Ben Fountain Die irre Heldentour des Billy Lynn

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Inhaltsangabe zu „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ von Ben Fountain

»Mit Billy haben wir den Helden für unsere Zeit gefunden.« The IndependentKein Geringerer als der dreifach oscargekrönte Regisseur Ang Lee (›Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger‹, ›Brokeback Mountain‹, ›Tiger and Dragon‹) hat diesen so groteskrealistischen wie politischen Bestseller von Ben Fountain mit den Stars Kristen Stewart, Chris Tucker, Garrett Hedlund, Vin Diesel, Steve Martin und Joe Alwin grandios verfi lmt. Halb Groteske, halb Realsatire ist dieser Roman ein Bravourstück über die Dynamik von Kriegs- und Medieneinsätzen, die mitreißende Story eines jungen Soldaten: manipuliert und vom eigenen Land als Held missbraucht, Opfer eigener falscher Ideale und Getriebener, der voller Sehnsucht und auf der Suche nach sich selbst ist.

Die amerikanische Lebensweise und der Umgang mit den Soldaten ist schon schwer zu begreifen!

— Aleida
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  • Eine Geschichte über Helden wider Willen oder: Der andere Krieg an der Heimatfront...

    Die irre Heldentour des Billy Lynn
    smayrhofer

    smayrhofer

    27. June 2017 um 10:03

    Bei einem gefährlichen Einsatz im Irak-Krieg wird das Team Bravo von einem eingebetteten Kamerateam begleitet. Das Video macht in der Heimat Furore und die beteiligten Soldaten zu Helden. Was liegt also näher, diese zu Propagandazwecken zu einer „Victory Tour“ durch die Heimat zu kutschieren? Am letzten Tag dieser Tour – kurz vor der unvermeidlichen Rückkehr in den Irak und den Krieg – sind die „Bravos“ am Thanksgiving Day Ehrengäste bei einem Footballspiel der Dallas Cowboys und erleben allerhand groteske Begegnungen, inklusive Romanze mit einer hübschen Cheerleaderin und Beteiligung an einer merkwürdigen Halbzeitshow…„Die irre Heldentour des Billy Lynn“ handelt zwar indirekt vom Irak-Krieg, ist aber weder ein Kriegs- noch ein Antikriegs-Buch, er legt im vorliegenden Buch vielmehr den Finger in eine andere Wunde, nämlich der des Kampfes an der Heimatfront. Die Handlung des vorliegenden Buches beschränkt sich vorwiegend auf den letzten Tag der Victory Tour, andere Ereignisse wie die eigentlichen Kriegserlebnisse oder Billys Besuch bei seiner Familie werden in kurzen Rückblenden angeschnitten. Hier erleben die Bravos noch einmal in komprimierter Form die ganze Absurdität besagter Heimatfront. Es zeigt sich, dass die in den Krieg geschickten Soldaten trotz aller Beteuerungen oftmals alleine gelassen werden – von Politikern, die sich in der Vergangenheit selbst vor dem Krieg gedrückt haben; von Wirtschaftsleuten, die auch hier nur auf Profit aus sind; aber auch vom Durchschnittsamerikaner, der zwar „stolz“ auf seine Soldaten ist, aber zu mehr als ein paar Schulterklopfern nicht bereit ist. Auch die Begegnung mit den Profi-Footballern der Dallas Cowboys zeigt, dass letztere überhaupt keine Vorstellung davon haben, was im Krieg passiert oder welche Probleme und Gefühle die Soldaten umtreibt. Letztendlich sind die Bravos also nur willkommene Staffage in einem gut geölten Mechanismus und sind sozusagen zuständig für die Komponente „Menschlichkeit“, auch wenn sie selbst kaum welche erfahren. Und so schafft es der Autor, dass die Bravos dem Leser irgendwie ans Herz wachsen - trotz ihrer teilweise rüden Ausdrucksweise, ihres Benehmens und ihrer Taten. Sprachlich beginnt die Geschichte etwas holprig, steigert sich aber im Verlauf des Buches zu einer bitterbösen Satire mit unverhohlener, deutlicher Kritik an der amerikanischen Gesellschaft. Der Roman ist aber trotz (oder wegen?) dieses kritischen Untertons äußerst kurzweilig, obwohl sich die Handlung – abgesehen von ein paar Rückblenden – hauptsächlich auf die Ereignisse im Stadion beschränkt. Das Ende ist dann in zwar wie ein „Anti-Klimax“, auf der anderen Seite aber auch logisch und folgerichtig. Mich hat das Buch mit seinem Spagat zwischen unterhaltsamen Gegenwartsroman und kritischer Satire berührt und fasziniert, deswegen gibt’s von mir die volle Punktzahl.

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  • Armes Amerika

    Die irre Heldentour des Billy Lynn
    rallus

    rallus

    Billy Lynn ist ein Held. In Amerika reicht es zum Heldentum, ein paar Staatsfeinde platt zu machen. Staatsfeinde sind alle anti-amerikanischen Gesellen, aktuell, das Buch ist von 2012, sind es die Araber. Billy Lynn ist 19 und eigentlich nur zur Army gegangen, weil er das Auto des Freundes seines Schwester demoliert hat. Also entweder Army oder Knast. In der Army hat er mit seinem Bravo-Team eine feindliche Elitetruppe erledigt. Billy hat davon gar nicht mehr so viel in Erinnerung, nur noch, wie sein Kumpel im Sand verreckte. Zufällig hat ein Fox-Team die Heldentat aufgezeichnet und so ist er jetzt quer durch Amerika mit seinem Team unterwegs. Die Helden. Die die Amerika vor den bösen Terroristen beschützen. Doch was das für ein Volk ist, das Billy da beschützt, das bekommt er hautnah auf seiner Tour mit. Als erstes erfährt er, dass die heutigen Kriegstreiber sich selbst vor dem Krieg in den 60ern gerettet haben. Bush, Cheney oder Rove hatten nie gedient, nein, ihnen war ihr eigenes junges Leben wichtiger als der Krieg. Albert, der die Filmoptionen erworben hat und jetzt Produzenten für den Film sucht, der von dieser Heldentat gedreht werden soll, hat die richtigen Worte dazu: "Ich finds nur'n Problem, dass die jetzt alle so auf toughe Haudegen machen, mit ihrem ganzen Das-ziehen-wir-durch-Gewichse, also ehrlich, Himmel noch mal, ein bisschen mehr Demut, Leute.Die sollen einfach mit eurem jungen Leben genauso vorsichtig umgehen wie damals mit ihrem eigenen." Auf ihrer Tour sind sie in den letzten Tagen in Dallas angekommen und werden auf ein Heimspiel der Dallas Cowboys geschickt. Dort muss Billy den Leuten erzählen wie es zu seinen Heldentaten gekommen ist: "Im Grunde geht das ganz leicht, er braucht einfach nur zu sagen, was sie hören wollen, dann sind sie glücklich, dann lieben sie ihn, und alle fühlen sich wohl. Manchmal muss er sich ins Gedächtnis rufen, dass daran nicht Unehrenhaftes ist. Er hat niemandem etwas vorgelogen, er übertreibt nicht, und trotzdem hat er oft nach solchen Gesprächen einen schäbigen, fauligen Lügengeschmack im Mund." Billy lernt das wahre Amerika kennen, das Amerika was nicht mehr zu retten ist, ein Amerika was von fetten Burger-geschwängerten Personen besetzt ist und einer furchtbar langweiligen Gleichförmigkeit. Was hat ihm denn auf seiner Rundreise gefallen: "Na ja, mit Sicherheit die ganzen Flughäfen. Und die ganzen Malls, könnte er fortfahren, und Stadthallen und Hotelzimmer und Aulen und Festsäle, die im ganzen Land gleich aussehen, so viel gestalterische Homogenität zermatscht einem das Gemüt, sie dient mehr der Wirtschaftlichkeit und Wartungsfreundlichkeit als etwas so Vielfältigem wie dem menschlichen Zartgefühl." Aber meine Lieblingsstelle im Buch ist die Rede des Besitzers der Dallas Cowboys, der der Army ein Blankoschein ausstellt, warum sie in fremde Länder einfällt und wahllos die Zivilbevölkerung ermordet. "All denjenigen, die behaupten der Krieg sei ein Fehler, möchte ich eines entgegenhalten. : Wir haben einen der rücksichtslosesten und kriegslüsternsten Tyrannen entmachtet. Einen Mann der kaltblütig Tausende seines eigenen Volkes ermordet hat. Der sich Paläste zum persönlichen Vergnügen hat bauen lassen, während gleichzeitig Schulen verfallen sind und das Gesundheitssystem in seinem Land zusammengebrochen ist. er sich eine der teuersten Armeen der Welt gehalten hat und dafür die Infrastruktur komplett hat verrotten lassen. Der seinen Kumpanen und politischen Verbündeten Reichtümer zugeschanzt und ihnen erlaubt hat für ihren eigenen Profit den Reichtum des Landes abzuschöpfen.......“ Wer ist dieser rücksichtslose Tyrann? Wer jetzt auf Bush tippt hat nicht ganz unrecht, aber es ist Saddam Hussein gemeint. Ben Fountain hat nicht nur einen wahnwitzigen Roman über den einen Tag in der Heldentour des Billy Lynn geschrieben, leichtfüßig verpackt er auch noch viele Themen in seinem Roman. Dabei ist seine Sprache eine Achterbahn aus irrwitzigen Wortspielen, brachialen Beschreibungen und Dialogen und irre sind in diesem Roman so ziemlich alle - außer Billy. Außer wenn dieser an eine Cheerleaderin der Dallas Cowboys gerät. Aber mit 19 kann man bei einem hübschen Mädchen auch irre werden. Ein wahnwitziger und durchgedrehter Höllenritt den uns Ben Fountain hier vorlegt. Auf den Film freue ich mich.

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    • 3
  • Landeier, die auf Möpse starren......

    Die irre Heldentour des Billy Lynn
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    09. September 2014 um 20:19

    In zwei Sätzen? Eine kleine Gruppe amerikanischer Soldaten rettet Kameraden aus einem Hinterhalt. "Black Hawk Down" nur ohne Hubschrauber. Begleitet wurden die Jungs von Reportern der "Fox News", Haussender von George W. Bush. Die amerikanische Bevölkerung würde sich mmer noch über Massenvernichtungswaffen in irakischen Depots sehr freuen, war dieses doch der Grund für den Einmarsch. Atombomben? Fehlanzeige! Positive Helden, gleich ein gefühltes Dutzend an der Zahl. Wohlgemerkt sprechen wir über die Genese des Konfliktes, in dessen Folge die Köpfe von Journalisten mithilfe von Taschenmessern durch britische Staatsbürger mit Migrationshintergrund mit Taschenmessern von lebenswichtigen Organen getrennt werden. (asymetrische Kriegsführung 2.0 sozusagen) Bevor diese Helden zeitnah den Heldentod erleiden, damit zu Mätyrern werden würden, die wiederum aber wenig geeignet sind, einer kriegsmüden Population zu kommunizieren, dass Krieg eigentlich primär ein Medienereignis ist, sekundär Unterhaltungscharakter besitzt, tertiär durch bezahlte mitreisende Journalisten quasi live zuhause auf dem Grossbildfernseher mitverfolgt werden kann, werden diese unsere Helden kurz vor Thanksgiving an die Heimatfront nach Hause geschickt um dort vierzehn Tage  dem steuerzahlendem Wahlvolk positive Helden/Nachrichten zu präsentieren. Als Seitenstrang der Handlung gibt es einen Agenten, der die Heldentaten der Jungs nach Hollywood bringen möchte, immer wieder grandios scheitert. Protagonist ist Billy, der wie eine wundertätige Reliquie herumgereicht wird, da er völlig unüberlegt das Feuer auf einen überlegenen Gegner eröffnet hat und dies auch überlegt hat. Ein wenig kritisch hinterfragt dieser bestimmte Routinen des Militärs und hat doch eigentlich den Eulenspiegel im Rucksack. Zäh wird alles beim Endkampf..... dem grossen Finale, das passender Weise in einem Footballstadion in Texas statt findet. Die Jungs lernen die unterschiedlichen VIP Bereiche kennen, sind Deko für die Halbzeitpause und bespassen das Publikum vor dem Spiel. Patriotisches Popcorn sozusagen. Billy wird seine sprichwörtlche Unschuld mithilfe einer Cheerleaderin verlieren, die ante ejaculatio praecox betont, dass sie prinzipiell nicht leicht zu habe sei. Situation, Stellung und Kostüme erinnern fatal an den Roman "Falling Down" von Robert Crais. Um das hardcoveraffine zahlungskräftige Publkum zu ködern wird Billy von seiner Schwester aufgefordert zu desertieren entscheidet sich aber gegen Rednecktantra mit der Cheerleaderin in einem heimeligen Versteck in Idaho, sondern tut das, was "ein Mann zu tun hat" er geht mit seinen Kameraden für weitere elf Monate in den Irak zurück. Schade um die schöne Zeit!

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  • no country for poor young men

    Die irre Heldentour des Billy Lynn
    thursdaynext

    thursdaynext

    01. August 2014 um 11:34

      „Ein surrealer und völlig kranker Mischmasch aus Militarismus, Popkultur, amerikanischem Siegeswahn und Softporno."   So Debutautor Ben Fountain über die ersten Impulse zu seinem Roman,   „Die irre Heldentour des Billy Lynn“   verursacht anlässlich der Halbzeitshow der Dallas Cowboys.       Billy Lynn, 19 Jahre alt, seit vier Monaten im Einsatz,  Irakkämpfer. Sein Bravo Team schaltete in einem spektakulären Gefecht eine feindliche Elitetruppe aus. Zufällig wird das Geschehen aufgezeichnet. Ein FOX News Kamerateam ist vor Ort und hält drauf. Hochdekoriert werden die Jungs auf eine Victory Tour in die Heimat geschickt. Hollywood zeigt Interesse, die Mächtigen und Reichen und Möchtegernmächtigen schmücken sich mit der Truppe. Die PR Tour verwandelt sich zunehmend in eine Freakshow.    Ben Fountain versteht es, in kurzen Gedankenskizzen Billys, dem Leser das Nach Nine Eleven Amerika in all seinen unangenehmen Facetten zu beschreiben. Die Perspektivlosigkeit der Soldaten, die Oberflächlichkeit und Bigotterie der Amis, vermischt mit Prüderie, ungezügeltem Neoliberalismus, Patriotismus, nationalem Gefühlsüberschwang  und prallem, aggressiven Sex ohne Tiefe. Den Untergang der Mittelschicht:    „Weißt du was komisch ist?“, sage sie. „Hier sind alle solang rasend konservativ, bis sie mal krank werden, oder die Versicherung sie übern Tisch zieht, oder ihr Job nach China oder sonstwo ausgelagert wird, dann kommen sie plötzlich mit: Ooooch, was’n jetzt los? Ich dachte Amerika ist das großartigste Land überhaupt, ich bin doch so ein guter Mensch, warum passiert mir so’ne fürchterliche Scheiße?“   die einseitige Politik für die endlos gierigen Freie Marktwirtschaftjünger und Profiteure.   Wenn dann Norm, der Eigner der Dallas Cowboys seine Rede an die tapferen Helden richtet, den Krieg glorifiziert und mit diesen Worten rechtfertigt:   “All denjenigen, die behaupten der Krieg sei ein Fehler, möchte ich eines entgegenhalten. : Wir haben einen der rücksichtslosesten und kriegslüsternsten Tyrannen entmachtet. Einen Mann der kaltblütig Tausende seines eigenen Volkes ermordet hat. Der sich Paläste zum persönlichen Vergnügen hat bauen lassen, während gleichzeitig Schulen verfallen sind und das gesundheitssystem in seinem Land zusammengebrochen ist. er sich eine der teuersten Armeen der Welt gehalten hat und dafür die Infrastruktur komplett hat verrotten lassen. Der seinen Kumpanen und politischen Verbündeten Reichtümer zugeschanzt und ihnen erlaubt hat für ihren eigenen Profit den Reichtum des Landes abzuschöpfen.......“   Tja , dann kann man sich kaum erwehren statt an Saddam Hussein an George W Bush und seine göttlich inspirierte Politik zu denken.   Protagonist Billy, mit seinen neunzehn Jahren, spürt diese feinen Widersprüchlichkeiten. Die Obszönität und Perversion des Krieges scheint ihm ehrlicher als jene der  Show die Team Bravo bestreiten muss.   Mitleid, Trauer und Wut löst seine Geschichte aus. Ben Fountain legt Billys Seele frei. Er schreibt wie Billy denkt. Einfach. Verwirrt, irritiert, unsicher, er ist nicht traumatisiert aber nah dran. Genauso wie die anderen Bravos, seine Quasi  - Familie. Gerade das ist die Stärke der Erzählung. Als Leser ist man ist mittendrin im absurden Geschehen, betrachtet es aber gleichzeitig aus der eigenen distanzierten Perspektive. Amüsiert sich, fiebert dem Ende entgegen, möchte dieses neunzehnjährige Kind da herausholen, ihn mit Bildung und weiteren in diesem Alter dringend benötigten Accessoires versorgen.     Ein Meisterwerk ! Grandiose Amerika Einblicke . Faszinierendes Roman Debut in kompromisslosem Stil. Packend zynische Satire , wobei Satire die Fakten  überspitzt darstellt und hier der Realismus überwiegt.  Ben Fountain versteht es excellent die ganze Hand auf offene Wunden zu legen , sie tief hineinzustossen mehrmals herumzudrehen und einem das gefundene Gekröse schlicht aber eindrucksvoll zu servieren.   Bon Appetit        

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