Ben Sanders

 3.6 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von American Blood, Der Retter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ben Sanders

Ben SandersAmerican Blood
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American Blood
American Blood
 (11)
Erschienen am 12.09.2016
Ben SandersDer Retter
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Der Retter
Der Retter
 (1)
Erschienen am 11.12.2017
Ben SandersOnly the Dead
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Only the Dead
Only the Dead
 (0)
Erschienen am 20.01.2015
Ben SandersAmerican Blood
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American Blood
American Blood
 (0)
Erschienen am 17.11.2015

Neue Rezensionen zu Ben Sanders

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HansDurrers avatar

Rezension zu "American Blood" von Ben Sanders

Stimmungen, die einen nicht mehr loslassen
HansDurrervor einem Jahr

Man liest anders, wenn man die Orte, wo eine Geschichte spielt, aus eigener Anschauung kennt. Zugegeben, ich spreche von mir.
 
„American Blood“ spielt hauptsächlich in New Mexico. Und da ich schon einige Male dort gewesen bin, fühlte ich mich bei diesem rasanten Thrillers immer mal wieder vor Ort mit dabei. Der dortige blaue Himmel, die kalte und karge Landschaft, die Weite gemahnen einen gelegentlich an den Mond oder den Mars. Doch eben nicht nur:
 
„Er fuhr auf der I-25 zurück nach Norden, nach Santa Fe und dort östlich auf der San Francisco Street durch die Innenstadt. Niedrige Lehmziegelhäuser, überall spanische Verzierungen. Die Kathedrale des heiligen Franz von Assisi schmückte das Ende der Strasse. Ihm gefiel dieses Bewusstsein für Tradition. Die älteste Hauptstadt eines amerikanischen Bundesstaates und er mittendrin: ein Glücksritter in tausendjähriger Tradition.“
 
Worum geht's?
Marshall Grade arbeitete als Undercover-Cop in New York. Dann flog er auf, musste fliehen, vom mächtigen Drogenkartell von Tony Asaro wurde ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, er wird in einem Zeugenschutzprogramm in New Mexico untergebracht. Die ihm zur Verfügung gestellte Wohnung vermietet er und nimmt sich in Santa Fe eine günstigere Unterkunft.
 
Dann verschwindet eine junge Frau namens Alyce Ray, die ihn an jemanden aus seinem früheren Leben erinnert (wer das genau ist, wird im Verlaufe der Geschichte enthüllt). Marshall macht sich auf die Suche nach ihr und gerät dabei an äusserst brutale, gewalttätige Drogenhändler. Darüber hinaus wird er von einem Auftragskiller (von dem man auch erfährt, wie er dazu geworden ist) gejagt.
 
Marshall ist ein nachdenklicher, wortkarger Typ, der es besonders den Frauen, mit denen er zu tun hat, nicht gerade leicht macht. Doch auf sich allein gestellt ist er nicht; Hilfe erhält er von Lucas Cohen, einem Polizisten, der im Zeugenschutzprogramm eingeteilt ist.
 
Das alles ist überaus spannend geschildert, es gibt Tote zuhauf, die nicht zuletzt der Polizeibürokratie zu schaffen machen.
 
Ben Sanders, 1989 im neuseeländischen Auckland geboren, versteht es meisterhaft, mit wenigen Sätzen Stimmungen herzuzaubern, die einen nicht mehr so schnell loslassen. 
„Im Norden die Berge. Sie erinnerten ihn daran, wie riesig die Welt war und dass keine Herausforderung einzigartig war. Irgendwo da draussen unter Milliarden von Menschen hatte jemand im selben Moment das gleiche Problem wie er. Er wartete.“
 
Fazit: Ein Thriller, der einem ganz viele „thrills“ verschafft.

PS: Weitere Bände mit Marshall Grade sollen folgen. Man darf gespannt sein. Auch darauf, wie der Autor diesen Charakter weiter entwickelt, den er von sich sagen lässt. „Ich bin kein Teil der Gesellschaft. Ob das Land von Demokraten oder Republikanern regiert wird, betrifft mich nicht.“

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germanbookishblogs avatar

Rezension zu "American Blood" von Ben Sanders

Guter erster Band - freue mich schon auf den zweiten!
germanbookishblogvor einem Jahr

Diese Rezension ist zwar sehr spät, aber hey: Besser spät als nie.Marshall Grade wurde nach einer Undercover-Periode im Drogengeschäft unter Zeugenschutz genommen, da ein Kopfgeld von seinem ehemaligen Drogenboss auf ihn ausgesetzt wurde. Er hätte weitermachen können, hätte er nicht auf seine Liebste geschossen...Nun, nachdem das neue Leben zu langweilig ist, stürtzt sich der ehemalige Detective vom einen ins nächste Schlamassel, nur um ein Mädchen zu finden, die einer Person aus seinem früheren Leben zum Verwechseln ähnlich aussieht. Er lässt sich dabei nicht nur mit Detective Lauren Shore ein, die nichts anderes will, als hinter Grades undurchdringliche und undurchschaubare Persönlichkeit zu kommen, sondern auch mit dem ganz großen Drogenboss Leon, der Grade sterben sehen will. Dass er dabei auf seinen ehemaligen Chef »Dallas Man« trifft, hätte er nicht ahnen können.
Als ich das Buch vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe, war ich mega gespannt, ob dieses Buch mir gefallen würde. Ich hatte vorher nichts Vergleichbares in diese Richtung gelesen und war demnach schon super aufgeregt. Doch als es dann da war, hatte ich gar keine Lust das Buch anzufangen. Ich wollte zu der Zeit eher Fantasy lesen und hatte Angst, wenn ich mich zwingen würde, dass das dann zu einer Leseflaute führen und demnach meine Bewertung des Buches negativ ausfallen würde. Nun habe ich mich ein wenig spät dafür entschieden, das Buch endlich zur Hand zu nehmen und bin ausgesprochen glücklich darüber.Die Geschichte hat mir vom Verlauf her sehr gefallen. Es war durchweg spannend, auch wenn man anfangs nicht richtig durchblicken konnte, in welche Zeit dies und das spielte, weil die Kapitel auch in ihrer Abfolge etwas verschoben waren zum eigentlichen Zeitverlauf. Doch das hat der Geschichte kein bisschen geschadet.Die Charaktere waren zwar sehr emotionslos (was man ja auch in so einem Mileu sein muss), doch ihre Handlungen hatten so viel mehr in sich. Durch ihre Intentionen, warum sie das ganze Kriminelle machen, (meistens wegen der Familie) sieht man so mega gut, dass alle Figuren einen weichen Kern haben. Dieser Gegensatz ist mir sofort ins Auge gesprungen. Fast alle Charakter, sowohl gut als auch böse, waren einfach nur bad-ass und cool drauf, einfach großartig. Der Schreibstil war an manchen Stellen sehr knapp und abgehackt, doch die mega coolen Konversationen haben das Buch nochmal so richtig hochgehoben. Die Gespräche waren meist so knackig und gut überlegt, dass ich oft schmunzeln musste. Auf solche Ideen und Vergleiche muss man erst mal kkommen.Location des Buches war New Mexico in der jetzigen Zeit und New York in den Rückblenden(aus Marshalls Sicht). Die Sichtweisen wechselten sich von Kapitel zu Kapitel ab und man bekam mal einen Einblick in die polizeiliche Sichtweise, mal in die kriminelle und mal in die neutrale. Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, ist dass sehr viel erst am Ende aufgelöst wurde und vieles im Geschichtsverlauf ein Mysterium bleibt.
Alles in allem ein guter erster Teil. Ich hoffe, Heyne wird die weiteren Teile (falls es welche geben sollte) ebenfalls publizieren.

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woelfchen90s avatar

Rezension zu "American Blood" von Ben Sanders

American Blood
woelfchen90vor einem Jahr

Gerne möchte ich noch meine Meinung zu "American Blood" von Ben Sanders mit euch teilen. Das Buch ist bereits im September 2016 erschienen und der Heyne Verlag hat mit freundlicherweise das eBook zur Verfügung gestellt.

Der Klappentext des Buches verspricht schon sehr viel:

"Marshall Grade hat zwei Leben. Früher war er undercover für das New York City Police Department im Einsatz. Nachdem er enttarnt wurde, hat das organisierte Verbrechen ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Jetzt sitzt er im Zeugenschutzprogramm in New Mexico fest und soll sich unauffällig verhalten. Doch dann verschwindet eine junge Frau, die jemandem aus seinem ersten Leben zum Verwechseln ähnlich sieht. Grade schlägt alle Warnungen in den Wind und begibt sich auf ihre Spuren. Wird es ihm diesmal gelingen, die Frau zu retten?"

Meine Meinung:

Aufgrund des Settings des Buches und des Klappentextes war ich wirklich gespannt auf dieses Buch und musste es gleich haben, nachdem es im September erschienen ist. Nun gut, das ist jetzt bereits ein knappes Jahr her und ich kämpfe immer noch mit dem Buch. 
Leider werde ich mit dem Protagonisten überhaupt nicht warm, der ist mir einfach viel zu stoffelig. Na klar kommt er rüber wie ein waschechter Agent, Einzelgänger, maulfaul und emotionsbefreit... aber als Hauptfigur passt das mir persönlich einfach nicht. Man kann die Figur gar nicht einschätzen, wenn man so wenig von ihr erfährt, denke ich. 
Schade, denn bei dem tollen Cover hatte ich wirklich Lust auf dieses Buch und habe ihm mehrere Chancen eingeräumt. Sicherlich werde ich es zu einer anderen Zeit nochmals probieren und vielleicht werden Marshall und ich ja doch noch Freunde. 

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