Ben Kay Das Nest

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Inhaltsangabe zu „Das Nest“ von Ben Kay

SIE SIND SEHR GROSS. SIE SIND SEHR AGGRESSIV. SIE SIND INSEKTEN. Ein unterirdisches Laboratorium tief im Dschungel Venezuelas. Die Ruhe trügt: Ein Experiment ist fehlgeschlagen, die Auswirkungen bedrohen die gesamte Welt. Hektisch bemühen sich die Militärs um Schadensbegrenzung. Auch die hinzugezogene Expertin, die Biologin Laura Trent, weiß keinen Rat. Alle Schutzmaßnahmen misslingen, der Weg in die Freiheit ist blockiert. Einziger Ausweg: der Mitteltrakt. Dieser wurde nach einem geheimen Projekt vor zehn Jahren geschlossen. Niemand weiß, was dort unten lauert ...

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  • Rezension zu "Das Nest" von Ben Kay

    Das Nest
    Kaisu

    Kaisu

    05. March 2011 um 21:59

    Bienen sind nützliche kleine Insekten, die ihn großen Scharen mehr Schaden als Nutzen anrichten können und doch im Grunde harmlos sind, solange sie in Ruhe gelassen werden. Was aber, wenn jemand genau für das Gegenteil sorgt? Die Insekten so umgepolt werden, dass sie Lebewesen gezielt angreifen und deren Vernichtung an oberster Stelle steht? Dann hat sicher ein Biologe erfolgreich ein paar Experimente durchgeführt und irgendwo die Regierung ihre Finger im Spiel. So ist es dann auch bei „Das Nest“ von Ben Kay. * Ein paar Wissenschaftler und Biologen erforschen die genauen Eigenschaften und Strukturen einer Bienenart. Nach ein paar Tests, haben sie eine neue Art erschaffen, die größer und aggressiver ist als ihre Ursprungsart. Das Militär zeigt daran großes Interesse und möchte diese neue Kreatur als biologische Vernichtungswaffe einsetzen. Doch leider läuft einiges schief und die Bienen machen sich mehr oder weniger selbstständig, so dass am Ende Mittel gegen die Bienen gefunden werden müssen. Was aber nicht so einfach ist, wenn der Mensch, der alles genau notiert hat, mitsamt diesen Unterlagen in einem Riesenbienennest eingeschlossen ist und keiner herankommt. Also wird eine Biologin herangezogen, welche allen aus dem Schlamassel helfen soll. Doch auch sie ist zunächst ratlos und schockiert über die Ausmaße, die das fehlgeschlagene Experiment inzwischen erreicht hat. Als dann auch noch die Bienen die Oberhand zu gewinnen scheinen, neigt sich alles einem finalen Ende entgegen, aus dem nur ein Gewinner hervor geht. * Die Grundidee die der Autor Ben Kay hier geschaffen hat, ist gut, wenn auch leicht überzogen. Leider wird einem am Anfang auch direkt gezeigt, was für gefährliche Monsterbienen geschaffen wurden und der Überraschungseffekt für spätere Kapitel geht somit verloren, was schade ist. So kennt der Leser direkt vom Prolog an, die Gefahr, die auf die Wissenschaftler mitten im tropischen Regenwald noch erwarten wird. Außerdem ist der Schreibstil sehr jungfräulich und nicht ausgereift genug. Ben Kay hat noch nicht den Dreh heraus so geschickt Formulierungen einzusetzen, dass er den Leser in den Bann zieht und ihm nicht einfach etwas plump erzählt. Die Spannung die in dem Buch vorhanden ist, kommt einzig und allein durch die Neugierde, wie sich das alles noch entwickeln wird. Es gibt viele Textstellen, die man getrost überspringen kann, da sie nicht zur Handlung beitragen. * Dieses Buch ist etwas für Sciene-Fiction-Freunde, die nichts gegen Übertreibungen haben und sich gerne schlichte militärische Gespräche reinziehen. Ansonsten sollte man dieses Buch nicht unbedingt zu seiner Sammlung stellen, da man nur enttäuscht werden wird. Da dies aber der erste Roman von dem amerikanischen Autor ist, kann man hoffen, dass sein Stil noch ausgereifter wird und er in Zukunft bessere Werke präsentieren wird. * 6,5 von 10 Punkten

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  • Rezension zu "Das Nest" von Ben Kay

    Das Nest
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. February 2011 um 22:31

    Die Insekten sind los * " Sie befinden sich auf der MEROS-Forschungsstation - deren Leiter ich bin - in Collinas de Edad, Venezuela, knapp vierzig Meilen von der brasilianischen Grenze entfernt. Hier in aller Kürze unsere Entstehungsgeschichte: Das Projekt wurde 1998 von mehreren NATO-Mitgliedstaaten ins Leben gerufen, mit dem Ziel zu erforschen, inwieweit sich genetisch veränderte Insekten zu militärischen Zwecken einsetzen lassen." * Dr. Laura Trent bekommt Besuch von Steven Bishop. Dieser ist Leiter der MEROS-Forschungsstation und versucht Laura als Expertin auf ihrem Gebiet, der Entomologie, für sein Forschungsprojekt anzuwerben. Doch Laura hat kein Interesse daran mit ihrem Sohn Andrew nach Venezuela zu gehen. Doch plötzlich verschwindet Andrew und für Laura sieht alles ganz anders aus... Laura reist mit einigen Militärs nach Venezuela, wohin Steven Bishop ihren Sohn als Druckmittel verschleppt hat. Was sie dort erwartet ist kaum zu beschreiben, Versuchsreihen mit genetisch veränderten Insekten sind außer Kontrolle geraten und nun geht es ums nackte Überleben... * Ben Kays Debutroman "Das Nest" ist ein solider Thriller mit einem bekannten Thema - genetisch veränderte Insekten als biologische Waffe. Der Roman ist in vier Teile gespalten: Prolog - Der Schwarm, Der Kopf, Der Thorax und das Abdomen. Diese werden jeweils noch einmal in insgesamt 95 Kapitel unterteilt. Die Länge der einzelnen Kapitel sind für den Leser angenehm. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und fördert den Lesefluß. * Bei den Charakteren bin ich ein wenig zweigespalten: Die Charaktere der Soldaten der MEROS sind gut ausgearbeitet und sie werden detailiert beschrieben, zusätzlich erhalten wir noch eine Menge Hintergrundinformationen aus ihrem Leben. Ihr Aufenthalt bei MEROS ist eine Art Verbannung aus dem offiziellen Militärdienst, da alle Soldaten diverses Fehlverhalten an den Tag gelegt haben. Aber Dr. Laura Trent z.B. wird mir viel zu oberflächlich dargestellt, außer am Anfang des Buches als ihr Sohn verschwindet. Dort zeigt sie die ganz normalen Gefühle einer Mutter: Angst, Sorge, Wut und Hass auf Bishop. Jedoch erlebt Andrew am Ende des Buches eine weitaus gefährlichere Situation: Er muss sich, als Kind, alleine gegen die mutierten Insekten wehren und sich retten. Bewaffnet nur mit einem Taschenmesser. Laura empfindet in diesem Zeitraum keine, für den Leser offensichtlich erkennbaren, Sorgen und Ängste. Während Andrew sich permanent Sorgen um seine Mutter macht und Angst hat, dass sie schon längst gestorben ist. Für mich ist dieses Verhalten absolut unrealistisch und nicht nachvollziehbar. * Was für mich als Leser auch schwierig war, dass ich keinen Sympathieträger in diesem Buch gefunden habe, und mich auch nicht ansatzweise in einen Protagonisten hineinversetzen konnte. Ganz im Gegenteil habe ich Abneigungen gegen einige Protagonisten, wie z.B. Steven Bishop entwickelt, für mich war dieser Mann nicht mehr als eine charakterlose, ängstliche Lachfigur. Auch das Verhalten der Soldaten ließ mich so manches mal ungläubig und geschockt zurück * Die Beschreibungen der Forschungsstation, der Labore und des Mitteltrakts mit seinen Bewohnern ist dem Autor allerdings sehr gut gelungen. Grade die Flora und Fauna, die sich im verlassenen Mitteltrakt befinden, kann sich der Leser mit ein wenig Phantasie sehr gut vor die Augen führen. * Wie schon gesagt ist "Das Nest" ein solider Thriller, der sich mit einem altbekanntem Thema beschäftigt. Durchaus spannend geschrieben, aber ohne jeglichen Tiefgang. * Auf dem Cover sehen wir eine riesige Wespe mit einem Totenkopf auf dem Thorax. Sie sitzt auf einem Blatt, dass mit chemischen Formeln beschreiben ist. * Diesen Thriller empfehle ich Liebhabern von Insekten-Horrorgeschichten. Thrillerfreunden, die gerne spannende Bücher mit Tiefgang lesen, rate ich von diesem Buch aber ab!

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  • Rezension zu "Das Nest" von Ben Kay

    Das Nest
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    08. January 2011 um 12:36

    Da hilft auch kein Insektenspray: BEN KAY spielt in seinem Thriller "Das Nest" mit den Urängsten der Menschen. In einem geheimen US-Labor im Dschungel gerät ein Expertiment mit genmanipulierten Wesen außer Kontrolle. Die Biologin Laura Trent soll Abhilfe schaffen, doch die Tiere haben sich schon so weit verändert, dass sie eigenständig und intelligent handeln. Die übergroßen Killerinsekten lassen Laura und ihrem Team keine Chance zu entkommen, es sei denn, durch einen vor langer Zeit versiegelten Trakt des Labors. Niemand weiß, was sich dahinter verbirgt! Obwohl man das ein oder andere typisch amerikanische Klischee in diesem Roman findet, entbehrt er keinesfalls einiger - wenn auch nur kleinerer - überraschender Wendungen und hält den Leser von Anfang bis Ende gefangen - genau wie diese Insekten. Insgesamt verrät "Das Nest" solide Schriftsteller- und Unterhaltungskunst. Der Leser erlebt dabei, dass nicht nur die Bösen ihr Leben verlieren, sondern auch so manch ein Held der Story. Es geht teilweise ganz schön brutal und blutig zur Sache, hier hätte etwas weniger Detailtreue auch nicht geschadet! Abgesehen davon ist der Ehrgeiz der Genforschung in der heutigen Zeit so massiv gestiegen, dass man sich ein durchaus machbares Zukunftszenario vorstellen kann. Also könnte man dieses Buch auch in das Science Fiction Genre stecken. Bleibt nur zu hoffen, dass sich kein Wissenschaftler diesen Romanstoff als Vorlage nimmt!

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  • Rezension zu "Das Nest" von Ben Kay

    Das Nest
    Natasha

    Natasha

    21. December 2010 um 16:26

    Ein ziemlich blutiger, teilweise wirklich ekliger Thriller, der mit der Idee von genmanipulierten Insekten spielt, die gegen ihre „Erschaffer“ aufbegehren. Leider ist die Handlung recht vorhersehbar und das Ende lange klar und wenig originell. Hier hatte ich mir mehr erwartet, aber wer auf Geschichten im Stil der „Jurassic-Park“-Filme steht, wird schon ein paar unterhaltsame Stunden verbringen können.

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  • Rezension zu "Das Nest" von Ben Kay

    Das Nest
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. December 2010 um 11:06

    Tödliche Wespen In seinem ersten Roman legt Ben Kay einerseits eine flüssig und, in Teilen, durchaus spannend zu lesende Geschichte vor, die, andererseits, allerdings aus Motiven und Versatzstücken besteht, die man in vielfacher Form bereits gesehen, gelesen, gehört hat. Der Prolog führt in die Berge Afghanistans, wo in einer Höhle islamische Gotteskrieger aus dem Umfeld Bin Ladens innerhalb weniger Augenblicke von riesigen Wespen angegriffen und bis auf das Skelett abgenagt werden. Diese Wespen werden nicht die letzten mutierten Insekten bleiben, die im Buch auftauchen werden. Über das normale Maß weit hinaus entwickelte Insekten sind das erste der altbekannten Motive des Fiktion-Horror Genres. Das nächste folgt sogleich, denn schnell wird deutlich, dass das Nest jener aggressiven Riesenwespen nichts anderes als eine militärische Forschungsbasis ist, die tief in die Erde hineingebaut seit Jahren mit der genetischen Veränderung und damit militärischen Nutzung von Insekten sich beschäftigt, Das natürlich unter striktester Geheimhaltung. Ein neuen Impuls setzt Kay durch den gezielten Einsatz dieser genetisch veränderten Wespen, hier bleiben allerdings die eigentlichen Hintermänner wein wenig zu sehr im Dunkeln. Im Kern der Geschichte mutet eine solche Station mit ihren tiefliegenden Gängen und geheimen Räumen nicht unbekannt an. Eine Mischung aus „Mimikry“, „Tarantula“ und „Resident Evil“ ist es, die Ben Kay in seinen Grundideen aufgreift und durchaus geschickt neu anordnet und verbindet. Zu guter letzt führt er, ebenso wie in den genannten Werken (oder auch in „Alien“) eine Gruppe zusammen gewürfelter Menschen ein, ebenso wie in Genre Vorbildern aus Soldaten, Forschern und unbeteiligten Zivilisten bestehend, die sich innerhalb der Station ihrer Haut erwehren und fieberhaft nach einem Ausgang suchen, während ein anderer Teil von außen versucht, Hilfe zu bringen. Denn, wie es sich gehört in der Abfolge solcher Geschichten, versagen natürlich alle Absperrmechanismen und die handvoll Überlebender sehen sich vielfältigen Bedrohungen durch eine ebenso vielfältige, ins Gewaltige vergrößerte und hoch aggressiv gezüchtete, Schar von Insekten gegenüber. Wie in anderen, ähnlichen Geschichten, tritt auch in diesem Buch die stückweise Dezimierung der Gruppe in den Raum. Trotz dieser vielfachen Ähnlichkeiten mit bereits sattsam bekannten Ausgangssituationen und Bedrohungen funktioniert das Buch von Kay dennoch in durchaus anregender Art und Weise. Zum einen gestaltet er seine Figuren nicht durchweg stereotyp, sondern fügt durchaus Schattierungen und Differenzierungen ein, die seinen Protagonisten reale Dimensionen verleihen, zum anderen scheut er sich nicht, auch Sympathieträger zu opfern (natürlich erst später im Buch). So gelingt es ihm hier und da, durchaus noch überraschende Wendungen einzufügen, die den Verlauf der altbekannten Geschichte spannend gestalten. Ein solides, durchaus anregendes Leseerlebnis, dass nicht zu den Schlechtesten seines Genres gehört, allerdings aufgrund der sattsam bekannten Motive und Grundzüge des Romans auch keine Offenbarung darstellt.

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