Benedict Wells Fast genial

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Inhaltsangabe zu „Fast genial“ von Benedict Wells

›Ich habe das Gefühl, ich muss meinen Vater nur einmal anschauen, nur einmal kurz mit ihm sprechen, und schon wird sich mein ganzes Leben verändern.‹ Die unglaubliche, aber wahre Geschichte über einen mittellosen Jungen aus dem Trailerpark, der eines Tages erfährt, dass sein ihm unbekannter Vater ein Genie ist, und sich auf die Suche nach ihm macht. Eine Reise quer durch die USA - das Abenteuer seines Lebens.

Ich habe nach "Vom Ende der Einsamkeit"einfach mehr erwartet, schade!!!

— AnnaLange

Eine Reise ins Ungewisse und tiefe Einblicke ins Leben. Benedict Wells in Höchstform

— booksaremybestfriends

Unterwegs zum eigenen Ich - und das quer durch Amerika. Nicht nur durch das Fahren kommt bei den Hauptpersonen so einiges in Bewegung...

— gudrunheller

Das Ende ist blöd. Sonst sehr schön geschrieben.

— Campe

Mein erster Wells und er hat mich völlig vom Hocker gehauen

— Leila_James

Fängt ganz gut an, wird aber immer schwächer und das Ende ist total doof.

— Apfelgruen

Abenteuerlicher Roadtrip mit ungewöhnlichem Ende.

— ConnyKathsBooks

Ganz anders als erwartet, hat mich mehr als einmal überrascht!! Benedict schreibt wie immer super, vom "Ende der Einsamkeit" ist besser :)

— Alina97

Kurzweiliger Coming-of- Age Roadtrip.

— sumsidie

Ein gutes Buch, das mit einem sehr ungewöhnlichen Ende überrascht

— -nicole-

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  • Unterwegs zum eigenen Ich

    Fast genial

    gudrunheller

    20. April 2017 um 12:35

    Dies ist der vierte Roman, den ich von Benedict Wells lese - wenn es von seinen vier Büchern auch nicht dasjenige ist, das er zuletzt geschrieben hat. Und spätestens jetzt ist klar, um welches Thema Benedict Wells Gedanken immer wieder kreisen: Die Verwirklichung des eigenen Traums und des wahren Ichs, auch wenn es im vorliegenden Roman um das Finden dieses Ichs geht.Francis Chancen auf ein glückliches Leben könnten schlechter nicht sein. Der Stiefvater hat die Familie bereits seit einiger Zeit verlassen und seine Mutter leidet unter Depressionen, die sie immer wieder in die Klinik zwingen. Geld ist ständig Mangelware und so leben die beiden in einem Trailerpark an der Ostküste der USA am Existenzminimum. Kein Wunder also, dass der Junge den Highschool-Abschluss nicht schafft und von einem besseren Leben träumt. Da kommt es ihm gerade recht, als er erfährt, dass er angeblich von einem Genie per Samenspende gezeugt wurde. Er ist der festen Meinung, dass er diesen Vater nur zu finden braucht, um seinem Leben die entscheidende Wende zu geben. Zusammen mit einem abgedrehten Mathe-Nerd namens Grover und einer Zufallsbekanntschaft aus der Klinik seiner Mutter startet er eine Reise quer durch Amerika auf der Suche nach seinem Vater. Was die drei noch nicht wissen: Nicht das Ziel der Reise wird alle drei entscheidend verändern, sondern die Reise selbst. So wie es das Leben tut, wenn man Ohren und Augen offen hält.Eine spannende Geschichte über den Sprung hinein ins Erwachsenwerden - mal mit und mal ohne Happy-End.

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  • Abenteuerlicher Road-Trip mit ungewöhnlichem Ende

    Fast genial

    ConnyKathsBooks

    03. February 2017 um 11:21

    "Francis sah die Dinge klar: Er musste seinen Vater finden. Alles würde sich ändern, wenn er ihn traf." (S. 81) Das Leben meint es nicht gut mit dem 17jährigen Francis Dean aus Claymont, New Jersey. Er fühlt sich als Versager, wohnt mit seiner manisch-depressiven Mutter in einem ärmlichen Trailerpark und die Schule wird er wahrscheinlich auch nicht schaffen. Da erfährt Francis plötzlich, dass sein bis dato unbekannter Vater ein Genie ist und begibt sich auf die Suche nach ihm. Eine Reise ins Ungewisse und voller Hoffnung beginnt. "Fast genial" ist der dritte Roman von Benedict Wells, der 2011 erschien. Nachdem ich erst kürzlich das wundervolle "Vom Ende der Einsamkeit" gelesen habe, war ich schon gespannt auf ein weiteres Werk des Autors. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mittellose Francis. Schon lange träumt der Junge davon, endlich den Absprung zu schaffen, bislang aber ohne Erfolg. Als er herausfindet, dass er ein Retortenbaby ist und sein Vater zur genetischen Elite gehört, schöpft er endlich wieder Hoffnung. Wenn er seinen Vater findet, wird sich sein jämmerliches Leben endlich zum Besseren wenden. Gemeinsam mit seinem besten Freund und Computer-Nerd Grover und der psychisch kranken Anne-May begibt er sich auf eine Reise quer durch die USA bis hin nach Mexiko. Eine nette Coming of Age-Story und ein abenteuerlicher Roadtrip beginnt, der für die drei so manche Überraschung, aber auch Enttäuschung bereithält. Denn wie so oft ist der Weg das Ziel. Das Ganze ist gut geschrieben und liest sich sehr angenehm. Ich mag den Sprachstil des Autors einfach. Auch das Thema Samenspende und die sich daraus ergebenen ethischen Fragen fand ich recht interessant. Doch leider hat mich die Geschichte nicht besonders berührt und ich wurde mit den drei jugendlichen Protagonisten nie richtig warm, besonders mit Anne-May nicht. Dass es bei zwei pubertierenden Jungs und einem attraktiven Mädchen auf engem Raum zu Spannungen kommt, war zwar absehbar, doch die expliziten Sexszenen und die ständigen Größenvergleiche und Gedanken um das Eine nahmen für mich hier einen viel zu großen Raum ein. Zudem konnte ich Francis' stark materielle Denkweisen nicht wirklich nachvollziehen. Genial zu sein bedeutet für ihn gleich Erfolg und Erfolg ist Geld. Und Geld ist das Allerwichtigste. Wenn man genügend davon hat, lösen sich alle Probleme sofort im Nichts auf. Doch wie wir alle wissen, ist Geld nicht alles. Ein Traum hat Francis mal gezeigt, wie er haushoch im Casino gewinnt. Wird sein Traum wahr werden oder wird er alles verlieren? Auf den letzten 10 Seiten entscheidet sich das Schicksal von Francis. Ein Leben in Glück und Wohlstand oder Armut und Tod? Francis setzt alles auf eine Karte. Ein nervenaufreibendes Finale, dessen Spannungskurve stetig ansteigt bis zum alles entscheidenden Höhepunkt und einem gemeinen Cliffhanger. Ein ungewöhnliches Ende, was mich im ersten Moment eher wütend machte und ratlos zurückließ. Doch nach längerem Nachdenken fand ich es dann doch fast genial. "Fast genial" ist insgesamt nicht schlecht, weist mir aber zu viele Schwächen auf und reicht bei weitem nicht an "Vom Ende der Einsamkeit" heran. Dennoch freue ich mich schon auf weitere Romane des Autors und vergebe 3 Sterne.

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  • überraschend

    Fast genial

    dominona

    06. January 2017 um 08:31

    Coming of Age-Romane sind eigentlich nicht meins, aber hier hilft die Story und auch die leicht verrückten Protagonisten. Wäre ich ein Retorten-Kind, ich weiß nicht, ob ich meinen Vater suchen würde. Wenn klar wäre, dass er ein Genie ist, dann vielleicht schon, vor allem, wenn das eigene Leben gerade den Bach runter geht und man doch so gute Gene hat.Ich mag die Schreibe des Autors und das hilft auch über kleine Längen hinweg. Außerdem fiebert man zum Ende hin nochmal richtig mit.

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  • Fast genial, aber nur fast...

    Fast genial

    Daphne1962

    25. December 2016 um 13:23

    fast genial, aber auch nur fast... .... das betrifft nicht diesen Roman, sondern den Protagonisten in Benedict Wells Geschichte. Nachdem ich kürzlich seiner Lesung beiwohnen durfte, war ich dann jetzt doch neugierig, was er denn so phantastisches zu Papier gebracht hat. Also hab ich jetzt mit "Fast genial" erst einmal begonnen zu lesen und fiebere schon der nächsten Geschichte entgegen. Denn, Benedict Wells kann erzählen. Wirklich spannend und unglaublich gut. Wenn man bedenkt, wie jung er noch ist, dann find ich das doch recht grandios. Francis Dean lebt mit seiner depressiven Mutter in ärmlichen Verhältnissen im Trailerpark einer Kleinstadt. Er ist ein Aussenseiter, nur sein Halbbruder und sein Freund Grover sind ihm nahe noch. Er träumt von was Großem, von Rauskommen aus dem Trailerpark, aber es fehlt ihm dann noch die Ambition dazu. Als seine Mutter ihm offenbart, er sei das Ergebnisses eines waghalsigen Experiments gewesen, da macht er sich auf seinen Vater zu suchen. Er soll ein Genie sein. Vielleicht fühlte er immer schon, etwas außerordentliches schlummert ihn ihm. Der Autor versteht was von seinem Handwerk. Mich hat diese spannende Geschichte gefesselt und hatte sie leider viel zu schnell gelesen. Zum Glück hat Benedict Wells noch andere Bücher geschrieben.

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  • Gut geschrieben, überrascht mit einem ungewöhnlichen Ende

    Fast genial

    -nicole-

    29. November 2016 um 17:34

    Ein abenteuerlicher Road-Trip durch die USA...Der fast achtzehnjährige Francis Dean lebt zusammen mit seiner Mutter in einem Trailerpark am Stadtrand von Claymont. Nach der Scheidung von seinem Stiefvater geht es bei den beiden bergab, seine Mutter wird psychisch krank. Als diese schließlich in eine Klinik eingewiesen wird, offenbart sie Francis, dass sein leiblicher, ihm unbekannter Vater ein Genie ist. Fest entschlossen, seinen Erzeuger kennen zu lernen, macht sich Francis auf die Suche nach dem Mann. Auf ihn wartet ein abenteuerlicher Road-Trip quer durch die USA, der schließlich zum Abenteuer seines Lebens wird. Von dieser Reise, die er nicht allein antritt, erhofft er sich vieles, vielleicht sogar ein besseres Leben. Was erwartet ihn wirklich an der Westküste?"Es gab diese Momente im Leben, in denen alles einen Sinn bekam und in denen man von einer auf die andere Sekunde wusste, was man zu tun hatte. Francis sah die Dinge nun klar: Er musste seinen Vater finden. Alles würde sich ändern, wenn er ihn traf." - Kapitel 2, NEW YORKNach Vom Ende der Einsamkeit ist das mein zweites Buch von Benedict Wells. Hier geht es um einen Teenager, der plötzlich erfährt, wer sein Vater ist und welche Geschichte hinter alldem steckt. Fest entschlossen, diesen Mann kennen zu lernen, macht er sich auf eine weite Reise... Bevor Francis sich auf den abenteuerlichen Road-Trip begibt, lernt man ihn und sein derzeitiges Leben kennen. Sehr schnell wird klar, dass seine Mutter und er es nicht immer leicht hatten. Man merkt, das Francis seine Mutter trotz allem liebt und sich um sie kümmert, gleichzeitig wird auch klar, dass er große Angst vor der Zukunft hat und vielleicht für immer im Trailerpark leben wird. Dieses wird sehr detailreich und verständlich beschrieben. Auch die weiteren Protagonisten -alle sehr unterschiedlich- lernt man sehr gut kennen, auch sie haben Sorgen und Ängste. Der Road-Trip selbst ist spannend, niemand weiß, was Francis und seine Freunde an der Westküste wirklich erwartet. Es wird schließlich ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen..."Die Sonne schien ihm ins Gesicht, eine leichte Brise kam auf. Er ahnte, dass das ein glücklicher Moment in seinem Leben war, und blickte in die Weite des pazifischen Ozeans." - Kapitel 4, SAN FRANCISCOMein Fazit: Ein interessanter und unterhaltsamer Roman, der zugleich spannende als auch traurige Momente hat. Die Geschichte, die meist sehr abenteuerlich ist, lässt sich flüssig lesen und überrascht mit einem packenden und sehr ungewöhnlichen Ende. Einzig im Mittelteil der Handlung gab es kleine Schwächen, einige Szenen wirkten etwas verloren und fehl am Platz. Alles in allem ist es aber ein gutes und lesenswertes Buch.

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    • 3
  • Fast genial

    Fast genial

    Ritja

    04. October 2016 um 18:31

    Das Benedict Wells schreiben kann, weiß man und auch bei dieser Geschichte kann man abschalten und mit den Charakteren verreisen und sich auf die Suche begeben. Die Charaktere haben es nicht leicht, jeder muss sein Päckchen tragen und würde es doch ganz gern einfach nur los werden.  Benedict Wells weiß den Leser mitzunehmen und bis zum Schluß gut zu unterhalten. Seine Art zu schreiben, macht das Lesen zu einem Vergnügen. Man gleitet mit ihm durch die Geschichte, reist mit den Charakteren durch die USA und man kehrt nur ungern in die Realität zurück. Die Geschichte ist gut durchdacht und es gibt viele kleine Wendungen, die immer wieder für einen neuen Spannungsschub sorgen. Das Nachdenken über die Geschichte kommt nicht zu kurz, denn das Thema ist real und nachvollziehbar. Ich mochte Francis, seinen Kumpel Grover (der so ganz anders ist als er) und seine große Liebe Anne-May gern. Auch fand ich das Ende passend und gut.  Die Geschichte ist einfach nur stimmig, interessant und unterhaltsam.

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  • Auf der Suche

    Fast genial

    AnnaChi

    29. July 2016 um 17:53

    Francis lebt mit seiner psychisch kranken Mutter in einem Trailerpark. Ein Verlierer, balancierend am Rande des Existenzminimums, Schulversager ... bis er nach einem Selbstmordversuch erfährt, dass er seine Existenz einem genetischen Experiment verdankt und sein Vater ein hochbegabter Wissenschaftler ist. Mit seinem schrägen Freund Glover und Anne-May, die er in der psychiatrischen Klinik kennengelernt und in die er sich verliebt hat, macht er sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip quer durch Amerika um diesen Vater zu finden. So viel zum Handlungsgerüst dieses Romans, der durch immer neue Wendungen überrascht und deren Figuren beim Leser Empathie erzeugen. Besonders die außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Francis und Anne-May hat es mir angetan.  

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  • Frozen Angels

    Fast genial

    steffchen3010

    Die größten Komplexe hatten die Menschen, die im Pine-Tree-Trailerpark draußen am Stadtpark hausten. Es waren Verrückte, Verlierer oder kaputte Familien, und selbst die meisten Kinder wirkten seltsam verstört, mit raspelkurzen Haaren, schlechten Zähnen und einem debilen Gesichtsausdruck, den man nur bekam, wenn einem das Leben die Unwissenheit ins Gesicht getackert hatte.“ Zitat, Seite 17/18 Nach der Scheidung seiner Mutter wohnt Francis mit ihr in einem schäbigen Trailer Park am Stadtrand von Claymont. Während Stiefvater Ryan mit Halbbruder Nick in New York ein schönes Leben lebt, träumt Francis Nacht für Nacht von einem besseren Leben. Hofft, das mittellose Leben mit seiner manisch depressiven Mutter eines Tages hinter sich lassen und einer besseren Zukunft entgegenblicken zu können. Doch als die Mutter erneut in ein depressives Loch fällt, und Francis sie einweisen lassen muss, schwindet auch seine letzte Hoffnung. Im Flur der Nervenklinik trifft er auf die Patientin Anne-May: Jung, wild und scheinbar so verrückt wie seine Mutter. Und doch ist da etwas in ihrem Blick, das ihn nicht mehr loslässt. Er verliebt sich Hals über Kopf in sie, besucht sie fortan jeden Tag. Wenige Wochen später, die Mutter als genesen eingestuft, findet Francis sie unmittelbar nach einem Selbstmordversuch auf ihrem Zimmer. Als Francis ihren von Tabletten betäubten Körper sieht, will er nur noch weg. Weg von ihr, weg von Claymont, weg von seinem beschissenen Leben. Und als er im eigentlichen Abschiedsbrief seiner Mutter endlich die Hintergründe zu seinem leiblichen Vater erfährt, scheint ihm der Zeitpunkt dafür genau richtig. Doch der Brocken, den der Brief Francis offenbart, ist schwer zu schlucken. Denn Francis ist ein Frozen Angel. Ein Retortenbaby, das aus der „Samenbank der Genies“ stammt. Einer Samenbank renommierter Spender, allesamt Menschen mit erhöhtem IQ. Wenig später sitzt Francis mit Anne-May und seinem Kumpel Grover in einem alten Chevy in Richtung Westen. Er muss seinen Vater finden, der für Francis zum Symbol eines besseren Lebens wird. „Es gab diese Momente im Leben, in denen alles einen Sinn bekam und in denen man von einer auf die andere Sekunde wusste, was man zu tun hatte. Francis sah die Dinge nun klar: Er musste seinen Vater finden. Alles würde sich ändern, wenn er ihn traf. Er würde aus seinem Drecksleben in Claymont ausbrechen und den Leuten endlich zeigen, dass er doch kein Versager war. (…) Durch den Brief seiner Mutter hatte Francis eine zweite Chance erhalten.“ Zitat, Seite 81 Schon komisch, dass mir der in München geborene Jungautor so lange kein Begriff war. Denn Benedict Wells kann bereits mit 31 Jahren auf vier erfolgreiche Romane und eine Verfilmung mit deutscher Starbesetzung (“Becks letzter Sommer”) zurückblicken. So ist es nicht verwunderlich, dass ich nach seinen neuesten Roman “Vom Ende der Einsamkeit“ und meinem bisherigen Jahreshighlight einfach noch nicht genug von seinen Geschichten hatte. Irgendwie musste ich weiter auf der Wells-Welle  reiten und mich direkt auf den Vorgängerroman stürzen. Und das schien genau richtig! Denn in “Fast genial” schleudert mich Wells nahezu ungebremst in Grovers Chevy und damit direkt neben Protagonist Francis, seinem Kumpel Grover und Patientin Anne-Mey. Unser gemeinsames Ziel scheint vorerst Los Angeles zu sein, dem Ort, wo nicht nur Francis Vater, sondern auch die Hoffnung zu wohnen scheint. „In dieser Nacht schien alles möglich. Mehr als tausend Meilen von zu Hause entfernt berauschten sie sich an ihrer Freiheit.“ Zitat, Seite 117 Doch das Leben spielt Roulette und macht aus der Reise einen abgefahrenen Road Trip mit unbestimmten Ziel. Wir taumeln durchs schillernde Las Vegas, schlafen in schäbigen Motels, treffen auf weitere Retortenbabies um letzten Endes mitten im Nirgendwo zu stranden. Es wird ein irrer Abenteuertrip, der nicht nur einen Haufen Dreck, sondern auch allerhand Emotionen aufwirbelt und damit für unvorhergesehene Spannungen und Offenbarungen sorgt. Wells nimmt sich während dieser Reise nicht nur Zeit, sich der Thematik um die “Samenbank der Genies”, die 1980 tatsächlich existierte und Francis Geschichte erzählt; sondern auch dem nerdigen Grover und der emotional labilen Anne-May zu widmen. Sie alle werden Teil von einem unvergesslichen Abenteuer. Dem Abenteuer ihres Lebens. Um die Entwicklung des Romans nicht vorweg zu nehmen, möchte ich an dieser Stelle keine weiteren Details der Reise offenbaren. Die Geschichte hat alles, was ein guter Unterhaltungsroman braucht. Sie reißt mit, sie stimmt nachdenklich und unterhält. Es dreht sich dabei um so viel mehr, als man es anfangs vermutet. Denn neben der Suche nach Francis Vater, begegnen wir auch den Wirren der Liebe, Freundschaft und der verzweifelten Suche nach Zugehörigkeit. Und so glitt ich dahin, sicher und geräuschlos, auf Benedicts Welle, fand vertraute Komponenten wieder und lerne eine jüngere Facette des Autors kennen, die nicht minder beeindruckt. Somit bahnt sich ein weiterer Wells Roman einen Weg in mein Bücherregal und schmiegt sich ganz harmonisch an seine Diogenes – Geschwister.  „Objektiv gesehen ist der Tod das Beste, was den Menschen passieren konnte. Er zwingt sie, sich dem Leben zu stellen, jede Sekunde davon zu genießen und sich zu verwirklichen. Er ist das einzig richtige Ende, notwendig und ein starker Antrieb. (…) Subjektiv gesehen ist der Tod natürlich scheiße.“ Zitat, Seite 187

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    • 3
  • Ein meisterhaftes Finale

    Fast genial

    Birgit_Jaeckel

    19. April 2016 um 11:31

    Ein junger Mann, das Ergebnis eines genetischen Experiments elitärer Wissenschaftler. Francis hat seinen leiblichen Vater nie getroffen. Er war ein Experiment der Samenbank der Genies – wo Frauen sich mit dem Sperma hochintelligenter Spender befruchten ließen. Nur dass Francis in einem Trailerpark lebt – amerikanische Unterschicht. Mit einer depressiven, geschiedenen Mutter und Aussichten, die mit jedem Tag düsterer werden. Die Würfel seines Lebens, längst gefallen. Bis er sich entschließt, seinem sich abzeichnendem Schicksal die Stirn zu bieten. Das Buch ist ein Roadtrip in die Seele des amerikanischen Traums und amerikanische Realität. Ein in glitzernde Las Vegas Hoffnung gehülltes Gesellschafts- und Jugenddrama mit Kindern, denen das Recht auf Eltern abgesprochen wurde, Freundschaft und erster Liebe, die wie alles andere mit Hoffnung auf Rettung im Außen operiert, materialistisch, ja, aber wie höhnisch wäre es, das vorzuwerfen, denn das Leben ist eh nichts anderes als der Wurf einer Münze. Das Buch ist nicht reich an kreativer Originalität, es schockt nicht einmal mit Bildern, Momenten, Charakteren, die der deutsche Mittelstandsbürger sich nie hat vorstellen können. Doch es schafft einen entlarvenden Wendepunkt am Ende des zweiten Akts und bleibt in sich konsistent und stets im Thema, welches viel Raum für die Lebenseinstellung des Lesers lässt. Vor allem schafft Wells meisterhaft Empathie und Sympathie für seine Hauptfigur. Diese führt er zwar erst zum Ende hin zu einem Crescendo, wenn die Hoffnung schon längst verraten ist, doch beweist er in dieser entscheidenden Sequenz sein Können als Autor, der die Grenze zwischen Leser und Helden aufzulösen vermag. So liest sich der Schluss mit angehaltenem Atem, Francis will…. der Leser will… dass dieser Junge siegt. Das Ende ist für manche vielleicht unbefriedigend, aber zwingend; die Antwort subtil eingeführt, sie zerschmettert nicht, aber hallt dafür umso länger nach. Fazit: Im Mittelteil mangelt es Fast genial gelegentlich an Originalität in Handlung und Charakteren, aber auf den letzten Seiten ist das Buch nicht aus der Hand zu legen. Bedeutungsvoll, wahr, menschlich, authentisch. Fast genial. PS: Wer zusätzlich noch ein paar zusätzliche Gedanken zu Struktur, Charakteren und Thema des Buches lesen will, findet hier am Ende meines Blogbeitrages mehr: http://www.birgitjaeckel.com/fast-genial-von-benedict-wells/

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  • Geniales Ende, aber der Rest hat es nicht ganz geschafft ...

    Fast genial

    engineerwife

    23. December 2015 um 14:02

    Fast genial ist mein erster Roman des Schriftstellers Benedict Wells, für den jungen Autor ist es bereits der dritte. So ganz konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Die Geschichte ist zwar sehr flüssig und relativ einfach geschrieben, so dass ich sie in zwei Tagen ausgelesen hatte. Am Ende des Buches aber habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht einfach zu alt bin für das Buch und seine jungen Protagonisten? Die Idee zu dem Roman regt jedoch durchaus zum Nachdenken an, da sie ja teilweise auf wahren Begebenheiten basiert. Erschreckend, was man sich dabei gedacht hatte in den 80er Jahren in den USA eine Samenbank für Genies einzurichten. Das erinnert doch wirklich sehr stark an Hitlers ehemaliges Bestreben, die perfekte Rasse Mensch zu züchten. Hab mir hier nun das Buch The Genius Factory: The Curious History of the Nobel Prize Sperm Bank von David Plotz zu dem Thema besorgt. Durch meine kleine Internetrecherche bin ich aber auch neugierig auf den Schriftsteller selbst geworden. Die Recherche brachte interessante Details zu Tage. Wells kommt aus der Schriftstellerfamilie der von Schirachs. Ariadne ist seine Schwester und der inzwischen sehr bekannte Strafverteidiger und Buchautor Ferdinand von Schirach sein Onkel. Benedict wollte sich jedoch distanzieren von deren Ruhm und ließ seinen Nachnamen offiziell in Wells ändern. Nachdem ich einiges über diesen bemerkenswerten jungen Mann gelesen habe, werde ich ihn mal im Auge behalten. Ich glaube, er hat noch viel vor in seinem Leben. 

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  • Eben nur fast genial

    Fast genial

    winter-chill

    27. October 2015 um 12:39

    Benedict Wells gilt als Ausnahmetalent in der deutschen Literaturszene. Gerade mal 23 Jahre war er alt, als sein Roman „Becks letzter Sommer“ bei Diogenes erschien – Wells war damals der jüngste Autor, der bei dem Verlag unter Vertrag stand. Sein ursprünglich erster Roman „Spinner“, den er mit gerade mal 19 Jahren schrieb, wurde ein paar Jahre später ein ebenso großer Erfolg. Auch ich fand Wells beide ersten Romane sehr bemerkenswert. Umso gespannter war ich nun auf seinen dritten Roman „Fast genial“, den er ja nach seinem Durchbruch verfasste. So viel kann ich schon mal sagen: Der Roman war gut, allerdings hat Wells meiner Meinung nach deutlich einen Schritt zurück gemacht. Wells hat seine Geschichte diesmal in die USA verlegt. Hauptfigur ist der Teenager Francis Dean, der ein klassisches Loser-Dasein führt. Zusammen mit seiner psychisch kranken Mutter lebt er in einem Trailerpark. Das Geld reicht hinten und vorne nicht, in der Schule hat Francis auch seine Probleme und wer sein Vater ist, weiß er nicht. Da offenbart ihm seine Mutter eines Tages die Wahrheit über seinen Erzeuger. Für Francis gibt es jetzt nur noch ein Ziel: Er will seinen leiblichen Vater finden. Denn er ist der festen Überzeugung, dass diese Begegnung sein Lebensschicksal ändern könnte. Ein wilder Roadtrip quer durch die USA beginnt. Die Idee hinter der Geschichte hat mir ganz gut gefallen – es geht um die Suche nach Glück und Erfolg. Aber vor allem um die Frage, in welchem Maß Genetik das Leben eines Menschen bestimmt. Der Roman ist durchaus unterhaltsam, intelligent gemacht und hat auch ein paar tiefgründige Momente. Nicht ganz so begeistert – auch im Vergleich mit Wells Vorgängerwerken – war ich diesmal aber vom Schreibstil. Wells schreibt flott und leicht, gefehlt hat mir aber das Besondere. Es gab keine intensiven Gefühle, keinen eigenen Humor, keine leisen Zwischentöne. Wells hat es auch nicht richtig in den Griff bekommen, die Gedanken und Gefühle seiner Protagonisten richtig zu schildern. Auch die Roadtrip-Stationen haben nichts atmosphärisches, sondern sind im Gegenteil eher sehr klischeehaft. Das Ende hingegen war wiederum sehr genial. Im Großen und Ganzen: eine unterhaltsame Geschichte mit einem innovativen Plot, sprachlich aber nicht herausragend und ab und an zu wenig plastisch erzählt.

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  • Rezension zu "Fast genial" von Benedict Wells

    Fast genial

    R-E-R

    Francis lebt mit seiner manisch depressiven Mutter in einem heruntergekommenen Trailerpark in einer langweiligen Kleinstadt in New Jersey. Der siebzehnjährige war früher ein guter Schüler und auch ein erfolgreicher Ringer seiner Schulmannschaft. Die Trennung seiner Mutter von Stiefvater und Bruder hat ihn jedoch aus der Bahn geworfen. Als seine Mutter aufgrund eines Zusammenbruchs erneut in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird, lernt er Anne-May kennen, die ebenfalls dort behandelt wird. Seine Mutter versucht sich das Leben zu nehmen. In ihrem Abschiedsbrief klärt sie Francis über das Geheimnis seiner Zeugung auf. Er ist das Produkt eines wissenschaftlichen Experimentes und verdankt seine Existenz dem Samen eines genialen Spenders. Mit den Hinweisen seiner Mutter im Gepäck macht Francis sich mit seinem Freund Grover und Anne-May mit dem Auto auf den Weg quer durch Amerika um den Vater zu finden und dadurch Sinn in sein eigenes Leben zu bringen. Benedict Wells verarbeitet in seinem Roman eine Story, die das Magazin Spiegel im Jahr 2005 unter dem Titel “Genies aus der Kälte” herausbrachte. Es ging dabei um die “Nobelpreis Spermienbank” des Multimillionärs Robert Graham die 1999 geschlossen wurde und aus der 215 Retortenkinder hervorgingen. Eines der Schicksale dieser Kinder die dieser Artikel beschreibt, diente augenscheinlich als Grundlage für den Roman. Francis der vaterlose Junge, dessen Leben aussichts- und perspektivlos erscheint, klammert sich an den einzigen Ast, der sich ihm bietet. Durch die späte Offenbarung seiner Mutter bekommt sein Dasein einen Hoffnungsschimmer. Wer einen genialen Vater hat, kann kein Versager sein. Es sind diese einfachen Formeln, die das Buch zu einer leichten, aber auch enttäuschenden Lektüre machen. Francis bringt den Sinn des Lebens auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Genius ist gleich Erfolg, Erfolg ist gleich Geld, Geld ist gleich Glück. So meint er seine große Liebe Anne-May für sich gewinnen zu können, so meint er das Rezept für ein erfülltes Leben zu haben. Die Oberflächlichkeit der Handlung und ihrer Figuren wird dem ernsten Grundthema in keiner Weise gerecht. In einer kurzen Sequenz schreibt Wells über ein weiteres Retortenkind. Ein Mädchen, dass seinen “Spendervater” gefunden hat, von ihm zurückgewiesen wird und daran zerbricht. Hier scheint blitzlichtartig auf, worum es in diesem Buch hätte gehen können. Was passiert mit Kindern, die ihre Wurzeln nicht kennen? Wo die fehlende Identität das Leben vergiftet oder zur ewig schwärenden Wunde wird? Wo die Zurückweisung zur niederschmetternden Erfahrung eines jungen Lebens wird? Wells hat aber nur einen leicht verdaulichen “Roadmovie” mit einem unreifen Helden inszeniert, der sich eher von seinen Genitalien als von seinem Hirn leiten lässt. Seine Hauptfigur begreift das Leben als ein Glücksspiel. Rot oder Schwarz, Hopp oder Topp, Alles oder Nichts. Das Leben ist ein Abenteuer und will gespielt werden. Oft ist dazu auch Glück notwendig, aber ein Glücksspiel ist es deshalb noch lange nicht. Eigentlich hätte der Held auf seiner langen Reise quer durch die Staaten Zeit gehabt, das zu lernen, wenn Wells ihm die Möglichkeit dazu gegeben hätte bzw. dazu in der Lage gewesen wäre. Aber scheinbar waren ihm “Sex, Drugs und Rock’n Roll” sowie geographischen Besonderheiten wichtiger. Schade.

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    • 2
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Großartige Unterhaltung

    Fast genial

    BeaMilana

    "Das Wichtigste ist, dass du deine ganzen beschissenen Träume und Hoffnungen packst, und sie nie mehr loslässt." "Fast genial" ist eine höchst amüsante Roadstory über drei junge Menschen, die mit einem Buick den Trip aus einem langweiligen Nest New Jerseys an die Westküste wagen. Anne-May flieht aus einer psychiatrischen Klinik, Grover dem Außenseiterdasein in der Schule und Francis – er hat von seiner depressiven Mutter erfahren, dass er aus der Samenbank der Genies stammt – will endlich seinen Vater kennenlernen. Fasziniert hat mich die Leichtigkeit, mit der der erst 23-jährige Autor Benedict Wells diese Reise erzählt. Auch Zufälle spielen eine Rolle, die dem Plot so manch überraschende Wendung und etwas Phantastisches geben (die pure Logik darf hier mal in den Hintergrund treten). Einzig die ständigen Wiederholungen der unerfüllten Wünsche, die sich auf den unbekannten Vater projizieren, störten mich manchmal. Insgesamt hat mir die Lektüre von "Fast genial" aufgrund der lebensnahen, ungewöhnlichen Story, den jungen Figuren und der modernen, fließenden Erzählweise viel Vergnügen bereitet. Fazit: Großartige Unterhaltung von einem sehr begabten Autor! Folgende Information (aus Dieter Wunderlichs Buchbesprechung) halte ich noch für erwähnenswert: Eine Samenbank für Genies gab es tatsächlich, wenn auch nicht in Los Angeles, sondern in San Diego (The Repository for Germinal Choice). Aus den Initiatoren machte Benedict Wells in seinem Roman den Unternehmer Warren P. Monroe und den Eugeniker Dr. Friedrich von Waldenfels. Auch ein Vorbild für den Protagonisten gab es. Der Plot von "Fast genial" entspricht also im Kern einer wahren Geschichte. Mehr wird hier nicht verraten.

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    • 2
  • Nicht nur fast geniales, sondern eindeutig geniales Buch!

    Fast genial

    Petris

    Es gibt nicht viele Bücher bei denen es mir geht wie mit diesem, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen kann, alles liegen und stehen lasse, und es an einem einzigen Tag auslese! Der Protagonist hat es nicht leicht. Er lebt in einem Trailer Park, seine Mutter ist manisch-depressiv, den Schulabschluss wird er auch nicht schaffen. Einziger Lichtblick in seinem Leben ist ein Mädchen, das nach einem Selbstmordversuch in der Psychiatrie ihr Zimmer ein paar Türen neben seiner Mutter hat. Nachdem er erfahren hat, dass er Teil eines Experimentes ist, bei dem eine neue Rasse von Genies gezüchtet werden soll, macht er sich gemeinsam mit dem Mädchen aus der Psychiatrie und einem Freund auf die Suche nach seinem Vater. In Las Vegas verspielt er sein Geld, sein Vater, den er in Mexico findet, entpuppt sich als Schwindler, das Mädchen ist von ihm schwanger, die Schwiegereltern wollen aber keinen Schwiegersohn aus einem Trailer Park. Er setzt alles auf eine Karte, nur noch einmal spielen,... Großartiger Roman, großartige Unterhaltung!

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