Das Labyrinth von London

von Benedict Jacka 
3,6 Sterne bei38 Bewertungen
Das Labyrinth von London
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Positiv (21):
fallingstar_91s avatar

Ein tolles Buch über Zauberei in London. Ich freue mich schon auf das zweite Teil!

Kritisch (6):
jaylinns avatar

Das Labyrinth von London konnte mich leider nur optisch überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Das Labyrinth von London"

Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.
Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734161650
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    DisasterRecoverys avatar
    DisasterRecoveryvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Interessant Charaktere, ein ordentlicher Schuss Magie und ein angenehmer Schreibstil. Ein bisschen Humor hätte der Geschichte gut getan.
    Das Labyrinth von London

    Alex Verus ist ein Wahrsager, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird. Er ist ein Einzelgänger, der sich bestens mit Artefakten und magischen Gegenständen auskennt. Alex betreibt einen Laden, in dem Kunden diese Gegenstände kaufen können.

    Seine Sicht auf das Wahrsagen und seine Erklärungen dazu haben mich beeindruckt. Wahrsagen bedeutet nämlich nicht einfach nur in die Zukunft zu sehen, sondern es hat etwas damit zu tun, Wahrscheinlichkeiten abzuwägen. Aus einer Vielzahl möglicher Wenn-Dann-Konstellationen, tastet er die Zukunftsstränge vorsichtig ab. Ich konnte mir das sehr gut vorstellen.

    Der Schreibstil ist durchweg angenehm. Benedict Jacka hat hier eine absolut magische Geschichte zwischen die Buchdeckel gepackt. In Kombination mit London als Location, ist es eine runde Sache.

    In einigen Rezensionen habe ich Vergleiche zu den Werken von Ben Aaronovitch gelesen und ich frage mich ein bisschen, woher dieser Vergleich kommt. Die einzigen Parallelen, die ich sehe, sind London als Ort des Geschehens und die Tatsache, dass es um Magie geht. Ansonsten sind die Geschichten so verschieden wie sie es nur sein können. Das trifft ebenfalls auf den Schreibstil zu. Während Ben Aaronovitch mir einfach zu lange um den heißen Brei schreibt, liefert Benedict Jacka durch seinen Protagonisten Alex einige Hintergrundinformationen und konnte mich damit als Leserin voll abholen.

    Dieses Fantasy-Abenteuer kommt ohne Romance Anteile daher, was mich prinzipiell nicht stört, solange die Geschichte mich packen kann. Was das Buch aus meiner Sicht bereichert hätte, wäre ein gewisser Anteil an Humor. So war meine Stimmungslage während des Lesens doch leider etwas nüchtern und gefasst. Die Charaktere sind interessant, bleiben aber zu oberflächlich, selbst für einen Auftakt.

    Fazit:
    Spannendes Fantasy-Abenteuer mit einem ordentlichen Schuss Magie, in den Straßen von London. Der Autor zeichnet interessante Charaktere und hat einen angenehmen Schreibstil. Wenn er zu diesem Paket noch etwas Humor in seine Geschichte gebracht hätte, hätte ich sicher noch mehr Spaß beim Lesen gehabt.

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    BrittaRuths avatar
    BrittaRuthvor einem Monat
    Kurzweilig und intelligent

    Der Wahrsager Alex Verus lebt zurückgezogen in London wo er das Emporium Arcana betreibt, in dem er magische Artefakte verkauft. Trotzdem gerät er ins Visier mehrerer mächtiger Gruppen, die versuchen, ihn für eine Mission zu gewinnen. Ein geheimnisvolles Relikt ist gefunden worden, zu dem keiner Zugang findet und Alex' Hilfe wird gebraucht. Zusammen mit dem Luftelementar Starbreeze und dem Mädchen Luna versucht Alex das Rätsel zu lösen und bringt sich und seine Freunde in tödliche Gefahr.
    Der Roman „Das Labyrinth von London“ aus der Feder von Benedict Jacka ist bei Blanvalet erschienen. Dieser sehr spannende, fantastische Roman ist eins meiner Highlights des diesjährigen Sommers. Manchmal ein bisschen an Harry Potter erinnernd, trotzdem mit einer ganz eigenen magischen Welt und spannenden, einfallsreichen Charakteren macht jede Seite Spaß. Jacka hat es geschafft, ein enorm kurzweiliges und trotzdem intelligentes Buch zu schreiben. Der Protagonist ist ein sympathischer Typ mit sehr menschlichen Seiten und einer magischen Fähigkeit die den Handlungsverlauf sehr spannend macht. Er und seine Freunde sind ein illustrer, liebenswerter „Haufen“, die in ein Abenteuer geschmissen werden, das einem streckenweise eine Nummer zu groß für sie vorkommt. Zusammen mit dem sehr gut lesbarem Schreibstil mit einer Prise Humor ein wirklich großer Lesespaß.
    Fazit: Daumen hoch für diesen tollen ersten Band um Alex Verus, ich freue mich schon auf eine Fortsetzung und bedanke mich beim Verlag für das Rezi-Exemplar.

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    Kikis_Buecherkistes avatar
    Kikis_Buecherkistevor einem Monat
    Kurzmeinung: Magisch, spannend und anders.
    Ein tolles magisches Erlebnis in London!

    Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.

    Inhalt:
    Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.

    Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!

    Mein Eindruck:
    Ich muss zugeben, nur durch das Cover wäre ich nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Aber nachdem ich es bei einer Bekannten gesehen und den Klappentext gelesen habe, der mich sofort mitgerissen hat, war mir klar, dieses Buch muss ich unbedingt lesen.

    Träumen wir nicht alle davon, in die Zukunft sehen zu können? Am besten noch, wenn wir diese aus verschiedenen Richtungen sehen können, je nach dem, was wir vor haben? Tja, Alex Verus kann das! Er ist Magier, allerdings in der Rangordnung der Magier eher im unteren Drittel, da er „nur“ in die Zukunft sehen und daher nicht wirklich mit Magie zaubern kann. Da er diese aus verschiedenen Richtungen sehen kann, je nach dem, für welche Handlung er sich entscheiden würde, kann er so besser wählen, welche Richtung er wählen möchte. Diese Fähigkeit macht ihn allerdings für einige Magier, die auf der Jagd nach einem magischen Gegenstand sind, äußerst interessant, was ihm allerdings nicht wirklich erfreut. Denn nicht alle Magier gehören zu den „Guten“, auch Magier, die Schwarzen Magie betreiben, machen Jagd auf ihn. So muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er stehen möchte, welche Schritte er gehen soll und wie er heil aus der ganzen Sache wieder rauskommen kann, ohne das er zu schaden kommt. Ein spannendes Abenteuer in London beginnt…

    Das Buch ist aus der Sicht von Alex Verus geschrieben und hat mich gleich von Anfang an mitgerissen. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, er lässt sich leicht und flüssig lesen und der Humor war auch ganz nach meinem Geschmack. Bücher, die vor Ironie und Sarkasmus triefen haben ja bei mir schon fast gewonnen, so ist es auch bei diesem hier. Auch die direkte Anrede von Alex an uns Leser hat mir sehr gut gefallen und findet man so nicht oft in Büchern.

    Was mir allerdings nicht so gefiel, war, dass mir persönlich ein wenig das bildliche fehlte, so dass es manchmal schwer für mich war, mir manche Dinge, Orte etc. vorstellen zu können. Ab und an gab es auch Seiten, die sich, meiner Meinung nach, etwas dahin zogen und ein wenig langatmig wirkten.

    Alex mochte ich von Anfang an. Er kümmert sich um seinen Laden und hat sich von den anderen Magiern eher zurückgezogen. Seine Art, wie er an die Dinge herangeht gefiel mir von Anfang an gut.

    Starbreeze fand ich einfach entzückend und teilweise richtig erfrischend, und ich fand, sie hat irgendwie etwas unschuldiges und kindliches an sich. Sie hat so ein wenig von Tinker Bell an sich.

    Fazit:

    Ein spannender und unterhaltsamer Reihenauftakt, der mit interessanten Wendungen, sympathischen Charakteren und viel Magie bei mir punkten konnte. Magisch, spannend und anders und trotz kleiner Kritikpunkte doch empfehlenswert.

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    dreamsbooksandfantasys avatar
    dreamsbooksandfantasyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein wirklich magisches Buch, dass den Leser in ein London entführt, dass man unbedingt näher kennenlernen sollte!
    Absolut fantastisch

    Kennt ihr das? Ihr lest einen Klappentext und wisst einfach, dass das Buch absolut euren Geschmack trifft?
    So ging es mir mit diesem hier und deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, dass der blanvalet Verlag mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Vielen lieben Dank dafür!

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Handlung war so spannend, dass ich wahrhaftig nicht gemerkt habe, wie schnell die Seiten dahin geflogen sind.

    Auch wenn die Handlungsstrenge ab und an sehr verworren waren, konnte ich der Handlung immer gut folgen und fand sie an keiner Stelle unverständlich erklärt.

    Die Charaktere sind einfach genial, besonders Protagonist Alex, denn er ist einfach ein wirklich humorvoller und sehr intelligenter Mensch mit genialen Ideen.

    Den Schreibstil habe ich geliebt! So ironisch, sarkastisch, humorvoll und einfach spannend zu lesen. Absolut toll!

    Auch besonders toll: das Buch spielt in meiner Herzensstadt London.

    Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem empfehlen, der einen ironischen Schreibstil genauso zu schätzen weiß wie ich und zu dem auch Geschichten über Magie liebt!

    Ich bin schon sehr gespannt wie es in Band 2 weitergeht und hoffe sehr, dass dieser bald erscheint!

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich schwanke noch zwischen 3-4 Sternen, es gab positives aber auch negatives ... Entscheidung kommt dann mit meiner ausführlichen Rezension
    Hier bin ich etwas hin- und hergerissen weil es tolle Ideen gab, aber von der Umsetzung gehapert hat

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Fans von Ben Aaronovitc Reihe "Die Flüsse von London" hier auch Gefallen daran finden könnten! Mich hat die Begeisterung leider nicht gepackt, obwohl ich es stellenweise wirklich gut fand - letztendlich ist aber der Funke nicht so recht übergesprungen.

    Alex Verus lebt als Magier mitten in London und ist vor dem Rat und seinem ehemaligen Mentor untergetaucht, in dem er in Camden in London einen Laden für Zauberartikel aufgemacht hat. Alleine das war für mich schon gleich zu Beginn etwas zweifelhaft, denn wirklich praktisch scheint mir das als Versteck nicht zu sein. Es gab während der Geschichte mehrere solche kleinen Details, die mir nicht so recht ins logische Bild gepasst haben.
    Alex jedenfalls findet sich in seinem kleinen Reich recht gut zurecht und hat nur wenige und sehr ungewöhnliche Freunde. Eine davon ist Luna. Sie gehört zwar nicht in die Riege der Magier, aber dafür hat sie einen Familienfluch geerbt - und diese Idee zu dem Fluch fand ich sehr genial! Auch wie dieser die Beziehung zu Alex beeinflusst und überhaupt die Entwicklung der beiden zueinander fand ich erfrischend anders und hat mir richtig gut gefallen!
    Erzählt wird die Handlung ja aus Sicht von Alex, und er wirkt eigentlich recht humorvoll und so, als hätte er in seinem Leben mittlerweile alles unter Kontrolle. Aber dieser Eindruck täuscht, denn er hat einige dunkle Geheimnisse aus seiner Vergangenheit, die er bisher gut verdrängen konnte, die sich aber durch die neuen Ereignisse wieder an die Oberfläche kämpfen und er sich ihnen endlich stellen muss.
    Diesen Spagat zwischen dem lockeren, humorvollen Schreibstil und den doch teilweise grausamen Hintergründen und Praktiken mancher "Parteien", fand ich nicht so ganz gelungen. Dadurch hab ich dem Autor beides nicht so richtig abnehmen können.

    Es geht ja um einen uralten Clinch zwischen den Weiß- und den Schwarzmagiern. Solche Konflikte kennt man, aber ich fand die Erklärung wenn auch nicht neu, trotzdem gut umgesetzt: Die Weißmagier sind (natürlich) die guten, wobei es hier auch einige schwarze Schafe gibt, und die Schwarzmagier kennen zwar die Regeln, sehen das "Böse" aber nicht als grundweg schlecht an, sondern als Ergebnis aus dem Auge des Betrachters. Das ist ja eine ewige Streitfrage, inwieweit die "persönliche Freiheit" durchzusetzen ist, solange sie anderen nicht schadet ... Hier heißt das konkret, wenn die Schwarzmagier etwas für sich tun, was ihnen guttut oder ihnen Macht bringt, ist alles erlaubt, ganz einfach weil es sich auf sie selbst positiv auswirkt.
    Die "Schule", durch die sie als Lehrlinge gehen müssen, bereitet sie genau darauf vor und deshalb wundert es nicht, dass sie sehr brutale Methoden anwenden, um in diesem ewigen Machtkampf zu bestehen.

    "... und soweit es sie betrifft, bedeutet Moral das,
    was auch immer in einer Situation gerade bequem ist." Pos 1275

    Die Handlung an sich geht zwar gut vorwärts, aber so richtig in Schwung kam sie für mich erst ab der Hälfte. Leider war das ganze drumherum nicht so wirklich fesselnd für mich und erst am Ende, als ich wusste, was dahintersteckt, fand ich die Idee schon sehr cool. Leider kam das eben auf den vorherigen Seiten nicht so gut rüber, weshalb ich nicht immer mit großer Lust weitergelesen hab.
    Alex hat während dem erzählen immer gleich Erklärungen geliefert wenn es um Zauber und sonstige Hintergründe ging, was gut war, da man dadurch nicht so lang in der Luft hing und alles schnell verstehen konnte - andererseits wurde dadurch auch öfter etwas wiederholt, was wiederum etwas nervig war.

    Die Fähigkeit von Alex Verus selbst fand ich sehr schön dargestellt: er kann in die Zukunft sehen und hat dadurch natürlich immer einen immensen Vorteil. Durch die verschiedenen Szenarien, die sein Verhalten auslösen können, kann er sich sehr oft für den einen Weg entscheiden, der ihn aus einem gefährlichen Moment herausbringt; aber auch im Alltag hat sich das bei ihm schon so eingeschlichten, dass diese Art der Voraussicht schon ganz normaler Bestandteil ist. Das war wirklich gut integriert!

    Ihr seht, ich war hier sehr zwiegespalten, da es für mich einige negative wie auch positive Punkte gab. Insgesamt konnte es mich aber leider nicht so ganz mitreißen, wie erhofft, obwohl ich es im Rückblick doch gut fand; während dem Lesen selbst aber nicht so reingefunden hab.

    Fazit: 3,5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    jaylinns avatar
    jaylinnvor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Labyrinth von London konnte mich leider nur optisch überzeugen.
    Defintiv nicht mit Aaronovitch vergleichbar

    Allgemeines:

    Das Labyrinth von London ist am 16.07.2018 als Taschenbuch bei Blanvalet erschienen. Das Buch hat 416 Seiten und ist dem Genre der Fantasy zuzuordnen. Als potentielle Leser eignen sich junge Erwachsene und Erwachsene.

    Im Original wurde das Buch bereits 2012 unter dem Titel Fated veröffentlicht. Seitdem sind sieben weitere Teile erschienen, im Deutschen wurde bisher nur der erste Teil herausgebracht. Ich bin gespannt, in welche Richtung sich die deutschen Titel entwickeln werden – mit den Originaltiteln haben sie ja rein gar nichts zu tun.

    Inhalt:

    „Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

    Meine Meinung:

    „Fans von Ben Aaronovitch dürfen diese sehr intelligente, vielschichtige und actiongeladene Serie nicht verpassen.“

    Als ich dieses Zitat auf dem Buchrücken entdeckt habe, waren sofort gewisse Erwartungen geweckt. Als großer Fan Aaronovitchs war ich zugleich neugierig und abgeschreckt. Niemand sollte genau so eine Reihe schreiben und niemand sollte damit werben, dass ein Buch (ein Stil oder eine Reihe) so ist wie ein anderes.

    Manche Leser sind von solch einer Werbung begeistert. Sie wittern ähnliche Bücher und entdecken so vermutlich den ein oder anderen Schatz. Ich persönlich wurde von solchen Vergleichen (vor allem von „wie Tolkien“ oder „wie Michael Ende“) bisher eigentlich immer enttäuscht. Solange man ein großer Fan einer Reihe ist, ist es für jeden neuen Autor schwer, die Erwartungen zu erfüllen, wenn er sofort mit dem „Idol“ verglichen wird. Egal, ob dieser Vergleich bewusst oder unbewusst geschieht, er ist da.

    Ich habe versucht, mit nicht zu sehr davon beeinflussen zu lassen. Aber ich bin gescheitert. Da die Basis der beiden Reihen ungefähr gleich ist, war der Vergleich zunächst nämlich naheliegend. Beide Reihen spielen in London. In beiden Reihen ist ein erwachsener Zauberer der Protagonist. In beiden Reihen passieren abstruse Dinge. Aber nur Aaronovitch gelingt diese perfekte Mischung aus abstrusem Scheiß und genialer Lesemotivation. Denn nur Aaronovitch schreibt wie Aaronovitch. Und Benedict Jacka hat es nicht geschafft, an Aaronovitch heranzukommen. Vermutlich wollte er das auch gar nicht. Aber das Zitat auf dem Buchrücken hat es mir suggeriert. Ihr versteht, was ich meine?

    Nun versuche ich, von diesem Zitat abzurücken.

    Dann habe ich ein Buch vor mir, das hübsch aussieht, einen spannenden Klappentext hat und in London spielt. Es gibt Magier. Und es gibt Dinge, die diese Magier wollen. ALLE. Im Grunde genommen haltet ihr mit dem Labyrinth von London eine hübsche, große Jagd nach einem begehrten magischen Gegenstand in Händen. Das ist so gesehen kein neuer Plot, keine neue Story und Aussehen ist ja bekanntlich nicht alles. Und ich muss ehrlich sein: Es hat mich nach einiger Zeit gelangweilt. Für jeden Autor ist es schwer, im Bereich der Fantasy etwas Neues zu erfinden. Und deshalb muss gut geschrieben werden. Jacka gelingt das in meinen Augen nicht. Er hat es nicht geschafft, mich zu sich IN die Geschichte zu holen. Ich fühlte mich durchweg wie ein Zuschauer, fremd und unwissend. Außerdem weist die Geschichte einige Längen auf, man bekommt manchmal sogar das Gefühl, dass der Protagonist und Zauberer sich einfach gerne reden hört.

    Fazit:

    Das Labyrinth von London konnte mich leider nur optisch überzeugen.

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    Wunny_WolleWuuvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine interessante Story mit einem gewöhnungsbedürftigen Protagonisten.
    Rezension zu "Das Labyrinth von London"

    von: Benedict Jacka
    Verlag: blanvalet Verlag
    Seitenzahl: 411
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
    Kaufoption: https://www.amazon.de/Das-Labyrinth-von-London-Roman/dp/3734161657/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1535470648&sr=8-1&keywords=das+labyrinth+von+london

    Klappentext:
    "Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.

    Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!"

    Cover:
    Auf dem Cover sind Elemente vom Haupthandlungsort London zu sehen, sowie dem mysteriösen Würfel, welchen Luna findet. Das Cover selbst lässt für mich allerdings nicht unbedingt auf eine magische Geschichte schließen. Ich finde es ok, es wäre für mich allerdings kein Cover-kauf gewesen.

    Inhalt:
    Alex hat einen Laden für Zauberbedarf. Für richtigen Zauberbedarf, mit Magie und für Magier. Außerdem ist Alex ein Wahrsager und kann somit verschiedene Zukunftsstränge beschreiten und in die Realität umsetzen. Als ein mysteriöses Artefakt auftraucht und sowohl der Rat als auch die Schwarzmagier um seine Mitarbeit werben, um dieses Artefakt zu Öffnen, muss Alex sich entscheiden auf welche Seite er sich schlägt und einige im Rat nicht die Macht des Artefakts missbrauchen würden.

    Meine Meinung:
    Das Buch ist interessant, erinnert zeitweise aber eher an einen Leitfaden. Es wird vieles erklärt, manchmal einfach zu viel. Nach einiger Zeit hat man das Gefühl, dass sich Alex gerne selbst reden hört. Sympatischer war mir da Luna, seine Gehilfin. Ich empfand ihren Fluch wesentlich spannender, als Alex seine Wahrsagerei. Alex ist in meinen Augen nicht mutig und teils arrogant, obwohl er eigentlich immer nur mit Tricks arbeitet. Ich wurde leider nicht so richtig warm mit ihm und seiner Geschichte.

    Fazit: 
    Eine interessante Story mit einem gewöhnungsbedürftigen Protagonisten.

    Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

    Klappentextquelle:
    https://www.amazon.de/Das-Labyrinth-von-London-Roman/dp/3734161657/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1535470648&sr=8-1&keywords=das+labyrinth+von+london

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    readingmakesmefeellikes avatar
    readingmakesmefeellikevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Welt, aber mangelndes Erzähltempo...
    Solide, aber ohne Suchtfaktor


    Worum geht's?

    "Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.
    Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!"


    Warum hab ich es gelesen?

    Aktuell ist Fantasy mein bevorzugtes Genre - und wenn eine Geschichte dann noch in meiner Herzensstadt London spielt ist das für mich Grund genug, einen genaueren Blick darauf zu werfen.


    Wie war's?

    Neben dem spannenden Cover habe ich mich total über die im Einband versteckte, farbenfrohe Karte von London gefreut. London und einige seiner sehenswerten Stätten werden in der Geschichte herrlich eingebunden und ich hatte durchweg das Bedürfnis, sofort wieder hin zu fahren. Die Orte hatte ich durch ihre treffende Beschreibung gleich vor Augen.

    Da man häppchenweise in die Welt rund um den Seher Alex Verus eingeführt wird, hatte ich keine Schwierigkeiten mich in ihr zurechtzufinden. Schwarz- und Weißmagier, Empfindsame, Adepten - die Welt ist nicht sehr komplex, aber durchdacht und recht logisch.

    Generell empfand ich den Anfang als sehr angenehm zu lesen. Vor allem Luna und Starbreeze hatten es mir ganz schnell angetan. Protagonist Alex war für mich zu Beginn noch etwas undurchschaubar, da er sich bezüglich seiner Vergangenheit gerne etwas vage ausdrückt. Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich eine genaue Vorstellung von ihm in meinem Kopf hatte.

    Insgesamt habe ich mich allerdings mit dem Lesen etwas schwer getan. Da gab es so einige erzählerische Längen, Momente, die eigentlich spannend sein sollten, aber so nicht rüber kamen und ein paar Dialoge, denen etwas mehr Tempo gut getan hätte. Obwohl der Schreibstil eigentlich sehr flüssig war, verlor sich der Autor manchmal in unwichtigen Dingen. Allerdings fand ich es ganz großartig, dass der Leser ab und an - wie auch schon im Klappentext - direkt adressiert wird. Das passte für mich total zu Alex.

    Insgesamt lässt mich das Buch und die Welt rund um Alex Verus zwar nicht mit einem durchweg negativen Gefühl zurück, aber es hatte für mich leider nicht den Suchtfaktor, den ich mir vom Klappentext erhofft hatte.


    Was war besonders?

    Ich mochte die Art des 'in-die-Zukunft-Sehens' in diesem Buchuniversum sehr gerne. Und Starbreeze - von diesem lustigen, äußerst unterhaltsamen Charakter hätte ich gerne noch mehr gelesen.


    Reading Das Labyrinth von London makes me feel like...

    ...Solide, magische Urban Fantasy mit interessanten Ideen, aber auch einigen Längen.



    Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

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    paperloves avatar
    paperlovevor 2 Monaten
    Leider nicht überzeugend

    Meine Rezension findet ihr auch auf:
    https://mrspaperlove.blogspot.com

    Irgendwie tut es mir leid, das Buch so schlecht zu bewerten, weil ich es unbedingt mögen wollte, aber nicht konnte. Vorneweg muss ich schon mal sagen, dass ich das Buch relativ unvoreingenommen begonnen habe, weil mich damals der Klappentext angesprochen hatte. (Ausserdem ist mir das schöne Cover sofort ins Auge gestochen. Aber leider reicht das am Ende ja nicht aus für ein gutes Buch). Ich kenne bisher weder die Bücher von Ben Aaronovitch, noch habe jemals etwas über die Alex Verus Reihe gehört. Mir war auch nicht bewusst, dass im englischen Original bereits 8 Bände rund um Alex erschienen sind, aber rückblickend erklärt das vermutlich einiges.

    Mein grösster Kritikpunkt ist der, dass die Geschichte sehr unspektakulär und stellenweise sogar langweilig war. Das lag einerseits sicher am Plot, den ich jetzt nicht sonderlich innovativ oder fesselnd fand. Alex Verus ist ein Hellseher, der als einziger imstande ist ein heiss begehrtes magisches Artefakt zu öffnen. Hinter diesem Artefakt sind sowohl die schwarzen, als auch die weissen Magier her. Was genau der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppierungen ist, wird nur kurz angeschnitten und war mir bis zum Ende immer noch nicht ganz klar, denn es handelt sich nicht um eine typische Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Klar war nur, dass beide Seiten Alex für sich gewinnen wollten und ihm jeweils einen Deal angeboten haben, nichtsahnend, dass Alex zweigleisig fährt und beiden Gruppierungen versprochen hat, ihnen zu helfen.
    Das wäre an und für sich als Plot okay gewesen, wenn da nicht Alex Fähigkeit in die Zukunft zu blicken, gewesen wäre. Er kann nicht einfach Hellsehen, sondern sieht verschiedene zukünftige Handlungsstränge samt deren Konsequenzen, so dass er sich jeweils für den sichersten Weg entscheiden kann – er weiss ja schliesslich, was sonst passieren würde. (Doctor Strange aus dem Marvel Universum lässt grüssen. Der hat nämlich genau die gleichen Kräfte, weshalb es auf mich ein bisschen abgekupfert gewirkt hat.) Dadurch gelingt es Alex aus jeder noch so brenzligen Situation zu flüchten, ohne wirklich zu Schaden zu kommen. Das hat die ganze Sache für mich als Leser natürlich nur noch mässig interessant gemacht, denn es war von Anfang an klar, dass Alex Heil aus der Sache herauskommen wird.
    Begleitet wird Alex auf seinem Abenteuer von Luna (die vermutlich sein Love Interest darstellen soll) und stellenweise auch von Starbreeze. Über die beiden Charaktere kann ich, wie eigentlich über Alex selbst auch, praktisch nichts sagen. Die Charakterisierung ist sehr eindimensional und nichtssagend. Alex, Luna und Starbreeze sind – wie alle anderen Charaktere – einfach da. Punkt. Für weitere Infos muss man vermutlich noch die restlichen 7 Bände lesen. Und gerade weil man so wenig über die Hauptcharaktere erfährt, konnte ich auch keine Sympathien für sie aufbringen.

    Der Schreibstil ist eher einfach gehalten und der Autor hat es leider nicht geschafft, mich mit seiner Erzählweise zu packen. Das Ganze ging leider soweit, dass ich am Folgetag gar nicht mehr wusste, was eigentlich in den Kapiteln, die ich am Vortag gelesen hatte, genau passiert ist. Das ist bei mir in der Regel als schlechtes Zeichen zu deuten.

    Fazit:

    Eine halbwegs interessante, aber unausgereifte Idee, die mich leider überhaupt nicht packen konnte. Die Charaktere mitsamt dem Protagonisten Alex bleiben bis zuletzt sehr blass. Vermutlich muss man die ganze Reihe lesen, um mehr über Alex und seine Sidekicks zu erfahren. Für mich ist aber an dieser Stelle die Reise bereits zu Ende, denn wie es mit Alex weitergeht, ist mir nach diesem eher faden ersten Band – so Leid es mir tut – schlichtweg egal. Es gibt deutlich bessere Bücher in diesem Genre. Für dieses Buch gibt es von mir deshalb nur 2.5 Sterne.

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    losgelesens avatar
    losgelesenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Blick in die Zukunft.
    Ein Blick in die Zukunft.

    Alex Verus ist ein Magier, der mitten in London einen kleinen Laden für magische Gegenstände betreibt, das Arcana Emporium. Aber Alex Verus kann auch in die Zukunft blicken und so weiß er stets, wann seine Kunden sein Geschäft betreten und nach welche Art von Magie sie Ausschau halten. Als ein magisches Relikt gefunden wird, wird dringend ein Wahrsager benötigt und Die Wahl fällt auf Alex Verus. So findet er sich unvermittelt in einem Kampf zwischen allen Fronten und voller Intrigen wieder.

    Mit „Das Labyrinth von London“ von Benedict Jacka ist 2018 im blanvalet Verlag das erste Buch über den Magier Alex Verus auf Deutsch erschienen. Das englischsprachige Original „Fated“ erschien bereits 2012 und bisher folgten sieben weitere Bände. So ganz erfolglos scheint die Reihe also prinzipiell nicht zu sein.

    Allerdings hinterlässt der Auftakt der Reihe beim Lesen doch einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist die Roman-Idee um einen in die Zukunft blickenden Magier schon originell und so handeln die besten Stellen des Buches dementsprechend auch davon, wie Alex Verus in die Zukunft blickt, um seine nächsten Schritte zu planen. Auch blitzt immer wieder Humor auf, allerdings ist dieser eher wohldosiert. Andererseits hat das Buch leider immer wieder Abschnitte, die sich recht langweilig lesen und den Leser daher nicht zwingend dauerhaft bei Laune halten.

    Insgesamt gesehen aber ist vor allem die Idee und die Umsetzung des hellseherischen Magiers Alex Verus gelungen und trägt dementsprechend viel zu der Geschichte bei. Das Buch hat daher trotz der nicht wegzudiskutierenden Längen die Neugier auf einen möglichen zweiten Band auf Deutsch geweckt. Dies allerdings in der berechtigten Hoffnung, dass die Geschichte hinsichtlich Alex Verus und seine hellseherischen Fähigkeiten fokussierter ist. Ich blicke diesbezüglich jedenfalls gespannt in Zukunft.

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