Schwarzer Mond über Soho

von Ben Aaronovitch 
4,2 Sterne bei603 Bewertungen
Schwarzer Mond über Soho
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

sunflowerlis avatar

Toller Mix aus Spannung, Gefühlen und Witz. Fand ihn nicht ganz so gut wie den ersten Band.

areuels avatar

Schöne Fortsetzung, wenn ich auch mit Jazz nicht viel anfangen konnte und mir die Titel der Lieder nichts sagten. Amüsant und humorvoll.

Alle 603 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Schwarzer Mond über Soho"

Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung. Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423213806
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.07.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.10.2012 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne233
  • 4 Sterne278
  • 3 Sterne86
  • 2 Sterne6
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Fantasy meets crime! Und das mit einer großen Porton britischem Humor.
    Zwei skurrile Fälle

    Peter Grant ist der einzige Zauberlehrling der MET. Während sein Vorgesetzter und Lehrmeister in magischen Dingen sich von seiner schweren Verwundung erholt, scheinen immer wieder Jazzmusiker urplötzlich nach ihren Auftritten zu sterben. Geht das mit rechten Dingen zu? Und dann sind da noch die Fälle, bei denen männliche Opfer minus ihr bestes Stück tot aufgefunden werden. Was für ein Wesen ist für diese Morde verantwortlich?

    Der zweite Band über den Zauberlehrling Peter Grant wartet mit gleich zwei ungewöhnlichen und skurilen Fällen auf. Während sich Peter erneut kopflos in eine Liebelei stürzt, macht es ihn deutlich weniger sympathisch, wie er seiner Freundin und Kollegin Lesley aus dem Weg geht, seit sie durch Magie schwer verwundet und entstellt worden ist. Die beiden Fälle führen ihn unterdessen auch in die Vergangenheit, wo er mehr über Nightingales Freunde erfährt.
    Was den Roman auszeichnet ist sein unbestreitbarerer Londoner Großstadtcharme sowie seine interessanten und spannenden Charaktere wie zum Beispiel Stephanopoulos, die mit ihren Ecken und Kanten immer wieder für Lacher sorgt. Genrell ist aber der britische Humor gut verteten und zaubert immer wieder ein Schmunzeln auf die Lippen. Die Auflösung der Fälle und die magischen Erklärungen sind mir manchmal etwas zu fantastisch und abenteurlich ausgefallen, sodass es eigentlich unmöglich war, die Täter zu erraten.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 6 Monaten
    Tödliche Melodien

    Ben Aaronovitch begann Ende der 80er, Drehbücher zu schreiben. Bis 1996 erlebte er eine Blitzkarriere. Danach wurde es still um den Briten. Er war gezwungen, als Buchhändler zu arbeiten, was er zutiefst verabscheute. Aus diesem Joch befreite er sich selbst 2011, als „Die Flüsse von London“ erschien. Mit dem unerwarteten Erfolg des Reihenauftakts änderte sich für Aaronovitch alles. Plötzlich konnte er vom Schreiben leben. Mittlerweile umfasst die Reihe „Peter Grant“ sieben Bände (Stand: April 2018) und Aaronovitch schwört, dass er erst aufhört zu schreiben, wenn er entweder keine Ideen mehr hat, niemand seine Bücher kauft oder er das Zeitliche segnet. Ich verfolge die Reihe daher locker und habe den zweiten Band „Schwarzer Mond über Soho“ volle vier Jahre nach dem Auftakt gelesen.


    Constable Peter Grant, einziger Zauberschüler Englands, erkennt das Stück sofort anhand des Saxofonsolos: „Body and Soul“, einer der größten Jazzklassiker. Er hat es schon oft gehört. Von einer Leiche wurde es ihm allerdings noch nie vorgespielt. Die Magie, die den bedauernswerten Jazzsaxofonisten tötete, muss verheerend gewesen sein, um ein so starkes Echo zu hinterlassen. Peter beginnt zu ermitteln und findet heraus, dass in Sohos Clubs verdächtig viele kerngesunde Jazzmusiker tot umfallen. Ein Serienmörder mit einer Vorliebe für Jazz? Gerade, als Peter glaubt, skurriler könnte es nicht mehr werden, findet die Polizei die Leiche eines Journalisten, der brutal entmannt wurde. Die berüchtigte Vagina dentata versetzt Londons Männerwelt in Angst und Schrecken. Ist es Zufall, dass ihr letztes Opfer ein Schüler des finsteren Magiers war, der Lesleys Gesicht entstellte? Fest entschlossen, die Ordnung seiner Stadt wiederherzustellen, begibt sich Peter auf die Jagd. Und wenn er darüber Lateinvokabeln vernachlässigt und magische Übungsstunden bei seinem Boss Detective Inspector Thomas Nightingale versäumt, ist das sicher verzeihlich. Schließlich muss er Prioritäten setzen.


    Man kann den Briten vieles vorwerfen, aber hysterisch sind sie normalerweise nicht. Vielleicht ist ihr Humor deshalb so herrlich trocken und ironisch. Dieser nüchterne Witz belebt „Schwarzer Mond über Soho“. Nach der Lektüre habe ich darüber nachgedacht, wie anders dieses Buch wirken würde, hätte Ben Aaronovitch kein Gespür für sarkastische Bemerkungen, die die Londoner als eigene, verschrobene Spezies durch den Kakao ziehen und die Handlung auflockern. Einerseits wäre es vermutlich zu brutal. Einige Szenen sind erstaunlich gewalttätig und die blutigen Details der Mordfälle ließen mich nur deshalb nicht schaudern, weil Aaronovitch ihnen eine gewaltige Portion Galgenhumor gegenüberstellt. Andererseits könnte man annehmen, der Autor empfände eine tiefe Abneigung für London. Durch seine geistvollen Scherze transportiert er seine verblüffend fundierte Kritik am Verwaltungsapparat und an der Metropolitan, Londons Polizei- und Ordnungsbehörde, ohne verbittert oder zynisch zu erscheinen. Stattdessen konnte ich spüren, wie viel Liebe er seiner Stadt entgegenbringt. Er porträtiert London als die wunderliche alte Lieblingstante, deren Haare lila gefärbt sind, die peinlich extravaganten Schmuck trägt, sich stets schmerzhaft gerade hält und durch exzentrische Gepflogenheiten auffällt, aber immer Bonbons für ihre zahlreichen Neffen und Nichten in den Taschen hat. Er verfügt über beeindruckend umfangreiches, konkretes Wissen über die Geschichte der Metropole, das er bereitwillig mit seinen Leser_innen teilt. Ein Fall für Peter Grant ist immer auch eine Lehrstunde zur Vergangenheit und Gegenwart Londons. Ich mag diese Mischung aus Geschichtsstunde und moderner Urban Fantasy sehr gern. Daher ist es für mich kein Hindernis, dass Aaronovitch meiner Ansicht nach kein besonders talentierter Krimiautor ist. „Schwarzer Mond über Soho“ ist ein Fall in einem Fall in einem Fall und geriet demzufolge reichlich kompliziert. Gegen Ende verstricken sich die einzelnen Komponenten zu einem gewaltigen Wirrwarr, das ich nicht mehr aufdröseln konnte. Die Suche nach dem „ethisch fragwürdigen“ Magier (Peters Alternative zu „schwarzer Magier“) erzielt Fortschritte, wird uns jedoch noch eine Weile begleiten, denn es handelt sich dabei um den übergreifenden Erzählstrang, der die Bände der Reihe miteinander verbindet und ihnen Fortsetzungscharakter verleiht. Dieser entsteht natürlich zusätzlich durch Peters fortschreitende Ausbildung als Magier. Er kann mittlerweile kleinere Zauber wirken, ohne sich selbst in die Luft zu sprengen, ist meiner Meinung nach allerdings noch viel zu unerfahren, um es mit den farbenfrohen übernatürlichen Gestalten der Londoner Unterwelt aufzunehmen. Er schlägt sich gut, doch er ist beinahe schutzlos und durch seine mangelnde Kontrolle über seine Zauber sogar gefährlich. Eigentlich dürfte er noch nicht auf die Welt losgelassen werden und die Welt nicht auf ihn. Aber vielleicht erhält er ja bald Unterstützung. 😉


    Ich kann damit leben, dass „Schwarzer Mond über Soho“ kein brillant konstruierter übernatürlicher Krimi ist. Ich lese die „Peter Grant“-Reihe nicht wegen der Kriminalfälle, sondern weil mich Ben Aaronovitchs britischer Humor begeistert und ich die Vorstellung, London könnte heimlich von zahllosen nicht-menschlichen Wesen bevölkert sein, spannend finde. Außerdem mag ich Peter, da er mich immer wieder überrascht. Es ist für mich nicht so wild, dass die kriminalistische Ebene etwas stockt und holpert. Meine Prioritäten sind anders verteilt. Wem ein lückenlos logisch gestalteter Kriminalfall hingegen wichtig ist, sollte „Schwarzer Mond über Soho“ vielleicht mit Vorsicht genießen. Ich rate nicht grundsätzlich von der Lektüre ab, doch ich denke, beinharte, strenge Krimifans sollten möglicherweise ihre Erwartungen runterschrauben. Ben Aaronovitch schreibt keine Krimis. Er schreibt Urban Fantasy, in denen ermittelt wird.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    DarkMarons avatar
    DarkMaronvor 7 Monaten
    2. Fall für Peter Grant

    Constable Peter Grant hat wieder einen Fall in London zu erledigen, wo wieder Magie im Spiel ist. Dieses Mal geht´s um Jazzmusiker in Soho die aus unerklärlichen Gründen Opfer von jemanden werden. Doch warum grade Jazzmusiker und wer steckt genau dahinter. Das wird Peter Grant in diesem Band wieder mit Hilfe von Nightingale herrausfinden.
    Ich fand den 2. Band gut geschrieben und es war wieder einige gute Stellen dabei. Mich haben an einigen Stellen nur sehr das Liebesleben von Peter genervt, aber irgendwie gehört es auch dazu. Der Fall war super gemacht, besonders wer nun der Täter war, hätte ich nicht dran geglaubt. Ich habe das Buch gerne gelesen, besonders sagen die nochmal am Anfang was Peter in Band 1 gemacht hat bzw. was er angestellt hatte. Wer auf Fantasy Krimi steht, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

    Kommentieren0
    61
    Teilen
    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Witzig, intellektuell, abgefahren!
    Einfach bezaubernd

    Schwarzer Mond über Soho“ von Ben Aaronovitch knüpft nahtlos an den ersten Band „Die Flüsse von London“ an. Weshalb ich unbedingt empfehle den ersten Band "die Flüsse von London" vorab in die Hand zu nehmen. Auch in diesem Band gibt es zwei Kriminalfälle die Constable Peter Grant lösen muss. 
    Nebenbei erfährt der Leser mehr von Nightingale und seine Haushälterin, die uns wieder mal nur noch neugieriger machen. Peter Grant hat bei seinen Abenteuern einen so witzigen Blick auf die Londoner Bevölkerung und den Menschen im allgemeinen, so dass man immer mehr in das Lesevergnügen gesogen wird. Peter rutscht von einer Katastrophe in die Nächste, erlangt sehr langsam und unter Schwierigkeiten mehr magische Fähigkeiten, so dass er vom sympathischen Anti-Helden zum noch smpathischeren „Held der Herzen“ mutiert. 
    Fazit: Die Mischung aus Krimi, Magie, skurrilen Charakteren und viel britischem Humor, bei dem man einige laute Lacher einfach nicht unterdrücken kann, macht die Reihe zu einem wahren Vergnügen – der zweite Band ist noch ein Quantum irrwitziger und skurriler als der vorangegangene Band. Ich kann ihn jedem nur ans herz legen! 

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    JuviNerdines avatar
    JuviNerdinevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, witzig, kurzweilig... bin sehr auf den nächsten Band gespannt :D
    An Jazz kann man nicht sterben. Oder?

    Wie schreibe ich eine Rezension über ein Buch, bei dem eigentlich alles über den Klappentext hinaus schon ein Spoiler ist? Besser gar nicht. Aber wie langweilig wäre das? Und wie kurz wäre dann dieser Beitrag? Genau. Das wollen wir ja auch nicht. 


     
    Wo fange ich an? 
    Es ist eine wunderschöne Nacht im Londoner Bezirk Soho, pulsierendes Leben, Musik und das Lachen Betrunkener schallt durch die Gassen. Ein Jazzmusiker beendet seinen Auftritt und stirbt an einem Herzinfarkt. 
    Dr. Walid, weltbekannter Gastroenterologe und diensthabender Arzt, spürt einen Hauch von Jazz, als er die Leiche untersucht und das Lied "Body and Soul"  erklingt. Es ist nicht sein erster Fall von magischer Erinnerung, Vestigium genannt und so kontaktiert er die zuständige Einheit der Londoner Polizei. Präziser: Er ruft Constable Peter Grant an. 
    Denn Peter ist aktuell der einzige Ermittler besagter Einheit  und nebenbei auch noch der einzige Zauberlehrling Londons. Das allein beschert ihm eine Menge Stress. Hinzukommt aber, dass sein Boss, zufällig Londons letzter Zauberer und Peters Lehrer, noch im Krankenhaus liegt, um sich von einer Schusswunde zu erholen. 
     
    Peter muss nun quasi im Alleingang aufklären, wieso immer mehr Jazzmusiker sterben und wer zum Henker männliche Genitalien abbeißt, denn parallel zu den toten Jazzern wird auch noch eine grausige Leiche auf einer Herrentoilette gefunden. Durch herzhaftes Zubeißen entmannt und verblutet.
     
    Die Geschichte ist toll erzählt, wunderbar verwoben, alle Charaktere haben Tiefgang und wachsen einem ans Herz. Viel bleibt im Dunkeln, aber die Reihe hat ja auch noch vier weitere Bände. Es gibt ein bisschen Liebe, ein bisschen Romantik, viel Action, viel Jazz und belebende Impressionen der Londoner Musikszene. 
     
    Deutliche Empfehlung als gelungene Fortsetzung einer vielversprechenden Reihe!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    RickysBuchgeplauders avatar
    RickysBuchgeplaudervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, lustig und außergewöhnlich
    Spannend, lustig und außergewöhnlich

    Rezension
    Schwarzer Mond über Soho von Ben Aaronovitch
    Genre: Fantasy
    Seiten: 416
    Verlag: DTV
    Klappentext:
    An Jazz kann man nicht sterben. Oder?
    Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: Ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Eines Abends wird Peter zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen und findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Oder wie soll man es sonst nennen, wenn eine Leiche unüberhörbar und mit viel Swing Body and Soul spielt?
    Meine Meinung:
    Geschichte:
    Dies ist Band 2. Wieder konnte mich die Geschichte des etwas anderen Zauberlehrlings amüsieren. Der Schreibstil ist sehr lustig und locker. Ich musste wirklich viel lachen. Spannend bis zum Schluss und auch sehr geheimnisvoll.
    Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – Punkten
    Charaktere:
    Es gibt neue Charaktere, die unter anderem sehr mysteriös sind. Aber auch Charaktere aus Band 1 sind wieder dabei und geben der Geschichte etwas heimeliges. Ich finde es sehr gut, dass die Figuren in diesem Buch wirklich lebendig sind und auch sehr authentisch.
    Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten
    Emotionen:
    Emotionen sind hier eher unterschwellig. Die Spannung war da und auch der drang die Geheimnisse lösen zu wollen. Ein bisschen Liebe, Mitgefühl und Trauer sind auch dabei. Aber vor allem war es lustig.
    Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten
    Aufmachung/ Design:
    Ich liebe das Cover. Es ist so verspielt und passt hervorragend zur Geschichte. Auch die Kapitelüberschriften passen wie die Faust aufs Auge.
    Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten
    Fazit:
    Die Reihe ist etwas ganz besonderes. Dieses Buch hat mich wirklich gut unterhalten. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.
    Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Paulina95s avatar
    Paulina95vor einem Jahr
    Überraschend gute Fortsetzung!

    Band 1 der mystischen Krimi-Reihe um Police Constable Peter Grant habe ich ja nicht wirklich gemocht, weil sich die Geschichte für mich viel zu sehr gezogen hatte, nicht vernünftig/verständlich aufgelöst wurde und mir die Charaktere ab einem bestimmten Punkt auch unsympathisch wurden. Aber letztendlich habe ich Band 2 noch eine Chance gegeben und ich bin ehrlich baff, WIE GUT mir dieses Buch gefallen hat. 😍🙊
    Es war spannend bis zum Schluss, die Figuren waren mir gleich so vertraut, dass sie mir mittlerweile fast wie alte Freunde vorkommen, die man trotz ihrer Ecken und Kanten einfach mögen muss und von magischem Kauderwelsch war hier auch nicht mehr viel zu merken. Einiges aus Band 1, das mich mit mehr Verwirrung als Verständnis zurückgelassen hat, erscheint mir nun schon klarer. Auch hat mich die Story richtig gepackt, mitgerissen und selbst am Ende nicht losgelassen, weshalb ich mir direkt den nächsten Band zulegen MUSSTE. Es ging nicht anders. 😄
    Der Schreibstil und die komplette Atmosphäre sind ebenfalls große Klasse, weil sie so besonders sind. Sarkastischer Humor, Figuren mit drolligen Eigenarten und ein interessanter, gut durchdachter Fall, der mich diesmal vollkommen überzeugen konnte, gemischt mit detaillierten Beschreibungen Londons und historischen Informationen machen den Flair dieser Reihe aus. 
    Ab und zu verlaufen einige Handlungselemente zwar im Sand und die Geschichte ist ziemlich vollgepackt mit Ereignissen und Namen, weshalb ein paar mehr Erklärungen, als Erinnerungsstützen, wer noch gleich wer ist und was getan hat, nicht geschadet hätten, aber alles in allem konnte man diesmal recht gut folgen. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgesuchtet habe, weshalb ich nicht weiß, wie es mir bei längeren Lesepausen ergangen wäre und ob ich dann den Faden verloren hätte. Für mich war es auf jeden Fall auch positiv, dass bestimmte Charaktere, die ich nicht leiden mochte, in diesem Buch eine weniger große Rolle gespielt haben als in Band 1.
    Letztendlich bin ich aber auf dem besten Weg, doch noch ein Fan von Peter Grant zu werden! ☺️
    Also, ich kann nur sagen: Die Reihe nach Band 1 bei eventuellem Nichtgefallen nicht aufgeben, weiterlesen lohnt sich! ❤️ 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Und wieder ein gut geschriebener Teil der Peter Grant Reihe der mich in seinen Bann gezogen hat
    Der Band ist spannender geschrieben als der Vorgänger

    Ich habe intressiert mit dem Lesen begonnen. Denn mir hat der erste Band sehr gut gefallen, und so war ich gespannt, ob dieses Buch genauso gut ist.
    Als ich mit dem Lesen begonnen hatte, war ich skeptisch, da es mich am Anfang noch nicht so überzeugen konnte. Aber ich habe weiter gelesen, und nach und nach wurde es intressanter und auch spannender.
    Auf den Schluss zu wurde es sogar wieder richtig intressant, denn mit so einer Wendung kurz vor Ende des Buches hatte ich nicht gerechnet.
    Nun bin ich schon auf den nächsten Band gespannt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Lilli33s avatar
    Lilli33vor einem Jahr
    Magie - Spannung - Humor

    Taschenbuch: 416 Seiten
    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Juli 2012)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3423213806
    Originaltitel: Moon over Soho
    Preis: 9,95€
    auch als E-Book und als Hörbucherhältlich

    ACHTUNG: Dies ist der 2. Band der Peter Grant-Reihe. Meine Rezension kann daher SPOILER zum 1. Band enthalten. Diesen sollte man vorher gelesen haben.

    Magie – Spannung – Humor

    Inhalt:
    Constable Peter Grant ist der 2. Mann einer ganz besonderen Abteilung der Londoner Met. Er ist nämlich für magische Verbrechen zuständig. Da sein Chef und Meister, Thomas Nightingale, beim letzten Einsatz schwer verletzt wurde, ist Peter nun weitgehend auf sich selbst gestellt. Mit seinen bisher nur rudimentären Magie-Kenntnissen sorgt er immer wieder für Chaos auf Londons Straßen.

    Meine Meinung:
    Die Handlung von „Die Flüsse von London“ wird in „Schwarzer Mond über Soho“ ansatzlos weitergeführt. Es ist daher notwendig, die Reihe mit dem 1. Band zu beginnen.

    Diesmal bekommt die magische Abteilung es mit verschiedenen Verbrechen zu tun: zum einen ist eine Frau unterwegs, die ihren Opfern den Penis abbeißt, und zwar nicht mit dem Mund. Zum anderen sterben auffällig viele Jazzmusiker eines scheinbar natürlichen Todes. Schnell steht fest, dass hier schwarze Magie im Spiel sein muss. Peter wirft sich ins Verfolgungsgetümmel, wie immer ohne Rücksicht auf Verluste. Es macht einen Heidenspaß, ihn bei seiner Jagd quer durch London zu begleiten. Manche Szenen sprühen vor schwarzem Humor, andere sind hochspannend. Dazwischen geht es ein wenig, aber wirklich nur ein wenig, ruhiger zu, wenn Peter sich mit seiner Holden im Bett vergnügt. Die Handlung ist also total abwechslungsreich.

    Auch die Londoner Flüsse spielen wieder eine Rolle. Aber Peter weiß sie mittlerweile schon ganz gut zu nehmen. Ebenso macht er in Sachen Magie gute Fortschritte.

    Leider bleibt Peters Kollegin Lesley ganz im Hintergrund. Nach der Attacke im 1. Band ist ihr Gesicht furchtbar entstellt und sie ist noch nicht wieder im Dienst. Dafür begegnen wir immer wieder Stephanopoulos, die mich mit ihren sarkastischen Bemerkungen ständig zum Schmunzeln brachte.

    Ein Teil der Verbrechen kann in diesem Band aufgeklärt werden, doch es sieht so aus, als gäbe es einen gefährlichen Magier, der in London sein Unwesen treibt. Ihn endgültig zu besiegen, wird alles andere als einfach sein. Aber ich freue mich schon auf den nächsten Band mit Peter Grant, in dem er den Kampf weiterführt.

    Die Reihe:
    1. Die Flüsse von London
    2. Schwarzer Mond über Soho
    3. Ein Wispern unter Baker Street
    4. Der böse Ort
    5. Fingerhut-Sommer
    6. Der Galgen von Tyburn

    ★★★★☆

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Buecherwunderlands avatar
    Buecherwunderlandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Mischung zwischen Krimi und Fantasy! Viel besser als Band 1 :)
    Tolle Mischung zwischen Krimi und Fantasy!

    Der zweite Band der Reihe hat mir viel besser gefallen als der erste 😄.

    Die Geschichte geht gleich spannend los und diesmal ist Peter Grant relativ auf sich allein gestellt, da sich sein Chef noch von einer Verletzung erholen muss. Nightingale ist deswegen leider nicht ganz so präsent 😩, aber ich hoffe das ändert sich im nächsten Band wieder 😁. 

    Die endlosen Wegbeschreibungen und Hintergrundinformationen sind auch in diesem Buch wieder vorhanden, aber sie haben mich nicht mehr gestört. 

    Ungefähr nach der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es ausgeht 😀. 

    Zum Ende hin bleiben einige Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Band geklärt werden. 

    Fazit: 

    Wesentlich spannender als der erste Band! Ich kann dieses Buch auch empfehlen, wenn ihr den ersten Band nicht so gut fandet 😊.

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    muchobookloves avatar
    Wer sich von euch optimal auf den nächsten London Besuch vorbereiten will oder sich gern in diese schöne Stadt zurückträumt, wie ich, der sollte auch den dritten Band der beliebten Urban-Fantasy-Reihe um Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant von Erfolgsautor Ben Aaronovitch auf gar keinen Fall verpassen! Der Roman "Ein Wispern unter Baker Street" ist nicht nur etwas für Londonliebhaber, sondern bietet beste britische Unterhaltung gepaart mit Magie, Mord und Fantasy. Begebt euch zusammen mit Peter Grant auf eine rasante, spannende und witzige Reise in den Londoner Untergrund voller Rätsel!

    Mehr zum Buch:

    Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch "internationale Verwicklungen" sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern ...

    Leseprobe

    Die beiden ersten Bände der Reihe waren bei euch auch schon sehr beliebt. Wer sie noch nicht kennt oder eine kleine Auffrischung braucht, für den gibt es an dieser Stelle nochmal eine kurze Zusammenfassung:

    Im ersten Band Die Flüsse von London ist Peter Grant frischgebackener Police Constable in London. Eines Nachts wird er nach Covent Garden zum Tatort eines grausigen Mordes beordert. Dort begegnet er einem Geist, der behauptet, Zeuge des Mordes gewesen zu sein. Peters Hang zum Magischen und seine Begegnung mit dem Übernatürlichen ruft den letzten Zauberer Englands auf den Plan: seinen Vorgesetzten, Polizeiinspektor Thomas Nightingale. Der führt Peter in die Grundlagen der Magie ein. Ab jetzt wird Peters Leben um einiges komplizierter.

    Im zweiten Band Schwarzer Mond über Soho ist Peter zunächst vor allem mit Auswendiglernen von Lateinvokabeln beschäftigt, denn die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu.

    Gemeinsam mit dem dtv-Verlag verlosen wir für euch 3 Buchpakete mit den ersten drei Bänden sowie 5 Exemplare des aktuellen Buches "Ein Wispern unter Baker Street". Dafür könnt ihr euch einschließlich bis zum 09. Juni 2013 bewerben. Kommentiert einfach mit einem Beitrag und löst folgende Aufgabe: 

    Erfindet einen eigenen deutschen Zauberspruch mit mindestens 5 Zeilen und schreibt dazu, was ihr damit erzaubern wollt!

    Wer noch mehr zu der spannenden Reihe wissen möchte, der findet viele tolle Hintergrundinformationen und Extras auf der eigenen Homepage dazu vom Verlag. 
    Zur Buchverlosung

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks