Benedikta zu Stolberg Nach der Schafskälte

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Inhaltsangabe zu „Nach der Schafskälte“ von Benedikta zu Stolberg

Frauke Meyer kommt nach dem Tod ihres Mannes nach Nordfriesland, um ehrenamtlich im Naturschutz zu arbeiten und neue Pläne für ihr weiteres Leben zu entwerfen. Doch die Idylle trügt. Der zauberhaften Landschaft steht die Zerstörung durch den Raubbau des Menschen gegenüber. Frauke sieht den Leiden der Tiere in der industrialisierten Landwirtschaft nicht länger tatenlos zu und beginnt einen leidenschaftlichen Kampf gegen die Massentierhaltung und für die Rechte der Tiere. Doch der Versuch, den Landwirt Frerk Petersen zur Abkehr von seinen Stallerweiterungsplänen zu bewegen, eskaliert, der skrupellose Tierhalter verunglückt tödlich. Frauke fürchtet, für den Tod des Bauern zur Rechenschaft gezogen zu werden. Nachdem auch die begonnene Liebesbeziehung zu dem Ranger Hannes Persson zerbricht, verliert sie den Boden unter den Füßen und begibt sich auf eine Reise über das Meer - mit ungewissem Ausgang.

Berührendes Buch über die Schattenseiten der Massentierhaltung!

— mabuerele
mabuerele

Ein etwas anderer Regionalroman über Massentierhaltung und deren Folgen

— Diana182
Diana182

Polarisierend und zum Nachdenken anregend

— Susimueller
Susimueller

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  • Leserunde zu "Nach der Schafskälte" von Benedikta zu Stolberg

    Nach der Schafskälte
    Stieglitz

    Stieglitz

    Frauke Meyer kommt nach dem Tod ihres Mannes als Ehrenamtlerin nach Nordfriesland, um im Naturschutz zu arbeiten und neue Pläne für ihr weiteres Leben zu machen. Doch die Idylle trügt. Der wunderschönen Landschaft steht die Zerstörung durch den Raubbau des Menschen gegenüber. Frauke kann den Leiden der Tiere in der industrialisierten Landwirtschaft nicht länger tatenlos zusehen und beginnt einen leidenschaftlichen Kampf gegen die Massentierhaltung und für die Rechte der Tiere. Der Versuch, den Landwirt Frerk Petersen zur Abkehr von seinen Stallerweiterungsplänen zu bewegen, eskaliert, der skrupellose Tierhalter verunglückt tödlich. Frauke fürchtet, für den Tod des Bauern zur Rechenschaft gezogen zu werden. Nachdem auch die gerade begonnene Liebesbeziehung zu dem Ranger Hannes Persson zerbricht, verliert sie den Boden unter den Füßen und begibt sich auf eine Reise über das Meer - mit ungewissem Ausgang.

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    • 105
  • Nach der Schafskälte

    Nach der Schafskälte
    Booky-72

    Booky-72

    08. May 2016 um 23:07

    Frauke Meyer, die Hauptprotagonistin des Romans beschließt an einem Tiefpunkt ihres Lebens, nach dem sie den Unfalltod ihres Mannes verkraften muss, ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren. In Nordfriesland will sie für den Tierschutz arbeiten. Keine leichte Aufgabe, gibt es doch in diesem Bereich viele schwarze Schafe, die die Gesetze nicht so ganz achten, wie es sein sollte. Sehr viel Wahrheit wird hier aufgezeigt, auch mal ein bisschen zu sehr mit dem erhobenen Zeigefinger gegen den normalen Fleischverbraucher, aber vieles, was in dem Bereich der Massentierhaltung so abläuft, ist schon extrem. Gut hat die Autorin die Spannung in der Geschichte durch einen Todesfall reingebracht, wodurch die verbissene Tierschützerin Frauke in Verdacht gerät. Durch die Hauptaussage der Geschichte und die gute Spannung hat der Roman von mir 4 Sterne verdient.

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  • Massentierhaltung und ihre Folgen

    Nach der Schafskälte
    mabuerele

    mabuerele

    „...Das Meer spiegelte die Mittagssonne, unzählige Glanzlichter fügten sich auf seiner Oberfläche zu einem funkelnden Teppich...“ Frauke, 43 Jahre alt, ist seit einem Jahr Witwe. Ihr Mann Niko starb bei einem Autounfall. Seitdem lebt Frauke wie hinter einer Nebelwand. Ihr einziger Begleiter ist Leo, ihren Labrador. Die Kinder sind aus dem Haus und haben eigene Wege gefunden, um mit der Trauer umzugehen. Ihre Schwiegermutter Erika möchte sie aus ihrer Lethargie reißen und empfiehlt ihr, sich für den Bundesfreiwilligendienst zu melden. Frauke entscheidet sich, nach Nordfriesland zu gehen. Die Arbeit im Naturschutzgebiet könnte sie auf andere Gedanken bringen. Doch sie findet nicht die heile Welt, von der sie träumt. Die Autorin hat anhand einer persönlichen Geschichte die Frage nach dem richtigen Umgang mit Tieren in den Mittelpunkt ihres Buches gestellt. Die gegensätzlichen Meinungen der Protagonisten regen zum Nachdenken an und fordert dazu auf, sich einen eigenen Standpunkt zu erarbeiten. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Über Frauke habe ich oben das Wichtigste gesagt. Ihr Betreuer in Husum ist der Ranger Hannes. Er lebt auf dem Hof seiner Frau. Doch die einzige Gemeinsamkeit, die sie noch haben, ist Sina, die Tochter der beiden. Aus Angst, von dem Kind getrennt zu werden, beugt sich Hannes den Launen seiner Frau. Das hat nicht nur für ihn ungeahnte Folgen. Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Für die Beschreibung von Land und Leuten findet die Autorin treffende Metapher, wie das obige Zitat zeigt. Ausführliche wird der Lehrgang dargestellt, den Frauke belegen muss. Es warten anspruchsvolle Aufgaben auf sie. Je mehr Frauke aber die Schattenseiten der idyllischen Gegend kennenlernt, die sich vor allem in der industriellen Landwirtschaft zeigen, um so mehr steigt ihre Verbitterung. Gut gefallen haben mir die Hhinweise und Verbindungen zu Storms „Schimmelreiter“. Fraukes innere Zerrissenheit, ihre Einsamkeit und Trauer werden sprachlich gekonnt wiedergegeben. Ein Stilmittel dazu sind die Dialoge mit Hannes. Nach und nach steigert sie sich in einen Absolutismus, der keine Kompromisse kennt. Bei der Beschreibung der Tierhaltung nimmt die Autorin kein Blatt vor den Mund. Deutlich und ohne Beschönigung werden die Zustände und Missstände angeprangert. Besondere Stellen im Handlungsablauf sind die Rückblenden. Ein einschneidendes Erlebnis in Fraukes Kindheit sollte Folgen für ihr ganzes Leben haben. In der Ehe aber findet sie Halt und Erfüllung. Nun fühlt sie sich zu Hannes hingezogen. Das Cover mit den Schaf auf der Wiese passt zum Thema. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Buch, dass nicht nur für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren tierischen Mitbewohnern auffordert, sondern auch für mehr Mitmenschlichkeit und Empathie wirbt. Die Worte von Fraukes Tochter, sie möge über den Tieren nicht die Menschen vergessen, zeigen, dass einseitiges Handeln nicht ohne Konsequenten für das persönliche Umfeld bleiben.

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    • 7
    parden

    parden

    10. April 2016 um 22:54
    KruemelGizmo schreibt Schöne Rezi!

    Stimmt!

  • Ein etwas anderer Regionalroman über Massentierhaltung und deren Folgen

    Nach der Schafskälte
    Diana182

    Diana182

    Das Cover zeigt das gezeichnete Bild eines Schafes. Dieses Bild ist passend gewählt und macht zusammen mit dem Titel sehr neugierig. Auch der Klappentext verspricht hier eine etwas andere Geschichte und lädt zum Lesen ein Aber erst einmal kurz zum Inhalt – die Buchbeschreibung:Frauke Meyer kommt nach dem Tod ihres Mannes nach Nordfriesland, um ehrenamtlich im Naturschutz zu arbeiten und neue Pläne für ihr weiteres Leben zu entwerfen. Doch die Idylle trügt. Der zauberhaften Landschaft steht die Zerstörung durch den Raubbau des Menschen gegenüber. Frauke sieht den Leiden der Tiere in der industrialisierten Landwirtschaft nicht länger tatenlos zu und beginnt einen leidenschaftlichen Kampf gegen die Massentierhaltung und für die Rechte der Tiere. Doch der Versuch, den Landwirt Frerk Petersen zur Abkehr von seinen Stallerweiterungsplänen zu bewegen, eskaliert, der skrupellose Tierhalter verunglückt tödlich. Frauke fürchtet, für den Tod des Bauern zur Rechenschaft gezogen zu werden. Nachdem auch die begonnene Liebesbeziehung zu dem Ranger Hannes Persson zerbricht, verliert sie den Boden unter den Füßen und begibt sich auf eine Reise über das Meer - mit ungewissem Ausgang.Nun zu Meinung:Sie lesen gerne Regionalgeschichten, in denen ein erstzunehmendes Thema angesprochen wird, welches aber gekonnt in einer fiktiven Geschichte verpackt wird? Dann wird Ihnen dieses Buch gefallen! Das Buch handelt von nichts anderem, als den Auswirkungen der heutigen Massentierhaltung und den damit verbundenen Problemen. Die Autorin schafft es aber gekonnt, den Leser hier an die Hand zu nehmen und ihm dieses Thema näher zu bringen, ohne direkt abzuschrecken. Zusätzlich erzählt sie eine interessante, spannende Geschichte, die direkt bannt und ans Buch fesselt. So war diese Story in wenigen Tagen gelesen und ich konnte viele neue Erkenntnisse daraus gewinnen. Denn fast nebenbei lernt man auch noch etwas dazu und erfährt erschreckende Details der Tierzucht. Was mir hier aber besonders gefallen hat, waren die wunderschönen, anschaulichen Darstellungen der Landschaft  Ostfrieslands. Ich hatte seht schnell eigene Bilder im Kopf und das Gefühl, direkt mit vor Ort zu sein und den Geschehnissen beizuwohnen. Das Ende ist dann so gar nicht wie erwartet, aber in meinen Augen sehr passend gewählt. Ich mag es sehr, wenn Bücher und Geschichten nicht vorhersehbar sind und das trifft hier eindeutig zu. Mein Fazit:Ein etwas anderer Regionalroman mit einem ernsten Hintergrund. Mir hat die Geschichte sehr gefallen und ich habe sie gerne verfolgt. Der flüssige und sehr schön detaillierte Schreibstil sorgen für ein spannendes Lesevergnügen, welches ich Interessierten dieser Thematik nur empfehlen kann.

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    • 2
  • Ein Roman über die Massentierhaltung und die Verbrechen an Natur und Tieren

    Nach der Schafskälte
    Susimueller

    Susimueller

    26. March 2016 um 12:32

    Frauke Meyer hat sich mit vierzig zu einem freiwilligen sozialen Jahr in einem Naturschutzgebiet in Ostfriesland entschlossen. Als "Oma" unter den anderen FSJ´lern hat sie ihre ganz eigenen Sorgen und Probleme im Gepäck. Zusammen mit ihrem Hund Leo versucht sie über den Unfalltod ihres Mannes Nico zu kommen und ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Zwischen den stürmischen Gezeiten an der Nordsee entdeckt sie ihre Leidenschaft für den Natur- und Tierschutz und kämpft gegen die Massentierhaltung vor Ort. Doch dann wird der Großbauer Frerk Petersen  ermordet und Frauke gerät durch ihre resolute Einstellung zum Tierschutz unter Verdacht.  "Nach der Schafskälte" ist ein Buch, dass sich die Massentierhaltung ihre Folgen und den Naturschutz zum Thema gemacht hat. Drum herum hat die Autorin eine schöne Geschichte gestrickt, die durch einen Todesfall auch die nötige Spannung erhält. Benedikta zu Stolberg schafft es hier die Natur, Landschaft und Geschichte Ostfrieslands einzufangen und dem Leser ein Gefühl zu vermitteln, als säße er inmitten der rauen Einsamkeit in dem alten Gebäude direkt hinterm Deich und könne gleich Morgen durchs Naturschutzgebiet radeln, um die Flora und Fauna zu entdecken.  Gleichzeitig werden die Probleme der Massentierhaltung und die Folgen unseres Umgangs mit der Natur aufgezeigt. "Nach der Schafskälte" ist definitv ein gut gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt. Nicht ganz warm wurde ich allerdings mit der Hauptfigur Frauke Meyer in der Art, in der sie charakteristisch dargestellt wird. Frauke hat eine sehr resolute Einstellung zum Tierschutz und zeigt mir ein bisschen zu viel mit dem Finger auf Leute mit anderer Eistellung. Bei ihr gibt es schwarz und weiß und dazwischen erstmal nichts. So verurteilt sie ihre Mutter, die eine Kreuzfahrt macht. So versucht sie ein Kind davon zu überzeugen, dass ihre Mutter das nächste Mal eine Biene im Haus nicht erschlagen soll, sondern mit einem Glas einfangen soll. Natürlich hat Frauke recht, doch ich habe ein Problem mit dem Pädagogisieren, besonders, wenn man selbst nicht absolut "weiß" ist. Viel schöner hätte ich es gefunden, hätte sie mit ihrer Einstellung Lust darauf gemacht es auch auszuprobieren. Das Buch beginnt spannend und hat einen flüssigen Lesestil. Frauke macht sich auf zu ihrem neuen Job und entdeckt dort erstmal viele neue Dinge. Leider gibt es dann eine Art "Flaute", in der ich das Gefühl hatte, dass die Story zugunsten dem Aufzeigen von Problemen der Massentierhaltung und dem Pädagogisieren zurücksteckt und das Vorantreiben des Plots zu kurz kommt. Diese Seiten sind toll für diejenigen, die sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt haben und eine Art "Bestätigung" für ihre Einstellung brauchen. Auf diesen Seiten wird viel Hintergrund erklärt. Ich befürchte allerdings, dass auf diesen Seiten, die sich schon etwas ziehen, viele Nicht-militante Vegetarier und Veganer und Tier und Naturschützer, die das Buch aus Neugier auf die Story lesen, verloren gehen.  Am Ende strafft sich der rote Faden jedoch wieder und der Plot nimmt  an Fahrt auf.    Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

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  • Für die Rechte der Tiere

    Nach der Schafskälte
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    19. March 2016 um 16:50

    Frauke ist in den 40ern, Witwe und hat zwei Kinder, die gerade beginnen, eigene Wege zu gehen. Also beginnt sie einen Bundesfreiwilligendienst in Nordfriesland. Sie setzt sich dort für die Rechte der Tiere ein. Doch kann sie ihr Ziel erreichen?Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost. Frauke ist nicht immer unbedingt eine Sympathieträgerin. Weiterhin gibt es noch andere Charaktere unsympathisch sind. Es ist also kein Buch, bei dem es um nette Leute und die Liebe geht. Es ist also nichts mit Friede, Freude, Eierkuchen. Die Autorin fährt härtere Geschütze auf.Man lernt viel über Tiere und die Bedingungen, wie sie gehalten werden. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ist Fleischkonsum wirklich noch zeitgemäß? Wie geht es den Tieren und interessiert uns das überhaupt?Ich empfehle das Buch allen Tierfreunden, Vegetariern, Veganern und Fans von Nordfriesland, die mal eine andere Seite dieser Gegend kennen lernen möchten.

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  • Nach der Schafskälte - der Verbraucher muss wieder schätzen wie kostbar Fleisch ist

    Nach der Schafskälte
    Lese_gerne

    Lese_gerne

    19. March 2016 um 15:21

    Frauke fällt, nach dem ihr Mann Nico an einem Verkehrsunfall gestorben ist, in ein tiefes Loch. Ihre Kinder sind beide erwachsen, führen ein eigenständiges Leben und sind nicht vor Ort. Nico war Tierarzt. Er und Frauke haben sich sehr für den Tierschutz eingesetzt. Fraukes Schwiegermutter hat die Idee, dass Frauke ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst in Nordfriesland ableisten könnte um auf andere Gedanken zu kommen. Doch Frauke sieht dort nur noch mehr Leid. Da es im Norden wenig Industrie gibt, gibt es dafür umso größere Puten- und Mastställe. Sie möchte verhindern, dass der Landwirt Frerk Peterson noch einen größeren Stall baut und noch mehr Tiere in diesem Stall leiden müssen. Unterstützung gegen den Stallbau bekommt sie fast nicht. In Hannes findet sie einen Gleichgesinnten. Doch auch die Beziehung zu ihm wird immer komplizierter. Dann stirbt Frerk Peterson nach einen Unfall auf seinem Hof und Frauke wird zur Hauptverdächtigen.... ******************** Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es soll den Menschen wieder daran erinnern, dass Fleisch was kostbares und etwas besonderes ist und nicht jeden Tag als Selbstverständlichkeit und preiswert auf den Tisch kommen soll. Durch den hohen Mastbetrieb wird die "Ware" Nutztier auf das übelste ausgebeutet. Nutztiere werden nur noch als Fleischproduzenten gesehen und nicht mehr als das Lebewesen gesehen, das dahinter steckt. Das Angst hat, wenn es aus seiner Herde gezerrt wird und zum Schlachter geführt wird. Das Langeweile in den viel zu engen Ställen spürt. Und das ein Recht auf ein gesundes und artgerechtes Leben hat. Wir müssen wieder bereit sein einen angemessenen Preis für unsere Lebensmittel zu bezahlen. Und vielleicht hat Leonardo da Vinci mit seinem Zitat, das auch im Buch genannt wird recht: Irgendwann wir der Tag kommen an dem ein Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen an einem Menschen.

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