Benjamin Black , John Banville Eine Frau verschwindet

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Eine Frau verschwindet“ von Benjamin Black

Während der Pathologe Quirke, der bereits in den ersten beiden Kriminalromanen von Benjamin Black die Hauptrolle spielte, nach einer Alkohol-Entziehungskur versucht, wieder Fuß zu fassen, macht sich seine Tochter Phoebe große Sorgen: Ihre Freundin April ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. April würde nie verreisen, ohne Phoebe Bescheid zu sagen, und so bittet sie ihren Vater, sich der Sache anzunehmen. Gemeinsam mit Inspector Hackett nimmt er die Ermittlungen auf. In Aprils Wohnung finden sie Blut, das von einer Abtreibung stammt. Phoebe war immer davon ausgegangen, dass ihre Freundin, wie sie, keinen Freund hatte. Im Verlauf der Ermittlungen muss sie feststellen, dass sie viele intime Details aus dem Leben ihrer Freundin nicht kannte. 'Quirke ist ein liebenswerter Held, und das Dublin der 50er-Jahre wird mit einem genauen und nostalgischen Blick heraufbeschworen.' The Times 'Blacks Beschreibung einer fragilen Vater-Tochter-Beziehung ist so überzeugend wie die beunruhigende Wahrheit hinter Aprils Verschwinden.' Publishers Weekly

Stöbern in Krimi & Thriller

Gezeitenspiel

Eigentlich empfehlenswert, aber ein Ärgernis trübt den guten Eindruck

Matzbach

Die gute Tochter

Wie immer spannend bis zum Schluss

Sassenach123

Bruderlüge

Auch, wenn ich einige kleine Abstriche mache, ist der Zweiteiler sehr zu empfehlen. Hat mir gefallen.

AUSGEbuchT-PetraMolitor

Wildfutter

Deftige und amüsante bayrische Krimikomödie

Tine13

Death Call - Er bringt den Tod

Typisch Carter, blutig, fesselnd, erschreckend und genial

Frau-Aragorn

Der zweite Reiter

spannend und kurzweilig

leserin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Eine Frau verschwindet" von Benjamin Black

    Eine Frau verschwindet
    walli007

    walli007

    23. September 2012 um 09:55

    Besessen Kaum aus der Entziehungskur zurück wird Quirke von seiner Tochter Phoebe gebeten nach deren Freundin Alice zu suchen. Alice arbeitet als Assistenzärztin im selben Krankenhaus wie Quirke und Phoebe hofft, dass Quirke etwas herausfinden wird, schließlich hat sie schon seit fast zwei Wochen keine Nachricht von Alice. Neugierig geworden beginnt Quirke mit den Nachforschungen und findet zunächst nur heraus, dass Alice und ihre Familie, angesehene Ärzte und Politiker, nicht mehr viel miteinander zu tun hatten. Alice war das schwarze Schaf, mit dem kaum noch Kontakt gehalten wurde. Wieder entführt uns der Autor ins Irland der 50er Jahre. Gesellschaftliche Konventionen stehen dem Aufbruch der Jugend gegenüber. Katholisches Empfinden einer neuen Freiheit. Natürlich steht Alice da mehr für den Aufbruch, kein Wunder also, dass ihre konservative Familie sich damit nicht abfinden kann. Obwohl Quirke von der Familie mehrfach aufgefordert wird, sich rauszuhalten, lässt er natürlich nicht locker. Und so entblättert sich vor dem Leser eine Geschichte, die zwar in die Zeit passt, den heutigen Leser jedoch mit Bedauern erfüllt. Was geschah mit Alice? Wird es am Ende gewiss sein? Während der ganzen Zeit kämpft Quirke gegen seine Alkoholsucht, die er immer noch nicht als solche anerkannt hat. Und da er meint, er beherrscht den Alkohol und nicht umgekehrt, muss er fast zwangsläufig verlieren. Doch wenigstens das Verhältnis zu seiner Tochter scheint enger zu werden. Und die Erlebnisse, die er, der noch nicht einmal einen Führerschein hat, mit seinem neuen Auto hat, wirken erheiternd, was in Quirkes Welt eigentlich nicht vorkommt. Ein ruhiger klassischer Kriminalroman, der nahezu ohne Gewalt auskommt und dennoch spannend zu lesen ist.

    Mehr