Ben Bauhaus Killerverse

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Inhaltsangabe zu „Killerverse“ von Ben Bauhaus

Jemand ermordet nach und nach die Mitglieder einer Reisegruppe, die vor Jahren zusammen in Irland waren. Der Killer klebt seinen Opfern die Augen, Nasen und Münder zu und lässt sie ersticken. Neben den Leichen finden sich Zeilen eines irischen Kinderreims. Der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck wird von der jungen LKA-Beamtin Henni Herzog hinzugezogen, für die der Fall persönlich ist: Ihre eigene Schwester hat damals auch an der Reise teilgenommen. Thiebeck beginnt zu ermitteln, doch die Betroffenen hüllen sich in Schweigen. Eines steht jedoch fest. Etwas Schreckliches muss vorgefallen sein, damals während des schweren Sturms in den Wicklow Mountains ...

Spannender Thriller mit unkonventionellem Ermittler! Absolute Leseempfehlung!

— Vucha

Johnny Thiebeck zum zweiten. Diesmal wird es klebrig und ich bin hin und weg.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Toller zweiter Band

— ChattysBuecherblog

Hochspannung pur in der Idylle von Irland... Mit einem sehr sympathischen Ermittler :-) Absolut lesenswert....

— Der.schmetterling

Thiebeck ist wieder da! Spannung, tolle Ermittler, ein Klebstoff-Killer und eine Berliner Reisegruppe in Irland. Lesen!

— rike84

Spannung pur und ein beeindruckender Ermittler

— mrs-lucky

Spannend und abwechslungsreich!

— mabuerele

Es steht Thriller drauf, aber für mich war es keiner...

— MissNorge

Spannender und rundum gelungener zweiter Fall von "Thiebeck, dem Tier".

— mareike91

Band 2 um den Ex Kommissar Thiebeck. Eine sehr gut konstruierte Mordsgeschichte!

— Kerstin_KeJasBlog

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  • Ein "atemberaubender" Thriller

    Killerverse

    Vucha

    01. August 2016 um 21:43

    Zum Inhalt:Johannes Thiebeck, der frühere LKA-Kommissar ermittelt wieder. In einem Berliner Reisebüro geschieht ein grausamer Mord: Dem Opfer wurden die Augenlider, der Mund und die Nase mit Sekundenkleber zugeklebt, so dass es qualvoll ersticken musste.Die junge LKA-Beamtin Henni Herzog, deren Schwester das Mordopfer gut kannte, wird von Thiebecks früherer Kollegin Jana, sowie deren Partner Mirko Densch, mehr oder weniger von den Ermittlung ferngehalten. Daraufhin beschließt sie, "Johnny" Thiebeck um Hilfe zu bitten. Nur widerwillig geht dieser darauf ein, doch schon bald packt ihn der alte Ehrgeiz, zumal sich schnell herausstellt, dass es sich beim Täter wohl um einen Serienmörder handelt und dass die Mitglieder der Reisegruppe offensichtlich etwas verschweigen. Was geschah damals wirklich in Irland?Meine Meinung:Wie bereits der erste Band "Bulletschach" konnte auch dieser Band mich vollends überzeugen. Ban Bauhaus versteht es, die Spannung bis zum Ende aufzubauen und seinen Ermittler "Johnny" Thiebeck auf geniale Weise in Szene zu setzen.Der Hauptprotagonist überschreitet mehr als ein Mal die Grenzen der Legalität um zu seinem Ziel zu gelangen und so gelingt es ihm immer wieder, sich so manche wichtige Information schneller als die LKA-Ermittler zu beschaffen. Dennoch (oder gerade deswegen?) willigt Jana ein, Johnny an den Ermittlungen teilhaben zu lassen und er erweist sich auch so manches Mal als große Hilfe. Mit seiner ehrlichen und direkten Art und Weise wächst einem der unkonventionelle Ermittler ans Herz und mehr als einmal zeigt sich, dass sich hinter der harten Schale dieses Hünen ein sehr weicher Kern verbirgt.Und obwohl einem als Leser recht früh klar wird, dass es wohl zahlreiche weitere Morde geben wird, bevor dem Täter das Handwerk gelegt werden kann, so fiebert man mit den Ermittlern mit, fragt sich, wer wohl das nächste Opfer sein wird, und muss wohl auch das ein oder andere Mal seine eigenen Überzeugungen überdenken, da der Autor immer wieder überraschende Wendungen in seine Fälle einbaut.Bei diesem Buch handelt es sich definitiv nicht um einen 08/15-Krimi... dafür sorgt schon alleine die brutale und dennoch kreative Vorgehensweise des Mörders. Auch das "Leitmotiv" des Mörders ist wie im ersten Band (Schachboxen) wieder ein sehr ungewöhnliches: Diesmal lässt Ben Bauhaus seinen Täter nach den Versen eines irischen Kinderreims handeln. Schlussendlich tut der direkte Schreibstil (Johnny Thiebeck erzählt in der Ich-Perspektive) sein Übriges dazu, dass man dieses Buch nicht aus der Hand legen möchte, bis man es endlich beendet hat und alle Fragen geklärt sind.Fazit:Von mir gibt es die volle Punktezahl, da ich dieses Buch wirklich nicht aus der Hand legen konnte, bevor ich wusste, wie es endet. Ben Bauhaus hat mich ein weiteres Mal überzeugen können und ich freue mich schon jetzt auf den dritten Band dieser Reihe!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    08. May 2016 um 13:51
  • Solider Thriller

    Killerverse

    DerMichel

    27. April 2016 um 18:02

    Beim Stöbern in meinem Lieblingsbuchladen, der jetzt leider nach 115 Jahre schließen musste, bin ich zufällig auf das Buch aufmerksam geworden. Der Autor war mir unbekannt und der Titel wirkte auch ziemlich reißerisch. Die Inhaltsangabe gab dann aber den Ausschlag zum Kauf. Seamus Mulholland wurde in seinem Haus in Irland auf bestialische Weise getötet. Der Täter hat ihm zunächst die Hände mit Sekundenkleber verklebt und anschließend noch die Augen, den Mund und die Nase. Das Opfer ist grausam erstickt. Zwei Wochen später wird eine Leiche in Berlin gefunden, die auf identische Art und Weise zu Tode gekommen ist. Wie bei der ersten Leiche findet die Polizei beim zweiten Opfer eine Postkarte mit der Zeile eines irischen Kinderreims. Wo besteht die Verbindung zu den beiden Toten? Fest steht - der Reim hat noch einige Zeilen. Die Zeit wird knapp, denn das Morden geht weiter.Ben Bauhaus hat hier einen soliden und sehr spannenden Thriller vorgelegt. Das Buch hat zwar einige Längen. Über die kann man aber großzügig hinwegsehen. Was mich ein wenig stört - und das ist mir relativ früh aufgefallen - ist der Umstand, dass dies das zweite Buch einer Reihe ist und dem Leser ein wenig die Infos aus dem ersten Buch zu fehlen, wenn er, so wie ich, erst mit dem zweiten Buch einsteigt. Es ist nicht schlimm und man kommt auch so gut durch, aber trotzdem bleibt immer dieses etwas unbefriedigende Gefühl, etwas nicht zu wissen, was vielleicht von Bedeutung sein könnte. Die Hauptfigur hat durchaus Potential und ich werde bestimmt auch noch den ersten Teil nachholen und den dritten Teil lesen, sofern es einen geben wird. 

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  • Leserunde zu "Killerverse" von Ben Bauhaus

    Killerverse

    BenBauhaus

    Demnächst erscheint der zweite Band der Reihe um den Berliner Kommissar Johnny Thiebeck "Killerverse" bei Egmont Lyx. Da ich bei der ersten Leserunde im Sommer zu Band I "Bullet Schach" bereits jede Menge Spaß hatte, würde ich gerne erneut eine Leserunde veranstalten. Killerverse - Band 2 der Thiebeck-Reihe Jemand ermordet nach und nach die Mitglieder einer Reisegruppe, die vor Jahren zusammen in Irland waren. Er klebt seinen Opfern die Augen, Nasen und Münder zu und lässt sie ersticken. Neben den Leichen finden sich Zeilen eines irischen Kinderreims. Der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck wird von der jungen LKA-Beamtin Henni Herzog hinzugezogen, für die der Fall persönlich ist: Ihre eigene Schwester hat damals auch an der Reise teilgenommen. Thiebeck beginnt zu ermitteln, doch die Betroffenen hüllen sich in Schweigen. Eines steht jedoch fest. Etwas Schreckliches muss vorgefallen sein, damals während des schweren Sturms in den Wicklow Mountains ... Leseprobe Jetzt bin ich auf der Suche nach 20 interessierten Lesern und Leserinnen, die Lust darauf haben, gemeinsam das Buch zu lesen und anschließend zu rezensieren. Unter allen Interessierten werden 20 Bücher verlost. Als Bewerbung würde ich gerne wissen, warum euch das Buch/das Thema interessiert und vielleicht, was ihr euch von der Leserunde versprecht. Lasst euch was einfallen. :) Blogger dürfen sich gerne auch mit ihrem Blog bewerben. Das (obligatorische) Kleingedruckte: Ihr solltet ein Minimum von zwei, drei Rezensionen in eurem Profil haben, damit zu sehen ist, wie ihr eure Rezensionen schreibt und dass sie aussagekräftig und aktuell sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und die anschließende Rezension des Buches. Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon oder einer ähnlichen Verkaufsplattform rezensiert werden. Und hier noch die Biografie des Autors ... ;) Ben Bauhaus wurde 1973 in Berlin geboren und wuchs im östlichen Niedersachsen auf. Nach dem Abitur leistete er anderthalb Jahre Zivilersatzdienst in einem Sozialprojekt mit straffällig gewordenen Jugendlichen in Dublin, Irland. Nach einem Studium der Nordamerikastudien an der FU Berlin arbeitet Bauhaus derzeit als Game-Designer. Er hat drei Kinder und wohnt mit seiner Familie in Berlin.

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    • 407
  • Thiebeck is back

    Killerverse

    mareike91

    10. March 2016 um 13:25

    Inhalt:Eine Reisegruppe, die vor einigen Jahren gemeinsam in Irland war, wird nach und nach ermordet. Der Täter klebt seinen Opfern Augen, Nase und Mund zu, woran sie qualvoll ersticken, und hinterlässt neben ihnen die Zeilen eines irischen Kinderreims. Johannes Thiebeck, ehemals selbst Kommissar, wird von einer jungen LKA-Beamtin, deren Schwester damals zu der Reisegruppe gehörte, um Hilfe gebeten. Was ist während der gemeinsamen Irlandreise passiert und wieso schweigen die noch lebenden Mitglieder beharrlich? Meine Meinung: Auch der zweite Teil der Thrillerreihe um den ehemaligen Kommissar Johannes Thiebeck überzeugt auf ganzer Linie. Der Schreibstil ist direkt, detailliert und schonungslos, aber dennoch (oder gerade deshalb) sehr angenehm zu lesen. Den Protagonisten Johannes Thiebeck kann man wohl sehr gut mit der Redewendung „harte Schale, weicher Kern“ umschreiben. Er ist Boxer und hat eine imposante Erscheinung. Außerdem ist er sehr direkt, sagt seine Meinung (womit er öfters mal aneckt) und hat auch immer einen trockenen Spruch parat. Sich an Regeln zu halten liegt im überhaupt nicht, er greift lieber zu unkonventionellen teils nicht legalen Methoden, und Konfrontationen geht er auch nicht unbedingt aus dem Weg… Aber hinter dieser Fassade ist er im Grunde ein sehr sympathischer und intelligenter Typ, auf den man sich verlassen kann, der seinen Freunden aus der Klemme hilft und seiner Freundin zu Liebe sogar versucht, romantisch zu sein. Er ist ein toller, authentischer Charakter mit Ecken und Kanten, die ihn speziell und charismatisch machen. Der Plot von „Killerverse“ ist ebenso wie der seines Vorgängers gut durchdacht und durchgehend spannend. Die Verbrechen, mit denen Thiebeck in seinem 2. Fall konfrontiert wird, sind wirklich grausam. Das Vorgehen des Täters ist brutal, aber auch originell und kreativ. Die inoffiziellen Ermittlungen Thiebecks und insbesondere seine Alleingänge bringen ihn im Laufe des Buches das ein oder andere Mal in Bedrängnis und sorgen so regelmäßig für actionreiche, spannende Szenen. Um mehr über die Reisegruppe und ihre Tour in Erfahrung zu bringen reist Thiebeck während seiner Ermittlungen nach Irland. Dieser „Ausflug“ sorgt für Abwechslung und bietet dem Leser eine kleine Verschnaufpause, ebenso wie die Beschreibungen der wunderschönen Landschaft. Das spannende Ende bildet einen gelungenen Abschluss dieses sehr packenden und temporeichen Thrillers und hält sogar noch die eine oder andere Überraschung für den Leser bereit. Schlussendlich eine tolle Auflösung, die schockiert, aber alle noch offenen Fragen klärt. Fazit: Absolut spannender und rundherum gelungener zweiter Fall von „Thiebeck, dem Tier“.

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  • Ich kleb dir eine und zwar tödlich!

    Killerverse

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. March 2016 um 20:05

    Johannes Thiebeck ist gerade wieder auf den Beinen und schon wird er wieder in einen Fall hineingezogen. Es gab einen Toten. Nichts neues in Berlin. Jedoch wurden diesem Toten die Hände zusammengeklebt sowie Nase, Mund und Augen verklebt, so dass das Opfer elendig erstickt ist. Gerufen wird Thiebeck von der Schwester einer Zeugin, die absoult mauert. Warum? Was hat sie zu verbergen? Schnell ist Thiebeck wieder mittendrin und merkt schnell: das Opfer in Berlin war nicht das erste....und nicht das letzte. „Killerverse“ ist der 2. Fall für Johannes Thiebeck aus der Feder von Ben Bauhaus und hat mich überzeugt. Stand in Band 1 noch das Hobby Schachboxen im Mittelpunkt, geht es diesmal um einen Serientäter, der nicht nur Kleber, sondern auch Kinderreime liebt. Eine tolle und für mich spannende Mischung. Die Geschichte wird von Thiebeck persönlich erzählt. Der bärbeißige und manchmal raue Typ berichtet dabei schonungslos offen und ehrlich, wie er sich seine Ermittlungen vorstellt. Dass er dabei nicht immer den ganz korrekten Dienstweg geht, ist dabei schon unerheblich und macht ihn in meinen Augen auch sympathisch. Thiebeck gibt Einblicke in seine Welt, die nicht immer voller Sonnenschein ist, sondern auch von Gewalt, Druck und traurigen Nachrichten dominiert werden kann. Diese Ehrlichkeit hat mir schon in Band 1 gefallen und kommt hier noch klarer zum Vorschein. Der Ex-Bulle zeigt bei seinem ganzen Selbstbewusstsein auch etwas, was man selten bei männlichen Ermittlern findet: Einsicht und die Fähigkeit zur Selbstkritik. So steht er sich schnell Fehler ein, erkennt seine Arroganz und auch, wie er hätte anders reagieren können. Und ja, auch der fast 2 m große Ermittler kann manchmal kindisch sein, was mich als Leserin immer wieder grinsen ließ. Denn solche Situationen haben was von....nun Ihr wisst, was Männer machen, wenn sie sich beweisen wollen, wer besser ist ;) Die Story selbst ist spannend und fesselnd erzählt. Die Jagd nach dem Mörder beginnt langsam und man ist gezwungen mit Johannes ganz von vorn zu ermitteln und zu recherchieren. Das hat mir hier sehr gut gefallen. Auch werden die Ermittlungen logisch durchgeführt, wenn auch nicht immer so, wie man es von der normalen Polizei kennt. Zusätzlich spielt Thiebeck noch den guten Samariter für einen Boxkumpel und entführt seine Leser somit in die dunklen Ecken Berlins. Hier trägt er dann auch mal dicker auf, was für mich aber noch realitätsnah war. Das Finale hat mir gut gefallen, auch wenn ich schon vorher ahnte, wie es ausgeht. Das war aber gar nicht schlimm. Schade fand ich, dass Ben Bauhaus auf den letzten 20 Seiten noch so viele Enthüllungen gebracht hat, die für locker 50 bis 70 zusätzliche Seiten gereicht hätten. Hier hätte ich mir mehr Entspannung gewünscht. Dennoch bin ich mit dem Thriller sehr zufrieden. Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Bauhaus Erzählweise ist direkt, offen und er macht keinen Hehl um Verletzungen, Tatorte, aber auch nicht um Emotionen, wenn es denn passt. Eine feine Mischung. Eine Anmerkung noch: Thiebeck bezieht sich oft auf seinen ersten Fall. Daher ist es ratsam, die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Fazit: An der Story klebte ich fest. Ich kann das Buch empfehlen.

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  • Mein Leseeindruck

    Killerverse

    ChattysBuecherblog

    20. February 2016 um 15:14

    Schon seit längerem bin ich um dieses Buch herum geschlichen. Das Cover, der Titel.... all dieses hatte mich sehr neugierig gemacht. Sehr schnell wird klar, dass es sich um den Nachfolgeband von Bullet Schach handelt. Immer wieder wurde Andeutungen gemacht, meines Erachtens so viele, dass ich mir überlege, ob ich den Vorgänger überhaupt noch lesen muss. Ob das strategisch wirklich so clever war? Dem Autor, Bens Bauhaus, ist mit seinem Protagonisten Johnny Thiebeck, ein außergewöhnlicher Ermittler gelungen. Ein Ermittler, der körperlich wie ein Bär auszusehen scheint. Hobbyboxer ist, und auch sonst in seiner Ausdrucksweise nicht gerade zimperlich ist. Jedoch trifft auch hier eine raue Schale auf einen weichen Kern. Auch die Geschichte selbst mit dem angelsächsischen Kinderheim hatte mir sehr gut gefallen. Ein Kinderreim , der aus heutiger Sicht sehr gruselig klingt. Aber kennen wir nicht alle ein Reim aus Kindertagen, der heute, na ja... sagen wir mal... politisch nicht mehr korrekt ist? Eine zweite Person hat mir ebenfalls sehr gut gefallen: Die Kriminalpsychologin Körner. Intelligent, und sehr unterhaltsam. Gerade auch durch den Altersunterschied von Thiebeck und Körner, hat der Krimi großen Unterhaltungswert. Einen Satz fand ich besonders schön: "Manchmal ist es besser, aufzustehen und in den Schrank hineinzusehen, als sich die ganze Nacht auszumalen, was für ein Monster sich dort drin verstecken könnte." (Seite 87)

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  • Johannes Thiebeck ermittelt wieder

    Killerverse

    Simi159

    18. February 2016 um 20:26

    Johannes, Johnny, Thiebeck ermittelt wieder, Diesmal bittet ihn seine "fast Kollegin" Henni um Hilfe, denn ihre Schwester scheint in Mordgefahr zu sein. Henni arbeitet jetzt im Team um Johnnys Exkollegin Jana, das den Mordfall an einem Inhaber eines Reisebüros untersucht, der auf brutale Art getötet wurde. Der Mörder klebte dem Opfer erst die Hände hinter dem Rücken mit Sekundenkleber zusammen um anschließend mit dem gleichen Kleber, den Mund, die Augen und die Nase zu verschließen. Das Opfer erstickte qualvoll. Warum mußte er sterben? Das ist die zentrale Frage, die Janas Team hat, denn außer einer Zeile aus einem irischen Abzählreim gibt es keine weiteren Hinweiße. Irland scheint die entscheidende Spur zu sein. Henni ahnt diese jedenfalls, und will deshalb auch dass Thiebeck privat für sie ermittelt, denn ihre Schwester war mit ein paar Freunden vor ein paar Jahren dort. Organisiert durch den verstorbenen Inhaber. Was ist in Irland passiert? Thiebeck ermittelt und stellt schnell fest, dass es in Irrland ein weiteres Opfer gibt, dass auf die gleiche Weise starb, und wieder gibt es eine Zeile des Kindereimes. Was ist das Geheimnis der Reisegruppe? Und kann Thiebeck Hennis Schwester retten? Fazit: Dies ist der zweite Fall um den smarten Ermittler Johannes Thiebeck. Dieser hat neben dem Hobby Schachboxen das Herz am rechten Fleck und er ermittelt meist für Gerechtigkeit und Wahrheit statt eine gut bezahlte Stelle als Personenschützer anzunehmen. Uns so hilft er in Killerverse seinem Boxkumpel, der in zwielichtige Geldgeschäfte verwickelt ist. Man mag Thiebeck sofort, sein Handeln ist authentisch, wenn er auch manchmal wie ein "einsamer Wolf" wirkt. Auch die anderen Charaktere, zum Beispiel das Ermittlerteam, wirken authentisch und sind gut beschrieben. Sie bilden einen guten Gegenpol zu Thiebeck.allein kann keiner von Beiden den Fall lösen, was es für den Leser doppelt spannend und interessant macht. Mir gefällt diese Mischung, aus polizeilicher Ermittlungen Grund der privaten Spurensuche von Johannes Thiebeck. Ich hoffe dass dies auch im kommenden Fall so bleibt. Alles in allem ist Killerverse ein guter Thriller, mit einem tollen Plot, einer Handvoll Verdächtiger und Überraschungen, alles was das Leserherz höher schlagen lässt. Mich hat es gut unterhalten und ich gebe 5 STERNE.

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  • ein Krimi, dessen Spannung sich immer mehr aufbaut und sehr raffiniert gestrickt ist

    Killerverse

    Ayda

    17. February 2016 um 10:32

    Klappentext: Jemand ermordet nach und nach die Mitglieder einer Reisegruppe, die vor Jahren zusammen in Irland waren. Er klebt seinen Opfern die Augen, Nasen und Münder zu und lässt sie ersticken. Neben den Leichen finden sich Zeilen eines irischen Kinderreims. Der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck wird von der jungen LKA-Beamtin Henni Herzog hinzugezogen, für die der Fall persönlich ist: Ihre eigene Schwester hat damals auch an der Reise teilgenommen. Thiebeck beginnt zu ermitteln, doch die Betroffenen hüllen sich in Schweigen. Eines steht jedoch fest. Etwas Schreckliches muss vorgefallen sein, damals während des schweren Sturms in den Wicklow Mountains … Meine Meinung: Killerverse ist der 2. Band um den Ex-Kriminalbeamtin Johnny Thiebeck. Der 1. Band ist Bullet Schach,den ich zwar nicht gelesen haben auf den aber in diesem Teil immer wieder mit Rückblenden eingegangen wird. In Killerverse gerät Thiebeck in einen Fall, wo der Mörder sehr grausam vorgeht unszwar, indem er seinen Opfern mit Sekundenkleber Augen,Nase und Mund zuklebt. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, Thiebeck erzählt dem Leser die Story aus seiner Sicht. Diese Art der Erzählperspektive verleiht dem Leser etwas persönliches und man baut schneller einen Bezug zu dem Protagonisten auf. Obwohl ich wie gesagt Band 1. nicht kenne, war er mir relativ schnell sympathisch und ich habe an der Figur, die Benhaus geschaffen hat, nichts auszusetzen,er ist ein emotionaler Mensch und hat seinen Sinn für Gerechtigkeit als Ex-Polizist beibehalten. Was mir aber auch aufgefallen ist, dass er als einziger Protagonist im Vordergrund stand und ich mir die anderen Personen,bis auf Henni, nicht so gut in Erinnerung habe. Sie wirkten dann doch eher blass auf mich. Im laufe der Geschichte hat ein "Gym", wo er immer wieder trainiert einen wichtigen Part. Ich glaube, dass dieser Ort im 1 Band wohl eine wichtige Rolle hat und da kam ich hier nicht so ganz mit muss ich zugeben. Insgesamt ist das Buch spannend geschrieben, wobei ich es phasenweise,insbesondere in der ersten Hälfte etwas langgezogen fand. Ab der Mitte flogen die Seiten und es wurde immer komplexer und es gab weiterhin diese bestialischen Morde ,ich wusste lange nicht wer der Mörder sein könnte. Der Schreibstil ist schön flüssig zu lesen und es hat mir spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich vergebe gerne 4 Sterne und hoffe weitere Bücher von dem sympathischen Autor lesen zu dürfen. Autor: Ben Bauhaus wurde 1973 in Berlin geboren und ist in Niedersachsen aufgewachsen. Nach einem Studium der Amerikanistik an der FU Berlin arbeitet Bauhaus derzeit als Game-Designer. Er hat drei Kinder und wohnt mit seiner Familie in Berlin. (Quelle: www.egmont-lyx.de)

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  • Ein rasanter Krimi, mit einem unkonventionellen Ermittler und einer spannenden Mordserie.

    Killerverse

    Kendra

    12. February 2016 um 16:46

    KillerVerse von Ben Bauhaus ist ein ziemlich Opferlastiges Krimibuch, der eine damalige Reisegruppe ziemlich dezimiert^^ Diese speziellen Morde wurden ziemlich speziell ausgeführt und heben sich daher von der Masse von anderen Methoden ab, da ich bislang noch keinen Krimi oder Thriller gelesen habe, indem die Opfer mit Sekundenkleber getötet wurden. Ebenfalls verbindet sie nicht nur die gleiche Todesursache, sondern auch die Verse eines alten Kinderreims, die in Form einer Postkarte an den jeweiligen Tatorten hinterlassen wurden, ebenfalls kommt schon recht bald ans Licht, dass die Toten alle damals zusammen eine Reise nach Irland unternommen haben. Zitat Seite: 172: „Die Reisegruppe des Todes“ Was ist jedoch damals dort geschehen, dass sie nun verdammt dazu sind zu sterben? Dieser Frage stellte sich unser Hauptprotagonist, ehemaliger Polizist und jetziger Sicherheitsberater Johannes Thiebek, nachdem die junge und um Hilfe bittende Henni vor seiner Tür steht. Ziemlich schnell tut er sich bereit erklären in diesem Fall auf eigene Faust zu ermitteln.. Da Henni selbst Assistentin im Morddezernat ist und er bei der Kripo vor 3 Jahren suspendiert wurde, versuchen die beiden ihre eigenständigen Ermittlungen vor der Polizei geheimzuhalten. Zusammen mit einem PC Nerd kommen sie der Spur näher, dass alle Opfer zusammen in Irland waren …...ohne zu Zögern reist Johannes daher selbst dorthin, um weiter die Geheimnisse der Vergangenheit aufzudecken... Bald schon wird es zu einem Wettlauf mit dem Mörder und gegen die Zeit, denn es wird im ziemlichem Tempo gemordet....und Henni will ihrer Schwester beschützen, die selbst eine Teilnehmerin bei der damalige Tour war und daher auch in Gefahr schwebt. Können die beiden rechtzeitig den Mörder fassen? Doch Johannes hat neben diesem Hauptfall auch noch ein ganz anderes Problem, denn er versucht seinem Freund aus einer ziemlich miesen Lage zu befreien, in die er sich gebracht hat. Dabei geht er wiedereinmal ziemlich unkonventionell vor und bekräftigt seinen Spitznamen: Das Tier. Denn manchmal stürzt er sich geradezu sehr leichtsinnig und größenwahnsinnig in Gefahren, ohne an die Konsequenzen zu denken.....was zwar manchmal sehr beeindruckend ist, mich aber dann doch etwas störte....denn im wahren Leben, hätte er alleine sicherlich nicht die Begegnung mit einer Gruppe von Gangstern (ohne Waffe) überlebt...nun ja ein wenig Hollywood Style schadet wohl auch keinem Krimi^^ Wobei ich sagen muss dass diese Nebenhandlung, meinen Lesefluss zum eigentlichen Hauptmordfall etwas gehemmt hatte und ich immer etwas leicht genervt über diese „Störung“ war^^ Doch das war schon das einzige an Kritik , die ich hier verüben kann, denn ansonsten war es ein toller Krimi, der mich wirklich gut unterhalten hat und auch die Spannung bis zum Ende halten kann. Auch das im Dunklen tappen klappt hier prima, denn ich wusste bis zum Schluss nicht, wer denn eigentlich nun der Mörder war! :-) Was ich noch bemerken möchte ist das gekonnte und geschickte Einfädeln von kleinen Rückblenden aus dem Buch: Bullet Schach. Immer wieder können wir kurze Rückblicke auf das Geschehen aus seinem vergangenen Fall erhaschen und macht den Leser daher neugierig darauf mehr darüber zu lesen! Wirklich ziemlich clever eingefädelt, denn nun möchte ich auch unbedingt diesen Teil lesen :-)) Ein rasanter Krimi, mit einem unkonventionellen Ermittler und einer spannenden Mordserie.

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  • Sekunden (Kleber) bis zum Tod...

    Killerverse

    Der.schmetterling

    11. February 2016 um 21:02

    Der zweite Teil der Thiebeck Thriller Reihe kann mit den ganz Großen mithalten. Absolut spannend....absolut lesenswert Das zweite Buch um den ehemaligen Kommissar Johannes Thiebeck spielt zwischen Berlin und dem idyllischen Irland. Die Mitglieder einer Reisegruppe, die vor wenigen Jahren durch Irland wanderte, werden nach und nach bestialisch ermordet. Der Täter verklebt den Opfern Mund, Nase und Augen mit Klebstoff und lässt sie eiskalt ersticken. Der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nimmt sich diesem Fall an und trifft auf seine alten Kollegen, welche ihn mehr oder weniger missmutig begrüßen. Doch Thiebeck hat seine ganz eigenen Ermittlungsmethoden... Ob diese zum Erfolg führen? ... Das solltet ihr selber nachlesen. Meinung: Ich bin absolut begeistert von diesem Thriller. Er hat mich sofort ab der ersten Seite gefesselt und ich konnte ihn kaum mehr aus der Hand legen. Zu einer absolut spannenden Geschichte, kommt ein sehr sympathischer Ermittler und sehr detaillierte Spielorte. (Am liebsten wäre ich für immer in den schönen Bergen Irlands geblieben :-)) Die Atmosphäre und Spielorte des Buches werden absolut realistisch dargestellt und die einzelnen Stationen in Berlin könnten sogar auf einer Karte nachverfolgt werden. Den ersten Teil der Thiebeck Reihe hatte ich vor diesem Buch noch nicht gelesen. Es gibt immer wieder kleinere Verweise auf den ersten Teil, jedoch haben diese mich nicht weiter gestört und ich werde jetzt im Anschluss den ersten Teil lesen und definitiv alle folgenden Teile ebenfalls. Alle Personen im Buch werden sehr detailliert dargestellt, sodass der Leser sie vor seinem inneren Auge sehen und erleben kann. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut leserlich, sodass die Seiten nur so dahin fliegen... Dieses Buch erhält meine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne voller Hochspannung.

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  • Einer nach dem anderen...

    Killerverse

    rike84

    11. February 2016 um 17:36

    Killerverse ist der zweite Band um den etwas anderen Berliner Ermittler Johannes „Johnny“ Thiebeck. Band 1 hatte ich gelesen und für gut befunden, da durfte Band 2 nicht fehlen. Denn die Schreibe von Ben Bauhaus, ich sagte es schon in der ersten Rezension und sage es jetzt nochmal: die ist super! Nun erst mal zum Inhalt: Nachdem Thiebeck Band 1 ja recht ramponiert überstanden hat, sitzt eingangs plötzlich eine neue Mitarbeiterin seines alten Teams im LKA in seiner Küche und bittet ihn um Hilfe. Denn ein Bekannter ihrer Schwester wurde ermordet und die Schwester verhält sich seitdem merkwürdig. Und so gerät Thiebeck in die nicht ganz offizielle Suche nach einem Serienkiller, der seine Opfer gern Mund und Nase mit Klebstoff zuklebt und dabei zuschaut, wie sie elendig ersticken. Bald stellt sich heraus, dass der Grund für die Morde seinen Ursprung in Irland haben muss. Eine Berliner Reisegruppe begab sich vor Jahren nach Irland und alle kamen verändert zurück. Und nun hinterlässt der Killer bei jedem Opfer, alles Mitglieder der Reisegruppe, eine Zeile eines irischen Kinderreims und eine tödliche Menge Kleber. Einer nach dem anderen muss dran glauben, Thiebeck ermittelt natürlich auf eigene Faust und es wird spannend. Stil, Machart, Meinung Wie schon in Band 1 „Bullet Schach“ mag ich die Schreibe von Ben Bauhaus sehr. Er schreibt fluffig, gut zu lesen, manchmal lustig und gut beobachtet. Die Geschichte spielt aus Sicht vom recht eigenen Ermittler Johnny Thiebeck, er ist der Ich-Erzähler. Und das ist auch gut so, denn seine Gedanken machen Spaß. Er ist direkt, das Gegenteil von Bürokratisch, brutal wenn es sein muss aber doch einfach ein Pfundskerl, denn man liebhaben muss. Diese Geschichte ist eine Mischung aus Krimi und Thriller, es gibt außerdem eine Nebenhandlung. Grundsätzlich konzentriert sich der Kern auf die Reisegruppe, von der einer nach dem anderen das Zeitliche segnen muss. Die Nebenhandlung handelt davon, dass einer von Thiebecks Kumpels aus dem Box-Gym (dort spielte die Handlung im ersten Band) Probleme mit Geldeintreibern hat. Auf diese Nebenhandlung kann ich, ehrlich gesagt, verzichten. Klar, sie verspricht Action und zeigt dem Leser genau, was der Thiebeck so für einer ist. Aber sie nimmt der Hauptgeschichte Raum und unterbricht sie. Wenn auch in der Hauptgeschichte Spannung aufkommt und man am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte, so kam zumindest mir immer die andere Handlung in den Weg. Das muss nicht jedem so gehen und die Nebenhandlung ist auch nicht schlecht –sie ist halt nur nicht meins und ich habe sie aufgrund des Klappentextes auch nicht erwartet (und gewollt..). Die eigentliche Geschichte könnte bei der Beschreibung der einzelnen Gruppenmitglieder der Reisegruppe, immerhin sind viele von ihnen Opfer und einer wahrscheinlich auch der Killer, genau die Seitenanzahl zusätzlich vertragen, die die Nebenhandlung für sich beansprucht. Thriller, steht auf dem Cover. Das ist soweit auch richtig, immerhin jagen Polizei und Thiebeck auf unterschiedlichen Wegen einen Serienkiller, und das auch auf internationalem Gebiet. Durch die Reisegruppe und der ewigen Fragen „wer von ihnen ist der Killer?“ „Was ist in Irland passiert?“ und „wer stirbt als nächstes?“ bekommt es allerdings einen Touch von Krimi. Für mich als Agatha Christie- Fan ist das ganz hervorragend und ich begrüße diese Verbindung sehr. Ich hätte mir allerdings mehr Raum für die Personen, die Verbindung untereinander, mögliche Motive etc. gewünscht. Durch die eher oberflächliche Beschreibung musste ich an manchen Stellen überlegen, wer diese Person denn überhaupt war. Und ich hatte nicht genug Input, um selbst zu erraten wer der Killer sein könnte. Am Ende löst sich die Geschichte jedoch gut auf, es ist wirklich spannend und man wird mehrmals in die Irre geführt. Damit es nicht zu viel wird habe ich die Original-Rezension an dieser Stelle gekürzt! Die ganze Rezension mit einem Blick auf die Reihe um Johnny Thiebeck und dem üblichen „was lernen wir daraus fürs eigene Schreiben?“ gibt’s hier: https://dietipperin.wordpress.com/2016/02/11/killerverse-ben-bauhaus/ Fazit Wie schon im Fazit meiner Rezension zu Band 1 geschrieben: Ben Bauhaus, den Namen muss man sich merken. Und das habe ich gemacht. Band 2 ist auf jeden Fall etwas für alle, die schon Band 1 mochten. Thriller- und Krimi-Fans werden ihren Spaß haben. Wie gesagt, die Nebenhandlung war nicht meins und ich wäre ohne sie glücklicher gewesen. Dadurch wurden die Spannung und der Lesefluss bei mir irgendwie gestört, aber sie ist immerhin sehr actionreich und hat eigentlich auch eine spannende Story. Besonders gut finde ich, dass wir hier einen modernen deutschen Thriller haben. Hacker und Soziale Netzwerke, ein hippes Berlin und ein Thiebeck der alten Schule sind eine tolle Mischung, auch der Exkurs in Richtung Irland war gelungen. Von mir gibt´s 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Ich würde auf jeden Fall mit Band 1 anfangen, aber es ist nicht zwingend notwendig. Hier geht´s zu meiner Rezension von Bullet Schach: https://dietipperin.wordpress.com/2015/07/17/moerderisches-schachspiel-berlin-20670359/

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  • Killerverse

    Killerverse

    jackdeck

    09. February 2016 um 16:20

    Nach und nach werden die Mitglieder einer Reisegruppe, die eine Irland-Rundreise gemacht hatten, ermordet. Mund, Augen, Nase und Hände werden mit Sekundenkleber zusammengeklebt, so dass die Opfer qualvoll umkommen. Johnny Thiebeck, ein Ex-Bulle, hängt sich in diesen Fall mit hinein, nachdem ihn eine Kollegin darum bittet, da ihre Schwester in den Fall verstrickt zu sein scheint. Bei den Mordopfern werden Verse eines Kinderreimes gefunden, doch der Reim hat mehrere Verse, welches Reisegruppenmitglied wird das nächste Opfer werden? Können Thiebeck und seine Kollegen alle Opfer schützen? Der Autor hat einen fesselnden Thriller geschrieben, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Es ist der zweite Fall mit dem Ermittler Johannes Thiebeck. Er hatte einst selbst als Polizist gearbeitet und geht offiziell nach seinem Rausschmiss einer Beschäftigung als selbstständiger Sicherheitsberater nach. Notwendige Informationen über das Geschehen des ersten Teils sind gekonnt in der Handlung integriert. Der Einstieg war für mich, dank des flüssigen und guten Schreibstils, sehr leicht. Man lernt Thiebeck kennen und erfährt, warum er nicht mehr beim LKA arbeitet. Die Morde werden richtig gut beschrieben und die Spannung ist von Anfang an gegeben. Das Buch hat beim Lesen einfach Spaß gemacht, die Story ist spannend und logisch aufgebaut und man kann das Buch nur schwer zur Seite legen. Wer Krimis liebt, sollte das Buch auf jeden Fall lesen. Dieser Fall war mein erster aus der Thiebeck-Reihe, er wird aber mit Sicherheit nicht mein letzter gewesen sein.

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  • Spannung pur und ein beeindruckender Ermittler

    Killerverse

    mrs-lucky

    06. February 2016 um 13:46

    „Killerverse“ ist der zweite Band aus der Reihe um den ehemaligen Berliner Kommissar Johannes Thiebeck und steht in Sachen Spannung dem ersten Band in nichts nach. Während Thiebeck in „Bullet Schach“ persönlich in den Fall involviert war, wird er diesmal um Mithilfe in einem besonders grausamem Fall gebeten. Der Besitzer eines Berliner Reisebüros ist qualvoll erstickt, da neben seinen Augen auch Nase und Mund mit einem Sekundenkleber versiegelt wurden. Henni Herzog arbeitet selber beim LKA, wurde von den Ermittlungen in diesem Mordfall jedoch abgezogen, da ihre Schwester den Toten kannte und vor einigen Jahren an einer von ihm organisierten Gruppenreise teilgenommen hat. Es soll nicht der einzige Mord bleiben, und schnell kristallisiert sich heraus, dass während der Reise etwas passiert ist, das diese Mordserie ausgelöst hat. Da die Teilnehmer mauern und keine Hinweise preisgeben, soll Thiebeck versuchen an den offiziellen Wegen der Polizei vorbei Spuren zu finden. Thiebeck lässt sich schnell von Henni erweichen, von so einem brisanten Fall kann er nicht die Finger lassen, zumal seine frühere Kollegin Jana nicht wirklich weiter zu kommen scheint. Auch dieser Band hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen, er ist von Anfang bis Ende spannend und wartet mit sympathischen und glaubhaften Charakteren auf. Insbesondere Thiebeck mag ich mit seiner offenen Art und seinen gegensätzlichen Seiten. Einerseits ist er der grobe Haudegen, andererseits kann er auch seine sensible und romantische Seite zeigen. „Jonny“ Thiebeck ist in diesem Krimi die Hauptfigur, er erzählt die Ereignisse aus seiner Sicht in der Ich-Perspektive. Er ist nicht nur aufgrund seiner Statur ein herausragender Charakter, alle anderen Figuren bleiben eher blass, obwohl einige sehr originelle bis skurrile Persönlichkeiten dabei sind. Die Handlung ist temporeich, es gibt einige unerwartete Entwicklungen, aber auch immer wieder kleine Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Die „Gym“ und das Schachboxen, die im ersten Band eine sehr wichtige Rolle gespielt haben, kommen hier nur in einer Nebenhandlung vor, was aber zu Thiebecks Geschichte passt und seine besonderen Charakter noch weiter heraus streicht. Ich bekenne mich als Fan der Reihe und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Was geschah in Irland?

    Killerverse

    mabuerele

    „...ich war nicht bekannt dafür, bei meinen Befragungen viel Porzellan unangetastet zu lassen...“ Als Johnny Thiebeck nach den Boxen in seiner Stammkneipe erscheint, trifft er dort auf die Geldeintreiber Kemal und Mustafa. Sie suchen Ulli. Johnny ahnt nichts Gutes. Vor seiner Haustür trifft er dann auf eine junge Frau. Henni Herzog ist Polizistin. Trotzdem bittet sie Johnny, im Falle Steffen Rasmus zu ermitteln. Sie selbst wurde von dem Fall abgezogen, da ihre Schwester mit dem Toten bekannt war. Der Autor hat einen fesselnden Thriller geschrieben, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Es ist der zweite Fall mit dem Ermittler Johannes Thiebeck. Er hatte einst selbst als Polizist gearbeitet und geht offiziell nach seinem Rausschmiss einer Beschäftigung als selbstständiger Sicherheitsberater nach. Notwendige Informationen über das Geschehen des ersten Teils sind gekonnt in der Handlung integriert. Die Geschichte wird von Johnny selbst erzählt. Johnny fällt durch seine ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden, die sich auch am Rande der Legalität bewegen können auf. Obiges Zitat passt auf ihn. Er lässt seine Freunde nicht in Stich und kann sehr hartnäckig sein, wenn er sich in einen Fall verbissen hat. Er ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, dessen positive Seiten ihn sympathisch machen. Schnell stellt sich heraus, das Rasmus nicht der erste Tote ist. Da räumt jemand in einer Reisegruppe auf, die 2010 gemeinsam in Irland war. Johnny informiert Jana, seine ehemalige Partnerin, von den Ergebnissen seiner Nachforschungen. Jetzt wird er in die Arbeit des LKA mit einbezogen, denn er kann ohne bürokratischen Aufwand nach Irland reisen. Nebenbei kümmert er sich darum, dass Ulli zu seinem Geld kommt, das er voller Naivität an einen Gauner verloren hatte. Der Schreibstil des Buches ist dem Genre angemessen. Er sorgt für ein rasantes Tempo. Zwischendurch allerdings sind geschickt einige Ruhephasen eingeflochten. Sie geben Einblicke in Johnnys Privatleben und sein kompliziertes Verhältnis zu Tamina. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt ein Computerfreak. Die technischen Details seiner Vorgehensweise werden allgemeinverständlich erklärt. Natürlich darf die eine oder andere Spitze auf leichtsinnige Computernutzer nicht fehlen. Ab und an werden Johnnys Gedanken kursiv wiedergegeben. Gut herausgearbeitete Dialoge beleben die Handlung. Die Dialoge von Johnny mit Densch, seinem Nachfolger bei der Polizei, fand ich sehr amüsant. Da waren zwei Alphamännnchen unter sich. Janas ruhige Art und ihre passenden Worte sorgen dafür, dass die Situation nie eskaliert. Das Cover mit dem grauen Himmel über der beleuchteten Stadt passt. Warum, weiß man nach dem Lesen des Buches. Der Thriller hat mir ausgezeichnet gefallen. Er ist logisch konstruiert, spannend erzählt, voller überraschender Wendungen und enthält zudem nicht nur interessante Information über Irland.

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    • 7

    clary999

    05. February 2016 um 21:44
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