Vom Ende der Einsamkeit

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Inhaltsangabe zu „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

'Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.' Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Ein wunderbarer und trauriger Roman mit grandiosem Schreibstil.

— Blaetterwind
Blaetterwind

Ergreifend! Philosophisch! Intellektuell! Und doch so bodenständig in der Erzählung, so real! In einer Sprache, die lange nachklingt.

— Jezebelle
Jezebelle

Melancholisch und zeitweise sehr bedrückend, dabei wahnsinnig poetisch und philosophisch. Ein wunderbarer Roman!

— Alexloveslife
Alexloveslife

Eine grandiose emotionale Geschichte. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

— perilla
perilla

Nicht meine Wellenlänge - Ein Roman über Verlust und Einsamkeit, Liebe und Schmerz, Tod und Sterben – leider von allem zu viel.

— Nerissa
Nerissa

Ebenso melancholisch und authentisch, wie vielschichtig und voller Hoffnung.

— buecherkompass
buecherkompass

Eine gefühlvolle, oft schon philosophische Erzählung über das Leben, Liebe und Verlust. Konnte die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen.

— -Leselust-
-Leselust-

Liebevolle, intensive sowie melancholische Familiengeschichte über den Umgang mit Verlust und der daraus resultierenden Einsamkeit.

— BLINDI
BLINDI

Eine wundervoll geschriebene Geschichte über Verlust, Einsamkeit und Liebe, die mich zu Tränen rührte.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Wunderbare kleine Geschichte

— lifgatore
lifgatore

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Schönes Buch, Leas Krankheit wird toll beschrieben und behandelt, die Liebesgeschichte wirkt jedoch etwas aufgesetzt.

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  • Ein Roman über Liebe und Verlust, verpasste Gelegenheiten und zweite Chancen

    Vom Ende der Einsamkeit
    -Leselust-

    -Leselust-

    18. February 2017 um 15:41

    Kurzmeinung Ich bin mit extrem hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da es ja so unglaublich gehyped wurde. Die Geschichte ist sehr einfühlsam und oft fast schon philosophisch erzählt. Sie handelt von Liebe, Familie, Freundschaft. Von verpassten Gelegenheiten und zweiten Chancen. Und von Menschen, mit all ihren Eigenarten und Fehlern. Ein tolles Buch, das mich aber nicht ganz so umgehauen hat, wie viele andere. Zum Buch Im Zentrum der Geschichte stehen die drei Geschwister Jules, Marty und Liz. Wir begleiten sie von ihrer Kindheit an bis ins Erwachsenenalter. Am Anfang gibt uns das Buch einen Einblick in das alltägliche Leben der Familie, in die Beziehung der Geschwister untereinander und zu den Eltern. Vertrautheit, Nähe und Wärme, aber auch Spannungen und Missgunst. Doch das Leben der Geschwister gerät jäh aus den Fugen, als ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Die drei Vollwaisen kommen erst zu ihrer Tante und dann auf ein Internat. Und jeder geht ganz anderes mit dem Verlust um. Marty zieht sich zurück und verbringt die Tage vor den Computer, Liz flüchtet sich in Drogen und Männergeschichten. Und Jules, der eigentlich die Nähe seiner Geschwister sucht, ist auf sich allein gestellt und fühlt sich einsam. Bis er eine enge Freundschaft mit Alma, einem Mädchen aus seiner Klasse, eingeht. Und schnell wird klar, dass die beiden mehr verbindet, als nur Freundschaft. Meine Meinung Von Anfang an wird man als Leser in die Geschichte hineingezogen. Nach und nach werden die drei Geschwister feinfühlig vorgestellt und sorgfältig weiterentwickelt. Ich habe schnell einen Eindruck von den einzelnen Personen bekommen, von der Dynamik zwischen ihnen und wie sie sich unter welchen Umständen entwickeln. Stellenweise wurde es mir dann aber ein bisschen zu pathetisch. Die Geschichte flaut zwischendurch etwas ab, plätschert nur so dahin. Die Gedankengänge sind teilweise wirklich tiefgründig und regen zum Nachdenken an. Manche Phrasen haben mich als Leser beeindruckt und noch lange nach dem Lesen verfolgt. Dann allerdings gab es auch hier wieder Passagen, wo dieses Tiefgründige etwas gezwungen wirkt und ins pseudo- philosophische abgleitet. So war zumindest mein Eindruck. Die Liebesgeschichte zwischen Jules und Alma fand ich wunderschön. Es hat mich einige Nerven gekostet, dass sie sich so viele Jahre immer wieder verpasst haben, und ich habe mit ihnen gelitten und mit ihnen gefiebert, wann diese Liebenden endlich zueinander finden, wo sie doch so offensichtlich füreinander geschaffen waren. In der Beschreibung dieser Beziehung hat sich der Autor wirklich selbst übertroffen und allein dafür ist das Buch lesenswert. Fazit Ich kann verstehen, was viele an "Vom Ende der Einsamkeit" so begeistert hat. Benedict Wells erzählt die Geschichte mit großer Ruhe und ich war stellenweise völlig gefangengenommen vom Fluss der Handlung, der Echtheit der Charaktere und der zauberhaften Liebesgeschichte. Aber dann gab es eben leider auch immer wieder Stellen, die sich eher mühsam gelesen haben und Passagen, die im Gesamtkonzept für mich nicht ganz stimmig waren. Ein starkes Buch, für mich aber nicht überragend.

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  • VOM ENDE DER EINSAMKEIT. BENEDICT WELLS.

    Vom Ende der Einsamkeit
    buecherkompass

    buecherkompass

    20. January 2017 um 19:07

    ZUM AUTORBenedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin, wo er sich gegen ein Studium entschied und sich dem Schreiben widmete. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. 2008 erschien sein vielbeachtetes Debüt Becks letzter Sommer. Der Roman wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 7 Jahre später verfilmt. Ebenso wie sein dritter Roman Fast genial steht auch Vom Ende der Einsamkeit auf den Bestsellerlisten. Für das Buch wurde Wells mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.INHALTNach einem Motorradunfall erwacht Jules im Krankenhaus und blickt auf sein Leben zurück.Verbrachten er und seine Geschwister Marty und Liz eine behütete Kindheit, so scheint ihr Leben inzwischen vollends aus dem Ruder gelaufen zu sein.Bereits früh verloren er und seine Geschwister ihre Eltern durch einen tragischen Autounfall. Dies sollte der Augenblick sein, der alles veränderte.Jules und seine Geschwister kamen aufs Internat, wo ein jeder sein Päckchen zu tragen hatte. Und so gingen Jules, Marty und Liz fortan getrennte Wege.Als die Geschwister schließlich wieder zusammenfinden bleibt die Frage: Was hätte ein anderes Leben für sie bereitgehalten?MEINUNGVom Ende der Einsamkeit erzählt die Geschichte dreier Waisen, deren Leben von Rückschlägen geprägt ist. Das Buch ist ebenso melancholisch und authentisch, wie vielschichtig und voller Hoffnung. Gemeinsam mit Protagonist Jules blickt der Leser auf dessen Leben zurück. Eins wird dabei offensichtlich: seit dem Verlust ihrer Eltern verlaufen die Leben von Jules, Marty und Liz abseits altbekannter Bahnen.Benedict Wells lässt den Leser die Orientierungslosigkeit seiner Protagonisten am eigenen Leib spüren. Mit seiner Bildsprache verleiht er Worten Bedeutungen und lässt den Leser so immer tiefer in der Geschichte versinken.Die Handlung ist chronologisch aufgebaut und in einzelne Episoden untergliedert (10 Kapitel, 10 Sprünge). Die Szenen sind aus dem Leben gerissen, wirken oft bedrückend und muten daher umso authentischer an. Die Geschichte verleiht dem Leser eine Vorstellung davon, was hätte sein können und was doch nie war. Das Buch gibt Hoffnung und stimmt nachdenklich. Welche Schicksalsschläge auch immer uns ereilen mögen, die Hoffnung sollten wir doch nie aufgeben. Auch Wells Protagonisten müssen lernen Angst und Einsamkeit zu überwinden und ihre eigenen Wege zu gehen.Ein Buch, das berührt. Vielleicht gerade deshalb, weil es realistisch bleibt und nicht in einfachen Dimensionen denkt. Benedict Wells ist absolut lesenswert.

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  • Gewinnt die 16 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2016!

    Vom Ende der Einsamkeit
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Zum Ende des Jahres lassen auch wir hier im LovelyBooks-Team die vergangenen Monate Revue passieren und freuen uns über den ein oder anderen Buchschatz, den wir 2016 entdeckt haben. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, möchten wir euch an dieser Stelle einige ganz besondere Buchperlen ans Herz legen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, welches alle 16 Bücher enthält, glücklich machen! Als quasi Gemeinschaftstipp aus dem Team haben wir uns für "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells entschieden, weil wir den sympathischen Autor (der übrigens vorzüglich Kicker spielen kann!) seit unserer Livestream-Lesung alle ins Herz geschlossen haben.  Unsere Buchempfehlungen: 1. Jacky_Jolly empfiehlt "Die Launenhaftigkeit der Liebe" von Hannah RothschildMich faszinieren immer wundersame Titel und ein interessantes Cover, und wenn dann noch die Geschichte stimmt, habe ich "mein" Buch gefunden. "Die Launenhaftigkeit der Liebe" erzählt gleich mehrere Geschichten auf einmal: die des gleichnamigen Bildes, die der Köchin Annie, welche das Bild durch Zufall kauft und die des fiktiven, angesehenen Kunsthändlers Memling Winkelman, der ein dunkles Geheimnis hütet. Und irgendwie hängt alles zusammen ... Die Kombination aus Liebesgeschichte, Krimi, Historie, Kunst, skurrilen und liebenswerten Figuren hat den Roman für mich zu einem wahren Leseerlebnis gemacht. Besonderer Clou: selbst aus der Perspektive des Bildes erlebt der Leser die Geschichte...2. kultfigur empfiehlt "Metro 2033" von Dmitry GlukhovskyDie Reihe steht schon sehr lange auf meinem Wunschzettel und vor kurzem habe ich endlich damit begonnen mich ins Dunkle der Metro zu wagen. Vielleicht war ja die Livestream-Lesung mit Dmitry Glukhovsky Schuld. Auf jeden Fall habe ich mich in den Tunneln verirrt und solange es noch Lesestoff gibt, der mich weiter treibt, werde ich auch nicht mehr herausfinden. Für mich ist Metro (zumindest der erste Teil) ein wahres Meisterwerk - und nicht nur für SciFi-Fans ein absolutes Lesehighlight.3. Kathycaughtfire empfiehlt "Der Fall Jane Eyre" von Jasper Fforde"Der Fall Jane Eyre" von Jasper Fforde war eines meiner absoluten Highlights 2016. Der erste Band der Reihe um Agentin Thursday Next entführt den Leser in eine Alternativrealität der britischen 1980er Jahre. Dort tummeln sich jede Menge Literaturverbrecher, die es darauf abgesehen haben, Chaos in der Bücherwelt zu verbreiten. Und so bleibt Ermittlerin Thursday nichts anderes übrig, als sich höchstpersönlich in Charlotte Brontës berühmtesten Roman zu stürzen, um Schlimmeres zu verhindern. Eine skurrile Geschichte mit grandiosen Charakteren (und Dodos!) und unzähligen liebevollen und lustigen Details – jetzt möchte ich am liebsten selbst LiteraTec-Agentin werden!4. markusros empfiehlt "Wolfsschlucht" von Andreas FöhrWarum nicht mal einen Krimi mit Handlung direkt vor der eigenen Haustüre lesen? Nach den mysteriösen Morden am Tegernsee und der Mangfall wandert bei mir nun etwas die Angst mit, wenn wir in der Gegend auf Familienausflug sind. Kommissar Wallner löst zum Glück auch diese Fälle mit Humor. Andreas Föhr ist es bei „Wolfsschlucht“ sehr gut gelungen, die Spannung bis zum Schluss hochzuhalten und trotzdem immer wieder Ur-bayrische Traditionen aufs Korn zu nehmen und die Leser zum Schmunzeln zu bringen. Das ganze Buch ist leicht zu lesen, für mich idealer Lesestoff für einige Fahrten im Zug auf dem Weg ins LovelyBooks Büro. Lesenswert nicht nur für Bayern.5. aylareadsbooks empfiehlt "Nachts" von Mercedes LauensteinNacht für Nacht streift eine junge Frau durch die menschenleeren Straßen der Stadt auf der Suche nach den letzten erleuchteten Fenstern. In kurzen Episoden lernen wir an der Seite der namenlosen Protagonistin gleichgesinnte Schlaflose und Nachtschwärmer kennen, erfahren von ihren Geschichten, Sehnsüchten und Ängsten. Eine Hymne an die Nacht, ein Plädoyer für das Anderssein und ein wunderbar melancholisches Buch, das ich gleich zweimal dieses Jahr gelesen habe!6. nordbreze empfiehlt "Fallensteller" von  Saša StanišićNachdem ich "Vor dem Fest" nicht 2016 gelesen habe, kann ich es leider nur schlecht in diese Buchtipps reinschmuggeln. Glücklicherweise hat Saša Stanišić mein Fangirl-Herz beglückt und 2016 den Erzählband "Fallensteller" herausgebracht, indem er auf wohlbekannte Art und Weise seine Leser verzaubert. In jeder der Geschichten erzählt der Sprachdompteur von außergewöhnlichen Erlebnissen, herzigen Personen und dem großen Etwas, das sich Leben nennt. Lieblingsgeschichte: Die titelgebende Erzählung "Fallensteller", in der die Geschichte von "Vor dem Fest" weitererzählt wird und wir auf alte Bekannte treffen. Nach dem Fest. 7. TanjaMaFi empfiehlt "Couchsurfing im Iran" von Stephan OrthStephan Orth nimmt uns mit auf eine ungewöhnliche Reise in den Iran. Er reist nicht von Hotel zu Hotel, sondern als Couchsurfer – was im Iran eigentlich verboten ist. Auf seinem Weg besucht er beeindruckende Orte und trifft faszinierende Menschen, die zeigen, dass der Iran bunt und vielfältig ist, und dass hinter verschlossenen Türen ein Bild entsteht, das ganz anders ist, als wir denken.8. Sharyssima empfiehlt "Die kleine Bäckerei am Strandweg" von Jenny ColganDieser leichte und humorvolle Roman hat mich im Sommer absolut begeistert! Polly ist die sympathische Protagonistin, der man bei einem Neuanfang auf einer Insel in Cornwall über die Schulter schaut. Dieser fällt, vor allem zu Beginn, nicht leicht, doch als die Bäckerei endlich in Gang ist und Polly sich in die Herzen der Insulaner gebacken hat, kann sie sich endlich heimisch fühlen. Wenn da nur nicht die Sache mit der Liebe wäre … Ich freue mich auf die Fortsetzung im neuen Jahr und vor allem auf ein Wiedersehen mit dem Papageientaucher Neil!9. LaLeser empfiehlt "Geister" von Nathan HillIch habe lange überlegt, ob ich ein Buch empfehlen soll, über das in diesem Jahr schon so viel gesprochen wurde. Aber Nathan Hills Debütroman „Geister“ hat mich einfach komplett überzeugt! Auf fast 900 Seiten entspannt sich eine tiefgründige und psychologisch ausgefeilte Geschichte, die anhand von Einzelschicksalen gesellschaftliche Probleme der Gegenwart thematisiert. Das Ganze ist erzählerisch grandios umgesetzt: Ein rasanter und spielerischer Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven und Erzählstilen.„Geister“ hat mich nachdenklich gestimmt, zum Lachen gebracht und immer wieder von Neuem überrascht. Genau das erwarte ich von einem guten Buch! 10. aba empfiehlt "Euphoria" von Lily KingNur ein Lieblingsbuch des Jahres 2016 zu nennen, ist alles andere als einfach. Dieses Jahr habe ich mein Herz allein entscheiden lassen.Als ich mein Lesejahr 2016 im Gedanken durchgegangen bin, hat mein Herz für ein Buch höher geschlagen, das ich ziemlich früh im Jahr gelesen habe: "Euphoria" von Lily King.Weil dessen Inhalt und Protagonisten mich inspiriert haben - insbesondere der unbeholfene Engländer Andrew Bankson -, ist "Euphoria" definitiv mein Lieblingsbuch des Jahres 2016!11. TinaLiest empfiehlt "Blauschmuck" von Katharina WinklerEs ist schwer in Worte zu fassen, was „Blauschmuck“ auslöst, die richtigen Worte dafür zu finden. Auch Monate nach der Lektüre bin ich immer noch beeindruckt von der Sprache, schockiert von der grausamen Geschichte. "Blauschmuck" ist keine leichte Lektüre, man bleibt bedrückt und sprachlos zurück, doch genau diese Gefühle, die ausgelöst werden, sind es, die das Buch in meinen Augen zu etwas Besonderem machen. 12. Daniliesing empfiehlt "Hausbesuche" von Stephanie QuiettererDas Leben in der Großstadt kann ganz schön anonym sein. In "Hausbesuche" begibt sich Stephanie Quitterer deshalb in ein spannendes Experiment. Sie möchte mehr über die Menschen in ihrer Nachbarschaft erfahren und so backt sie bis zum Ende ihrer Elternzeit jeden Tag einen Kuchen, klingelt an irgendeiner Tür und hofft hereingelassen zu werden. Das ganze Unternehmen beschreibt sie mit viel Humor und Ehrlichkeit, sodass man selbst schon bald Lust bekommt, auch einfach mal bei den unbekannten Nachbarn zu klingeln und fremde Wohnungen sowie Menschen kennen lernen zu dürfen. Ein Buch voller interessanter Menschen und Begegnungen, das Mut macht, sich aus seiner eigenen Komfortzone zu wagen und zeigt, wie unbegründet unsere Vorurteile gegenüber unseren Mitmenschen oft sind.13. HannaBuecherwurm empfiehlt "Apocalypse Now Now" von Charlie HumanIch habe lange überlegt, welches Buch ich 2016 empfehlen könnte und habe mich letztendlich dazu entschieden „Apocalypse Now Now“ zu wählen. Dieses Buch kommt an Abgedrehtheit nicht annähernd an irgendein anderes Buch heran, das ich bisher gelesen habe. Es ist von vorne bis hinten völlig skurril und jedes Mal, wenn man denkt, dass jetzt das Absurdeste, was ein menschliches Hirn sich ausdenken kann, abgearbeitet wurde, kommt es noch dicker. Und genau deswegen liebe ich dieses Buch. Im heutigen Kapstadt muss sich der 16-jährige Baxter durch eine Schattenwelt voller Ungeheuer und Magie schlagen, um seine entführte Freundin Esmé zu retten. Reale Ereignisse der Geschichte Südafrikas und alte Sagen werden mit frei Erfundenem gemixt und heraus kommt einer der verrücktesten Debütromane aller Zeiten.14. Alexloveslife empfiehlt "Der Winterkaiser" von Katherine Addison"Der Winterkaiser" ist ein Fantasyroman, der irgendwie ganz anders ist und mir deswegen besonders gut gefallen hat. Hier werden keine großen Schlachten ausgefochten, es gibt keine Helden mit besonderen Fähigkeiten, die sich aufmachen, um die Welt zu retten. Im Gegenteil: Die Handlung ist eher ruhig, aber trotzdem unheimlich spannend. Wie geht man damit um, wenn man plötzlich ungeahnt Kaiser des Elfenreiches wird und so gar keine Ahnung von politischen Beziehungen hat? Ein Roman voller Intrigen, Machtspielchen und interessanter Charaktere – ich hab's ganz und gar verschlungen. 15. Malista empfiehlt "Das Rosie-Projekt" von Graeme SimsionMenschliche Beziehungen sind kompliziert und verwirrend. Dies denkt Don Tillmann, der in der Welt der Emotionen nicht wirklich 'Zuhause' ist Gleichzeitig zeigt er uns eine andere Welt, geprägt von Logik und einem Leben strukturiert als Projekt.Eines dieser Bücher, welches einen schmunzelnd und nachdenklich zurück lässt und den Blick auf das gesellschaftliche Miteinander so manches Mal in ein neues Licht rückt. Sehr lesenswert! Na, haben euch unsere Empfehlungen neugierig gemacht? Dann habt ihr bis einschließlich 08. Januar Zeit, bei unserer Verlosung ein tolles Buchpaket mit allen 16 hier vorgestellten Büchern zu gewinnen. Mitmachen ist ganz einfach:Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verratet uns euren absoluten Buchgeschenketipp des Jahres!Wir wünschen euch an dieser Stelle ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielen lieben Dank, dass ihr alle gemeinsam LovelyBooks zu einem lebendiger Ort voller Buchliebhaber macht! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

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    • 829
  • Wundervolle Geschichte, die mich zu Tränen rührte

    Vom Ende der Einsamkeit
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    09. January 2017 um 17:06

    "Die Einsamkeit in uns können wir nur gemeinsam überwinden." (S. 351) Jules, Liz und Marty verleben eine glückliche Kindheit, bis der Unfalltod ihrer Eltern plötzlich alles verändert. Jeder der drei Geschwister geht dabei einen anderen Weg, um den schrecklichen Verlust zu verarbeiten und die Fremdheit zwischen ihnen wächst. Besonders Jules fühlt sich lange Zeit einsam, bis er auf Alva trifft und eine bewegende Liebesgeschichte ihren Lauf nimmt. Doch dann kommt es zu einem erneuten Schicksalsschlag, der die Geschwister wieder enger zusammenrücken lässt. "Vom Ende der Einsamkeit" ist ein Roman aus der Feder von Benedict Wells. Mein erstes Buch des deutschen Erfolgsautors, auf das ich schon sehr gespannt war, denn die vielen Lobeshymnen schürten bei mir recht hohe Erwartungen. Und diese wurden tatsächlich auch erfüllt, denn die wundervoll geschriebene Geschichte hat mich einfach nur mitgerissen und zu Tränen gerührt. "Um sein wahres Ich zu finden, ist es notwendig, alles in Frage zu stellen, was man bei der Geburt vorgefunden hat. Manches davon auch zu verlieren, denn oft lernt man nur im Schmerz, was wirklich zu einem gehört...Es sind die Brüche, in denen man sich erkennt." (S. 276) Im Mittelpunkt stehen die drei Geschwister Jules, Marty, Liz, die nach dem Verlust ihrer Eltern auf ganz unterschiedliche Lebensentwürfe setzen, sich dabei immer wieder für längere aus den Augen verlieren, mal streiten, mal versöhnen, Fehler machen, aber wenn es darauf ankommt, doch füreinander da sind. Was ich gut nachvollziehen kann, denn auch ich habe zwei Geschwister und weiß, dass es trotz aller Familienbande nicht immer leicht ist. Aber vor allem geht es hier um die Liebe zwischen Jules und Alva, die sich das erste Mal mit 11 Jahren in der Schule begegnen und zunächst beste Freunde werden. Bis beide aber endlich als Paar zueinanderfinden, müssen noch einige Hindernisse, Enttäuschungen und Rückschläge überwunden werden, denn die richtige Abzweigung zu wählen, ist bei all den möglichen Wegen im Leben schwer und nicht immer läuft alles rund und wie gewünscht. "Alles geht so schnell vorbei, und man kann nichts davon festhalten. Man kann nur sein." (S. 296) Das Ganze wird als Rückblende von Jules erzählt, der in der Gegenwart einen Motorradunfall hatte und im Krankenhaus liegt. Warum und wieso, das klärt sich noch im Laufe der Handlung. Jules lässt seine Gedanken zurückschweifen und nimmt uns mit in die Vergangenheit; beginnend im Jahr 1980 mit dem letzten gemeinsamen Familienurlaub in Südfrankreich und endend im Jahr 2014. Dazwischen passiert einfach das, was ein Leben so ausmachen kann. Eine Geschichte über Verlust und Trauer, über Einsamkeit, Hoffnung und Liebe, über Glück und das Unveränderliche im Leben. Was wäre wenn...? Diese Frage hat sich sicherlich jeder von uns schon mal gestellt. Was wäre, wenn ich damals dies oder jenes getan hätte? Wo wäre ich dann heute? Hätte mein Leben vielleicht eine ganz andere Wendung genommen? All diese Fragen und viele mehr behandelt der Autor in seinem Buch, welches durchzogen ist von vielen schönen Worten, Sprüchen und Weisheiten, die sehr zum Nachdenken anregen. "Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt." (S. 299) Leider kann das Leben immer wieder grausam zuschlagen, was Jules und Alva bald schmerzlich erfahren müssen. Auch wenn ihr Schicksal vorher schon angedeutet wurde, berührten mich dann einige Szenen so sehr, dass meine Tränen nur so flossen. Ich fühlte mich mit Jules und Alva richtig verbunden, da ich selbst einige ähnliche persönliche Erfahrungen habe. Man sollte wirklich jeden unbeschwerten und schönen Moment schätzen und genießen, denn wie viel Zeit einem bleibt, weiß keiner. Ein hoffnungsvoller und Mut machender Abschluss in der Gegenwart rundet die Geschichte dann gelungen ab. Insgesamt kann ich daher "Vom Ende der Einsamkeit" nur empfehlen. Auf weitere Romane von Benedict Wells freue ich mich schon und vergebe 5 Sterne.

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. 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    Vom Ende der Einsamkeit
    wortgeflumselkritzelkram

    wortgeflumselkritzelkram

    22. December 2016 um 09:58

    "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells ist 2016 im Diogenes Verlag erschienen. Zum Inhalt: Jules und seine beiden älteren Geschwister Marty und Liz verlieren im Kindesalter ihre Eltern durch einen Autounfall. Jeder der drei versucht bis ins Erwachsenenalter hinein, auf seine ganz eigene, unterschiedliche Weise mit dem Verlust, der Einsamkeit und den sich daraus ergebenen Veränderungen zurecht zu kommen. „Doch noch immer sprach ich nie über meine Eltern. Mein sehnlichster Wunsch war es, keine verdammte Waise mehr zu sein, sondern einfach nur normal. Ich ließ die Erinnerungen an meine Eltern gut verschnürt in einer Ecke meines Bewusstseins verstauben …“ Ich habe erst im Nachhinein gelesen, dass Wells großes Vorbild John Irving ist. Hätte ich das gewußt, hätte ich dieses Buch vielleicht nie gelesen (weil ich Banause Irving nicht mag) und wer weiß, was mir dann entgangen wäre…. Dieses Buch ist wie eine Reise und nimmt uns mit auf den Lebensweg von Jules – dem Ich-Erzähler – und seinen Geschwistern, die so ganz unterschiedlich mit dem Tod ihrer Eltern umgehen. Und es macht deutlich, dass – obwohl jeder der drei den gleichen Verlust erlitten hat – jeder einen anderen Weg geht, um dies zu verarbeiten. Erzählt wird in Rückblenden von der Kindheit der drei bis hin zur Gegenwart. Dabei gibt es keinen roten Faden oder eine wirklich chronologische Reihenfolge der Ereignisse. Statt dessen sind es eher Momentaufnahmen, die Wells beschreibt – Momentaufnahmen, die besonders für Jules in seinem Leben wichtig waren. Gleichzeitig wird die Liebesgeschichte zwischen Jules und Alva erzählt, die so voller Liebe und Traurigkeit ist, ohne dass sie sentimental oder kitschig wird. „Vom Ende der Einsamkeit“ ist ein leises Buch, das trotz der großen Dramatik, die die Kinder erleben müssen, ohne Dramatik rüber kommt, sondern das Leid und die Entwicklung mit einfühlsamen, stillen Worten beschreibt. Wells schreibt melancholisch, voller Poesie und erfasst so die Tiefe seiner Protagonisten. Und das hat mich mitgerissen, und zum Lachen und zum Weinen gebracht. Es ist emotional und bewegend. Dies ist ein Roman über den Tod und auch über eine wundervolle Liebe. Vor allem ist es aber ein Buch über das Leben, über das Überwinden von Schmerz und die Versöhnung mit der Vergangenheit und mit sich selbst. „Noch stärker als meine Geschwister habe ich mich gefragt, wie sehr mich Ereignisse aus meiner Kindheit und Jugend bestimmt haben, und erst spät habe ich verstanden, dass in Wahrheit nur ich selbst der Architekt meiner Existenz bin. Ich bin es, wenn ich zulasse, dass meine Vergangenheit mich beeinflusst, und ich bin es umgekehrt genauso, wenn ich mich ihr widersetze. Und ich muss nur an die Momente mit Alva und meinen Kindern denken, um zu begreifen: Dieses andere Leben, in dem ich nun schon so deutliche Spuren hinterlassen habe, kann gar nicht mehr falsch sein. Denn es ist meins.“ Benedict Wells habe ich ab sofort ganz oben auf meiner Liste grandioser Wortvirtuosen und ich kann dieses Buch wirklich nur von ganzem Herzen empfehlen.

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  • Ein Buch voller Emotionen

    Vom Ende der Einsamkeit
    beccy

    beccy

    17. December 2016 um 01:03

    Heute möchte ich euch das Buch "Vom Ende der Einsamkeit" vorstellen. Ein Roman von Benedict Wells.Inhalt: Die drei Geschister Martin, Liz und Jules wurden schon früh mit einem heftigen Schicksalsschlag geprägt, sie haben ihre Eltern bei einem Unfall verloren. Die drei gehen mehr oder weniger getrennte Wege. Jeder der drei verändert sich und macht neue Erfahrungen im Leben. Die Geschichte gibt uns Lesern immer wieder Einblicke in verschiedene Lebensabschnitte. Verlust und Liebe.Meine Meinung:Mir konnte die Geschichte so unglaublich viel geben. Es ist eine sehr melancholischer Roman trotzdem voller Lebensfreude und Glück.Der Autor Benedict Wells, hat es geschafft die Emotionen der Charaktere mit zu fühlen.Die Hauptcharaktere Martin, Liz und Jules wurden unglaublich gut ausgearbeitet. Sie sind sehr verschieden und haben trotzdem eins gemeinsam. Sie mussten lernen los zu lassen.Liz die einzige Frau der Geschwister ist eine sehr impulsive und leidenschaftliche Frau. Leider ist sie auch in die Drogenschiene geraten und versucht so ihre Probleme zu überdecken.Martin ist ein sehr ruhiger, geheimnissvoller Mann, auch über ihn erfahren wir einiges.Zuletzt bleibt Jules, ein sehr herzlicher Mensch. Jules hat einen großen Wunsch, das Leben mit seiner Jugendliebe Alva zu gehen. Es war unglaublich schön zu lesen wie viel liebe er für Alva empfindet, auch wenn es in der Liebe immer wieder Probleme gibt.Das Buch schwer, aber auch unglaublich leicht. Es hat Anspruch und regt zu nachdenken an, trotzdem ließt es sich wie ein Schmöcker.Man merkt das der Autor sehr viel Zeit mit den Charakteren verbracht hat. Der Roman hat zwar nur 355 Seiten Inhaltich steckt jedoch sehr, sehr viel mehr in diesem Buch. Ich finde das Benedict Wells eine Geschichte fürs Leben geschrieben hat ♡.Wie er auch selber sagt "Ich wollte das Buch so lang verändern, bis es meiner Meinung nach perfekt ist." Ich kann das nur so unterschreiben, ich würde keine Zeile aus dem Buch verändern wollen.Von mir gibt es volle Punktzahl für "Vom Ende der Einsamkeit", erschienen im Diogenes Verlag.

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  • Ein unbeschreiblich schönes Buch

    Vom Ende der Einsamkeit
    Bilie

    Bilie

    13. December 2016 um 18:58

    Ich habe das Buch soeben zu Ende gelesen und verfasse ausnahmsweise meine Rezension sofort - in der Hoffnung, dadurch etwas von meinen Gefühlen wiedergeben zu können. Dieses Buch hat mich so berührt, wie selten ein anderes. Es schildert Jules´Geschichte von seiner frühen Kindheit an bis ins Jahr 2014, als er selbst zwei Kinder hat. Durch einen Verkehrsunfall sterben die Eltern der drei Geschwister. Sie verlieren von einem Tag auf den anderen alles: ihre Eltern, ihr Zuhause und letztlich auch ihre Geschwister und sich selbst. Alle drei Geschwister gehen so unterschiedlich mit dem Verlust um, dass sie sich gegenseitig keine Stütze sein können.Jules´ Suche nach Liebe und Geborgenheit berührt zutiefst. Und obwohl das Buch von seiner tiefen Traurigkeit geprägt ist  ist es durch den besonderen Schreibstil gleichzeitig so schön. Der besondere Schreibstil erzeugt eine Leichtigkeit, die einen fast zwingt immer weiter zu lesen. Ich werde das Buch sicher immer wieder lesen, aber erst einmal muss ich alle Eindrücke verarbeiten. Der Roman stimmt traurig, nachdenklich, dankbar, hoffnungsvoll - irgendwie alles gleichzeitig. Alles in allem ist "Vom Ende der Einsamkeit" eines der schönsten und bewegendsten Bücher, die ich gelesen habe. Ich kann es schlecht beschreiben - man muss es einfach selbst gelesen haben. 

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  • Was für ein Buch

    Vom Ende der Einsamkeit
    robbylesegern

    robbylesegern

    11. December 2016 um 12:14

    Auch ich will nach diesen vielen Rezensionen keine Inhaltsangabe wiedergeben, sondern meinen Eindruck von diesem Buch schildern. Benedict Wells hat mich mit seinem Buch so berührt, wie schon lange kein anderes Buch mehr. Für mich ist dieses Buch mein Jahreshighlight 2016 und ich werde es bestimmt noch einmal lesen und vielen weiterempfehlen, doch ich muss erst einmal Zeit vergehen lassen, da mich diese Geschichte sehr mitgenommen hat. Der Autor versteht es eine Lebensgeschichte zu beschreiben, die wirklich nicht einfach ist und er schafft es, dass man die ganze Gefühlsskala deren man fähig ist , erlebt. Trotzdem geht von diesem Buch eine Leichtigkeit aus, die einen die Seiten wie von selbst umblättern lässt und das Geschriebene erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Ich habe oft gedacht. Ja , es ist sehr wichtig wie die Kindheit eines Menschen verläuft, doch eine schwere Kindheit hilft einem vielleicht auch spätere Schicksalsschläge besser zu verarbeiten.Man ist gewappnet, da man nicht so viel erwartet. Doch dieses Buch zeigt auch, was Familie bedeutet und dass man sich nach vielen Umwegen auch wiederfinden kann und in der Familie eine Grundfeste hat, da das Schicksal einen verbindet. Benedict Wells hat einen Roman geschrieben, der einen berührt, einen zum Lachen , aber auch zum Weinen bringt, der nachhallt und einen noch lange begleitet.Seine Figuren sind so realistisch und liebevoll gezeichnet, dass man sich ihnen schnell verbunden fühlt.Man kann gar nicht anders als Empathie zu empfinden . Ein Buch, das ich jedem empfehlen möchte, denn man verpasst eine Menge, wenn man es nicht gelesen hat. 

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  • Vom Ende der Einsamkeit - wunderbar und sehr berührend

    Vom Ende der Einsamkeit
    -nicole-

    -nicole-

    27. November 2016 um 18:02

    Das Überwinden von Einsamkeit und VerlustJules und seine beiden älteren Geschwister Marty und Liz wachsen behütet auf. Doch ihre schöne Kindheit endet schlagartig, als ihre Eltern bei einem tragischen Unfall ums Leben kommen. Schließlich kommen die Geschwister, die schon immer grundverschieden waren, auf ein Internat. Doch jedoch entfremden sie sich noch weiter voneinander und verlieren sich schließlich aus den Augen. Bei jedem von ihnen hat der viel zu frühe Tod der Eltern tiefe Spuren hinterlassen und jeder versucht anders, den Verlust zu verarbeiten. Im Internat lernt der verträumte Jules schließlich das geheimnisvolle Mädchen Alva kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, erst viel später wird er sich seiner Gefühle bewusst und erfährt, was sie ihm bisher verschwiegen hat. Erst als Erwachsene begegnen sich die einst so guten Freunde wieder...Ebenfalls als Erwachsene kreuzen sich die Wege der Geschwister erneut - inzwischen führt jeder sein eigenes Leben mit Höhen und Tiefen. Doch die Vergangenheit holt Jules, Marty und Liz gleichermaßen wieder ein. Finden die drei nach langer Zeit wieder einen gemeinsamen Weg?" Wie ein sich ausbreitender Riss nahmen meine Ängste zu. Ich begann, mich vor dem Dunkeln fürchten, vor dem Tod, vor der Ewigkeit." - Seite 55Benedict Wells hat hier eine sehr einfühlsame Geschichte geschrieben, die man, einmal angefangen, nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann. Im Mittelpunkt stehen drei Geschwister, die durch den plötzlichen Tod der Eltern mitten aus ihrer behüteten Kindheit gerissen werden - jeder geht anders mit dem Schicksalsschlag um. Das Buch ist aus Sicht des jüngsten Bruder Jules geschrieben, der als Erwachsener seine Vergangenheit Revue passieren lässt. Er erzählt, wie sein Leben und das seiner Geschwister verlaufen ist, das vom schmerzhaften Verlust der Eltern geprägt ist. Auch das geheimnisvolle Mädchen Alva, dass er im Internat kennen gelernt hat, spielt in seinen nächsten Lebensjahren eine zentrale Rolle. An vielen Stellen wird es traurig, doch gerade diese, manchmal sensiblen Situationen werden sehr gut wiedergegeben. Gerade bei Jules ist das Überwinden von Einsamkeit und Verlust ein großes Thema."Zu Hause erwartete mich Stille, ein mir seit Jahren vertrautes Geräusch." -Seite 162Die Charaktere sind hier sehr gut beschrieben, wie sie denken, fühlen, handeln - alles ist hier sehr gut beschrieben. Der Schreibstil und die Erzählweise sind unheimlich gelungen. "Dann sieht er zu mir und lächelt plötzlich. Es ist ein schönes, seltenes Lächeln, hintergründig und fast ein bisschen weise. Ein Lächeln, mit dem er alles retten kann." -Seite 347Mein Fazit: Vom Ende der Einsamkeit ist ein sehr besonderes und tiefgründiges Buch. Es ist eine schöne, sehr berührende und traurige Geschichte - jedoch lässt sie den Leser nicht völlig traurig zurück. Benedict Wells findet die richtigen Worte zum Thema Einsamkeit und Verlust, aber auch eine große Liebesgeschichte hat hier ihren Platz. Es war mein erstes Buch von dem Autor -  und sicherlich nicht mein Letztes. Ein sehr gelungener Roman, der durch seine besondere Schreibweise überzeugt.

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    • 3
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2016: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lust auf eins von 30 Buchpaketen zum Leserpreis 2016? Es ist endlich soweit! Der Leserpreis 2016 steht vor der Tür und damit beginnt eine der schönsten Zeiten im LovelyBooks-Büro. In unserem Bücherzimmer wird der Platz langsam knapp, denn zum Leserpreis tummeln sich dort Bücher über Bücher. Und zwar nur die besten der Besten aus dem vergangenen Jahr! Eine wahre Augenweide! Doch die Bücher bleiben nicht lange bei uns, denn schließlich möchten wir uns damit bei euch für eure Teilnahme am Leserpreis bedanken. Deswegen präsentieren wir euch nun mit Trommelwirbel und Konfetti:  Unsere große Verlosung zum Leserpreis 2016! Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner wieder fleißig Buchpakete für euch zusammenstellen! Insgesamt verlosen wir 5 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern und 25 Buchpakete mit jeweils 10 Büchern! 30 Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon träumen wir doch alle, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Ihr seid Blogger und berichtet auf eurem Blog über den Leserpreis und verlinkt dabei LovelyBooks. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt!http://www.lovelybooks.de/leserpreis/Grafikmaterial findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein.http://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-)Die Teilnahme ist bis einschließlich 27. November möglich!Aufgepasst! Eines der Buchpakete wird ein E-Book-Paket mit pixelfrischen E-Books sein. Dieses Paket könnt ihr ebenfalls mit einer der drei oben genannten Möglichkeiten gewinnen – schreibt dafür in euren Beitrag einfach dazu, dass ihr euch auch für das E-Book-Paket bewerben möchtet! Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Leserpreis 2016!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1648
  • Eine Geschichte über und für das Leben

    Vom Ende der Einsamkeit
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    13. November 2016 um 18:55

    Drei Geschwister werden von einem zum nächsten Moment zu Vollwaisen. Liz, Marty und Jules Moreau verlieren ihre Eltern aufgrund eines Autounfalls. Zunächst wohnen sie bei ihrer Tante, aber dort werden sie nicht bleiben, sondern ziehen wegen der Schulpflicht auf ein Internat. Liz ist reif und rebellisch, Marty lebt eher introvertiert in seinem Kokon und Jules ist eher der schüchterne stille Beobachter seiner Welt und der seiner Geschwister. Während der Schuljahre auf dem Internat lernt Jules Alva kennen, denn sie wirkt ebenso sonderbar wie Jules. Beide gelten eher als Außenseiter aufgrund ihres Verhaltens. Als beide das Abitur abgeschlossen haben, verlieren sie sich für einige Jahre aus den Augen bis eines Tages Jules eine E-Mail von Alva erhält. Auch Alvas Leben hatte sich in den letzten Jahren verändert. Sie zog nach dem Abitur nach Russland, um dort zu studieren und heiratete später einen wesentlich älteren Mann – einen Schriftsteller. Jules und Alva begegnen sich nach diesen langen kontaktlosen Jahren wieder, und stellen fest, dass sich nicht viel bei ihnen verändert hat, so als ob sie sich gestern noch begegnet wären. Aber dennoch lernen sie sich nach dieser langen Zeit intensiver kennen. Der Jungautor Benedict Wells kann Emotionen und zwischenmenschliche Begegnungen auf einer Art und Weise beschreiben, dass das eigene Leben und das Alltägliche um einen herum vergessen lassen. Jules Moreau stellt den jüngsten Bruder der Geschwister dar, der aus seiner Ich-Perspektive erzählt. Während der ganzen Geschichte erlebt man die Entwicklungen, die Gefühlswelt und menschlichen Begegnungen von Jules relativ nah, so dass man einen Sog beim Lesen erlebt. Man fühlt mit, man trauert mit und wünscht ihm in manchen Situationen das Glück auf Erden. Immer wieder muss Jules Verluste und Enttäuschungen erleben, aber er wird letztendlich belohnt für schöne und unvergessene Momente in seinem Leben. Jules Leben ist für ihn eine Bereicherung, und weil der Autor die Leserschaft an Jules Leben teilhaben lässt, und somit wird die Geschichte zu einer Bereicherung für die Leserschaft. Jules Schwester Liz dagegen zeigt immer wieder, dass sie mit sich und dem Leben unzufrieden ist, und nicht wirklich enge Beziehungen aufbauen will oder kann. Ihr Leben zeigt häufig problematische Phasen. Marty stellt bereits als Schüler den Nerd der, der sich in seinem Zimmer verkriecht und am Computer sitzt und gerne tüftelt. Von den drei Geschwistern sticht Marty positiv heraus, weil er sich vom Einsiedler zum Familienmenschen und erfolgreichen Wissenschaftler entwickelt hat. Diese Geschichte vergisst man nicht so schnell, weil sie berührt und nachdenklich stimmt. Mir gefiel diese Geschichte trotz der traurigen und melancholischen Elemente. Benedict Wells gelang es, eine gewisse Unnahbarkeit zwischen den Figuren zu schaffen, aber dennoch das Unausgesprochene emotional wirken zu lassen. Dieser Roman hat mich überzeugt, so dass ich die anderen Geschichten von Benedict Wells lesen muss. Dieser Roman gilt als Jahresfavorit von den Büchern, die ich im Jahr 2016 gelesen habe.

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    • 7
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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    Vom Ende der Einsamkeit
    Marapaya

    Marapaya

    05. November 2016 um 12:27

    „Wenn ich nicht soundso, dann hätte vielleicht...“ und die allseits beliebte Antwort auf solche Überlegungen folgt postwendend „hätte hätte Fahrradkette“ - kennt man ja, oder? Dahinter steht diese Idee, dass das Leben aus Abzweigungen besteht und dich jede Entscheidung nur in eine Richtung bringt. Und weil wir immer entscheidungsunfreudiger werden, stellen wir uns immer öfter die Frage, ob uns der andere Weg nicht besser gefallen hätte. Manchmal treffen aber andere für uns Entscheidungen oder einer von ganz oben und dann fühlt es sich besonders so an, als wäre man völlig falsch abgebogen. Jules aus Benedict Wells Roman „Vom Ende der Einsamkeit“ kennt dieses Gefühl sehr gut. Gestern führte er ein perfektes, glückliches Leben mit seinen Geschwistern in einer behüteten Umgebung und heute bricht mit der Nachricht vom Unfalltod der Eltern eine Welt zusammen. Die Geschwister kommen zusammen auf ein Internat und kämpfen sich jeweils allein durch den so plötzlich fremden Alltag. Sie verändern sich. Aus der kindlichen Liz wird ein cooles, aufsässiges Mädchen mit unstillbaren Hunger auf Freiheit und Abenteuer. Sie schmeißt die Schule, reist für Jahre durch die Welt und ist unerreichbar für den kleinen Bruder. Marty, der große Bruder, bleibt ein Nerd und verliert sich lieber in Computerspielen. Jules als Jüngster der Geschwister verliert seine Selbstsicherheit und wird ein Außenseiter mit traurigen Augen. Der einzige Lichtblick in Jules Leben ist seine Freundschaft zu Alva, die eine eigene Traurigkeit und Verlassenheit ausstrahlt, aber darüber nicht reden will. Nach dem Abitur verlieren sich die beiden aus den Augen und Jules ist fortan auf der uninspirierten Suche nach seinem Weg im Leben, hält sich an Jobs und Frauen, ohne mit echtem Gefühl dabei zu sein. Dann trifft er Alva wieder und wird gezwungen, sich mit sich selbst und seinen Vorstellungen von der Zukunft auseinander zu setzen. Den Roman durchzieht für einen großen Teil der Handlung die Frage des Ich-Erzählers Jules, wie sein anderes Leben ausgesehen haben könnte. Das Leben, in dem seinen Eltern nicht plötzlich gestorben wären. Statt sich mit dem Leben auseinander zu setzen, in dem er sich befindet, verhält er sich wie ein Wartender, der eben so gut es geht die Zeit überbrückt, bis der richtige Zug einfährt. Er ist passiv. Ich verstehe den Ansatz von Wells sehr gut. Er erzählt von der Sprachlosigkeit im Miteinander, die Missverständnisse schafft, Einsamkeit hervorruft und Groll auf den Gegenüber, weil man seine Handlungsweise nicht versteht. Er erzählt von den Scheidewegen im Leben, wie sehr Verlust traumatisieren kann, wie tief das Trauma geht, auch wenn man nach außen weiterlebt, weiterleben muss. Die Geschwister finden sich wieder zusammen, stärken sich, geben sich Halt – doch mit der dunklen Seite in sich muss jeder selbst klar kommen. Dieser Part der Geschichte ist sehr stark, er zieht dich völlig hinein, lässt dich die Trauer, die Ohnmacht, die Traurigkeit fühlen. Dann treffen sich Alva und Jules wieder und das Glück klopft an die Tür. Damit kommen wir alle drei nicht zurecht – Jules, Wells und ich als Leser. Wells gönnt uns das Glück nicht, wir dürfen es nicht genießen und plötzlich ist der Sog weg. Jules Ton verändert sich, wird monoton, nacherzählend, fade. Ich glaube seinen Worten nicht mehr, beginne mich für ihn zu fragen, was wäre, wenn… und schließe das Buch nicht mit dem Gefühl, dass die Einsamkeit ein Ende gefunden hat. Wells Figuren sind stark in ihrer Verlorenheit, im Glück fühlen sich unwohl und werden unglaubhaft. Vom Glück kann man nicht erzählen, das will man leben und damit sind wir wieder bei Tolstoi: Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre eigene Art.

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