Ben Kane

 3.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die vergessene Legion, Der silberne Adler und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ben Kane

Spannende Lesestunden mit Schlachten und Gladiatoren: Ben Kane ist im Jahr 1970 in Kenia geboren. Sein Vater war zu dieser Zeit als Tierarzt im Land tätig, als Kane 7 Jahre alt ist, kehrt er jedoch mit seinen Eltern in deren Heimat Irland zurück. Wie sein Vater studiert Kane Veterinärmedizin am University College in Dublin und arbeitet dann ab etwa Mitte der 90er Jahre als Tierarzt in England. Heute lebt er mit seiner Familie in North Somerset. Schon früh beginnt Kane, siech für die römische Antike zu interessieren und er unternimmt zahlreiche Reisen, unter anderem nach Turkmenistan. Seit dem erscheinen seines ersten Romans, „The Forgotten Legion“ im Jahr 2008, ist er hauptberuflich als Schriftsteller tätig, er schreibt historische Romane, die sich besonders mit der Römischen Republik beschäftigen. Zu seinen beliebtesten Reihen zählen die „Forgotten Legion“-Trilogie, oder auch die „Eagles of Rome“-Reihe.

Neue Bücher

Rache der Adler
Neu erschienen am 31.08.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe. Es ist der 2. Band der Reihe "Eagles of Rome".

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Ben KaneDie vergessene Legion
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Die vergessene Legion
Die vergessene Legion
 (9)
Erschienen am 14.01.2016
Ben KaneDer silberne Adler
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Der silberne Adler
Der silberne Adler
 (5)
Erschienen am 09.12.2016
Ben KaneKampf der Adler
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Kampf der Adler
Kampf der Adler
 (1)
Erschienen am 26.01.2018
Ben KaneDer blutige Weg
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Der blutige Weg
Der blutige Weg
 (1)
Erschienen am 25.08.2017
Ben KaneSturm der Adler
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Sturm der Adler
Sturm der Adler
 (0)
Erschienen am 31.01.2019
Ben KaneRache der Adler
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Rache der Adler
Rache der Adler
 (0)
Erschienen am 31.08.2018
Ben KaneHannibal: Clouds of War
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Hannibal: Clouds of War
Hannibal: Clouds of War
 (0)
Erschienen am 01.02.2014
Ben KaneHannibal: Fields of Blood
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Hannibal: Fields of Blood
Hannibal: Fields of Blood
 (0)
Erschienen am 01.06.2013

Neue Rezensionen zu Ben Kane

Neu
SiColliers avatar

Rezension zu "Die vergessene Legion" von Ben Kane

Die düstere Seite Roms
SiColliervor einem Jahr

„Wird das, wovon du sprichst, weit entfernt von hier geschehen?“ Der Gallier sprach gehetzt, fast abgehackt.
„Am Ende der bekannten Welt.“
(Seite 622)



Meine Meinung


Viele Menschen hatte es nach Rom gezogen, auf der Suche nach Ruhm und Gewinn.
Nur wenigen war nachhaltiger Erfolg beschieden.
(S. 131)
Manchen jedoch war in aller Regel gar kein Erfolg beschieden, den Sklaven zum Beispiel, von denen es in Rom und im Römischen Reich nur so wimmelte und die die Grundlage des Reichtums, der Macht und der Größe Roms bildeten. Wie sehr dies zutrifft, wird im Verlauf des Buches, das über weite Strecken aus Sicht eben von Sklaven geschrieben ist, mehr als deutlich.

Der Autor läßt sich, sowohl für die Vorstellung seiner Figuren als auch die Entwicklung der Handlung, viel Zeit, was verständlich ist, wenn man daran denkt, daß es sich um den Auftakt zu einer Trilogie handelt. Neben den Zwillingen Fabiola und Romulus spielen die beiden weiteren Hauptrollen Brennus, ein Gallier, sowie Tarquinius, der letzte etruskische Haruspex (Wahrsager). Eine ganze zeitlang verlaufen die Stränge um die Genannten parallel und scheinen nichts miteinander zu tun haben, erst nach und nach offenbaren sich die Zusammenhänge; so erfährt man einiges über den jeweiligen Hintergrund der Figuren.

So ganz nebenbei wird auch da Machtgefüge, der Aufbau der Gesellschaft und worauf der Glanz Roms beruht mehr als deutlich. Ohne den ständigen Zufluß von Sklaven hätte Rom bzw. das Römische Reich niemals seine Größe erreichen können, nicht mal das Alltägliche Leben hätte auch nur im Ansatz funktioniert. Werden diese Zusammenhänge durch die Augen und aus der Sicht von Sklaven beschrieben werden, klingt auch so etwa wie Kritik an. Wenn wir heute also die Größe und die Bauten des alten Rom bewundern, sollten wir vielleicht immer im Hinterkopf haben, welcher Arbeitskraft das alles eigentlich zu verdanken ist.

Da ein Teil der Erzählung in einer Gladiatorenschule sowie in der Arena, ein anderer während eines Kriegszuges, spielt, bleiben mehr oder weniger ausführliche Schilderungen von Kampfhandlungen nicht aus. Die Antike war eine grausame Zeit, das kommt sehr deutlich zum Ausdruck. Auch wenn sich der Autor mit der Detailtreue in solchen Szenen dankenswerterweise eher zurück hält, sind manche Stellen eher nichts für zu zart besaitete Leser. Auch mit wenigen Pinselstrichen läßt sich ein recht zutreffendes Bild zeichen.

Die Handlung um die Hauptfiguren ist zwar fiktiv, eingeflochten ist sie jedoch in die damaligen Ereignisse in Rom sowie den Kriegszug des Marcus Licinius Crassus ins Reich der Parther. Überhaupt erfährt man so einiges über das Leben in Rom, das Dasein der Sklaven und auch über die politischen Ereignisse jener Jahre. Ben Kane verfaßte seine Geschichte zwar in relativ moderner Sprache, jedoch war ich sehr schnell „gefangen“ in der und versetzt in die Welt des alten Rom; er hat die Zeit ungemein gut zum Leben be- und das Drehbuch für ein Kopfkino par excellence geschrieben. Die Seiten flogen nur so dahin, die Figuren erwachten in meinem Kopf zum Leben, so daß ich mich bald des Gefühls nicht mehr erwehren konnte, ich würde sie persönlich kennen.

Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, und ich bin gespannt, welchen Abenteuern die Protagonisten im zweiten Band der Trilogie am Ende der bekannten Welt entgegengehen.


Mein Fazit

Nach Rom und bis ans Ende der Welt aus der Sicht von Sklaven und Legionären. Ein großartiger Auftakt zu einer Trilogie um von der Geschichte vergessene Menschen.

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derMichis avatar

Rezension zu "Die vergessene Legion" von Ben Kane

solider Auftakt
derMichivor 2 Jahren

Erstlingswerk hin oder her - Kanes Debüt steckt prinzipiell voller guter Ideen, die vor allem im Mittelteil des Buches zum Tragen kommen. Bis alle Figuren erst einmal vorgestellt sind und der Leser weiß, was sie denn nun eigentlich verbindet, vergeht allerhand Zeit. Allerdings kann man soviel Geduld durchaus von jemandem erwarten, der sich einen über siebenhundert Seiten dicken Wälzer vornimmt. Anders als mancher Kollege stellt der Autor hier keine modernen Figuren in eine historische Kulisse, sondern lässt seine Charaktere hauptsächlich im Rahmen der Bedingungen ihrer Zeit agieren. Dass sie dabei diversen politisch und historisch wichtigen Akteuren begegnen liegt nahe und veranschaulicht den Umbruch, in dem sich das römische Reich zu dieser Zeit befindet. Man fühlt sich in dieser Hinsicht und bei den ausführlichen Beschreibungen der römischen Tagesgeschäfte sogar ein wenig an John Maddox Roberts' hervorragend recherchierten Rom-Krimi "SPQR" erinnert.

Besonders reizvoll sind anfangs die Erlebnisse des Sehers Tarquinius, mit der auf die lange Siedlungsgeschichte des etruskischen Volkes verwiesen wird, das lange vor den Römern in Italien lebte. Die Geschichten um Romulus und Fabiola folgen hingegen wohl bekannten Mustern. In der Gladiatorenschule wimmelt es von fiesen Gegenspielern und strengen Aufsehern, aber auch ein väterlicher Freund findet sich, mit dem man gegen alles und jeden bestehen kann. In Fabiolas Bordell, alias Lupanar, führen erfahrene Kurtisanen die Neue in die lustvollen Künste ein, es darf aber natürlich auch intrigiert werden. Dafür, dass Fabiolas Leben dort angeblich die Hölle auf Erden für sie bedeutet, schildert Kane die Szenen mit ihren Kunden oft sehr sinnlich und ziemlich explizit. Übersetzungs-Fails wie "geschwollener Schwengel" inklusive.

Mit der Glaubwürdigkeit hapert es aber erst so richtig, als Romulus und Brennus während ihrer spontanen Karriere in der Legion auf Tarquinius treffen. Fortan sieht der Seher in allen Wolken und Vogelschwärmen Zeichen, die sich natürlich wenig später als wahr erweisen und ausgerechnet die drei Freunde vor dem bewahren, was dem Rest der Armee in der Schlacht gegen die Parther widerfährt. Deren Ablauf folgt weitestgehend dem, was von diesem militärischen Desaster überliefert ist, lediglich das Bild des Legaten Publius Licinius Crassus, der sich laut dem römischen Geschichtsschreiber Plutarch angesichts der drohenden Niederlage einigermaßen ehrenhaft in sein Schwert gestürzt haben soll, wird zu dem eines wahnsinnigen Egomanen verzerrt, der in den Händen seiner Feinde einen grausamen Tod findet.

Obwohl dieser Roman nur der Auftakt zu einer Trilogie um Romulus & Co. ist, packt Kane möglichst viel in diesen ersten Band, ungeachtet der Tatsache, dass es schon vor dem eigentlichen Ende jede Menge mögliche Stellen für eine elegante Überleitung in einen zweiten Band gibt. Trotzdem folgt nach dem scheinbaren Höhepunkt noch ein weiteres Abenteuer, das offenbar den Titel des Buchs rechtfertigen soll. Insgesamt wirkt dieser Abschluss dann aber doch, als hätte man ihn unbedingt noch an die ohnehin schon ausführlich geschilderte Geschichte ankleben wollen, was Leseerlebnis dann doch etwas langwierig und unrund macht. Wer sich allerdings gerne für längere Zeit in die Antike versetzen lässt, der dürfte meistens seine Freude mit diesem Roman haben.

Originaltitel: "The Forgotten Legion"
Seitenzahl: 752
Format: 12,5 x 18,8 cm, Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe
Bonusmaterial: Glossar

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Lesemaus85s avatar

Rezension zu "Die vergessene Legion" von Ben Kane

Von Sklaven, Soldaten und Politikern
Lesemaus85vor 2 Jahren

Ich habe mich fast bis zum Ende druchgequält und dann- ich kann es selber kaum fassen- gebe ich 50 Seiten vorher auf.
Der Schreibstil, die Geschichte, die Charaktere... nichts konnte mich überzeugen.
Für mich tatsächlich reine Zeitverschwendung. Hätte vorher aufhören sollenn.

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Ben Kane wurde am 06. März 1970 in Kenia geboren.

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