosen in keiner Weise vorangetrieben. Wenn man um die Besonderheit des Buches weiß, ist das auch verständlich. Ich wiederhole mich, ein Hinweis im Buch hätte hier schon sehr geholfen,

    Fazit: Ein schönes Buch für Zwischendurch, aber wirklich nicht so raffiniert und vielschitig, wie die ursprüngliche Reihe.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 4 Monaten
    Nette Kurzgeschichte mit Peter Grant

    Taschenbuch: 176 Seiten

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (31. Mai 2018)

    ISBN-13: 978-3423217330 

    Originaltitel: The Furthest Station

    Übersetzung: Christine Blum

    Preis: 8,95 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Nette Kurzgeschichte mit Peter Grant


    Inhalt:

    Zauberlehrling Peter Grant muss diesmal in der Londoner U-Bahn auf Geisterjagd gehen. Kurze Erscheinungen auf der Metropolitan Line sorgen für Unruhe unter den Fahrgästen. Dank der Geister kommt Peter einem Verbrechen auf die Spur …


    Meine Meinung:

    „Geister auf der Metropolitan Line“ ist ein kurzes Intermezzo, bis der 7. Band der Reihe erscheint. Die Rahmenhandlung wird hier nicht weitergeführt. Wer also keine Kurzgeschichten mag, muss hier nicht unbedingt zugreifen und bleibt trotzdem am Ball. Wer aber jedes Wort von Ben Aaronovitch geradezu verschlingt, wird sich auch hier wunderbar amüsieren, denn Schreibstil und Figuren sind genauso wie in den bisherigen Bänden der Reihe. An Wortwitz und britischem Humor fehlt es nicht. 


    Ich persönlich habe mich gefreut, alte Bekannte wie Peter Grant, Nightingale, Abigail und Toby wiederzusehen. Allein die Flüsse spielen keine allzu große Rolle. 


    Naturgemäß kann man auf so wenigen Seiten keinen Riesenfall aufziehen und auch die Spannung nicht bis ins Unermessliche treiben. Aber das war für mich schon vorher klar und daher ganz okay. 


    Fazit:

    „Geister auf der Metropolitan Line“ ist eine etwas längere Kurzgeschichte, die nicht die Rahmenhandlung der Buchreihe vorantreibt, sondern nur einen kleinen Fall erzählt. Für Fans der Reihe als zusätzliches Schmankerl empfehlenswert, Neueinsteiger sollten besser mit dem ersten Band beginnen, da sonst zu viel Hintergrundwissen fehlt. 


    Die Reihe:

    1. Die Flüsse von London

    2. Schwarzer Mond über Soho

    3. Ein Wispern unter Baker Street

    4. Der böse Ort

    5. Fingerhut-Sommer

    6. Der Galgen von Tyburn


    Geister auf der Metropolitan Line


    ★★★★☆


    Ich bedanke mich beim dtv Verlag für das Rezensionsexemplar.


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    Bibbeys avatar
    Bibbeyvor 4 Monaten
    Schöne Story mit altbekannten Gesichtern!

    INHALT

    Peter Grant ist zurück! Seitdem Geister in der Londoner U-Bahn erscheinen und die Menschen, die sie sichten, sich nur wenige Minuten überhaupt an den erschreckenden Vorfall erinnern können, gibt es einen neuen Fall für die „Sondereinheit“, in der auch der Zauberlehrling ist. Woher kommen die Geister und was suchen sie im Underground?


    MEINUNG

    Ach, wie schön, endlich wieder eine Story von Peter Grant! Auch, wenn es diesmal wirklich nur eine Story war und kein ganzer Roman, habe ich wieder unheimlich viel Freude am Lesen gehabt und schöne vor versteckter Magie und viel Wortwitz triefende Geschichte erleben dürfen.

    Dass Peter Grant einer der wohl coolsten Protagonisten ist und mindestens der sympathischste Zauberlehrling nach Harry Potter, wird jedem, der die Reihe kennt, bereits bewusst sein. Und für alle, die die „Flüsse von London“ noch nicht kennen: Ran an die Buletten. 🙂

    Ich finde den Schreibstil des Autors einfach fabelhaft. Flink, lustig und dabei immer mit einem zwinkernden Auge, lässt sich auch dieses Buch wieder schnell und voller Spaß lesen. Zur Story an sich: Für ein Buch von nicht einmal 200 Seiten habe ich keinen allumfassenden und spektakulären Plot erwartet. Man kommt gut in die Geschichte herein, kann sich wieder sehr schnell auf die Gegebenheiten einlassen, weil man auch einfach sehr rasch mitten im Geschehen ist. Aufgebaut in die Geschichte dann ebenfalls gut, wird mit einem weder überhastet wirkenden oder abrupten Ende abgeschlossen. Alles in allem also eine rundum gut konstruierte neue Erzählung mit und über Peter Grant – und natürlich ein paar weiteren tollen Charakteren, die immer wieder auf’s Neue Spaß bringen! Mit Nightingale oder dem Hund Toby erscheinen auch wieder altbekannte Gesichter, die am Rande auftauchen und das Ganze abrunden.

    FAZIT

    Ein zauberlehrreicher Spaß für alle Fans! Vielleicht eher nicht zu empfehlen für Flüsse-von-London-Neulinge, weil für diese Geschichte sonst doch etwas zu viel Hintergrundwissen fehlen dürfte, um genauso viel Spaß an dem Buch zu haben wie ich. Für alle anderen: Es lohnt sich sehr, obwohl ich sonst eher kein Fan von Kurzgeschichten oder Stories bin.

    5 VON 5 GEISTERHAFTEN BUCHHERZEN ♥♥♥♥♥

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    Frank1s avatar
    Frank1vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein neuer, unterhaltsamer magischer Fall, der aber doch nicht an das gewohnte Niveau der Reihe heranreicht.
    Abigails ‚Praktikum‘

    Klappentext:

    Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn! Unflätige Bemerkungen geben die Gespenster auch noch von sich. Aufruhr und Chaos unter den Pendlern ist die Folge. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt, gemeinsam mit ein paar guten alten Bekannten, die Ermittlungen auf.


    Rezension:

    In den U-Bahn-Zügen der Metropolitan Line werden Fahrgäste von Geistern belästigt. In letzter Zeit häufen sich entsprechende Notrufe, doch wenn die Beamten der British Transport Police vor Ort eintreffen, können sich die meisten der Anrufer schon gar nicht mehr an den Vorfall und ihren eigenen Anruf erinnern. Natürlich landet der Fall im Folly. Also quetscht sich Peter Grant zusammen mit seinem Kollegen Jaget von der British Transport Police in die überfüllten Züge des Berufsverkehrs. Tatsächlich hören sie eine Frau panisch aufschreien, doch bevor sie sich durch die Menschenmassen zu ihr durchgedrängt haben, beginnt bei ihr schon das Vergessen. Langsam können sie allerdings ein Muster erkennen: Es handelt sich immer wieder um andere Geister, die eigentlich nur um Hilfe bitten wollen. Bald keimt der Verdacht auf, dass es sich hier in Wirklichkeit um einen realen Kriminalfall mit lebenden Menschen dreht.

    Peter Grant is back! Das dürfte nicht wenige Fans seiner Abenteuer zu Freudenrufen verleitet haben. Immerhin ist seit „Der Galgen von Tyburn“ (zumindest gefühlt) schon viel zu viel Zeit ohne magisch-kriminalistische Neuigkeiten aus dem Folly vergangen. Eine Ernüchterung folgt allerdings schon, wenn man das Buch in Händen hält. Hatten alle bisherigen „Peter Grant“-Bände 400 und mehr Seiten, hat man jetzt plötzlich ein Büchlein von nur 176 Seiten (wovon am Ende sogar ein paar weiß bleiben) vor sich. Am Preis macht sich diese Abmagerungskur jedoch nicht bemerkbar. Kosteten die bisherigen Bände als Taschenbuch jeweils 10,95 €, „Fingerhut-Sommer“ mit seinen 416 Seiten sogar nur 9,95 €, muss man für die weniger als halb soviel Seiten der „Geister auf der Metropolitan Line“ auch 8,95 € investieren. In dem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass dtv es bei diesem Buch für ‚nötig‘ hielt, einen deutschen Titel zu erfinden, statt den des Originals („The Furthest Station“) zu übersetzen.

    Da fragt man sich natürlich, ob zumindest der Inhalt überzeugen kann. Diese Frage ist nicht ganz so pauschal zu beantworten. Der eigentliche Fall erreicht durchaus das gewohnte Niveau. Auf was diesmal allerdings fast gänzlich verzichtet wird, sind Nebenhandlungen. Sich bereits über mehrere Bände hinziehenden Handlungsstränge (wie beispielsweise der um Peters Ex-Kollegin Lesley) werden mit keinem einzigen Wort erwähnt. Auch praktisch zum Inventar gehörende Nebencharaktere kommen – wenn überhaupt – nur ganz am Rande in Erwähnung. Die Handlung stützt sich fast ausschließlich auf Peter, seien dem Leser schon bekannten Kollegen Jaget und Peters Cousine Abigail, die diesmal eine recht bedeutende Rolle als ‚Praktikantin‘ des Folly einnimmt. Selbst Inspector Nightingale tritt nur relativ selten persönlich in Erscheinung.

    Im Internet ist die Anmerkung zu finden, der geringe Umfang und der ‚geradlinige‘ Stil hätten ihren Grund darin, dass es sich bei „Geister auf der Metropolitan Line“ um eine Novelle handeln würde, die zeitlich zwischen den bereits erschienenen Bänden 5 („Fingerhut-Sommer“) und 6 („Der Galgen von Tyburn“) einzuordnen wäre. Eine Bestätigung für diese Information konnte ich allerdings nirgends finden. Auf der Website des deutschen Verlags (dtv) wird das Buch zwar als Kurzroman, beim britischen Verlag (Gollancz) als Novelle bezeichnet, für die genannte zeitliche Einordnung findet sich in beiden Fällen aber genauso wenig ein Hinweis wie im (deutschen) Buch selbst.

    Was sich nicht verändert hat, ist Ben Aaronovitchs locker-ironischer Stil mit zahlreichen Anspielungen auf die Polizeiarbeit und architektonische Missgriffe realer Gebäude. Auch das typische Um-die-Ecke-denken der bisherigen Bände der Reihe ist wiederzufinden. So kann man als Leser nur hoffen, dass Peter Grant (beziehungsweise Ben Aaronovitch) in zukünftigen Bänden wieder zu alter Form zurückfindet.


    Fazit:

    Ein neuer, unterhaltsamer magischer Fall, der aber doch nicht an das gewohnte Niveau der Reihe heranreicht.


    - Blick ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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