Leserpreis 2018
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Buchstabengourmet

vor 7 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Benedict Wells Roman „Fast genial“ ist eine turbulente Geschichte, die sich der Frage widmet, wie das wahre Wissen um unsere Herkunft uns verändert. Und wie es unser Leben beeinflusst.

Francis lebt in einem Trailerpark in New Jersey. Sein Leben scheint vorgezeichnet zu sein und er fragt sich, ob er wohl jemals der grauen Tristesse des Trailerparks entfliehen können wird? Doch Francis‘ Leben ändert sich schlagartig, als er erfährt, dass er seine Existenz einem absurden Experiment verdankt, an dem seine Mutter teilgenommen hatte.

Sein Vater ist kein Loser, sondern ein genialer Wissenschaftler aus Harvard. Wenn jemand Francis‘ Leben in andere Bahnen lenken kann, dann er. Und so macht sich Francis zusammen mit seinen Freunden Grover und Anne-May auf zu einer Reise quer durchs Land. Francis möchte endlich erfahren, wo er herkommt. Und es scheint, als hätte er nichts zu verlieren. Doch dieser Eindruck trügt.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Der mit dem bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnete Autor begleitet die Leserunde. Es sind 25 Testleser für „Fast genial“ aus dem Diogenes Verlag gesucht, die Francis und seine Freunde auf ihrer Reise begleiten wollen. Bewerbt euch einfach mit einem Kommentar bis einschließlich Sonntag, den 21. August im Unterthema „Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner“, wenn ihr „Fast genial“ lesen, euch hier darüber austauschen und eine Rezension schreiben wollt.

Francis begibt sich auf eine Reise zu seinem Vater. Wohin wolltet ihr schon immer reisen? Was ist euer Traumziel?

Autor: Benedict Wells
Buch: Fast genial

Weeklywonderworld

vor 7 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

mein Lieblingsreise Ziel wäre New York und allgemein Italien ;-)
ich habe das Buch schon gelesen, da ich dass große Glück hatte, dass ein Netter Buchhändler mir das Buch geschenkt hat vorher.
also wird demnächst eine Rezension über dieses Super Tolle Buch drin stehen ;-)
Also bin sozusagen eine indirekte Testleserin schon ;-) !!!!
LG Livy

Leela

vor 7 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Wells' letzterRoman gefiel mir gut, deswegen wäre ich gerne bei der Leserunde dabei - vor allem, weil seine Bücher immer viel Stoff zum Diskutieren bieten.

Ich habe so gesehen kein wirkliches Ziel mehr, an dem ich noch nie war, aber unbedingt hin möchte (ok, mal abgesehen von den Ruinen von Ktesiphon, aber ich plane nicht wirklich, dort irgendwann einmal hinzukommen). Wenn ich in diesem Moment jedoch an einen beliebigen Ort reisen könnte, wäre das Mallorca (nein, nicht Ballermann). Ich liebe die Landschaften und das angenehme Klima dieser Insel und könnte dort außerdem mal wieder mein Katalanisch üben. Da ich sogar ein wenig überlege, ob nicht nicht irgendwann dort hinziehen will, ist es wohl mein Traumziel.

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Fragen an den Autor Benedict Wells

@Tanja: Erst mal vielen Dank für deine schöne Kritik, freut mich, dass dir das Buch so gefiel! Und dass du Dramen magst. Für mich wird das kommende Buch auch deshalb mit am Spannendsten, weil es einen Schritt in eine neue Richtung bedeuten wird. Aber noch habe ich ja ein bisschen Zeit ;-)

Was deine Fragen angeht: Die Nebenjobs waren unterschiedlich. Anfangs Kellnern oder im Kino arbeiten (letzters war super!), aber auch am Ende bei "Menschen bei Maischberger", zu denen ich eher zufällig kam. Das war natürlich mehr als ein Nebenjob, aber andererseits konnte ich dann tatsächlich nur noch nachts schreiben, ziemlich müde vom Job, deshalb habe ich die Arbeit nach zwei Jahren wieder aufgegeben, als es mit Diogenes klappte.

Andere Lieblingsautoren neben Irving sind: Kazuo Ishiguro ("Alles, was wir geben mussten"), Harry Mulisch ("Das Attentat"), der frühe Nick Hornby ("High Fidelity"), Ernest Hemingway ("Schnee auf dem Kilimanscharo"). Als ich mit dem Schreiben anfing, habe ich versucht, von jedem ein kleines Stück mitzunehmen, weil es bei jedem etwas gab, das mich begeisterte.
Beim Schreiben habe ich übrigens keinen Lieblingsort, ich muss aber immer dabei etwas trinken, was ich liebe. In meinem Fall etwa Eiskaffee oder einfach eine kühle Pepsi.

Und Reiseziele gibt es viele. Ich möchte nach China, ich ziehe nächstes Jahr vielleicht nach Frankreich und ich würde gern mal in Edinburgh leben. Mal schauen.

Jedenfalls noch mal danke fürs Interesse und einen lieben Gruß!

@Olivia: Ich habe bei "Fast genial" eigentlich immer das gehört, was auch Francis gern hört, ergänzt um Anne-Mays Musik. Bei traurigen Szenen, wie zum Beispiel vor dem Finale, liefen folgende Songs ziemlich oft:

The Antlers - "Kettering"

Owen Pallett - "E is for Estranged"

Arcade Fire - "Windowsill"

Springsteen - "I'm on Fire"

Gattaca Soundtrack

Bat For Lashes - "Moon and Moon"

I Am Kloot - "Ferris Wheels"

Patrick Watson - "Big Bird in a Small Cage"

Social Network Soundtrack

Bei den Charakteren gab es keine besonders leichten, eigentlich habe ich an allen noch ziemlich gefeilt, bis ich sie dann plötzlich hatte. Es gibt immer einen Moment, an dem sie auf einmal vor einem stehen oder sitzen, aber leider dauert das immer etwas. Am Anspruchsvollsten war Anne-May, aber es war für mich auch schwierig, für Francis den richtigen Ton zu treffen. Am Ende waren bzw. sind sie jedoch genauso geworden, wie ich sie mir immer vorgestellt hatte. Das ist ein super Gefühl!

Lieber Gruß aus Spanien,
Benedict

carry0410

vor 7 Jahren

Teil 3: Seite 247 - Ende

Die Begegnung mit seinem Vater hat Francis wieder auf den Boden zurückgeholt. Ich habe auf ein Happy End gehofft, habe mir gewünscht, dass Francis endlich sein Glück findet und ein neues, besseres Leben beginnen kann - auch wenn er doch kein Genie ist. Das plötzliche Ende hat mich ziemlich überrascht. Ich stelle mir einfach vor, dass es so ausgegangen ist wie ich mir gewünscht habe.

carry0410

vor 7 Jahren

Fazit / Rezension

Francis lebt mit seiner psychisch labilen Mutter in ärmlichen Verhältnissen im Trailerpark. Er ist nicht sehr gut in der Schule und hat auch sonst keine besonderen Talente. Bei einem Selbstmordversuch seiner Mutter erfährt Francis endlich wie er gezeugt wurde: Er ist das Produkt einen Experiments, in dem Genies ihre Gene weitergeben sollen um talentierte Kinder in die Welt zu setzen. Doch warum ist Francis dann trotz der guten Gene nicht intelligenter? Gemeinsam mit Anne-May, die er in der psychiatrischen Klinik kennengelernt hat und seinem besten Freund Grover macht er sich auf die Suche nach seinem richtigen Vater - quer durch die USA. Als er endlich seinen Vater findet, erfährt Francis erschreckende Tatsachen.

Nach einem etwas schwierigen Einstieg liest sich "Fast genial" sehr flüssig. Benedict Wells beschreibt die 3 sehr verschiedenen Freunde gut und die bedrückende Atmosphäre kann man schon beinahe fühlen. Ich fand die Geschichte unterhaltsam, man konnte sich richtig gut in die Story reinversetzen. Mich hat nur das plötzliche Ende etwas enttäuscht, daher gebe ich 4 Sterne und freue mich auf weitere Bücher von Benedict Wells.

stephi1907

vor 7 Jahren

Teil 2: Seite 105 - 246

Ich habe den zweiten und dritten Teil in einem Zug durchlesen können. Es war zwar nicht super spannend, aber das war auch vermutlich nicht unbedingt das Ziel. Ich fand es sehr interessant mitzuerleben, welche Entwicklungen Francis durchmacht und wie sehr die Situation und seine Begleitung sein Wesen verändern. Dass Francis noch nicht so erwachsen ist, wie er selbst vielleicht glaubt, sieht man gut daran, dass er alles will ohne und das sofort und dabei nicht nachdenkt (z.B. in Vegas, wo er mit 35.000 hätte gehen können, aber dann doch noch alles verliert). Das gleiche Problem hat er ja nochmal im dritten Teil. Trotzdem mag ich den Protagonisten und er tat mir oft genug ziemlich Leid, auch wenn er teilweise doch ziemlich naiv dargestellt wird. Den Schreibstil finde ich weiterhin gut, er passt einfach auch sehr gut zu Francis' Charakter.

stephi1907

vor 7 Jahren

Teil 3: Seite 247 - Ende

Mir tat Francis' ziemlich Leid, als (zumindest seiner Meinung nach) sich seine letzte Hoffnung erstmal in Luft auflöst, da er sich doch sehr viel davon versprochen hatte, seinen Vater zu treffen. Ich finde es schade, dass Francis nicht doch noch erkennt, dass er trotzdem etwas erreichen kann, wenn er sich nur bemüht. Stattdessen spart er Geld und setzt seine letzte Hoffnung auf Vegas. Das passt natürlich wieder sehr zu seinem Charakter. Er kämpft um seine Zukunft und setzt alles auf eine Karte. Das Ende vom Ende gefällt mir leider so gar nicht. Ich mag es einfach nicht, wenn ein Ende offen bleibt, das ist dann für mich nicht richtig abgeschlossen. Ich würde einfach nur gerne wissen, ob er nun gewonnen hat oder nicht. Ich schätze, da bleibt dem Leser viel Freiraum für Fantasie. Ich mag's nicht, aber das ist subjektiv. Dennoch ein sehr gutes Buch, was ich jedem empfehlen würde.

Tialda

vor 7 Jahren

Fazit / Rezension

Rezension:

Benedict Wells’ „Fast genial“ hat mich positiv überrascht. Ich hätte anhand des kurzen Klappentextes nicht erwartet, dass die Geschichte derart tiefgreifend und abgerundet ist.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Story wird in der dritten Person erzählt. Dabei ist sie in die Orte unterteilt, die der Protagonist Francis und seine beiden Freunde, Grover und Anne-May, auf der Suche nach seinem Vater durchfahren.

Jeder Ort ist wiederum in ein paar Kapitel unterteilt, was einen guten Überblick verschafft. Anfangs geht es um die Ausgangssituation – sein Leben im Trailerpark und seine Mutter in der Psychiatrie -, im Mittelteil des Buches um den Roadtrip und dann darum, (soviel sei verraten) als er seinen Vater letztendlich findet. Das Ende handelt davon, was nach der Reise geschah – wobei da dann vor allem Francis und Anne-Mai eine Rolle spielen, allerdings leider keine besonders romantische.

Der Thema der Geschichte, nämlich dass Francis ein Retortenbaby aus dem Reagenzglas ist und aus einem Projekt stammt, bei dem geeignete Frauen mit dem Samen hochintelligenter Männer befruchtet wurden, um kleine Genies zu „züchten“, hat sich in den 80er Jahren tatsächlich so zugetragen. Allerdings gingen daraus nur sehr wenige Kinder mit einem außergewöhnlichen IQ hervor.

Vor allem im letzten Drittel des Buches gibt es so einige Überraschungen. Das Ende ist jedoch offen, was ich nicht so gut fand. Neugierige Leser bleiben somit unbefriedigt zurück.

Fazit:

Ein Buch über einen Menschen, der auf der unangenehmen Seite des Lebens steht und sich daraus mit allen Mitteln befreien möchte. Teilweise richtig spannend.

stephi1907

vor 7 Jahren

Fazit / Rezension

Ein sehr guter Roman über einen jungen Mann, der auf der Suche nach seinem Vater und sich selbst ist.
Als Francis rausfindet, dass er ein Retortenkind ist, macht er sich mit seinem besten Freund Grover und der psychisch labilen Anne-May auf den Weg, um seinen Vater ausfindig zu machen, der angeblich ein Genie ist. Mit diesem Gedanken erhofft sich der junge Mann aus dem Trailerpark das große Glück....
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich mochte den Protagoniste sehr gern und fand es gut, dass man als Leser die Entwicklungen der einzelnen Figuren so gut mitverfolgen kann. Auch der Schreibstil passt sehr gut zu der Geschichte und der Roman ist relativ leicht und zügig zu lesen. Ein Roman mit vielen auf und ab's und einem etwas überraschenden Ausgang. Das Ende ist offen und hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich es besser finde, wenn Bücher abgeschlossen sind und der Leser nicht noch groß Rätseln muss, wie es denn nun ausgeht, aber ich würde trotzdem jedem dieses Buch empfehlen und werde auf jeden Fall noch seine anderen Romane lesen.

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