Rivers of London

von Ben Aaronovitch 
4,0 Sterne bei102 Bewertungen
Rivers of London
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Magie, London und viel schwarzer Humor. Genau meins!

T

Ich liebe alle diese Geschichten und kann den nächsten Teil kaum erwarten.

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Inhaltsangabe zu "Rivers of London"

My name is Peter Grant and until January I was just probationary constable in that mighty army for justice known to all right-thinking people as the Metropolitan Police Service (as the Filth to everybody else). My only concerns in life were how to avoid a transfer to the Case Progression Unit - we do paperwork so real coppers don't have to - and finding a way to climb into the panties of the outrageously perky WPC Leslie May. Then one night, in pursuance of a murder inquiry, I tried to take a witness statement from someone who was dead but disturbingly voluable, and that brought me to the attention of Inspector Nightingale, the last wizard in England.
Now I'm a Detective Constable and a trainee wizard, the first apprentice in fifty years, and my world has become somewhat more complicated: nests of vampires in Purley, negotiating a truce between the warring god and goddess of the Thames, and digging up graves in Covent Garden . . . and there's something festering at the heart of the city I love, a malicious vengeful spirit that takes ordinary Londoners and twists them into grotesque mannequins to act out its drama of violence and despair.
The spirit of riot and rebellion has awakened in the city, and it's falling to me to bring order out of chaos - or die trying.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780575097568
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Orion Publishing Co
Erscheinungsdatum:10.01.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.04.2011 bei Orion Publishing Group Limited erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Hermione27s avatar
    Hermione27vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ben Aaronovitch's "Rivers of London" ist eine charmante Mischung aus Kriminalroman und Fanstasygeschichte in London rund um Covent Garden.
    Skurrile Mischung aus Fantasygeschichte und Krimi mit viel Londoner Lokalkolorit

    Ben Aaronovitch's "Rivers of London" ist eine charmante Mischung aus Kriminalroman und Fanstasygeschichte, die in London rund um Covent Garden spielt.

    Peter Grant ist ein ganz normaler Polizist in seiner Probezeit, der in die Ermittlungen zu einem mysteriösen Mordfall verwickelt wird und dort auf Inspector Nightingale trifft, der sein Ausbilder wird. Nightingale ist allerdings nicht nur Inspector, sondern auch Zauberer, und Peter wird ebenfalls Zauberlehrling und muss sich neben den Ermittlungen zu dem Fall noch sehr ausführlich mit dem Erlernen und stunden- und tagelangen Üben seiner ersten Zaubersprüche beschäftigen, nachdem er sein Quartier im Orden am Russell Square bezogen hat.

    Daneben macht er Bekanntschaft mit Vampiren, Geistern und den Flussgöttern Londons - den Töchtern von "Mutter Thames" sowie "Vater Thames" und seinen entsprechenden Kindern.

    Der Roman ist eine wirklich spannende und charmante Geschichte voller überraschender Wendungen. Anfangs fand ich die Handlung sehr skurril, aber man kommt gut in das Thema rein und gewinnt die Charaktere - vor allem Peter Grant - richtig lieb.

    Die Kriminalgeschichte an sich ist so, wie man sich das vorstellt, da man mitraten kann und doch immer wieder überrascht wird.

    Eine gewisse Portion an Gefühlen gibt es ebenso.

    Besonders gefallen hat mir das Londoner Lokalkolorit, denn viele Stätten werden sehr ausführlich beschrieben, und Peter Grant ermittelt in verschiedenen Teilen im Herzen Londons und auch in angrenzenden Bezirken z.B. im Londoner Norden. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und fand es in einer sehr modernen und gut lesbaren Sprache geschrieben, die mich sehr an die Sprechweise meiner englischen Kollegen erinnert.

    Insgesamt kann ich das Buch allen Krimi- und Fanstasyfans sehr empfehlen, die sich bei einer netten skurrilen Geschichte gut amüsieren wollen.

    Kommentare: 1
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    BeeLus avatar
    BeeLuvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig, spritzig, skurriler Fantasy-Krimi :) Absolutely brilliant!
    Abolutely brilliant! Davon will ich mehr!

    *Teil 1 einer Serie!*

    Constable Peter Grant und seine Kollegin Lesley May werden zu einem Tatort im Londoner Covent Garden gerufen. Einem Mann wurde der Kopf abgeschlagen! Dort sieht Grant zum ersten Mal einen Geist, der Zeuge des Mordes sein will. Gut, dass Grant auch in seltsamen Situationen erstmal Ruhe bewahrt und sich gewissenhaft den Namen des Zeugens notiert. Zu witzig!
    Aufgrund dieser geisterhaften Begegnung wird schnell klar, dass Peter Grant die Ehre haben wird, Inspector Nightingales Zauberlehrling zu werden. Warum nicht, spannender, als der ihm eigentlich zugeteilte Bürojob bei der Metroplitan Police klingt das allemal!
    Und so findet er bald neuen Wohnsitz im Folly mit einer herrlich skurrilen spitzzahnigen Haushälterin und wird dort in die Geheimnisse der Magie eingewiesen. Aller Anfang ist schwer (und für den Leser spaßig zu verfolgen)!
    Gemeinsam mit dem Inspector, Hund Toby und Lesley soll nun eine mysteriöse, blutrünstige Mordserie in London aufgeklärt werden. Wie aus dem Nichts werden artige Bürger zu mordenden Killern. Ganz nebenbei hat Peter noch die Aufgabe, den Revierstreit von Mama und Father Thames zu schlichten und droht dabei auch noch der sirenenhaften Wirkung der Flusstöchter zu verfallen.

    Nein, was habe ich gelacht beim Lesen! 
    Die Figur Peter Grant ist einfach köstlich ironisch, sarkastisch und auch in den merkwürdigsten Situationen (meistens) nicht auf den Mund gefallen. Wirklich ein sympathischer, manchmal schusseliger Typ.
    Ben Aaranovitch hat eine ganz tolle magische Welt in London erschaffen, die doch ganz anders, als bisher Bekanntes und sehr durchdacht und kreativ ist. Da passt es gut, den sich zwangsläufig heranbahnenden Vergleich mit Harry Potter im Roman kurz auf die Schippe zu nehmen und nein, glitzernde Vampire wird man hier auch nicht finden :)
    Besonders gelungen fand ich neben der Hauptfigur die Haushälterin Molly. Es ist bisher unklar, was für ein Wesen sie ist und ich hoffe, dass sie in den Folgebänden etwas mehr in Erscheinung tritt, über sie hätte ich gern mehr erfahren.
    Die Mordserie ist recht blutig und brutal beschrieben und lange tappt der Leser auf der Suche nach der Ursache im Dunkeln.
    Großartig auch die Idee mit den Flussgöttern und deren Reich und den kleinen Revierzank den die beiden Parteien austragen. Da kommt Constable Peter hier und da ganz schön ins Schwitzen, wenn die Hormone mit ihm durchgehen.
    Mich hat an dieser Serie zunächst die Vernetzung von Fantasy und Krimi interessiert, besonders aber der Schauplatz im geliebten London. Wer die Stadt ein wenig kennt, wird anhand der Weg-und Ortsbeschreibungen seinen Spaß an der übernatürlichen London-Tour haben und viele ungewöhnliche Informationen zur Stadtgeschichte erhalten.
    Ich werde die Reihe auf jeden Fall im Original auf Englisch weiterlesen. Der Wortwitz ist einfach köstlich!
    Für die nächsten Bände wünsche ich mir noch ein wenig mehr Magie und Grusel. Ich vergebe gerne 4 Sterne für "Rivers of London" und freue mich schon auf die Folgebände! Can't wait!

    Kommentare: 2
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    franzzis avatar
    franzzivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Neben einem amüsanten Polizist-&-Zauberer-Dingensplot vor allem eine Liebeserklärung an das wahrhaft zauberhafte London&seine Geschichte.
    Fantasy: okay - LDN-Liebeserklärung: zauberhaft

    "Some things are universal: birds got to fly,
    fish got to swim, fools and policemen got to rush in."

    Dabei ist der Peter Grant, der in "Rivers of London" ständig irgendwo reinrauscht, noch gar nicht lange policeman. Ben Aaronovitch stellt seinen Protagonisten und Ich-Erzähler am Ende seiner Polizeischul-Ausbildung vor. Ein junger Mann, der ein Auge auf seine talentiertere Kollegin Lesley geworfen hat, der von Logik und Naturwissenschaft ein bisschen was versteht, aber irgendwie immer in der zweiten Reihe steht. Und deshalb kommt auch nicht er zur Mordkommission, sondern Lesley. Allerdings bleibt auch Peter das verhasste Bürojobdasein erspart, als er kurz vor Ende seiner Ausbildung erst einem sprechenden Geist und dann dem Einmannteam einer Polizeiabteilung mit miserablem Ruf begegnet.

    Thomas Nightingale ist Zauberer, der einzige offiziell verbliebene in der Londoner Polizei und seine eigene Einheit für Magie, von der fast alle Menschen selbstverständlich denken, dass es sie nicht gibt. Und Nightingale macht den sarkastisch-aufmüpfigen Peter Grant zu seinem Lehrling. Die Verstärkung hat einen guten Grund, denn in London werden plötzlich unbescholtene Bürger aus dem Nichts zu brutalen Killern - und kurz darauf fallen ihnen die Gesichter ab. Klingt unnatürlich. Ist es auch.

    Und schon jagen Grant, Nightingale, Lesley, ein Haufen miteinander versippter Flussgeister (die mehr oder weniger fleischgewordene Themse-Nebenarme aus früheren und aktuellen Zeiten sind, daher der Buchtitel, well, yes), ein obligatorischer Sidekick-Hund, ein paar ebenso obligatorische Muffel-Stänker-Polizisten höchsten Dienstgrades und ein Computer-Datenbank-System namens Holmes (- ein Akronym, natürlich, but: I love it) nach dem magischen Verursacher der unästhetischen wie tödlichen Gesichtsmetamorphosen zu suchen.

    Just another urban fantasy novel - könnte man denken. Ja, schon, dazu die richtige Prise Witz und Seitenhiebe auf Gesellschaft und benachbarte Roman- und TV-Serien. So weit, so vorhersehbar. Und auch das Ende ist irgendwie konventionell, im Sinne von: hollywood-kompatibel.

    Aber Aaronovitch ist eben nicht nur eine witzige und kurzweilige Zaubererpolizei-Erfolgsgenremixgeschichte gelungen, er hat sie vor allem mit wunderbaren Anekdoten über London, dessen Geschichte und Bewohner aufgeladen. London ist nicht nur der Rahmen für diese Geschichte, es ist deren Zentrum. Denn letztlich ist "Rivers of London" in erster Linie eine Liebesgeschichte an eine geschichtsträchtige Stadt, die ihr Erbe selbst viel zu oft hinter Profitinteressen vergisst. Ganz ohne rosarote Brille, aber mit kaum verhohlener und warmherziger Zuneigung schreibt der Autor London selbst zu einer wuseligen und unberechenbaren Protgonistin. Und wie Aaronovitch in seine gewöhnliche Whodunnitwithsomemagic-Geschichte die ungewöhnlichen und eher unbekannten Stadtgeschichten flechtet, ist einfach hinreißend und wortwörtlich zauberhaft.

    Ich bin so bezuckert, dass ich über kleine Logikschnitzer und das nach Verfilmung winkende Ende hinwegsehen kann und freue mich auf die nächsten Stadtführerabenteuer mit Peter Grant und lovely, lovely London.

    Kommentare: 5
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    brudervomwebers avatar
    brudervomwebervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Urban Fantasy mit viel Londoner Lokalkolorit und der richtigen Mischung aus "wink-nudge" und Drama - um Längen besser als Harry Dresden!
    Urban Fantasy, Abteilung London

    Das gebrannte Kind scheut das Feuer, heißt es. Und was Urban Fantasy, insbesondere solche mit Magiern im Ermittlermilieu angeht, habe ich mir bereits einmal gründlich die Finger verbrannt. Der Brandherd hieß STORM FRONT, der Protagonist Harry Dresden, der Autor Jim Butcher.

    Obenstehender Roman, der zweifellos aufgrund der zigfachen Fortsetzungen seine unleugbare Fangemeinde hat, verdarb es sich mit mir aufgrund seines grenzwertig nerdigen RPG-Humors und seiner Überkonstruiertheit, die zusammen mit dem ständigen Gefühl, dass der Roman (oder dessen Protagonist, oder der Autor) sich beständig über sich selbst und seine eigene Gerissenheit vor Lachen ausschüttete, ohne dass ich den Witz verstand, zu unverhohlenem Überdruss führte.

    Es war furchtbar, vor allem, weil der Roman etwas hätte werden können. Es aber nicht wurde.

    Weshalb ich daher unvoreingenommen RIVERS OF LONDON in die Hand nahm, weiß ich gar nicht mehr recht zu sagen. Mir war die Tatsache, dass Ben Aaronovitch thematisch ins Butchersche Horn stoßen würde, nicht wirklich präsent, ich las aus dem Teaser eher heraus, dass es um Geister gehen würde, und Geister gehen bei mir eigentlich fast immer, vor allem wenn der Autor Engländer ist.

    Ehe ich mich jedoch versah, war PC Peter Grant in The Folly eingezogen und hatte seine Ausbildung zum Magier angetreten. Was mich da bereits schon nicht mehr weiter störte.

    Wichtig war vor allem eines: Auch wenn der Protagonist ebenso wie der notorische Harry Dresden den Ich-Erzähler gibt, fehlt RIVERS OF LONDON der penetrante Unterton, der dem Leser suggeriert, er habe etwas noch nicht begriffen, das mit gleißender Neonschrift quer über die Seite geschrieben steht, und man bekomme am Ende eine Nase gedreht, weil man es nicht hat kommen sehen. Und das dieser Anflug fraternisierender Arroganz – wie im Fall der angeführten Herdplatte STORM FRONT – absolut unbegründet ist.  

    RIVERS OF LONDON nimmt den Leser mit, er erfährt gemeinsam mit dem frischgebackenen und dem Büroposten durch ein glückliches Schicksal entronnenen Police Constable Peter Grant, dass es Magie gibt und welche Bedeutung sie in der modernen Welt hat – nämlich im Grunde keine.

    Man erfährt von dem Agreement, welches mit den „genii locorum“, den Verkörperungen der inzwischen Dank der städtebaulichen Maßnahmen der letzten Jahrhunderte vielerorts verschwundenen Flüsse auf dem Stadtgebiet Londons geschlossen wurde, und von dem territorialen Konflikt zwischen Father und Mother Thames. Und ermittelt nebenbei mit dem nicht auf den Kopf gefallenen, aber auch nicht zum Ausnahmetalent geborenen Peter in einer Mordserie, deren Muster sich erst sehr allmählich – !SPOILER! - als eine morbide Adaption einer englischen (und weitaus brutaler ausgestalteten) Variante der commedia de’larte  bzw. des deutschen Kasperletheaters herausstellt – !SPOILER-ENDE!.

    Der Roman leistet sich durchaus seine humorvollen Stellen, aber er übertreibt es nicht, da der Humor und das im Halse steckenbleibende Lachen auch als Teil der Handlung etabliert werden. Während Harry Dresden (den ich – versprochen – hier zum letzten Mal erwähnen werde) ruhelos von A nach B nach C läuft, um scheinbar ohne Sinn und Verstand Dinge zu tun, welche zu tun die krude zusammen- (und keinesfalls zurecht-)gebogene Handlung ihm aufzwingt, hört Peter Grant in erster Linie zu, bevor er etwas tut.

    Er hat viel zu lernen, und er weiß es. Er ist kein Harry Potter (auch diese naheliegende Anspielung darf in RIVBERS OF LONDON natürlich nicht fehlen, aber sie wird in einem Satz geliefert und abgelegt, und nicht als Leitmotif etabliert, was man Aaronovitch zweifellos zugutehalten muss), eher ein Ron Weasley (zugegeben mit afrikanischen Wurzeln).

    Nicht zuletzt ist RIVERS OF LONDON ein Roman über London, über dessen Architektur, Lifestyle, Selbstverständnis, die Menschen, gesehen mit den Augen der Hauptfigur, welche man aber durchaus als die Perspektive Aaronovitchs selbst auf „seine“ Stadt interpretieren darf. Man merkt, dass diese Millionenstadt seine Basis, sein Rückzugsort ist, der Ausgangspunkt, von dem aus er seine Geschichte erzählt. Man merkt, dass er trotz aller phantastischen Ideen die Bodenhaftung nicht verliert. Und was sich in dieser Haltung zu seiner Stadt ausdrückt, dem konstatierten Amalgam aus zweitausend Jahren Geschichte und (oftmals gutgemeinten, aber schlechtgemachten) Versuchen der Aktualisierung, wendet Grant/Aaronovitch auch auf die in der Obhut Thomas Nightingales etwas angestaubten Magie an – Willkommen im Computerzeitalter!

    RIVERS OF LONDON ist nicht perfekt geraten, es gibt durchaus das eine oder andere zu kritteln: so bleibt der Lehrmeisters und Detective Inspector Thomas Nightingale gemessen am Potential der Figur ausgesprochen blass, und auch das gesamte letzte Viertel der Mordermittlung gerät ein wenig verwaschen, aber insgesamt ist Ben Aaronovitch mit dem ersten von inzwischen 5 Romanen über den Police Constable Peter Grant und seine Abenteuer als einzigem offiziell anerkannten „Apprentice“ in Diensten der Britischen Polizeikräfte ein lesenswertes Debüt gelungen.

    Nicht zuletzt deshalb lese ich derzeit den zweiten Teil, MOON OVER SOHO.

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    histerikers avatar
    histerikervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessant und witzig.
    Polizei und Magie, geht es zusammen? Ja!

    Inhalt:
    Peter Grant hat seine Polizeiausbildung abgeschlossen und soll einer unbeliebten Abteilung zugeordnet werden. Wenn er nicht einen Geist getroffen hätte. Plötzlich ist er ein Teil einer anderer Abteilung und muss Magie lernen.
    Bewertung:
    Ich fand das Buch sehr witzig. Die Beschreibung und Kommentare der Hauptfigur sind gut beobachtet und sprachlich sehr schön. Einige meiner Lieblingssprüche: "Like many Northerners with issues, he'd moved to London as a cheap alternative to psychoterapy." oder "Nicholas is corporeally challenged" (über einen Geist).
    Ich finde die Idee des Buches sehr ansprechend, die Polizei braucht eine Abteilung um mit magischen Sachen umzugehen. Ich finde den Umgang mit Magie im Buch realistisch und die Erklärungen passend. Die Charaktere sind gut beschrieben, Peter ist liebenswert und seine Handlungen (in aller ihrer Unzulänglichkeit - mindestens manchmal) nachvollziehbar. Man kann sich in ihn gut hinein versetzen. Ich hoffe, dass in den anderen Teilen mehr über ihn und seine Familie zu erfahren wird.
    Es war wieder einmal ein Buch, das mich nach London versetzte und ich mich gleich heimisch fühlte. ich werde irgendwann sicher hin fahren und die Straßen mit anderen Augen betrachten.
    Wieso nur 4 Sterne?
    Die Geschichte war für mich an einigen Stellen schwer verfolgbar, ich denke es lag teilweise an Englisch und teilweise an Landeskunde (d.h. Sachen, die für einen Muttersprachler selbstverständlich sind, aber für mich etwas unklar waren). Einer dieser Sachen war die Geschichte mit Mr Punch, die für die Lösung des Falles essentiell war.
    Sonst aber eine Empfehlung!

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    darklittledancers avatar
    darklittledancervor 4 Jahren
    Urban Fantasy for History Enthusiasts

    Rivers of London is mainly set in present day London but those of us who have a soft spot for dated architecture won’t be disappointed. There’s enough of it in this book to make your heart beat faster. Did I mention that Mr Aaronovitch even gives us a library? An old one. Actually there is more than one, but he describes one of them in enough detail for me to fall in love with it. (Okay I’m a bookaholic and a history student, I might not be a reliable source in those matters.)

    Peter Grant, our main character, is an apprentice wizard and police constable. He is a very likable fellow and great to be around. You really want to be friends with him. There is, however, another character in Rivers of London that I felt more drawn to: Inspector Nightingale. Inspector Nightingale, who likes to dress in an old-fashioned way, is clever and mysterious which somehow seems to make him attractive.

    Rivers of London takes you on a fast-paced hunt for a mysterious murderer. As a matter of fact, the novel’s pace sometimes gets so fast I had to reread certain passages to make sense of what was happening. Rivers of London combines a great sense of humor with loads of interesting facts about English history and architecture and this is what makes the novel special. If you are interested in history, but you’d like to try urban fantasy for a change, Rivers of London might just be the book for you.

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    CitizenWeasels avatar
    CitizenWeaselvor 5 Jahren
    gute Ideen, dürftige Umsetzung

    "Rivers of London" besticht vor allem durch seine Ideen: Territorial-Konflikte zwischen personifizierten Naturgeistern, eine widerstrebend mit Magiern zusammenarbeitende Londoner Polizei und amoklaufende Geister. Es ist ein Buch für alle, die London, rasante Erzähltempi und komplexe Geschichten mögen. Aaronovitchs Stärke liegt dabei in technischen Abhandlungen über seine sehr naturwissenschaftliche Form der Magie und einem schnodderig Schreibstil, der durchaus witzig ist, aber auf die Dauer anstrengend wirkt. Die Story selbst ist trotz spannender Ansätze streckenweise sehr verworren, die Actionszenen lang und blutig. Dabei bleiben leider die Charaktere auf der Strecke - Peter, die Hauptfigur, entwickelt sich unversehends zum magischen Genie, das die Ermittlungen hauptsächlich durch ständige grenzgeniale Einfälle am Laufen hält, während sein Meister Nightingale, der das Potential zur interessanen Figur hätte, nicht über die Statistenrolle hinauskommt, und auch die Nebenfiguren sind entweder blass oder überzeichnet. Schade, die Ansätze wären durchaus gut gewesen.

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    Bella5s avatar
    Bella5vor 6 Jahren
    Rezension zu "Rivers of London" von Ben Aaronovitch

    Wer glaubt, dass das Fantasygenre "ausgelutscht" und frei von Innovationen ist, der nehme bitte diesen Roman zur Hand. Ich war angenehm überrascht und fühlte mich durchweg gut unterhalten. Allerdings würde ich empfehlen, den Roman im Original zu lesen. Darüber hinaus sollte man, wenn die Leselangweile aufkommt, unbedingt weiterlesen, da die Spannung im Roman gegen Ende noch einmal mächtig zunimmt ;-)
    Kurzbeschreibung:

    "Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand."

    Der Roman ist ein Mix aus Fantasy, Krimi und Reiseführer. Aber es finden sich auch durchaus sozialkritische Untertöne im Buch. Sehr originell fand ich die Figuren - Peter Grant ist der Sohn eines Jazzmusikers und einer afrikanischen Mutter und nicht gerade das, was man als upper-class-Sprössling mit Eton - Ausbildung bezeichnen würde. Trotzdem entspricht er aber nicht dem Klischee des "Proleten mit Herz". Er scheint eine Schwäche für Kollegin Leslie zu haben und wäre ein klasse Ermittler, wenn er sich nur nicht immer so leicht ablenken liesse. Doch Peter scheint ein Händchen für's Übersinnliche zu haben, und so wird er alsbald zum Lehrling der Magie (ob das Ganze mit Harry Potter vergleichbar ist, weiss ich nicht).
    Ich mochte Aaronovitchs Humor und werde sicher auch Band 2 der Reihe lesen.

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    Lialiest_s avatar
    Lialiest_vor 6 Jahren
    Rezension zu "Rivers of London" von Ben Aaronovitch

    Summary:

    My name is Peter Grant and until January I was just probationary constable in that mighty army for justice known to all right-thinking people as the Metropolitan Police Service (and as the Filth to everybody else). My only concerns in life were how to avoid a transfer to the Case Progression Unit - we do paperwork so real coppers don't have to - and finding a way to climb into the panties of the outrageously perky WPC Leslie May. Then one night, in pursuance of a murder inquiry, I tried to take a witness statement from someone who was dead but disturbingly voluable, and that brought me to the attention of Inspector Nightingale, the last wizard in England. Now I'm a Detective Constable and a trainee wizard, the first apprentice in fifty years, and my world has become somewhat more complicated: nests of vampires in Purley, negotiating a truce between the warring god and goddess of the Thames, and digging up graves in Covent Garden ...and there's something festering at the heart of the city I love, a malicious vengeful spirit that takes ordinary Londoners and twists them into grotesque mannequins to act out its drama of violence and despair. The spirit of riot and rebellion has awakened in the city, and it's falling to me to bring order out of chaos - or die trying.

    My Opinion:

    The cover looks very beautiful, a map of London is made with little drawings and words. I like it. The title sounds interesting.

    Peter Grant narrates the story. He started an education at the police and then he was confronted with magic and learned about it. You can easy follow his thoughts. He often talks and acts with his past working partner Leslie.

    The content is good, but nothing very special. I had already read urban fantasy like “The City of -Series”. Ben's writing style was acceptable, but sometimes some things were too long described, so it was sometimes boring.

    I think the book is a good one, but I won't buy the following books Moons over Soho and Whispering Underground, maybe I will take them from the library.

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    tedescas avatar
    tedescavor 6 Jahren
    Rezension zu "Rivers of London" von Ben Aaronovitch

    Der erste Teil dieser Serie macht uns bekannt mit Peter Grant, einem ehrgeizigen jungen Polizisten, dessen Karriere ganz plötzlich eine ausgesprochen überraschende Wendung nimmt. Sein ganzes Leben gerät durcheinander, wie ihm plötzlich an einem Tatort ein Geist erscheint. Den natürlich nur er sehen kann, seine Kollegin ist da eher skeptisch, doch schon bald trifft Grant auf Unterstützung und muss erkennen, dass ein Geist noch das Harmloseste ist, mit dem er sich in Zukunft beschäftigen wird. Er beginnt eine Lehre als Magier, seine neue Mitbewohnerin ist ein Vampir, und sogar sein kleiner Hund scheint über eine übernatürliche Spürnase zu verfügen.

    Die Lage spitzt sich zu, als die übernatürlich gesteuerten Morde rapide zunehmen, und letztendlich gipfelt das Ganze in einem unglaublichen Finale, in dem nicht nur Punch und Judy ihren guten Ruf verlieren (das sind die englischen Pendents zum österreichischen Kasperl und Pezi), sondern feine Damen und Herren in einer wilden Raserei auf einander losgehen und einen halben Stadteil verwüsten.

    Amüsant, spannend und liebenswert würde ich sagen - auf Teil 2 freue ich mich schon. Das Hörbuch wird von Kobna Holdbrook-Smith wirklich sehr gut gelesen und weist ein Tempo auf, für das man auf jeden Fall gut Englisch verstehen sollte. Alles in allem ein wirklich vergnügliches Erlebnis, das ich auch Printfans nur empfehlen kann, das Buch gibt es auch auf Deutsch (Print und HB) als "Die Flüsse von London".

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