Benjamin Kindervatter Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

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Inhaltsangabe zu „Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen“ von Benjamin Kindervatter

Vive la différence! Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: chaotisch-amüsante Szenen aus dem Leben eines ungleichen Liebespaares, das versucht, die kulturelle Kluft mit Humor und Gefühl zu überbrücken.

Roman in Kurzgeschichtenstil. Französisch-Sächsische Beziehung perfekt aufs Korn genommen..

— aufgehuebschtes

Witzige, intelligente Liebesgeschichte nach sächsisch-französischer Rezeptur.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nicht nur ein Amuse-Gueule, sondern ein feines humorvolles Menu französisch-ostdeutscher Unterschiede-Vive la différence !

— elisabethjulianefriederica

Der Roman vermittelt auf humoristische Weise Einblicke eines Paares aus gegensätzlichen Lebenswelten und läßt dabei tief blicken.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein super lustiges Buch für zwischendurch

— Matalina85

Ganz unterhaltsam, ohne wirklich weltbewegende Geschichte , aber gut zu lesen, komisch und kurzweilig

— clair

Ein heiteres *Ost meets West* in Küche, Bett und Sprache!

— sommerlese

Herrlich amüsant (:

— disadeli

Weiß nicht wann ich das letzte mal so ein witziges Buch gelesen habe :)

— beccy

Unbedingt lesen !! Also schnell zum nächsten Buchladen und ein paar Lachtränen vergießen !

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Als Sächsin kann auch geschmunzelt werden

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    aufgehuebschtes

    26. September 2016 um 08:37

    "Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachen" erschien im LangenMüller-Verlag. Die Erstauflage des Romanes wurde am 6. März 2014 als Hardcover veröffentlicht. Benjamin Kindervatter beschreibt sich selbst als Protagonist. Inwiefern die Geschichte wahr ist, verrät auch er zu Beginn des Buches nicht. 180 Seiten sächsisch-französische Beziehung kosten UVP stolze 17 Euro.Inhalt:Benjamin Kindervatter ist ein Gewohnheitstier. Arbeitet seit vielen Jahren in der Berliner Medienbranche, liebt seine Freundin, lebt sein Leben. Bis sie ihn verlässt.Er beginnt zu grübeln, was er aus seinem Leben machen will. Er versucht Online-Dating, lernt die harte Welt der Gerüchte kennen und findet auf einem Berg die Liebe seines Lebens. Hofft er.Die französische Studentin Marianne wird seine Mitbewohnerin in der neu gegründeten WG. Sie verlieben sich und gehen durch dick und dünn. Benjamin möchte abnehmen, möchte es Marianne recht machen, versucht die franzzösische Verwandtschaft zufrieden zu stellen.Doch all das gestaltet sich sehr schwer. Die Kommunikation zwischen Sachsen - seine Eltern, denn auch er kommt aus Leipzig - und Franzosen - Mariannes Eltern - funktioniert erst mit einem gewissen Pegel. Missverständnisse sind unvermeidbar und immer wieder muss Benjamin die Situation retten.Gott sei Dank gibt es ein Häbbi Änd. ;)Aufbau:Das vorliegende Buch würde ich nicht als Roman bezeichnen. Alles in allem hat das Buch einen roten Faden, denn Marianne möchte in Deutschland ihren Doktor machen. Um diese Geschichte herum geschieht allerhand. Jedoch versteh ich die einzelnen Kapitel, mit passender Überschrift, eher als Kurzgeschichten. Sie können gut und gern als abgeschlossene Geschichte verstanden werden. Eine Geschichte, die mit Vorurteilen gegenüber Sachsen und Franzosen aufzuräumen versucht. Auf unnötige Informationen wird in dem Roman verzichtet. Absätze die eine gewisse Zeitspanne überspringen um beim wesentlichen zu blieben, lassen das Buch schnell lesen. All diese Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass das Lesen auch gut und schnell unterbrochen werden kann.Die ersten Seiten im Buch verrät Kindervatter, dass im Kern all diese Geschichten so passiert sind. Seine Fantasie durfte dennoch auch gut mitschreiben und einige Stellen heftig überspitzen.Offensichtliche Werbung von großen, amerikanischen Marken ist ebenso eingebaut worden.Sprache/Stil/Schlüssigkeit der Handlung:Den Stil des Romanes würde ich als sehr sprunghaft, aber dennoch konkret bezeichnen. Durch das Auslassen von breitschreibenden, unnötigen Textpassagen, springt der Leser ein wenig in der Zeit, doch das tut dem Lesefluss keinen Abbruch. Als "Nicht-Sachse" könnte der Leser teilweise Probleme bei der Verständlichkeit bekommen. Kindervatter beherrscht es, sächsisch zu schreiben. In Passagen seiner Eltern wird einem Sächsisch in bester Manier gezeigt. Selbst ich, bekennende Sächsin, hatte ein wenig meine Startschwierigkeiten.Die Handlung an sich ist in sich schlüssig, obwohl dem Leser am Ende noch Spielraum für die eigene Fantasie gelassen wird.Design:Passend zum Titel "Amuse-Gueule.." ist auf dem Cover ein Mund mit Gabel abgebildet. Über dieser Gabel hängt wohl Marianne, die typische Französin. Inwiefern das Essen die Sachsen und Franzosen voneinander unterscheidet, wird deutlich im Buch dargelegt. Spätestens nach dem Lesen des Romanes erschließt sich also auch der Titel, sowie das Cover.Generell ist das Design sehr ruhig gehalten. Helle, fast schon pastellige Farben, lassen es leicht wirken, so wie der Inhalt auch verstanden werden sollte.Die Klappentexte des Umschlages verraten einerseits einiges über den Autor und andererseits natürlich über den Inhalt des Romanes.Entfernt man den Umschlag vom Roman hält der Leser einn türkisfarbenes Hardcover-Buch in der Hand.Buchempfehlung?Jein. Sachsen kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. 180 Seiten voller Zynismus, mit Stellen, wo einem das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht weichen will. Umschriebene Vorurteile, die wohl nur ein Sachse so richtig herausfiltern kann, machen den Roman zum Leseerlebnis.Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blogwww.aufgehuebschtes.blogspot.de

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  • Frankreich im Osten oder

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    dieFlo

    Osten in Frankreich ?? oder Frankreich im Osten? Ostdeutsch trifft auf französisch - zugegeben,der Titel war am Kauf schuld, ... was bleibt nach dem Lesen? Ein Buch das vor Humor strotzt und doch nicht ganz das brachte, was ich erwartet habe. Ich lebe im "ostdeutschen" Teil und ich mag ja diese Sprüche 25 Jahre nach der Wende nicht aber ... wenn ich als Ostdeutsche einige dieser Klischees so gar nicht kenne - dann stimmt das für mich leider nicht so. Es ist ein Roman über Beziehungschaos, über Neckereien und das Leben schlechtweg in einer Partnerschaft ... in einer Beziehung, wo Grenzen überwunden werden mussten. Einzig wegen dem echt tollen Schreibstil und dem Humor gibt es nun doch 4 Sterne - weil ich eben schmunzeln konnte und der Roman damit die Kategorie erfüllt hat. ( der Autor soll nicht unter meiner Meinung zum Ost ... leiden - aber Vorurteile sollen nicht noch weiter geprägt werden.

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    • 2
  • Amüsantes Lesevergnügen

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    hermine

    Der Protagonist Ben lebt in Berlin-Friedrichshain und stammt ursprünglich aus Sachsen. Bereits als Kind flüchtete er mit seinen Eltern aus der DDR in die BRD. Er lernt dort seine neue Liebe Marianne kennen, die promoviert und Französin ist. Die Kapitel sind kurz und beschreiben lustige Alltagsszenen aus dem Leben der beiden. Ihr Alltag ist chaotisch und erheiternd, da zwei verschiedene Kulturen aufeinanderprallen. Marianne und Ben haben jeweils Vorurteile gegenüber der anderen Kultur, was zu witzigen Szenen führt. Der Autor Benjamin Kindervatter erzählt nicht nur von den Herausforderungen im deutsch-französischen Zusammenleben, sondern streut auch Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in der DDR ein (z. B. Altpapier sammeln, FKK-Strand, Westpakete). Er versucht so die mentalen Schranken zwischen Ost und West, Deutschland und Frankreich zu überwinden. Der ironische und humorvolle Schreibstil macht das Lesen sehr angenehm und äußerst unterhaltend. Ich konnte mich gut in den Protagonisten hineinversetzen. Selten habe ich beim Lesen so herzlich gelacht. PS: Das Buch ist absolut empfehlenswert und erhält daher von mir 5 Sterne. Ein tolles Training für die Lachmuskeln!

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    • 2

    dieFlo

    18. August 2014 um 08:32
  • Leserunde zu "Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen" von Benjamin Kindervatter

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Herbig_Verlag

    Hat euch schon immer interessiert was eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft verbindet? Dann ist diese Leserunde genau das Richtige! In seinem Debütroman „Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen“ beschreibt Benjamin Kindervatter chaotisch-amüsante Szenen aus dem Leben eines ungleichen Liebespaares, das versucht, die Kluft aus Klischees und Vorurteilen mit Humor und Gefühl zu überbrücken. Benjamin Kindervatters Alter Ego Ben sammelt gerade mit einem Hang zur Selbstzerstörung die Scherben einer alten Beziehung auf, als die Doktorandin Marianne Rameaux aus Paris in sein Leben tritt. Mit einem Koffer voller bourgeoiser Erziehung und stinkender Käsesorten zieht die schöne Parisienne zu ihm in den Berliner Trendbezirk Friedrichshain und bringt sein Leben gehörig durcheinander. Ben kocht, reist und joggt um sein Leben, um den Ansprüchen der feinen und intelligenten Französin gerecht zu werden. Während ein Amuse-Gueule aus Kohlrouladen, die Anschaffung einer kapriziösen Katze und der erste Ausflug nach Paris noch harmlose Mengen an Sprengstoff in sich bergen, entwickelt sich das gemeinsame Weihnachtsfest mit den inkompatiblen deutsch-französischen Verwandten zu einer Katastrophe. Zwischen „Blauem Würger“ und marinierten Schnecken wird die Liebe der von Marianne und Ben auf eine harte Probe gestellt. Benjamin Kindervatter, geboren 1977 in Leipzig, floh im Herbst 1989 über die ungarisch-österreichische Grenze nach Westdeutschland. Nach Stationen in Augsburg, Münster und Dortmund landete der studierte Grafikdesigner schließlich in Berlin. Nach seinen ersten Lesebühnen-auftritten Anfang 2012 entschloss er sich, mit einem eigenen Bühnenprogramm auf Tour zu gehen. Seit 2013 lebt er als Autor und Grafiker wieder in Leipzig. Mehr zum Autor findet ihr auf facebook und seiner Website. Kleiner Vorgeschmack auf das Buch: LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen“. Schreibt dazu einfach in die Kommentare, was eure ersten Gedanken zu Frankreich sind. Bewerben könnt ihr euch bis zum 14. April 2014. Benjamin Kindervatter wird sich ab dem 23.April an der Leserunde beteiligen und fleißig mit euch diskutieren. Viel Spaß beim Mitmachen!

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    • 218

    FlipFlopLady007

    01. July 2014 um 12:37
  • Ein Amuse-Gueule, das wirklich Appetit macht.

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein Amuse-Gueule blieb sie nicht lange, die bildhübsche Parisienne Marianne, die eigentlich nur einen Teil der Wohnungsmiete übernehmen sollte. Statt dessen entwickelte sie sich der Liebe wegen zur kompletten Hauptmahlzeit in Benjamin Kindervatters Leben. Er, dessen Bindungen so zahlreich waren, dass er Chefübersetzer bei der UNO hätte werden können, wenn er die jeweilige Muttersprache seiner Freundinnen gelernt hätte, war wieder einmal allein und suchte eine Mitbewohnerin, die eventuell auch Staubsauger, Bügeleisen und einen Esstisch mit Stühlen in eine WG mit einbringen konnte. Das alles wurde zweitrangig als er auf dem nebelumhagenen, zweitausend Meter hohen Gipfelplateau des Krätschell Marianne Rameaux begegnete und ihr zuliebe sogar unverdrossen einem Mimolette-Käse zusprach, der den ungewöhnlichen Geruch getragener Sportsocken verbreitete und eine französische Delikatesse ist. Und nicht nur der Käse war es, bei dem die Neigungen, Gewohnheiten und Gebräuche der Beiden erheblich auseinander gingen. Hier gibt es einen absolut amüsanten Schlagabtausch zwischen Leipzig und Paris. Auf der einen Seite ist Marianne, die sich den gewohnten Pariser Chic über so zahlreiche Bestellungen im Internet ins traute Heim holt, dass man die unverdrossene DHL Botin zum Dank zum Geburtstag einlädt, auf der anderen Seite steht Benjamin, dessen Highlights in der Jugend unter Anderem sein "TSK" (Tragbare Seifen-Kiste) und die Zeltscheine für den FKK-Strand in Markgrafenheide an der Ostsee waren. Auch die Freunde, die das ungewöhnliche Pärchen mit in die Verbindung bringt, können gegensätzlicher nicht sein und die skurrilen Szenen des Kennenlernens, die Marianne und Benjamin mit den jeweiligen Eltern des Anderen absolvieren, sind umwerfend komisch. Auf der einen Seite die Verfechter der weltbekannten französischen Küche, die getrüffelten "Canard de Rouen" erwarten, auf der anderen Seite die Erfinder derber Hausmannskost wie "Leipziger Allerlei", das früher einmal - mit zahlreichen Kohlsorten kombiniert - die ganze DDR schlank gehalten hat. Hier begegnen sich Welten, hier treffen "Blauer Würger" und "Asti" auf "Bordeaux" und "Champagner" - das mitzuerleben ist wirklich hinreißend. Benjamin Kindervatter hat ein humorvolles, intelligentes, flüssiges Debüt geschrieben, an dem man seine helle Freude haben kann. Sollte man allerdings ein Liebhaber von für den Verzehr zubereiteten Schnecken sein, so wird der genussvolle Gedanke daran durch die beschriebene Rezeptur arg geschmälert - wirbellose Hermaphroditen im Knoblauchsud - ganz schön eklig. Für diese entspannende, liebenswert-witzige Lektüre vergebe ich gerne alle Sterne.

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    • 2
  • Ein feines humorvolles Menu französisch-ostdeutscher Unterschiede :)

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    elisabethjulianefriederica

    13. May 2014 um 11:11

    Zum Inhalt: Vive la différence! Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: Zwei Verliebte, die versuchren, die Kluft aus Klischees und Vorurteilen zu überwinden, indem sie abwechselnd ins kalte Wasser und über den eigenen Schatten springen. (aus dem Klappentext) Der Autor: Benjamin Kindervatter, geboren 1977 in Leipzig, floh im Herbst 1989 über die ungarisch-österreichische Grenze nach Westdeutschland. Nach Stationen in Augsburg, Münster und Dortmund landete der studierte Grafikdesigner schließlich inBerlin. Nach seinen ersten Lesebühnenauftritten Anfang 2012 entschloss er sich, mit einem eigenen Bühnenprogramm auf Tour zu gehen. Seit 2013 lebt er als Autor und Grafiker wieder in Leipzig. (Quelle: LangenMüller Verlag) Mein Leseeindruck: Humorvoll, schräg und eine schöne Liebesgeschichte, herrlich dargestellte Unterschiede zwischen den Kulturen, wenn auch zugegebenermassen die ostdeutschen Klischees eher fremd waren als die französischen , aber da habe ich einiges dazugelernt... Ein äußerst humorvolles Menu französisch-ostdeutscher Unterschiede, nicht nur ein Amuse-Gueule! Leseempfehlung, auch ein schönes Geschenk zur unterhaltsamen Lektüre für zwischendurch.

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  • Vive la difference`

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    jackdeck

    Gegensätze ziehen sich an hier im Buch“ Amuse Gueule  ist kein Dorf in Sachsen“ trifft die französische Etikette auf derbe Ruppigkeit eines deutschen mit sächsischen Wurzeln. Guter treffender Humor mit einer gepfefferten Prise Wortwitz. Benjamin gebürtiger Sachse der nun in Berlin Friedrichhain lebt, verliebt sich in die charmante   französische Doktorandin  Marianne es funkt zwischenbeiden und sie ziehen zusammen. Mit viel Witz und  Humor schildert Benjamin die täglichen Tücken des Beziehungsalltags wenn Amour auf Liebe trifft. Dies schildert Benjamin Kindervatter im kurzen unterhaltsamen Kapiteln die Nouvelle Cuisine steht in enger Konkurrenz mit Kohlrouladen und auch andere Klischees werden  mit einem Augenzwinkern auf die Schippe genommen. Zwischendurch ein herzerfrischender ironischer Rückblick in Kinder- und Jugendtage der DDR , die mich (gleicher Jahrgang) immer schmunzeln ließen. Gerade das Altpapiersammeln und die duftenden Westpakete riefen bei mir Kindheitserinnerungen hoch. Ich habe das leider viel zu kurze Buch mit großer Freude gelesen und kann es wirklich weiterempfehlen.  Genau die Art von Humor die ich mag…sicherlich nicht das letzte Buch des Autoren für mich.

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    • 2

    Arun

    13. May 2014 um 00:28
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, in denen es ums Essen geht

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 8 austauschen!

    • 76
  • Sachsen trifft auf Frankreich - Eine Liebesgeschichte

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Federtier

    11. May 2014 um 18:45

    Klappentext: Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsicher Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: Zwei Verliebte, die versuchen, die Kluft aus Klischees und Vorurteilen zu überwinden, indem sie abwechselnd ins kalte Wasser und über den eigenen Schatten springen. Rezension: Benjamin, von seiner Freundin mitsamt dem Großteil der gemeinsamen Wohnungseinrichtung verlassen, dümpelt in seinem neuen, ungewollten Singleleben vor sich hin als er eines Tages auf Marianne, eine Doktorantin aus Paris trifft. Beide verlieben sich Hals über Kopf ineinander und damit beginnt ihre turbulente Liebesgeschichte. Wenn ein sächsicher Wahlberliner und eine Französin aufeinander treffen, bringt das mitunter Alltagsprobleme mit sich, die - zum Glück für den Leser - herrlich amüsant sein können. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, die sich aufgrund des wunderbaren Humors, vielen DDR-Anekdoten und den beiden Sprachen, die aufeinandertreffen, schnell weglesen lassen. Wunderbar, wie Benjamin Kindervatter zwischendrin im Dialekt der Eltern und den Akzent seiner französischen Herzensdame schreibt, ohne jedoch dabei zu übertreiben. Ein ganz tolles, erfrischendes Buch, das mich immer wieder hat laut auflachen lassen. Bitte mehr davon! Ein gelungenes Debüt!

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  • Irrungen, Wirrungen, Missverständnisse und viel Liebe im deutsch-sächsisch-franz. Miteinander!!!

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Leselady

    10. May 2014 um 18:10

    Was passiert wenn ein gebürtiger Sachse und eine katholische Parisienne sich Hals über Kopf ineinander verlieben, die beiden aber kaum mehr verbindet als Hochprozentiges und die Lieben zum guten Essen? Benjamin Kindervatter weiß davon ein tragisch-urkomisches Lied voller Klischees und Vorurteile, die es zu überwinden gilt, zu singen, nein... ein ganzes Buch darüber schreiben, das zu lesen sich wirklich lohnt! Informationen zu Buch und Verlag: Gebundene Ausgabe: 180 Seiten Verlag: LangenMüller (10. März 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3784433456 ISBN-13: 978-3784433455 Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,2 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3784433456/lovebook-21 Über den Autor Benjamin Kindervatter gibt es zu berichten: Benjamin Kindervatter wurde in Leipzig geboren und flüchtete 1989 über die ungarisch-österreichische Grenze nach Westdeutschland. Nach Stationen wie Augsburg, Münster und Dortmund landete er schließlich in Berlin, um dort als freier Grafiker zu arbeiten. Seine ersten Lesebühnenauftritte bestritt er 2012 und ist seitdem im Nebenberuf mit dem Bühnenprogramm "Kindervatter vs Krätschell - Ein Leseduell" unterwegs. Im Februar 2013 zog er nach Leipzig. Sein Debütroman "Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen" erscheint zur Leipziger Buchmesse im März 2014 bei LangenMüller Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3784433456/lovebook-21 Ein kleiner Vorgeschmack von Kindervatters Leseduell-Künsten: http://youtu.be/DLf1Qn0AKiY Meine Eindrücke / eigene Meinung: "Amuse-Gueule" ist wahrhaft kein Dorf in Sachsen, sondern der vielversprechende Debütroman des gebürtigen Leipzigers Benjamin Kindervatter. Wer die zahlreichen, kulturellen Unterschiede, sprachlichen und kulinarischen Stolpersteine dies- und jenseits des Rheins lebt und liebt und/oder das faszinierend nostalgische Ost/West-Pflänzchen im Alltag hegt, pflegt und erblühen lässt, ist hier GENAU RICHTIG! Ausgesprochen wort- und sprachgewandt, gestattet uns Benjamin Kindervatter "intimste Einblicke" in Freud, Leid und "Spätschäden" seiner bourgeoisen Erziehung ;-) Dies sorgt für eine verzwickte Interkulturalität der besonderen Art und für so manche multikulturelle Ver(w)irrung, die Kindervatters sächsisch-französische Beziehung gelegentlich hart auf die Probe stellen. Doch obwohl dieses Buch nur so vor Zynismus strotzt, hin und wieder zu derberen, inneren Monologen neigt und mit diversen Peinlichkeiten aufwartet, überschreitet es niemals die Schwelle des guten Geschmacks! Diese Gratwanderung ist Herrn Kindervatter wirklich ausnehmend gut gelungen! Bei all den Irrungen, Wirrungen und Missverständnissen im deutsch-französischen Miteinander bleibt natürlich kein Auge trocken. Dennoch darf man sich "Amuse-Gueule" nicht als humorigen Dauerbeschuss vorstellen. Dieser Roman ist ganz sicher kein Schenkelklopfer-Witze-Buch! Besonders, wenn die Geschichte in Kindervatters Kindheit switscht, umweht einem beim Lesen eine besondere Nostalgie-Brise, deren Erinnerungen nicht immer nur witzig sind. Doch auch durch solche Momente und durch historisches Minenfeld trägt uns der Autor, mit seiner ganz eigenen, natürlich wirkenden Leichtigkeit! Hin und wieder hätte unser Sprachakrobat aber auch gern die eine oder andere Anekdote etwas einkürzen können. Dass in seinen Geschichten und Erlebnissen durchaus einiges an Wahrheit steckt, der Autor aber an chronischer Übertreibung "leidet", das gibt Benjamin Kindervatter in seinen einleitenden Worten freimütig zu und das spürt man auch ordentlich durch die Seiten blitzen. Ungeachtet des Wahrheitsgehaltes seines Debütromans und seiner Motivation diesen zu schreiben, habe ich mich bestens unterhalten und verstanden gefühlt. Besonders die sächsichen Spracheinlagen und Gewohnheiten waren der Hit!!! In diesem Sinne.... Vive la différence... bis hoffentlich ganz bald wieder :-) Denn Missverständnisse, kulturelle Reibungspunkte und Sprachen-/Dialektwirrwarr gibt es zum Glück allerorten. Also..hau in die Tasten und schreib weiter für uns, lieber Benjamin :-)

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  • Irrungen und Wirrungen der Liebe über Landesgrenzen hinaus

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Gela_HK

    01. May 2014 um 23:39

    Mitten im Nebel schweizerischer Berge begegnen sich der Berliner Benjamin und die Pariserin Marianne. Trotz stinkendem Käses verdreht die Französin Benjamin gleich den Kopf und wirbelt sein Leben gehörig durcheinander. Dabei wird das Miteinanderfunktionieren der beiden Mentalitäten aufs Höchste ausgereizt. Weitere unterhaltsame Momente entstehen, als auch noch die französisch/sächsischen Verwandten mit ins Spiel kommen. Benjamin Kindervatter hat mit seinem Debüt einen unterhaltsamen, charmanten und flüssigen Roman über die Irrungen und Wirrungen der Liebe über Landesgrenzen hinaus geschrieben. Gleich zu Beginn warnt der Autor: "Ich leide seit meiner Kindheit an chronischer Übertreibung und an der Angewohnheit, die Realität an geeigneten Punkten zu verzerren oder zu beschönigen". Mit diesem Hinweis im Hinterkopf liest man erleichtert und schmunzelnd die Erlebnisse von Benjamin und Marianne. Denn die Vorstellung, all dies könnte wirklich genauso passiert sein, wünscht man wirklich niemandem. Die Mischung aus aktuellem Berliner Zeitgeist, Kindheitserinnerungen während der DDR-Zeit, französischem Flair und sächsischer Bodenständigkeit machen den Esprit dieses Romans aus. Empfehlenswert für lustige, kurzweilige Stunden.

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  • Beste Unterhaltung auf hohem Niveau

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. May 2014 um 14:10

    In diesem Buch schildert Benjamin Episoden aus seinem Leben, und zwar mit einer gehörigen Portion Humor, gemischt mit einem intelligent vermittelten Einblick in das Gefühlsleben des Protagonisten. Dabei gelang es ihm, Situationen und eigenes Erleben aus seiner Kindheit in der DDR ebenso detailgetreu wie überspitzt, dem humoristischen Zweck dienend, zu Papier zu bringen. Mir als Leserin erschloß sich dabei meine eigene "DDR-Vergangenheit" und ich konnte mich teilweise mit dem Geschriebenen identifizieren. Besonders witzig werden die Begegnungen mit den Schwiegereltern seiner Freundin Marianne und die sich aus den unterschiedlichen Dialekten ergebenden skurillen Situationen dargestellt. Auch der Schluß des Buches ist so interessant, dass ich auf eine Fortsetzung der Geschichte hoffe, um den interessanten Weg des jungen Paares in Leipzig mit verfolgen zu können, der weiteres Lesevergnügen auf hohem Niveau verspricht.

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  • Rezension

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Matalina85

    30. April 2014 um 22:16

    Inhalt: Vive la différence! Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: chaotisch-amüsante Szenen aus dem Leben eines ungleichen Liebespaares, das versucht, die kulturelle Kluft mit Humor und Gefühl zu überbrücken. Meine Meinung: Struktur: Die Kapitel sind schön strukturier und es gibt sogar ein Inhaltsverzeichnis. Die Überschriften sind prägnant und laden zum Lesen ein. Der Schreibstil ist locker und der Dialekt wird durch die doch eigensinnige Sprach-Schreibweise deutlich gemacht. Story: Ein Berliner mit DDR-Hintergrund verliebt sich in eine katholische Parisienne. Es klingt wie es auch beschrieben ist: da liegen Kluften zwischen. So ist es auch. Er ist eher pragmatisch veranlagt („das kann man ja noch reparieren) und sie ist eher die moderne junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und das Leben genießt. Sie genießt natürlich, als Parisienne, viel über das Essen. Aber auch zwischen ehemaligen DDR-Essen bzw. im Allgemeinen deutschem Essen und die Au-Cuisine der französischen Küche liegen Welten. Wie kann das nur gut gehen? Nun, eigentlich gar nicht. Aber genau das ist es ja: Gegensätze ziehen sich an und wo kann es mehr Gegensätze geben? Die Geschichte ist toll geschrieben. Man kann sich super in die Protagonisten hineinversetzen inkl. der Sprache. Der Autor hat hier besonderen Wert auf die Sprache gelegt. So scheint der Protagonist hochdeutsch zu reden, seine Eltern haben aber den typischen berliner Dialekt und die Parisienne verschluckt gerne das mal h und sagt statt dem „ch“ ein „sch“. Die Charaktere und die Handlung wirken dadurch sehr authentisch und es macht Spaß zu lesen. Der Autor hat die Geschichten in lustigen Zusammenhang gesetzt und so passiert es auch mal, dass man in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Sympathisch ist es vor allem, weil er gleich zu Anfang sagt, dass die Geschichte zwar im Grunde der Wahrheit entspricht, aber er von Geburt an zu Über- bzw. Untertreibungen tendiert. Je nachdem wie sie der Geschichte dienlich sind. Und wer kennt das nicht? Man erzählt jemanden etwas und hier und da wird etwas ausgeschmückt, dazu gedichtet, dramatisiert oder runter gespielt. Das macht es sehr lesenswert und man kann sich von Anfang an irgendwie in die Geschichte hineinversetzen Mein Fazit: Das Buch ist nicht sonderlich dick. Es umfasst gerade mal 180 Seiten, aber für zwischendurch ist es eine super lustige Lektüre, die ich empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen" von Benjamin Kindervatter

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    Kleines91

    Klappentext: Vive la différence! Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: chaotisch-amüsante Szenen aus dem Leben eines ungleichen Liebespaares, das versucht, die kulturelle Kluft mit Humor und Gefühl zu überbrücken. Meine Meinung: Also wenn man mal einen schlechten Tag hat und echt mies drauf ist, dann sollte man sich dieses Buch schnappen, sie ne Kanne Tee, ne Flasche Bier, ein Glas Wein oder ein anderes Getränk nach Wahl schnappen, sich ein paar Stunden Ruhe gönnen, Handy aus, Laptop aus, Telefon aus, und sich an diesem Buch ergötzen. Danach ist die Laune garantiert wieder oben. Denn Kindervatter schafft es, dass man laut lacht. Sehr laut. Egal wo. Ich hab das Buch in einem Café angefangen und bin dann irgendwann geflüchtet, weil mich die Leute schon sehr komisch angeschaut hatten und sich wohl dachten "Was is dass denn für ne Bekloppte hier, die da alleine hockt und lacht wie sonst was!" Aber hey ... Was solls ;) Man hat seinen Spaß dabei und vergisst ungelogen seine Probleme, weil es so herrlich ehrlich ist, was uns der Autor zu berichten hat. Voller Situationskomik und Fettnäpfchen in denen man sich suhlen kann. Und man entdeckt sogar einige Parallelen zum eigenen Leben. Also so ging es mir zumindest. Weniger jedoch in der Hinsicht, wie das Leben so läuft, sondern eher darin, wie herrlich blöd sich der Mensch doch manchmal anstellt, wann und wo man besser auf den Alkohol verzichten sollte und wie peinlich die eigene Familie zuweilen sein kann! Ich würde sagen: Auf jeden Fall lesen!

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    • 2

    Arun

    30. April 2014 um 14:18
  • Frankreich vs. Ostdeutschland...herrlicher Lesespass

    Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen

    clair

    28. April 2014 um 16:04

    Vive la différence! Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: chaotisch-amüsante Szenen aus dem Leben eines ungleichen Liebespaares, das versucht, die kulturelle Kluft mit Humor und Gefühl zu überbrücken... So der Klappentext. Schnell wird klar, Benjamin hat es nicht leicht. Frisch getrennt versucht er dem Rat eines Freundes zu folgen und den Beweis seiner Männlichkeit durch Bergsteigen zu erbringen. Gesagt , getan. In den Zug und los in die Schweiz. Doch unverhofft kommt oft und so ist es nicht überraschend das er auf seinem Trip eine Frau kennen lernt die wenig später sein bisheriges Leben gehörig auf den Kopf stellen wird, denn ausgerechnet eine französische Politik Studentin will mit ihm eine Wg gründen und letztendlich nicht nur das... Der Leser erhält Einblicke in amüsante Begebenheiten des Paares angefangen bei einer französischen Hochzeit, einer Stadtführung der besonderen Art, importierten  Lebensmitteln, Diskussion Katzen Anschaffung, Advendszeit zwischen Mann und Frau usw... Immerwieder werden beide Seiten gehörig aufs Korn genommen, kein Klischee bleibt Außen vor, welches  über Franzosen und Ossis besteht. Das Buch sorgt für vergnügliche Lesestunden, denn jedes Kapitel strotzt nur so vor charmantem Wortwitz und kurzweiligen Geschichten aus den doch sehr unterschiedlichen Leben der beiden Hauptpersonen Benjamin und Marianne. Ich kann es also gut empfehlen, denn Lachen ist gesund und das kann man bei Benjamin Kindervatters Debütroman zur Genüge.

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