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Benedikt ZbergGesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen: Ein philosophischer Roman
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Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen: Ein philosophischer Roman
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Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen

Neue Rezensionen zu Benedikt Zberg

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Tigerbaers avatar

Rezension zu "Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen: Ein philosophischer Roman" von Benedikt Zberg

Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen
Tigerbaervor 4 Jahren

Dank einer Buchverlosung durfte ich „Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen“ von Benedikt Zberg lesen.

Die Geschichte, die sich selbst als „philosophischen Roman“ bzw. „Fiktion“ bezeichnet umfasst knapp 130 Seiten.

Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht so wirklich wie ich diese Geschichte beschreiben soll. Wahrscheinlich ist das so eine Geschichte, die man selbst gelesen haben muss, um sich ein eigenes Bild davon machen zu können. Und wie das generell bei Texten mit viel Interpretationsraum ist, wird sicher jeder zu einem anderen Ergebnis, einer anderen Deutung kommen.

Das folgende Zitat fasst die Idee bzw. den Grundton der Geschichte für mich sehr gut zusammen: „…dass jedes einzelne Wesen sein eigenes Universum hat, dessen Schöpfer es ist; gleichgültig, ob es sich dessen bewusst ist oder nicht, gleichgültig, in welcher Art von Körper es seine Zuflucht genommen hat. Jedes Wesen, machtvoll oder zart, ist demnach Gott in seinem ureigensten Universum.“

Dem Leser begegnen in „Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen“ Nicholas und Petruschka. Beide sind künstlerisch begabte Menschen und werden teilweise durch äußere Umstände dazu gezwungen, sich aus ihrem bisherigen Kosmos zu lösen und neue Wege zu beschreiten.

Im Hintergrund, sozusagen auf einer zweiten Ebene, begegnen wir dem Anschein nach überirdischen Wesen, sozusagen den Göttern, die wir unter den Namen Athena, Zeus, Minerva, Jupiter aus verschiedenen Sagen kennen. Diese versuchen Nicholas und auch Petruschka im Unterbewussten zu leiten.

Diese Umschreibung mit meinen eigenen Worten trifft es jetzt sicher nicht ganz. Ich behelfe mir wieder mit einem Zitat und hoffe, dass drückt es besser aus: „Das einzige Privileg, dass wir in Tat und Wahrheit haben, ist die Fähigkeit, anderen Völkern helfen zu können. Und unsere Pflicht besteht nun darin, dieses Privileg weiterzureichen; denn Weisheit, die anderen Wesen mutwillig vorenthalten wird, pervertiert und entwickelt sich dann zu Bosheit und Arglist.“

Mich konnte die Geschichte, da bin ich ganz ehrlich, nicht zu 100 % erreichen.

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enilas avatar

Rezension zu "Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen: Ein philosophischer Roman" von Benedikt Zberg

Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen
enilavor 4 Jahren

Nicholas Bolder ist leidenschaftlicher Pianist, muss aber bei der Eisenbahn arbeiten, da er mit den wenigen Auftritten nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Eines Abends lernt er bei einem seiner Auftritte die Tänzerin Petruschka kennen. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich ihrer beider Leben. Was sie nur nicht wissen ist, dass alles was nun passiert von Göttern gesteuert wird.

Meine Meinung

Im Mittelpunkt der Handlung steht der Protagonist Nicholas. So wird von einem Er-Erzähler die Geschichte hauptsächlich aus seiner Sicht geschildert.

Die Erzählung fängt gut an, wird aber zwischendurch, als der Protagonist träumt, immer abstrakter und unwirklicher. Dies ändert sich jedoch, als er im Traum aufgeklärt wird, wo er ist. Es wird nach dem Traum alles wieder realer. Desto mehr Details aufgeklärt werden, umso interessanter wird alles. Auch der Lesefluss, der auf dem angenehmen Schreibstil beruht, wird kurz unterbrochen und setzt mit dem Verstehen der Umstände wieder ein.

Besonders gefällt mir, dass durch den Autor philosophische Grundgedanken zum Thema Leben und Mensch einfließen. Weiterhin lässt er Gesellschaftskritik anklingen. Der Leser wird so zum Mitdenken angeregt.

Das Aufgreifen einer Mythologie, mit mehreren Göttern, und diese mit neuen Aspekten zu versehen, fand ich sehr interessant und auch nicht schlecht umgesetzt.

Mir war die Geschichte ein wenig zu schnelllebig und auch leider an manchen Stellen zu distanziert und irreal.

Fazit

„Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen“ wirkt zwischendurch ein wenig abstrus und der Leser kann nicht sofort verstehen was geschieht. Als dieser jedoch aufgeklärt wird, wird die Handlung wieder realer. Die philosophischen Grundgedanken und die anklingende Gesellschaftskritik, die Benedikt Zberg mit einließen lässt, verleihen dem Roman einen besonderen Nachklang und regt zum Nachdenken an.

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Christin87s avatar

Ein Buch wie dieses hab ich bisher mit Sicherheit nicht gelesen. Und ich hab mich schwer getan es in einer 5 Sterne-Skala einzuordnen. „Gesetzt den Fall die Götter hätten ein Einsehen“ ist ein sehr philosophisches Buch. Es erzählt uns von Nicholas auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung und bei der Findung einer neuen Liebe, zu Petruschka – einer Tänzerin die ebenfalls auf der Suche nach ihrem richtigen Weg ist. Und es erzählt von einem weiteren Universum, dem Universum in welchem die Götter leben. Diese versuchen zum einen Nicholas auf seiner Wegfindung zu unterstützen und erkennen zum anderen, dass sie von den Menschen lernen können.

Die Palette der Gedanken dazwischen reicht vom Philosophieren über die Religionen (was es hieße ein Gott zu sein) bis zu Rückführungen in die früheren Leben der irdischen Protagonisten.

Einiges davon gefiel mir richtig gut. Zum Beispiel die Idee „das jedes einzelne Wesen sein eigenes Universum hat, dessen Schöpfer es ist, gleichgültig, ob es sich dessen bewusst ist oder nicht, gleichgültig in welcher Art von Körper es seine Zuflucht genommen hat. Jedes Wesen, machtvoll oder zart, ist demnach Gott in seinem ureigensten Universum“.

Schwer tu ich mich aber mit der Art der übrigen Erzählung. Mir fehlt das Gefühl der zwischenmenschlichen Nähe zwischen den frisch Verliebten. Zum anderen störte mich die Art und Weise wie Nicholas und Petruschka mit der Erkenntnis aus ihren früheren Leben umgehen (irgendwie wischiwaschi). Alles fühlt sich teilnahmslos an, unpersönlich. Der Autor hat für meinen Geschmack (wenn es nicht gerade philosophisch wurde) sehr distanziert geschrieben und umschrieben.

Es hat mich an zu vielen Stellen unberührt gelassen und deshalb lande ich unterm Strich bei 3 von 5 Punkten.

 

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Gespräche aus der Community

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Nicholas Bolder – ein Angestellter der Eisenbahngesellschaft und leidenschaftlicher Pianist und Komponist, der seine künstlerische Seite zum Beruf machen möchte, lernt in der Tänzerin Petruschka eine Seelenverwandte und Leidensgenossin kennen und lieben. Ist es ein Zufall? Oder gar eine Fügung des Himmels?

Liebe Lovelybooks-Mitglieder

Eine Liebesgeschichte erwartet euch hier, aber auch eine fantasievolle Antwort auf die Frage: werden wir beschützt und geleitet von Wesen einer anderen Sphäre?
Und was geschieht, wenn die himmlischen Wesen, die Götter, selber in Nöte und Zweifel verfallen, oder sich verlieben?


Entdeckt diesen Fantasy-Liebesroman. Der Autor sagt zu seinem Werk: es war nie meine Absicht, die Menschen menschlicher zu machen. Vielmehr war ich darum bemüht, die "Götter" etwas menschlicher zu machen, und die Menschen etwas göttlicher.


Wir verlosen 7 Gratis-eBooks dieses Romans. Die Gewinner werden anhand der Qualität der bisherigen Rezensionen ausgewählt. 


Wir sind gespannt auf die Bewerber und dann natürlich auf eure Rezensionen.


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Theodor Boder
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