Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

von Benjamin Alire Sáenz 
4,5 Sterne bei152 Bewertungen
Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
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Ohne Pause durchgelesen, ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher

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Eines der schönsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Aristoteles und Dante haben mein Herz zum Hüpfen gebracht.

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Inhaltsangabe zu "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums"

Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari um sich gebaut hat. Doch trotz ihrer Verschiedenheit werden sie Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume. Sie beginnen, die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem man manchmal auch erhebliche Hindernisse überwinden muss, um glücklich zu werden!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423717410
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:04.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    superheldliestgerns avatar
    superheldliestgernvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Eines der schönsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Aristoteles und Dante haben mein Herz zum Hüpfen gebracht.
    Ein Buch, das das Herz zum Hüpfen bringt

    Aristoteles, Ari genannt, kann nicht schwimmen. Manchmal ist er schwer von Begriff, redet nicht gern, tut sich mit Gefühlen schwer, prügelt sich lieber und lebt in einer Familie, in der man über die Kriegserlebnisse des Vaters und den Bruder, der im Gefängnis sitzt, lieber schweigt. Dante dagegen kann schwimmen. Er liebt Kunst und Poesie, kann sich gut ausdrücken, beweint tote Vögel und ist offen und ehrlich. Beide sind sie Außenseiter, die beginnen die Welt des Anderen zu entdecken.

    Die Jugendbuchregale sind proppenvoll mit Büchern über das Erwachsenwerden. Mit Büchern, in denen zwei unterschiedliche Figuren (meistens ist einer von ihnen ein Außenseiter) zueinander finden, Freunde werden und dann ihre Loyalität unter Beweis stellen müssen.
    Ja, ja, ja - auch darum geht es hier. Und doch ist "Aristoteles und Dante" ganz anders. Ich kann über dieses feine Buch eigentlich nur in Superlativen sprechen, es geht nicht anders.
    Benjamin Alire Sáenz erzählt hier eine wunderbar melancholische, ehrliche, philosophische und poetische Geschichte über zwei Jungs, die so vollgepackt mit genialen Dialogen ist. Die machen auch den Hauptteil des Buches aus, denn die innere Handlung der Protagonisten bestimmt hier den Ton.
    Ganz ruhig, schlicht und offen erzählt er und lässt seiner Geschichte und seinen Figuren Raum und Zeit sich zu entwickeln, so dass sie in aller Ruhe die Geheimnisse des Universums (und sich selbst) entdecken können. Vielleicht gelingt es ihm deshalb so gut mit einer Übermenge an Themen zu jonglieren. Natürlich geht es um Freundschaft, um Loyalität, um Liebe, um Vertrauen - aber es geht auch um die Auswirkungen des Vietnamkriegs, um Familiengeheimnisse, um das große Schweigen, um Homosexualität, um Außenseiter, um Poesie, um die eigenen Wurzeln, um das Leben und um den Tod. Es geht eben um all die großen und kleinen Fragen und Antworten, die das Universum zu bieten hat. So spinnt sich auch der Roman in ganz viele Richtungen, denn das Universum ist ein riesiger und verdammt komplizierter Ort.
    Ich hätte noch ewig so weiter lesen können.

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    Elektronikerins avatar
    Elektronikerinvor 8 Monaten
    Emotionales Buch

    Klapptext:

    Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari um sich gebaut hat. Doch trotz ihrer Verschiedenheit werden sie Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume. Sie beginnen, die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem man manchmal auch erhebliche Hindernisse überwinden muss, um glücklich zu werden!

    Meine Meinung:

    Eine einfühlsame Geschichte um zwei Jungen die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Geschichte um Aristoteles und Dante konnte mich richtig fesseln obwohl nicht viel Aktion und Spannung vorhanden ist. Denn die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt und die Charaktere liessen mich auch nach dem Ende nicht los.

    Der Schreibstil des Autores ist unglaublich gut und so poetisch. Man merkt schon das Benjamin Alire Sáenz ein Lyriker ist.Dante und Aristoteles empfand ich sehr sympathisch und realistisch dargestellt. Die Geschichte wurde aus der Sicht von Aristoteles kurz Ari geschrieben, was einem die Charakter noch etwas näher bringt. Ich konnte mich gut mit Ari identifizieren, er ist lieber alleine, introvertiert und hat nicht viele Freunde genau wie ich als 15 Jährige gewesen bin.

    Die Eltern von Ari und Dante waren echt tolle Eltern. Beide Elternpaare waren sehr verständnisvoll und verstanden ihre Söhne sehr gut. Ari's Mutter hat auch viel an der Entwicklung von ihm beigetragen. Hätte noch gerne noch mehr über die Eltern von Ari und Dante gelesen, denn ich fand sie echt toll.

    Eine echt tolle Geschichte über Liebe, sich entwickeln und der Umgang mit sich selber in der Pubertät.

    Zur Autor:
    Benjamin Alire Sáenz schreibt Lyrik und Prosa für Erwachsene und Jugendliche. Er wurde für seine Bücher mit dem PEN/Faulkner Adward und dem American Book Adward ausgezeichnet. Auch seine Jugendbücher erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Er unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of Texas in El Paso.

    Fazit:

    Einfühlsame Geschichte um das Erwachsene werden zweier Jungs, welche sich ineinander verlieben.

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    MrExlibriss avatar
    MrExlibrisvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Berührend, tiefgründig und poetisch
    Wunderbar poetisch

    Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll, denn über dieses Buch gibt es so viel zu erzählen. Es geht einnem richtig an die Substanz, denn anders als die meisten Jugendbücher regt es wirklich zum Nachdenken an. Besonders deutlich wird, dass Sáenz ein Lyriker durch und durch ist. Mit jeder weiteren Seite wurde mir dies klarer. Anfangs fand ich den Schreibstil etwas ungewohnt, ich mochte ihn aber zunehmend mehr. Er schrieb sehr bildhaft mit wenig Details. Nur das Nötigste, wie in einem Gedicht eben. Ähnliches zeigt sich auch in den Kapiteln selbst. Diese sind teilweise nur einige wenige Sätze lang und umfassen nicht einmal eine halbe Seite. 

     

    Die Protagonisten sind mir echt ans Herz gewachsen, zumal ich mich wirklich sehr mit Aristoteles Mendoza identifizieren konnte. Er macht einen deprimierten Eindruck, introvertiert, ist gern allein und versucht die Welt und ihre Dinge zu verstehen.

    „Wahrscheinlich hatte ich es ganz gut. Vielleicht liebten mich nicht alle, aber ich gehörte auch nicht zu denen, die von allen gehasst wurden. Ich konnte mich gut verteidigen, deshalb ließ man mich in Ruhe. Die meiste Zeit war ich unsichtbar. Ich glaube, mir gefiel das so. Und dann kam Dante.“

    Ich denke, ich konnte mich so gut mit ihm identifizieren, weil jeder von uns in diesem Alter ähnliche Gedanken hat. Man kennt diese Unsicherheit, das Zweifeln an sich selbst und an der Welt. 

    Statt vieler Freunde sind die engsten Figuren, die mit Ari zutun haben, seine eigenn Eltern, die ich beide als Charaktere unheimlich interessant fand und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Mit seiner Mutter, zu der er einen guten Draht hat, teilt er den gleichen trockenen Humor, sein Vater jedoch bleibt ihm zunächst ein Rätsel.  Im Gegensatz dazu ist Dante offen, fröhlich und sehr ehrlich. Die beiden scheinen wie zwei verschiedene Pole eines Magneten, die sich anziehen. Gegensätze ziehen sich in diesem Fall tatsächlich an. 

    Ein zentrales Thema, um das sich das Buch dreht, gibt es meiner Meinung nach nicht. Am ehesten geht es wohl um das Erwachsenwerden, Selbstfindung, Freundschaft und Liebe. Allerdings können wir auch viel über den Umgang mit der eigenen Familie, Mut und Trauer lernen, daher ist es für mich kein Roman, den ich zu LGBQT Buch zählen würde.  

    Die ganze Story dümpelt etwas vor sich hin, da es keine spannende Handlung gibt, das tut dem Roman jedoch keinen Abbruch. Trotzdem gibt es den ein oder anderen Moment, der einem eine Gänsehaut beschert oder man einen innehält, weil die Worte zu treffend gewählt wurden. Sáenz Schreibstil ist einfach eben toll, ich kann es nur noch einmal erwähnen! 

     

     „Warum lächeln wir? Warum lachen wir? Warum fühlen wir uns allein? Warum sind wir traurig und verwirrt? Warum lesen wir Gedichte? Warum weinen wir, wenn wir ein Gemälde sehen? Warum ist unser Herz in Aufruhr, wenn wir lieben? Warum schämen wir uns? Was ist das Ding in unserer Magengrube, das wir Sehnsucht nennen?“

     

     

    Fazit

    Ari und Dante tun eines tatsächlich, sie entdecken die Geheimnisse unseres Universums. Das Buch hat mich wirklich gepackt und ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Es fühlt sich für mich wie eine wahre Bereicherung an dieses Buch gelesen zu haben und ich habe jede Seite genossen, in mich aufgesogen... Dank der Tiefgründigkeit und der wunderbaren, poetischen Sprache hat sich dieser Roman 5 Sterne verdient.

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    A
    Antoninavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschönes Buch. Dieses Werk zeigt all die vielen Seiten des Lebens und die Höhen und Tiefen des Teenager Daseins.
    Wunderschön, empfehlenswert.

    Ich habe mich schon nach wenigen Seiten in das Buch verliebt. Der Schreibstil des Autor ist umwerfend, erzeugt eine unbeschreibliche Atmosphere die den Leser dazu anstiftet sich vom Buch nicht wegreisen zu können. 
     Es werden Themen angesprochen die viel zu sehr im Hintergrund stehen, und trotzdem lest sich das Buch so einfach.
    Es bring einen aber auch echt zum überlegen und zum denken über viele Philosophische und Gesellschaftliche fragen. Welche werd ich nicht sagen ( NO SPOILER )
    Man erkennt wunderbar die Entwicklung der Protagonisten sowie der Antagonisten. Man kann sich super mit jeder einzelnen Person in dem Buch identifizieren. 
    Ein echt empfehlenswertes Buch für meiner Meinung nach alle Altersgruppen!
    NO WORDS!
    Lest es euch einfach durch. Ihr werdet's nicht bereuen. 
    ein neuer Favorit.


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    haensbaenss avatar
    haensbaensvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nie habe ich auch nur irgendwo eine so echte und nahbare Darstellung des inneren Coming Out Prozesses erlebt. Wunderbares Buch!
    Rezension auf queerBUCH - Der LGBT+ Buchblog

    Originalrezension: https://queerbuch.wordpress.com

    Kurzbeschreibung Inhalt

    Aristoteles ist 15, US-Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln und gelangweilt. Er ist gern allein und im Allgemeinen eher unzufrieden mit sich und seiner Umgebung. Eines Tages trifft er auf Dante, der einen genauso ungewöhnlichen Namen hat, wie er. Er trifft ihn nicht irgendwo, sondern im Schwimmbad. Aristoteles, der sich selbst lieber Ari nennt, kann nämlich nicht schwimmen und versucht, sich das beizubringen. Dante sieht ihn dabei und bietet ihm an, ihn dabei zu unterstützen und so freunden sich die beiden an. Auch wenn oder gerade weil sie sehr verschieden sind, entwickelt sich hier eine ganz besondere Art der Beziehung. Dante liest, redet und zeichnet, Ari ist eher still, und haut dann wieder auf den Putz. Was sonst noch so passiert, möchte ich gar nicht vorwegnehmen, es ist so viel besser, wenn man ohne viel Hintergrundwissen zur Handlung an dieses Buch rangeht (so wie ich)! Dass sich da eventuell etwas in Richtung Verlieben entwickeln wird, ist denke ich kein Geheimnis…

    Meine Meinung

    DAS ist das Buch. Das Buch, das mich versteht. Das mein 15-Jahre-altes Ich versteht. Verdammt, ich wünschte, ich hätte es damals schon gehabt. Es hat mich umgehauen. Es hat mich bis in die letzte Faser meines Körpers durchdrungen und mit seiner Energie ausgefüllt, oder besser, überschwemmt. Warum muss man sich als Teenager eigentlich schrecklich fühlen? Gehört das dazu? Ich habe noch keinen anderen Roman gelesen, der das innere Coming Out treffender, realer und ganz ohne den eigentlichen Begriff darstellt. Ich meine hier das Innere Coming Out gar nicht unbedingt zwingend in Bezug auf die Sexualität. Als Teenager IST man verwirrt. Wie auch nicht, bei all der Veränderung, die man körperlich und hormonell erlebt. Ich glaube, das geht gar nicht anders. Es gibt eine Zeit, in der setzt man sich ganz besonders damit auseinander, wer man ist, wer man sein will und dass man vielleicht auch wirklich gewollt ist und gut so, wie man ist. Ich hatte genauso diese Phase, in der man keine Liebe annehmen kann, nicht von Freunden oder den Eltern, besonders nicht von den Eltern. Wenn du dich selbst nicht richtig findest, fällt es dir wohl schwer, anderen zu glauben, dass du eben doch auf deine Weise richtig bist.

    Die Charaktere haben mich ebenso in Ihren Bann gezogen. Man sollte vielleicht noch dazusagen, dass die Geschichte in den 80ern spielt (das ist einfach schon über 30 Jahre her!), zu welcher Zeit Homosexualität in Amerika noch nicht ganz so »normal« und akzeptiert war wie heute. Trotzdem waren die Entwicklungen und Rekationen der Charaktere ein Traum. Auch wenn es natürlich einige Widrigkeiten gibt, denen die beiden Hauptpersonen ausgesetzt sind, lernt man in diesem Buch viel über Familienzusammenhalt und wie man es schafft, diesen zu entwickeln. Beide Elternpaare habe ich sofort ins Herz geschlossen und es war so schön mitzuerleben, wie sie sich verändern und zusammenwachsen.

    Der Schreibstil war auch einfach toll. Ich bin nur so durch das Buch geflogen. Es war einfach so schön und so echt. An dieser Stelle möchte explizit aussprechen, dass ich das Buch absolut jedem empfehle. Auch denen die meinen, sie könnten nicht viel damit anfangen, weil es um zwei Jungs geht. Vielleicht ist es nicht jedem so ergangen. Vielleicht ist jeder seinen ganz eigenen Weg zur Akzeptanz seiner Sexualität oder seines Selbsts gegangen. Aber vielleicht steckt in uns allen auch ein bisschen Ari.

    Fazit

    Nie habe ich auch nur irgendwo eine so echte und nahbare Darstellung des inneren Coming Out Prozesses erlebt. Man fühlt sich wieder wie 15, aber auf eine gute Weise. Gewissermaßen kann man durch Aristoteles und Dante ein Stückchen mehr Frieden mit sich schließen.

    Humor: ●●○○○
    Anspruch: ●●●○○
    Spannung: ●●●○○
    Liebe: ●●●○○
    Erotik: ●○○○○
    Originalität: ●●●●○

    Meine Wertung: 5/5 Sterne

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    flixvor 10 Monaten
    Mehr als beste Freunde

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist das erste Buch das mich gefesselt hat ohne jede Action oder Spannung aufzubauen. Ich habe schon oft angefangen diese Art von Büchern zu lesen, habe dann aber bereits nach den ersten 50 Seiten aufgehört, weil es mich einfach gelangweilt hat. In dem Buch wird gut klar gemacht, dass es egal ist wie viele Freunde du hast solange du einen wahren Freund hast, der immer für dich da ist.

    Ich würde nicht empfehlen dieses Buch in einer Klasse zu lesen, außer der Lehrer ist überzeugt, dass seine Schüler/innen in der Lage sind dieses Buch zu verstehen bzw. es zu mögen. Viele Jugendliche mögen eher Geschichten mit Aktion oder Tragik, da kommt ein solches Buch nicht so gut an. Aber ab der Oberstufe würde ich das Buch weiterempfehlen.

    Ich empfehle dieses Buch all jenen, die gerne Bücher ohne Spannung lesen. Es ist ein schönes Buch und bringt einem zum Nachdenken. Allerdings sollte man mit negativen Stimmungen umgehen können, da dieses Buch voll davon ist und wenn man nichts gegen die Homosexualität hat, ist das Buch perfekt.

    In der Geschichte lernt man vor allem wie wichtig Freundschaft und Liebe ist, aber auch das man sich für seine sexuelle Orientierung nicht schämen muss. Das haben Aristoteles und Dante uns mehr als einmal bewiesen.

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    YoussefAvor 10 Monaten
    Rezension zu "Aristoteles und Dante entdecke die Geheimnisse des Universums"

    Ich muss wirklich sagen, dass mich das Buch ziemlich gepackt hat. Ich habe es neulich in der Schule gelesen und war von der Denkweise Aris ziemlich begeistert und auch das innige Verhältnis zwischen Dante und Ari, hat mich stark gefesselt. Das Buch schilderte meines Erachtens auf 384 Seiten eine interessante, dramatische und eine zugleich philosophische Geschichte mit einem bezaubernden Happyend. Jedoch hielt ich es für ziemlich unpassend, dass mit dem Outcome von Ari ziemlich lange gezögert wurde. Denn ich hielt es schon nach dem sich Dante als homosexuell outete für sehr wahrscheinlich, dass auch Ari schwul ist. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch jedem weiterempfehlen, da es eine eine ziemlich spannende und wunderschöne Erzählung verkörpert. Auch für Schulklassen ist dieses Buch eine passende Lektüre, weil es wichtige Werte wie Gleichberechtigung, Individualität und Liebe vermittelt.


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    W
    Wunschkintvor 10 Monaten
    Eine etwas andere Freundschaftsgschichte

    Ich habe das Buch vor kurzem in der Schule gelesen und hatte in Wahrheit sehr geringe Erwartungen. Fakt ist aber, dass ich extrem überrascht wurde, denn auch wenn das Buch thematisch nicht wirklich etwas Neues ist, arbeitet es das Thema Selbstfindung auf eine neue Weise auf. Es stellt die beiden verschlossenen Jugendlichen viel sensibler dar, als ich es von anderen Büchern gekannt habe. Es beschreibt ihre Unsicherheit sehr authentisch und geht sehr genau auf die Empfindungen von Ari und Dante ein. Was das Buch aber noch stärker von der breiten Masse der Jugendliteratur abhebt, sind die philosophischen Elemente, die sehr verständlich und authentisch dargestellt werden.

    Alles in allem war das Buch „Aristoteles und Dante“ eine meiner bisher besten Klassenlektüren. Auch wenn die Erzählweise vielleicht nicht eines  jeden Fall ist, kann ich das Buch an jeden weiterempfehlen, der eine Lektüre sucht, die nicht nur eine Message hat, sondern auch guten Stoff für Diskussionen bietet.

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    Aaron_Ramseyvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist egal wie viele Freunde man hat, denn es reicht auch ein einziger, dem man alles anvertrauen kann und der einen niemals hintergeht.
    Wahre Freundschaft

    Im folgenden möchte ich meine Meinung zu dem Buch: „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ äußern. Meiner Meinung nach, ist es dem Autor Benjamin Alire Sáenz sehr gut gelungen, den Charakter bzw. die Person Ari dazustellen, da man sich sehr gut vorstellen kann, dass diese Person wirklich so existiert.

    Ich würde dieses Buch auf jeden Fall einer Schulklasse empfehlen, da man viel daraus für sich selbst mitnehmen kann und weil es wirklich sehr interessant ist. Dies könnte ein paar Schüler dazu bewegen, mehr zu lesen als sie es sonst tun würden.

    Ich möchte dieses Buch allen Personen empfehlen, die in ihrer Freizeit gerne Romane lesen und die mit den bedrückenden Situationen und der teilweise negativen Stimmung gut umgehen können.

    Ich finde, dass man durch dieses Buch viel darüber lernt, dass es egal ist wie viele Freunde man hat, denn es reicht auch ein einziger, dem man alles anvertrauen kann und der einen niemals hintergehen würde. Außerdem lernt man in diesem Buch, dass man sich nicht für seine sexuelle Orientierung schämen muss und dass es kein Problem ist, etwas länger zu brauchen um dies herauszufinden. 

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    makkenmaedchens avatar
    makkenmaedchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Poetisch, Wunderschön, Bewegend. Drei Wörter die eigentlich nicht mal ansatzweise die Schönheit dieses Buches auszudrücken vermögen.
    Rezension zu Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums


    Dieses wunderbare Buch stand schon lang auf meiner Wunschliste, und als ich es in einem Regal mit englischen Büchern entdeckte, habe ich es kurzerhand mitgenommen. Das bedeutet, dass ich es auf Englisch gelesen habe, was im Grunde unwichtig ist, aber alles was meine Aussagen zu Schreibstil und Co angeht beziehen sich eben auf die englische Version des Buches.


    Gestaltung
    Die Gestaltung ist wirklich hübsch. Auf der englischen Version finden wir hier Aris Truck vor, wie er in der Wüste parkt. Der Nachthimmel ist voll mit den verschiedensten Symbolen, die den Buchtitel einrahmen. Ich finde, dass dieses Cover die Atmosphäre des Buches wunderbar einfängt und einfach hübsch anzusehen ist. Ich mag es tatsächlich auch lieber als das deutsche, einfach weil er farbiger ist und irgendwie mehr Tiefe hat.


    Inhalt
    Wie der Titel schon vermuten lässt geht es in diesem Buch um Aristoteles- oder Ari und Dante. Beide sind Kinder mexikanischer Abstammung, die in El Paso leben. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein. Ari ist eher zurückhaltend, ein Einzelgänger, der die meiste Zeit über seinen Bruder nachdenkt, der im Gefängnis sitzt und dessen Existenz von seinen Eltern praktisch totgeschwiegen wird. Dante ist viel aufgeschlossener und sehr an Kunst und Literatur interessiert.
    Der Leser kann nun ihre einzigartige Freundschaft, aus der Sicht von Ari, mit all ihren Höhen und Tiefen, über zwei Sommer verfolgen.
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch bereits im Oktober angefangen und es dann mehr oder weniger beiseite gelegt hatte. Der Anfang war einfach etwas langwierig. Es dauerte bis tatsächlich etwas passierte, weshalb ich mich anfangs etwas zum Lesen zwingen musste.
    Aber ich bin froh, dass ich es getan habe, denn für das Ende lohnt es sich wirklich. Das Buch erzählt nicht nur die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft, es zeigt auch wie schwer es sein kann, sich selbst zu akzeptieren und wie kompliziert die Liebe sein kann. Nicht nur die zwischen zwei Liebenden, sondern auch die zwischen Eltern und ihren Kindern.
    Ari macht in diesem Buch eine tiefgreifende Verwandlung durch, indem er die Geheimnisse des Universums entdeckt. Er findet dabei Sachen über sich selbst heraus, aber auch über seine Eltern, zu denen er eine immer bessere Beziehung aufzubauen beginnt. Das hat mich wirklich tief berührt.
    Auch das Thema des Coming-Outs und der Unsicherheit über die eigene Sexualität wird gut in die Geschichte eingeflochten, sodass es sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, aber dennoch ein wichtiges Statement abgibt.


    Charaktere
    Ari ist eigentlich ein Protagonist, mit dem ich für gewöhnlich gar nichts anfangen kann. Er ist eher zurückhaltend und verschlossen. Und trotzdem habe ich mich mit jeder Seite immer mehr in ihn verliebt. Denn Ari war nicht der typische Held. Und obwohl es sich vielleicht so anhören mag, ist er keine Heulsuse. Er ist ein vollkommen verkorkster, zynischer und sarkastischer Jugendlicher, mit einer ganz eigenen Sicht auf die Welt. Und das war es was ich besonders an ihm mochte, zum einen hatte er viele verschiedene Fassetten, zum anderen hat er nie versucht jemand anderes zu sein. Er war immer er selbst. Dazu bildete Dante dann den wortgewandten, aufgeschlossenen Gegenpart, der Ari toll ergänzte und ihn immer wieder herausforderte ein wenig aus sich heraus zukommen. Er war charmant, dabei jedoch nicht arrogant oder überheblich. Viel mehr hatte er eine angenehme Emotionalität an sich, die Aris oftmals sehr verschlossene Art ergänzte und veränderte. Die beiden passten einfach wunderbar zusammen.


    Schreibstil
    Das Buch besteht aus ziemlich kurzen Kapiteln, was dazu führt, dass es sich recht schnell und flüssig lesen lässt. Der Schreibstil ist angenehm und nicht besonders kompliziert. Also auch auf Englisch lässt sich dieses Buch sehr gut Lesen.


    Fazit
    Ich habe die letzten zweihundert Seiten des Buches wirklich verschlungen. Sie waren grandios und einfach nur bezaubernd. Leider muss man sich zu Beginn ein wenig zwingen, da nicht gerade viel passiert. Spannend wird es eben erst auf den letzten Seiten. Dafür wird man aber von der ersten Seite an mit einem zauberhaften Protagonisten beschenkt. Den jeder, der wie ich auf kleine Antihelden steht, lieben dürfte.

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    Wintergirl-1vor 3 Monaten
    Viele Youtuber dieses Buch sehr lieben und ich es auch ausprobieren will.
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