Ben Bennett Seestern

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Inhaltsangabe zu „Seestern“ von Ben Bennett

Monterey, Kalifornien, 1975: Nach dem Tod seiner Mutter lebt der fünfjährige Taylor in einer Art Patchwork-Familie zusammen mit seinem Vater und seinem Großvater, die ein traditionsreiches Fischereiunternehmen leiten - sowie der gleichaltrigen, heimlich in ihn verliebten Amber und ihrer Mutter, der nach dem tragischen Todesfall engagierten Haushälterin. Bei einem Bootsausflug auf dem Pazifik wird Taylor von einem plötzlich auftauchenden kleinen Mädchen vor dem Ertrinken gerettet. Einem Mädchen, das ganz offensichtlich im Meer lebt. Fortan träumt Taylor von einem Wiedersehen. Elf Jahre später geht Taylors Vater ein sensationeller Fang ins Netz ...

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    Seestern

    Nautilusgott

    18. December 2013 um 18:30

    Kaum zu glauben, dass dieser Roman noch keine Besprechung hat. Dabei ist er etwas besonderes, denn er beschäftigt sich nicht mit Vampiren, Werwölfen oder Zombies, sondern mit dem Thema Meerjungfrau. Erzählerin und heimliche Heldin des Romans ist Amber, ein Mädchen, das sich in den Sohn des Mannes verliebt hat, für den ihre Mutter arbeitet und bei dem sie auch wohnen. Der Typ ist schwerreich und lebt an der US-Küste, mit Boot und allem. Sein Sohn Taylor ist seit dem Tod seiner Mutter echt aus der Spur, etwas seltsam und so. Er bemerkt auch überhaupt nicht, wie Amber ihn anhimmelt. Als Taylor eines Tages auf See über Bord geht und beinah ertrinkt, ist es nicht etwa Amber, die ihn rettet, sondern ein Wesen aus dem Meer ... und keiner wagt auszusprechen, was alle wissen. Es war eine Meerjungfrau. Während Taylor von nun an noch seltsamer wird und sich nach und nach verändert, schmiedet sein Vater ganz andere Pläne. Eine echte Meerjungfrau wäre doch eine 1a-Attraktion. Damit könnte man Geld verdienen, und zwar eine Menge. Tatsächlich fängt er das scheue Wesen aus dem Meer. Er benutzt fieserweise Taylor dabei als Köder. Aaaaber ... Wenn ich jetzt weiterschreibe, verrate ich alles ... vor allem jene Stellen, an denen einem wirklich das Herz wehtut. Das alles ist so wunderbar unaufgeregt geschrieben und kommt ohne irgendwelche billigen Effekte aus. Die Figuren - insbesondere Amber und Taylor - gehen einem nahe, weil sie so greifbar sind, so wirklich. Zwar ist die Geschichte ein bißchen phantastisch angehaucht, aber nie abgehoben. Es ist, wie es ist. Ben Bennett gibt keine Erklärungen und hält sich auch sonst als Autor zurück. Amber spricht. Am Ende gibt es jedenfalls ein Happy-End. Allerdings nicht für alle, bei weitem nicht.

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