Benjamin Black

 3.6 Sterne bei 113 Bewertungen
Autor von Alchimie einer Mordnacht, Nicht frei von Sünde und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Benjamin Black

Aus bescheidenen Verhältnissen zum erfolgreichen Schriftsteller: Benjamin Black ist das Pseudonym des 1945 geborenen John Banville, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Irlands gehört. Er begann bereits im Alter von 15 Jahren mit dem Schreiben und arbeitete nach dem Collegeabschluss zunächst in verschiedenen Berufen, darunter auch in einem Verlag und bei einer Zeitschrift. 1970 veröffentlichte er seinen ersten Roman, »Long Lankin«. Sein umfangreiches literarisches Werk wurde mehrfach, auch international, ausgezeichnet. Für seinen Roman »Die See« erhielt er 2005 den Man Booker Prize. John Banville lebt und arbeitet in Dublin. »Nicht frei von Sünde« ist der erste Roman einer Serie um den Pathologen Quirke.

Alle Bücher von Benjamin Black

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Alchimie einer Mordnacht

Alchimie einer Mordnacht

 (58)
Erschienen am 04.10.2018
Nicht frei von Sünde

Nicht frei von Sünde

 (30)
Erschienen am 01.11.2008
Der Lemur

Der Lemur

 (9)
Erschienen am 01.06.2010
Der silberne Schwan

Der silberne Schwan

 (5)
Erschienen am 01.10.2010
Eine Frau verschwindet

Eine Frau verschwindet

 (3)
Erschienen am 16.08.2012
Die Blonde mit den schwarzen Augen

Die Blonde mit den schwarzen Augen

 (1)
Erschienen am 02.04.2015
Tod im Sommer

Tod im Sommer

 (0)
Erschienen am 10.03.2016

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Rezension zu "Alchimie einer Mordnacht" von Benjamin Black

Die fabelhafte Welt des Benjamin Blacks.
Vorleser2vor 8 Tagen

 Die Handlung zieht den Leser sofort in die das Ende des 16.Jahrhunderts an den Hof des habsburgischen Kaiser Rudolfs II. nach Prag. Man darf keine wilden Verfolgungsjagden und Ermittlungen von dem Gelehrten und Naturphilosophen erwarten. John Banville erzeugt nämlich nicht durch den Mordfall an sich und die Suche nach dem oder den Mördern Spannung, vielmehr erreicht er diese durch die mystische Stimmung die er hinauf beschwört und den Sog, den der Roman verursacht. Sobald man in der Geschichte angekommen ist, lässt diese einen nicht mehr los ... mehr bei www.dievorleser.blogspot.de

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Rezension zu "Alchimie einer Mordnacht" von Benjamin Black

Mord und Intrigen am Prager Hof
SophieNdmvor 17 Tagen

Inhalt
Winter 1599: Christian Stern, ein ehrgeiziger junger Gelehrter und Alchimist, will am Hof des paranoiden und unberechenbaren Habsburgers Rudolf II Karriere machen.
Doch schon in der ersten Nacht findet er die Leiche einer jungen Frau, Magdalena, gerade erst 16 Jahre alt, in einer Gasse gleich neben dem Schloss.
Ihr wurde die Kehle durchgeschnitten, sie trägt ein Samtkleid und ein goldenes Medaillon und ist ganz offenbar von edler Herkunft.
Christian gerät in Verdacht – und in den Bannkreis skrupelloser Höflinge, die durch finstere Machenschaften versuchen, sich Vorteile zu verschaffen.
Bald zieht Christian die Aufmerksamkeit des Kaisers selbst auf sich.
Doch mit der kaiserlichen Gunst wächst die Furcht, dass es in diesem Ränkespiel auch um sein eigenes Leben gehen könnte.

Meine Meinung
Optisch hat mich das Buch schon sehr angesprochen. Sehr stimmiges Cover und auch die restliche Aufmachung in verschiedenen Grüntönen finde ich wunderschön.
Das macht auf jeden Fall was her im Bücherregal!
Der Protagonist Christian Stern bleibt irgendwie ziemlich blass. Man erfährt zwar einiges über seine Vergangenheit und auch etwas über seine Herkunft aber er äußert wenig Gefühle und Gedanken.
Er ist in einer extremen und unerwarteten Situation und nimmt das scheinbar gleichgültig hin, das fand ich etwas unglaubwürdig.
Ansonsten war er mir weder besonders sympathisch, noch besonders unsympathisch.
Ich konnte seine Handlungen aber oft nicht nachvollziehen.
Die Geschichte beginnt ziemlich spannend mit dem Fund einer Leiche, wird dann aber schnell unspektakulär. Langweilig würde ich das Buch nicht nennen, da ich die Kulisse des Prager Hofs sehr interessant und auch den "Einblick" in die damalige Zeit sehr eindrucksvoll fand. 

Dennoch war es mehr ein Historischer Roman als ein Historischer Krimi. Mir hat die Ermittlung gefehlt. Ich hatte Christian Stern mehr in der Rolle eines engagierten und gewitzten Amateur-Ermittlers gesehen, er gerät aber eher durch Zufall immer wieder in die Geschichte rein.
Das Ende war dann doch zufriedenstellend, ich hatte zwischendurch Angst, dass es überhaupt nicht so wird wie ich es gerne hätte. Aber es wurde alles aufgeklärt und die Auflösung erschien mir schlüssig und passend.
Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig aber wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, lässt sich das Buch flott lesen. Die Ausdrucksweise des Autos passt gut zur Story, ist aber nicht zu übertrieben gestellt und daher ziemlich authentisch.

Fazit
Ein guter Roman, wenn man sich für die damaligen Verhältnisse und Hintergrundgeschichten am Prager Hof interessiert.
Krimifans wären vermutlich eher enttäuscht.

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Rezension zu "Alchimie einer Mordnacht" von Benjamin Black

Nicht meins
tigerbeavor 3 Monaten

Christian Stern ist der uneheliche Sohn des Bischofs von Regensburg. Er geht nach Prag mit dem Ziel, am Hofe Rudolf II. Karriere zu machen. Als er Nachts betrunken die Leiche eines Mädchen findet, alarmiert er die Wachen. Bei der Toten handelt es sich um die Tochter des Hofarztes, die die Geliebte von Rudolf II. war. Christian gerät in Verdacht, wird dann aber mit der Aufklärung des Mordes betraut. 

Leider hat mich dieses Buch enttäuscht. Zwar konnte ich mich an die Erzählperspektive aus Sicht von Christian Stern schnell gewöhnen, warm wurde ich mit ihr jedoch nicht. Denn der Schreibstil ist vor allem eines: anstrengend zu lesen. Die Handlung beginnt sehr spannrnd, kann diese aber leider nicht halten, so daß man sich fast schon durch das Buch kämpfen muß.

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Zusätzliche Informationen

Benjamin Black wurde am 08. Dezember 1945 in Wexford (Irland) geboren.

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