Ben Elton Stark

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Inhaltsangabe zu „Stark“ von Ben Elton

Stark is a secret consortium with more money than God, and the social conscience of a dog on a lawn. What's more, it knows the Earth is dying. Deep in Western Australia where the Aboriginals used to milk the trees, a planet-sized plot is taking shape. Aboriginals who have lost their land, not much against a conspiracy that controls society. (Quelle:'Flexibler Einband/02.01.2006')
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  • Rezension zu "Stark" von Ben Elton

    Stark

    Collaroy

    26. October 2010 um 10:41

    'Stark' ist Ben Elton's erster Roman... und ich muß leider sagen, daß man das merkt. Daß Ben Elton über eine enorme Portion Humor verfügt, merkt man sofort; und schreiben kann er auch (beides hat er u. a. beim Schreiben von 'Blackadder' bewiesen); nur leider hat er sich mit diesem Roman wohl etwas übernommen. Zum Thema: die Konzernmogule des Stark-Konsortiums wissen, daß die Welt am Ende ist, sind sich auch bewußt, daß sie maßgeblich an ihrem Untergang beteiligt waren, aber anstatt zu versuchen, die ultimative Umweltkatastrophe zu verhindern, schicken sie sich an, sich eine Alternativ-Welt für einen kleinen auserwählten Kreis zu schaffen. Wind davon bekommt eine kleine chaotische grüne Truppe namens "EcoAction" (ein Hippie, ein durchgeknallter Vietnam-Veteran, ein verliebter Möchtegern-lässiger Engländer und eine gelangweilte Frau auf der Suche nach dem Sinn des Lebens), die versuchen, hinter das Geheimnis des Stark-Konsortium zu kommen. Das Ganze ergibt eine Mischung, die größtenteils urkomisch ist und eine sehr gute Satire abgeben würde, wenn da nicht auch ein paar Schwächen wären. Zum Einen hat man die eigentliche Geschichte in drei Sätzen erzählt- vier, wenn man ausführlich wird. Zum Anderen verliert sich Elton immer wieder in seinem eigenen Wortwitz- mir persönlich wurden seine teils seitenlangen Ausflüge abseits der Haupthandlung zunehmend lästig, so daß ich gerade zum Ende hin öfters mal einige Seiten überschlagen oder quergelesen habe. In jedem dieser Ausflüge nimmt sich Elton auf gewohnt witzig-sarkastische Art eine andere Umweltkatastrophe vor: saurer Regen, Delphinsterben, Versalzung, Treibhauseffekt, Ozonloch, Verschmutzung der Meere... Und auch dies ist ein Manko in diesem Buch: die Umweltsünden werden einem nur so um die Ohren geschlagen. Warum das schlecht sein soll? Naja, ich wage mal zu behaupten, daß die Leute, die Ben Elton lesen, über einen Großteil dieser Dinge sowieso schon Bescheid wissen, und Elton handelt diese Themen dann doch zu kurz ab, als daß man wirklich etwas Neues darüber erführe. Der Eindruck entsteht, als würde Elton hier lediglich demonstrieren wollen, was er alles weiß... Aber wie dem auch sei, kommen wir zum großen PLUS: bei allem legt Elton einen wunderbaren Sarkasmus an den Tag, und seine Charaktere sind einfach herrlich- sie alle sind Karikaturen und zum Schreien komisch. Ich persönlich hätte gerne mehr von Walter, Zimmermann & Co. gelesen- weswegen mich die ganzen Abhandlungen über Umweltkatastrophen um so mehr irritiert haben, weil sie mich aus der eigentlichen Story rausgerissen haben. Ich werde mir wohl mal ein späteres Elton-Buch zulegen, denn daß der Mann erzählen kann und einen gewitzten Schreibstil hat, daran besteht für mich keinen Zweifel. Nur war das "Stark"-Thema vielleicht ein wenig zu ambitioniert für einen ersten Roman.

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