Ben Elton

 3.9 Sterne bei 64 Bewertungen
Autor von Tödlicher Ruhm, Popcorn und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ben Elton

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Popcorn

Popcorn

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Seitensprünge

Seitensprünge

 (4)
Erschienen am 01.01.2001
Dead Famous

Dead Famous

 (8)
Erschienen am 01.07.2002
Popcorn

Popcorn

 (5)
Erschienen am 04.07.2011
Past Mortem

Past Mortem

 (4)
Erschienen am 30.05.2005
Blind Faith

Blind Faith

 (4)
Erschienen am 01.10.2008
CHART THROB

CHART THROB

 (3)
Erschienen am 06.11.2006

Neue Rezensionen zu Ben Elton

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Rezension zu "Time and Time Again" von Ben Elton

Ben Elton - Time and Time again
StSchWHVvor 2 Jahren

Ein gut durchdachter Zeitreise-Roman mit einem absolut überzeugenden Helden und einem starken Motiv: Die Welt besser machen! Noch einmal neu starten! Dort ansetzen, wo alles schief gelaufen ist und eine 2. Chance verteilen! Auch wenn es bedeutet, dass alles, was dir lieb und teuer ist auf diese Art niemals existiert haben wird.

Hugh Stanton - ein geschichtsgewandter Ex-Soldat und Internet-Abenteurer à la Bear Grills reist auf diesen Seiten nicht nur zurück ins Jahr 1914, um den Beginn eines Krieges zu verhindern, der ganz Europa und das 20. Jahrhundert in den Abgrund stürzte, sondern auch durch die halbe Welt, Es geht durch London/Cambridge, Istanbul, Wien und Berlin. Feurige (und gleichzeitig klischeefreie) Romanzen werden durch Actionszenen ersetzt, kein Satz zuviel, kein Gedanke nicht nachvollziehbar. Die Beschreibung der einzelnen Locations ist originalgetreu und beeindruckend auf den Punkt!

Viel wichtiger neben den überzeugenden sprachlichen Qualitäten ist bei diesem Roman aber das Ende. In Sachen Zeitreisen hat man ja schnell bereits alles gesehen und vielleicht haben wir das auch schon... aber Elton hat es trotzdem geschafft, dass ich durch die Seiten gerannt bin, das Ende nicht erwarten konnte und zudem noch schwer beeindruckt war.

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Rezension zu "Inconceivable" von Ben Elton

Rezension zu "Inconceivable" von Ben Elton
lieblingvor 7 Jahren

Zum Inhalt: Sam und Lucy sind das typische britische Paar. Beide haben einen recht gut bezahlten Job, sie leben in einem hübschen Häuschen in London, haben Freunde und ein schönes Leben. Doch eins fehlt ihnen: ein Kind. Besonders Lucy ist fast schon besessen von dem Gedanken, endlich Mutter zu sein. Und so beginnt für sie ein Marathon, den viele Paare mit Kinderwunsch bestreiten müssen: unzählige medizinische Tests und Behandlungen, jede Menge "verrücktes" spirituelles Zeug, Ernährungstipps, usw. Während Lucy sich immer mehr ihrem Kinderwunsch hingibt, geht Sams Karriere den Bach runter und so leben sie sich immer mehr auseinander. Gibt es so für die beiden noch ein gemeinsames Leben?

Meine Meinung: Ben Eltons Schreibstil habe ich bisher in allen seinen Büchern geliebt. Auch in "Inconceivable" schafft er es wieder, durch eine halb alltägliche, halb wahnwitzige Geschichte, einen satirischen Kommentar zu unserer Gesellschaft abzugeben. Dabei gibt es immer wieder Stellen, die zum Brüllen komisch sind, aber trotzdem der Realität so nah, dass man nur nicken kann.

Das Buch ist nicht in einem fließenden Text geschrieben, sondern in Form von Tagebucheinträgen der beiden. Gleich zu Anfang erzählt Sam, wie Lucy ihn dazu gebracht hat, weil sie glaubt, dass beide so ihren Gefühlen Luft machen können und dass dies wichtig für sie sei. Wie zu erwarten ist Sam davon zu Anfang wenig begeistert. Er und Tagebuch schreiben? Was soll das denn? Aber mit der Zeit werden seine Einträge immer persönlicher und ohne dass er es merkt, nutzt er das Buch wirklich, um seine Gefühle niederzuschreiben. Dieser Schreibstil ist perfekt für das Buch, denn so bekommt der Leser direkten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten, sieht Dinge aus beiden Blickwinkeln und es wird wunderbar dargestellt, wie Missverständnisse entstehen. Man kann auch Schritt für Schritt die emotionale Entwicklung der Charaktere verfolgen und nachvollziehen.

Trotzdem mir Schreibstil und Charaktere sehr gefallen haben und mich oft zum Lachen brachten, fand ich das Buch anstrengend zu lesen und stellenweise langweilig. Das liegt einfach daran, dass ich selbst keinen wirklichen Kinderwunsch habe und das Thema mich wenig persönlich berührt. Meine Meinung ähnelt eigentlich eher Sams statt Lucys. Wenn es irgendwann so sein sollte, dass ich Kinder bekomme, dann ist das so. Wenn nicht, dann nicht. Ich kann mir selbst also zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, einen Ärztemarathon hinzulegen, um schwanger zu werden, kann Lucys Reaktionen auf andere Kinder also auch nicht nachvollziehen. Zumal sie mir sowieso zu oft jammert und nörgelt. Das macht Sam aber wieder wett, denn der ist herrlich sarkastisch und oft unfreiwillig lustig, weil er auch noch so viel Pech hat, der Arme! Alles scheint schief zu gehen, nicht zuletzt deshalb, weil er auch ständig versucht, seine Frau glücklich zu machen. Was natürlich nicht einfach ist, wenn auch er keine Antwort darauf hat, warum ihr Kinderwunsch nicht erfüllt wird. In ihm kommt auch am meisten Eltons herrlich britischer Humor raus. So beschreibt er zum Beispiel ganz trocken, dass das so hochgelobte neue Baby ihrer Freunde aber mal so gar nicht süß oder gar schön sei, sondern eher einem faltigen Hodensack gleiche. Und das gleich, nachdem seine Frau in ihrem eigenen Tagebuch es über den grünen Klee gelobt hat. Das sind dann Stellen, an denen man einfach laut loslachen muss.

Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass man das Buch lieben wird, wenn man etwas mehr Interesse an der eigentlichen Materie hat. Für mich war es leider nur mittelmäßig interessant.

Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: http://rabbitholereading.blogspot.com

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Heldin-mit-Happy-Ends avatar

Rezension zu "Dead Famous" von Ben Elton

Rezension zu "Dead Famous" von Ben Elton
Heldin-mit-Happy-Endvor 8 Jahren

Da es noch keine Rezension zu diesem Buch gibt, verfasse ich jetzt eine:

Inhalt
In einer Big-Brother ähnlichen TV-Show wird vor laufender Kamera ein Kandidat ermordet. Obwohl alles auf Video aufgezeichnet und von tausenden Zuschauern live beobachtet wurde, ist die Identität des Mörders für alle ein Rätsel....

Meinung
Was klingt wie ein Krimi ist in Wirklichkeit (auch) eine bitterböse, rabenschwarze Satire über niveaulose Fernsehproduktionen, sensationshungrige Zuschauer und groteske Kandidaten mit großer Hoffnung auf Ruhm und Reichtum. Während Chief Inspector Coleridge (ein herrlich knurriger, altmodischer Kautz, der so gar nicht in die junge, hippe Welt des TVs passen will) mit Millionen Zuschauern um die Hintergründe des Mordes rätselt, laufen die Marketingmaschinen auf Hochtouren - und die Programmchefin verdient Millionen mit ihrer plötzlich überall berühmten Show.
Schonungslos deckt Elton die moralisch fragwürdigen Tricks und Kniffe in der schillernden Welt des Fernsehens auf, in dem es jedem letztendlich nur um Geld, Einschaltquoten und Prestige geht. Dabei erhebt er niemals den moralischen Zeigefinger, sondern bringt die einschlägigen Umstände derart pointiert und treffend auf den Punkt, dass der Leser seine Kritik ganz automatisch verinnerlicht und nicht weiß, ob er angesichts dieses geschilderten Wahnsinns lachen, weinen oder schreien soll.
Trotz allem kommen auch Krimi-Fans auf ihre Kosten: Bis zur Hälfte des Buches bleibt im Dunkeln, wer überhaupt ermordet wurde (Hut ab! Ein großartiger Schachzug) und auch über die Identität des Mörders darf bis zum Ende spekuliert werden.

Fazit
Clever, witzig, spannend, zum Nachdenken anregend - ein in jeder Hinsicht empfehlenswertes Buch!

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