Benjamin Keck

 4.8 Sterne bei 21 Bewertungen
Benjamin Keck

Lebenslauf von Benjamin Keck

Benjamin Keck kann meisterlich schief singen und geht auch gerne barfuß. Er wurde 1985 in Schwaz, Tirol geboren und lebt heute in Salzburg, Österreich. Vor ein paar Jahren hat er das Anglistik und Amerikanistik Studium an der Universität Salzburg abgeschlossen und war dann für kurze Zeit in der Erwachsenenbildung tätig. Momentan holt er das Lehramtsstudium Deutsch/Englisch nach. Wenn er nicht gerade kaffeetrinkend an der Universität ist, findet man ihn oft irgendwo zwischen Bergen, Wäldern und Seen (meist mit einem Buch bewaffnet). In den letzten Jahren wurde er von einer Leidenschaft fürs Klettern und Nachtlaufen gepackt (abgesehen von seinem ausgeprägten Verlangen nach Sonnenstrahlen) und nicht zu vergessen, Kaffee. Mit dem Schreiben begann er, als er erkannte, dass viele junge Menschen heute nicht mehr lesen, so schrieb er die Abenteuer der Ameise Lubsidu (für Kinder und Erwachsene gleichermaßen), die sich besonders gut zum Vorlesen eigenen. Bald darauf begann er, an seinem Fantasy Roman: Sonnenschatten – Die Chroniken von Ereos 1 zu arbeiten. Momentan schreibt er gerade an der Fortsetzung. Inspiration findet er bei Familie, Freunden, im Bus, in der Natur und auf Reisen.

Alle Bücher von Benjamin Keck

Benjamin KeckSonnenschatten: Die Chroniken von Ereos 1
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Sonnenschatten: Die Chroniken von Ereos 1
Sonnenschatten: Die Chroniken von Ereos 1
 (19)
Erschienen am 25.04.2017
Benjamin KeckDas Spiel von Tag und Nacht: Die Chroniken von Ereos 2
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Spiel von Tag und Nacht: Die Chroniken von Ereos 2

Neue Rezensionen zu Benjamin Keck

Neu
verena_vosss avatar

Rezension zu "Sonnenschatten: Die Chroniken von Ereos 1" von Benjamin Keck

Gutes Erstlingswerk mit ausbaufähigen Charaktern.
verena_vossvor 3 Monaten

Der Auftakt des Buches beginnt sofort rasant. Keck stößt den Leser in einen Strudel voller Fragen, aus dem man so schnell nicht wieder heraus kommt. 2 kleine Kinder müssen aus ihrem Elternhaus fliehen. Vater und Mutter haben keine Zeit ihnen zu erklären warum. Blitze erhellen ihre kleine Hütte im Wald. Kein Donner ist zu hören. Die Eltern handeln schnell, da sie die Gefahr kennen. Ihre Kinder müssen durch eine Geheimtür fliehen. Mit einem Märchenbuch, einer Schatulle und einem Bogen werden sie fort geschickt. Sie rennen hinaus in die Nacht und um ihr Leben.





Ein Junge, Neun genannt, wird im fernen To, mit anderen Kindern, zu einem eiskalten Assassine ausgebildet. Brutal, skrupellos und kaltblütig geht es dort zu. Tägliche Opfer werden gefordert. Harte Bewährungsproben und Exempels werden statuiert und jeder Krieger bekommt seinen eigenen Dolch, den er durch Blut an sich binden muss. Eine harte Welt im Untergrund, dem die Jugendlichen folge zu leisten haben. Ohne jegliche Moral und Schuldgefühle töten sie um zu überleben.





An einem anderen Teil des Landes, finden Evva und Delon ihren Freund Agnon eines Tages versteinert und verwachsen mit einer geheimnisvollen Holzbank. Diese, völlig verwildert und nicht zerstörbar, scheint aus dem Nichts aufgetaucht zu sein. Auch an anderen Orten lässt sich dieses Phänomen feststellen. Woher kommen sie und was hat es mit ihnen auf sich? Evva und Delon suchen nach einer Lösung. Die Freunde müssen vielen Gefahren trotzen und erhalten unerwartet Hilfe eines Fremden. Doch ist er ihnen wohl gesonnen oder gar ein Feind?





Man begegnet immer wieder neuen Protagonisten, verschiedenen Handlungsorten und unerwarteten Wendungen. Was mich sehr beindruckt hat ist das ausgeklügelte System der Geschichte um die ERSTEN SCHATTEN, auch die NEUN genannt. Diener der Schatten, bilden in den neun Stätten, die neun Ränge ihrer Bruderschaft aus. Jede Kaste trägt ein für ihre Ausbildung vorgeschriebenes Merkmal. Diener, Kämpfer, Händler, Sucher, Bewahrer, Spione, Assassine, der achte Rang ist unbekannt und der neunte Rang ist den SCHATTEN selbst vorbehalten. Man erfährt wie die ERSTEN SCHATTEN zu dem wurden, was sie heute sind.





Die Geschichte hat unfassbar großes Potential das nicht immer ganz ausgenutzt wird. Oft Handeln mir verschiedene Charaktere zu schnell, zu unbedacht. Es wird wenig hinterfragt, einfach gemacht. Da fehlt mir die Detailverliebtheit zu Gefühlen und Emotionen, was eine perfekte Fantasy Geschichte ausmacht.


Auch erscheinen manche Gefühlregungen unpassend. In gefährlichen, fast ausweglosen Situationen wird gelacht oder ein Scherz gemacht. Das nimmt einem guten Handlungsverlauf sehr schnell die Dramaturgie.


Als Leser türmen sich auch im Laufe des Buches immer mehr Fragen auf. Einige werden gelöst, aber genauso viele tauchen an andere Stelle wieder auf. Weniger ist manchmal mehr ;-)


Kleinere Fehler im Satzbau oder der Zeitform sind kaum der Rede wert. Dennoch sollte in Teil 2 besser darauf geachtet werden.





Trotz allem hat Benjamin Keck ein tolles Werk geschaffen. Ein starkes Konzept das Ausbaufähig ist. Man könnte eine kleine Verbindung zu HdR finden, wenn man aufmerksam ließt :) Auch der "nette" Geselle namens Epheo hat mich stark an Aragorn erinnert.





Dadurch das das Buch sehr brutal und blutig ist, sollte es nicht von zu jungen Lesern in die Hände genommen werden.


Gebt dem Werk eine Chance. Eine Leseempfehlung kann ich für dieses Erstlingswerk auf jeden Fall aussprechen. Ein rasanter Fantasy Ritt durch düstere Lande!





Danke für das Lesen meiner Empfehlung.





Eure Verena

Kommentieren0
6
Teilen
bibibuecherverliebts avatar

Rezension zu "Sonnenschatten: Die Chroniken von Ereos 1" von Benjamin Keck

Düster, brutal und unglaublich packend
bibibuecherverliebtvor einem Jahr

Titel: Sonnenschatten - Die Chroniken von Ereos 1
Autor: Benjamin Keck
Seiten: 376
Preis: 13,90 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 9781545480762

Inhalt:
Sha, ein Krieger der Wüste und Besitzer eines blutigen Dolches trifft in den winterlichen loktarischen Wäldern auf die Kampfgefährten Delon und Evva. Gemeinsam brechen sie auf, einen dunklen Zauber zu lösen, der ihren Freund Agnon gefangen hält. Doch schon bald werden sie von Schattendienern und Schlimmerem gejagt, stehen ruchlosen Assassinen, nubarischen Kriegern und dunklen Machenschaften gegenüber, an deren Ende die Götter selbst um ihr Dasein fürchten müssen. Während die Fahnen des Krieges über den ylanischen Türmen wehen und König Maer Magnur zur letzten Schlacht ruft, scheint es, als schritten die Bewohner von Ereos einem blutigen Zeitalter der Schatten entgegen.

Protagonisten:
Evva, die rothaarige Kämpferin mit einer Vorliebe für vor allem verschlossene Türen, ist meine absolute Lieblingsfigur dieses Buches. Sie ist mutig, stark und nimmt es zusammen mit Delon, ihrem scheinbar immer hungrigem und teils ungeduldigen Kampfgefährten, sogar mit Dutzenden von Gegnern auf. 

Sha ist der Hüter der Wüste. Er versteht den Wind und herrscht über den Sand. Er bewegt sich mit einer unglaublichen Eleganz, kann ebenfalls hervorragend kämpfen und hat etwas Mystisches an sich.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch während der Zeltfahrt mit meiner Klasse gelesen und der Autor hat es geschafft, dass ich sogar die Kälte vergessen konnte (5°C im Zelt). Alle Charaktere sind extrem gut ausgearbeitet, besitzen ihre - teils ziemlich erschreckenden - Eigenheiten und Geheimnisse und werden dem Leser Schritt für Schritt nahegebracht. Zwar war ich mir nie ganz sicher, wer jetzt böse oder gut ist, vor allem bei Neun und seinen Freunden ist das so eine Sache.  Die Atmosphäre hat mir ehrlich gesagt ein mulmiges Gefühl verpasst. Alles ist düster und unheimlich und man muss immer auf der Hut sein. Aber das ist genau das, was ich so gelungen an diesem Buch finde, denn die Spannung und das Dunkle, Geheimnisvolle bleibt bis zum Ende bestehen, verstärkt sich sogar und ich konnte nicht sagen, wie all die Handlungsstränge zusammenpassen und ein Ganzes bilden sollen. 
Der einfach zu verstehende, lockere Schreibstil trägt zu großen Teilen zur fesselnden Wirkung der Geschichte bei, genau wie die wechselnden Sichtweisen pro Kapitel und auch innerhalb dieser. Obwohl nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben wird, konnte ich sehr gut mit den Charakteren mitfühlen, da ihre Gedanken in Ich-Perspektive offen gelegt werden.
Der erste Satz des ersten Kapitels hat mich sofort an "Game of Thrones" denken lassen und auch das viele Töten sowie die brutalen Kampfszenen passen dazu und das ist absolut positiv zu sehen, denn ich liebe George R. R. Martins Bücher ebenso wie die Serie. Deswegen, wer kein Fan von blutigen Szenen ist, der sollte sich lieber zweimal überlegen, ob er das Buch lesen möchte. Ich für meinen Teil fand es absolut großartig und das offene Ende sowie der Titel verraten ja, dass es auf jeden Fall einen zweiten Teil geben wird, den ich unbedingt lesen werde.   

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Benjamin Keck wurde am 04. Oktober 1985 in Österreich geboren.

Benjamin Keck im Netz:

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 11 Wunschlisten

von 14 Lesern gefolgt

Worüber schreibt Benjamin Keck?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks