ANYBODY OUT THERE?

von Ben Miller 
3,8 Sterne bei6 Bewertungen
ANYBODY OUT THERE?
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beyond_redemptions avatar

Obwohl ich Physik studiert habe, war mir das zu trocken. Wer keine Ahnung von Physik, Chemie und Bio hat, sollte die Finger davon lassen

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Wissenschaftliche Forschung spannend wie ein Krimi verpackt- ist jemand da draussen, welche Formen von Leben gibt es - super spannend

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Inhaltsangabe zu "ANYBODY OUT THERE?"

Eines ist gewiss: Die Aliens werden kommen! Die Frage ist nur, wann? Und wie werden sie aussehen? Ben Miller, britischer Komiker und promovierter Physiker, nimmt uns in "ANYBODY OUT THERE?" mit auf die hoch spannende Suche nach außerirdischem Leben. Auf unterhaltsame und zugleich wissenschaftlich-fundierte Weise zeigt er uns, welche Anstrengungen die Menschen unternehmen, um auf die Ankunft der Aliens vorbereitet zu sein und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ein Wissenschaftsbuch, das großen Spaß macht - und ohne das wir in naher Zukunft nicht mehr auskommen werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328100966
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:13.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 5 Monaten
    die faszinierende Suche nach außerirdischen Leben

    Das Sachbuch „Anybody out there“ wurde von Ben Miller geschrieben. Das Buch ist am 13.06.2017 auf Deutsch im Penguin Verlag erschienen und umfasst 350 Seiten. Zusammen mit dem Autor machen wir uns auf die Suche nach Aliens.


    Ben Miller erblickte am 24.02.1966 in London das Licht der Welt. Er ist bekannt als Schauspieler, Komiker und als Drehbuchautor. Wenige Menschen wissen wohl das er nach seinem Schulabschluss Naturwissenschaften am St. Catharine’s College in Cambridge studiert hat und kurz bevor er sich für die Karriere als Komiker entschied in Quantenmechanik promovieren wollte, dies jedoch nicht tat.


    Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und lässt sich deshalb flüssig lesen. Einen Stern muss ich jedoch leider abziehen, weil es immer mal wieder Seiten gibt, welche für mich viel zu trockend waren und wo ich mich zwingen musste weiter zu lesen. Sehr gefallen hat mir der Humor von Ben Miller, welchen man immer mal wieder merken kann, denn es kommen immer mal wieder lustige Sprüche vor, welche mich zum Lachen gebracht haben.


    Das Buch fängt damit an, dass erklärt wird um was für ein Buch es sich hier handelt. Es ist kein Esoterikbuch, sondern es geht um die Wissenschaft und auch diese macht sich Gedanken um Aliens, denn kommen im Buch unter anderem Ufos vor. Dann gibt es im Buch verschiedene Themenbereiche.  Es geht darum wie das Universum entstanden ist und wie es zu uns Menschen kam. Die vielen möglichen Richtungen fand ich sehr faszinierend. Dann machte er sich Gedanken um Aliens und zwar ob es diese gab, wo es diese geben könnte und wie die diese sein könnten. Es hat sich sehr spannenden lesen lassen und auch wenn ich hoffe, dass ich niemals ein Alien treffen werde, so bin ich doch neugierig geworden wie dieses wohl aussehen würde. Klasse fand ich auch, dass er das Seti Programm genannt hat. Über dieses wusste ich schon sehr viel, aber es gab dennoch immer noch neue Sachen die lernen konnte. Ganz am Ende des Buches ging es dann darum wie wir uns mit den Aliens unterhalten wollen, wenn wir diese treffen bzw. wie sprechen diese. Es ging dabei um die alten Ägypter, um Delfine und andere intelligente Tiere und wie sich diese unterhalten bzw. wie wir die Sprache der Ägypter gelernt haben.


    Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, aber nur an Leute die nicht unbedingt wissen wollen ob es Aliens nun gibt oder nicht, denn diese Frage kann natürlich nicht klar beantworten werden.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wissenschaftliche Forschung spannend wie ein Krimi verpackt- ist jemand da draussen, welche Formen von Leben gibt es - super spannend
    Wissenschaftliche Forschung spannend wie ein Krimi verpackt-

    Welche Bedingungen muss Leben finden? Gibt es vielleicht auch Leben, das so ganz anders ist, als wir es uns vorstellen? Vielleicht schon hier auf unserer Erde? Wenn ich über Bakterien lese, die in Steinen leben, sich von Radioaktivität ernähren, an die Vielfalt der „Black Smokers“ in der Tiefsee denke- wer weiß, wer da draußen so zu finden ist.
    Ich mag es ja, wenn ein Autor mich als Leser in seinem Buch direkt anspricht und mich so in das Buch zieht, so auch in diesem Sachbuch.
    Der Autor berichtet in einem gut verständlichen, aber dennoch auch durchaus anspruchsvollem Stil von den Entdeckungen im Universum, physikalischen Dingen und es werden keine oder wenige Erklärungen gegeben, so dass ich denke, es durchaus hilfreich, sich ein wenig mit Physik und Astronomie auszukennen ( der Physik LK war hilfreich;). Es kommen hier auch Formeln vor, die der Autor aber anschaulich erklärt.
    Ich mochte besonders die Szenen, wo er nicht nur auf die Erforschung des Weltalls eingeht, sondern auch von Dingen spricht, die man hier auf der Erde finden kann. Dingen, wo die Wissenschaft noch nicht sicher ist, sind sie der Chemie oder doch der Biologie zuzuordnen, sprich ist es eine neue Art Leben? Welche Bedeutungen hätte so eine Art Leben auf die Besiedlung des Weltalls?
    Aber auch die neuen Erkenntnisse der Weltraumforschung, die Entdeckungen vor allem auf den Monden von Jupiter und Saturn, die SETI Forschung, das finde ich unheimlich spannend und interessant. Wer weiß, was da in dem warmen Wasser auf dem Mond von Saturn lebt– Enceladus. Das „WOW“ Signal- eine Nachricht aus dem All?
    Ich finde das so spannend. Im Buch verteilt sind auch noch Zeichnungen, wie z.B. ein Teleskop aufgebaut ist. Mir fehlen Fotos, aber dafür kann man sich als interessierter Leser einen Atlas der Astronomie zur Seite legen und sich Fotos des Sonnensystems anschauen.
    Was das Buch auch schafft, es zeigt dem Leser wie einzigartig bisher unsere Erde ist. Wie weit entfernt andere Planeten sind, die erdähnlich sein könnten. Es regt zum Nachdenken an, über die Erde, das Weltall, dessen Ausdehnung- den Schutz unseres blauen Planeten.
    Gut gefallen haben mir auch die Wechsel aus der Weltraumforschung zu Forschungen auf der Erde- Delphine und ihre Sprache, Suche nach ungewöhnlichen Lebensformen, Extremophilen und dann zum Schluss nochmal das Nachdenken einer Nachricht für das All und diejenigen, die vielleicht da draußen sind.
    Gut gefallen hat mir noch im Anhang das Literaturverzeichnis. Vielleicht wäre ein Glossar mit einigen Erklärungen noch gut gewesen.
    Ich fand es super spannend zu lesen, wissenschaftliche Forschung perfekt verpackt- wie eine Art wissenschaftlicher Krimi über das All und die Erde

    Kommentare: 2
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    DisasterRecoverys avatar
    DisasterRecoveryvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine unglaubliche Reise für jeden, der Lust auf Wissenschaft und genügend Vorstellungskraft hat.
    Unsere stetige Suche nach außerirdischem Leben

    Zu Beginn nimmt uns der Autor mit auf eine persönliche Reise in die Vergangenheit. Als Jahrgang 1966 hat er selbst einige Raumfahrtereignisse miterlebt. So kommen viele bahnbrechende Ereignisse wie die Mondlandung, Personen wie Armstrong, Carl Sargan und auch Science Fiction Filme wie Contact zur Sprache.
    Das Ganze erzählt Ben Miller sehr unterhaltsam und mit viel Humor. Wissenschaftliche Fakten verstrickt er so geschickt in seine Geschichte, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass ich dabei sogar noch etwas lerne.

    "In den 1950ern hatten wir von wütend kämpfenden Marsmännchen geträumt und davon, in einem tropischen Paradies von blonden Venusbewohnerinnen verführt zu werden. Ende der 1980er war uns schmerzlich bewusst, dass wir nach der Party allein nach Hause gehen würden." (S. 25)
    Im Buch begegneten mir viele Personen aus Wissenschaft und Forschung. Ein paar der Namen kannte ich bereits, doch viele andere waren mir vollkommen neu. Der hohe Stellenwert der Mikrobiologie war mir vorher gar nicht bewusst. Denn neben UFO-Sichtungen an bekannten Orten wie Roswell, sind es vor allem die Kleinst-Lebewesen, die einen wirklich zum Staunen bringen.

    Wenn wir an außerirdisches Leben denken, dann fallen uns, naja zumindest mir, kleine grüne Männchen ein oder die Biester aus Independence Day, Contact oder Falling Skies. Was das angeht, hat mir der Autor die Augen geöffnet. Die kleinsten Bakterien auf einem anderen Planeten bedeuten außerirdisches Leben. So klein, dass man sie mit bloßem Auge gar nicht sieht.

    "Wenn man einfach einen Mikrobiologen für einen Tag zum Mars schicken könnte, würde der uns schnell sagen, ob es dort Leben gibt oder nicht." (S. 173)
    Fazit:Um Spaß an diesem Buch zu haben, müsst ihr drei Dinge mitbringen: Interesse am Universum, der Wissenschaft und jede Menge Vorstellungskraft. Wenn ihr euch darauf einlasst, führt euch der Autor auf eine unglaubliche Reise. Ben Miller zeigt echtes Herzblut für sein Thema und obwohl das Buch einen großen Unterhaltungswert hat, fiel es mir manchmal nicht ganz leicht seinen Gedankengängen zu folgen. Seine Schilderungen sind wissenschaftlich sehr kompakt. Wahrscheinlich habe ich deshalb auch ein bisschen länger für das Buch gebraucht. Wem es die Mühe wert ist, der wird nicht enttäuscht werden!

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    Laecheln86s avatar
    Laecheln86vor einem Jahr
    Spannende Suche nach außerirdischem Leben für Fortgeschrittene

    Anybody Out There ist ein Sachbuch des britischen Schauspielers und promovierten Physikers Ben Miller. In seinen Serienrollen in Primeval und Doctor Who begab sich Ben Miller bereits auf die Suche nach extremen und außerirdischen Lebensformen. In seinem neuen Sachbuch führt er diese Suche nun rein wissenschaftlich fort. Denn: „Die Aliens werden kommen! Die Frage ist nur: Wann?“

    Was passiert? 

    Die Erde ist voller Leben. Es wimmelt von Organismen, die wir erst in den letzten Jahren an undenkbar lebensfeindlichen Orten nachweisen konnten. Extremophile Bakterien bewohnen Vulkane oder Kernreaktoren, und verpacken dabei weit mehr Strahlung als für diese Nische nötig wäre. Alle paar Jahre weisen Forscher neues Leben in fremdartigen Habitaten nach. Das, was wir noch vor zehn Jahren für unmöglich hielten, ist heut längst wahr: Auch die Erde birgt fremde Lebensformen. Vielleicht sollten wir mit der Suche nach außerirdischem Leben hier anfangen.  

    Worum geht´s? 

    “Wenn wir wissen, wonach wir suchen müssen, können wir außerirdisches Leben womöglich auch aus der Ferne entdecken. Unsere nächsten Nachbarn haben vielleicht das Licht ausgemacht und die Vorhänge zugezogen, trotzdem können uns Apparate wie das James Webb sagen, ob sie zu Hause sind oder nicht.” - S. 107

    Ben Millers Suche nach außerirdischem Leben beginnt auf der Erde und entwickelt sich rasch zu einem Schnelldurchlauf durch die Wissenschaftshistorie der Alienforschung. Dass Ben Miller selbst sich nichts sehnlicher wünscht, als Aliens zu entdecken, daraus macht er keinen Hehl. Doch betont er zugleich, kein Freund von Verschwörungstheorien zu sein. Er steht auf der Seite der SETI, der Search for Extraterrestrial Intelligence, dessen Vorreiter Carl Sagan einst war. Anybody out there? schildert die Entwicklung der SETI-Forschung vom Empfang der ersten unbekannten Signale aus dem Weltall (und deren Entschlüsselung) und streut dabei allerhand interessante Themen aus Wissenschaft, Technik und Weltall ein.

    Fairerweise muss man beachten, dass die Suche nach außerirdischem Leben nicht zu den Glanzpunkten der Wissenschaft gehört. Die Menschheit hat allerhand sinnfreie und -lose Missionen gestartet, um unseren eventuellen Nachbarn dort draußen mal an die Tür zu klopfen, doch bisher hat einfach niemand aufgemacht. Gerade deswegen schweift Ben Miller in Anybody Out There? oft weit vom Thema ab. Mit Sicherheit gibt es sowas wie einen roten Faden im Buch, doch der ist gummiartig dehnbar: Über die Entstehung des Lebens auf der Erde, dem Big Bang (im Detail) und Extremophilen führt der indirekte Weg über die „vier Hauptsätze der Thermodynamik“ bis ins alte Ägypten und ins Reich der Delfine. Alles klar?  

    Ihr seht, Anybody out there? liefert einen bunten Wissensmix aus früher Forschung, Historie und Linguistik. Teilweise erhält das Buch unbeabsichtigte Aktualität, bspw. werden hier die 2016 erstmals nachgewiesenen Gravitationswellen wirklich gut erklärt. Nebenbei stellt Ben Miller allerhand interessante Fragen: Ist die Entwicklung von Leben nicht mehr als ein Zufall? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir auf Eigeninitiative hin eine fremde Zivilisation einer intelligenten Alien-Rasse treffen? Und was wäre nötig, um eine Kommunikation zu ermöglichen? Gibt es sowas wie einen „offiziellen Empfangsplan“, sollte heute ein Raumschiff auf der Erde landen? Wer wäre dafür laut Gesetz zuständig und befugt, die Erde bei Erstkontakt zu vertreten? 

    Wie war´s?  

    Anybody out there? eignet sich für Dich, wenn Du Dich für Wissenschaft und die Fragen „Wie funktioniert das Universum?“ und „Wie entstand das Universum, unsere Erde und ihr Leben?“ interessierst. Es eignet sich nicht, um auf den neusten Stand bezüglich laufender Missionen in Sachen „Suche nach außerirdischem Leben“ zu kommen, da es ganz vorn (beim Urknall) anfängt und über die Entstehung und Entwicklung des Lebens berichtet. - Und hier liegt auch der Schwerpunkt des Buchs. Titel und Klappentext legen etwas anderes Nahe: „… zeigt uns, welche Experimente die Menschen vornehmen, um auf die Ankunft der Aliens vorbereitet zu sein und mit ihnen in Kontakt zu treten“, steht dort. Doch es geht eher darum, was bisher (in den 1970er bis 1990er Jahren) getan wurde. 

    Zudem solltest Du ein bisschen Vorwissen mitbringen, ob durch Podcasts, Alltagsphysikbücher oder Schulstoff. Das Buch erklärt zwar vieles, aber das meiste recht kurz. Durch die Vielfalt der Themen müsste man sonst ständig googlen; mehr als einmal war ich richtig dankbar über aufkeimende Erinnerungsfetzen aus meinem Bio-LK. Denn Ben Millers Suche nach außerirdischem Leben ist anspruchsvoller als die populärwissenschaftlichen Bücher, die ich bisher gelesen habe. (Die Übersicht findet ihr auf meinem Blog.) Dafür bekommt Ihr aber die volle Dosis Information und ein gutes Gefühl nach der Lektüre: Ich habe wirklich viel dazugelernt. 

    Solltest Du nur gelegentlich zum Lesen kommen, besteht die Gefahr, dass du mit der Zeit den roten Faden völlig verlierst. (Was hatte die Entropie in der Thermodynamik noch gleich mit Aliens zu tun?) Dann wäre es gut, wenn Dich die Wissenschaft auch ganz generell und in eigenständigen Kapiteln interessiert. 

    Fazit: Das Buch ist voller Leben. Es liefert zwar keinerlei neue Erkenntnisse über darüber, wie nah wir Menschen mit unserer unermüdlichen Forschung an die Entdeckung außerirdischen Lebens herangerückt sind, doch unterhaltsam und lehrreich im Bezug auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest ist es allemal. Für mich eine spannende Herausforderung. 

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    beyond_redemptions avatar
    beyond_redemptionvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Obwohl ich Physik studiert habe, war mir das zu trocken. Wer keine Ahnung von Physik, Chemie und Bio hat, sollte die Finger davon lassen
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    Poppy93s avatar
    Poppy93vor 8 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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