Ben Mezrich Die Gründung von Facebook

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Inhaltsangabe zu „Die Gründung von Facebook“ von Ben Mezrich

Das Buch Die Gründung von Facebook lieferte die Vorlage für den erfolgreichen Film The social network, der gleich mehrfach bei den Golden Globes (u.a. Bester Film) abräumte und für acht Oscars nominiert ist.Mark Zuckerberg und Eduardo Saverin sind beste Freunde. Sie studieren zusammen in Harvard, lieben Mathematik - und können überhaupt nicht beim anderen Geschlecht landen. Als sich Mark eines Nachts ins Rechnernetz der Uni hackt, um ein Website zu programmieren, auf der man über die Attraktivität sämtlicher Studentinnen abstimmen kann, bricht der Server zusammen und Mark entgeht nur knapp dem Rausschmiss aus Harvard. Doch dies ist der Moment, der das Leben der beiden vollkommen verändert: Die Idee für Facebook wird geboren und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte nimmt ihren Lauf. Jedoch überlebt die Freundschaft von Eduardo und Mark den Aufstieg nicht, sie fällt dem Ernst der Erwachsenenwelt, dem Geld und ihren Anwälten zum Opfer. So erfolgreich Facebook heute Menschen miteinander verbindet, so endgültig hat es die beiden Freunde auseinander gerissen.

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  • Rezension zu "Die Gründung von Facebook" von Ben Mezrich

    Die Gründung von Facebook
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. December 2011 um 10:43

    Ich habe es nun geschafft mir den Film zur Gründung von facebook anzusehen und das Buch zu lesen. Der Inhalt ist schnell erzählt, ich bemühe da mal ganz neutral den Klappentext: >>>Das Buch Die Gründung von Facebook lieferte die Vorlage für den erfolgreichen Film The social network, der gleich mehrfach bei den Golden Globes (u.a. Bester Film) abräumte und für acht Oscars nominiert ist. Mark Zuckerberg und Eduardo Saverin sind beste Freunde. Sie studieren zusammen in Harvard, lieben Mathematik - und können überhaupt nicht beim anderen Geschlecht landen. Als sich Mark eines Nachts ins Rechnernetz der Uni hackt, um ein Website zu programmieren, auf der man über die Attraktivität sämtlicher Studentinnen abstimmen kann, bricht der Server zusammen und Mark entgeht nur knapp dem Rausschmiss aus Harvard. Doch dies ist der Moment, der das Leben der beiden vollkommen verändert: Die Idee für Facebook wird geboren und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte nimmt ihren Lauf. Jedoch überlebt die Freundschaft von Eduardo und Mark den Aufstieg nicht, sie fällt dem Ernst der Erwachsenenwelt, dem Geld und ihren Anwälten zum Opfer. So erfolgreich Facebook heute Menschen miteinander verbindet, so endgültig hat es die beiden Freunde auseinander gerissen.<<< Das Buch ist flüssig geschrieben, informativ und es scheint auf den ersten Blick gut recherchiert. Natürlich sollte man hier vorsichtig sein, da Mark Zuckerberg selber zu keiner Zusammenarbeit bereit war und die meisten Angaben vom Autor recherchiert oder aus Aussagen der früheren Freunde zusammengetragen wurden (wobei die Betonung auf „frühere“ Freunde liegt und daher kritisch betrachtet werden sollten) Ich habe mich auf Buch und Film gefreut, da ich selber Facebook-Nutzer bin und mich gerne dort aufhalte. Ich interessiere mich zudem für Erfolgsgeschichten. Vielleicht weil man hören will, wie es andere schaffen und weil man daran glauben will, dass so etwas möglich ist. Vielleicht hilft es einem zu sehen, dass man es durchaus schaffen kann, weil man sich selber dann auch mehr zutraut. Aaron Sorkin, der das Drehbuch zu „The Social Network“ geschrieben hat, beschreibt es so: „Ich mag Menschen, die gut in ihre Job sind“ und so geht es mir auch, daher war ich neugierig auf die Story hinter Facebook. An der Geschichte Mark Zuckerberg ist mir wieder einmal aufgefallen, dass Erfolg ganz oft mit fehlender sozialer Kompetenz zusammenkommt. Wenn es nur halbwegs stimmt, was in seiner Geschichte erzählt wird, ist er vor allem jemand, der einfach mal akzeptiert werden wollte. Jemand, der etwas schaffen wollte um aufzufallen und anerkannt zu werden. Er hat schon mal ein Millionenangebot von Microsoft ausgeschlagen, für ein kleines Programm, welches er dann umsonst, für jeden zugänglich ins Netz gesetzt hat. Das geht alles in dieselbe Richtung. Ich stelle es mir schwierig vor, etwas konsequent durchzuziehen und Visionen zu realisieren, wenn ich dabei Rücksicht nehmen muss. Fängt man an, es einzelnen Menschen recht zu machen, wird das unendlich, je mehr Leute sich an einem Projekt beteiligen. Das kostet dann Kraft, Nerven und Energie. Ohne diese Energie und der ungeteilten Aufmerksamkeit und ohne eine große Portion Fanatismus, sind Visionen, die man nur selber im Kopf hat nicht zu schaffen. Also wird man sich irgendwann auf diesem Weg entscheiden müssen, wo man seine eigenen Prioritäten setzt. Will ich Freunde haben? Will ich beliebt sein? Oder will ich unbedingt etwas kreieren, allen Meinungen zum Trotz? Erfolg um jeden Preis? Nicht immer, aber rückblickend gibt es schon eine Menge Erfindungen, Firmen, Projekte, die tausenden von Leuten nutzen. Rechtfertigt das den Weg dorthin? Ich denke, wenn sich jemand selber für diesen Weg entscheidet, sollte man es ihm zugestehen. Jeder muss selber wissen, was ihm wichtig ist. Ich kann mir nicht vorstellen meine Freunde aufzugeben, aber ich habe auch noch nie etwas so Großes geschaffen, wie z.B. Marc Zuckerberg, Bill Gates, oder auch Steve Jobs. Auch Bill Gates soll nicht gerade ein Sympathieträger sein. Zumal bei ihm im Gegensatz zu Mark Zuckerberg immer das Geld eine Rolle gespielt hat. Bill Gates hat ja nicht gerade mit wahnsinnigen Programmierleistungen aufwarten können, hat aber die Augen offengehalten und das was er gesehen hat für sich selber umgesetzt. Er ist in meinen Augen kein Computerexperte, aber ein genialer Marketing-Stratege, was ebenfalls eine Kunst ist. Aber aufgrund seiner Besessenheit anderen immer einen Schritt voraus zu sein, komme was wolle, wird er sicherlich keinen sehr großen Freundeskreis haben. In der Öffentlichkeit tritt er dann auch recht distanziert auf. Ich habe ihn in einigen der wenigen Interviews gesehen und fand ihn eher schüchtern. Er hat es zumindest geschafft und will jetzt Gutes tun: sein auf 46 Milliarden geschätztes Vermögen soll wohltätigen Zwecken zugeführt werden, nach seinem Tod. Seine drei Kinder, sollen mit jemals 10 Millionen bedacht werden, damit sie ihren eigenen Weg finden und nicht alles in den Schoss geschoben bekommen. (Das sind irgendwie andere Dimensionen – ich zumindest würde meinen Weg mit 10 Millionen auf jeden Fall finden grins) Steve Jobs hat ebenfalls immer konsequent seine Visionen verfolgt und schon fast bis zum Verfolgungswahn darauf geachtet, dass ihm niemand zu nahe dabei kam. Apple war sein Leben, auch er selber war dabei zweitrangig, was ihm letztens etliche gesundheitliche Einbußen gebracht hat, die ihn 2011 auch zwingen zurückzutreten. Ich hoffe für ihn, dass es noch nicht zu spät ist und er noch lange stolz auf sich sein kann. Stephen Hawking, der klügste Mann der Welt, ein genialer Wissenschaftler, fällt ebenfalls in diese Rubrik. Angeblich ist die Einzige, die es mit ihm überhaupt aushält seine langjährige Haushälterin. Genie und Wahnsinn scheinen also nah beieinander zu liegen, aber wie schon zuvor erwähnt, werden so oft wunderbare Dinge geschaffen. Solche Menschen bringen uns weiter und sind an unserer Zukunft aktiv beteiligt. Sollte man sie dann wirklich nach ihren Charakteren beurteilen? Auf einem der Kinoplakate zum Facebook-Film stand: „Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben ohne dir ein paar Feinde zu machen“ Das passt ganz gut zum Thema. Das Faszinierende ist meiner Meinung nach, dass ausgerechnet ein Einzelgänger und Egomane wie Mark Zuckerberg das weltweit größte soziale Netz auf die Beine stellt und es ganz nebenbei zu einem Millionenschweren Unternehmen ausbaut, was gar nicht seine Obsession war. Trotz alledem ist er der zweireichste Selfmade-Milliardär der Welt, nur überholt worden von seinem Kompagnon und Facebok-Mitbegründer Dustin Moskovitz. Ja, ich gebe zu, das beeindruckt mich. Da ist es mir dann völlig egal, ob ich nach einem Abendessen mit ihm genervt nach Hause gehen würde. Ich muss ja nicht mit ihm leben. Aber ich lebe gerne mit dem was er und seine Mitvisionäre uns gegeben haben. Das reicht mir. Ich bin halt ein ganz einfacher, genügsamer Mensch ;-) (die ausführliche bebilderte/verlinkte Rezension, wie immer in meinem Blog: http://tintenklexxe.blogspot.com/2011/09/facebook-co-was-steckt-dahinter.html)

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  • Rezension zu "Die Gründung von Facebook" von Ben Mezrich

    Die Gründung von Facebook
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    31. August 2011 um 14:54

    "Die Gründung von Facebook: The social network" gibt die Geschichte des Mark Zuckerbergs wieder, der mit seinem besten Freund Eduardo Saverin in Havard studierte, eher als Nerd galt, somit kaum Chancen bei Mädels hatte, und auf einmal mit der Facebook-Idee reich und berühmt wurde. "So erfolgreich Facebook heute Menschen miteinander verbindet, so endgültig hat es die beiden Freunde auseinander gerissen" (Klappentext), denn der Erfolg, das Geld und ihre Anwälte haben ihre Freundschaft zerstört. Generell bin ich an Sachbüchern über den Aufstieg eines Prominenten und dessen Lebensgeschichte nicht interessiert, auch Biografien reizen mich überhaupt nicht. "Die Gründung von Facebook" hingegen hat mich sehr wohl interessiert, da ich selbst in diesem Netzwerk angemeldet bin, es aktiv nutze und ich gerne die Hintergründe zu dieser Plattform erfahren wollte. Da kam mir dieses Buch, welches als Vorlage zu dem Film "The social network" diente, gerade recht. "Ein Geschäft war es allerdings noch nicht - nur eine sehr erfolgreiche Spielerei." (Seite 122) Das Buch ist in kurze chronologisch sortierte Kapitel eingeteilt, die im Oktober 2003 beginnen und im Mai 2008 enden. Ben Mezrich schildert die Erfolgsgeschichte von Mark Zuckerberg, indem er sie durch Interviews und etliche andere Quellen und Dokumente rekonstruiert hat. Er gibt dabei selbst zu, dass es manches Mal gegensätzliche Aussagen gab und er dann erwägt hat, welche Version am besten mit der Aktenlage übereinstimmen würde. Des Weiteren gibt er auch zu, dass er nie mit Zuckerberg selbst geredet hat. Ich kann selbstverständlich nicht beurteilen, wie fundiert seine Recherchen sind, aber vieles ist durch Quellen hinterlegt und erscheint zumindest realistisch und gut fundiert. Das Sachbuch ist flüssig geschrieben und geht auf alle Stationen auf dem Weg zur Internetplattform Facebook ein. Dabei wird auch das Leben an der Harvard Universität mit seinen Studentenverbindungen nicht ausgespart. Das Werk bietet eine sehr interessante und informative Unterhaltung und wirft am Ende unter anderem die Frage auf, ob Geld glücklich macht, wenn dafür Freundschaften vernichtet werden. Die Geschichte des Selfmade-Milliardärs wurde bereits verfilmt, für acht Oscars nominiert und hat drei davon erhalten. Ich habe mir den Film anschließend angeschaut und war, überraschend für eine Romanverfilmung, nicht enttäuscht. Fazit: Wer sich für die Hintergründe von Facebook interessiert, ist mit diesem Buch definitiv gut beraten: Interessant, flüssig geschrieben und erscheint gut recherchiert. Taschenbuch: 280 Seiten Verlag: Riva (25. Februar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3868831541 ISBN-13: 978-3868831542

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  • Rezension zu "Die Gründung von Facebook" von Ben Mezrich

    Die Gründung von Facebook
    bücherelfe

    bücherelfe

    13. May 2011 um 10:38

    Mit der Gründung von Facebook hat Mark Zuckerberg dem Begriff “Freunde” eine ganz neue Bedeutung verpasst und sich damit als jüngsten Selfmade-Milliardär positioniert. Seinem kometenhaften Erfolg hat er allerdings seinen Freund, Eduardo Saverin, geopfert. Laut Ben Mezrich's Recherche war dieser Mark Zuckerberg's einziger Freund. Der sprichwörtliche Preis des Erfolgs? Mark Zuckerberg und Eduardo Saverin studieren zusammen in Harvard. Die beiden Mathematikcracks haben ein kleines aber feines zwischenmenschliches Problem: Das weibliche Geschlecht kann absolut nichts mit ihnen anfangen. So etwas verbindet und macht kreativ. Zuckerberg hackt sich ins Rechnernetz der Uni und programmiert eine Website, auf der über die Attraktivität sämtlicher Studentinnen abgestimmt werden kann. Nur knapp schrammt Zuckerberg am Rausschmiss aus Harvard vorbei. Aber der Samen für Facebook ist damit gesät. Für das vorliegende, flüssig geschriebene, Buch hat Ben Mezrich ausführlich recherchiert. Wer sich für die Geschichte hinter Facebook interessiert, wird hier fündig; wer einen Einblick in das Leben in einer Universität wie Harvard bekommen will, ebenso. Für weitere Infos zu diesem Titel geht es hier lang. Die Verfilmung des Buchs wurde übrigens für acht Oscars nominiert. Ich habe ihn mir nach der Lektüre angeschaut und wurde für einmal nicht enttäuscht.

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