Ben B. Black Spiegelschmerz

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Inhaltsangabe zu „Spiegelschmerz“ von Ben B. Black

Ein schlichter alter Handspiegel ist eines der wenigen Erbstücke, die Julia nach dem Tod ihrer Eltern mit ins Jugendheim nehmen konnte. Doch dieser Spiegel zeigt Julia Dinge, die den Schmerz über ihren Verlust neu anstacheln und eine bestürzende Veränderung in ihr auslösen. Können Stefan und Jan den Umtrieben des Spiegels rechtzeitig Einhalt gebieten und Schlimmeres verhindern? Zur Serie: In Sahlburg tauchen immer wieder alte, dämonische Artefakte auf, die arglosen Menschen zum Verhängnis werden. Die Schüler Anne, Sarah und Tom sowie Julia, Stefan und Jan versuchen, die Höllenwesen zu bekämpfen, doch für diesen Kampf braucht es mehr als Mathe und Latein.

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    Spiegelschmerz
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    18. August 2015 um 10:43

    „Aaanaaassstaaasssiusss“ Da ist man nur einmal kurz ein paar Tage außer Haus und tada befinden sich im Briefkasten gleich 2 neue Sahlbürglein. Ben B. Blacks Spiegelschmerz und Schünemanns Fluchgespinst. Ich wiederhole dies nun zum letzten Mal, die Serie: „Die Schrecken von Sahlburg“ erscheint im TextLustVerlag und wird immer abwechselnd von diesen beiden Autoren geschrieben, die sich sogar gegenseitig lektorieren, das ist irgendwie cool. Normalerweise bekomme ich aber nicht gleich zwei auf einmal. Für jeweils 60 Seiten aber der optimale ‚Handtaschen‘-Genuß. Es geht diesmal wieder an die Realschule mit Gothic Julia und Comic Jan, sowie ihrer beider Nachhilfelehrer Stefan. Ich hatte ja schon einmal erwähnt, dass ich beide parallel sich entwickelnden Teams super finde. Aber ich tendiere doch ein wenig mehr zu Schünemanns Schreibweise. Aber woran soll man das fest machen auf je nur 60 Seiten? Vielleicht liegt es momentan daran, dass Jan sich ein wenig zu seinen Ungunsten verändert hat. Er wirkt so weinerlich, natürlich muss er nicht mutig sein, er ist immerhin derjenige der vor dem großen blöden Klassenrüpel David kuscht, aber er ist schon recht nah am Wasser gebaut, was mir bisher nicht aufgefallen ist. „Kein sehr einfallsreicher Spitzname.“ Im Gegenteil zu Julia, die passend zu ihrer schwarze Kluft ziemlich unnahbar und tough rüber kommt und diesen Eispanzer nur bricht, wenn es um den sympathischen Stefan geht. Ich frage mich was das wird. War das etwa ein Anflug von Eifersucht, als sie diesen ominösen Kuss gesehen hat? Es passiert in dieser Serie nämlich zum ersten Mal so offen, dass sowohl Rückblende, als auch Vorhersage getroffen werden. Außerdem gibt es mal ein bisschen Aufklärung um diese kuriosen Menschen die anscheinend einen Plan haben, was da in Sahlburg vor sich geht. Wobei Stefan betont, dass ihn diese ‚Regeln‘ ziemlich gegen den Strich gehen. Allerdings muss ich bei diesem Bändchen einmal schärfer meckern. Denn mir passte die Herleitung hier nicht ausreichend gen Ende hin. Es geht nämlich um wie im Titel schon angedeutet, diesen Spiegel, der einem die menschlichen Abgründe zeigt und negative Gefühle zu verstärken vermag. An der Idee um dieses Artefakt ist nichts auszusetzen. Doch die Umsetzung war nicht so elegant wie in den anderen Bändern der Serie. Das liegt daran, weil das Objekt erst relativ spät eingeführt wird und dann auch noch über die Rückblende die zwei Jahre vor der aktuell erzählten Zeit spielt. Das allein ist irgendwie Stilbrüchig. Es wäre hier vielleicht geschickter gewesen Julia Jan erzählen zu lassen was passiert ist, so dass dieser später auch auf die entsprechenden Rückschlüsse kommen kann. So wirkte seine spontane Eingebung, wo sich Julia möglicherweise befinden könnte nämlich sehr … allwissend zugeschustert. Natürlich ist mir aber auch bewusst, dass Julia eben nicht wissen kann was da genau passiert ist damals, denn sie war ja selbst nicht dabei. „Es gehört nicht hier her.“ Was Black aber damit zurücklässt sind ungelöste Aufgaben. Das ist gut, denn so kann sich Team Realschule im übernächsten Band vielleicht ja der Burgruine widmen. Dieser Schrank interessiert mich nämlich sehr! Außerdem will ich als Lerserle natürlich jetzt wissen, ob diese Zukunftsvision mit der Bibliothekarin tatsächlich eintreten wird. Schade, dass diese auch noch die Zeichnung mitgenommen hat, ich hätte gern gewusst wie Jan dieses Bravourstück gelungen ist aus seiner Sicht. Aus Erfahrung weiß ich es ist nicht einfach ‚mal eben‘ ein Portrait aus dem Ärmel zu schütteln. Fazit: Teil 6 war schön, aber im Vergleich schwächer als 2 und 4. Es ist absolut bezaubernd, dass abwechselnd immer einzelne Charaktere im Fokus stehen. Und für die Kürze so viele schöne Einblicke gewährt werden. Es erschließt sich jedes Mal auf’s Neue ein Teil der Stadt dazu. Wir besuchen bereits bekannte Orte und wecken Erinnerungen an vorhergegangene Ereignisse. Die ein rundes Gesamtbild ergeben. Ich überlege schon, wenn ich die nächsten Bändchen bekomme, dann werde ich vielleicht auch mal ein Fan Art zeichnen. Denn das gibt ein echt schönes Gruppenbild der beiden Teams und ihrer Patrone. Dazu sollte ich aber wirklich noch mal alle Bändchen lesen und mir klar machen wie wer aussieht. Das ist nämlich glücklicherweise nicht jedes Mal bis ins kleinste Detail beschrieben. Die Charaktere werden über ein paar aussagekräftig Schlagwörter dargestellt zum Wiedererkennen. Ein Urteil mit nem Schild: "Vorsicht bissiger Hund"

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