Ben Becker

 4.4 Sterne bei 42 Bewertungen

Lebenslauf von Ben Becker

Ben Becker zählt zu den bekanntesten deutschen Schauspielern. Für seine Filme und Bühnenauftritte wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grimme-Preis der Goldenen Kamera. Mit seinem Bühnenstück «Die Bibel – eine gesprochene Symphonie» füllte er monatelang die Hallen der großen deutschen Städte. Im Oktober 2011 erscheint Ben Beckers Biografie "Na und, ich tanze".

Alle Bücher von Ben Becker

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Cover des Buches Na und, ich tanze (ISBN: 9783426275368)

Na und, ich tanze

 (11)
Erschienen am 04.10.2011
Cover des Buches Bruno oder Der Junge mit den grünen Haaren (ISBN: 9783499215032)

Bruno oder Der Junge mit den grünen Haaren

 (11)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches 1337: GAME OVER (ISBN: 9781092958608)

1337: GAME OVER

 (3)
Erschienen am 07.04.2019
Cover des Buches Tagebuch eines Zombies (ISBN: 9781521822272)

Tagebuch eines Zombies

 (3)
Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Am Ende der Zeiten: Der letzte Stern (ISBN: 9781539528531)

Am Ende der Zeiten: Der letzte Stern

 (1)
Erschienen am 28.10.2016
Cover des Buches Bruno auf großer Fahrt (ISBN: 9783473368730)

Bruno auf großer Fahrt

 (0)
Erschienen am 01.02.2014

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Rezension zu "1337: GAME OVER" von Ben Becker

Spannende und tiefgründige Unterhaltung der etwas anderen Art
AbigailRookvor 4 Monaten

"1337:Game Over" ist die erste Geschichte, die ich von Ben Becker (nicht der Schauspieler!) gelesen habe. Das Cover hätte mich ehrlich gesagt abgeschreckt, wenn ich nicht eine Leseempfehlung eines Freundes bekommen hätte. Ich bin ihm dafür dankbar, denn das Werk entpuppte sich als super spannend, teilweise tiefgründig, und vor allem erfrischend anders.

In ferner Zukunft leben die Menschen hauptsächlich in einer virtuellen Spielewelt. Die Realität ist jedoch zu einem dystopischen Einheitsbrei geworden: überall identische Wohntürme mit spartanisch ausgestatteten Apartments, die von einer Simulationsliege dominiert werden, in denen die Menschen den ganzen Tag liegen, um über Neuralkonnektoren nahezu komplett mit der virtuellen Welt zu verschmelzen. Das Ganze erinnert ein bisschen an die Matrix-Filme, unterscheidet sich von diesen aber wohltuend. Denn es gibt keine finsteren Außerirdischen, die die Menschen als Energielieferanten ausbeuten, sondern Androiden (sogenannte Servants), die sich um das leibliche Wohl kümmern und Form und Verhalten des Wunschpartners ihres Menschen annehmen. 

Die Story beginnt mit der Verbannung des Hauptprotagonisten Razor aus der Spielewelt für sage und schreibe 24h. Auf seiner Suche nach einem öffentlichen Viewport, über den er die Spiele mitverfolgen kann - denn nichts Anderes interessiert ihn - stolpert er durch die Gegend, trifft auf einen Gefährten seines Spieleclans, den er (wie die meisten anderen auch) noch nie im echten Leben getroffen hat und lässt sich auf eine Mutprobe ein: ein Foto seines realen, fettwanstigen und ungepflegten Ichs in die Spielewelt zu schicken. Diese Ungeheuerlichkeit löst letztlich eine Kettenreaktion aus, die das ganze System in ihren Grundfesten erschüttern wird. Aber lest selbst!

Ich war auf jeden Fall völlig fasziniert von dem ungewöhnlichen Blick, den uns der Autor gewährt. Die virtuelle Spielewelt und die Realität verschwimmen zunehmend. Der Leser wird in eine Art Quest gesaugt, die einem Adventure-Spiel ähnelt. Überall lauern Gefahren, jeder kann Freund oder Feind sein, und der Endgegner ist mehr als nur eine Spielfigur.

Der zweite Teil der Geschichte verliert leider etwas im Vergleich zum genialen Anfang. Der Fokus auf die Charaktere verschwimmt, die Handlung wird zu actionlastig und es schleichen sich auch zunehmend Tipp- und Grammatikfehler ein. Auch stilistisch gibt es noch Überarbeitungspotential. So werden viel zu viele unnötige und oft auch noch durch Adverbien "verschandelte" Redeeinleitungen benutzt, Sätze zu häufig mit Partizipien begonnen und Wörter zu oft wiederholt. 

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre es eine lektorierte Neuauflage mit einer konsequenteren philosophischen Tiefe. Die Story gibt es her! Der Autor hat mich auf jeden Fall auf seine anderen Werke neugierig gemacht. Er kann erzählen, und er hat auch etwas zu erzählen, das weit über reine Unterhaltung hinausgeht.

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Rezension zu "1337: GAME OVER" von Ben Becker

Fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung
LeSuissevor 4 Monaten

Eine Welt in ferner Zukunft. Die Menschen verbringen den grössten Teil ihrer Zeit in der virtuellen Realität wo sie, in Clans zusammengeschlossen, Abenteuer bestehen und ihre Avatare bespielen. Alter Egos, die mittlerweile wichtiger sind als ihre Ichs in der realen Welt. In diese wird im Grunde nur noch zur Nahrungsaufnahme und zur Körperpflege zurückgekehrt, doch plötzlich geschieht in der RL etwas Unerhörtes und erfordert Massnahmen; Handgreifliche im wahrsten Sinne des Wortes. Nun stellt sich für die verweichlichten Nerds die Frage, wie man sich in dieser "menschenfeindlichen" Realität überhaupt bewegt. Ein weiteres Problem taucht bald auf: Was ist Real World und was ist VR. Die Konturen beginnen sich zu verwischen.

Ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde als ich zufällig zu diesem eBook kam. Ich habe auch keinen blassen Schimmer von Computer Games und bin nicht mal ein SF-Leser. Welche Überraschung: Die Geschichte hatte sich als absoluten Page Turner erwiesen. Klar musste ich mich zu Beginn in das Setting von Computer Games und Virtueller Realität einfühlen, danach jedoch hatten mich Story, Protagonisten und Schreibstil wirklich gepackt.

1337 - Game Over ist eine tiefgründige und nachhallende Erzählung, die eine Zukunft aufzeigt, welche für einige Gamer vielleicht schon fast zur Realität geworden ist. Sie zeigt clever auf, dass wir uns selbst in der künstlich erschaffenen Welt eines allumfassenden Computernetzes nicht verstecken können. Nicht vor uns und nicht vor den anderen, denn auch dort gibt es Neid, Missgunst, Hass und Liebe. Die Mechanismen des Zusammenlebens gelten hüben wie drüben, schliesslich steckt doch hinter jedem Avatar immer noch ein Mensch. Oder vielleicht doch nicht?

Etwas IT-Affinität und einen offenen, neugierigen Geist helfen mit, dass einem 1337 - Game Over einige sehr unterhaltende Lesestunden bereitet, daher vergebe ich gerne fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung für dieses spannend verfasste und zum Nachdenken anregende Buch, das in jeder Richtung viel Spielraum für Interpretationen und eigene Vorstellungen lässt.

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Rezension zu "Tagebuch eines Zombies" von Ben Becker

Eine faszinierende Perspektive.
Dekandavor einem Jahr

Der Autor gewinnt dem Thema Zombies durch Perspektive und Entwicklung tatsächlich noch eine neue Seite ab.


Am Anfang braucht das Buch, durch seinen innerlich philosophierenden Zombie, etwas Zeit um Fahrt zu kommen. Doch sobald der Zombiekörper wieder unter bewusster Kontrolle ist, der Mensch darin sich mit seinen Taten konfrontiert sieht und wieder seine eigenen Entscheidungen treffen muss, wirds richtig spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und musste wissen wie es weiter geht.

Nein, das Buch endet nicht gut, aber es liest sich richtig spannend.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Ben Becker wurde am 18. Dezember 1964 in Bremen (Deutschland) geboren.

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