Benedict Jacka

 3.9 Sterne bei 64 Bewertungen
Autor von Das Labyrinth von London, Fated und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Benedict Jacka

Romanidee, statt Schulprojekte: Benedict Jacka ist gerade 18 Jahre alt und in seinem letzten Schuljahr an der City of London School, als er sich an einem Novembernachmittag in die Schulbibliothek setzt, aus dem Fenster auf die Themse schaut, und anfängt, seinen ersten Roman zu schreiben. Zuvor hatte er kleinere Geschichten für Schulprojekte geschrieben, er selbst weiß bis heute nicht, warum er an diesem Tag mit dem Buch begann. Als die Geschichte fertig ist, sendet er sie verschiedenen Agenturen, die jedoch kein Interesse zeigen. Er geht nach Cambridge, wo er Philosophie studiert und Sophie Hicks kennenlernt, seine spätere Agentin. Neben seinem Studium schreibt er weiterhin Bücher. Nach seinem Abschluss lebt Jacka einige Zeit in verschiedenen Städten und Ländern, beispielsweise arbeitet er ein halbes Jahr als Englischlehrer in China, kehrt jedoch immer wieder in seine Heimat London zurück. Im Alter von 25 Jahren veröffentlicht er schließlich sein erstes Buch, „Ninja: The Beginning“. Als sein bekanntestes Werk gilt jedoch die Alex Verus Reihe, deren erster Band im Jahr 2012 erscheint. Die Serie um den Magieladen-Inhaber, der in die Zukunft sehen kann, umfasst mittlerweile mehrere Bände und wurde in verschiedene Länder verkauft. In Deutschland erschien der erste Band im Sommer 2018. Heute lebt und schreibt Jacka in London. In seiner Freizeit liebt er Video- und Brettspiele, Lesen, Kampfsport und den Austausch mit seinen Lesern.

Alle Bücher von Benedict Jacka

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Das Labyrinth von London

Das Labyrinth von London

 (47)
Erschienen am 16.07.2018
Das Ritual von London

Das Ritual von London

 (0)
Erschienen am 15.07.2019
Das Labyrinth von London (Alex Verus 1)

Das Labyrinth von London (Alex Verus 1)

 (2)
Erschienen am 13.07.2018
Fated

Fated

 (7)
Erschienen am 28.02.2012
Cursed

Cursed

 (2)
Erschienen am 29.05.2012
Veiled

Veiled

 (2)
Erschienen am 06.08.2015
Hidden

Hidden

 (1)
Erschienen am 02.09.2014
Taken

Taken

 (1)
Erschienen am 28.08.2012

Neue Rezensionen zu Benedict Jacka

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Bibbeys avatar

Rezension zu "Das Labyrinth von London" von Benedict Jacka

Auftakt einer magischen Reihe!
Bibbeyvor einem Tag

INHALT
Das Emporium Arcana ist kein normaler Laden. Nein, darin arbeitet Alex Verus, ein echter Magier. Keine kindischen Zaubertricks, sondern ganz echte Magie. Und obendrein kann er in die Zukunft blicken. Dass er eigentlich lieber für sich alleine bleibt, wird allerdings nebensächlich, als seine Vergangenheit ihn schließlich einholt. Ein seltsames Relikt, eine neue Verbündete und dabei immer das deutlich sichtbare Fadenkreuz des magischen Rates – wird Alex es schaffen, das große Geheimnis inmitten des magischen Londons zu lüften?


MEINUNG
Das Cover hat mich auf der Buchmesse derart angelächelt, dass ich einen Blick auf den Klappentext geworfen habe. Und auch der klang unheimlich vielversprechend. Für mich ist London eine wahnsinnig tolle Stadt, ich finde eine Buchreise dorthin lohnt sich immer. Dass diese dann auch noch mit Magie verbunden sein sollte – eine traumhafte Kombination.

Ich kam sehr gut in die Geschichte, hatte Alex Verus Zauberladen direkt vor Augen und fand den Einstieg generell sehr gelungen. Ich konnte mir viel unter dem Protagonisten vorstellen und fand gut erklärt, was ihn so herumtreibt. Relativ bald ging es dann rasant und spannend so richtig los. Die Ereignisse haben sich teilweise sogar überschlagen und dabei ging nie die Sympathie, die ich für Alex aufgebaut hatte, verloren. Auch Luna, eine weitere Figur, die inmitten dieses magischen Londons auftaucht, hat es mir angetan.

Allerdings muss ich sagen, dass ich manchmal etwas von der Langatmigkeit abgelenkt wurde. Der Autor schreibt sehr gut und anschaulich, aber manchmal hätten es ein wenig mehr Fakten vielleicht getan. Zwar war es auf der einen Seite nötig, die auftauchenden Charaktere und ihre Vergangenheit zu schildern, aber in meinen Augen ging dadurch manchmal die eigentliche Geschichte ein Stück weit verloren.

Das Ende konnte mich schließlich gar nicht mehr so richtig packen, und ich kann nicht einmal sagen, woran genau das lag. Es war nicht vorhersehbar oder gar schlecht oder unzufriedenstellend. Ich habe aufgeschnappt, dass die Reihe im Original bereits 9 Titel umfasst, also denke ich, dass ich dem zweiten Band, der im Sommer 2019 erscheint, wohl noch eine Chance geben werde. Kaltgelassen hat mich die Geschichte rund um ALex Verus jedenfalls nicht …

FAZIT
Interessante Idee mit tollem Setting. Manchmal wird die Geschichte ein wenig langatmig, aber sie hat durchaus Potenzial!

3 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥
DANKE AN DAS BLOGGERPORTAL FÜR DAS REZENSIONSEXEMPLAR!

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sandysss avatar

Rezension zu "Das Labyrinth von London" von Benedict Jacka

leider ungeil!
sandyssvor 17 Tagen

Auf dem BackCover des Fantasy-Erstlings des britischen Autoren Benedict Jacka darf der Hinweis auf eine andere Fantasy-Reihe nicht fehlen. Gemeint ist die Serie um die Flüsse von London (Rivers of London) von Ben Aaronovitch, die jedoch in einem anderen Verlag erscheint. Prompt hat sich blanvalet, der deutsche Verlag des hier besprochenen Buches, an den erfolgreichen Vorgänger angehängt, zumindest was das Marketing-Sprech betrifft. Ob das eine gute Idee war, den sprachlich ausgefeilten, auf hohem Niveau geschriebenen Vorgänger so offensichtlich nachzurennen, das soll uns in dieser Rezension beschäftigen.

Vielleicht noch ein paar Worte zum Titel und Cover vorab. Auf den Nachahmungseffekt auf eine der erfolgreichsten und zudem witzigsten neuen Fantasy-Reihe der letzten Jahre hat man auch hier sehr stark gesetzt. Das Labyrinth von London heißt im Original Fated und hat somit schon mal gar nichts mit dem Vorbild von Kollege Aaronivitch gemein. Auch die Grafik der deutschen Ausgabe ist mit ihrem altgelb und der grünen Schrift nicht gerade ein Ausbund an hübschen Design, aber als Trost darf gelten, die englische Originalausgabe sieht auch nicht verheißungsvoller aus.
Gut, wir haben verstanden, das ganze spielt in London. Insofern darf die berühmte Stadt natürlich im Titel auftauchen. Warum man sich allerdings so effektheischend an die Flüsse von London anbiedern musste, nehmen gewiefte Fantasy-Leser denn auch nur mit einem Achselzucken zur Kenntnis. Schlicht nichts weiter als Verkaufe halt.

Vom Inhalt möchte ich hier nichts wiederkäuen, was nicht schon gesagt wurde. Eine hinreichend originelle Abenteuergeschichte mit starken Fantasy-Elementen spult Autor Jacka hier ab, die leider zu keiner Zeit auch nur im Geringsten mitzureißen vermag. Die Ideen und die grundsätzliche Anlage seines Romans sind an sich nicht schlecht. Eine Magier als Außenseiter zwischen zwei verfeindeten Fraktionen. Sonderbare magische Eigenschaften und Effekte, tolle Zauberwesen und das alles vor dem heutigen Hintergrund der City of London, das macht schon was her.

Das Problem dieses Romans ist aber leider der Autor selber. Geniale Ideen machen nun mal noch keinen guten Roman. Dazu gehört auch eine passende Schreibe und hier fehlt es Benedict Jacka an allen Ecken und Enden. Er hat zu keinem Zeitpunkt die Spritzigkeit, den Wortwitz und den Drive den sein Vorbild Aaronovitch aufs Parkett legt. Zudem scheint der gesamte Roman darunter zu leiden, dass hier auf Volumen geschrieben wurde. Was will das heißen? Man darf vermuten, da gab es die Anweisung oder zumindest die Intention des Autors, mach den Roman länger als die eigentliche Idee hergibt, schreib schön ausführlich und drumherum, dann kann man das Ganze mit einer entsprechenden Seitenzahl vermarkten. Das ist grundsätzlich keine so gute Idee. Der Inhalt und die gesamte Handlung des Romans inkl. aller Dialoge gehörten gestrafft und würden maximal für die Hälfte des Umfangs herhalten. Sorry, mehr Stoff ist hier trotz guter Ideen leider nicht drin. Es wird zu viel unwichtiges beschrieben, die Dialoge sind nicht spritzig, schon gar nicht witzig und die Kommentare immer lau. Da zieht sich auch die spannendste Handlung zäh wie Kaugummi.

Herausgekommen ist eine Schreibe, mit der sich Autor Jacka auf Dauer keine Freunde machen wird. Zu Beginn vergaloppiert er sich in endlosen Hintergrundbeschreibungen, die das Szenario und die Ausgangssituation erläutern und im hinteren Teil des Buches sind die Dialoge so unerhört in die Länge gezogen, dass überhaupt nur noch hohles Gequatsche um den lauwarmen Brei dabei herauskommt. Ohne Ziel und Verstand wird hier endlos über Offensichtliches lamentiert, dass mir fast das Lesen vergangen wäre. Das stand ich kurz vorm Aufgeben und das ist immer ein ganz besonders alarmierendes Zeichen für jeden Roman. Ich habe dann doch ganz bis zum Ende durchgehalten, nur um zu sehen, wie sich der Autor das Ende vorstellt. Aber auch da würde mich nichts dazu verleiten einen Folgeband auch nur eine weitere Leseminute zu schenken.
Alles in allem nichts als ein schwacher Abklatsch der ungleich besseren und erfolgreicheren Fantasy-Reihe von Ben Aaronovitch, die Autor Jacka hier mit keiner Zeile erreicht. Leider trotz der guten Ausgangsideen vergebene Schreibermüh. Das ganze kann man nur als Versuch sehen, hier einen Schnellschuss als Mitbewerber von einem anderen Verlag auf den Markt zu werfen.

Für den Verlag gilt: Das mag in der Branche üblich sein. Gute Bücher mit neuen frischen Ideen bekommt man so aber nicht zusammen.

Für den Autoren gilt: Nicht kopieren und eingetretene Wege gehen, sondern eigene losgelöste Ideen von grundauf entwickeln und sich vom Vorbild bestenfalls inspirieren lassen. Das ist für wirklich gute Romane der Königsweg.

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Jessica_Dianas avatar

Rezension zu "Das Labyrinth von London" von Benedict Jacka

ein guter Auftakt - aber mit Potential
Jessica_Dianavor 24 Tagen

Inhalt:
Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.

Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!

Fazit: Die magische Welt aus einer anderen Sicht. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt relativ schnell in die Geschichte hinein. Der Anfang des Buches spiegelt den Sarkasmus der Geschichte wieder und auch, dass Wesen in einem anderen Licht erscheinen, sorgte für einen große Portion Sarkasmus. Mir persönlich hätte jedoch etwas mehr beschrieben sein können, man schafft sich zwar als Leser ein Bild von den Charakteren und der Umgebung, aber der Ansporn durch den Autor sich bestimmte Punkte vorzustellen fehlte etwas. Die Elfe, welche die beiden auf der Tour begleitet erinnerte mich sehr an Tinkerbell - es war amüsant die Diskussionen zwischen den beiden zu lesen und auch das kindliche in Ihrem Wesen wirkte echt. Nachdem es sich hierbei um einen Auftakt handelt, muss ich sagen, dass ich hoffe, dass die anderen Teile vllt. etwas lebendiger sind - als Leser erfährt man in diesem Buch sehr viel über das drum herum und man lernt eine große Portion Magie kennen - aber da geht noch etwas mehr :) 4 von 5 Sternen ♥

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Zusätzliche Informationen

Benedict Jacka wurde am 25. September 1980 in London (Großbritannien) geboren.

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