Ben Bauhaus Bullet Schach

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Inhaltsangabe zu „Bullet Schach“ von Ben Bauhaus

Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat - jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer.

Hat sich hingezogen wie Kaugummi nur das Schluss Drittel war spannend ..đź“šđź“šđź“š

— Hamster50

Mir gefällt die Idee des Buches. Allerdings ist Thiebeck für meinen Geschmack etwas übertrieben draufgängerisch dargestellt, ohne Tiefgang..

— Pippo121

GroĂźartige Charaktere und spannende Story!

— leserattebremen

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe mit dem Ermittlerteam mitgefiebert und freue mich auf den zweiten Fall von Johannes Thiebeck.

— Vucha

Wow, wieder eine super Thrillerreihe entdeckt, die ich kĂĽnftig immer lesen werde. Spannend, emotional und mit sympathischen Leuten!

— angi_stumpf

Einfacher an amerikanische Autoren erinnernder Schreibstil, mit kurzen Sätzen. Nicht wirklich das, was ich gerne lese.

— samea

Zugegeben, ein schachspielender Serienkiller ist nicht unbedingt neu und doch ist "Bullet Schach" jede Seite Spannung!

— Wortteufel

Super geschriebenes DebĂĽt. Einfach nur zu empfehlen

— kleinwitti

Schach, Boxen, Morde! Ein Spieler fordert den ehemaligen Polizisten Johannes Thiebeck heraus. Das hätte er nicht tun sollen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Tolles DebĂĽt - spannend, rasant, einzigartig - kann man nur empfehlen

— BeaSurbeck

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  • Leserunde zu "Remexan - der Mann ohne Schlaf (Thriller, Kriminalthriller)" von Thomas Kowa

    Remexan - Der Mann ohne Schlaf

    DIGITALPUBLISHERS_Verlag

    VORAB-LESERUNDE!Liebe Thriller-Fans und Freunde von Vorab-Leserunden,wollt Ihr die Aller-Ersten sein, die unseren neuen Pharma-Thriller "Remexan - Der Mann ohne Schlaf" von Thomas Kowa zu Gesicht bekommen? Noch vor der Veröffentlichung? Wir starten eine Vorab-Leserunde zu dem Thriller „Remexan“ der sich mit dem Spannungsfeld Wissenschaft, Profitgier, Ethik und Wahrheit befasst. Ein faszinierendes Medikament wird im Markt eingeführt, doch die zugrundeliegenden Studien erzählen nur die halbe Wahrheit. Im Umfeld der Herstellerfirma ereignen sich Mordfälle, der Verdacht fällt auf mehrere Tierschutzaktivisten und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Für die Einstimmung - den Trailer zum E-Book gibt es hier:Neugierig geworden? Dann macht mit! Wir verlosen wir 30 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! Bewerbungsschluss ist der 24. Mai 2016.Worum es geht? Der Pharmakonzern GENEKNOV bringt mit „Remexan“ ein Medikament auf den Markt, das den täglichen Schlafbedarf auf eine einzige Stunde verkürzt. Es geschieht ein brutaler Mord an einem ehemaligen GENEKNOV-CEO, der wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden aufgefunden wurde. Kommissar Erik Lindberg versucht aufzuklären. Waren es militante Tierschützer im Kampf gegen Tierversuche? Auch der Mord an einer Prostituierten landet auf Lindbergs Schreibtisch. Als er herausfindet, dass sie auf dem Pharmastrich an einer Remexan-Studie teilgenommen hat, scheinen beide Fälle miteinander verbunden zu sein. Verzweifelt und unter Druck gesetzt beginnt Lindberg selbst Remexan zu nehmen. Bald erkennt er, dass wichtige Forschungsergebnisse über das Medikament geheim gehalten werden ... Zum Autor: Thomas Kowa, geboren 1969, ist wohnhaft in Bern und Mannheim. Er hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitete über zwanzig Jahre in der Pharmaindustrie. Nebenbei ist er Musikproduzent, manchmal Weltreisender und Mitglied der Schweizer Fußballnationalmannschaft der Autoren. Im Juni 2012 erschien sein Debütroman „Das letzte Sakrament“ bei Lübbe. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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    • 393
  • Ein Schachspiel auf Leben und Tod

    Bullet Schach

    leserattebremen

    13. February 2016 um 11:28

    Johannes Thiebeck ist Schachboxer und ehemaliger Polizist. Nach einem unklaren Todesfall während eines Einsatzes darf er nicht mehr beim LKA arbeiten und verdient sich sein Geld durch gelegentliche Sicherheitsberatungen. Doch als der Sohn seines Trainers tot in seinem Auto aufgefunden wird und er erfährt, dass der ehemalige Kollege, gegen den er gerade eine Partie Online-Schach spielt, schon vor einigen Wochen ermordet wurde, muss er wieder mit seinen alten Kollegen zusammenarbeiten. Was steckt hinter den Morden und dem mysteriösen Schachspiel?  Dies ist der erste Band der Reihe um den Ex-Polizisten Johnny Thiebeck, doch schnell wird klar, dass es auch hierzu eine Vorgeschichte gibt, die noch nicht ganz erzählt ist. Am Anfang fand ich das etwas irritierend, doch man bekommt schnell alle Informationen, um der Geschichte folgen zu können. Dennoch blieb das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben.  Die Story ist sehr spannend, für jede geschlagene Schachfigur von Thiebeck bringt der Täter eine Person in Thiebecks Umfeld um. Wer das ist, lässt sich jedoch nicht voraussagen. Da kann auch die äußerst sympathische und leicht schrullige Psychologin Professor Körner nicht helfen. Sie bleibt auch die einzige Person, gegenüber der Thiebeck nicht nur sein Macho-Gehabe an den Tag legt, sondern der er wirklich etwas erzählt und vertraut. Trotzdem kann sie ihm nicht wirklich weiterhelfen. Die Spannung, die aus der Zusammenarbeit von Thiebeck und seinen ehemaligen Kollegen und natürlich auch seinem Nachfolger beim LKA entsteht, ist für den Leser zugleich unterhaltsam und spannend, denn wirklich zu trauen scheint er im Verlauf der Ermittlungen niemandem, außer Frau Körner und seiner ehemaligen Kollegin Jana Kleidermann.  Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der Fall ist spannend und logisch aufgebaut, die Charaktere sind sympathisch, auch wenn man für Thiebeck sicher etwas länger braucht, um ihn zu mögen. Die Idee des Schachspiels als Mordplan fand ich sehr gelungen und es erhöht die Spannung ungemein, weil man nicht weiß, welche Schachfigur welcher Person in Thiebecks Leben entspricht. Ein super Krimi, auch wenn einem die (ungeschriebene) Vorgeschichte etwas fehlt. 

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  • Ein genialer Reihenauftakt ...

    Bullet Schach

    angi_stumpf

    24. January 2016 um 00:25

    Die Geschichte: Der Ex-Hauptkommissar Johannes “Johnny” Thiebeck wurde vom Dienst suspendiert, nachdem ein Serienmörder bei der Festnahme unter ungeklärten Umständen zu Tode kam. Seitdem hält er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und verbringt viel Zeit mit seinem Hobby: dem Schachboxen. Als sein Auto gestohlen wird und einige Tage später seine frühere Partnerin Jana mit ihrem Kollegen Mirko Densch vor der Tür steht, ahnt Johnny nichts Gutes. Man hat den Wagen gefunden und darin den toten Sohn seines Box-Coaches … der Mörder hat ihn in Lack ertränkt. Bald taucht das nächste Opfer auf und mit ihm wird ein Muster ersichtlich: der Killer hat es auf Johnny abgesehen. Er spielt mit ihm online ein tödliches Schachspiel, bei dem jede geschlagene Figur einen neuen Mord bedeutet … Meine Meinung: Und schon wieder habe ich eine neue Thrillerreihe für mich entdeckt, die künftig zum Pflichtprogramm gehören wird. Mit Ben Bauhaus lernen wir die tödliche Seite von Berlin kennen und mitten im Geschehen steht der Ex-Polizist Johannes Thiebeck. In seiner Dienstzeit galt er als egozentrischer Draufgänger, der sich nicht immer an die Vorschriften gehalten hat. Ihn verband eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seiner jüngeren Kollegin Jana. Jetzt hat diese einen neuen Partner: Mirko Densch, den Johnny überhaupt nicht leiden kann. Die Charaktere sind allesamt wunderbar ausgearbeitet, wirken lebendig und sehr glaubwürdig. Johnny und Jana mochte ich gleich sehr gerne, genau wie einige andere Figuren aus dem Boxclub, außerdem Johnnys Familie und Freundin Tamina. Hier bekommt man einfach alles, was man sich von einem tollen Thriller wünschen kann: Emotionen und eine fesselnde Geschichte. Denn ohne Protagonisten, mit denen man mitfühlen kann, ist ein Krimi oder Thriller doch nur ein seelenloser Spannungsroman. Doch Ben Bauhaus hat das grandios gemacht und seine Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nur noch ungern aus der Hand legen wollte. Auch die Schauplätze kann man sich immer bestens visualisieren und Berliner werden sich bestimmt heimisch fühlen beim Lesen. Von der Sportart “Schachboxen” hatte ich vorher zwar noch nichts gehört und es klingt schon etwas seltsam, aber durchaus nach einer interessanten Herausforderung. Dafür kannte ich bereits die Substanz “DMSO”, die der Täter als Hilfsmittel für seine Betäubung verwendet: das Zeug ist gut gegen Schmerzen und künftig werde ich bei der Benutzung wohl immer an dieses Buch denken müssen. Insgesamt fand ich die ganze Story super durchdacht und an keiner Stelle besonders unglaubwürdig, wie das bei Thrillern ja doch häufig der Fall ist. Es gibt sowohl actionreiche Szenen als auch emotionale Momente. Am Ende wird alles gut aufgeklärt und es bleiben keine offenen Fragen. Außer vielleicht, wie es mit Johnny beruflich weitergeht. Aber das werde ich vielleicht in “Killerverse” lesen, auf das ich mich schon sehr freue. Sehr gefallen hat mir auch die Tatsache, dass der Autor es nicht nötig hat, bei den Morden zu sehr ins Detail zu gehen. Es wird zwar auch mal blutig, aber das hält sich alles in Grenzen und die Leser werden nicht mit seitenlangen Berichten aus der Gerichtsmedizin zugetextet, um einen möglichst hohen Ekelfaktor zu erzielen. Fazit: Schon wieder eine geniale Thrillerreihe entdeckt, die künftig einen festen Platz in meinem Bücherregal haben wird! Ben Bauhaus überzeugt mit sympathischen Charakteren, einer sehr spannenden Story und einer glaubwürdigen Atmosphäre. Kann ich nur empfehlen!

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  • Ein solider Einstieg in die Kriminalreihe um Johannes Thiebeck, die doch sehr komplex gehalten ist

    Bullet Schach

    aly53

    17. January 2016 um 19:14

    Ein interessanter Kriminalroman der doch so einiges zu bieten hat. Gleich am Anfang lernt man die zentrale Person kennen. Johannes Thiebeck. Er ist ehemaliger Kommissar , mit einer bewegenden Vergangenheit. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist ein netter Kerl, der sich aber auch gerne mal in einen Fall verbeißen kann. Dabei achtet er nicht immer auf Regeln, aber gerade das hat ihn noch authentischer gemacht. Seine Leidenschaft für das Schachboxen hat mich fasziniert. Obwohl man doch recht gut Einblicke darin erhält, war es mir noch etwas zu wenig. Gern hätte man das Thema noch weiter erörtern können.  Das Schachboxen spielt bei der zentralen Mordermittlung eine wichtige Rolle. Als klar wird, das es der Täter auf  Menschen in seinem Umfeld abgesehen hat, wird er ins Boot geholt und ermittelt zusammen mit seinen Kollegen. Die Ermittlungsarbeit hat mir wirklich sehrt gut gefallen. Sie war leicht verständlich und gut nachvollziehbar gestaltet. Das Zusammrnspiel der Kommissare gestaltete sich reibungslos. Mir haben da jedoch etwas die Ecken und Kanten gefehlt. Denn im normalen Leben läuft auch nicht immer alles reibungslos. Oftmals muss ich jedoch sagen, kam mir die Handlungsweise von Thiebeck etwas zu weich vor. Er war mir oft zu schnell im nachgeben. Da hätte mehr Biss nicht geschadet. Der Verlauf jedoch gestaltete sich als recht wendungsreich. Ich hab immer wieder gerätselt wer es sein kann. Ich kam jedoch absolut nicht darauf. Mir war zwar schon klar mit was es zutun haben kann, aber ich kam einfach nicht weiter. Der Autor hat es verstanden, mit einigen Überraschungen der Geschichte neue Richtungen zugeben, die mir doch recht gut gefallen haben. Der Täter blieb dabei die ganze Zeit im Dunkeln. Man erfährt auch immer mehr aus der Vergangenheit Thiebecks, was das Ganze noch echter gemacht hat. Die Spannung war die ganze Zeit spürbar vorhanden . Die Emotionen von Thiebeck waren für mich gut spürbar. Seine Verzweiflung, als auch seine Ängste konnte ich gut nachempfinden. Durch seine sehr bildhafte Schreibweise hat es der Autor geschafft, das ich mich in einem Kopfkino wiederfand. Ich konnte die ganze Zeit wunderbar mit den Charakteren mitfiebern und mitzittern. Das Ende wurde dann nochmal richtig spannend und adrenalingeladen. Der Abschluss hat mir gut gefallen. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Johannes Thiebeck was ihm mehr Raum und Tiefe verschafft. Ich fand ihn sehr liebevoll ausgearbeitet und authentisch. Auch die Nebencharaktere wurden gut dargestellt, über einige von Ihnen hätte ich jedoch gern mehr erfahren.Sie blieben größtenteils etwas blass. Ihre Handlungen und Gedankengänge wurden jedoch stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die Abgründigkeit wurde in diesem Kriminalfall sehr gut deutlich gemacht. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Der Schreibstil des Autors ist fließend und leicht, aber auch mitreißend und bildgewaltig gestaltet. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Ich freue mich schon auf weitere Fälle von Johannes Thiebeck. Fazit: Ein solider Einstieg in die Kriminalreihe um Johannes Thiebeck, die doch sehr komplex gehalten ist. Ein charismatischer Ermittler und eine faszinierende Grundidee machen neben der Ermittlungsarbeit dieses Buch aus. Spannend und kaum aus der Hand zu legen. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten, weil mir einfach noch etwas Biss und Tiefe gefehlt haben.

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  • Leserunde zu "Bullet Schach" von Ben Bauhaus

    Bullet Schach

    katja78

    Lust auf eine gefährliche Partie Schach? Erst kürzlich ist bei Egmont LYX der Thriller "Bullet Schach" von Ben Bauhaus erscheinen. Wir laden deswegen zu einer gemeinsamen Leserunde ein. Wir sind auf eure Meinungen gespannt und freuen uns auf die ersten Eindrücke zum Buch. Ben Bauhaus wird die Leserunde begleiten. Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat - jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer. Leseprobe Ben Bauhaus wurde 1973 in Berlin geboren und wuchs im östlichen Niedersachsen auf. Nach dem Abitur leistete er anderthalb Jahre Zivilersatzdienst in einem Sozialprojekt mit straffällig gewordenen Jugendlichen in Dublin, Irland. Nach einem Studium der Nordamerikastudien an der FU Berlin arbeitet Bauhaus derzeit als Game-Designer. Er wohnt mit seinen zwei Töchtern in Berlin Zehlendorf. Wir suchen nun mindestens 25 interessierte Leser, die gemeinsam das Buch lesen & anschließend rezensieren möchten. Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben. Als Bewerbung interessiert uns euer Eindruck zur Leseprobe! Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon oder einer ähnlichen Verkaufsplattform rezensiert werden. Eure Katja *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt

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    • 435
  • Eine Schachpartie der besonderen Art!

    Bullet Schach

    Janosch79

    Ein Thriller-Debüt mit einer ungewöhnlichen Sportart wählte der Autor Ben Bauhaus für sein Buch "Bullet Schach".Schachboxen heißt diese Nischen-Sportart, die auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammenpasst. Boxen im Ring und sich dazwischen hochkonzentriert an ein Schachbrett setzen. Eigentlich unmöglich, doch um die F.A.Z. zu zitieren: "eine Art intellektueller Fight Club". Genau dies macht den Thriller so reizvoll. Inhalt: Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat - jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer. Schon der Beginn des Buchs mit dem Auffinden der Leiche im Wagen des suspendierten Kommissars Johannes Thiebeck sorgt für Spannung. Bei der Leiche handelt es sich um den Sohn von Thiebeck´s Boxtrainer. Dieser Tote bringt einen echten Stein ins Rollen und ist der Auftakt für eine Geschichte, die den Leser sofort in seinen Bann zieht. Denn Leichen pflastern ab sofort den Weg von Johannes Thiebeck, seiner früheren Kollegin Jana Kleidermann und seinem Intimfeind Mirko Densch auf der Suche nach einem Serienmörder, der ein perfides Spiel treibt. Es entwickelt sich ein mehr als persönlicher Fall für Thiebeck, der während der Ermittlung auf eine echte Gefühlsachterbahn gerät. Zum einen schlüpft er in die Rolle des unangepassten Draufgängers, der Regeln missachtet, um an sein Ziel zu kommen. Anderseits zeigt er, im Gegensatz zur Romanfigur Jack Reacher von Lee Child, echte Gefühlsregungen. Der Mord an seiner Mutter zeigt dies mehr als deutlich. Gegenüber Mirko Densch pflegt er ein äußerst gespanntes Verhältnis, da beide keinen wirklichen Draht zueinander haben. Wesentlich vertrauter ist die Beziehung zu seiner früheren Kollegin Jana. Diese drei Figuren machen das Besondere dieses Thrillers aus, da sie irgendwie zusammengehören. Das Ende des Thrillers ist ebenfalls gelungen, da die Lösung eigentlich doch so nah lag, doch durch den Spannungsaufbau in eine ganz andere Richtung zu laufen schien. Ein weiterer Aspekt, der mich begeistert hat. Der Thriller ließ sich sehr entspannt lesen. Da die Spannung sehr gut gesteigert wurde, konnte man es fast nicht aus der Hand legen. Im Gegensatz zu den skandinavischen Krimi- und Thrillerautoren verzichtete Ben Bauhaus auf detaillierte Darstellungen der Morde und spielte stattdessen mehr mit den Emotionen der Protagonisten. Ein weiterer Pluspunkt dieses Thrillers. "Bullet Schach" kann ich jedem Thriller-Leser wirklich empfehlen. Auf den Nachfolger, der Ende des Jahres erscheint, freue ich mich schon.

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    • 9
  • Jede Figur ein Leben!

    Bullet Schach

    Wortteufel

    Wer spielt mit? Johannes Thiebeck ist vieles - doch eines ist er nicht: einfach! Es ist noch nicht allzulange her, dass dem leidenschaftlichen Schachboxer seine impulsive Art und sein aufbrausendes Temprament zum Verhängnis wurden. Seither ist der einstige Hauptkommissar vom Dienst suspendiert und hält sich mehr schlecht als recht als Sicherheitsberater über Wasser. Doch als sein vor wenigen Tagen gestohlenes Auto wieder auftaucht, holt ihn die Vergangenheit rasch ein. In dem Wagen liegt eine Leiche und als wäre es nicht des Übels genug, dass der Tote ausgerecht in Thiebecks Wagen liegt, der ehemalige Hauptkommissar kennt den Mann auch noch, der grausam in Lack ertränkt wurde. Schon bald muss Thiebeck erkennen, dass er das eigentliche Ziel des Mörders ist und ein perfides Schachspiel um Leben und Tod beginnt, in der jede Figur, die Thiebeck verliert, einen weiteren Toten bedeutet. Was ist davon zu halten? Eine schachspielender Serienkiller ist wahrlich nichts neues und doch ist Ben Bauhaus Thriller-Debüt "Bullet Schach" von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur. Bereits als die erste Leiche gefunden wird ist klar, dass Thiebeck tiefer in der Sache drin steckt, als ihm lieb sein kann. Die Frage ist aber, was will der Täter von dem Ex-Polizisten, der bereits ein Unicum für sich ist. Thiebeck gehört nicht zu den typischen, schwierigen Ermittlern, wie sie so oft in der weiten Thriller-Landschaft anzutreffen sind. Sicher, er ist aufbrausend und hat mehr Temperament, als gut für ihn ist, doch er ist mehr als das. Thiebeck erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, sodass der Leser vom Fleck weg einen recht genauen Einblick in Thiebecks Innenleben erhält. Dabei ist der ehemalige Ermittler auf den ersten Seiten nicht einmal besonders sympathisch, wenn er den neuen Partner seiner einstigen Kollegin behandelt, als sei dieser quasi zum Scheißen zu blöd. Dabei kann Thiebeck durchaus nett sein und bisweilen sogar einsichtig. Mit Thiebeck ist Ben Bauhaus in "Bullet Schach" aber nicht die einzige runde Figur gelungen. Gleich, ob es nun Densch ist, der neue Partner von Jana, der ehemaligen Kollegin Thiebecks, der Boxtrainer oder die Polizeipsychologin, Ben Bauhaus schafft es, alle seine Figuren so echt und individuell zu gestalten, das zu keinem Moment Verwechslungsgefahr droht. Die Story an sich ist solide und verdammt gut erzählt. Ben Bauhaus Schreibstil liest sich einfach so weg, ohne langweilig zu wirken. Die Sprache passt zu seinem Ermittler Thiebeck, wie die Faust aufs Auge - manchmal etwas rotzig und nie zu sachlich. Ben Bauhaus spart nicht mit Details, doch erschläg er seinen Leser nicht mit unnötigen und ausufernden Schilderungen. Die Spannung, die schon mit dem ersten Mord im ersten Kapitel Einzug hält, reißt bis zum Schluss kaum ab und in der zweiten Hälfte nimmt der Thriller noch einmal mehr Fahrt auf, als Thiebeck richtig in die Ermittlungen eintaucht. Ein Rätsel, eine Möglichkeit folgt auf die andere, immer wieder deckt Thiebeck Variablen auf, die er bisher nicht bedacht hatte. Am Ende wartet natürlich der große Showdown, den eine Story wie diese verdient hat. Fazit: Ben Bauhaus ist mit "Bullet Schach" ein herausragendes Debüt gelungen. Routiniert erzählt er die Geschichte seines Ermittlers Thiebeck, einer Figur, die der Autor bis ins kleinste ausgefeilt hat und der er bis zum Ende treu bleibt. Die Story ist spannend und richtig gut erzählt - Ben Bauhaus macht zu keinem Zeitpunkt den Eindruck eines Neulings, vielmehr wirkt sein Schreibstil bereits sehr geschliffen. Hier gibt es nichts zu mäkeln. Einzig ein gewisser Neuerungswert hat mir gefällt, denn wenn "Bullet Schach" auch ein spannender und bisweilen nervenaufreibender Thriller ist, so hatte ich doch ein klein wenig den Eindruck, als wäre die Geschichte schon einmal da gewesen.

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    • 2

    Janosch79

    26. August 2015 um 09:56
  • Wenn ein Schachspiel leben kostet

    Bullet Schach

    kleinwitti

    12. August 2015 um 21:35

    Mit dem Thriller "Bullet Schach" ist Ben Bauhaus ein super Debüt gelungen. Das Buch trägt die Bezeichnung Thriller vollkommen zu recht. In dem Buch geht es um den Ex-Hauptkommissar Thiebeck der nach seiner Entlassung aus dem aktiven Dienst sich mit einem Beraterjob über Wasser hält und sich voll und ganz seinem Hobby dem Schachboxen widmet.  Nachdem der Sohn seines Coaches tot in seinem gestohlenen Auto gefunden wird begint für ihn der Alptraum. Nach und nach sterben Menschen aus seinem Umfeld und es wird eine Soko eingerichtet in der Thiebeck mitermitteln darf. Eine verzweifelte Suche nach dem Mörder begint und bringt alle bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Johannes Thiebeck ist ein Ex-Hauptkommisar der nach dem Tod eines Verdächtigen entlassen wurde. Er hat seinen eigenen Kopf mit dem er durch die Wand will. DesWeiteren hat er aber auch einen sehr guten Ermittlerinstinkt der ihn irgendwie immer auf die richtige Fährte bringt. Durch sein großes Hobby das Schachboxen ist er sehr durchtrainiert und auch geistig sehr auf der Höhe. Mir persönlich war er sehr sympathisch. Densch sein Nachfolger ist genau das Gegenteil von ihm. Für ihn gibt es nur seine Vorschriften und die müssen auch befolgt werden. Mit dieser Einstellung kommt er nicht wirklich weit. Die ganzen Charaktere in dem Buch sind sehr gut ausgearbeitet und auch bildlich beschrieben, mann kann sich die Personen alle sehr gut vorstellen und man sich auch in Ihre Gefühle hineinversetzen. Das Buch ist in der Ich-Form aus dem Blick von Johannes Thiebeck geschrieben, was einen richtig tief ins Buch eintauchen lässt. Der Schreibstil von Ben Bauhaus ist wirklich sehr flüssig und erfrischend, dadurch fesselt er einen direkt ans Buch und man möchte dieses garnicht aus der Hand legen. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet und es macht Spass sie zu lesen. Des öfteren fließen Erklärungen ein, die aber an den Stellen sehr hilfreich sind und auch nicht den Lesefluss stören. Richtig genial finde ich auch immer die Gedankengänge von Johannes Thiebeck, da muss man öfters mal schmunzel. Durch das gesamte Buch erhöht sich der Spannungsbogen kontinuierlich und bricht auch nicht ab. Der Schluss von dem Buch hat sich richtig gewaschen und es wird richtig spannend mit allem was dazu gehört. Nur wer der Mörder ist ist schon etwas überraschend. Ben Bauhaus schafft es richtig gut den Mörder solange geheim zu halten. Ich kann an dieser Stelle nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und freue mich darauf noch mehr von Johannes Thiebeck bzw dem Autor Ben Bauhaus lesen zu dürfen.

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  • Schachmatt!

    Bullet Schach

    Iphigenie34

    12. August 2015 um 00:27

    Mit „Bullet Schach“ hat Ben Bauhaus sein Debüt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der 400 Seiten umfassende Thriller ist am 05.06.2015 im Egmont Lyx Verlag erschienen. Kurzbeschreibung: Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat - jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer. „Draußen erwartete mich erneut die Bedrohlichkeit der dunklen Stadt. Als sei sie urplötzlich zu meinem Feind geworden.“ (S. 112) Ohne Regeln ist jedes Spiel bedeutungslos. (S. 360) Meine Meinung: Ich mache mir weder etwas aus Schach noch aus Boxen. In Kombination waren mir diese Sportarten bislang auch gar nicht bekannt und so habe ich bei diesem Buch etwas dazu gelernt und für die Story war es allemal eine gute Wahl. Irgendwie symbolisiert das Schachboxen ja auch sehr gut die Hauptfigur Johannes Thiebeck. Nicht umsonst mimt er in des Mörders Spiel den König. Boxen ist eher männlich aggressiv und Schach in seiner Komplexität fordert logisches Denken, Weitsicht und Strategie. Doch welche Strategie verfolgt der Täter? Genau das gilt es für Thiebeck herauszufinden. Er ist ein richtiges Original und trägt sein Herz auf der Zunge. Aber unter der harten Schale schlummert ein weicher Kern. Das alles macht ihn ziemlich sympathisch. Ganz im Gegensatz zu Densch. Dieser ist – um es mit Bauhaus' Worten zu sagen – „ein bürokratischer Spießer und steht Thiebeck sowie dessen unkonventionellen Methoden kritisch gegenüber“. Als Nachfolger Thiebecks, welcher nach einem etwas aus den Ufern geratenen, früheren Falles suspendiert wurde, arbeitet er mit dessen ehemaliger Partnerin Jana zusammen. Ein Interessenkonflikt so will man meinen, doch Jana steht Thiebeck treu zur Seite, verhält sich aber auch Densch gegenüber stets loyal. Alles in allem hat Ben Bauhaus eine Vielzahl interessanter und gut durchdachter Charaktere erschaffen. Der Schreibstil ist locker und eingängig, die Handlungen rasant. Geschrieben ist das Ganze in der Ich-Form aus der Sicht unseres Hauptprotagonisten Jonny, auch das Tier genannt. Auf der Suche nach dem Täter baut der Autor Schlag auf Schlag immer wieder neue Details, Personen und Handlungen ein, die den Leser stetig vor weitere Rätsel stellen, welche es zu lösen gilt. Warum sucht sich der Täter Opfer aus Thiebecks näherem Umkreis aus? Wieso geschehen die Morde nach dem selben Schema, wie in einem früheren Fall? Warum hat der Täter das Schachspiel gewählt.... Die Lösung wird dem Leser nicht leicht gemacht. Genau das sorgt für anhaltende Spannung und Kopfzerbrechen. Und so überrascht es schließlich nicht, dass der große Showdown am Ende mit einem Täter aufwartet, mit dem ich so gar nicht gerechnet hatte. Bei vielen Büchern weiß ich oftmals schon relativ früh, spätestens aber im letzten Viertel, wer der Täter ist. Dem war hier nicht so und dafür gibt es 'nen fetten Pluspunkt. Einzig ein paar kleine Makel bei manchen Schilderungen geben hier Anlass zur Kritik. An wenigen, wirklich sehr wenigen Stellen, wirkte die Geschichte dadurch nicht ganz rund. Allerdings hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Fazit: "Bullet Schach" ist ein Debüt, dass mich vollends begeistert und überzeugt hat. Neben einer ausdrücklichen Leseempfehlung vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.

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  • Wenn ein Schachspiel dein Leben bestimmt

    Bullet Schach

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2015 um 17:53

    Johannes Thiebeck, ehemaliger Hauptkommissar beim Berliner LKA und nach der Suspendierung leidenschaftlicher Schachboxer, wird von 2 seiner ehemaligen Kollegen verhört. Thiebeck wurde sein Auto vor ein paar Tagen gestohlen und jetzt ist es wieder aufgetaucht. Mit einer Leiche im Inneren. Klar, dass der ehemalige Polizist sofort verdächtig ist. Doch er hat mit der Leiche nichts zu tun, schlimmer noch, er kannte den Toten persönlich. Die Ermittlungen werden eingeleitet, da passiert ein zweiter Mord: ein ehemaliger Kollege aus Thiebecks Zeit beim MEK wurde getötet. Und ausgerechnet mit diesem Kollegen spielte Johannes Schach. Doch jetzt hat der Täter die Rolle übernommen. Was will er? "Bulletschach" ist der erste Thriller von Ben Bauhaus und hat mich begeistert. Der Berliner Autor entführt seine Leser in die Welt des Schachboxens und zeigt dabei auf, dass man zwar einen Ermittler aus der Polizei, aber nie die Polizei aus einem Ermittler bekommt. Die Geschichte wird von der Hauptfigur Johannes Thiebeck, auch Johnny T. oder das Tier genannt, selbst erzählt. Der ehemalige Polizist markiert nicht nur den harten Kerl, er ist tatsächlich einer. Und als solcher hat er mich direkt überzeugt. Zu oft habe ich mit Ermittlern "gearbietet", die sich dem Alkohol, Zigaretten oder solch einem Sport wie Laufen verschrieben haben. Johnny ist da erfrischend anders. Er liebt das Schachboxen, ein Mix aus Boxen und Schach spielen, ist dadurch fit wie ein Turnschuh, nicht abgehalftert und auch noch intelligent. Seine rauhe Art ist kein Machogehabe, sondern Teil seiner Persönlichkeit, den er nicht einfach abstreift, sondern lebt und liebt. Das macht ihn für mich so glaubwürdig und menschlich. Toll! Passend zum Rauhbein Thiebeck gibt es auch noch den Unsympath Mirko Densch. Der Polizist hat Johnnys Stelle eingenommen und kann es nicht lassen, diesen Fakt dem ehemaligen Ermittler unter die Nase zu reiben. Als Leser bekommt man gar keine Chance, Densch irgendwie sympathisch zu finden, denn Thiebecks Groll geht tief und so kann er es auch nicht lassen, jede Aussage Denschs mit einem sarkastischen Kommentar zu belegen. Ist mir Densch dennoch sympathisch geworden? Natürlich nicht. Aber ich muss sagen, dass ich die Scharmützel zwischen den Beiden schon gern habe. Die Story ist spannend und zugleich fesselnd geschrieben. Ben Bauhaus übertreibt es weder mit Opfern noch mit unsagbar unglaublichen Zufällen. Seine Ermittler sind glaubwürdig, menschlich und keine Superhelden. Daher fand ich auch den Einblick in die Arbeit, die das gesamte Team leistet, sehr ansprechend, realitätsnah und habe mich direkt integriert gefühlt. Das Finale fand ich sehr gut und erfrischend bodenständig. Endlich mal kein Polizist, der sich überschätzt, dessen Handy sich im entscheidenden Moment verabschiedet oder der, nach einer heftigen Prügelei, wie der junge Morgen wieder im Büro sitzt. Der Autor hat hier wirklich die Realität walten lassen und damit ein passendes, wie auch überzeugendes Ende geschaffen. Der Stil von Ben Bauhaus ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist schnörkellos, passend für einen gestandenen, fast rüden Mann und dennoch so detailreich, dass ich mich in der Geschichte verlieren konnte. Fazit: ab ans Brett, spielt um euer Leben! Eine klare Leseempfehlung!

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  • ein gelungener Thriller

    Bullet Schach

    Manja82

    04. August 2015 um 11:33

    Kurzbeschreibung Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat – jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer. (Quelle: Egmont LYX) Meine Meinung Johannes Thiebeck ist ein vom Dienst suspendierter Kommissar. Seine große Leidenschaft ist das Schachboxen. Dann aber kommt der Tag an dem eine Leiche in seinem Wagen gefunden wird. Der Tote ist der Sohn seines Coachs. Dieser fleht Thiebeck an er solle den Mörder finden. Der lässt sich erweichen und beginnt mit den Ermittlungen, nichts ahnend das der Täter eine Partie Schach gegen ihn eröffnet hat. Jede Figur auf dem Schachfeld entspricht einer Person die Thiebeck nahesteht und die sterben muss. Kann Thiebeck dem Täter das Handwerk legen? Der Roman „Bullet Schach“ stammt aus der Feder von Ben Bauhaus. Es ist das Debüt des Autors und lässt sich ganz klar ins Thrillergenre einordnen. Der Protagonist Johannes Thiebeck hat seinen eigenen Kopf. Er ist sympathisch und hat das Herz genau da wo es hingehört. Dazu ist er immer ehrlich, hat eine manchmal ziemlich impulsive Art an sich und wirkt einfach menschlich. Und Thiebeck hat ein sehr außergewöhnliches Hobby, er hegt eine Leidenschaft fürs Schachboxen. Auch die weiteren Personen im Buch sind Ben Bauhaus gelungen. Für Mirko zum Beispiel muss immer alles strikt nach Regeln gehen. Er weicht von dem, was erlaubt ist, nicht ab. Und der Täter spielt ein perfides Spiel mit Thiebeck. Er spielt mit ihm Schach und jede Figur, die geschlagene ist, heißt es wird einen neuen Toten geben. Die Zeit spielt hier gegen die Polizei. Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht. Man kommt ziemlich flott durch die Seiten, Ben Bauhaus versteht es den Leser mit seinen Worten an die Seiten zu fesseln. Besonders haben mir die Dialoge gefallen. Einerseits sind sie bissig, vor allem die zwischen Thiebeck und Mirko aber es geht auch ruhig und sachlich, wenn Thiebeck mit Frau Körner spricht. Egal welche Art man nimmt, es passt einfach immer zur jeweiligen Situation. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Johannes Thiebeck. Hierfür hat Ben Bauhaus die Ich-Perspektive verwendet, wodurch man eine recht enge Bindung zu Thiebeck entwickelt, ihn richtig kennenlernt und seine Handlungen verstehen kann. Die Handlung selbst ist spannend gehalten. Man ist als Leser gefesselt. Je weiter man voranschreitet desto mehr wird von der Handlung aufgedeckt. Und trotzdem schafft es Ben Bauhaus geschickt den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken. Es ist nicht zu erahnen, wer der Täter ist und wie es wohl alles aufgelöst wird. Das Ende ist sehr gut gelungen. Es ist ein spannender Showdown, der so von mir nicht erahnt wurde. Es ist alles schlüssig und man wird als Leser zufriedengestellt. Besonders gut finde ich, dass im Dezember ein zweiter Fall mit dem Titel „Killerverse“ erscheinen wird. Fazit Abschließend gesagt ist „Bullet Schach“ von Ben Bauhaus ein mehr als gelungenes Debüt des Autors. Glaubhaft beschriebene Charaktere, ein locker leichter Stil und eine spannende Handlung bei der Thrillerfans voll auf ihre Kosten kommen haben mich auf ganzer Linie überzeugt. Sehr zu empfehlen!

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  • Ein Schachspiel mit Folgen..

    Bullet Schach

    LaureenSanoo

    Johannes Thiebeck war Hauptkommissar beim LKA. Er wurde suspendiert und schlägt sich seitdem als freiberuflicher Berater in einer Sicherheitsfirma durch. Die Handlung beginnt damit, dass ein Mord in Thiebecks Nähe geschieht. Sein Auto wurde geklaut, daraufhin findet man eine Leiche in seinem Wagen. Der Sohn seines Box-Trainers. Nachdem noch zwei weitere Tote gefunden werden, wird Johannes gebeten bei den Ermittlungsarbeiten mitzuhelfen. Es bestehen Parallelen zu dem alten Fall, wegen dem er seinen Job verloren hat. Der Fall Lammert. Was hat es mit den ganzen Morden auf sich? Was hat Thiebeck mit der ganzen Sache zu tun? Er kennt die Opfer, alle von ihnen. Welches Motiv hat der Mörder, und wird Thiebeck am Ende fündig?  Der Schreibstil von Ben Bauhaus liest sich flüssig und angenehm schnell. Schon zu Beginn haben mich die Geschehnisse gepackt, sodass ich nicht anders konnte, als weiterzulesen! Der Ex-Kommissar Thiebeck ist ein sehr sympathischer Kerl, und ich konnte mich sofort mit ihm anfreunden. Auch alle anderen Charaktere sind schön authentisch und realistisch dargestellt. Mich hat es nur gestört, dass ich an manchen Stellen zweimal lesen musste, da mir die Ortswechsel des Protagonisten auf der Strecke geblieben sind. Teilweise habe ich mich gefragt: Wie kam er denn jetzt hierher, er war doch gerade noch dort, und hat sich angeregt mit xx unterhalten? Hier kann ich aber getrost darüber hinwegsehen, und es gibt auch keinen Abzug in der Bewertung.  Mir persönlich hat es gefallen, dass der alte Fall Lammert mit dem neuen Fall verbunden wird. So hat man ständig das Gefühl, dass es kein Auftakt einer Reihe ist, sondern dass man zuvor schon etwas von Thiebeck, und seinem Leben, gelesen hat. Man lernt ihn und seine Vergangenheit, im Laufe des Buches, besser kennen, und fiebert mit ihm auf ein Happy End hin.  Die Lösung ist nicht vorhersehbar, zum Schluss ist sie aber leicht zu erkennen, jedoch nur peu á peu.. In diesem Buch lernt man auch vieles über Schachboxen und Schach allgemein. Ich habe mich bisher noch nie für Schach interessiert, in diesem Buch waren diese Details aber keineswegs langweilig integriert. Der Autor kombiniert ein Online-Schachspiel mit den Folgen in der Realität. Das Buch ist sehr spannend, und nervenaufreibend. Es verdient 5/5 Punkten. Freue mich schon auf die Fortsetzung!

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    • 2
  • Bullet Schach steht fĂĽr Schnelligkeit, Hochspannung , Action

    Bullet Schach

    BeaSurbeck

    02. August 2015 um 09:52

    Zum Inhalt (Klappentext): Nachdem Hauptkommisar Johannes Thiebeck vom Dienst suspendiert wurde widmet er sich seiner großen Leidenschaft dem Schachboxen. Eines Tages wird sein Auto gestohlen und ein paar Tage später mit Leiche wieder gefunden. Bei der Leiche handelt es sich um den Sohn seines Box-Trainers und nachdem weitere Tote aus Thiebecks Umfeld gefunden wurden ist es für ihn klar das er bei den Ermittlungsarbeiten mithelfen muss. Er erkennt das es Parallelen zu einem alten Fall gibt für den er damals verantwortlich war und das der Mörder es letztendlich auf ihn abgesehen hat. Meine Meinung: Das Cover und der Buchtitel haben mir gleich gefallen, aber nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe war ich kurz am zweifeln ob das Buch was für mich ist. Die Neugierde hat gesiegt und ich habe mich dann, im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks, um das Buch beworben und Glück gehabt. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Mir hat der locker zu lesende Schreibstil sehr gut gefallen und auch der Inhalt hat mich letztendlich komplett in den Bann gezogen. Störte mich am Anfang das Schattenboxen doch etwas arg. Besonders gut hat mir gefallen das der Thriller in der Ich-Form geschrieben wurde so fühlte ich mich immer ganz nah am Geschehen. Johannes Thiebeck hat mir sehr gut gefallen, er war mir gleich sympathisch und ich konnte mich gut in ihn reinversetzen, aber auch seine Gefühlswelt teilen. Man merkte wie sehr ihm diese Morde an seinen Freunden nachgingen. Auch die anderen Charaktere empfand ich als sehr angenehm, allen voran Thiebecks ehemalige Kollegin Jana. Der Thriller selbst war ein ausgeklügelter und immerzu spannender Schachzug. Wie bei einem Puzzle fügte sich letztendlich alles zusammen. Ich fieberte förmlich mit und mein Kopfkino lief in den Lesepausen auf Hochtouren. Ich suchte mit Thiebeck nach Verbindungen und Lösungen und lernte ihn dabei immer besser kennen. Mein Fazit: Schach ist etwas das mich noch nie gereizt hat. In diesem Buch lernte ich eine besondere Art des Schachspielens kennen und es hat mir gefallen. Wie beim Schachboxen hatte das Buch ein super Tempo und war hochspannend. Mir hat es prima gefallen und das Debüt hat meine Erwartungen übertroffen, mich überzeugt. Dafür gibt es von mir 5 Sterne. Ich freue mich schon auf das neue Buch das dieses Jahr noch erscheint.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. August 2015 um 18:03
  • Sehr viel Spannung, es hat mich begeistert !!

    Bullet Schach

    BlueOcean8519

    31. July 2015 um 18:39

    BULLETSCHACH Cover: Das Cover ist ansprechend gestaltet. Im unteren Drittel sieht man einen Teil der Stadt Berlin. Der Titel ist in dunklem pinkfarbenen Schriftzug in der Mitte abgebildet. Im Hintergrund sieht man eine Wand, die zwei Schusslöcher aufweist. Da die Handlung in Berlin spielt, ist durchaus ein inhaltlicher Bezug gegeben. Inhalt: Ben Bauhaus spricht hier ein Thema an, von dem ich vorher noch nie gehört hatte. Es existiert jedoch in der Realität. "Bullet Schach" ist eine besondere Art des Schachspielens, bei der es um Geschwindigkeit geht. Dieses Schachboxen steht im Mittelpunkt dieses spannenden Thrillers. Ich konnte dem Thema bzw. dem Verlauf des Buches jedoch auch ohne weitere Kenntnisse problemlos folgen. Johannes Thiebeck ist sehr detailliert beschrieben, ich konnte mir ein gutes Bild von ihm machen. Er ist eine sehr interessante Figur mit Ecken und Kanten, mit beeindruckenden Charakterzügen und einer doch eher ungewöhnlichen Vergangenheit. Im Laufe der Geschichte lernt man ihn immer näher kennen, wobei aber auch die anderen Figuren im Buch spannende Charaktere aufweisen. Seine ehemalige Kollegin Jana habe ich als sehr sympathisch empfunden. Sie hat weiterhin ein gutes Verhältnis zu Thiebeck, er kann sich auf sie verlassen. Sie wurden für mich alle liebevoll und authentisch gestaltet. Aufbau/Struktur/Stil: Die Geschichte ist spannend, fesselnd geschrieben, sodass ich es innerhalb doch recht kurzer Zeit durchgelesen hatte. Der Autor versteht es sehr gut, die Puzzleteile der Handlung nach und nach zusammen zufügen, dadurch wird ein guter Spannungsbogen aufgebaut, der erst am Schluss und völlig unvorhersehbar, die Lösung bildet. Das hat mir wirklich gut gefallen. Ben Bauhaus beschreibt viele Szenen, sehr bildlich, sodass ich als Leser, vor allem die Emotionen der Charaktere, alle sehr gut nachvollziehen konnte. Fazit: "Bulletschach" ist ein spannender, gelungener Auftakt mit authentischen Charakteren und einem interessanten Thema !!

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