Benjamin Alire Sáenz Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

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Inhaltsangabe zu „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ von Benjamin Alire Sáenz

Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari um sich gebaut hat. Doch trotz ihrer Verschiedenheit werden sie Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume. Sie beginnen, die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem man manchmal auch erhebliche Hindernisse überwinden muss, um glücklich zu werden!

Gelungener Jugendroman, der dennoch ernsthafte und wichtige Themen enthält.

— buecherpassion

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  • Rezension zu Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    buecherpassion

    02. October 2017 um 15:04

    InhaltIch war sehr gespannt auf das Buch, da ich bisher nur positives von diesem Buch gehört habe.Der Einstieg fiel mir auch recht einfach. Der Schreibstil ist recht flüssig und auch die Dialoge sind einfach gehalten. Die Kapitel sind teils sehr kurz gehalten und einige Rhetorische Stilmittel finden hier Verwendung.Der Autor erzählt die Geschichte zweier Jungen, die zu Anfang nicht unterschiedlicher sein könnten und doch auf ihre Art Außenseiter in diesem komplizierten Universum sind. Während Dante eher extrovertiert ist und sich gegen Regeln sträubt, ist Aristoteles eher introvertiert, hat keine Freunde und ist mit seiner Wortwahl auch eher zurück haltend. Trotzdem entwickelt sich zwischen diesen beiden eine tiefe Freundschaft, die teils so komplex ist und doch wieder so einfach gehalten wurde. Beide sind dabei, sich selbst zu finden und beeinflussen das Leben des Anderen. Vor allem Dante sorgt dafür, dass Ari sich immer und immer wieder selbst hinterfragt und versucht, sich selbst zu finden. Das ist dem Autor gut gelungen und verbirgt auch eine gewisse Message. Durch Ari macht er deutlich, dass jeder Jugendliche auch irgendwann anfängt, sich mit der Sexualität auseinander zu setzen und dass es okay ist, sich selbst einzugestehen, dass es egal ist, welche man bevorzugt, solange man schlussendlich Vollendung in seinem Auserwählten findet. Deswegen mochte ich die Eltern der beiden Jungs auch wirklich, da sie super damit umgegangen sind.Mein Kritikpunkt bei diesem Buch: Vor allem in der ersten Hälfte ist es mir noch schwer gefallen, wirklich mit Ari warm zu werden. Es war schwer, eine Verbindung zu seinem Charakter herzustellen. Ich weiß, dass das gerade ja seinen Charakter ausmacht, aber so blieb er mir etwas blass. Teils wirkten die Kapitel auch etwas gefühlskalt und karg, die Dialoge waren manchmal emotionslos und wirkten für mich manchmal etwas zu gestellt. Ari kann nicht gut mit Worten umgehen und das hat sich in den Dialogen geäußert. Sie bestanden aus wenigen Worten, ohne komplexe Erklärungen, Erläuterungen, teils waren die Seiten dann nur mit Ellipsen gefüllt.CharaktereBei Aristoteles, kurz Ari, hatte ich, wie gesagt, zu Anfang etwas Schwierigkeiten. Das Buch ist aus seiner Sicht geschrieben. Er ist 15 und stets dabei, Dinge zu hinterfragen und sich selbst zu finden. Bei ihm fiel es mir schwer, eine Bindung aufzubauen, da oft die Emotionen einfach nicht so herüber kamen, dadurch, dass er eben bei seinem Umgang mit Worten spart, beziehungsweise durch seine starken Stimmungsschwankungen teils, manchmal gar nicht so schnell nachvollziehbar waren.In der zweiten Hälfte gefiel er mir schon besser. Zum Schluss ist er 17 und hat eine deutliche Entwicklung durch gemacht, die mir auch wirklich gefiel. Er ist unfassbar loyal und seine Beziehung zu Dante ist etwas Besonderes. Ihn auf dem Weg seiner Selbstfindung zu begleiten war schön, zu verfolgen.Dante mochte ich auch wirklich gerne. Er stellt in so vielerlei Hinsicht das komplette Gegenteil zu Ari dar und hat einen sehr offenen Charakter, sagt, was er denkt und hat seine eigenen Regeln und sträubt sich gegen Autorität und komplizierten Sachen - hat dabei aber selber ein völlig verrücktes Weltbild für einen 15 Jährigen, was, so amüsant es auch immer wieder war, dann aber doch gar nicht mal so verrückt ist. ;)Die Nebencharaktere gefielen mir echt gut. Die Eltern beider waren echt sympathisch und teils genauso wie ihre Kinder. Neben der Liebesgeschichte zwischen Dante und Ari, bringt der Autor auch etwas mehr von Ari's Familien-Geschehnissen mit hinein, sodass parallel zur Hauptstory auch hier noch Abwechslung hinein kommt.FazitInsgesamt ein gelungener Jugendroman, der durchaus ernsthafte Themen behandelt und darlegt, dass der Weg zur Selbstfindung und Selbstverwirklichung nicht immer einfach ist, in dieser verrückten Welt, voller Erwachsene, Geheimnisse und Idealbilder der Gesellschaft. Ari und Dante teilen eine ganz besondere Beziehung, in die der Autor uns mit diesem Buch einen kleinen Einblick gegeben hat.

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  • Eine wunderbare, stellenweise poetische Prosa

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    WinfriedStanzick

    20. September 2017 um 08:37

    In einer wunderbaren, stellenweise poetischen Prosa erzählt der 1954 geborene Schriftsteller und Lyriker Benjamin Alire Saenz die Geschichte zweier Jungen und ihrer Freundschaft.„Warum lächeln wir? Warum lachen wir? Warum fühlen wir uns allein? Warum sind wir traurig und verwirrt? Warum lesen wir Gedichte? Warum weinen wir, wenn wir ein Gemälde sehen? Warum ist unser Herz so in Aufruhr, wenn wir lieben? Was ist das Ding in unsere Magengrube, das wir Sehnsucht nennen?“Mit diesen Fragen leitet Saenz seinen Roman ein und diese Fragen deuten schon darauf hin: es geht um männliche Pubertät, es geht um die Entwicklung der eigenen Identität und um das Erwachsenwerden.Da ist der fünfzehnjährige Aristoteles Mendoza. Er wohnt in El Paso in Texas und ist mexikanischer Abstammung. Seine Mutter ist Lehrerin und sein Vater arbeitet als Briefträger. Seine Zeit als Soldat in Vietnam hat ihn verschlossen und schweigsam gemacht. Aristoteles kann ihm einfach nicht nahe kommen. Zumal es nicht nur die Geheimnisse des Vaters gibt, die er mit sich herumträgt, sondern da ist noch der verschwiegene ältere Bruder, der, als Ari vier Jahre alt war, einen Menschen getötet hat und seitdem im Gefängnis sitzt. Aris zwei erwachsene Schwestern sind schon lange aus dem Haus, und spielen für die Handlung nur eine untergeordnete Rolle.Eine große und im Verlauf des Romans immer bedeutendere Rolle spielt allerdings Dante, der Ari eines Tages im Schwimmbad den am Rande des Beckens sitzenden Nichtschwimmer Ari anspricht und ihm anbietet, ihn  das Schwimmen zu lehren.Er heißt Dante Quintana, ist ebenfalls mexikanischer Abstammung, wohnt mit seinen Eltern in El Paso und hat keine Geschwister. Sein Vater ist Professor für Literatur und seine Mutter arbeitet als Psychotherapeutin. Er hat eine Vorliebe für die Kunst, für Gedichte und kann extrem gut zeichnen.Wie sie sich später einander gestehen, wussten Aristoteles und Dante schon in diesem ersten Augenblick im Schwimmbad, das sie Freunde werden würden und auch mehr als das.Meine Rezension soll von der Handlung nichts verraten, damit der vorhandene Überraschungseffekt beim Lesen erhalten bleibt. Erwähnen und hervorheben will ich allerdings, dass ich selten einen Jugendroman gelesen habe, der so sensibel und poetisch die Identitätskrisen männlicher Jugendlicher in der Pubertät beschreibt. Selten auch bin ich Eltern begegnet, die auf eine klare und doch liebevolle und selbstkritische Weise ihre Kinder in dieser schweren Krise begleiten und dabei selbst wachsen zu wirklichen Erwachsenen.An einer Stelle am Ende des Buches, als schon zwei Jahre vergangen sind seit der Szene im Schwimmbad, sagt Ari: „Manchmal liebe Eltern ihre Söhne so sehr, dass sie vergessen, wie schwer es ist, fast siebzehn zu sein. Sie glauben, mithilfe unserer Jugend können wir alles überwinden. Vielleicht vergessen sie dabei eine winzig kleine Tatsache: fast siebzehn zu sein kann brutal, schmerzvoll und verwirrend sein. Fast siebzehn zu sein kann richtig nerven.“Als Vater eines Sohnes, der diese erste große Lebens- und Identitätskrise noch vor sich hat, habe ich dieses Buch mit offenem Herzen gelesen und ich kann es nicht nur empfehlen für Jugendliche ab etwa 14 Jahren, sondern besonders für Eltern von Söhnen in diesem Alter.

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  • Aristoteles und Dante

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Tatze

    19. September 2017 um 15:00

    Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, immerhin habe ich schon viel Positives darüber gehört. Und obwohl ich schon einiges darüber gehört habe, konnte es mich doch überraschen. Und ja, meine Erwartungen konnte es auch erfüllen. Für mich hat sich das Buch fast schon gelesen wie ein Jugendbuch-Klassiker. Nicht, dass es altbacken wäre oder so, aber der Schreibstil war sehr besonders und eben irgendwie klassisch. Die Jugendbücher in letzter Zeit sind irgendwie alle witzig und offen und frisch (und das ist toll), dieses Buch ist anders (und oh ja, das ist ebenfalls toll). Ich fand es sehr subtil. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung hingelegt und das ist eben ganz langsam geschehen, und sehr respektvoll. Und das Buch hat mich nicht wirklich zum Lachen gebracht, aber darum geht es in einem Jugendbuch ja auch nicht immer. Dafür hatte es so viele Zeilen, die mich zum Nachdenken gebracht haben, und dafür hat es mich auch gut verstehen lassen, wie die Charaktere sich fühlen. Es ist einfach wirklich schön geschrieben. Dadurch, dass sich alles so langsam entwickelt, hat es Anfang so seine Zeit gebraucht, bis ich eine emotionale Verbindung zu den Charakteren und der Geschichte entwickeln konnte. Obwohl das etwas schade war, ist diese Verbindung dann aber ab einem gewissen Punkt mit jeder Seite stärker geworden und ich konnte die Charaktere immer besser verstehen. Für mich war es auch ein riesiger Pluspunkt, wie Familien in diesem Buch dargestellt wurden. In vielen Jugendbüchern stehen die Eltern oft nur für Regeln und sind sehr eindimensional. Ich finde, diese Geschichte zeichnet ein sehr realistisches und einfach schönes Bild von Familien. Oft nicht gerade perfekt und manchmal gibt es auch ein paar große Geheimnisse, aber am Ende sind sie doch loyal und liebevoll. Und die Eltern von Aristoteles und Dante bekommen hier tatsächlich alle ihre ganz eigene Persönlichkeit und Vorgeschichte, sowas findet man auch nicht in jedem Buch. Ich denke im Endeffekt war ich einfach sehr beeindruckt davon, wie das Buch für mich zum Ende hin einfach immer stärker geworden ist. Weil ich Sachen verstanden habe und einfach begeistert davon war, wie sorgfältig die emotionale Reise der beiden Protagonisten, vor allem aber die von Ari, beschrieben wurde.  Es ist wohl noch wichtig hier kurz zu erwähnen, dass das Buch keine klare Handlung hat und keine Geschichte mit klarem Start- und Endpunkt. Es geht vielmehr um die persönliche Entwicklung der Charaktere. Fazit "Aristoteles und Dante" konnte meine hohen Erwartungen wirklich erfüllen. Es ist ein unheimlich schön geschriebenes Buch, in dem es um die Entwicklung der Charaktere geht und es ist für mich mit jedem Kapitel besser geworden.

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  • Rezension Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    helenscreativeobsession

    05. July 2017 um 13:34


  • Aristoteles und Dante

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Grundschulkindsbuch

    02. April 2017 um 11:54

    Aristoteles und Dante ist eins der rührendsten und emotionalsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Die Freundschaft zwischen den beiden Jungen ist so tiefgreifend und gleichzeitig so leicht. Zwei so tolle und authentische Charaktere, die auf der Suche nach dem Geheimnis des Universums sind und dieses in den unterschiedlichsten Dingen wiederfinden. Neben Freundschaft, Loyalität, der ersten Liebe und der Suche nach sich selbst, müssen sie mit den verschiedenen Schwierigkeiten fertig werden. Neben den beiden Protagonisten lernt man ihre Eltern kennen, die  nicht besser und verständnisvoller sein könnten. Man schießt sie richtig ins Herz und wünscht sich für alle eben solche Eltern. 

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  • Ein berührendes Buch mit Tiefgang

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    annameinass

    02. February 2017 um 21:36

    Ich weiß nicht mehr, wie ich auf dieses Meisterwerk gestoßen bin, jedoch war es im Frühling letzten Jahres.  Seit dem habe ich dieses Buch 2, wenn nicht so gar 3 Mal gelesen, ohne mich zu langweilen.  Dieses Buch ist eines der schönsten Werke, die ich bisher gelesen habe, wenn nicht so gar das Schönste.  Von der ersten Seite an habe ich mich unsterblich in diese Geschichte verliebt, sie lässt mich nicht mehr los.  Abgesehen davon, wie nah mir das Buch gegangen ist, welch wundervolle Zitate und Anmerkungen es hergibt, hat mich die Geschichte voll und ganz in den Bann gezogen.  Es ist eine ganz neue Art der Liebesgeschichte, es ist neu und erfrischend und berührend.  Das Buch bringt einen dazu, über das Leben nachzudenken, Ari wächst einem ans Herz, man bekommt alles hautnah zu spüren.  Es ist zwar schlicht und recht einfach geschrieben, dennoch voller wunderbarer Sätze, die man für immer in seinem Herzen wahren möchte. Ich liebe dieses Buch von ganzem Herzen und kann nur wärmstens empfehlen es zu lesen.  Wirklich.

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  • Selbstfindung

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    dominona

    12. December 2016 um 17:36

    Wenn zwei Jungen Aristoteles und Dante heißen, dann müssen sie eigentlich schon wegen ihrer Namen Freunde werden. Die Pubertät steht man am besten gemeinsam durch und oft ist es ja so, dass die Familien sich untereinander stark unterscheiden. Probleme und Regeln sind anders im Sommer.Als Jugendbuch ist es schon speziell, allerdings verstehe ich den Hype nicht und ich habe mich über das Ende gewundert, da alles von den Taten her abgeleitet wird und ich das sehr merkwürdig finde. Das Buch könnte hilfreich sein bei dem Versuch Toleranz für andere Lebensstile zu erreichen, aber wer schon etwas älter ist, den dürften die Wiederholungen nerven.

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  • Buchrezension zu Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    tomokoooo

    24. November 2016 um 17:47

                                         Buchrezension: Aristoteles & Dante entdecken die Geheimnisse des UniversumsAutor: Benjamin Alire SàenzSeitenzah: 384Verlag: Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger GmbH, 16,99€ HardcoverHandlung: Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken und ist selbstsicher. Ari fallen Worte schwer und er leidet an Selbstzweifeln. Dante geht auf in Poesie und Kunst. Ari verliert sich in Gedanken über seinen älteren Bruder, der im Gefängnis sitzt. Mit seiner offenen und einzigartigen Lebensansicht schafft es Dante, die Mauern einzureißen, die Ari um sich herum gebaut hat. Ari und Dante werden Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume und lachen gemeinsam. Sie beginnen die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem manchmal auch erhebliche Hindernisse überwunden werden müssen, um glücklich zu werdenMeine Meinung: Es ist schwer auszudrücken wie sehr ich dieses Buch, seine Atmosphäre und Charaktere liebe. Die Charaktere haben Tiefgang und fühlen sich daher wie echte Person an. Besonders Interessant fand ich den Hauptcharakter Ari, welcher wie jeder Teenager versucht sich selbst zu finden und dabei das komplette Universum in Frage stellt. Er hat Probleme mit seinen Eltern, von denen er sich unverstanden und alleingelassen fühlt. Durch das Buch macht besonders Ari eine Große Entwicklung, denn als er Dante trifft fängt er an sein Verhalten und Handlungen zu hinterfragen. Dante ist das komplette Gegenteil von Ari, was nicht heißt das ich ihn nicht mochte. Er war mein Lieblingscharakter. Ich habe selten so einen ehrlichen und freundlichen Charakter gelesen.Dante wirkt äußerlich sehr perfekt, doch umso näher Ari ihm kommt, desto näher kommt ihm auch der Leser. Die Beziehung der beiden ist das absolute Highlight des Buches für mich. Vom ersten Moment stimmte die Chemie zwischen Ari und Dante. Als sich Aris Beziehung zu Dante verändert, lernt er auch seine Eltern besser verstehen, abe r darüber will ich nichts verraten da die Eltern von Dante und Ari die bestgeschrieben Eltern die ich je gelesen habe. Man merkte wie sehr sie sich um ihre Söhne sorgen und welche Probleme sie damit haben ihre Kinder loszulassen. Das Buch hat Philosophische und Gesellschaftliche Ansätze, genau wie man es von zwei großen Philosophen erwarten würde. Ich finde auch dass die oftmals komplizierte Sichtweise von Jugendlichen sehr überzeugend herübergebracht wurde. Dass wurde von dem einfachen Schreibstil unterstützt.Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Stonewall Book Award und dem Honor Book Award.Fazit: Jedem dem diese Review auch nur ansatzweise gefallen hat, sollte das Buch lesen. Es ist der beste coming- of- age Roman den ich dieses Jahr gelesen habe. Es hat mich zum Lachen gebracht, zum Weinen aber auch zum Nachdenken. Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums Ist ein tolles das für mich unvergesslich bleibt.

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  • Ungedingt (auf englisch) lesen!

    Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ganz ehrlich? Ich weiss nicht wo ich anfangen soll! Ich habe dieses Buch verschlungen! Aufmerksam geworden bin ich über eine Diskussion zu diesem Buch auf Youtube und mir war sofort klar: "Das liest du!". Und oh Wunder: Die Onleihe hatte es verfügbar. Ich glaube nicht das ich hier sagen muss, dass ich die 14 Tage Leihdauer nicht nötig hatte, oder?! *grins* Soweit ich das richtig gesehen habe, gibt es das Buch leider noch nicht auf deutsch. Da es für junge Erwachsene geschrieben worden ist, ist das Buch aber leicht lesbar, selbst wenn man nicht jedes Wort übersetzen kann.Der Schreibstil bzw. die Art wie die Geschichte erzählt wird ist speziell. Der größte Teil des Buches besteht aus Dialogen zwischen Aristotle "Ari" und Dante. Man erkennt hier oft schon an der Satzlänge wer gerade gesprochen hat. Bei Ari sind es meist kurze Sätze. Er ist eher der Typ Mensch der sich wirklich viele, viele Gedanken macht, diese aber nicht immer ausspricht. Dante dagegen hat viele Fragen und haut diese, sehr zum Vergnügen des Lesers, zu manchmal ungünstigen Gelegenheiten raus. Da musste ich schon desöfteren schmunzeln. Mit dem fortschreiten des Romans erkennt man hier insbesondere bei Ari die Entwicklung sehr gut. Waren seine Anteile an Gesprächen mit Dante und auch mit seinen Eltern oft eher kleiner, entwickelt er sich weiter und integeriert sich mehr und mehr. Ich fand es sehr schön zu sehen wie sich Ari aber auch Dante entwickeln und gemeinsam wachsen.Ich habe Aristotle "Ari" als offen aber zurückhaltend kennengelernt. Er hat eigentlich keine Freunde und scheint damit mal mehr, mal weniger zufrieden zu sein. Er ist aber kein klassischer Aussenseiter der übelst gemobbt und ignoriert wird. Man redet in der Schule schon mit ihm aber befreundet sein möchte man mit ihm nicht. Das klingt widersprüchlich aber so ist die Teenagerzeit oftmals. Auf Ari liegt in diesem Buch defitinitv der Fokus. Seine Gedanken und Gefühle kann man fast immer erlesen und doch spürt man das irgendwas nicht stimmt - nicht nur mit Ari sondern auch mit seiner Familie. Ein Geheimnis soll entdeckt werden - dazu verrate ich aber nichts. Nur so viel sei gesagt: Ari hätte sich ganz anders verhalten können als er es getan hat. Ari weiss zwar noch nicht wer er ist, aber er weiss dafür ganz genau, wer oder wie er nicht sein möchte und hat damit schon ein gutes Fundament für sein weiteres Leben geschaffen.Dante ist...einfach Dante. Er ist so anders als Ari. Offen, freundlich, witzig und manchmal ein kleiner Chameur. Er geht wie Ari mit offenen Augen und vielen Fragen durch das Leben, nur eben mit dem Unterschied das er diese Fragen auch stellt. Er geht Konflikten nicht aus dem Weg und ist für Freunde da. Er hat einen etwas anderen familiären Hintergrund als Ari aber genau diese feinen Unterschiede verbinden die jungen Männer auf wunderbare weise. Man kann gar nicht anders als diese beide Protagonisten in sein Herz zu schließen und mit ihnen die Geheimnisse des Universums zu entdecken. Auch die Nebencharaktere - insbesondere die Familien der Jungs - sind einfach perfekt. Sie haben ihre Ecken, Kanten und Fehler aber genau wegen dieser sind sie so menschlich und man kann ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen nachvollziehen.Obwohl es in diesem Buch scheinbar keinen roten Faden gibt und man zu Beginn nicht weiss worauf es eigentlich hinausläuft, kommt man nicht umhin immer weiter zu lesen. Man möchte wissen was aus Ari und Dante wird. Ob es wirklich eine Freundschaft für immer ist oder doch nur für die Jungendzeit. Mir war es eine Freude diese ungewöhnliche Geschichte zu lesen und ich bin mir fast sicher das es für mich irgendwann ein "ReRead" geben wird.FazitEin toller Roman über zwei Jungen auf den Weg zu Männern. Viele Gefühle, Gedanken und Emotionen warten hier auf euch. Ungedingt (auf englisch) lesen!

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    • 2

    LaKaro

    28. October 2016 um 13:29
    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt Soweit ich das richtig gesehen habe, gibt es das Buch leider noch nicht auf deutsch.

    Doch, gibt es :)

  • Ari & Dante ♥

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    stellette_reads

    29. August 2016 um 11:34

    So viel Zeit war vergangen, in der ich versucht hatte, den Geheimnissen des Universums auf die Spur zu kommen, den Geheimnissen meines Körpers, meines Herzens. – Benjamin Alire Sáenz ♥ MEINE MEINUNG ♥ Im vergangenen Jahr habe ich das Büchlein über Instagram beim Verlag gewonnen und seither hat es ungeduldig in meinem Regal auf mich gewartet. Im August sollte es dann endlich soweit sein, denn im Rahmen des Books and Beyond Club, haben wir das meist gevotete Buch gemeinsam gelesen. Neben dem deutschen wunderschönen schlichten und dennoch aussagekräftigen Cover, gibt es auch eine englische Variante, welches mir rein optisch sogar ein Ticken besser gefällt. (Siehe hier : Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe ) – diesem aber nichts abtut ! ♥ Das Buch ist in mehreren Abschnitten aufgeteilt, getrennt durch schöne anregende Zitate und einem ruhigen poetisch angehauchten Schreibstil. Die knackigen kurzen Kapitel machen es einem schwer das Buch aus den Händen zu legen. Aristoteles und Dante sind die Hauptprotagonisten. Zwei Jungen, die sich dem Leben stellen um mehr über sich, ihre Familien, die Liebe und die Welt  – das Universum – herauszufinden. Aus der Sicht von Ari begleiten wir die beiden und ihre Familien. Unzufrieden begegnen sich beide im Schwimmbad, Dante lehrt Ari das schwimmen, beide freunden sich an und können kaum voneinander lassen. Gegenüber Ari ist Dante ein aufgewecktes Kerlchen, ehrlich und unfassbar liebevoll. Wir erleben ein Zusammentreffen der beiden mit viel Witz und dennoch hat das ganze auch ein wenig Tragik. Zurückversetzt an die eigene Jugend und die alltäglichen Probleme, die sie mit sich bringt, erleben wir eine großartige Geschichte – Gefühlschaos garantiert – mit einem Ende, auf das man durchweg hinfiebert. Neben Ari und Dante – die ich sowas von shippe –  lernen wir auch ihre fantastischen Familien kennen, erfahren mehr über die unausgesprochene Vergangenheit und sind Teil vom Aufblühen und Zusammenführen der verdrängten Geschehnisse. Ganz besonders mochte ich Dante´s Familie, einfach weil die Liebe und Zuneigung hier im Vordergrund steht. Aber auch Ari´s Mutter, eine Frau voller Güte, die es im Leben selbst nicht immer leicht gehabt hat und dennoch soviel Stärke zeigt und immer einen guten Rat parat bereit hält, hat dieses Buch um soviel bereichert. ♥ FAZIT ♥ Ich persönlich habe noch kein Büchlein in dem Bereich LGBT gelesen und war sehr überrascht wie gut es mir gefallen hat. So gut das es schon fast schade war, das ich „nur“ zwei Tage dran gelesen habe. Der Nachklang dieser wunderbaren Geschichte ist immer noch verspürbar. Ich muss Euch Lieben dieses Buch ganz dringend empfehlen und ich denke es ist für jedermann etwas! Ob jung , oder alt – Ein jeder kann hier was für sich mitnehmen. ♥ Natürlich bekommt es 5/5 Sternchen ♥

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  • Tiefgründig. Lustig. Wahres leben.

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    unauffaellig_auffallend

    04. August 2016 um 13:34

    Ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Dieses Buch geht einem an die Substanz, regt Dich zum Nach- und Mitdenken an. Ich habe dieses Buch im laufe der Leserunde im August, mit unserem Buchclub Booksandbeyondclub gelesen. Leider hab ich nur 3 Tage zum Lesen gebraucht Es ließt sich flüssig und leicht. Die Seiten schmücken sich mit wahnsinnig vielen und witzigen Dialogen, was das lesen noch um ein vielfaches vereinfacht.Der Autor hat hier wirklich eine wunderbare Basis geschaffen, er hat die Gedanken und Gefühle der Jugend einfach auf den Punkt gebracht. Er beschrieb auch sehr bildhaft mit wenig Detail. Nur das Nötigste. Aber das hat gereicht.Aristoteles Mendoza macht im Buch einen schwer deprimierten Eindruck, er ist unzufrieden mit sich und seinem Leben und dennoch ist er sehr vernünftiger junger Mann, der die Welt nicht versteht, sie teilweise nicht verstehen will und einfach gerne alleine ist. „Wahrscheinlich hatte ich es ganz gut. Vielleicht liebten mich nicht alle, aber ich gehörte auch nicht zu denen, die von allen gehasst wurden. Ich konnte mich gut verteidigen, deshalb ließ man mich in Ruhe. Die meiste Zeit war ich unsichtbar. Ich glaube, mir gefiel das so. Und dann kam Dante.“Auch wenn ich jetzt ein paar Jährchen älter bin, konnte ich mich in Gewissen Situationen einfach sehr gut in ihn hineinversetzen. Die Unsicherheiten. Das Negative Denken.Ich mochte die Dialoge mit der Mutter sehr gerne, sie zeigten einfach die unerschütterliche Liebe und das Verständnis füreinander. Es wurde nicht nur gestritten wie in den meisten Handlungen. Beide hatten einen ähnlichen Humor. Trocken mit einem Fünkchen Wahrheit.Dante hingegen war offen, fröhlich und furchtbar ehrlich, ehrlich zu sich selbst und ehrlich zu jedem anderen. Er war das Gegenstück zu Ari und der erste richtige Freund. Er war sein Gegenpol, das was Ari gebraucht hatte um an das Leben zu glauben.Es gab kein hervortretendes Thema in diesem Buch, es ging um vieles. Es ging um Freundschaft, um Familie, um Liebe, um Trauer, um Mut, um Selbsthass, um Selbstverwirklichung. Ich würde dieses Buch auch nicht zu reinem LGBQT Buch zählen. Man sollte sich auf diesen etwas „anderen“ Roman, etwas „anderem Schreibstil“ einfach Einlassen. Auch auf Action sollte man nicht wirklich warten, es gab zwar 2 – 3 Momente bei denen mir die Gänsehaut über dem Körper lief und tränen in den Augen standen, aber im Vordergrund stand Action definitiv nicht, eben so wie es im echten Leben ist.. Es war intensiv, regte zum Nachdenken und Mitfühlen an. „Warum lächeln wir? Warum lachen wir? Warum fühlen wir uns allein? Warum sind wir traurig und verwirrt? Warum lesen wir Gedichte? Warum weinen wir, wenn wir ein Gemälde sehen? Warum ist unser Herz in Aufruhr, wenn wir lieben? Warum schämen wir uns? Was ist das Ding in unserer Magengrube, das wir Sehnsucht nennen?“Es werden auch die Eltern und die Beziehung zueinander, der Familie und ihren Kindern toll beschrieben, wunderbare Eltern mit Ecken und Kanten, mit Geheimnissen und Fehlern, die sie sich eingestehen und Verbesserung, die sie geloben. Benjamin Alire Sáenz schaffte es ganz einfach, dass ich mich in jeden einzelnen Charakter in diesem Buch verliebt habe. fazitIn diesem Buch entdecken zwei Jungs nacheinander immer mehr Geheimnisse des Universums, ihrem Universum.Das Buch hat mich verzaubert, es war ganz anders, als alles was ich bisher gelesen hab und trotzdem konnte, und ich wollte es in einem Rutsch lesen. Fantastisch. Tiefgründig. Das wäre ein Buch, das ich in der Schule lesen lassen würde, wenn ich eine Lehrerin wäre. Es lehrt so viel Gefühl und Akzeptanz. Es lehrt dich ,wie du mit Gedanken umgehst, wie du Familie und Freunde um Rat und Hilfe bittest. Wie du zu DIR stehst.

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  • Wer bin ich und was will ich?

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    black_horse

    30. June 2016 um 22:38

    Aristoteles und Dante sind 15, als sie sich in einem Schwimmbad begegnen. Sie fühlen sich irgendwie verloren in ihrer Welt und so ist es ein Glücksfall, dass sie sich finden. Es entwickelt sich eine besondere Freundschaft zwischen zwei besonderen Jungen.Ein Unfall, eine Trennung, ein Bekenntnis, ein distanziertes Wiedersehen und ein Überfall und eine Erkenntnis. Über ein Jahr begleitet das Buch die beiden. In recht kurzen Kapiteln - teilweise nehmen sie nur eine halbe Seite ein - taucht man als Leser aus Aris Perspektive in die Freundschaft ein. Durch die vielen Dialoge und Gedanken kann man gut mit Ari mitfühlen. Oft leidet er am Erwachsenwerden, an der Schweigsamkeit seiner Eltern, an Meinungsverschiedenheiten mit Dante, an der Distanz, die er zu anderen Gleichaltrigen fühlt. Und doch gibt es auch so viel Schönes, wie Fahrten mit seinem Pickup zu seiner Lieblingsstelle in der Wüste, die Zuwendung seiner Eltern, die Freundschaft zu Dante, das Schwimmen ...Ein wirklich besonderes Buch über den Weg, sich selbst kennenzulernen, Schmerzen zu ertragen, Kämpfe auszufechten, sich zu öffnen. Was sind die Geheimnisse des Universums? Sicher für jeden jungen Menschen andere. Ari und Dante haben einige aufgedeckt. Sehr lesenswert!

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  • Im Sommer gelten andere Regeln...

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Knoppers

    31. March 2016 um 15:03

    Ari ist fünfzehn, fast mexikanisch und unzufrieden mit seinem Leben. Sein Bruder sitzt im Gefängnis, sein Vater ist vom Krieg gezeichnet und Ari ist keiner, der viele Freunde hat. Dante lernt er beim Schwimmen kennen, das heißt, bis dahin kann Ari noch gar nicht schwimmen, weshalb Dante es ihm beibringt. Die beiden werden beste Freunde und verbringen die ganzen Ferien miteinander, doch dann zieht Dante für ein Jahr nach Chicago, weshalb sich die beiden lange Zeit nicht sehen und beide auf ihre Art erwachsen werden. Ari bekommt einen Hund und ein Auto, Dante findet heraus dass er auf Jungs steht. Als er wieder nach El Paso kommt, finden die beiden trotzdem wieder zueinander. Als Dante brutal zusammen geschlagen wird, rächt Ari ihn und merkt, dass er Dantes Gefühle für ihn erwidert. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich hätte nie gedacht dass es eine Liebesgeschichte sein würde, wurde aber positiv überrascht. Der Schreibstil ist einfach nur toll, die Gespräche zwischen Ari und Dante sind locker-flockig-schön und trotzdem inhaltlich nicht ohne. Das Ende war ebenfalls sehr unerwartet (was ich bei Büchern immer toll finde) und totaaal niedlich, aber nicht im Sinne von kitschig sondern wundervoll.

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    • 2
  • Die Geheimnisse des Universums

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Orisha

    Aristoteles „Ari“ ist ein zurückgezogener Junge. Immer in Gedanken, lebt er vor sich hin. Einzig seine Ma kann ihn aus seiner Lethargie reißen. Als Ari eines Sommers ins Schwimmbad geht, lernt er Dante kennen. Ein Junge seines Alters, mit dem er sich auf Anhieb versteht. Nichts ungewöhnliches, könnte man meinen, doch für Ari ist das neu. Ari hatte nie viele Freunde, oft auch nicht das Bedürfnis sich mit gleichaltrigen Jungen wie Mädchen auseinanderzusetzen. Als Dante in sein Leben tritt, wirbelt er Aris Leben kräftig durcheinander. Eigentlich könnten sie nicht gegensätzlicher sein: Ari, der zurückgezogene Junge, immer in Gedanken; Dante, der offene Junge, der schnell mit Anderen ins Gespräch kommt und sich weder scheut seine Gefühle zu zeigen noch für seine Ideale einzustehen. Immer enger wird die Freundschaft der beiden, bis Dante eines Tages wegziehen soll. Locker leicht nimmt Sáenz den Leser mit in die Welt von Aristoteles und Dante. Eine Welt, die mich von Anfang an gefangen hat und die so unschuldig daher kommt, dass man nur hoffen kann, dass es solche Jungs wie Ari und Dante noch gibt.  Sie lenken sich nicht mit Fernsehen, Videospielen und Mädchen ab, sondern sie haben tatsächlich noch ein Interesse an der Welt und an den Geheimnisses, die sie umgibt. So wird eine Rettungsaktion für einen Vogel für die beiden beinahe zum Verhängnis. Sáenz hat mit Ari und Dante zwei wunderbar gegensätzliche Charaktere geschaffen, die zusammen gesehen, eine Einheit bilden und bei denen klar ist, dass sie zusammengehören. Wie Ying und Yang ergänzen sie sich in den Stärken und Schwächen des jeweils anderen und strahlen dadurch nur noch stärker. Dante und Ari sind sympathisch, reflektierend, selbstkritisch – Eigenschaften, die nicht viele haben, schon gar nicht in so jungem Alter. Auch die Geschichte ist wunderbar konstruiert, hat unerwartete Wendungen und ist sprachlich einfach, aber schön gehalten. Fazit: Ein Buch, dass mich wirklich berührt hat. Unbedingt lesen!

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    • 5
  • Ari, Dante und das Universum

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    Betsby

    InhaltAls Ari in einem Schwimmbad auf Dante trifft, ist nichts mehr so wie es war. Die beiden Jungen könnten unterschiedlicher nicht sein und doch verbindet sie eine enge Freundschaft, die bald auf einige harte Proben gestellt wird... Meine MeinungIch habe so viel über dieses Buch zu sagen, aber ich kann es nicht wirklich in Worte fassen. Benjamin Alire Sánez‘ Schreibstil ist einfach, schön und eindringlich und ich war von der ersten Seite an Feuer und Flamme für die Geschichte. Ich wusste eigentlich reichlich wenig über den Inhalt der Geschichte als ich zu lesen begann und sie hat mich einfach weggepustet. FazitDieses Buch ist eine kleine Perle der Literatur und ich kann jedem, nicht nur Jugendlichen, empfehlen es zu lesen.

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