Benedict Wells Vom Ende der Einsamkeit

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Inhaltsangabe zu „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe

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    • 710
  • Fesselndes Buch

    Vom Ende der Einsamkeit

    Gattina

    11. February 2018 um 15:57

    Benedict Wells gelingt es mit einer sehr schönen Sprache den Leser zu fesseln. Man taucht in eine wunderbare Geschichte ein und ist traurig, wenn sie endet.

  • Bisschen klischeehaft, trotzdem mitreißend

    Vom Ende der Einsamkeit

    Franco1809

    28. January 2018 um 12:03

    Inhalt: 'Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.' Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.Meine Meinung: Teils etwas schmalzig, aber die Geschichte gefiel mir sehr gut. Die Charactere sind etwas stereotyp, finde ich, und Fast genial und Spinner waren näher am Leben. Aber ich verstehe warum es sein "großes Buch" ist, da es so allumafassend ist.

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  • Ergreifendes Familienschicksal mit Tiefgang

    Vom Ende der Einsamkeit

    Seehase1977

    03. January 2018 um 19:52

    Jules und seine beiden älteren Geschwister Marty und Liz wachsen in behüteten Familienverhältnissen auf, bis ein Schicksalsschlag alles verändert. Ihre Eltern kommen bei einem tragischen Unfall ums Leben. Die Kinder kommen in ein Internat und müssen fortan mehr oder weniger ihr Leben und ihr Schicksal alleine meistern und bewältigen. Jeder für sich denkt, den Verlust der Eltern überwunden zu haben, doch als Erwachsene holt die Vergangenheit die drei Geschwister wieder ein…„Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells ist die wunderschöne und gleichzeitig tieftraurige Familiengeschichte der drei Geschwister Jules, Marty und Liz, die den Verlust der Eltern in früher Kindheit nie überwunden haben und diesen Schicksalsschlag erst im Erwachsenenalter so richtig realisieren. Mich hat das Buch von Anfang an begeistert.Benedict Wells lässt denn Jüngsten der drei Geschwister, Jules, seine Lebensgeschichte in Ich-Form erzählen, eine Geschichte, die den Leser in einen Sog unterschiedlichster Gefühle hinab zieht. Die Einsamkeit, die Verzweiflung und Leere, die Jules empfindet, ist unheimlich nachvollziehbar, man spürt sie fast am eigenen Leib, ebenso wie die Momente der Liebe, der Hoffnung und der Zusammengehörigkeit, die ebenso zu dieser Geschichte gehören, wie die traurigen Augenblicke.Trotz der Schwermut und Traurigkeit, die diese Geschichte zweifelsohne beherrscht, geht von diesem Buch eine Leichtigkeit aus, die sicherlich auch der wunderschönen Sprache und der flüssigen, schnörkellosen Schreibweise des Autors geschuldet ist.Die Protagonisten sind authentisch und aus dem Leben gegriffen. Nichts an ihnen wirkt konstruiert, die charakterlichen Entwicklungen, die die drei Geschwister im Laufe der Zeit durchleben sind glaubhaft und nachvollziehbar. Ich habe mit ihnen geweint, getrauert und gebangt, aber auch gehofft, gelacht und geliebt.„Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells ist eine berührende und ergreifende Familiengeschichte über Einsamkeit, Schicksalsschläge, Trauer und Vergangenheit, aber auch über Liebe, Hoffnung und Zusammenhalt. Der Autor hat einen kurzweiligen und einnehmenden Erzählstil, der das Buch zur unterhaltsamen und gefühlvollen Lektüre macht. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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    • 903
  • Ein außergewöhnlicher Roman!

    Vom Ende der Einsamkeit

    JayLaFleur

    24. November 2017 um 16:13

    KlappentextJules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit einMeinungBenedict Wells hat einen faszinierenden Erzählstil. Es fühlte sich bei jedem Satz an, als wählte er seine Worte mit Bedacht, um den Leser zu schonen, aber dann, im nächsten Abschnitt, lässt er dann doch eine Bombe platzen. Dabei erzählt Benedict Wells die Geschichte mit einer herausragenden Intensität, bei der ich einige Male das Buch zur Seite legen musste. Nur um dann ein paar Augenblicke später direkt weiterzulesen. Obwohl der Autor eine einfache Sprache benutzt, weiß er sehr gut mit den Worten umzugehen. Er spielt förmlich mit den Worten.„Vom Ende der Einsamkeit“ hat mein Herz zerbrochen. Die stille und doch allumfassende Melancholie, die intensive und berührende Geschichte von Jules und seinen Geschwistern, die greifbar dichte Atmosphäre! Unglaublich gefühlvoll! Und am Ende war mein Herz wieder zusammengeflickt, als wäre es nie zerbrochen. Ja, die Geschichte ist unfassbar traurig. Aber zwischen den Buchdeckeln ist auch so unglaublich viel Mut, so viel Hoffnung, es ist tröstend.„Vom Ende der Einsamkeit“ ist das beste Buch, das ich in meinem bisherigen Leben gelesen habe. Es hat mich traurig gemacht und wütend, aber auch mutig und es hat mir Hoffnung geschenkt, es hat mich getröstet. Der Roman hat mich völlig eingenommen und mich in einen Sog gezogen, aus dem ich mich nur befreien konnte, indem ich es zu Ende gelesen hab. Am Ende wurde ich wieder frei gelassen.Das Buch bedeutet mir viel! Es ist so extrem emotional. Ich bin so unendlich gerne mit Jules in sein Leben abgetaucht, habe zusammen mit ihm sein Leben Revue passieren lassen und habe mit Jules in den Abgrund gesehen. Und Hoffnung, so viel Hoffnung und Zuversicht!FazitEine absolute Leseempfehlung! Wenn ich könnte, ich würde tausend Sterne geben! Für mich ist „Vom Ende der Einsamkeit“ ein grandioses Meisterwerk!Danke für dieses Buch, Benedict Wells!Weitere InformationenVerlag: DiogenesISBN: 978-3-257-06958-7Preis: 22,00€Gebundene AusgabeSeiten: 357deutsche Erstausgabe: 24. Februar 2016

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  • Wundervoll

    Vom Ende der Einsamkeit

    Aylinilya

    01. October 2017 um 20:27

    Dieses Buch hat mein Herz in seinen Besitz genommen. Traurig und wunderschön zugleich. Ganz großer Autor!

  • Berührende Familiengeschichte

    Vom Ende der Einsamkeit

    Penelope1

    28. August 2017 um 23:11

    Inhalt: Als die Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen, bricht für die drei Kinder Jules, Marty und Liz die Welt zusammen. Obwohl sie ins gleiche Internat kommen,  entfernen sie sich als Geschwister immer mehr...  zu sehr werden sie nun beeinflusst von ihren Mitschülern, ihren Erinnerungen an "alte Zeiten" , ihren Ängsten und Hoffnungen... Jeder versucht auf seine ganz eigene Art auf Weise, mit den neuen Lebensumständen zurechtzukommen und den Verlust zu verarbeiten. Ob und wie dies ihnen gelingt, zeigt der Verlauf der Erzählung... Aus der Perspektive von Jules, dem Erzähler der Geschichte, nimmt der Leser quasi teil am Lebenslauf der Waisen. Jules Schicksal wirkt dabei zunächst am eindrucksvollsten, da wir es aus nächster Nähe miterleben - seine Internatzeit, sein Verhältnis zu Mitschülern und zu einer besonderen Mitschülerin, seine Einsamkeit, sein Sehnen und seine Zurückgezogenheit, während wir Marty und Liz eigentlich nur zeitweise und aus Jules' Sichtweise erleben - und dennoch erahnen, wie sehr ihr Lebensweg und ihr Wesen sich verändert hat. Der Schreibstil mutet  - passend zum Schicksalsschlag und zum Seelenzustand der Protagonisten  - etwas düster und nüchtern an - und gleichzeitig so flüssig, dass ich das Buch innerhalb von nur zwei Abenden beendete. Immer wieder gibt es Rückblicke, Gedanken-Einblicke, die es ermöglichen, mitzufühlen. Man möchte helfen, trösten und spürt die Hoffnung. Irgendwie gelingt es B.  Wells nämlich auch immer wieder, positive Elemente und Gedanken einzubauen, die Hoffnung machen, die Lebensmut ausstrahlen und Auswege zeigen - ob man bzw. Jules und seine Geschwister sie nutzen, erfährt man, je weiter man in die Geschichte eintaucht und daher ist es kein Wunder, dass ich das Buch in nur zwei Abenden verschlungen habe.  Fazit: Der 33-jährige Autor Benedict Wells versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen und "Vom Ende der Einsamkeit" hat mich nun sehr neugierig auf seine anderen Romane gemacht...

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  • Jahreshighlight

    Vom Ende der Einsamkeit

    AnnetteH

    20. August 2017 um 22:38

    »Vom Ende der Einsamkeit«von Benedict Wells Nach diesem Buch weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Es war unbeschreiblich schön, der Schreibstil ist atemberaubend. Die komplette Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist bemerkenswert, dass ein so junger Autor sich dermaßen wortgewandt ausdrücken kann. Das Auf und Ab der Gefühle ist bemerkenswert, die Protagonisten sind authentisch, und man kann sich sehr gut in ihr Leben hineinversetzen. Das Herz wird einem schwer beim Lesen, immerzu musste ich den hin und wieder aufkommenden Kloß im Hals runterschlucken. Ich werde diesmal nicht auf den Inhalt eingehen, jeder sollte für sich entscheiden, ob er es lesen möchte. Ich habe auch lange gebraucht, aber diejenigen, die es lesen werden, werden es nicht bereuen.Von mir5/5 Sterne

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  • Schade, wenn man mit den Personen nicht richtig warm wird...

    Vom Ende der Einsamkeit

    Callso

    14. August 2017 um 08:48

    Oh, dieses Buch hat mich sehr überrascht. Benedict Wells ist ein so erfolgreicher Autor, der zuletzt so starke Bücher veröffentlicht hat, umso mehr überraschte mich "Vom Ende der Einsamkeit". Mich hat der Roman weniger überzeugt. In diesem Familienroman geht es um zahlreiche Schicksalsschläge. Leider haben mich die Personen weniger gepackt, waren für mich wenig greifbar, beziehungsweise hatten so diffuse Charaktere, dass ich mich immer wieder gewundert habe.Gerade der Ich-Erzähler Jules ist eine Person, wo die Sympathiepunkte nicht so ausgeprägt waren. Er lässt sich nach dem frühen Tod der Eltern ziellos treiben. Beruflich unglücklich, privat zumeist ungebunden und verzweifelt auf der Suche, in Harmonie mit den Geschwistern auszukommen. Ein hohes Maß an Selbstmitleid, Trübsinn, Pessimismus. Und dann wird es doch noch ein Liebesroman - aber das Glück hält nicht lange an...Ein schwermütiger Roman - leider ein Buch, das mir nur bedingt gefallen hat

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  • Schönes, poetisches Buch

    Vom Ende der Einsamkeit

    MariaAlexandra

    03. August 2017 um 21:51

    Poetisch und tragisch mit glaubwürdigen Charakteren, die allesamt eine erstaunlich menschliche Entwicklung erfahren. Eine wirklich schöne Lektüre, die gut zu lesen ist. So richtig vom Hocker gehauen hat es mich dennoch nicht - vielleicht lags am Thema oder an der immens hohen Erwartung, die ich durch die ganzen Schwärmereien der Rezensenten hatte. Sowas triggert einen ja auch ... Trotzdem sehr zu empfehlen.

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  • Buchverlosung zu "Briefe an die grüne Fee" von Salih Jamal

    Briefe an die grüne Fee

    diewortklauberin

    Auf den Schwingen der grünen Fee Wie auch die einst berühmten Absinth-Trinker wie Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe oder Oscar Wilde begibt sich der Ich-Erzähler in "Briefe an die grüne Fee" auf Sinnsuche und verhandelt die großen Fragen des Lebens, die die Menschen umtreiben: Liebe, Leidenschaft, Freiheit, Glück und Vergänglichkeit. Salih Jamal legt mit "Briefe an die grüne Fee" ein überzeugendes Debüt vor, das das Genre des Briefromans neu erfindet. Wir verlosen 25 Exemplare des Buches!Mehr über das BuchHoch über den Dächern der Stadt sitzt der Ich-Erzähler, bereit zum Sprung. In seiner Tasche: eine alte Pistole und Briefe an eine geheimnisvolle, devote Flamenco-Tänzerin, die er im Internet über ein Dating-Portal kennengelernt hat. In zwei zusammenlaufenden Handlungssträngen erzählt er von seiner Affäre und von den Menschen, die ihm begegneten. Er schildert seinen Blick auf die Welt, seinem Weg aus Leichtigkeit und Unbekümmertheit in die Fesseln der Verantwortung und dem Versuch, dieser Gewissenhaftigkeit zu entfliehen. Dabei sucht er melancholisch, wütend und fragend das Wesen der Liebe, um an den Kern der menschlichen Seele vorzudringen. In seinen Gedanken dealt er deshalb mit dem Teufel. Eine Geschichte aus lustigen, tragischen und unverschämten Anekdoten, erzählt in einer flapsigen und teilweise vulgären Sprache, und tiefgründigen, poetischen Gedanken über die Welt, in der Männer wie vergessene Turnbeutel in der Tinnef-Abteilung bei IKEA darauf warten abgeholt zu werden, oder in der versucht wird die Zeugen Jehovas an der Haustüre zu einem Dreier zu überreden."Ein Briefroman. Ein neuer Werther in einer neuen Zeit. Poetisch und vulgär." >> Hier geht's zur Leseprobe!Mehr zum AutorIch wurde weit entfernt von dort geboren, wo ich hingehörte. So suchte ich zeitlebens meinen Weg nach Hause und gleichzeitig hinfort. Ein langer, ungewisser und wohl unmöglicher Weg, der mich zu Jobs im Fast-Food-Restaurant, in die Herrenabteilung eines Modehauses auf der piekfeinen Düsseldorfer Königsallee, als Rosenverkäufer in Bordellen oder als Kurierfahrer, der das Kanzleramt belieferte, geführt hat. Neugierig geworden? Dann macht mit beim Gewinnspiel und sichert euch die Chance auf eines von 25 Exemplaren von "Briefe an die grüne Fee" von Salih Jamal! Klickt auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:Welches Buch hat dich in diesem Jahr am meisten berührt?Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.Viel Glück!Nicht verpassen!Unter allen Lesern, die bis zu 28.08. eine Rezension schreiben, werden zusätzlich 5 Tassen zu "Briefe an die grüne Fee" verlost!

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    • 481
  • Ein einfühlsamer, absolut unkitschiger Roman

    Vom Ende der Einsamkeit

    BellaBender

    13. July 2017 um 15:24

    Benedict Wells' "Vom Ende der Einsamkeit" zu lesen, ist ungefähr so, wie wenn man mit einem guten Freund bei einem Glas Wein über das Leben redet: emotional, melancholisch, aber auch tröstend und hoffnungsspendend. Als Leser sieht man die Hauptfigur Jules nach dem Tod seiner Eltern einsam aufwachsen, als junger Erwachsener scheitern, sein Glück finden – und auch darum kämpfen, als er es zu verlieren droht. 

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  • Dieses Buch ist groß!

    Vom Ende der Einsamkeit

    Chiara92

    04. July 2017 um 20:01

    Benedict Wells erzählt ein ganzes Leben, von der Kindheit bis zum Erwachsen sein mit allem schönen, schlimmen, traurigen, dramatischem und alltäglichen was dazwischen liegt. Ich wollte alles wissen, jedes Detail. Bendict Wells hat eine Gabe. Zu erzählen, mehr wie ein Freund als ein großer Schriftsteller. Ich liebe dieses Buch.

  • Leider nicht mein Buch

    Vom Ende der Einsamkeit

    Lilli33

    30. June 2017 um 14:00

    Gebundene Ausgabe: 368 SeitenVerlag: Diogenes; Auflage: 10 (24. Februar 2016)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3257069587Preis: 22,00€auch als Hörbuch erhältlichLeider nicht mein BuchNachdem „Vom Ende der Einsamkeit“ hoch gelobt wurde und ich auch bereits „Spinner“ und „Fast genial“ von Benedict Wells mit Genuss gelesen habe, dachte ich, ich könnte mit diesem Buch gar nichts falsch machen. Doch leider ist dem nicht so. Mit dem Anfang konnte der Autor mich noch für sein Werk interessieren. Hier lernen wir die deutsch-französische Familie Moreau kennen, die Eltern und die drei Kinder Marty, Liz und Jules. Als der Jüngste, Jules, aus dessen Perspektive erzählt wird, gerade einmal zehn Jahre alt ist, kommen die Eltern bei einem Autounfall ums Leben. Die drei Kinder müssen ins Internat, zwar in dasselbe, aber trotzdem verlieren sie sich dort vollkommen aus den Augen. Jeder ist auf sich allein gestellt und versucht auf seine ganz eigene Weise, mit dem Verlust und der Einsamkeit zurechtzukommen. Da Jules in der 1. Person erzählt, kommt man eigentlich nur ihm wirklich nahe. Die anderen Charaktere werden nur immer wieder am Rand gestreift. Das gefiel mir nicht so gut. Zuweilen wirkten speziell Marty und Liz ziemlich stereotyp. Zwar war mir Jules recht sympathisch, aber ich konnte vieles doch nicht nachvollziehen, was er machte. Er irrt durchs Leben, verliert seine Jugendfreundin, die ihm als Einzige Halt geben konnte und hadert immer wieder mit seinem Schicksal, bis ihm gegen Ende die Erleuchtung kommt:Noch stärker als meine Geschwister habe ich mich gefragt, wie sehr mich Ereignisse aus meiner Kindheit und Jugend bestimmt haben, und erst spät habe ich verstanden, dass in Wahrheit nur ich selbst der Architekt meiner Existenz bin. (S. 337)Die letzten ca. fünfzig Seiten konnten mich wirklich begeistern, doch die Stecke zwischen Anfang und Ende war anstrengend. Mit den vielen Zeitsprüngen (die Handlung deckt ca. dreißig Jahre ab) kam ich nicht gut klar. Zwar gibt es immer wieder Rückblicke auf das, was in den Lücken geschah, aber für mich war das zum Teil ein ziemliches Durcheinander und auch nicht immer spannend. Vieles ist vorhersehbar, vieles wird wiederholt, und so ziehen sich die Seiten unnötig. ★★★☆☆

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