Benedict Jacka Fated

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Inhaltsangabe zu „Fated“ von Benedict Jacka

A compelling new urban fantasy series based in Camden, featuring Alex Verus - a mage with a dark past who can see the future ...
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    Fated
    Elyssa

    Elyssa

    18. January 2016 um 21:21

    Wartet noch jemand sehnsüchtig auf den nächsten Harry-Dresden-Roman? Dem kann ich Alex Verus wärmstens empfehlen. Der Vergleich scheint dem Autor selbst wohl auch gar nicht so unangenehm zu sein, immerhin gibt es direkt ganz zu Anfang einen sehr charmanten Verweis auf ein Gerücht über einen Magier in Chicago, der angeblich in den gelben Seiten inserieren soll. Ich gebe es ja zu, damit hatte mich Jacka und das Buch war gekauft. Es gibt bezüglich der Hauptfigur schon einige Parallelen zur Butchers Romanhelden, so hatte auch Alex einen brutalen, zwischenzeitlich verstorbenen Lehrmeister, steht auf nicht besonders gutem Fuß mit dem Magierrat und hat einen auffälligen Hang dazu, in Schwierigkeiten zu geraten. Trotzdem überwiegen die eigenständigen Ideen und die Geschichte um Alex Verus hat mich in ihren Bann gezogen. Alex ist ein Diviner, er kann in die Zukunft sehen, oder eher die möglichen Wahrscheinlichkeiten bestimmter Handlungen voraussehen. Das macht ihn gegenüber anderen Magiern im direkten Vergleich nicht unbedingt zur stärksten Figur, wenn auch zu einer seltenen. Feuerbälle werfen oder ähnliche Spielereien kann er vergessen. Für mich als Leser wird es aber um so interessanter, wenn er sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, genau geplanter Vorbereitung, Einfallsreichtum oder einfach einen dreisten Bluff den Problemen entgegenstellte. In diesem ersten Band steht ein mächtiges Artefakt im Mittelpunkt des Interesses. Dieses befindet sich gut gehütet im Besitz des Magierrates. Es ist jedoch verschlossen und Versuche, es ohne den richtigen Schlüssel zu öffnen... enden unerfreulich. Ein Diviner muss also her, um voranzukommen. Wie schon oben erwähnt gibt es gewisse Spannungen zwischen Alex und dem Rat, so dass dieser nicht unbedingt Interesse daran hat, dem Rat zu helfen, und ablehnt. Da aber bekanntlich gut gehütete Geheimnisse immer irgendwie an die Oberfläche drängen, haben auch andere Fraktionen es auf das Artefakt abgesehen. Und diese düsteren Gestalten lassen ein "nein" nicht so einfach gelten. Ehe er sich versieht steht Alex zwischen den verschiedenen Parteien, die ihn notfalls eher umbringen würden als zuzulassen, dass er der Konkurrenz hilft. Auch die Nebenfiguren haben mir gefallen. Da wäre zunächst Luna, die mit einem Fluch belegt ist, der anderen Menschen Unglück bringt, wenn sie ihr zu nahe kommen. Gleichzeitig ist sie jedoch auch Alex einzige Verbündete. Abgesehen vielleicht von Starbreeze, einem liebenswerten aber doch eher einfach gestrickten Luftgeist. Und auch einige der Fieslinge haben jede Menge Potential und treten in den weiteren Bänden hoffentlich noch öfter auf.

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  • Rezension zu "Fated: An Alex Verus Novel" von Benedict Jacka

    Fated
    NineSpades

    NineSpades

    14. December 2012 um 14:13

    Alex Verus will eigentlich nur sein Leben in aller Seelenruhe verbringen, doch dies ist ihm, wie schon gesagt nicht vergönnt, als ein mächtiges Artefakt gefunden wird und alle Welt scheinbar nur noch daran interessiert ist heraus zu finden was sich wirklich in diesem befindet... Und damit geht die wilde Jagt auch schon los. Alles was in die Zukunft schauen kann verschwindet von der Bildfläche und nur Alex bleibt über, der nicht mehr aus der Sache raus kommt... Und damit treten die diversen Gruppen auf den Plan, die sich im Verlauf der Geschichte um Alex scharen und von denen nicht ganz klar zu sein scheint ob sie wirklich so weiß oder so schwarz sind wie ihre Gesinnung es einem weiß machen will. Und Alex muss nun nicht nur am Leben bleiben, sondern so ganz neben bei auch noch entscheiden, wer die geringere Bedrohung darstellt und wem er schließlich helfen will und wie er sich seinen damit geschaffenen Feinden entziehen will. Es entsteht ein explosives Gemisch durch das Alex sich selbst und Luna manövieren muss. Obwohl es nur um die Entdeckung eines Artefakts geht, entsteht durch die Gruppen ein komplexes, explosives Gebilde, dass die Spannung in diesem Buch ausmacht und den Leser immer tiefer in die Geschichte zieht. Es ist schwer zu erkennen, wer nun wirklich der Gute und wer der Böse ist, auch das macht die Handlung höchst interessant. Benedict Jacka hat damit ein magisches London geschaffen das den Leser packt und mitreist. Mein Fazit Zwar ein englisches Buch, aber zu meinem Glück habe ich da keine Probleme mit, denn leider gibt es noch keine deutsche Version dieses Buches. Wie ich schon gesagt habe, liebe ich London und das war wohl einer der Gründe, warum ich dieses Buch gekauft habe. Der andere war, war dass das Motiv des Magiers nach Harry Potter doch etwas in den Hintergrund verschwunden ist, aber auch der Punkt des echten Sehers in der Hauptrolle war etwas ganz neues und hat mich daher sehr fasziniert. Und ich kann mit Fug und Recht behaupten, wer glaubt, dass sich hinter diesen Seiten ein zweiter Harry Potter versteckt, der irrt gewaltig! Alex Verus ist weder ein erwachsen gewordener Harry, noch sonst irgendwie mit jenen Zauberern zu vergleichen! Wer mal etwas anders als Vampire, Gestaltwandler, Feen und was sonst gerade noch aktuell besonders toll ist lesen möchte, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten.

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