Ben Kane Die vergessene Legion

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Inhaltsangabe zu „Die vergessene Legion“ von Ben Kane

Rom, 56 v. Chr. Die Zwillinge Romulus und Fabiola sind Sklaven. Als 13-jährige werden sie getrennt: Fabiola wird an ein Bordell verkauft, Romulus an eine Gladiatorenschule. Dort freundet der junge Sklave sich mit Brennus an, dem besten Gladiator Roms. Als Romulus beschuldigt wird, einen Patrizier ermordet zu haben, flüchten die beiden Freunde gemeinsam. Sie schließen sich Auxiliartruppen an, die weit nach Osten ziehen. Noch ahnen Romulus und Brennus nicht, was sie am Ende der Reise erwartet: ein Platz in der "vergessenen Legion", dem größten Mysterium der römischen Antike...

Sooooooo langweilig.

— Lesemaus85

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— Algernon

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    Die vergessene Legion

    SiCollier

    24. June 2017 um 16:34

    „Wird das, wovon du sprichst, weit entfernt von hier geschehen?“ Der Gallier sprach gehetzt, fast abgehackt.„Am Ende der bekannten Welt.“ (Seite 622)Meine MeinungViele Menschen hatte es nach Rom gezogen, auf der Suche nach Ruhm und Gewinn.Nur wenigen war nachhaltiger Erfolg beschieden. (S. 131)Manchen jedoch war in aller Regel gar kein Erfolg beschieden, den Sklaven zum Beispiel, von denen es in Rom und im Römischen Reich nur so wimmelte und die die Grundlage des Reichtums, der Macht und der Größe Roms bildeten. Wie sehr dies zutrifft, wird im Verlauf des Buches, das über weite Strecken aus Sicht eben von Sklaven geschrieben ist, mehr als deutlich.Der Autor läßt sich, sowohl für die Vorstellung seiner Figuren als auch die Entwicklung der Handlung, viel Zeit, was verständlich ist, wenn man daran denkt, daß es sich um den Auftakt zu einer Trilogie handelt. Neben den Zwillingen Fabiola und Romulus spielen die beiden weiteren Hauptrollen Brennus, ein Gallier, sowie Tarquinius, der letzte etruskische Haruspex (Wahrsager). Eine ganze zeitlang verlaufen die Stränge um die Genannten parallel und scheinen nichts miteinander zu tun haben, erst nach und nach offenbaren sich die Zusammenhänge; so erfährt man einiges über den jeweiligen Hintergrund der Figuren.So ganz nebenbei wird auch da Machtgefüge, der Aufbau der Gesellschaft und worauf der Glanz Roms beruht mehr als deutlich. Ohne den ständigen Zufluß von Sklaven hätte Rom bzw. das Römische Reich niemals seine Größe erreichen können, nicht mal das Alltägliche Leben hätte auch nur im Ansatz funktioniert. Werden diese Zusammenhänge durch die Augen und aus der Sicht von Sklaven beschrieben werden, klingt auch so etwa wie Kritik an. Wenn wir heute also die Größe und die Bauten des alten Rom bewundern, sollten wir vielleicht immer im Hinterkopf haben, welcher Arbeitskraft das alles eigentlich zu verdanken ist.Da ein Teil der Erzählung in einer Gladiatorenschule sowie in der Arena, ein anderer während eines Kriegszuges, spielt, bleiben mehr oder weniger ausführliche Schilderungen von Kampfhandlungen nicht aus. Die Antike war eine grausame Zeit, das kommt sehr deutlich zum Ausdruck. Auch wenn sich der Autor mit der Detailtreue in solchen Szenen dankenswerterweise eher zurück hält, sind manche Stellen eher nichts für zu zart besaitete Leser. Auch mit wenigen Pinselstrichen läßt sich ein recht zutreffendes Bild zeichen.Die Handlung um die Hauptfiguren ist zwar fiktiv, eingeflochten ist sie jedoch in die damaligen Ereignisse in Rom sowie den Kriegszug des Marcus Licinius Crassus ins Reich der Parther. Überhaupt erfährt man so einiges über das Leben in Rom, das Dasein der Sklaven und auch über die politischen Ereignisse jener Jahre. Ben Kane verfaßte seine Geschichte zwar in relativ moderner Sprache, jedoch war ich sehr schnell „gefangen“ in der und versetzt in die Welt des alten Rom; er hat die Zeit ungemein gut zum Leben be- und das Drehbuch für ein Kopfkino par excellence geschrieben. Die Seiten flogen nur so dahin, die Figuren erwachten in meinem Kopf zum Leben, so daß ich mich bald des Gefühls nicht mehr erwehren konnte, ich würde sie persönlich kennen.Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, und ich bin gespannt, welchen Abenteuern die Protagonisten im zweiten Band der Trilogie am Ende der bekannten Welt entgegengehen.Mein FazitNach Rom und bis ans Ende der Welt aus der Sicht von Sklaven und Legionären. Ein großartiger Auftakt zu einer Trilogie um von der Geschichte vergessene Menschen.

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  • solider Auftakt

    Die vergessene Legion

    derMichi

    31. March 2017 um 10:02

    Erstlingswerk hin oder her - Kanes Debüt steckt prinzipiell voller guter Ideen, die vor allem im Mittelteil des Buches zum Tragen kommen. Bis alle Figuren erst einmal vorgestellt sind und der Leser weiß, was sie denn nun eigentlich verbindet, vergeht allerhand Zeit. Allerdings kann man soviel Geduld durchaus von jemandem erwarten, der sich einen über siebenhundert Seiten dicken Wälzer vornimmt. Anders als mancher Kollege stellt der Autor hier keine modernen Figuren in eine historische Kulisse, sondern lässt seine Charaktere hauptsächlich im Rahmen der Bedingungen ihrer Zeit agieren. Dass sie dabei diversen politisch und historisch wichtigen Akteuren begegnen liegt nahe und veranschaulicht den Umbruch, in dem sich das römische Reich zu dieser Zeit befindet. Man fühlt sich in dieser Hinsicht und bei den ausführlichen Beschreibungen der römischen Tagesgeschäfte sogar ein wenig an John Maddox Roberts' hervorragend recherchierten Rom-Krimi "SPQR" erinnert.Besonders reizvoll sind anfangs die Erlebnisse des Sehers Tarquinius, mit der auf die lange Siedlungsgeschichte des etruskischen Volkes verwiesen wird, das lange vor den Römern in Italien lebte. Die Geschichten um Romulus und Fabiola folgen hingegen wohl bekannten Mustern. In der Gladiatorenschule wimmelt es von fiesen Gegenspielern und strengen Aufsehern, aber auch ein väterlicher Freund findet sich, mit dem man gegen alles und jeden bestehen kann. In Fabiolas Bordell, alias Lupanar, führen erfahrene Kurtisanen die Neue in die lustvollen Künste ein, es darf aber natürlich auch intrigiert werden. Dafür, dass Fabiolas Leben dort angeblich die Hölle auf Erden für sie bedeutet, schildert Kane die Szenen mit ihren Kunden oft sehr sinnlich und ziemlich explizit. Übersetzungs-Fails wie "geschwollener Schwengel" inklusive.Mit der Glaubwürdigkeit hapert es aber erst so richtig, als Romulus und Brennus während ihrer spontanen Karriere in der Legion auf Tarquinius treffen. Fortan sieht der Seher in allen Wolken und Vogelschwärmen Zeichen, die sich natürlich wenig später als wahr erweisen und ausgerechnet die drei Freunde vor dem bewahren, was dem Rest der Armee in der Schlacht gegen die Parther widerfährt. Deren Ablauf folgt weitestgehend dem, was von diesem militärischen Desaster überliefert ist, lediglich das Bild des Legaten Publius Licinius Crassus, der sich laut dem römischen Geschichtsschreiber Plutarch angesichts der drohenden Niederlage einigermaßen ehrenhaft in sein Schwert gestürzt haben soll, wird zu dem eines wahnsinnigen Egomanen verzerrt, der in den Händen seiner Feinde einen grausamen Tod findet.Obwohl dieser Roman nur der Auftakt zu einer Trilogie um Romulus & Co. ist, packt Kane möglichst viel in diesen ersten Band, ungeachtet der Tatsache, dass es schon vor dem eigentlichen Ende jede Menge mögliche Stellen für eine elegante Überleitung in einen zweiten Band gibt. Trotzdem folgt nach dem scheinbaren Höhepunkt noch ein weiteres Abenteuer, das offenbar den Titel des Buchs rechtfertigen soll. Insgesamt wirkt dieser Abschluss dann aber doch, als hätte man ihn unbedingt noch an die ohnehin schon ausführlich geschilderte Geschichte ankleben wollen, was Leseerlebnis dann doch etwas langwierig und unrund macht. Wer sich allerdings gerne für längere Zeit in die Antike versetzen lässt, der dürfte meistens seine Freude mit diesem Roman haben.Originaltitel: "The Forgotten Legion"Seitenzahl: 752Format: 12,5 x 18,8 cm, TaschenbuchVerlag: Bastei LübbeBonusmaterial: Glossar

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  • Von Sklaven, Soldaten und Politikern

    Die vergessene Legion

    Lesemaus85

    24. October 2016 um 19:54

    Ich habe mich fast bis zum Ende druchgequält und dann- ich kann es selber kaum fassen- gebe ich 50 Seiten vorher auf.
    Der Schreibstil, die Geschichte, die Charaktere... nichts konnte mich überzeugen.
    Für mich tatsächlich reine Zeitverschwendung. Hätte vorher aufhören sollenn.

  • Die vergessene Legion

    Die vergessene Legion

    RobinBook

    01. February 2016 um 16:11

    Titel: Die vergessene Legion Autor: Ben Kane Übersetzer: Dr. Holger Hanowell Produktinformation Taschenbuch: 752 Seiten Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2016 (14. Januar 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3404172957 ISBN-13: 978-3404172955 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren Originaltitel: The Forgotten Legion Inhaltsangabe Rom, 56 v. Chr. Die Zwillinge Romulus und Fabiola sind Sklaven. Als 13-Jährige werden sie getrennt: Fabiola wird an ein Bordell verkauft, Romulus an eine Gladiatorenschule. Dort freundet der junge Sklave sich mit Brennus an, dem besten Gladiator Roms. Als Romulus beschuldigt wird, einen Patrizier ermordet zu haben, flüchten die beiden Freunde gemeinsam. Sie schließen sich Auxiliartruppen an, die weit nach Osten ziehen. Noch ahnen Romulus und Brennus nicht, was sie am Ende der Reise erwartet: ein Platz in der Vergessenen Legion, dem größten Mysterium der römischen Antike. (Amazon) Dieses Buch bildet den spannenden Auftakt einer Serie, der aber auch einzeln verständlich und in sich abgeschlossen ist. Es enthält zar auch einige leichte Fantasyanteile, aber darunter nichts vollkommen Unglaubliches. Berühmte historische Personen sind in die Handlung einbezogen wie beispielsweise Caesar, Crassus und Brutus. Neben den in der Inhaltsangabe erwähnten Brennus und Romulus spielt auch ein gewisser Tarquinius eine tragende Rolle. Das Buch hat mir gefallen, gestört hat mich aber doch etwas die für die damalige Zeit nach meinem Geschmack erheblich zu modern gewählte Wortwahl, häufig  wurde zudem mit Begriffen aufgewartet,, die es erst Jahrhunderte später gab (z. B. Syphilis). Ob das allerdings am Übersetzer oder am Verfasser selbst liegt, weiß ich nicht.

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