Ben Miller

 3.8 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Ben Miller

ANYBODY OUT THERE?

ANYBODY OUT THERE?

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Erschienen am 13.06.2017
Rien ne vas plus?!

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Erschienen am 09.06.2016
It's Not Rocket Science

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Erschienen am 01.03.2014
Mescal

Mescal

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Erschienen am 27.09.2013

Neue Rezensionen zu Ben Miller

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ban-aislingeachs avatar

Rezension zu "ANYBODY OUT THERE?" von Ben Miller

die faszinierende Suche nach außerirdischen Leben
ban-aislingeachvor 6 Monaten

Das Sachbuch „Anybody out there“ wurde von Ben Miller geschrieben. Das Buch ist am 13.06.2017 auf Deutsch im Penguin Verlag erschienen und umfasst 350 Seiten. Zusammen mit dem Autor machen wir uns auf die Suche nach Aliens.


Ben Miller erblickte am 24.02.1966 in London das Licht der Welt. Er ist bekannt als Schauspieler, Komiker und als Drehbuchautor. Wenige Menschen wissen wohl das er nach seinem Schulabschluss Naturwissenschaften am St. Catharine’s College in Cambridge studiert hat und kurz bevor er sich für die Karriere als Komiker entschied in Quantenmechanik promovieren wollte, dies jedoch nicht tat.


Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und lässt sich deshalb flüssig lesen. Einen Stern muss ich jedoch leider abziehen, weil es immer mal wieder Seiten gibt, welche für mich viel zu trockend waren und wo ich mich zwingen musste weiter zu lesen. Sehr gefallen hat mir der Humor von Ben Miller, welchen man immer mal wieder merken kann, denn es kommen immer mal wieder lustige Sprüche vor, welche mich zum Lachen gebracht haben.


Das Buch fängt damit an, dass erklärt wird um was für ein Buch es sich hier handelt. Es ist kein Esoterikbuch, sondern es geht um die Wissenschaft und auch diese macht sich Gedanken um Aliens, denn kommen im Buch unter anderem Ufos vor. Dann gibt es im Buch verschiedene Themenbereiche.  Es geht darum wie das Universum entstanden ist und wie es zu uns Menschen kam. Die vielen möglichen Richtungen fand ich sehr faszinierend. Dann machte er sich Gedanken um Aliens und zwar ob es diese gab, wo es diese geben könnte und wie die diese sein könnten. Es hat sich sehr spannenden lesen lassen und auch wenn ich hoffe, dass ich niemals ein Alien treffen werde, so bin ich doch neugierig geworden wie dieses wohl aussehen würde. Klasse fand ich auch, dass er das Seti Programm genannt hat. Über dieses wusste ich schon sehr viel, aber es gab dennoch immer noch neue Sachen die lernen konnte. Ganz am Ende des Buches ging es dann darum wie wir uns mit den Aliens unterhalten wollen, wenn wir diese treffen bzw. wie sprechen diese. Es ging dabei um die alten Ägypter, um Delfine und andere intelligente Tiere und wie sich diese unterhalten bzw. wie wir die Sprache der Ägypter gelernt haben.


Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, aber nur an Leute die nicht unbedingt wissen wollen ob es Aliens nun gibt oder nicht, denn diese Frage kann natürlich nicht klar beantworten werden.

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Buchraettins avatar

Rezension zu "ANYBODY OUT THERE?" von Ben Miller

Wissenschaftliche Forschung spannend wie ein Krimi verpackt-
Buchraettinvor einem Jahr

Welche Bedingungen muss Leben finden? Gibt es vielleicht auch Leben, das so ganz anders ist, als wir es uns vorstellen? Vielleicht schon hier auf unserer Erde? Wenn ich über Bakterien lese, die in Steinen leben, sich von Radioaktivität ernähren, an die Vielfalt der „Black Smokers“ in der Tiefsee denke- wer weiß, wer da draußen so zu finden ist.
Ich mag es ja, wenn ein Autor mich als Leser in seinem Buch direkt anspricht und mich so in das Buch zieht, so auch in diesem Sachbuch.
Der Autor berichtet in einem gut verständlichen, aber dennoch auch durchaus anspruchsvollem Stil von den Entdeckungen im Universum, physikalischen Dingen und es werden keine oder wenige Erklärungen gegeben, so dass ich denke, es durchaus hilfreich, sich ein wenig mit Physik und Astronomie auszukennen ( der Physik LK war hilfreich;). Es kommen hier auch Formeln vor, die der Autor aber anschaulich erklärt.
Ich mochte besonders die Szenen, wo er nicht nur auf die Erforschung des Weltalls eingeht, sondern auch von Dingen spricht, die man hier auf der Erde finden kann. Dingen, wo die Wissenschaft noch nicht sicher ist, sind sie der Chemie oder doch der Biologie zuzuordnen, sprich ist es eine neue Art Leben? Welche Bedeutungen hätte so eine Art Leben auf die Besiedlung des Weltalls?
Aber auch die neuen Erkenntnisse der Weltraumforschung, die Entdeckungen vor allem auf den Monden von Jupiter und Saturn, die SETI Forschung, das finde ich unheimlich spannend und interessant. Wer weiß, was da in dem warmen Wasser auf dem Mond von Saturn lebt– Enceladus. Das „WOW“ Signal- eine Nachricht aus dem All?
Ich finde das so spannend. Im Buch verteilt sind auch noch Zeichnungen, wie z.B. ein Teleskop aufgebaut ist. Mir fehlen Fotos, aber dafür kann man sich als interessierter Leser einen Atlas der Astronomie zur Seite legen und sich Fotos des Sonnensystems anschauen.
Was das Buch auch schafft, es zeigt dem Leser wie einzigartig bisher unsere Erde ist. Wie weit entfernt andere Planeten sind, die erdähnlich sein könnten. Es regt zum Nachdenken an, über die Erde, das Weltall, dessen Ausdehnung- den Schutz unseres blauen Planeten.
Gut gefallen haben mir auch die Wechsel aus der Weltraumforschung zu Forschungen auf der Erde- Delphine und ihre Sprache, Suche nach ungewöhnlichen Lebensformen, Extremophilen und dann zum Schluss nochmal das Nachdenken einer Nachricht für das All und diejenigen, die vielleicht da draußen sind.
Gut gefallen hat mir noch im Anhang das Literaturverzeichnis. Vielleicht wäre ein Glossar mit einigen Erklärungen noch gut gewesen.
Ich fand es super spannend zu lesen, wissenschaftliche Forschung perfekt verpackt- wie eine Art wissenschaftlicher Krimi über das All und die Erde

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DisasterRecoverys avatar

Rezension zu "ANYBODY OUT THERE?" von Ben Miller

Unsere stetige Suche nach außerirdischem Leben
DisasterRecoveryvor einem Jahr

Zu Beginn nimmt uns der Autor mit auf eine persönliche Reise in die Vergangenheit. Als Jahrgang 1966 hat er selbst einige Raumfahrtereignisse miterlebt. So kommen viele bahnbrechende Ereignisse wie die Mondlandung, Personen wie Armstrong, Carl Sargan und auch Science Fiction Filme wie Contact zur Sprache.
Das Ganze erzählt Ben Miller sehr unterhaltsam und mit viel Humor. Wissenschaftliche Fakten verstrickt er so geschickt in seine Geschichte, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass ich dabei sogar noch etwas lerne.

"In den 1950ern hatten wir von wütend kämpfenden Marsmännchen geträumt und davon, in einem tropischen Paradies von blonden Venusbewohnerinnen verführt zu werden. Ende der 1980er war uns schmerzlich bewusst, dass wir nach der Party allein nach Hause gehen würden." (S. 25)
Im Buch begegneten mir viele Personen aus Wissenschaft und Forschung. Ein paar der Namen kannte ich bereits, doch viele andere waren mir vollkommen neu. Der hohe Stellenwert der Mikrobiologie war mir vorher gar nicht bewusst. Denn neben UFO-Sichtungen an bekannten Orten wie Roswell, sind es vor allem die Kleinst-Lebewesen, die einen wirklich zum Staunen bringen.

Wenn wir an außerirdisches Leben denken, dann fallen uns, naja zumindest mir, kleine grüne Männchen ein oder die Biester aus Independence Day, Contact oder Falling Skies. Was das angeht, hat mir der Autor die Augen geöffnet. Die kleinsten Bakterien auf einem anderen Planeten bedeuten außerirdisches Leben. So klein, dass man sie mit bloßem Auge gar nicht sieht.

"Wenn man einfach einen Mikrobiologen für einen Tag zum Mars schicken könnte, würde der uns schnell sagen, ob es dort Leben gibt oder nicht." (S. 173)
Fazit:Um Spaß an diesem Buch zu haben, müsst ihr drei Dinge mitbringen: Interesse am Universum, der Wissenschaft und jede Menge Vorstellungskraft. Wenn ihr euch darauf einlasst, führt euch der Autor auf eine unglaubliche Reise. Ben Miller zeigt echtes Herzblut für sein Thema und obwohl das Buch einen großen Unterhaltungswert hat, fiel es mir manchmal nicht ganz leicht seinen Gedankengängen zu folgen. Seine Schilderungen sind wissenschaftlich sehr kompakt. Wahrscheinlich habe ich deshalb auch ein bisschen länger für das Buch gebraucht. Wem es die Mühe wert ist, der wird nicht enttäuscht werden!

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