Ben Redelings Dem Fußball sein Zuhause

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Inhaltsangabe zu „Dem Fußball sein Zuhause“ von Ben Redelings

Ben Redelings ist 'Mister Ruhrgebietsfußball' (WAZ), der 'Sympathien abstaubt wie weiland Rudi Völler wichtige Treffer' (Ruhrnachrichten) und nach Meinung der Jungen Welt gar 'um Längen besser als Nick Hornby' ist. In seinem neuen Buch knöpft er sich die 'grüne Lunge' des deutschen Fußballs vor – jene Region, die beim Tanz ums runde Leder so verrückt und nostalgisch ist wie keine andere, eben das Ruhrgebiet. Dort, wo Stan Libuda Totoscheine annahm, wo Friedel Rausch komplette Playboy-Ausgaben aufkaufte und Peter Neururer Elefanten-Unterwäsche trägt, da schreibt der Fußball seit Jahrzehnten schon die schönsten, witzigsten und peinlichsten Geschichten. Ben Redelings hat sie aufgeschrieben. Er erzählt vom Pöhlen, von Pils und Pokalen entlang der Bundesstraße 1, und der Leser kommt aus dem Staunen und Schmunzeln nicht heraus.

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  • Rezension zu "Dem Fußball sein Zuhause" von Ben Redelings

    Dem Fußball sein Zuhause
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    11. January 2010 um 20:17

    Redelings' Debüt "Fussball ist nicht das wichtigste im Leben, es ist das einzige" sorgte 2008 für Aufsehen unter Deutschlands Fußballfans. Hier wusste jemand, mit Herz und Schnauze über Fußball zu schreiben, mit der Beobachtungsgabe für das Besondere und Absurde, und mit jeder Menge Humor. Die Vorschusslorbeeren für sein nun erschienenes Zweitwerk "Dem Fussball sein Zuhause", in dem er Geschichten aus dem Ruhrgebiet erzählt, konnten nicht größer sein. Redelings schien vor dem nächsten Schritt zu stehen, die Junge Welt bezeichnete ihn gar als "um Längen besser als Nick Hornby". So waren die Erwartungen sehr hoch. Und wurden zumindest bei mir enttäuscht. Sicher, "Dem Fussball sein Zuhause" ist annähernd genauso gut wie das Erstwerk. Noch immer hat Redelings den Blick für das Absurde, wenn er in 47 Kurzgeschichten ein herrlich nostalgisches Bild über die Fußballkultur im Pott erschafft. Er erzählt mit Herz und Liebe über das Revier, seine Clubs, deren großen Stars und nicht zuletzt deren Fans. Er berichtet von herrlich verschrobenen Charakteren, stellt Absurditäten als völlig normale Spleens dar und sorgt dabei immer wieder für Lacher. Also kurzum: Wer das Debüt mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Warum ich trotzdem etwas enttäuscht bin? Weil Redelings irgendwo stehen geblieben ist und eben auch in seinem neuen Buch noch nicht an einen Hornby heran reicht. Weil die Geschichten teilweise schwer zu lesen und mir die Zusammenhänge innerhalb einer Kurzgeschichte manchmal zu konstruiert sind. Und weil ich ich mich insgesamt nicht so prächtig unterhalten gefühlt habe, wie vor etwa einem Jahr. Mit seinem nächsten Buch sollte Redelings nun zeigen, was in ihm steckt. Ich persönlich würde mir eine längere Erzählung oder sogar einen Roman wünschen. So lange werde ich weiterhin seinen Blog www.scudetto.de lesen. Denn der ist immer noch unerreicht.

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