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Glanzleistung

vor 3 Jahren

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Die Binde als Gabel war auch zum Brüllen. Arme Marianne. Kein Wunder, dass sie sich lieber eine Katze anschafft.
Und ihr Vater dürfte nicht schlecht geguckt haben als er plötzlich Opa werden sollte. Ja, ja, die lieben Sprachbarrieren. Was sich neckt das liebt sich.
Die Idee für die Schwiegereltern zu kochen und einen Verlobungsring im Nachtisch zu verstecken fand ich ja zuckersüß. Männer, die kochen können sind ja sehr selten aber dann noch so einen riesen Aufriss machen – Respekt.

uli123

vor 3 Jahren

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Benjamins Freunde nebst deren Freundinnen sind wirklich multikulti. Aber ist seine Schwiegermutter in spe auch keine Französin, sondern Engländerin/Amerikanerin? So ganz deutlich ist das bislang nicht. Immerhin hat sie den englischen Namen Audrey und spricht englisch mit Benjamin. Apropos Name - Mariannes Vorname ist doch sicherlich bewusst gewählt worden; es gibt doch die französische Marianne als Pendant zum deutschen Michel? Eindeutig zu meiner Lieblingspassage erhebe ich die Szene, als sich Benjamin und Marianne aus Scherz unzutreffende Vokabeln beibringen, so dass sich Marianne im Restaurant mit einer "schmutzigen Binde" blamiert und Benjamin seinem Schwiegervater in spe einen falschen Geburtstagsgruß anträgt. Allerdings gibt es auch eine Passage, die mir nicht so gut gefallen hat. Das sind die Schilderungen über den FKK-Urlaub von Benjamins Familie am Strand von Markgrafenheide. War solch ein Urlaub in der DDR üblich?

Glanzleistung

vor 3 Jahren

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uli123 schreibt:
Allerdings gibt es auch eine Passage, die mir nicht so gut gefallen hat. Das sind die Schilderungen über den FKK-Urlaub von Benjamins Familie am Strand von Markgrafenheide. War solch ein Urlaub in der DDR üblich?

Die Beschreibungen sind noch leicht untertrieben...leider war es wirklich so und JEDER fand es normal. Scham gab es dabei nicht. Ich hab es nur einige Jahre als Kleinkind erlebt und mir hat es gereicht :(

elisabethjulianefriederica

vor 3 Jahren

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@uli123

Ja, die Vokabelfopperei ist auch meine Lieblingsstelle , da musste ich so lachen, dass die Familie mich mal wieder für verrückt erklärt hat !
Und der FKK -Urlaub war auch für mich ziemlich fremd und abstossend.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

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Also die Szene mit ihrem Vater und der Opaaction empfand ich wieder als richtig lustig .Eigentlich kann ich euch gar nicht mehr viel hinzufügen . Ich musste natürlich auch wieder mehr als häufig schmunzeln und laut lachen . Und ganz ehrlich , den FKK-Uraub fand ich auch mehr als abstoßend .Aber dieses Buch ist einfach so humrovoll , super !

Gela_HK

vor 3 Jahren

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Marianne importiert fleißig alles aus Frankfreich - au, du arme Geldbörse.

Mit der Gabel ist Benjamin ein Stück übers Ziel hinausgeschossen, obwohl er ja nicht ahnen konnte welche Wortkombination sich daraus ergeben würde.
Marianne Retourkutsche mit dem Notizbuch ist dann auch sehr hinterhältig. Ausgerechnet am Geburtstags ihres Vaters kommt dann das falsch gelernte zum Einsatz :-)
Aber was sich liebt, das neckt sich :-) Die zwei scheinen gut zusammen zu passen.

FKK ist auch nicht meins. Leider sind ja die meisten Körper nicht so die Hingucker, da ist ein wenig Stoff eine Wohltat für die Augen.

Benjamin wirft sich für den Schwiegervater in spe mächtig in die Kochschürze. Finde ich richtig toll. Leider geht der geplante Antrag dann voll daneben.
Zumindest hat er jetzt wohl Mariannes Mutter auf seiner Seite, die wohl ganz angetan von der geplanten Aktion ist.

FlipFlopLady007

vor 3 Jahren

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Glanzleistung schreibt:
Die Binde als Gabel war auch zum Brüllen. Arme Marianne. Kein Wunder, dass sie sich lieber eine Katze anschafft. Und ihr Vater dürfte nicht schlecht geguckt haben als er plötzlich Opa werden sollte. Ja, ja, die lieben Sprachbarrieren. Was sich neckt das liebt sich.

An der Stelle habe ich mich auch sehr köstlich amüsiert :).

FlipFlopLady007

vor 3 Jahren

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Das Buch liest sich ja wirklich fix, nun hab ich schon wieder einen Abschnitt beendet. Die Vokalvertauscherei fand auch ich sehr amüsant. Allerdings fand ich das mit dem Vokabelheft auch schon ganz schön gemein.
Gut fand ich auch die Reparatur des Druckers. Immer die Eitelkeit der Männer. Nie können sie zugeben, dass sie etwas nicht können. Nur um das zu vertuschen reibt er sich mit Olivenöl ein. Herrlich :D.
Was mich nur ein wenig erschrocken hat, war der Zeltarrest, nur weil das arme Kind gerne seine Unterhose anbehalten wollte?? Das find ich ja hart.

TochterAlice

vor 3 Jahren

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Dieser Teil war aus meiner Sicht bisher das absolute Highlight, nicht wegen dem mißlungenen Heiratsantrag, sondern ganz klar wegen den ganzen Nackedeis - die Schilderung des FKK-Urlaubs im Kreise der ganzen Familie war einfach köstlich! Vor allem deswegen, weil ich diese Erfahrungen teile - und das als Wessi!!!

Meine Oma war eine eifrige Nackbaderin und traf sich jeden Sommer mit ihren Freunden an der Ostsee in Dahme. 1973 war es soweit: meine Eltern (die sowas im Leben nicht gemacht hätten - statt Nacktputzerei hat mein Vater in Pulli mit Krawatte darunter gebügelt) bereiteten unseren Umzug ins Eigentum vor und die Kinder wurden der Omma mitgegeben. 3 Wochen mit 62jähriger nackter Oma und ihrem gleichaltrigen befreundeten Pärchen, alle drei an Runzligkeit nicht zu überbieten (aus Kindersicht). Deswegen fand ich die Beschreibung der Oma mit Ziehharmonika-Bauch und Socken-Brüsten einfach zum Schreien!
Ich habe seitdem ein Trauma und halte mich von allen FKK-Stränden so fern wie möglich.
Meine Schwester ist dann Jahre später nach der Wiedervereinigung an die Müritz in Urlaub gefahren und dort mit einem Schlauchboot gekentert. Sie wurde von einem "eingeborenen" Pärchen der Altersgruppe 70+ gerettet - beide splitterfasernackt bis auf neckische Kapitänsmützen, die ihr Haupt zierten!

disadeli

vor 3 Jahren

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Nun habe ich den dritten Abschnitt durch und musste einige fragende Blicke meiner besten Hälfte auf mein Lachen hinnehmen. Er fragt sich offenbar, ob er mich fragen sollte, warum ich lache oder ob er mir einfach das Buch, wenn ich es fertig, habe abnimmt und es selbst herausfinden sollte. :D

Irgendwie scheint der Autor immer vor die Frage zwischen der Zustimmung zu einem Vorschlag Mariannes oder einem Nein zu allem, inklusive gemeinsamer Zunkunft, gestellt zu werden. Übertreibung oder tatsächlich die Waffen einer Frau?

"Proll-kitschiges Pink" - auf den Punkt (: Genau wie die leuchtenden Hautpartien im Schlafzimmer nach einem Sonnenbad. So wird hier immer wieder das genau getroffen, was (nicht nur) man(n) sich desöfteren denkt.

Den Vergleich der Grenzen des kindlichen Ichs mit denen der DDR finde ich sehr gekonnt. Man bekommt das doch häufig als Vorwurf (ich zur Wende knappe 8 1/2), dass man noch viel zu klein war, um das richtig zu beurteilen. Als Kind haben wir eben unbeschwert in allem das Schöne gesehen.
Den schaumigen Sonnenschutz hatte ich doch fast vergessen. Das war irgendwie auch ganz speziell damals. Zum Glück war das FKK-Bedürfnis bei uns nicht so ausgeprägt. Ich erinnere mich an ein Bild: Paps lag in Badehose zwischen den Plastikbadewannen, in denen meine Schwester und ich (natürlichlich nackt, wir waren allerdings beide noch keine sechs Jahre alt) im Hof unseres Hauses badeten. Mama schaute hin und wieder, in ihrer für DDR-Zeiten so typischen Schürze (und auch darunter war sie angezogen), aus dem Fenster zu wie wir uns sonnten.

Das 'Warten'-Missverständnis zwischen Benjamin und Mariannes Mutter am Ende des Abschnitts hat mich zum Johlen gebracht. :D :D

Fazit für diesen Leseabschnitt: Immer noch sehr amüsant ohne Plattitüden.

sommerlese

vor 3 Jahren

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uli123 schreibt:
Allerdings gibt es auch eine Passage, die mir nicht so gut gefallen hat. Das sind die Schilderungen über den FKK-Urlaub von Benjamins Familie am Strand von Markgrafenheide. War solch ein Urlaub in der DDR üblich?

Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, denn das war ja in der DDR der für Strandurlaube angesagte "Dresscode"! Eigentlich hatten nur pubertäre Jugendliche ihre Probleme damit! So habe ich es jedenfalls als Wessi damals auch in Briefen von einer Freundin aus der DDR gehört!

sommerlese

vor 3 Jahren

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Das Kocherlebnis mit Bewirtung der Schwiegereltern in spe hat mir gut gefallen! Nun muss Benjamin ein wenig auf den Ring warten!!
Mit ein wenig kulinarischen Genüssen klappt die Verständigung und Annäherung ja scheinbar recht gut. Auch wenn der Ring jetzt erst mal flöten gegangen ist.
FKK ist auch nicht mein Ding, aber die Szene fand ich super amüsant. Vor allem sind ja nicht alle die begnadet Schönen, sondern Leute aller Gewichts- und Altersklassen! Ich bin als 13jährige mal zufällig auf Sylt am FKK Strand gelandet und dort nackt mit meinem Bruder vor lauter Peinlichkeit im Sprint ins Wasser gelaufen, nach dem Baden eine gute Gelegenheit abgewartet und wieder raus, hinein ins Handtuch und in die Klamotten. Danach Flucht nach Hause! Die dort gesehenen Figuren habe ich genau so in Erinnerung, wie Benjamin sie im Buch schildert.

Reparatur des Druckers: eine super Idee mit dem Neukauf und den verschmierten Händen! Wobei im Osten ja wirklich viel improvisiert und gebastelt wurde. Da erinnere ich mich an ältere Onkels aus dem Osten, die eben solche Tüftler waren.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

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Auch der 3. Leseabschnitt sorgte wieder für lustige Begebenheiten aus DDR-Zeiten, wie der Bau der Seifenkiste und das Abenteuer in Richtung Abgrund auf S. 106, oder aber auch die Strandabenteuer von Markgrafenheide ("Der letzte Sommer"), welches aber einen ernsten Hintergrund hatte.

Besonders gut hat mir gefallen, wie es zum Einzug von Minou kam, vor allem der Einkauf im Tierbedarfsgeschäft inclusive Rückgabe von 90 Prozent der Katzenutensilien aus Kostengründen.

Der Besuch von Mariannes Eltern in Berlin läßt dann das Chaos perfekt werden, denn es liegen nicht nur kulinarische Welten zwischen den Schwiegereltern und Benjamin - fast wäre es ihm gelungen, den Abstand etwas zu verkleinern. Nun bin ich gespannt, wie es "endet".

Federtier

vor 3 Jahren

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Ich hab wieder Tränen gelacht! Herrlicher Humor! Besonders die Beschreibung der nackten Oma am FKK-Strand... Auweia!
Und "Die Rache der schmutzigen Binde"! Zum Glück lese ich das Buch zuhause, säße ich dabei in der Straßenbahn, würde manche denken, ich hätt nicht mehr alle Tassen im Schrank, da ich immer wieder laut lachen muss.

Sehr amüsant fand ich auch die Katzengeschichte. Sie holt einfach das Kätzchen und der arme Kerl darf sein sauer verdientes Geld für alle Utensilien ausgeben! Gut improvisiert, leider war sie ja mit dem Schuhkarton als Katzenklo nicht einverstanden...

hermine

vor 3 Jahren

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Der Lachfaktor wird immer stärker, je länger man liest. Die Beschreibung des FKK-Strandes und die Katzengeschichte fand ich sehr witzig. Wenn ich das Buch im Zug lesen würde, müsste ich zu viel und zu laut lachen. Also lese ich es am besten zu Hause weiter.

Matalina85

vor 3 Jahren

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Ach, wie schade... da hat es mit dem Antrag nicht so geklappt wie er gerne wollte. Schade! Aber so wie es beschrieben ist, wäre Paul ja eh noch nicht so weit gewesen. Vielleicht ist es dann auch besser so nochmal zu warten. Aber ich finde es schade, dass es bei dem einen Versuch geblieben ist und dass er es nicht zu einem späteren Zeitpunkt erneut versucht hat.

Audrey ist mir sehr sympathisch. Sie hat viel Verständnis auch für Benjamin und weiß wie sie mit wem umgehen muss. Mütter halt *g*

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Gela_HK

vor 3 Jahren

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sommerlese schreibt:
Reparatur des Druckers: eine super Idee mit dem Neukauf und den verschmierten Händen!

Da musste ich auch schmunzeln und habe mir vorgestellt, wie oft ich wohl schon getäuscht worden bin :-)

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